Koreanische Tanne: Pflanzen und Pflege

Anbau der Koreanischen Tanne im Garten: Geheimnisse der Pflanzung und Pflege

Beschreibung der Pflanze

Der Etymologie des Namens nach zu urteilen, wird Korea, genauer gesagt die Insel Jejudo, als das Verbreitungsgebiet der Koreanischen Tanne angesehen. In ihrem natürlichen und gewohnten Lebensraum zeichnet sich die Pflanze durch eine hohe Lebenserwartung aus. In der Geschichte der Art sind «Langlebige» bekannt, deren Alter 200 Jahre überschritten hat.

Die Koreanische Tanne (Abies koreana) ist ein prominenter Vertreter der Nadelholzgewächse. Aufgrund ihrer hochentwickelten dekorativen Eigenschaften hat das Bäumchen Gärtner in vielen Ländern begeistert. In Russland wird die Koreanische Tanne beispielsweise von der Region Moskau bis nach Sibirien und zum Ural angebaut. Das Wichtigste ist die richtige Sortenwahl.

Laut botanischer Beschreibung ist Abies koreana ein immergrüner Nadelbaum. Die durchschnittliche «Größe» eines in der Natur vorkommenden Baumes beträgt 14 m, wobei der Stammdurchmesser 1 m und mehr erreichen kann. Auf Gartengrundstücken angebaute Tannen sind bescheidener. In den meisten Fällen variiert die Höhe des Bäumchens zwischen 0,5 und 1,5 m. Die Krone ist pyramidenförmig und spitz. Die Rinde junger Triebe ist hellgelb, die «alter» Äste intensiv purpurfarben.

Ein charakteristisches Merkmal der Koreanischen Tanne sind die intensiv lila oder blau gefärbten Zapfen

Besondere Aufmerksamkeit erregt die Färbung der Nadeln der Koreanischen Tanne – ein saftiger Smaragdton mit silbrigen Adern von wachsartiger Textur. Aufgrund der dichten Anordnung der Zweige weist die Krone keine Lücken auf und wirkt kompakt und «reich». Nicht weniger interessant sind die dekorativen Eigenschaften der Zapfen: ihre Massivität, violette Farbe und die aufrechte Position an den Zweigen.

Video: «Pflanzung und Kultivierung der Tanne im Garten»

In diesem Videobeitrag erklären Experten, wie man das im Garten wachsende Nadelbäumchen pflegt.

Sorten der Koreatanne für den Anbau

Laut den Rückmeldungen von Gärtnern gelten die folgenden Sorten der Koreatanne als die attraktivsten und interessantesten.

Brilliant

Abies koreana Brilliant ist ein im Topf gezogener Nadelbaum mit einer Höhe von 30–50 cm. Die Krone ist kissenförmig und mittelbreit – nicht mehr als 70 cm. Sie zeichnet sich durch eine satte Nadelfarbe aus: Die kurzen, dunkelgrünen Nadeln haben auf der Unterseite einen bläulichen Schimmer. Die Sorte Brilliant bildet keine Zapfen. Die Pflanze wird häufig zur Dekoration von Gärten und Innenräumen verwendet.

Silberlocke

Die Sorte Silberlocke gehört zu den hochwüchsigen Nadelbäumen. Die Höhe eines solchen ‚Koreaners‘ erreicht 5 m. Sie wird für Einzelpflanzungen und zur Gestaltung japanischer Gärten verwendet. Charakteristische dekorative Merkmale: kegelförmige Krone, unauffälliger Hauptstamm, dunkelviolette Zapfen und nach oben gebogene, sattgrüne Nadeln.

Compacta

Die Zwergtanne Compacta besticht durch ihre Symmetrie und Kompaktheit. Der Name selbst spricht für das Erscheinungsbild des Baumes: ein kegelförmiger Strauch mit einer Höhe von bis zu 80 cm. Die dichten und langen Nadeln sind in einem angenehmen Blau gefärbt, Zapfen erscheinen äußerst selten.

Molli

Abies koreana Molli ist eine 7 Meter hohe Nadelbaumschönheit mit einer konischen Krone. Zu den wichtigsten Unterscheidungsmerkmalen der Sorte gehören die sattgrüne Farbe der Nadeln und der lila-blaue Farbton der Zapfen. Der Baum eignet sich für Einzelpflanzungen.

Blue Emperor

Blue Emperor ist ein kissenförmiger Nadelbaum mit einer Höhe von bis zu 1,5 m. Die dekorativen Merkmale sind weiche und dichte Nadeln in lila-silberner Farbe mit einer weißlichen Schicht. Die kleinen Zapfen können dunkelblau oder violett sein. Die Pflanze wird häufig zur Gestaltung von Alpengärten verwendet.


Besonderheiten der Pflanzung der Koreatanne

Die Koreatanne ist eine anspruchsvolle Kulturpflanze, was Pflege und Wachstumsbedingungen betrifft. Eine falsch ausgewählte Sorte und Verstöße gegen die Pflanztechnik können zum Absterben des Setzlings führen. Beginnen wir also mit der Pflanzung der Tanne.

Standortwahl

Der Standort sollte möglichst wind- und zugluftgeschützt sein. Die beste Option ist die Pflanzung des Setzlings in der Nähe eines Zauns oder einiger Gebäude. Vermeiden Sie dabei niedrig gelegene Stellen, an denen sich häufig Schmelz- und Regenwasser sammelt.

Anforderungen an Boden und Licht

Für ein angenehmes Wachstum der Tanne ist Sonnenlicht wichtig. Viel Schatten oder sogar Halbschatten wirken sich negativ auf die langsam wachsende Zierpflanze aus. Unerwünscht ist die Nachbarschaft mit hochwüchsigen Bäumen und ausladenden Sträuchern, da sie zusätzlichen Schatten spenden.

Das Nadelgehölz liebt reichliches Sonnenlicht.

Was den Boden betrifft, bevorzugt die Tanne sandigen Boden mit einem hohen Anteil an organischen Stoffen. Bei der Pflanzung in schweren, lehmigen Boden wird empfohlen, die Bodenmischung zu verbessern.

Pflanzregeln für Setzlinge

Die Koreanische Tanne sollte am besten im Frühling gepflanzt werden, damit das Bäumchen während der Saison Wurzeln schlagen und sich an die neue Umgebung anpassen kann. Setzlinge im Alter von 4–10 Jahren wurzeln gut. Jüngere Pflanzen weisen eine geringe Lebensfähigkeit auf.

Die Größe des Pflanzlochs hängt von der Sorte der Tanne ab. Grundsätzlich gilt: Je üppiger die Krone, desto größer das Pflanzloch. Die durchschnittliche Tiefe beträgt 50–80 cm. Der Boden des Lochs wird mit einer Nährstoffmischung bedeckt, die aus Erde, Humus und Torf im Verhältnis 2:1:1 besteht. Beim Einpflanzen des Setzlings werden die Wurzelausläufer vorsichtig ausgebreitet, das Bäumchen mit der restlichen Erde bedeckt und reichlich gewässert. Die Baumscheibe wird gemulcht, wobei der Wurzelhals freibleiben sollte.

Pflege der Pflanze

Der nächste Schritt sind die Feinheiten der Pflege der Koreanischen Tanne, die im Garten wächst. Bei fachgerechter Pflege wird die Pflanze viele Jahre lang mit ihrem dekorativen Aussehen erfreuen.

Bewässerung und Bodenpflege

Die Bewässerungshäufigkeit hängt vom Alter der Pflanze ab. Kürzlich ins Freiland gepflanzte Setzlinge werden alle 12–15 Tage bewässert. Ausgewachsene Pflanzen können einmal im Monat gegossen werden. Bei reichlichen Niederschlägen sollte der Abstand zwischen den Bewässerungen verlängert werden.

Für normales Wachstum und aktive Entwicklung benötigt Abies koreana Sauerstoff und Nährstoffe. Das Entfernen von Unkraut und das Lockern des Bodens fördern die Sauerstoffzufuhr zu den Wurzeln, während das Mulchen des Bodens hilft, Feuchtigkeit zu speichern und Nährstoffe im Boden zu erhalten.

Abies koreana benötigt keine häufige Bewässerung.

Düngung und Nährstoffversorgung

Die Koreanische Tanne reagiert sehr positiv auf verschiedene Düngergaben. Bei richtiger Pflanzung wird die erste Düngung erst 3–4 Jahre nach der Pflanzung am endgültigen Standort durchgeführt. Als Dünger werden spezielle Nährstoffmischungen verwendet, die speziell für Nadelbäume entwickelt wurden.

Die Koreanische Tanne wird einmal alle 3–4 Jahre gedüngt. Wenn der Boden zu ausgelaugt erscheint und dem Baum Nährstoffe fehlen, ist es besser, eine einmalige (außerplanmäßige) Düngung durchzuführen.

Kronenformung

Die Tanne benötigt keinen radikalen Rückschnitt. Zur Verjüngung der Krone wird empfohlen, jährlich die Mitteltriebe zu kürzen. Vergessen Sie auch nicht, den Baum regelmäßig von herabhängenden Ästen, trockenen Nadeln und Zapfen zu reinigen.

Wichtigste Schädlinge und Krankheiten der Pflanze

Der Schutz vor für Nadelgehölze typischen Krankheiten und Parasitenbefall ist ein wichtiger Aspekt beim Anbau der Koreatanne. Leider werden die in unseren Breiten wachsenden Tannen häufig von Spinnmilben, Schildläusen, Sibirischen Seidenspinnern, Nonnenspinnern und anderen Schädlingen befallen. Ein weißer Belag auf den Nadeln ist das Hauptanzeichen für den Befall durch Hermesläuse. Die Gefahr der kleinen weißen Larven liegt in ihrer massiven Ausbreitung und der großflächigen Schädigung der Pflanzen. Hermesläuse ernähren sich vom Saft der Nadelbäume.

Die Hermeslaus ist der Hauptschädling von Nadelbäumen.

Sie wissen nicht, wie Sie Ihre Gartenpflanzen vor Schädlingsbefall schützen können? Zum Schutz der Koreatanne wird die Anwendung des Präparats „Lepidozid“ empfohlen. Der Verbrauch des biologischen Insektizids beträgt 3 l pro 1 ha Land.

Bei Temperaturschwankungen zeigen sich auf der Tanne Anzeichen von Pilzbefall, was zur Entwicklung von Fusarium führen kann. Um die Krankheit des Nadelbaums zu verhindern, werden vorbeugende Behandlungen mit dem Fungizid „Fundazol“ oder einem anderen kupferhaltigen Präparat durchgeführt.

Verwendung in der Landschaftsgestaltung

In der Landschaftsgestaltung werden verschiedene Sorten von Abies koreana aktiv eingesetzt. Niedrig wachsende Sorten werden für die Gestaltung von Alpinarien und orientalischen Gärten verwendet, hochwachsende werden einzeln entlang von Zäunen, Schutzeinrichtungen und verschiedenen Gebäuden gepflanzt.

Als beste „Nachbarn“ im Garten gelten verschiedene Arten und Sorten von Wacholder, Zypressen und Birken.

Abies koreana wird aktiv in der Landschaftsgestaltung eingesetzt

Im Spätherbst und Winter wirkt der Garten eintönig und trist, da die meisten Pflanzen sich in der Ruhe- und Erholungsphase befinden. Farbe und Attraktivität in den Garten bringen immergrüne Nadelbäume, darunter die Koreatanne. Bei fachgerechter Pflanzung und angemessener Pflege wird der Baum lange Zeit die Aufmerksamkeit der Betrachter auf sich ziehen.

Worin unterscheiden sich Pflanzung und Pflege der Koreatanne im Garten?

Sorten der Koreatanne

Bevor Sie sich für eine Koreatanne entscheiden, sollten Sie mehr über die einzelnen Sorten, ihre Eigenschaften, Vorlieben und die erforderlichen Wachstumsbedingungen erfahren.

Zu den beliebtesten Sorten des Nadelbaums gehören:

  1. Koreatanne 'Molly'. Pflanzung und Pflege bereiten keine großen Mühen, sie benötigt nicht allzu häufiges Gießen und gedeiht gut an sonnigen, windgeschützten Standorten. Der Baum wird abseits von Gebäuden und anderen Pflanzungen gesetzt. Die leuchtend grüne, dichte kegelförmige Krone einer ausgewachsenen Tanne kann eine Höhe von 7 m und einen Durchmesser von 3 m erreichen. Die Zapfen haben eine attraktive blau-violette Farbe und werden nicht länger als 5 cm.
  2. Koreanische Tanne 'Silberlocke'. Pflanzung und Pflege dieser Sorte bereiten Liebhabern der Landschaftsgestaltung wahre Freude. Mäßiges Gießen, hohe Winterhärte, dekoratives Nadellaussehen – das sind einige der Vorzüge von 'Silberlocke'. Die dunkelgrüne, kegelförmige, lockige Krone einer ausgewachsenen Pflanze erreicht eine Höhe von 5 m und wächst pro Jahr bis zu 12 cm. Die Zapfen sind violett-grün und 7 cm lang. Vor dem Pflanzen der Tanne sollte auf den Boden geachtet werden: Er sollte ausreichend locker und sauer sein. Der Baum bevorzugt helle, windgeschützte Standorte.
  3. Koreanische Tanne 'Blue Emperor'. Ein kompakter Zierbaum. Im Gegensatz zu den vorherigen Sorten gilt er als niedrigwüchsig. Die silbrig-violette, kurze, dichte, weiche Krone wächst pro Jahr 6 cm und stoppt das Wachstum bei einer Höhe von eineinhalb Metern. Die kleinen Zapfen haben einen dunkelvioletten oder blauen Farbton. Die Tanne stellt keine hohen Ansprüche an die Bedingungen und gedeiht gut an schattigen Standorten mit feuchtem Boden.
  4. Koreanische Tanne 'Brilliant'. Die Beschreibung der Sorte sollte mit den Maßen beginnen. Dieser Baum gilt als Zwerg und wird nicht höher als einen halben Meter und breiter als siebzig Zentimeter. Die dichte, dunkelgrüne, weiche Krone an der Spitze und zartblau unten wird eine würdige Zierde für Steingärten sein. Zapfen fehlen am Baum. In der Pflege ist sie anspruchslos, gedeiht aber nur an hellen, windgeschützten Standorten mit schwach saurem, lockerem Boden.

Alle diese Sorten gedeihen gut unter den Bedingungen unseres Klimas.

In der Region Moskau wird die Koreanische Tanne besser und schneller anwachsen, wenn man Setzlinge aus örtlichen Baumschulen nimmt, in denen der Baum bereits an das Klima gewöhnt und angepasst ist.

Pflanzung und Pflege der Koreanischen Tanne: Besonderheiten

Damit der Anbau der Tanne Freude bereitet und sie zu einer echten Zierde des Grundstücks wird, sollte man einige charakteristische Besonderheiten dieses Baumes kennen.

Zunächst muss der Standort richtig bestimmt werden. Da die historische Heimat des Nadelbaums die Tropen und Subtropen sind, ist ein gut beleuchteter, windgeschützter Standort mit lockerem Boden die beste Wahl. Junge Setzlinge sind besonders anspruchsvoll; selbst leichter Schatten und Zugluft können ihnen schaden. Daher wird empfohlen, sie nicht in der Nähe von anderen großen Pflanzungen oder Gebäuden zu setzen.

Der Baum verträgt keine Umpflanzung. Deshalb sollte bei der Wahl des Pflanzortes von vornherein bedacht werden, dass die Wurzeln der Tanne nicht in die Tiefe, sondern in die Breite wachsen und nahe der Erdoberfläche liegen. Dies macht jede Bepflanzung in der Nähe eines ausgewachsenen Baumes unmöglich.

Die Bodenbeschaffenheit spielt bei der Wahl des Pflanzortes keine entscheidende Rolle. Die Tanne kann selbst den ärmsten, lehmigen Boden mit Nährstoffen anreichern. Allerdings helfen sandige, leichte, nährstoffreiche Böden, die Anpassung der Setzlinge zu beschleunigen. Moorige Gebiete und Senken, in denen sich im Frühjahr Schmelzwasser sammelt, sollten vermieden werden. Gibt es keine Alternativen, muss rechtzeitig für eine gute Drainage gesorgt werden.

Wie pflanzt man die Koreanische Tanne

Wenn der Standort für den Setzling bestimmt ist, kann mit dem Pflanzen begonnen werden. Dies sollte vor dem Austreiben von Knospen und Trieben erfolgen. Die optimale Pflanzzeit ist März, April.

Die Koreanische Tanne ist ein winterhartes Gehölz. Damit der Setzling den ersten Winter übersteht, sollte er zum Zeitpunkt der Pflanzung zwischen vier und zehn Jahre alt sein.

Das Pflanzloch für den Setzling ist je nach Sorte vorzubereiten. Je größer die Krone des ausgewachsenen Baumes, desto größer das Loch. Die durchschnittliche Tiefe beträgt siebzig Zentimeter. Am Boden befindet sich ein Drainagesystem aus Ziegelbruch und Sägespänen.

Bevor der Setzling in das Pflanzloch gesetzt wird, ist ein Teil der ausgehobenen Erde mit einem halben Teil Torf und Humus zu mischen. Die Mischung wird in das Loch gefüllt und zum Setzen stehen gelassen. Dann werden die Wurzeln des Baumes vorsichtig ausgebreitet, in das Pflanzloch gesetzt und mit Erde bedeckt. Für die Bewässerung nach dem Pflanzen sind mindestens zwei Eimer Wasser und eine Stammbaumscheibenabdeckung erforderlich.

Die Wurzeln des Baumes dürfen nicht zu tief eingegraben werden. Sie sollten nahe der Bodenoberfläche liegen, da die Tanne sonst absterben kann.

Beim Pflanzen von zwei oder mehr Setzlingen der Koreanischen Tanne wird empfohlen, einen Abstand von mindestens fünf Metern zwischen den Löchern bei Einzelpflanzung oder zwei Metern bei der Anlage einer Hecke einzuhalten.

Pflegehinweise

Die Gesundheit und das dekorative Aussehen der Pflanzung erhalten die folgendenTipps zur Pflege der Koreanischen Tanne:

  1. Regelmäßiges, reichliches Gießen. Ohne ausreichende Feuchtigkeit wird die Krone lückig und unansehnlich.
  2. Düngung und rechtzeitige Schädlingsbekämpfung.
  3. Schnitt.

Die Bewässerung einer im Freiland gepflanzten Tanne unterscheidet sich von der eines Containergewächses. Im zweiten Fall wird mehr und häufiger Wasser benötigt. In den ersten zwei Wochen nach der Pflanzung müssen die Setzlinge täglich gegossen werden, unabhängig vom Standort. Ein ausgewachsener Baum benötigt dreimal pro Vegetationsperiode reichlich Wasser. In besonders heißen und trockenen Sommern ist es besser, auf Nummer sicher zu gehen und die Tanne mindestens zweimal im Monat mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Zur besseren Feuchtigkeitsspeicherung im Boden sollte die Baumscheibe nach jedem Gießen reichlich gemulcht und gelockert werden.

Am besten mulcht man den Boden mit Sägespänen oder gegen Infektionen behandeltem Nadelstreu.

Die Tanne ist nicht anspruchsvoll hinsichtlich Düngemitteln. Die erste Düngung erfolgt drei Jahre nach der Pflanzung. Es ist besser, spezialisierte Produkte in den vom Hersteller angegebenen Verhältnissen zu verwenden.

Ein Kronenschnitt ist nicht zwingend erforderlich. Er wird ausschließlich zur Erhaltung der dekorativen Wirkung der Tanne durchgeführt. Wichtig ist es, vertrocknete Teile rechtzeitig zu entfernen.

Schädlingsbekämpfung

Das saftige, dichte Nadelwerk ist anfällig für Schädlinge und Krankheiten. Zu den häufigsten Problemen, mit denen Gärtner konfrontiert werden, gehören:

  1. Blattläuse. Sie sind an einem weißlichen Belag zu erkennen. Befallene Kronenteile sollten entfernt und die Pflanzung mit insektiziden Mitteln besprüht werden.
  2. Pilzbefall. Er kann an Schnittstellen des Baumes auftreten. Spezielle biologische Präparate für Nadelgehölze helfen, ihn zu bekämpfen.
  3. Falsche Schildlaus. Der befallene Baum verfärbt sich braun und trocknet aus. Auf den Nadeln sind honigartige Feuchtigkeitstropfen zu sehen. Zur Vorbeugung und Behandlung der Krankheit wird empfohlen, die Tanne im Frühjahr mit Sackleinen abzudecken, das zuvor mit Insektenleim behandelt wurde.
  4. Spinnmilbe. Typische Anzeichen sind Gespinste, gelbe Flecken auf den Nadeln und Abfallen der Nadeln. Zur Vorbeugung der Krankheit werden Spritzungen mit kaltem Wasser morgens oder abends empfohlen. Behandlung mit Aufgüssen von Knoblauch oder Löwenzahn.

Beim Auftreten der ersten Anzeichen eines Befalls eines Nadelbaums sollte sofort mit der Behandlung begonnen werden. Dies kann helfen, den Baum vor der völligen Zerstörung zu bewahren.

Tanne in der Landschaftsgestaltung

Nadelgehölze werden zu einer echten Zierde für jedes Grundstück. Sie werden in Beeten, Alpinarien, Steingärten und Felsanlagen verwendet. Verschiedene Nadelfarben harmonieren gut miteinander und heben sich vorteilhaft hervor.

Mit Gruppenpflanzungen lassen sich offene Bereiche zonieren und Hecken an Pavillons und Ruheplätzen anlegen. In Kombination mit Laubgehölzen schaffen Tannen schöne Kompositionen.

Mit Kenntnis der Schnittregeln kann man Nadelgehölzen jede beliebige Form geben; ein solcher Baum wird zum Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und Bewunderung.

Zwergsorten passen gut zu Laubsträuchern, Thuja und Blumen.

Die Koreanische Tanne zeichnet sich durch Langlebigkeit aus. Und nur von der richtigen Pflanzung und Pflege hängt ab, ob sie zu einer prächtigen Zierde des Grundstücks wird oder sich in einen unansehnlichen Baum verwandelt, der viel Platz einnimmt.

Koreanische Tanne — Pflanzung und Pflege

Die Koreanische Tanne ist ein atemberaubend schöner immergrüner Nadelbaum. Dank ihres weichen, nadelähnlichen Laubes und ihrer erstaunlichen kleinen bläulichen Zapfen genießt sie zu Recht hohes Ansehen bei Gärtnern.

Inhalt:

  • Nadeln und Zapfen
  • Pflanzung und Pflege
  • Wo pflanzt man die Koreanische Tanne?

Aber lassen Sie uns zunächst klären, worin sich die Tanne von anderen Nadelbäumen unterscheidet.

Nadeln und Zapfen ↑

Der Hauptunterschied der Tanne liegt in der Form der Blätter. Sie erinnern nur von weitem an Nadelbäume, sind aber in Wirklichkeit flach und schmal – bis zu 2 mm breit, und fühlen sich weich an. Die Nadeln sind nach oben gerichtet.

Sie sind jedoch an verschiedenen Trieben unterschiedlich. An Zweigen ohne Zapfen sind die nadelartigen Blätter zweikantig mit einer Rinne in der Mitte und entlang dieser Rinne gewissermaßen zur Hälfte gefaltet, und unten zwei weißliche Streifen. An Trieben, an denen Zapfen wachsen, sind die Nadeln vierkantig.

Der zweite Unterschied liegt in den Zapfen. Sie wachsen senkrecht nach oben wie Kastanienkerzen. An jungen Bäumen haben sie einen purpurvioletten Farbton, die Zapfen sind etwa 6-8 cm groß. Wenn sie reif ist, fällt sie nicht herunter, sondern zerfällt in Teile. Die Schuppen fallen ab, und die geflügelten Samen fliegen umher, und auf dem Baum bleibt nur der Stiel übrig.

Die Koreanische Tanne ist eine immergrüne Nadelpflanze. Sie wächst langsam, mit einem Zuwachs von etwa 3-5 cm pro Jahr. Die klassische Koreanische Tanne kann eine Höhe von 15 Metern erreichen. Die durchschnittliche Höhe der Pflanze in unserer Zone beträgt jedoch 3-5 Meter.

Die Krone ist konisch oder pyramidenförmig. Die Hauptmasse der Nadeln ist dunkelgrün, während der untere Teil silberne Streifen aufweist.

Die Koreanische Tanne kann bis zu 150 Tage alt werden.

Pflanzung und Pflege ↑

Die Tanne ist eine lichtliebende Pflanze, aber junge Pflanzen sollten Sie besser beschatten, da helles Sonnenlicht die jungen Pflanzen beeinträchtigt.

Vor der Pflanzung müssen Sie für eine gute Drainage sorgen. Die Pflanze stellt keine hohen Ansprüche an den Boden und gedeiht auch auf sauren, nährstoffarmen Böden gut. Die Krone wird jedoch dichter und leuchtender, wenn der Baum auf humusreichen Böden wächst.

Die Koreanische Tanne wird im Frühjahr in jungen Jahren umgepflanzt, da erwachsene Pflanzen diesen Vorgang schlecht vertragen.

Siehe auch:
Amaryllis – Pflanzung und Pflege zu Hause

Sie müssen die Tanne nicht oft gießen, 2-3 Mal pro Saison reichen aus. Kleine Sträucher lieben das Besprühen, und bei trockenem Wetter sollten Sie ihnen morgens oder abends so oft wie möglich eine gute Dusche verpassen.

Sie müssen den Baum im 2. bis 3. Lebensjahr mit Mehrnährstoffdünger düngen, um reichlich schöne Zapfen mit größerer Größe und intensiverer Farbe zu erhalten.

Der Boden sollte gelockert und gejätet werden, dann wird die Pflanze mit einem gesunden und schönen Aussehen erfreuen.

Das Mulchen eignet sich besonders gut, um die Form der Pflanze zu erhalten. Zudem schützt die Mulchschicht die Wurzeln vor Trockenheit und Frost, was sich positiv auf das Wachstum der Tanne auswirkt.

Das Schneiden der Krone darf auf keinen Fall vergessen werden. Am besten führen Sie es im Herbst durch.

Wo pflanzt man die Koreanische Tanne? ↑

Aufgrund des langsamen Wachstums macht sich die Koreanische Tanne wunderbar in der Landschaft eines kleinen Grundstücks, besonders die Zwergsorten. Mit ihnen können Sie sogar eine kleine grüne Fläche neben dem Haus oder einen schmalen Streifen entlang des Weges zum Haus gestalten. Mit ihrem bezaubernden und blickfangenden Aussehen schmücken solche Sträucher den Haupteingang.

Sie sieht hervorragend neben anderen Nadelgehölzen aus, aber auch neben Laubbäumen macht sie sich nicht schlechter.

Beliebte Zwergsorten der Koreanischen Tanne werden auch auf Gartenplätzen und Alleen gepflanzt. Dieselben Sorten werden für Steingärten und Alpenanlagen verwendet.

Aber wenn Sie die Koreanische Tanne wegen ihrer Zapfen möchten, und zwar so, dass die Zapfen groß und leuchtend sind, sollten Sie keine Zwergsorten wählen. Lesen Sie sich den Artikel über die Sorten sorgfältig durch, in dem Beschreibungen und Fotos gegeben werden.

Koreanische Tanne

Zierpflanzen werden heute immer beliebter. Waren sie früher eine Seltenheit, ja sogar ein riesiger Mangel, so kann man Zierpflanzen heute auf jedem Markt und in jedem Online-Shop erwerben. Eine solche Pflanze ist die dekorative Tanne. Sie schmückt Gartengrundstücke, Blumenbeete und Gemüsegärten.

Kurzbeschreibung

Bei der Betrachtung der Koreanischen Tanne sollte man auf ihre Beschreibung achten. Es gibt viele Tannenarten, aber die Koreanische Tanne weist viele Unterschiede zu den anderen Arten auf, und für jemanden, der sich wenig mit Pflanzen auskennt, wird es schwierig sein, die Koreanische Tanne von der gewöhnlichen zu unterscheiden. Lassen Sie uns versuchen, alle Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Arten zu verstehen. Wenn Sie die Koreanische Tanne in der Natur treffen, werden Sie von ihrer Größe überrascht sein. Der Baum ist riesig, erreicht manchmal vierzehn Meter Höhe, und sein Stamm kann einen Meter Durchmesser erreichen. Leider erfreut die dekorative Sorte dieser Art den Menschen nicht mit solchen Größen, obwohl dennoch viele Ähnlichkeiten zu erkennen sind:

  • Kegelförmige Gestalt. Der Zierbaum hat dieselbe präzise kegelförmige Form wie seine Artgenossen in der freien Natur.
  • Smaragdfarbe der Nadeln. Die Ziersorte hat dieselbe Farbe bewahrt. Die Farbe der Chinesischen Tanne ist außergewöhnlich schön. Sie ist wahrhaft märchenhaft smaragdgrün.
  • Zweiseitige Färbung der Nadeln. Jede Nadel ist auf der Unterseite silbern gefärbt, mit einem wachsartigen Streifen in der Mitte.
  • Die Form der Zapfen ist bei der Zierpflanze genau dieselbe wie bei der in der freien Natur wachsenden Tanne. Die Zapfen haben eine für uns ungewohnte Farbe, sie sind zartviolett. Die Größe der Zapfen ist beeindruckend – etwa zehn Zentimeter hoch und vier bis fünf Zentimeter breit. Die Zapfen ragen in der Regel nach oben und erzeugen ein ungewöhnliches Erscheinungsbild.
  • Die Rinde der Chinesischen Tanne ist rot, junge Triebe haben zunächst eine leicht orange oder gelbe Färbung, werden aber mit der Zeit ebenfalls rot, wie der Hauptstamm.
  • Die Zweige sind sehr dicht angeordnet, sie umhüllen den Baumstamm fast vollständig. Dadurch erhält die Chinesische Tanne äußerliche Ähnlichkeiten mit künstlichen Weihnachtsbäumen.
  • Die Tanne übersteht strenge Winter hervorragend. Man kann sie sogar mit der Sibirischen Zeder vergleichen. Aufgrund dieser Eigenschaft wird der Baum in nördlichen Teilen anderer Länder und sogar in den kältesten Regionen Russlands angebaut.
  • Die Chinesische Tanne ist nicht nur frostbeständig, sondern auch hitzebeständig. Sie verträgt trockene heiße Tage hervorragend.

Die Koreanische Tanne ist nicht nur ein makelloses Erscheinungsbild Ihres Grundstücks, sondern auch eine wunderbar gereinigte Luft für Sie und Ihre Kinder. Man sollte auch nicht die Vernichtung schädlicher Spurenelemente vergessen, die sich auf den Nadeln des Baumes ansammeln. Und was ist mit dem hervorragenden frischen Nadelduft, der niemanden unberührt lässt?

Sorte auswählen

Wenn Sie sich entschieden haben, Ihr Gartengrundstück gerade mit einer Tanne zu schmücken, müssen Sie sich für eine Sorte entscheiden. Eine Tanne auf gut Glück zu pflanzen, ist keine ganz richtige Entscheidung, die dazu führen kann, dass sie auf Ihrem Grundstück einfach nicht anwächst. Daher sollten Sie vor der Pflanzung die Sorten im Detail studieren und festlegen, welche genau für Ihre Region geeignet ist.

Es gibt viele Varietäten der Koreanischen Tanne. Kegelförmige hochwüchsige Sorten und niedrigwüchsige, die in ihrer Form an einen Ball erinnern. Es gibt auch andere Sorten, die sich durch die Farbe der Nadeln, die Form der Zapfen unterscheiden. Betrachten wir einige Sorten im Detail:

  • Brillant. Die Zwergpflanze hat eine kissenförmige Krone. Der Durchmesser der Tanne überschreitet 65 cm nicht, die Höhe erreicht höchstens einen halben Meter. Die Nadeln sind grün, unten leicht bläulich, weich. Am Bäumchen bilden sich keine Zapfen. Eine sehr sonnenliebende Tannensorte. Sie sollte an einem Ort gepflanzt werden, an dem kein Schatten von anderen Bäumen fällt, an einem Standort, der nicht windig ist. Zugluft ist kontraindiziert. Der Boden (schwach sauer) sollte vorher am besten gedüngt und gelockert werden.
  • Silberlock. Der Baum ist recht hoch (über 5 Meter). Die Krone ist kegelförmig. Gärtner bemerken ein sehr langsames Wachstum des Baumes und betrachten dies als Nachteil der Sorte (12 cm pro Jahr). Auch die Zerbrechlichkeit der Zweige wird als Nachteil angesehen. Die Nadeln von Silberlock sind ungewöhnlich, man kann sie getrost als lockig bezeichnen. Die Zapfen sind grün mit einem violetten Schimmer. Der Baum hat keinerlei Angst vor kalten Wintern. Der am besten geeignete Boden ist saurer, lockerer Boden.
  • Molly. Ein hochwüchsiger Baum (7 m). Kegelförmige Krone. Die Zweige sind ziemlich flach und bis zu eineinhalb Meter lang. Das Unterscheidungsmerkmal der Sorte sind die Zapfen. Sie haben eine außergewöhnlich schöne violett-blaue Farbe. Die Tanne selbst ist dunkelgrün mit grau-silbernen Nadeln auf der Unterseite. Molly sollte am besten an windgeschützten Standorten gepflanzt werden. Die Pflanze ist sonnenliebend, daher sollte dies bei der Pflanzung berücksichtigt werden. Die Sorte Molly sollte nicht zu stark gewässert werden, aber regelmäßiges Gießen ist notwendig.
  • Kompakta. Eine koreanische Zwergtanne. Sie wird nicht höher als 80 cm. Sie hat eine sehr schöne symmetrische Form. Ein sehr langsam wachsendes Bäumchen. Die Farbe des Bäumchens ist im Gegensatz zu anderen Sorten blau. Es gibt fast keine Zapfen. Sie zu finden ist äußerst selten. Kompakta sollte an offenen, sonnigen Standorten gepflanzt werden. Für diese Sorte ist lehmiger Boden geeignet. Die Tanne wird häufig in speziellen Containern gepflanzt. Sie gedeiht hervorragend in der Nähe von Gewässern. Eine prächtige Dekoration für Ihren Garten.
  • Die Sorte Blue Emperor ist kleinwüchsig (1,5 m). Die Nadeln dieser Sorte sind kurz und sehr dicht, außerdem recht weich und von violetter Farbe. Die Zapfen haben ebenfalls eine ungewöhnliche blaue oder violette Farbe. Dies ist die einzige Sorte, die im Schatten wächst. Die Sorte Blue Emperor wird nicht nur zu Zierzwecken angebaut, sondern auch zum Schutz des Grundstücks vor Wind. Als Nachbarn des Baumes können sogar Obstbäume dienen.

Die Feinheiten der Pflanzung

Man sollte nicht vergessen, dass die subtropische und gemäßigte Zone die Heimat der Korea-Tanne ist. Diese Nuance muss bei der Pflanzung der Pflanze zu Hause berücksichtigt werden. Die Korea-Tanne wird nicht auf jedem Grundstück wachsen. Man sollte einen sehr guten Standort für die Pflanzung des Baumes wählen:

  1. Standortauswahl. Der Pflanzort hängt direkt von der Tannensorte ab. Im Wesentlichen müssen Sie Folgendes beachten: viel Licht (Schatten wirkt sich nachteilig auf viele Sorten aus); keine Winde und Zugluft auf dem Grundstück (junge Setzlinge aller Sorten überstehen starke Winde nicht); berücksichtigen Sie die Größe des ausgewachsenen Baumes; vergessen Sie nicht die Wurzeln, die sehr nahe an der Bodenoberfläche liegen.
  2. Wir wählen den Boden. Die Korea-Tanne ist eine anspruchslose Pflanze, sie benötigt nicht besonders viele Nährstoffe, daher kann der Boden für das Pflanzen des Baumes beliebig sein. Der Baum kann sogar auf lehmigem und schwerem Boden gepflanzt werden. Am geeignetsten ist jedoch sandiger Boden für die Korea-Tanne. Es ist wünschenswert, dass der Boden viele organische Stoffe enthält. Der Baum wächst auch auf saurem Boden. Nicht anwachsen wird die Tanne an Standorten, an denen sich Wasser sammelt.

Richtig pflanzen

Wir haben alle Feinheiten des Pflanzens geklärt, nun ist es an der Zeit, sich damit vertraut zu machen, wie man die Korea-Tanne pflanzen muss. Die Frage ist nicht einfach. Man sollte alles

gründlich studieren, damit der Baum anwächst und mit einer korrekten Kronenform wächst. Beim Pflanzen sind zwei verbindliche Punkte zu beachten:

  1. Pflanzzeit der Tanne.
  2. Alter der Tanne.

Die geeignetste Zeit für das Auspflanzen eines Setzlings ist das frühe Frühjahr. Der Baum sollte umgepflanzt werden, bevor grüne junge Triebe erscheinen.

Umgepflanzt werden sollte ein Baum, der mindestens 4 Jahre alt ist, aber das 10. Lebensjahr nicht überschritten hat. Setzlinge, die noch nicht 4 Jahre alt sind, können sich an einem neuen Standort nicht anpassen; die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sie entweder im Sommer vor Hitze vertrocknen oder im Winter vor Kälte erfrieren.

Das Pflanzloch hängt ebenfalls direkt von der Tannensorte ab. Je länger der Baum und sein Wurzelsystem sind, desto größer muss das Loch sein. Die Tiefe des Lochs sollte 85 cm nicht überschreiten, aber auch nicht weniger als einen halben Meter betragen. In das Loch sollten Humus und Torf gefüllt werden, gemischt mit dem ausgehobenen Erdreich. Die Mischung sollte als Hügel aufgehäuft werden. Die Wurzeln des Setzlings werden auf dem Hügel ausgebreitet und von oben mit Erde bedeckt. Anschließend wird die Tanne sofort mit zwei bis drei Eimern Wasser gegossen.

Wichtig! Setzen Sie den Wurzelhals beim Pflanzen auf keinen Fall zu tief in die Erde. Das ist gefährlich für den Baum.

Wenn Sie sich entschieden haben, einen einzelnen, prächtigen Baum zu ziehen, müssen Sie ihn in einem Abstand von mindestens 5-6 m zu anderen Bäumen pflanzen. Nur so erfreut er Sie mit der Üppigkeit seiner Zweige und einer wunderschönen Kronenform. Wenn Sie sich entschließen, auf Ihrem Grundstück eine Hecke aus Tannen anzulegen, müssen Sie diese in einem Abstand von 2-3 Metern voneinander pflanzen.

Pflege der Tanne

Die Pflege der Korea-Tanne hängt von vielen Faktoren ab. Dazu gehören die Jahreszeit, die Tannensorte und der Boden, in den Sie den Baum gepflanzt haben. Besondere Pflege erfordern Bäume, die in einzelnen Behältern gepflanzt wurden (dekorative Zwergsorten). Solche Sorten müssen etwas häufiger gegossen werden. Auch düngen sollte man sie häufiger.

Die Pflege des Baumes läuft auf folgende verbindliche Regeln hinaus:

  1. Bewässerung. Junge Bäume benötigen häufiges Gießen, da ihr Wurzelsystem noch nicht richtig verankert ist. Frisch gepflanzte Setzlinge werden mindestens dreimal im Monat gegossen. Ausgewachsene Bäume müssen nur zwei- bis dreimal pro Saison gegossen werden. Bei sehr trockenem Sommer sollten die Bäume etwas häufiger gegossen werden. Das Lockern des Bodens um die Tanne nach dem Gießen ist ein notwendiger Vorgang. Im Herbst und Frühjahr sollten Sägespäne um den Baum gestreut werden, sie fördern eine gute Luftzirkulation. Junge Bäume sollten für den Winter abgedeckt werden, aber nicht zu stark eingewickelt werden. Es reicht, den Baum mit Papier zu bedecken.
  2. Düngung. Der Baum benötigt keine großen Mengen an Dünger. Die Düngung erfolgt frühestens 4-5 Jahre nach dem Pflanzen. Die Koreanische Tanne wird mit Präparaten für Nadelbäume gedüngt (1 m² = 120 g Dünger).
  3. Schnitt. Der Baum benötigt keinen Rückschnitt der Zweige. Für eine üppigere Form können jedoch die in der Mitte wachsenden Triebe leicht gestutzt werden. Die Zapfen sollten jedoch jedes Jahr zusammen mit trockenen Ästen entfernt werden. Dies dient der dekorativeren Optik. Wenn Sie sich entscheiden, eine Koreanische Tanne zu pflanzen, wählen Sie einen Standort, an dem sie dauerhaft wachsen kann. Die Koreanische Tanne verträgt, wie andere Nadelbäume auch, kein Umpflanzen.

Schädlinge, Krankheiten

Dieser Punkt sollte sehr genau studiert werden, da die Tanne sehr anfällig für Krankheiten und Schädlinge ist. Die gefährlichsten Krankheiten und Schädlinge:

  • Tannenlaus.
  • Schildlaus.
  • Spinnmilbe.
  • Tannenspanner.

Die Tannenlaus ist ein sehr gefährlicher Schädling. Bei ihrem Auftreten entsteht ein charakteristischer weißer Belag auf den Nadeln. Ist der Schadherd groß, muss der Baum mit Insektiziden besprüht werden. Dabei müssen jedoch alle befallenen Zweige entfernt werden. Um den Schädling zu vermeiden, sollte neben der Tanne ein Laubbaum gepflanzt werden.

Die Schildlaus bohrt sich in Stamm und Zweige, woraufhin diese vertrocknen. Bekämpft wird sie nur im Frühjahr. Auf den Stamm muss ein Beutel mit Leim aufgesetzt werden, der jede Raupe vernichtet.

Die Spinnmilbe ist ein echtes Problem. Sie hinterlässt Spinnweben auf den Nadeln. Hinzu kommen die für sie typischen bräunlich-gelben Flecken, durch die die Nadeln vergilben und abfallen. Die Vorbeugung gegen die Milbe ist sehr einfach. Der Baum muss mit kaltem Wasser besprüht werden, allerdings nur entweder sehr früh morgens oder sehr spät abends. Die Milbe tritt vor allem bei heißem Wetter auf. Der Schädling kann außerdem mit einem Aufguss aus Knoblauch und Löwenzahn bekämpft werden.

Der Tannenspanner zerstört die Tanne vollständig, da er sich ausschließlich vom Saft der Nadeln ernährt. Ihn zu vernichten ist nahezu unmöglich. Das Auftreten des Schädlings kann nur durch Umgraben des Baumscheibenbereichs im Herbst und Frühjahr verhindert werden.

Der Koreanischen Tanne drohen nicht nur Schädlinge, sondern auch Pilzbefall. Dieser kann den Baum bei starken Temperaturschwankungen befallen oder wenn der Baum häufig geschnitten und dadurch verletzt wird. Infolge einer Pilzerkrankung kann sich eine Fusarium-Erkrankung entwickeln.

Die richtige Pflege des Baumes minimiert alle Krankheiten und Schädlingsbefall, denn bekanntlich hat ein kräftiger und starker Baum ein recht gutes Immunsystem.

Die Koreanische Tanne ist eine ausgezeichnete Wahl für die Dekoration Ihres Gartens. Die richtige Pflege und Pflanzung helfen Ihnen, den erstaunlichen Anblick des Baumes und den wunderbaren frischen Nadelduft zu genießen.

2>Pflanzung der Koreanischen Tanne

Die Pflanzung der Korea-Tanne erfolgt, wie bei den meisten Pflanzen der Kieferngewächse, im zeitigen Frühjahr, noch bevor die Knospen aufgehen. In den ersten Tagen nach dem Umpflanzen sollte der Baum täglich besprüht werden, um die Anwuchsrate zu verbessern. In jungen Jahren verträgt die Korea-Tanne, die durch Absenker oder Stecklinge vermehrt wird, die Pflanzung recht gut, während ältere Pflanzen schlecht anwachsen.

Das günstigste Alter für die Pflanzung der Korea-Tanne ist 5–10 Jahre. Dabei ist es wünschenswert, langsam lösliche Mineraldünger zuzugeben. Die Pflanzung der Korea-Tanne erfolgt in einer Tiefe von nicht mehr als 80 cm. Beim Umpflanzen des Baumes ist sorgfältig auf die Lage des Wurzelhalses zu achten – er darf auf keinen Fall tief in der Erde liegen, am besten lässt man ihn auf Bodenhöhe. Nach der Pflanzung sollte der Baum reichlich gegossen werden.

Die Korea-Tanne ist eine recht lichtliebende Pflanze und zudem anspruchsvoll an die Bodenfeuchtigkeit. Das bedeutet jedoch nicht, dass dieser Baum für sumpfige Gebiete geeignet ist – längere Überflutung ist für die Korea-Tanne schädlich. Informationen darüber, wie man die Korea-Tanne pflanzt, können Sie aus Fachbüchern erhalten, allerdings stellen Fachleute fest, dass sich die Pflanzung der Korea-Tanne kaum von der Pflanzung anderer Pflanzen dieser Familie unterscheidet.

Koreanische Tanne: Pflanzung und Pflege

Die Koreanische Tanne, deren Pflanzung und Pflege nicht allzu kompliziert sind, vermehrt sich nicht nur vegetativ, sondern auch durch Samen. Diese werden im späten Herbst in spezielle Rillen bis zu einer Tiefe von zwei Zentimetern ausgesät. Es ist auch möglich, die Samen im Frühjahr nach der Stratifikation (längeres Halten bei einer bestimmten Temperatur zur Beschleunigung der Keimung) auszusäen.

Wie pflanzt man die Koreanische Tanne: Vermehrung des Baumes

Wie pflanzt man die Koreanische Tanne auf vegetativem Wege? Hierzu werden Ableger oder Stecklinge von jungen Pflanzen genommen. Es ist zu beachten, dass die Koreanische Tanne, die auf diese Weise vermehrt wird, ohne Behandlung mit speziellen, die Wurzelbildung fördernden Präparaten sehr schlecht anwächst.

Junge Pflanzen sollten am besten im Schatten gehalten werden, da zu starkes Licht sich ungünstig auf sie auswirkt. Die Pflanzung der Koreanischen Tanne setzt eine vorherige Drainage voraus. Der Boden kann weniger fruchtbar sein, eine Pflanzung in sauren Boden ist durchaus möglich. Wenn für den Gärtner die dekorativen Eigenschaften das ausschlaggebende Kriterium sind, sollte die Pflanzung der Koreanischen Tanne in einen humusreichen Boden erfolgen.

Pflege der Koreanischen Tanne

Die Pflege der Koreanischen Tanne ist überhaupt nicht kompliziert und erfordert keine speziellen Handlungen. 2-3 Mal pro Saison sollte der Baum reichlich gegossen werden; bei trockenem Sommer ist es notwendig, zweimal wöchentlich zu besprühen.

Wie alle Pflanzen dieser Familie benötigt die Koreanische Tanne, deren Pflanzung und Pflege jedem Gärtner zugänglich sind, eine einmalige Düngung. Am besten erfolgt dies im zweiten oder dritten Jahr nach der Pflanzung. Die Düngung der Koreanischen Tanne wird mit komplexen Mineraldüngern durchgeführt. Die Pflege der Koreanischen Tanne beinhaltet, den Boden unter ihr in lockerem Zustand zu halten, vorzugsweise ohne Unkraut. Zur Wachstumsförderung von Bäumen der Kieferngewächse ist das Mulchen des Bodens mit Torf oder Sägespänen in einer Schicht von 5-8 cm sehr effektiv.

In der Regel bildet sich die Krone der Koreanischen Tanne von selbst, daher wird ein Schnitt nicht durchgeführt. Die Pflege der Koreanischen Tanne beinhaltet das Entfernen der an den Seitentrieben befindlichen zentralen Knospen im Herbst.

Krankheiten der Koreanischen Tanne

Wie jede andere Pflanze ist auch die Koreanische Tanne anfällig für Krankheiten. Insbesondere kann es aufgrund eines starken Temperaturwechsels zum Abfallen von Nadeln und Knospen kommen, der Baum verliert seine dekorativen Eigenschaften, und in manchen Fällen kann der Temperaturwechsel zum Absterben der gesamten Pflanze führen.

Zu den Krankheiten der Koreanischen Tanne gehören auch Fäulnis und der Fichten-Tannen-Hermes (weißer, watteartiger Belag auf Nadeln oder Zweigen). Tatsächlich ist der Hermes (Adelgidae) eine Blattlaus, deren Larven mit langen Wachshaaren bedeckt sind. Daher sehen diese Insekten optisch wie weißer Belag aus. Die Larven des Hermes saugen den Pflanzensaft, wodurch die Nadeln der Tanne vergilben. Für ausgewachsene Bäume kann der Hermes keine tödliche Gefahr darstellen, jedoch verlangsamen sie das Wachstum, schwächen den Baum und schädigen die Nadeln. Junge Tannen können bei starkem Befall absterben, daher ist es wichtig, die befallenen Bäume alle 3-4 Wochen mit Insektizid zu besprühen. Auch die Behandlung mit Asche, Knoblauchaufguss oder grüner Seife hilft im Kampf gegen den Hermes.

Eine weitere verbreitete Krankheit der Koreanischen Tanne ist der Befall durch den Tannenspanner. Dieser Schädling ist im europäischen Teil Russlands, in der Region Amur, Primorje, Westsibirien sowie auf der Krim und im Kaukasus weit verbreitet.

Die Sibirische Seidenraupe kann Tannen ebenfalls befallen. Ein Befall durch die Sibirische Seidenraupe führt zum Austrocknen der Bäume. In ihrer Entwicklung zu Faltern fressen die Raupen die Nadeln und später junge Zapfen und die Rinde dünner Triebe.

Für junge Triebe der Koreanischen Tanne ist die Nonne (Lymantria monacha) besonders gefährlich. Diese Schädlinge fressen zunächst die Knospen und dann die jungen Nadeln und den Pollen der männlichen Blütenstände.

Zur Bekämpfung des Tannenspanners, der Sibirischen Seidenraupe und der Nonne sollten die Bäume mit dem Biopräparat „Pepidotsid“ besprüht werden (3 Liter pro Hektar Fläche).

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