Kann man Früchte von Pflanzen essen, die von der Kraut- und Braunfäule befallen sind?

Der Pilz selbst ist für Menschen nicht giftig, aber er beeinträchtigt den Geschmack (befallene Früchte schmecken bitter) und kann die Bildung von Schimmel begünstigen, der schädliche Substanzen freisetzt.

Zudem werden geschwächte Früchte schneller von Bakterien befallen, die für den Magen-Darm-Trakt gefährlich sind.

Früchte ohne sichtbare Krankheitsanzeichen (aber die an einem befallenen Strauch wachsen) sind theoretisch unbedenklich, aber sie sollten gründlich gewaschen und thermisch behandelt werden. Früchte mit tiefen Schäden, Fäulnis oder Schimmel, weich, geschwärzt, bei denen bereits Zersetzungsprozesse stattfinden, sollten besser weggeworfen werden.

Wie man Früchte mit Verdacht auf Krautfäule richtig behandelt

  1. Wenn die Schäden gering sind, schneiden Sie die befallenen Stellen mit einem großzügigen Rand ab.
  2. Waschen Sie sie in einer schwachen Essiglösung (1 Esslöffel auf 1 Liter Wasser).
  3. Verzehren Sie sie nach einer Wärmebehandlung (Backen, Schmoren oder Einkochen zerstört die Pilzsporen)
  4. Lagern Sie verdächtige Früchte nicht — verwenden Sie sie sofort.
Siehe auch:
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