Tränen des Untergrunds. Die Top-5 Fehler beim Bau eines Kellers

Die meisten Gartenlager — Keller, Gewölbe, Vorratskammern usw. — sind bereits gefüllt. Und in fast der Hälfte davon sind schon jetzt Probleme erkennbar. Einige davon lassen sich schnell beheben, aber es gibt auch globale Probleme, die auf Fehler zurückzuführen sind, die ursprünglich beim Bau gemacht wurden. Welche Fehler das sind — das klären wir mit dem Experten.

Über die Besonderheiten der Organisation eines Kellers in einem Gartenhaus berichtet Ingenieur Michail Kudrjaschow:

— Ein Keller muss in der Lage sein, die notwendige Luftfeuchtigkeit und Temperatur aufrechtzuerhalten, die für die darin gelagerten Gemüse, Obst, hausgemachte Vorräte und anderes angenehm ist. Und diese erwähnte Fähigkeit muss bereits in der Bauphase angelegt werden. Genau hier machen jedoch viele Gartenbesitzer den ersten fatalen Fehler, der sich später als sehr teuer erweist.

Fehler Nr. 1: Grundwasser nicht berücksichtigt

Also, der erste und verhängnisvolle Fehler — die falsche Berücksichtigung des Grundwasserspiegels. Wie hoch er auch immer sein mag, selbst sehr niedrig, darf man nicht auf die Errichtung einer Drainage verzichten, also eines einfachen Rohrsystems, das die Feuchtigkeit vom Keller ableitet. Dabei kann die Drainage — falls Sie vergessen haben, sie in das Projekt einzuplanen — auch nach Fertigstellung des Baus angelegt werden. Andernfalls herrscht in Ihrem Keller stets eine erhöhte Luftfeuchtigkeit, und bei jedem Regen wird sie nur noch weiter ansteigen.

Fehler Nr. 2: Nicht isolieren

Der zweite große Fehler — viele halten es nicht für nötig, den Keller zu isolieren. Die Logik ist natürlich seltsam: Er soll doch kalt sein, wozu also eine Isolierung?

Sie ist aber nötig. Vor allem dann, wenn an den Keller Leitungen zur Wasserversorgung angrenzen. Ohne Kellerisolierung können diese einfach einfrieren und einen Unfall der Wasserversorgung oder -reinigung verursachen. Das ist der erste Punkt.

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Zweitens steht die Isolierung in direktem Zusammenhang mit der Belüftung. Die Belüftung wird in der Regel nicht vergessen, aber im Winter kann sie den Keller leicht unterkühlen, was nicht gut ist, während eine gute Isolierung das Temperaturgleichgewicht nicht stören lässt.

Fehler Nr. 3: Bodenbeschaffenheit nicht berücksichtigt

Eine effektive Belüftung und Dämmung zu schaffen, kann jedoch am dritten typischen Fehler scheitern: Der Gärtner hat die Dichte des Bodens, in dem sich der Keller befinden soll, nicht berücksichtigt. Von ihr hängt zum Beispiel ab, welche Breite, welcher Durchmesser und welche Länge die Bestandteile des Lüftungskanals haben sollten und wie dick die Dämmschicht sein muss. Dabei darf man die Bodendichte nicht nur an der Oberfläche bewerten. Denn je rauer das Klima ist, desto tiefer sollte der Keller angelegt werden, und entsprechend ist die Dichte des Bodens in der endgültigen Tiefe zu berücksichtigen.

Fehler Nr. 4: Den Standort falsch wählen

Der dritte Fehler ist mit einem vierten verbunden – dem falsch gewählten Ort für den Keller im Haus. Die meisten Gärtner versuchen, ihn am Rand zu errichten – in der Regel, um einen Eingang von außen zu ermöglichen. Dabei sollte der Keller am besten näher zur Mitte des Gebäudes liegen.

Fehler Nr. 5: An Baumaterialien sparen

Und der fünfte Fehler ist die Wahl der Baumaterialien. Das Wichtigste: Sparen Sie nicht am Beton. Verwenden Sie M400 oder höher; am Ende werden Sie im Vorteil sein. Ja, die Sorten M350, M200 sind formell auch geeignet, aber solcher Beton hält viel kürzer.

Für den Bau des Kellers darf man auf keinen Fall roten Ziegel (weder dekorativ noch als Hintermauerziegel), Kalksandstein, Porenbeton, Schaumbeton und Schlackenbeton verwenden. All das saugt Feuchtigkeit nicht schlechter auf als ein Schaumstoffschwamm, und am Ende bekommen Sie ewige Nässe an Wänden und Boden, die selbst die effektivste Belüftung nicht besiegen kann.

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