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Mehrjährige Gaillardia – Pflanzung und Pflege im Freiland
Einen schönen Tag allen Lesern)
Die Blütenstände der Gaillardia sehen sehr ungewöhnlich aus. Sie werden mit feurigen Gänseblümchen verglichen, denn mit ihrer Färbung erinnern sie wirklich an Feuerflammen und in der Form ähneln sie großen Garten-Gänseblümchen. Als Vorteil der Gaillardia kann man das effektvolle Aussehen und die Pflegeleichtigkeit nennen.
Dieser mehrjährige Halbstrauch kann zur Zierde jedes Gartens werden. Zugleich ist es auch einem unerfahrenen Gärtner möglich, ihn zu kultivieren. Man braucht nur ein wenig Wissen darüber, was das Wachstum und die Entwicklung der Blüte beeinflusst.
Beschreibung der Blume mit Foto
Gaillardia wächst als ausladender Strauch. In der Höhe kann sie 50–70 cm erreichen. Die lanzettlichen Blätter bilden eine grundständige Rosette. Die Stängel sind verzweigt, von gebogener Form, die Blüte erfolgt an den Triebspitzen. Nachdem die Gaillardia verblüht ist, bilden sich eigenartige Trichter mit Samen. Die Blüten sind groß, in sehr satten Farbtönen.
Die Ränder der Blütenblätter sind immer gelb, die Mitte der Blüte kann unterschiedliche Farben haben. Die Blütezeit dauert den ganzen Sommer und endet mit dem Einsetzen der Fröste. Gaillardia kann im Garten, auf dem Balkon und zu Hause angebaut werden. Am häufigsten wird sie in der Landschaftsgestaltung von Gartengrundstücken verwendet. Am Standort kann die Pflanze 4–5 Jahre lang belassen werden, danach muss die Gaillardia umgepflanzt werden.
Arten und Sorten der Gaillardia

In der Natur wachsen mehr als 20 Gaillardia-Arten, Gärtner kultivieren nur 3 von ihnen. Durch Züchtungsarbeit gelang es, zahlreiche Sorten jeder Art mit einfachen und gefüllten Blüten zu erhalten.
Begrannte Gaillardie
Mehrjähriger Strauch mit einer Höhe von 30 bis 70 cm, der in Nordafrika heimisch ist. Die Blätter können oval oder lanzettlich sein und wachsen aus der Wurzel. Die Stängel sind aufrecht und dicht behaart. Die Blüten sind groß, einzeln und haben einen Durchmesser von bis zu 12 cm. Die Farbe kann gelb, orange oder kupferrot sein. Die Gaillardia beginnt im Juni zu blühen.
Die bekanntesten Sorten dieser Art sind:
- „Wirral Flame“ – für ihn sind Zungenblüten mit gelbem Rand und roter Mitte charakteristisch.
Gaillardia Wirral Flame
„Mandarin“ – Strauch mit dünnen, behaarten Stängeln und länglichen Blättern. Beginnt im Juni zu blühen. Die Blütenkörbe sind am Rand orange und in der Mitte dunkelrot gefärbt. Die Blütenblätter sind Zungenblüten, in zwei Reihen angeordnet.
GAILLARDIA ‘Mandarin’

Durch Kreuzung von Gaillardia aristata mit wilden Varietäten dieser Pflanze entstand die Hybrid-Gaillardia.
Gaillardia hybride
Diese Sorte ist ein Strauch mit einer Höhe von 70-80 cm. Um jeden Trieb wachsen schwach behaarte lanzettliche Blätter. Die Blüten können gefüllt oder halbgefüllt sein und in Rot-, Orange- und Rotbrauntönen erscheinen. Die Blütezeit dieser Art beginnt wie bei den anderen Anfang Juni und dauert bis August.
Die bei Gärtnern beliebtesten Hybridsorten sind:
- „Primavera“ – ein niedriger Strauch, der maximal 25 cm hoch wird. Aus jeder Blattrosette können sich bis zu 8 Blütenstiele mit einzelnen Blüten bilden. Die Pflanze blüht etwa 35 Tage lang. Jede Blüte ist ein Korb mit einem Durchmesser von bis zu 12 cm. Die gelbe Mitte ist von kirschroten Röhrenblüten umgeben, am Rand des Korbes befinden sich himbeerfarbene Zungenblüten mit gelbem Rand.

- „Zonne“ – Hybride mit einer Höhe von bis zu 60 cm. Blätter und Stängel sind schwach behaart, hellgrün. Die Blütenkörbe sind groß, mit einem Durchmesser von bis zu 10 cm. Die Mitte der Blüte besteht aus gelb-orangen Röhrenblüten, am Rand des Korbes befinden sich blassgelbe, zugespitzte Zungenblüten.
Gaillardia Zonne
„Kobold“ – eine buschige Pflanze mittlerer Größe, die bis zu 40 cm hoch wird. Die Stängel sind verzweigt. Die Blütenstände sind groß, bestehen aus gelben Blütenblättern mit rotem Rand, die Mitte ist von dunkelrosa Röhrenblüten umgeben.
Gaillardia Kobold (Kobold)
„Arizona Sun“ – eine Zwergsorte, wird nicht höher als 30 cm. Der Strauch verzweigt sich gut und hat eine beträchtliche grüne Masse. Die Blätter sind länglich, eiförmig, mit ausgeprägter Aderung. Die Pflanze blüht im Juni mit großen Körben, deren Blütenblätter am Rand gezähnt sind. Die Körbe bestehen aus kirschroten Röhrenblüten in der Mitte und dunkelrosa Zungenblüten mit gelbem Rand am Rand.
Gaillardia aristata Arizona Sun
«Burgunder» – eine buschige Pflanze mit leuchtend dunkelroten, großen Blütenständen. Die Blüten haben kleine gelbe Einschlüsse. Sie blüht den ganzen Sommer. Bevorzugt sonnige Standorte und leichten Boden. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 50-60 cm.
Gaillardia Burgundy
Schöne Gaillardie
Diese Sorte wird in Gärten als einjährige Pflanze kultiviert. Die Schöne Gaillardie wächst als hoher, buschiger Strauch. Die Blüte erfolgt auf langen, dünnen Blütenstielen. Dabei bilden sich Blütenkörbchen mit einem Durchmesser von 6-7 cm. Die Basis der Blütenblätter ist meist purpurrot, manchmal mit einem rosa Schimmer, während die Ränder gelb sind. Unter ihren Varietäten sind zu nennen: die Bunte Gaillardie mit gefüllten oder halbgefüllten Blütenständen in zwei Farbtönen, und die Lorenz-Gaillardie, die kugelförmige Blütenstände in Gelb oder Gelb-Rot hervorbringt.
Die bekanntesten Sorten der Schönen Gaillardie sind:
- «Yellow Plume» – die Pflanze blüht mit gefüllten, kugelförmigen Körbchen, die aus röhrenförmigen gelben Blütenblättern bestehen.
Schöne Gaillardie 'Yellow Plume'
«Red Plume» – in seinen Eigenschaften ähnelt diese Sorte der vorherigen, mit dem Unterschied, dass die Farbe der Blütenblätter terrakottafarben ist.
Gaillardia 'Red Plume'
Pflanzung
Gaillardia ist eine lichtliebende Pflanze, daher wird sie im Freiland an sonnige Standorte gepflanzt. Dieser Halbstrauch mag keine sauren Böden und keine übermäßige Nässe. Am besten eignet sich ein neutraler, leichter Boden. Dabei sollte der Boden nährstoffreich sein. Vor der Pflanzung wird das Beet entsprechend vorbereitet.
Die Erde wird umgegraben und angefeuchtet. Danach werden Pflanzlöcher vorbereitet und eine Mischung aus Humus, Kompost, Holzasche und Mineraldünger eingebracht. Die Pflanzen werden im Abstand von 30-35 cm gesetzt. Nach dem Pflanzen wird die Gaillardie reichlich gegossen.

Zur Pflege der Pflanze gehören rechtzeitiges Gießen, das Anbinden der Sträucher, das Düngen und der Winterschutz. Außerdem werden die Pflanzen alle 4-5 Jahre umgepflanzt, um ein gutes Wachstum zu fördern.
Die Gaillardie sollte mäßig und nicht zu häufig gegossen werden. Sie übersteht heiße Trockenperioden problemlos. Die Pflanze leidet eher unter zu viel Feuchtigkeit im Boden als unter Trockenheit. Durch Übernässung können verschiedene Krankheiten entstehen. Das Gießen ist besonders wichtig bei jungen, frisch gepflanzten Sträuchern. Sie benötigen Wasser für eine normale Entwicklung des Wurzelsystems.
Nach 4-5 Jahren nach der Erstpflanzung benötigt der Strauch eine Teilung und Umpflanzung. Damit die Pflanzen gut anwachsen, benötigen sie in dieser Zeit eine verstärkte Pflege. Die Gaillardie wird rechtzeitig gegossen und der Boden um die Sträucher wird gelockert.
Hochwachsende Sorten des Strauches benötigen eine Stütze, besonders bei windigem Wetter. Dann bricht der Strauch nicht und fällt nicht auseinander. Als Stütze können gewöhnliche Holzpfähle oder abgeschnittene Zweige von Obstbäumen verwendet werden. Manche binden den Strauch einfach mit Bindfaden um den Umfang herum.
Damit die Staude erfolgreich überwintert, wird für sie eine Abdeckung gebaut. Dazu können Sie Laub, Torf oder Reisig verwenden. Leichte Fröste verträgt die Gaillardie recht gut, daher kann man sie in einem milden Winter auch ohne Schutz lassen.
Düngung
Da die Gaillardie eine mehrjährige Pflanze ist, sind Nährstoffgaben für sie wichtig. Dafür können sowohl mineralische als auch organische Düngemittel verwendet werden. Die Sträucher werden dreimal pro Saison gedüngt: während der Knospenbildung, während und nach der Blüte, wenn alle Blütenstiele abgeschnitten wurden. Als Dünger werden Holzasche, Kompost, Humus und mineralische Volldünger eingesetzt, die in flüssiger Form ausgebracht werden.
Mehrjährige Gaillardia – Pflanzung und Pflege: Video
Vermehrung

Die Gaillardie wird durch Samen und durch Teilung des Busches vermehrt. Beide Methoden sind nicht besonders aufwendig. Lassen Sie uns jede davon genauer betrachten.
Durch Samen
Bei der Samenvermehrung müssen Sie wissen, dass die Farbe neuer Exemplare höchstwahrscheinlich von der des Mutterstrauches abweichen wird. Die Gaillardie kann sich erfolgreich durch Selbstaussaat vermehren. Damit sich die Pflanze nicht über das ganze Beet ausbreitet, sollten verwelkte Blüten rechtzeitig abgeschnitten werden. Wenn Sie die Pflanze bewusst durch Samen vermehren möchten, lassen Sie nach der Blüte die besten Blütenstiele am Strauch und lassen Sie die Samen ausreifen.
- Das reife Material wird in einer Papiertüte oder einem Stoffbeutel gesammelt und gründlich getrocknet.
- Im Frühjahr können die Samen direkt ins Beet gesät oder für die Anzucht von Jungpflanzen verwendet werden.
- Die Samen werden nicht tief eingebracht, sondern nur leicht mit Erde bedeckt. Sie dürfen nicht tiefer als 1 cm gesät werden, da sie sonst möglicherweise nicht keimen.
- Danach werden die Pflanzungen reichlich gegossen und mit Folie abgedeckt.
- Nach 10–12 Tagen erscheinen im Minigewächshaus die ersten Keimlinge.
Die Aussaat wird am besten im April durchgeführt. Im Spätsommer können die Pflanzen so vereinzelt werden, dass zwischen den Sträuchern mindestens 20 cm Abstand bleiben – dies ist für ihre normale Entwicklung notwendig.
Durch Teilung des Busches

Für die Teilung wählt man einen stark gewachsenen, üppigen Strauch. Am besten pflanzt man die Pflanzen auf diese Weise Mitte Frühling oder im Herbst nach dem Rückschnitt der Blütenstände. Eine Teilung zu einem anderen Zeitpunkt wäre für die Gaillardie belastend. Beachten Sie, dass diese Staude langsam wächst, daher sollte man sie nicht in viele kleine Teile zerteilen.
In der Regel wird ein Strauch in 3–4 Teile geteilt, und jedes Teil wird in ein vorbereitetes Pflanzloch gesetzt. Wenn Sie in Ihrem Garten einen noch nicht ausreichend ausgewachsenen Gaillardienstrauch haben und neue Exemplare davon erhalten möchten, können Sie die Stecklingsvermehrung von Trieben nutzen. Diese Vermehrungsmethode wird selten, aber manchmal angewendet.
Krankheiten und Schädlinge

Die meisten Krankheiten der Gaillardie entstehen aufgrund falscher Pflege, insbesondere durch zu viel Feuchtigkeit. Überschüssige Feuchtigkeit begünstigt die Entwicklung von Grauschimmel, Mehltau, Weißrost und anderen Pilzkrankheiten. Ihre Symptome erkennen Sie an grauen Flecken auf den Blättern, sowie am Vertrocknen und Verfärben der Blattspreiten.
Zur Vorbeugung dieser Krankheiten ist ein maßvolles, seltenes Gießen ausreichend. Falls bereits befallene Stellen an der Pflanze auftreten, müssen diese entfernt werden. Anschließend wird der Strauch mit einem Fungizid behandelt. Wenn die Gaillardie erst kürzlich erkrankt ist, kann auch eine Kaliumpermanganatlösung verwendet werden.
Unter den Schädlingen sind die häufigsten Gäste an der Staude die Weiße Fliege und Blattläuse. Das Problem lässt sich leicht beheben, indem Sie die Pflanze mit einer Lösung von Actellic oder einem anderen Insektizid behandeln. Führen Sie die Behandlung am besten so schnell wie möglich durch, ohne auf eine Masseninfektion zu warten.
Gaillardia in der Landschaftsgestaltung

Da diese Pflanze wirkungsvoll und farbenfroh aussieht und viele Sorten hat, wird sie häufig zur Gestaltung von Beeten, Blumenrabatten und Parkanlagen verwendet. Niedrige Exemplare eignen sich hervorragend für Steingärten und Randbepflanzungen. Landschaftsgestalter nutzen sie, um schöne Kompositionen zu schaffen, indem sie sie mit anderen Zierpflanzen kombinieren.
Der Hauptvorteil der Gaillardie ist ihre lange Blütezeit. Zudem ist die Pflanze anspruchslos, sodass selbst ein Anfänger im Gartenbau sie auf seinem Beet pflanzen und erfolgreich kultivieren kann. Besonders effektvoll sind Sorten mit zweifarbigen und dreifarbigen Blütenkörbchen. Die Gaillardie macht sich hervorragend vor einem grünen Rasen oder hohen Sträuchern. Die Pflanzen werden nicht nur im Freiland, sondern auch in Kübeln und Töpfen gepflanzt.

Eine Komposition aus verschiedenen Sorten dieser Staude wird auf dem Beet wirkungsvoll aussehen. Die Blüten eignen sich hervorragend zum Schnitt und sehen in einem Strauß zusammen mit Zierkamille, Spargel und Margeriten gut aus. Natürlich eignen sich hierfür nur hochwachsende Sorten der Gaillardie.
Mehrjährige Gaillardia im Design: Video
>Ich hoffe, Sie haben sich davon überzeugt, dass diese wunderschöne Pflanze es wert ist, jeden Winkel der Natur auf Ihrem Grundstück mit einem Farbenrausch zu beleben. Da die Gaillardie keine aufwändige Pflege benötigt und Ihr Beet viele Jahre lang schmücken kann, kann sie zu einer unverzichtbaren Pflanze für jeden Garten werden.
Die Gaillardie ist ein leuchtender Vertreter der Familie der Korbblütler, deren Heimat Mittel- und Südamerika ist. Sie zeichnet sich durch zahlreiche, geruchlose Blüten aus, die äußerlich an Gänseblümchen oder Margeriten erinnern. Die Blütenköpfe können in jedem Gelb- und Rottönen gefärbt sein, häufig kommen zwei- und dreifarbige vor. Die Stängel der Gaillardie sind aufrecht, verzweigen sich reichlich und bilden einen ausladenden Busch. Die Blätter sind länglich, am Rand gezähnt, die Blütenstiele sind verlängert, flexibel und dünn.

Gärtner wählen sie wegen ihrer guten Trockenheitsresistenz und der langen Blütezeit von Juni bis Ende August. Die Gaillardie macht sich hervorragend in Beeten und Blumenrabatten und harmoniert gut mit anderen Blumen.
Häufige Arten und Sorten der Gaillardie sowie Fotos der Blüten
Gaillardie ist sowohl als einjährige als auch als mehrjährige Art verbreitet. Die folgenden Zierarten werden kultiviert.









Schöne Gaillardie
Eine weit verbreitete einjährige Pflanze, die aus Mexiko und dem Bundesstaat Arizona nach Russland kam. Sie bildet einen Busch, der eine Höhe von einem halben Meter erreicht. Die Blütenköpfe haben einen Durchmesser von 6-7 cm. Die Färbung ist in der Regel in der Mitte des Kopfes purpurfarben und am Rand der Blütenblätter gelb. Die üppige Blüte dauert den ganzen Sommer an. Nach der Blüte werden viele Samen gebildet, die gut keimen und eine Vermehrung durch Selbstaussaat ermöglichen.
Wir empfehlen Ihnen, sich mit der Pflanze Ornithogalum caudatum oder Indische Zwiebel vertraut zu machen, unter dem Link
Sorten der Schönen Gaillardie:
- Pikta. Die Blüten sind in granatroten Farbtönen oder zweifarbig, gefüllt;
- Lorenza. Die Blütenstände sind in gelb-karminroten Tönen, kugelförmig;
- Red Plume. Blüht in Körbchen in Terrakottafarbe;
- Yellow Plume. Ähnelt der vorherigen Sorte, nur die Körbchen sind in einem saftigen Gelbton.
Begrannte Gaillardie
Auf die Gartenformen dieser Art trifft die Bezeichnung Großblütige Gaillardie zu. Es handelt sich um eine anspruchslose, meist hochwüchsige Staude. Der gerade Stängel ist dicht mit Blättchen besetzt. Sie blüht in großen gelblichen oder gelb-purpurnen Blütenständen (bis zu 12 cm Durchmesser). Die Blütezeit beginnt im Juni.

Foto. Gaillardia aristata
Die folgenden Sorten der aristata-Gaillardie sind verbreitet:
- Mandarin. Zeichnet sich durch eine leuchtend mandarinenfarbene Färbung aus;
- Wirral Flame. Die Blüten sind an der Basis rubinrot und an den Rändern leuchtend orange;
- Dazzer. Hat eine leuchtend rote Färbung an der Basis und eine sandfarbene am Blütenblattrand;
- Croftwav Yellow. Bildet sonnengelbe Blütenstände.
Hybride Gaillardie
Sie wurde auf der Basis von Gaillardia aristata und Gaillardia pulchella gezüchtet. Die Pflanze ist hochwüchsig, die Blüten in gelblichen bis bräunlichen Tönen, die Körbchen meist gefüllt. Die Blütezeit beträgt etwa 60 Tage.
Die Hybrid-Gaillardie wird durch folgende Sorten repräsentiert, die sich durch große Blüten auszeichnen:
- Bremen. Hochwüchsige Sorte (70 cm) mit weinroter Färbung und purpurnem Rand;
- Burgund. Die durchschnittliche Stängelhöhe beträgt 55 cm, gekrönt von zehn Zentimeter großen weinroten Blüten;
- Zone. Höhe wie bei der vorherigen Sorte, blüht in gelb-goldenen Körbchen;
- Kobold. Der gerade verzweigte Stängel erreicht 40 cm. Die äußeren Blüten sind gelb mit roten Spitzen, die mittleren (oder Röhrenblüten) sind gelb-purpurn;
- Golden Goblin – eine niedrige kompakte Sorte (bis 40 cm), geeignet für Steingärten, die Blütenstände sind goldgelb;
- Tokajer – eine hohe Pflanze (bis 75 cm), die einen kräftigen Busch bildet. Die Blütenstände sind leuchtend orange und eignen sich gut zum Schneiden;
- Primavera – die kompakteste Sorte mit einer Buschhöhe von höchstens 25 cm, dabei hat sie eine hohe Blütendichte;
- Arizona Sun – eine Zwergsorte (20 cm), blüht lange und reichlich in gelb-roten Tönen.

Foto. Gaillardia aristata, Zwergsorte Arizona Sun
Arizona und Primavera – die neuesten Sorten, gezüchtet für Rabatten, Container- und Topfkultur.
Wichtig. Achten Sie beim Kauf von Samen auf die Pflanzensorte; neben der Form und dem Farbton der Blütenstände unterscheiden sie sich auch in der Buschhöhe.
Lanzettblättrige Gaillardie und Stumpfzähnige Gaillardie
Weniger verbreitete Sorten. Gaillardia obtusa ist eine einjährige Pflanze mit einer Höhe von bis zu einem Meter. Die Blätter sind grünlich-grau, länglich, die Blüten sind kastanienbraun und gänseblümchenartig. Gaillardia lanceolata ist eine Staude mit einer Höhe von bis zu 60 cm. Der Stängel ist verzweigt, die Blättchen haben gesäumte Ränder. Die Blüten sind mittelgroß (7 cm im Durchmesser), gelb oder rot, gänseblümchenartig.
Verbreitete Arten und Sorten des Feigenkaktus (Opuntia) finden Sie hier.
Zusätzlich zu den oben beschriebenen Sorten können Sie die Sorten „Krasnoje Plamja“, „Sanschajn krasnaja“, „Krasnyj Pompon“ antreffen, aus denen Blüten in reinem Rot wachsen. Wenn Sie „Solotoj Pompon“, „Arizona Eprikot“, „Sheltoje Pero“ oder „Jantar“ wählen, erhalten Sie eine einfarbige gelbe Blüte. Heute sind insgesamt etwa 28 Gaillardia-Arten bekannt.
Besonderheiten des Anbaus von Gaillardie im Freiland
Im Februar bis März säen Sie die Samen der Gaillardia aus.
Der Anbau von Gaillardia bereitet auch einem unerfahrenen Gärtner keine Mühe. Die Pflanze ist anspruchslos und benötigt nur minimale Pflege.
Aussaat für die Anzucht
Mit der Vorkultur können Sie früh blühende Exemplare erhalten. Die Aussaat für die Vorkultur empfiehlt sich im Februar bis März. Legen Sie die Samen auf die Oberfläche eines gut angefeuchteten Substrats und bedecken Sie sie leicht mit Erde. Die ideale Temperatur für die Aufbewahrung der Aussaat beträgt 20–23 Grad. Sie sollten die Erde mit Folie abdecken, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen, und sie an einen hellen Ort stellen.
Aufzucht der Sämlinge von Gaillardie
Die Keimlinge sollten innerhalb von ein bis zwei Wochen erscheinen. Danach müssen Sie die Setzlinge an einen kühleren Ort (18–20 Grad) bringen. Ein kühles, feuchtes Frühbeet eignet sich gut. Nach dem Erscheinen des ersten Blattpaares pflanzen Sie die Setzlinge mit mehr Abstand ein, am besten in einzelne Töpfe. Gießen Sie mäßig, erst wenn der Wurzelballen vollständig getrocknet ist. Es ist ratsam, die Setzlinge zusätzlich zu beleuchten, um eine Tageslichtdauer von mindestens 14 Stunden zu gewährleisten.
Wie das Auspflanzen ins Freiland erfolgt

Die Setzlinge der Gaillardia pflanzen Sie wie üblich Ende Mai ins Freiland.
Sie sollten die Gaillardia-Setzlinge Ende Mai ins Freiland pflanzen. Setzen Sie die Jungpflanzen in einem Abstand von 30–40 cm. Gaillardia liebt die Sonne, daher eignet sich ein heller Standort mit nährstoffreichem, nicht saurem Boden.
Vor der Pflanzung bringen Sie Kompost (oder Humus), Holzasche und etwas Mineraldünger in den Boden ein. Nach der Pflanzung wässern Sie die Beete reichlich. Die Zeit von der Aussaat bis zur Blüte beträgt 17–20 Wochen.
Die mehrjährige Gaillardia können Sie direkt ins Freiland säen. Manche Gärtner pflanzen alle Samen in ein Beet in einer Tiefe von nicht mehr als 1 cm und setzen die Blumen im August auf den notwendigen Abstand (mindestens 20 cm) um, damit die Büsche beim Wachsen einander nicht behindern. Bei dieser Pflanzung entwickelt die Pflanze im Sommer 10–15 Blätter und blüht im nächsten Sommer oder im späten Frühjahr.
Erforderliches Gießen und Düngen
Die Pflanze ist trockenheitstolerant, daher gießen Sie in der Folge nur mäßig. Reichlich wässern Sie nur während einer Trockenperiode. Die Düngung sollten Sie dreimal pro Saison mit Mineraldünger durchführen.
Wichtig. Die Verwendung von Mist als Dünger ist nicht erlaubt.
Die erste Düngung erfolgt in der Knospungsperiode, die zweite während der Blüte, die dritte, wenn die Blüte endet.
Pflege der Gaillardie-Blüten im Freiland

Die Kokardenblume ist eine pflegeleichte Pflanze; es reicht, sie von Unkraut zu befreien.
Die Kokardenblume benötigt keine übermäßige Pflege; es reicht, den Boden zu lockern und Unkraut zu entfernen. Damit das Beet ästhetischer aussieht und die Kokardenblume länger blüht, sollten verblühte Knospen abgeschnitten werden. Hochwachsende Sorten benötigen eine Anbindung.
Die Pflanze übersteht den Winter gut. Um die mehrjährige Kokardenblume auf die Kälte vorzubereiten, werden etwa einen Monat vor dem Frost alle Blütenstiele entfernt. Die einjährige Kokardenblume wird vollständig zurückgeschnitten und die Fläche mit trockenen Blättern bedeckt. Im nächsten Jahr überwintert die Pflanze ohne diese Maßnahmen, außer wenn der Winter schneefrei und kalt ist.
Krankheiten, Schädlinge und wie man mit den Erkrankungen umgeht
Überwässerung oder regnerisches Wetter begünstigt die Entwicklung von Grauschimmel, Mehltau und Weißrost. Unter den Insekten sind Blattläuse, Thripse, Bohrer und Weiße Fliegen gefährlich. Bei den ersten Anzeichen von Krankheiten wird die Pflanze mit einer Kaliumpermanganatlösung oder speziellen Präparaten behandelt, und bei Bedarf werden beschädigte Büsche entfernt.
Vermehrung und Umpflanzen der Gaillardie
Die mehrjährige Kokardenblume wird durch Teilung des Busches oder durch Stecklinge vermehrt. Einjährige Sorten werden immer durch Samen vermehrt. Um selbst Samen zu gewinnen, lassen Sie einige Blüten bis zum Herbst stehen, sammeln Sie sie dann und säen Sie sie aus. Beachten Sie dabei, dass die Sorteneigenschaften der Mutterpflanze oft nicht erhalten bleiben. Die Pflanze vermehrt sich aktiv durch Selbstaussaat und kann sich auf dem gesamten Grundstück ausbreiten.
Wichtig. Die mehrjährige Kokardenblume sollte alle 4-5 Jahre umgepflanzt werden.
Das Umpflanzen erfolgt im Frühjahr, seltener im Herbst. Gleichzeitig wird die Vermehrung durch Teilung des Rhizoms durchgeführt. Dazu wird der Busch ausgegraben, in mehrere Teile geteilt, von denen jeder eine normale Anzahl von Wurzeln enthalten sollte. Im Durchschnitt wird ein Busch in 3 Teile geteilt. Dann werden sie in ein neues Beet gepflanzt.
Erfahrene Gärtner vermehren die Pflanze durch Stecklinge. Dazu wird der Busch rundherum ausgegraben, die dickste gesunde Wurzel abgeschnitten, in 5-7 cm lange Stücke geteilt und in einem Gewächshaus bewurzelt.
3>Dekorative Verwendung
Die Kokardenblume wird zur Gestaltung von Hausgrundstücken verwendet und sieht sowohl einzeln als auch in Kombination mit Gänseblümchen und Margeriten gut aus. Sie bildet einen effektvollen Kontrast zu grünen Sträuchern und Rasenflächen. Dank der langen Blütenstiele eignet sich die Kokardenblume gut als Schnittblume.
Sonnenhafte Gaillardien in Ihrem Garten
In der großen Familie der Korbblütler (Asteraceae) nimmt die Gaillardia (auch Gartengold oder Kokardenblume genannt) einen prominenten Platz ein. Allerdings wird sie manchmal mit der Rudbeckia verwechselt. Und obwohl ihre Blüten etwas ähnlich sind, unterscheiden sich diese Pflanzen insgesamt stark.
Leuchtende Blüten der Gaillardia
Die Blüten, genauer gesagt die Blütenköpfe der Gaillardia, erinnern an kleine Sonnen. In der Mitte sind sie immer leuchtender – rot, kräftig rosa, und die Spitzen ihrer Zungenblüten (die oft als Blütenblätter bezeichnet werden) sind meist gezähnt und von einem sehr satten Gelb. Viele Gärtner lieben und kultivieren Gaillardia. Aber lassen Sie uns sie näher kennenlernen.
Botanische Beschreibung
Gaillardia gehört zur gleichnamigen Gattung (Gaillardia) und umfasst nur 25 Arten. Ihren Namen erhielten die Pflanzen nach Gaillard de Charentonneau, einem Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Paris, der Mäzen der botanischen Gesellschaft war. Alle Gaillardien stammen aus verschiedenen Regionen Amerikas; sie wachsen sowohl in den nördlichen Bundesstaaten als auch in der südlichen Hemisphäre. Die Pflanzen sind meist mehrjährig.
Gaillardien in der Natur
Zunächst bilden sie eine grundständige Rosette aus einfachen, leicht länglichen Blättern. Die Stängel erscheinen später und an ihnen öffnen sich zahlreiche Blütenkörbchen. Ein charakteristisches Merkmal ist die starke Behaarung: Sowohl die Blätter als auch die Triebe sind mit zahlreichen rauen, sogar harten Härchen bedeckt.
Die Blüten der verschiedenen Gaillardia-Arten und -Sorten sind auf den ersten Blick recht ähnlich, aber wenn man genauer hinschaut, welche Vielfalt an Schattierungen und Tönen! Gelb und Goldgelb, Rot, Purpur und Braun, welche Übergänge von einer Farbe zur anderen! Bei einigen sind die Blütenblätter vollständig rot und nur an der Spitze verläuft ein goldener Rand, bei anderen sind die Blütenblattbasen leicht rötlich, dann Übergang zu einem satten Gelb, bei wieder anderen sind die Zungenblüten röhrenförmig eingerollt mit Zähnchen am Rand.
Farbvielfalt der Gaillardienblüten
Betrachten wir einige Gaillardia-Arten.
Begrannte Gaillardie
Stammt aus den westlichen Regionen Nordamerikas: die Stachelige Gaillardia (Gaillardia aristata). Stark behaarte Stängel werden 65-75 cm hoch, sie sind recht flexibel und müssen daher an eine Stütze gebunden werden. Die länglichen Blätter sind ebenfalls von Haaren bedeckt.
Gaillardia aristata
Große Blütenstände sitzen einzeln an den Stielen. Die randständigen Blütenblätter (Zungenblüten) sind sehr leuchtend in gelb-orange Tönen mit einem kupfernen Schimmer gefärbt, während die Mitte aus gelb-purpurnen Röhrenblüten besteht. Die Blütezeit ist lang, beginnend im Juni bis zum Ende des Sommers.
Die gezüchteten Sorten tragen den gemeinsamen Namen Großblütige Gaillardie (G. grandiflora), hier sind einige der interessantesten:
- ‘Primavera’. Kompakte Pflanze. Die Zungenblüten sind saftig gelb am Rand und rot an der Basis. Die Mitte ist dunkel, rotbraun.
- ‘Dazzler’. Der Blütenstand mit den Zungenblüten ist an der Basis leuchtend rot gefärbt, der zur Spitze hin in orange-sandfarben übergeht.
- ‘Mandarin’. Die rot-gelben Blütenblätter lassen die Blüte wie diese Frucht aussehen.
- ‘Fanfare’. Pflanze mit einer Höhe von 50 cm. Der Blütenstand ähnelt einer Sonne aus röhrenförmigen rot-gelben Blüten, die wie Strahlen von einem dunkelroten, gewölbten Zentrum ausgehen. Lange Blütezeit von Juni bis Oktober.
Gaillardia-Sorten
Hybride Gaillardie
Hybride Gaillardia (Gaillardia hybrida) — ist keine natürliche Art, sondern Hybriden, die durch Kreuzung von Gaillardia aristata und Gaillardia pulchella entstanden sind. Die Triebhöhe erreicht 50-80 cm. Die Blätter sind länglich, behaart, die Blütenstände haben einen Durchmesser von etwa 10 cm. Sie blüht von Juni an für zwei Monate.
Hybride Gaillardia
Folgende Sorten haben sich bewährt:
- ‘Frenzy’. Große Blütenstände, weinrote Blütenblätter mit gelbem Rand, die Mitte ist rot und gewölbt. Pflanzenhöhe 45-60 cm.
- ‘Burgunder’. Triebhöhe 50-60 cm. Die Körbchen haben einen Durchmesser von bis zu 10 cm, die Blütenblätter sind in dunkelroten Tönen gefärbt, die Mitte ist braun-gelb.
- ‘Zonne’. Pflanzen mit einer Höhe von bis zu 60 cm. Der gesamte Blütenstand in Gelbtönen: Übergang von einem goldenen Rand zu einer dunkelgelben Mitte.
- ‘Arizona Sun’. Ein ordentlicher, runder Busch bis zu 30 cm Höhe. Orange-rote Blüten mit einem Durchmesser von etwa 9 cm.
- ‘Golden Goblin’. Kompakte, niedrige Pflanzen mit goldgelben Körbchen. Die üppige Blütezeit ist lang.
- ‘Dakota Reveille’. Große Büsche mit einer Höhe von bis zu 60 cm sind mit großen gefüllten Blüten gekrönt. Die Blütenblätter sind rot mit gelbem Rand.
- ‘Mesa Peach’. Kräftige Büsche mit einer Höhe von bis zu 45 cm. Blütenstände in gelb-orange mit einem kupferfarbenen Rand um die Mitte.
Schöne Gaillardie
Eine einjährige Art, die im Südosten der USA heimisch ist, ist die schöne Gaillardia (Gaillardia pulchella). Die Pflanzenhöhe beträgt 30 bis 60 cm. Die schönen gelb-roten, lange blühenden Blütenstände und die Anspruchslosigkeit im Anbau waren der Anlass für die Schaffung prächtiger Sorten.
Schöne Gaillardia.
Hier sind einige davon:
- ‘Lorenziana Double’. Pflanze bis zu 60 cm Höhe. Üppige, gefüllte, kugelförmige Blütenstände in allen möglichen warmen Tönen: gelb-orange-rot, creme, bordeaux, bunt. Zeichnet sich durch eine lange Blütezeit von Ende Juni bis Oktober aus.
- ‘Sundance Bicolor’. Niedrige und kompakte Büsche dieser Gaillardia mit originellen gefüllten zweifarbigen Blütenständen in rot-gelber Farbe eignen sich hervorragend für Beete und Container.
- ‘Lollipops’. Die Blüten sehen wie weiche Kugeln mit 6–7 cm Durchmesser aus, die Farbe ist entweder leuchtend gelb oder zweifarbig mit einem Hauch von Dunkelrot. Die Pflanze ist buschig, 30–35 cm hoch.
Anbau der Gaillardie
Gaillardien sind kleine Sonnen, und sie lieben offene, sonnige Standorte. Sie stellen keine Ansprüche an den Boden, leichte und trockene Erde ist geeignet, aber übermäßige Feuchtigkeit mögen sie nicht. Diese Pflanze sollte nicht häufig gegossen werden, nur in trockenen und heißen Sommern. Nach dem Gießen wird gelockert und darauf geachtet, dass kein Unkraut aufkommt.
Manchmal leidet die Gaillardie unter Krankheiten: Echter Mehltau, Blattfleckenkrankheiten, Rost. In diesem Fall sollte die Pflanze mit einer Kaliumpermanganat-Lösung oder Phytosporin besprüht werden. Sie kann von Thripsen, Zikaden und Wiesenwanzen befallen werden. Bei starkem Schädlingsbefall werden die Pflanzen mit Insektiziden behandelt.
Düngung
Damit die Blüte üppiger und länger anhält, empfiehlt es sich, während der Vegetationsperiode 2–3 Düngungen mit einem komplexen Mineraldünger durchzuführen. Die erste Düngung erfolgt während der Knospenbildung der Pflanzen, die zweite zur Hauptblütezeit und die dritte im August, wobei darauf geachtet wird, dass bis zum ersten Frost noch ein Monat verbleibt.
Gaillardie – eine leuchtende Sonne
Im Herbst werden die oberirdischen Pflanzenteile abgeschnitten und leicht mit Kompost bedeckt. Die Gaillardie benötigt keinen besonderen Winterschutz. Die Sträucher wachsen in der Regel 4–5 Jahre an einem Standort, danach müssen sie ausgegraben, geteilt und umgepflanzt werden, da sie sonst schlechter blühen.
Vermehrung der mehrjährigen Gaillardie
Mehrjährige Gaillardien werden durch Samen und vegetative Methoden – Teilung und Stecklinge – vermehrt. Die einfachste Methode ist, einen alten Busch auszugraben und in mehrere Teile zu teilen. Dies kann im Frühjahr, sobald die ersten Triebe erscheinen, oder im August–September erfolgen. Die neuen Teilungen sollten ausreichend groß sein, da sie sonst sehr langsam wachsen.
Im folgenden Video können Sie die Teilung und Umpflanzung eines Gaillardienbuschs sehen.
>Durch Samen wird die Gaillardie im Frühjahr vermehrt. Sie werden direkt ins Freiland oder in Kaltbeete ausgesät. Die Keimlinge erscheinen recht schnell – nach 2 Wochen. Die Pflege ist unkompliziert: rechtzeitiges Gießen, unbedingtes Jäten.
Die Umpflanzung an den endgültigen Standort erfolgt im August. Die Blüte beginnt im zweiten Jahr nach der Aussaat.
Sämlinge der mehrjährigen Gaillardie, am endgültigen Standort gepflanzt. Foto des Autors
Vermehrung der einjährigen Gaillardie
Einjährige Gaillardien werden Anfang März für die Anzucht ausgesät. Ihre großen Samen können einzeln in einen gemeinsamen Behälter gelegt oder in einzelne Töpfchen ausgesät werden, die an einen warmen Ort gestellt werden, wobei die Erde darin feucht gehalten wird.
Unter diesen Bedingungen erscheinen die Keimlinge sehr schnell, danach werden die Sämlinge auf die hellste und kühlste Fensterbank gestellt und mäßig gegossen. Damit sich die Setzlinge besser entwickeln und nicht vergeilen, müssen sie mit zusätzlichem Licht versorgt werden, sodass der Lichttag auf 16 Stunden verlängert wird.
Setzlinge der Gaillardia.
Die jungen Pflanzen werden nach dem Ende der Frühlingsfröste ins Beet gepflanzt. Sie werden an einem offenen, sonnigen Ort in einem Abstand von 35-40 cm voneinander platziert.
Gaillardia in der Gartengestaltung
Die Vielfalt der Sorten macht Gaillardia zu einer hervorragenden Pflanze für den Garten. Üppige Büsche mit zahlreichen leuchtenden Blüten werden auf einem grünen Rasen sehr schön aussehen.
Man kann ein Beet aus verschiedenen Gaillardia-Sorten anlegen – das wird einfach ein Feuerwerk in Gelb-Rot. In Gesellschaft anderer Margeriten, insbesondere weißer Wucherblumen, bilden Gaillardien eine wunderbare Komposition vor dem Hintergrund hoher blauer Rittersporne und Eisenhüte.
Gaillardie neben Rosen.
Niedrigwüchsige Sorten eignen sich für Rabatten und Vordergründe von Staudenbeeten, und die Trockenheitsresistenz ermöglicht den Anbau auf einem Steingarten. In Gartenbehälter kann man einjährige Gaillardia pflanzen. Sorten mit festen Stielen halten sich gut als Schnittblumen, und selbst nach der Blüte schmücken die flauschigen runden Fruchtstände Trockensträuße in floralen Kompositionen.
Wenn Sie in Ihrem Garten Gaillardia pflanzen, wird er in neuen leuchtenden Farben erstrahlen, kleine Sonnen werden zwischen dem Grün und anderen Blumen erleuchten. Oder wächst sie bereits auf Ihrem Grundstück? Erzählen Sie, welche Arten und Sorten von Gaillardia Sie anbauen, mit welchen Pflanzen Sie sie kombinieren – teilen Sie es uns in den Kommentaren mit.
Gaillardie

Gaillardie (Gaillardia) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist auch als Gaillardie bekannt. Die Pflanze wurde nach dem Wissenschaftler und Mäzen Gaillard de Charentonneau benannt, der die Entwicklung der Botanik förderte.
Diese fröhliche, leuchtende Blume mit goldenen Blütenblättern und einer roten Mitte, die die Form einer Margerite nachahmt, wurde aus dem mittleren und südlichen Teil Amerikas zu uns gebracht, wo sie auch heute noch wächst.
Gaillardie ist eine mehrjährige Pflanze mit kräftigen, horizontalen Wurzeln und aufrechten, verzweigten, krautigen Stängeln, die einen Busch bilden. An den Trieben befinden sich längliche, lanzettförmige Blätter mit gezähntem Rand. Die Blüten sind in Körbchenblütenständen mit einer oder mehreren Reihen großer, zungenförmiger Randblüten angeordnet und in leuchtenden Gelb-Rot-Tönen gefärbt. Die Blüten sind duftlos.
Gaillardie zeichnet sich durch eine lange Blütezeit aus. Sie sieht in Kombination mit anderen Blüten- und Blattpflanzen sehr effektvoll und harmonisch aus, ist anspruchslos und wird daher häufig zu dekorativen Zwecken verwendet. Einige Arten werden für den Schnitt angebaut.
Anbau von Gaillardie im Freiland

Aussaat für die Anzucht
Im Februar oder März erfolgt die Aussaat in Behälter, die mit angefeuchteter Erde gefüllt sind. Die Samen werden auf der Erdoberfläche verteilt und mit Erde bedeckt. Der Behälter wird bei Raumtemperatur an einem hellen Ort aufgestellt und mit Folie abgedeckt.
Aufzucht der Sämlinge von Gaillardie
In einer Woche, maximal zwei, erscheinen die Keimlinge. Sobald dies geschieht, wird der Behälter an einen kühleren Ort gebracht. Wenn das dritte Blatt erscheint, werden die Sämlinge in einzelne Gefäße pikiert, mäßig gegossen und mindestens 14 Stunden täglich mit Licht versorgt. Ende Mai werden die Pflanzen in die Blumenbeete gesetzt.
Einpflanzung in den Boden
Gaillardia liebt trockene, offene und helle Standorte mit nährstoffreichem Boden. Vor dem Pflanzen wird dem Boden organisches Material in einer Mischung mit einer geringen Menge (maximal 40 g pro Eimer Wasser) Mineraldünger zugesetzt.
Junge Pflanzen werden in Löchern platziert, die alle 30–40 cm ausgehoben werden. Um dichte Pflanzungen zu erhalten, werden in ein Loch mehrere (2–4) Setzlinge gesetzt. Die gepflanzten Pflanzen werden reichlich gewässert.
Einige Gärtner praktizieren die Frühjahrsaussaat von Gaillardia auf ein Anzuchtbeet mit einer Pflanztiefe von bis zu 1 cm. Im August werden die jungen Pflanzen unter Einhaltung eines Abstands von 20 cm in die Beete umgesetzt. Bis zum Ende des Sommers erscheinen etwa ein Dutzend neue Blätter daran. Die Blüte erfolgt in der nächsten Saison.
Pflege der Gaillardie-Blüten im Freiland

Gießen und Düngen
Gaillardia ist anspruchslos, ihr Anbau wird Ihnen nicht viel Mühe und Aufmerksamkeit abverlangen. Die Pflanze ist trockenheitsresistent und benötigt keine zusätzliche Bewässerung. Eine Ausnahme bildet lediglich der trockene Sommer.
Das Düngen von Gaillardia ist äußerst notwendig, und zwar mehrmals:
- Das erste Mal wird die Pflanze ganz zu Beginn der Blüte 'gefüttert'.
- Das zweite Mal – auf dem Höhepunkt der Blüte: Ende Juli, Anfang August.
- Das dritte Mal – nach der Blüte: Ende September, Oktober.
Wichtig! Die Düngung von Gaillardia erfolgt nur mit Mineraldüngern, organische Dünger verträgt sie nicht.
Neben dem Düngen benötigt Gaillardia die üblichen Pflegemaßnahmen für Pflanzen:
- Unkraut jäten.
- Lockern des Bodens.
- Abschneiden der verblühten Knospen (während der gesamten Blütezeit).
- Herbstlicher Rückschnitt der Blütenstiele.
- Anbinden an eine Stütze (beim Anbau hochwüchsiger Sorten).
Überwinterung der Gaillardia

Die Pflanze überwintert hervorragend. Ausgewachsene Formen benötigen keinen zusätzlichen Schutz, aber einen Monat vor dem Frost sollten alle Blütenstiele entfernt werden. Die Triebe von Pflanzen im ersten Jahr werden im Herbst abgeschnitten und mit Laub bedeckt. In Regionen mit frostigen Wintern ist es besser, auch zweijährige Pflanzen abzudecken.
Krankheiten und Schädlinge
Bei Übernässe (übermäßiges Gießen, längere trübe, feuchte Witterung) ist ein Befall von Gaillardia durch Pilze möglich: Grauschimmel, Weißrost, Echter Mehltau. Zur Vorbeugung des Auftretens von Krankheiten wird empfohlen, Staunässe zu vermeiden.
Beim Auftreten der ersten Anzeichen eines Befalls wird die Pflanze mit einer Kaliumpermanganatlösung (2,5 g pro Eimer) behandelt. Bei starkem Befall erfolgt die Behandlung mit Fungiziden (Chom, Oxychom, Topas, Skor) oder die befallenen Triebe werden entfernt.
Vermehrung der Gaillardie

Vermehrung durch Samen
Nur einjährige Pflanzen werden durch Samen vermehrt. Sie können im Geschäft gekauft oder selbst gesammelt werden. Beim eigenen Sammeln ist zu beachten, dass die Sortenmerkmale der Elternformen nicht immer erhalten bleiben.
Vermehrung durch Teilung des Busches
Die Durchführung erfolgt im Frühjahr oder Herbst, nach dem vollständigen Ende der Blüte. Für die Teilung wählt man einen kräftigen und gut gewachsenen Busch. Er wird ausgegraben und in Teile (maximal drei) geteilt. Jeder Teil muss Wurzeln haben. Die Teilstücke werden an einem neuen Standort eingesetzt.
Die Sträucher der mehrjährigen Sorten von Gaillardia benötigen eine Verjüngung. Zu diesem Zweck werden sie alle 4-5 Jahre unter Verwendung der Buschteilung umgepflanzt.
Vermehrung durch Stecklinge
Gaillardia kann durch Wurzelstecklinge vermehrt werden. Dazu wird der Busch im Frühling umgegraben, um eine dicke gesunde Wurzel auszuwählen. Sie wird herausgeschnitten und in mehrere Stücke von 5–7 cm Länge geteilt. Die Rhizomstücke werden im Gewächshaus bewurzelt.
Wie Sie sehen, lässt sich die Pflanze leicht und einfach vermehren. Bei minimaler Pflege schenkt sie Ihnen den ganzen Sommer über eine leuchtende und üppige Blüte.
Beliebte Arten und Sorten von Gaillardia

Es sind etwa 25 Varietäten von Gaillardia bekannt, am häufigsten kultiviert werden jedoch: Gaillardia aristata, Gaillardia pulchella und Gaillardia hybrida.
Gaillardia aristata oder großblütige Gaillardia
Eine mehrjährige Pflanze mit aufrechten und hohen (bis zu 75 cm) Trieben, die dicht behaart sind. Die Triebe benötigen eine Stütze und müssen angebunden werden, da der Busch sonst buchstäblich in alle Richtungen auseinanderfällt.
An den Trieben befinden sich lanzettförmige Blätter und leuchtende Blütenstände in Gelb-, Orange- oder Rottönen. Die Mitte des Blütenstandes wird von röhrenförmigen, dunkelroten Blütenblättern gebildet. Die gleiche Färbung haben die Basen der Randblütenblätter. Ihre Spitzen sind in Gelbtönen gefärbt.
Beliebte Sorten von Gaillardia aristata
- Mandarin: Seinen Namen verdankt es der leuchtend orangen Färbung seiner üppigen gefüllten Blütenstände.
- Wirral flame zeichnet sich durch eine rubinrote Mitte des Blütenstandes mit einem scharfen Farbübergang zu Gelb-Orange an den Randblütenblättern aus.
- Dazze: Die Basen seiner Blütenblätter sind in leuchtenden Rottönen gefärbt, die Ränder in Sandfarben.
- Croftwav Yellow mit einfarbigen, leuchtend gelben, sonnengleichen Blütenständen.
Hybride Gaillardie

Ein Hybrid, dessen Elternformen Gaillardia aristata und Gaillardia pulchella sind. Die Pflanze hat hohe, bis zu 80 cm hohe Triebe. Die Blätter sind lanzettförmig und leicht behaart.
Die Blüten sind groß, halbgefüllt oder gefüllt und in Gelb-, Orange-, Rot- und Brauntönen gefärbt. Die Hybriden dieser Sorte blühen eineinhalb Monate lang.
Hauptsorten von Gaillardia hybrida
- „Bremen“ vereint hohe, bis zu 70 cm hohe Triebe, die von leuchtenden Körbchen in Weinfarbe gekrönt werden. Die Randblütenblätter haben einen purpurnen Rand.
- Die Triebe der Sorte „Burgund“ sind etwas über einen halben Meter hoch und tragen sehr schöne einfarbige Blütenstände in leuchtendem Weinton.
- «Zone» hat die gleiche Höhe wie «Burgundi», aber die Körbchen seiner Blütenstände sind zweifarbig: in helle und dunkle goldrote Farben getönt.
- «Kobold»: seine aufrechten und verzweigten Triebe werden nicht höher als einen halben Meter. Die Blütenstände sind groß, mit einer Mitte aus röhrenförmigen Blütenblättern in Gelb- und Purpurtönen. Die Randblütenblätter sind gelb. Ihre Spitzen sind rot gefärbt.
- Die neue Sorte «Golden Goblin» ist mehrjährig und hat niedrige Triebe, die von einfarbigen goldfarbenen Blütenständen gekrönt werden. Sie zeichnet sich durch eine lange Blütezeit aus und ist hervorragend für die Gestaltung von Steingärten geeignet.
- Eine weitere Neuheit ist die Sorte «Tokajer»: ein hochwüchsiger, buschiger mehrjähriger Strauch mit leuchtend orangefarbenen Blütenkörbchen, die sich hervorragend in Blumensträußen halten.
Durch Züchtung sind Sorten entstanden, die für Beetumrandungen und für die Kultur in Kübeln und Töpfen bestimmt sind:
- Die Sorte «Primavera» vereint niedrige (bis 25 cm) und kompakte Pflanzen mit einer großen Anzahl von Blütenständen.
- Die Pflanzen der Sorte «Arizona Sun» sind Zwergformen: Ihre Höhe überschreitet nicht 20 cm. Die Sorte zeichnet sich durch eine lange, üppige Blüte aus und schmückt sich mit rot-orangefarbenen Körbchen.
Schöne Gaillardie
Eine wildwachsende Einjährige, die in Mexiko (Bundesstaat Arizona) vorkommt. Sie ist ein ausladender (bis zu einem halben Meter) Strauch mit vielen großen Blütenständen. Die Pflanze blüht den ganzen Sommer über üppig und bildet leuchtende Blütenkörbchen mit einer hellgelben Mitte und purpurnen Randzungenblüten.
Die Blüte endet mit der Bildung von Früchten: Achänen mit einem Pappus. Die Samen haben eine gute Keimfähigkeit und sorgen für die Selbstvermehrung der Pflanze.
Auf der Grundlage dieser Art wurden Kultursorten gezüchtet, die sich in Blütenfarbe und -struktur unterscheiden. Im Ziergartenbau sind besonders beliebt:
- Die Sorte «Picta». Übersetzt bedeutet der Sortenname «bemalt». Sie zeichnet sich durch ein- oder zweifarbige Blütenstände (Granattöne) und Gefülltheit aus.
- Die Pflanzen der Sorte «Lorenza» haben kugelförmige Blütenstände, die aus röhrenförmigen, manchmal trichterförmigen Blütenblättern mit einem scharfen Umbug bestehen, die in Gelb- und Purpurrot gefärbt sind.
- Die Sorte «Red Plume» mit gefüllten terrakottafarbenen Blüten.
- Yellow Plume, äußerlich ähnlich wie Red Plume, hat aber gelbe, kugelförmige Blütenstände.
Sonne in jedem Blütenblatt – Gaillardia

Gaillardia (Gaillardia) aus der Familie der Korbblütler ist eine ungewöhnliche, sehr leuchtende und exotische mehrjährige Blume. Äußerlich erinnert sie etwas an eine Gänseblume, aber viel größer und gefüllt. Die vorherrschende Farbe ist Gelb, es kommen aber auch rotbraune und rote Blüten vor, sowie zwei- und dreifarbige Arten. Es ist eine buschige, recht hohe Pflanze mit schmalen, langen Blättern.
Diese Pflanze blüht lange: von Juni bis Anfang September. Sie eignet sich hervorragend für Sommer-Herbst-Beete und harmoniert mit fast allen Blumen.
Bis heute wurden mehr als 28 Sorten mehrjähriger Gaillardien gezüchtet. Es gibt Pflanzen, die nur rote („Rotes Feuer“) oder nur gelbe („Goldener Pompon“, „Gelbe Feder“) Blütenstände haben. Es gibt einjährige und mehrjährige Arten dieser Pflanze (Fotos der Blüten verschiedener Sorten sind unten zu sehen). Als die bekanntesten gelten:

Die beliebtesten Sorten:
- Bremen (hohe Strauchpflanze mit weinfarbenen Blüten, purpurrot an den Rändern);
- Burgundi oder Burgunder (große Blüten in Weinton);
- Zone (niedriger Strauch, bedeckt mit goldfarbenen körbchenförmigen Blütenständen);
- Golden Goblin (Sorte, speziell für alpine Gärten gezüchtet; Blüten leuchtend gelb, mit einem Durchmesser von bis zu 8 cm);
- Tokajer (kräftige Strauchpflanze, deren Blüten einen rötlich-gelben Farbton haben und sich hervorragend für den Schnitt eignen);
- Kobold (Blüten gelb mit rotem Rand);
- Mesa Red (oder Meza Red; große Pflanze mit roten Blüten)
- Arizona Sun oder hybride Arizona Sun (speziell gezüchtete Zwergsorte, Blüten in Rot- oder Orangetönen).
Manche stufen ‚Arizona‘ als eigenständige Art ein. Derzeit gibt es eine große Anzahl von Hybriden, die auf dieser Sorte basieren. Zum Beispiel:
Die beliebtesten Sorten in den GUS-Staaten sind Gaillardia „Jantar“ („Bernstein“) und Gaillardia „Östliche Muster“. Häufig wird eine Mischung aus „Krasava“ oder „Montana“ verwendet, wobei die erste Blüten in Rottönen und die zweite in rötlich-gelben und gelben Tönen enthält.

Anzucht aus Samen
Wie zieht man aus Samen an? Ganz einfach. Die Pflanze ist äußerst anspruchslos. Die Pflege ist minimal.
Die Anzucht aus Samen ist nicht aufwendig. Jedes nährstoffreiche Substrat für Setzlinge ist geeignet. Wann pflanzt man Gaillardie? Die Aussaat für die Jungpflanzen erfolgt am besten im Februar, dann beginnt die Blüte sehr früh. Die Samen werden nur leicht mit Erde bedeckt, dann wird der Behälter mit Folie abgedeckt, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen, und bei +20 Grad an einem sonnigen Platz aufbewahrt.

- Anzucht der Sämlinge
Die Keimlinge erscheinen meist in der zweiten Woche. Sofort sollte der Behälter mit den Jungpflanzen aus Samen an einen kühleren und feuchteren Ort (am besten in ein Gewächshaus) gebracht werden. Sorgen Sie für zusätzliche Beleuchtung und gießen Sie, wenn die Erde trocken ist. Nachdem die Jungpflanzen 3-4 Blätter entwickelt haben, müssen sie pikiert werden. Fotos der Jungpflanzen finden Sie unten.

Jungpflanzen der Gaillardie (Anzucht ohne Pikieren)

Jungpflanzen der Gaillardie in Plastikbehältern nach dem Pikieren
- Auspflanzen der Setzlinge ins Freiland
Für die Pflanzung müssen Sie den sonnigsten Standort wählen. Der Boden sollte nicht sauer sein, vorher bearbeitet und gedüngt werden (Sie können Asche, Kompost und Mineraldünger hinzufügen). Die Setzlinge werden in einem Abstand von 40 cm voneinander gepflanzt. Gießen Sie sie gut. Bei gutem Befinden blühen die Blumen bereits am 20. Tag nach dem Pflanzen im Freiland.
Die Gaillardie ist eine anspruchslose Pflanze und benötigt nicht viel Wasser (nur bei anhaltender Trockenheit). Sie können sie im Sommer dreimal düngen: während der Knospenbildung, während der Blüte und nach deren Ende. Verwenden Sie beliebige Mineraldünger; organische Düngemittel, insbesondere Mist, mag die Pflanze nicht.
Die Gaillardie liebt das Jäten und Lockern des Bodens. Verblühte Knospen müssen Sie vom Strauch entfernen. Hohe Sorten müssen Sie anbinden oder spezielle Spaliere aufstellen, an denen sich die Pflanze abstützen kann.
Eine Pflanze, die im ersten Jahr im Freiland wächst, müssen Sie auf Frost vorbereiten: Entfernen Sie alle Blütenstiele, schneiden Sie sie so tief wie möglich ab, bedecken Sie die Wurzeln mit Laub oder decken Sie sie mit einem speziellen Material ab.
Mehrjährige Pflanzen müssen Sie alle vier bis fünf Jahre umsetzen. Das Umpflanzen können Sie sowohl im Frühjahr als auch im Herbst durchführen. Ein Strauch kann in drei Teile geteilt werden, wobei das Wurzelsystem gleichmäßig verteilt wird.
Krankheiten
Bei Überwässerung können Krankheiten wie
- Grauschimmel;
- Echter Mehltau;
- Weißrost.
Für die Pflanze sind Schädlinge wie
- Blattläuse;
- Holzbohrer;
- Weiße Fliege;
Bei den ersten Anzeichen von Krankheiten oder Parasitenbefall müssen Sie die kranke Pflanze mit einem speziellen Präparat oder einer Kaliumpermanganatlösung behandeln. Bei Bedarf muss die stark befallene Pflanze entfernt und verbrannt werden.
Vermehrung
Vermehrt werden nur mehrjährige Pflanzen, und zwar ausschließlich durch Stecklinge. Dazu graben Sie die stärkste und größte Wurzel aus, teilen sie in zwei oder drei Teile und bewurzeln sie (am besten im Gewächshaus). Einjährige Sorten werden durch Samen vermehrt. Sie können zwar Samen einer einjährigen Pflanze verwenden oder Selbstaussaat zulassen, aber eine sortenechte Pflanze erhalten Sie auf diese Weise nicht.
Verwendung der Gaillardie
Diese Pflanze wird häufig in der Landschaftsgestaltung verwendet. Sie macht sich auf grünen Rasenflächen und in Beeten gut und eignet sich für Alpenpflanzungen. Sie lässt sich hervorragend mit Kamille, Gänseblümchen und Kapuzinerkresse kombinieren. Fotos vom Beet sind unten dargestellt:

Die Pflanze eignet sich auch für den Schnitt, da ihre Blütenstiele recht lang sind. Die geschnittenen Blumen halten lange und sehen in Sträußen sehr schön aus.

Blumenarrangement mit Gaillardie
Sie können die Gaillardie auch zu Hause im Topf anbauen. Sie sieht auf Balkonen und Veranden großartig aus.
Überblick im Video
Material vom Kanal Florist-X. Sie können das Video ansehen, aber noch besser: entspannen und einfach zuhören. Im Grunde ist es ein Audioartikel, in dem die interessantesten und wichtigsten Punkte über die Blume vorgelesen werden.
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