Welche Pflanze ist kein Nadelbaum?

Tests zur Sachkunde für die 2. Klasse (S. 2)

Aufgrund des großen Umfangs ist dieses Material auf mehrere Seiten verteilt:
1 2 3 4 5

□2) dünn und verholzt□4) weich und saftig

A2. Welche der Pflanzen ist keine krautige Pflanze?

A3. Welche Pflanze ist ein Strauch?

A4. Welche Pflanze ist ein Nadelgehölz?

B1. Welche Pflanze wächst in der Taiga höher als andere?

B2. Was sind Nadeln?

□1) Dornen an Baumstämmen zum Schutz vor Tieren

□2) Blätter von Nadelbäumen

□3) Nadeln von Nadelpflanzen

□4) getrocknete Blätter

C1. Welche Aussagen sind richtig?

□1) alle Nadelpflanzen werfen kein Laub ab

□2) Sträucher sind Pflanzen mit mehreren recht dünnen, verholzten Stämmen

□3) krautige Pflanzen haben einen grünen und biegsamen Stängel

□4) Nadelbäume werfen im Winter ihr Laub ab

C2. Worin unterscheiden sich Nadelgehölze von Laubgehölzen?

□1) bei Laubpflanzen sind die Samen in Früchten eingeschlossen

□2) die meisten Nadelpflanzen — sind immergrün

□3) Nadelbäume sind höher als Laubbäume

□4) die Früchte der Nadelpflanzen sind Zapfen

Test Nr. 9. „Welche Tiere gibt es?“

A1. Welches Tier ist ein Insekt?

A2. Welches Tier ist ein Vogel?

A3. Welches Tier gehört nicht dazu?

A4. Welches Tier gehört zu den Fischen?

B1. Womit ist der Körper der Vögel bedeckt?

B2. Wie viele Beine haben Insekten?

B3. Wie kann man das Alter eines Fisches bestimmen?

C1. Welche Aussagen sind richtig?

□1) der Körper eines Vogels ist mit Federn bedeckt

□2) Säugetiere haben zwei Gliedmaßen

□3) Insekten haben vier Beinpaare

□4) Fische leben im Wasser

C2. Welches dieser Tiere gehört zu den Säugetieren?

Test Nr. 10. „Was wächst wo, wer lebt wo?“

A1. Wer lebt im Fluss?

A2. Welche Pflanze kann man auf der Wiese finden?

A3. Was wächst auf der Wiese?

A4. Wer gehört nicht dazu (siehe Thema)?

B1. Welche Tiere leben im Wald?

□1) Specht, Fuchs, Ameise

□2) Reiher, Libelle, Biber

□3) Eidechse, Strandläufer, Wühlmaus

□4) Schnecke, Karausche, Wasserläufer

B2. Finden Sie eine Wasserpflanze?

B3. Welcher Vogel lebt auf der Wiese?

C1. Finden Sie Wasserraubtiere?

C2. Welche Vögel gehören zu den Wasservögeln?

Test Nr. 11. „Wild- und Kulturpflanzen“

A1. Welche Pflanze ist eine Wildpflanze?

□2) Brennnessel □4) Pflaume

A2. Welcher Strauch gehört zu den Kulturpflanzen?

A3. Finden Sie eine Obst-Kulturpflanze?

A4. Welche Blume ist eine Zierpflanze?

B1. Der Name welcher Zierpflanze wird aus dem Griechischen als „Stern“ übersetzt?

B2. Welche Kulturpflanze verwendet der Mensch zur Gewinnung von Stoff?

B3. Welches Getreide verträgt Kälte am besten?

C1. Welche Bezeichnungen zählen zu den Kohlarten?

C2. Aus welchen Kulturpflanzen wird Brot gebacken?

Test Nr. 12. «Wilde und Haustiere»

A1. Welches Tier ist ein Haustier?

□2) Otter □4) Star

A2. Welches Tier kann nur wild sein?

A3. Welches Haustier gibt dem Menschen Eier, Daunen und Fleisch?

A4. Welches Haustier gibt dem Menschen Wolle?

B1. Welcher von Menschen gezähmte Vogel hat Rassen wie: Kröpfer, Silbertaube, Pfauentaube?

B2. Welchen Vogel hat der Mensch nicht gezähmt?

B3. Welches Haustier wird in der Imkerei gepflegt?

C1. Welche Haustiere geben dem Menschen Kleidung?

C2. Welche Produkte liefern Bienen dem Menschen?

Test Nr. 13. «Zimmerpflanzen»

A1. Wie nennt man Pflanzen, die der Mensch zu Hause anbaut?

A2. Welche Pflanze zählt nicht zu den Zimmerpflanzen?

A3. Welche Pflanze ist eine Zimmerpflanze?

A4. Mit welchem Wasser sollte man Zimmerpflanzen gießen?

□4) Zimmertemperatur

B1. Welche Zimmerpflanze lebt in der Wüste?

B2. Welche Pflanze verwenden Hausfrauen aufgrund ihres strengen Geruchs zum Vertreiben von Motten?

B3. Zu welcher Jahreszeit werden Zimmerpflanzen seltener gegossen?

C1. Aus — welchem Grund kann eine Zimmerpflanze eingehen?

□1) aufgrund von Lichtmangel

□2) aufgrund von Feuchtigkeitsmangel

□3) aufgrund von übermäßiger Feuchtigkeit

□4) aufgrund von Besprühen mit Wasser

C2. Wie sollte man Zimmerpflanzen pflegen?

Test Nr. 14. «Tiere der Lebensecke»

A1. Welches Tier kann man in einer Lebensecke halten?

A2. Finden Sie den Namen eines Aquarienfisches?

A3. Welchen Vogel hält man in einem Käfig?

A4. Welches Gerät wird zur Reinigung der Aquarienscheiben benötigt?

B1. Wie bewahrt man Aquarienfischbrut auf?

□1) das trächtige Weibchen in ein separates Glas umsetzen

□2) sie mit Spezialfutter füttern

□3) die geborenen Jungfische umsetzen

□4) die Jungfische mit einem Netz abtrennen

B2. Wo sollte man Hamster halten?

B3. Wozu setzt man Schnecken ins Aquarium?

□1) Schnecken sind Futter für Raubfische

□2) Schnecken reinigen die Aquarienscheiben

□4) Schnecken reinigen die Aquarienpflanzen

C1. Welcher Fisch wurde zur Züchtung von Goldfischrassen verwendet?

C2. Welche Papageien werden in Käfigen gehalten?

Test Nr. 15. «Über Katzen und Hunde»

A1. Wen hat der Mensch zuerst gezähmt?

A2. Welche Rasse gehört zu den Katzen?

A3. Welche Hunderasse zählt zu den Jagdhunden?

A4. Hunde welcher Rasse werden von Grenzschutzbeamten eingesetzt?

B1. Welches Haustier hat gebogene einziehbare Krallen?

B2. Welche Hunderasse wurde für die Bergrettung gezüchtet?

B3. Welche Tiere mag der Clown J. Kuklatschow?

C1. Was helfen sie dem Menschen zu tun?

□4) Menschen in den Bergen retten

C2. Wie pflegt man eine Katze und einen Hund zu Hause?

□3) sie mit ins Bett nehmen

Test Nr. 16. «Die Natur im Herbst»

A1. Warum sind an Herbstmorgen der Boden und die Hausdächer weiß?

Test mit Antworten: „Wälder Russlands“

1. Welche Wälder bilden die Taiga:
a) Nadelwälder +
b) Mischwälder
c) Laubwälder

2. Welcher Baum ist kein Nadelbaum:
a) Tanne
b) Kastanie +
c) Zeder

3. Welcher Baum ist nicht wärmeliebend:
a) Linde
b) Eiche
c) Lärche +

4. Welcher Baum ist kein Laubbaum:
a) Espe +
b) Ahorn
c) Ulme

5. Welche Pflanze kommt in den Wäldern Russlands nicht vor:
a) Schneeball
b) Birke
c) Rentierflechte +

6. Zu welcher Tiergruppe gehört das Gleithörnchen:
a) Reptilien
b) Säugetiere +
c) Vögel

7. Welches Tier kommt in der Waldzone nicht vor:
a) Luchs
b) Streifenhörnchen
c) Lemming +

8. Welches Tier ist kein Raubtier:
a) Elch +
b) Falke
c) Luchs

9. Füge das fehlende Glied in der Nahrungskette ein: Eicheln – … – Zobel:
a) Hase
b) Auerhuhn
c) Feldmaus +

10. Welcher Vogel kommt in der Waldzone nicht vor:
a) Tannenhäher
b) Moorschneehuhn +
c) Auerhuhn

11. Gib die richtige Aussage an:
a) Der Sommer in der Taiga ist viel wärmer als in der Tundra. +
b) In der Waldzone Russlands ist der Winter sehr warm.
c) Im Boden der Waldzone gibt es wenige Nährstoffe.

12. Welcher Baum gehört nicht zu den Nadelbäumen:
a) Tanne
b) Esche +
c) Lärche

13. Wie ändert sich der Charakter der Wälder von Norden nach Süden:
a) Nadelwälder – Mischwälder – Laubwälder +
b) Mischwälder – Nadelwälder – Laubwälder
c) Nadelwälder – Laubwälder – Mischwälder

14. Welcher Baum gehört zu den Kleinlaubigen:
a) Birke +
b) Ahorn
c) Linde

15. Welches Waldtier ist leicht an fünf dunklen Streifen entlang des Rückens zu erkennen:
a) Streifenhörnchen +
b) Zobel
c) Gleithörnchen

16. Welche Nahrungskette ist falsch zusammengestellt:
a) Zirbelkiefer – Feldmaus – Zobel
b) Gräser – Schneehase – Zobel +
c) Zirbelkiefer – Tannenhäher

17. Finde den „überflüssigen“ Baum:
a) Kiefer
b) Lärche
c) Ulme +

18. Nenne den Vogel, der der Kiefer bei der Fortpflanzung hilft:
a) Falke
b) Tannenhäher +
c) Haselhuhn

19. Überlege, welcher Baum in der Taiga nicht wachsen wird:
a) Kiefer
b) Zeder
c) Linde +

20. Markiere das Raubtier:
a) Eichhörnchen
b) Luchs +
c) Hase

21. Markiere das Raubtier:
a) Zobel +
b) Hirsch
c) Maus

22. Markiere das Raubtier:
a) Elch
b) Amurtiger
c) Wisent

23. Welcher Baum wächst hauptsächlich in der dunklen Nadelwald-Taiga:
a) Eiche
b) Fichte
c) Lärche +

24. Welcher Baum ist in der Taigazone am weitesten verbreitet:
a) Fichte
b) Lärche +
c) Kiefer

25. In welchem Teil Russlands wachsen Laubwälder:
a) an der Küste der Tschuktschensee
b) an der Küste des Kaspischen Meeres
c) im Zentrum der Russischen Ebene +

26. Welche Böden sind für die Zone der Laubwälder charakteristisch:
a) Permafrost-Taiga-Böden
b) graue Waldböden +
c) arktische Böden

27. Welches Tier kommt in der Taigazone nicht vor:
a) Ziesel +
b) Zobel
c) Braunbär

28. Als durchgehender Streifen von der westlichen bis zur östlichen Grenze Russlands erstreckt sich:
a) Taiga und Mischwälder
b) Misch- und Laubwälder
c) Tundra und Taiga +

29. Wie nennt man einen Wald, der hauptsächlich aus Eichen besteht:
a) Eichenwald +
b) verhärtet
c) keulenförmig

30. Welche Naturzone gehört nicht zu den Waldzonen:
a) Laubwälder
b) Steppe +
c) Mischwälder

Welchen Nadelbaum zum Pflanzen auf dem Grundstück wählen

Einführung

Bei der Gestaltung Ihres Traumgartens wählen viele Pflanzen nur nach ihrem äußeren Erscheinungsbild in der Gärtnerei und im Geschäft oder nach Fotos aus dem Katalog. Leider liegt den meisten Pflanzen keine detaillierte Anleitung zur Pflanzung und Pflege bei. Dadurch verlieren wir nicht nur Geld, sondern auch Zeit, die wir für die Pflege kranker oder absterbender Exemplare aufwenden. Bei der Planung zukünftiger Pflanzungen ist es wichtig, die richtige Auswahl nach den grundlegenden Kriterien zu treffen: Temperatur, Boden, Feuchtigkeit und Lichtverhältnisse.

Kriterien für die Auswahl von Nadelgehölzen

Durch die lange natürliche Selektion haben sich Pflanzen an bestimmte Lebensbedingungen angepasst. Temperatur- und Lichtverhältnisse, Feuchtigkeit und Luftbewegung, Boden und seine Bestandteile – all dies beeinflusst das Wachstum und die Entwicklung der Pflanzen.

Eines der wichtigsten Kriterien bei der Auswahl mehrjähriger Pflanzen, einschließlich Nadelgehölze, ist ihre Kälteresistenz. Winterhärte ist die Fähigkeit von Pflanzen, den Umwelteinflüssen während des Winters und des frühen Frühjahrs zu widerstehen. Der Begriff „Winterhärte“ berücksichtigt sowohl kurzfristige starke Spätherbst- oder Winterfröste als auch späte Frühlingsfröste, die den Pflanzen irreparablen Schaden zufügen können, sowie winterliche Niederschläge und Sonnenbrand. Es gibt den Begriff „Winterhärtezonen“, der das durchschnittliche Minimum der winterlichen Temperaturwerte definiert, also die Möglichkeit, eine Pflanze an einem bestimmten Ort anzubauen. Weltweit gibt es dreizehn Zonen (von 0 bis 12) von den nördlichen Breiten (Zone 0 ist die kälteste) bis zum Äquator. In Russland gibt es 10 Zonen – von 0 bis 9. In Zone 0 liegen die Wintertemperaturen bei -50 °C und darunter, und dementsprechend können dort nur niedrige Sträucher, Moose und Flechten überleben. In Zone 6 und 7 wachsen Aprikosen, Pfirsiche, Walnüsse, Zypressen, und Palmen in Zone 8 (Jalta) und 9 (Sotschi). Die Winterhärtezone berücksichtigt nicht nur die Winterwerte, daher schmücken beispielsweise Wolgograd mit sehr kaltem Winter, aber langem und heißem Sommer, südliche Bäume, obwohl es wie Moskau zur Zone 4 gehört, während Sankt Petersburg, das zur Zone 5 gehört, solche Pflanzen nicht vorweisen kann. Dabei können in jeder Zone viele Gebiete mit milderem oder strengerem Mikroklima vorhanden sein, das durch die Nähe zu großen Gewässern, das Geländeprofil, die Windrose, die Tageslänge und andere Faktoren bedingt sein kann. Viele Fichten, Lärchen, Wacholder und Tannen wachsen gut in Zone 2–3. Sie können auch weiter südlich gepflanzt werden, wobei die Hauptbeschränkungen unzureichende Feuchtigkeit oder zu hohe Sommertemperaturen sein können.

Wärmefallen, Gewässer und Schutz vor kalten Winden können in einem bestimmten Gebiet ein milderes Mikroklima schaffen, und dann kann man versuchen, eine südlichere Pflanze anzubauen. So wachsen beispielsweise in Moskau die Krim-Kiefer, die Bergkiefer, die Thuja occidentalis, die Kolorado-Tanne, der Schuppenwacholder, der Sadebaum und viele andere recht gut.

Fast alle Nadelgehölze sind anspruchslos gegenüber den Bodenverhältnissen und können auf Sand-, Lehm- und Tonböden wachsen. Sie mögen keine Bodenverdichtung und gedeihen am besten auf durchlässigen und frischen Böden mit unterschiedlichen pH-Werten. Beispielsweise wächst die Gemeine Fichte auf sauren Sandböden, verträgt aber auch alle neutralen und stark alkalischen Böden.

Die Anforderungen an die Bodenfeuchtigkeit unterscheiden sich je nach Art. Da die Nadelblätter mit einer Wachsschicht bedeckt sind, ist die Wasserverdunstung geringer, und viele Nadelgehölze sind aufgrund ihres kräftigen Wurzelsystems relativ trockenheitsresistent, bevorzugen jedoch alle mäßig feuchte Böden und vertragen keine Staunässe. Je nach Standort können einige Nadelgehölze, wie zum Beispiel Kiefern, ihr Wurzelsystem anpassen, um sich den Bodenbedingungen anzupassen.

Bezüglich des Lichtbedarfs werden Pflanzen in sonnenliebende, schattenliebende und schattentolerante eingeteilt. Beispielsweise verlieren sonnenliebende Kiefern im Schatten nicht nur ihre Nadeln, sondern auch ihre Äste, während schattentolerante Fichten auch an schattigen Standorten gut gedeihen. Lebensbäume (Thuja), Zypressen und Tannen können an schattigen und halbschattigen Standorten kultiviert werden. Nadelgehölze mit goldenen oder blaugrauen Nadeln benötigen mehr Licht und können bei Beschattung ihre leuchtenden Farbtöne verlieren.

Wachstumseigenschaften von Nadelgehölzen

Bei der Auswahl von Nadelgehölzen achtet man oft auf das Aussehen und die Form und stellt sich selten vor, wie schnell sie wachsen und sich im Laufe der Zeit verändern.

Die zahlreichen Nadelgehölze lassen sich nach Größe (Höhe und Kronendurchmesser), Kronenform (Habitus) und Wuchsgeschwindigkeit in Gruppen einteilen. Da Pflanzen derselben Art, die unter unterschiedlichen Bedingungen wachsen, oft in diesen Parametern variieren, ist der jährliche Zuwachs das wichtigste Merkmal einer Sorte.

Man unterscheidet 5 Gruppen von Nadelgehölzen nach der Wuchsgeschwindigkeit:

großwüchsig (Zuwachs über 30 cm/Jahr, Größe nach 10 Jahren über 3 m)

mittelwüchsig und halbzwergig (Zuwachs 15–30 cm/Jahr)

zwergwüchsig (Zuwachs 8–15 cm/Jahr)

miniaturwüchsig (Zuwachs 3–8 cm/Jahr)

mikroskopisch (Zuwachs weniger als 1–3 cm/Jahr)

Es lässt sich eine Parallele zwischen Wuchsgeschwindigkeit und Preis ziehen. Daraus ergibt sich, dass schnell wachsende Pflanzen günstiger sind als langsam wachsende. Wenn man kleine Setzlinge langsam wachsender Pflanzen im Garten pflanzt, muss man relativ lange warten, bis sie herangewachsen sind und den Garten füllen, um sein architektonisches Gerüst zu bilden. Solche Nadelgehölze eignen sich gut für die Gestaltung von Formschnitten, Hecken, grünen Skulpturen, langlebigen Rabatten, Steingärten und Alpinanlagen, aber dafür muss man bereits ausgewachsene Pflanzen kaufen. Schnell wachsende Nadelgehölze eignen sich hierfür weniger, da sie häufiger geschnitten werden müssen, aber sie können den Garten schnellstmöglich füllen und zu jeder Jahreszeit attraktiv machen. Bei der Auswahl von Pflanzen für den Garten kann man ausgewachsene langsam wachsende Pflanzen und Setzlinge schnell wachsender Pflanzen kaufen, ohne einen Aufpreis zu zahlen.

Zahlreiche Nadelgehölze können nach der Größe in folgende Gruppen eingeteilt werden:

hochwüchsig (über 8 m), z. B. Gemeine Fichte (25–30 m), Sibirische Fichte (bis 30 m), Serbische Fichte (15–20 m), Stechfichte 'Grün' (15–20 m), Stechfichte 'Glauca' (15–20 m) und ihre Sorten wie 'Hoopsii' (12–15 m), 'Fat Albert' (10–15 m), 'Koster' (bis 10 m), 'Iseli Fastigiata' (6–10 m); Sibirische Lärche (bis 45 m), Gemeine Kiefer (10–30 m) und ihre blaue Form Gemeine Kiefer 'Glauca' (10–15 m), Sorte 'Fastigiata' (8–10 m), Weymouth-Kiefer (60–70 m), Europäische Zirbelkiefer (10–15 m), Sibirische Zirbelkiefer (35–40 m), Schwarzkiefer (12–15 m), Krim-Kiefer (20–30 m), Drehkiefer (10–20 m), Balsamtanne (15–25 m), Kolorado-Tanne (bis 10 m), Sibirische Tanne (bis 30 m), Fraser-Tanne (9–12 m), Edel-Tanne (25–30 m), Nordmann-Tanne (25–30 m), Gebirgs-Tanne (15–30 m), Felsen-Wacholder (10–13 m), Abendländischer Lebensbaum (12–20 m), Riesenlebensbaum (45–60 m), Douglasie (25–35 m)

mittelhoch (4 bis 8 m), z. B. Erbsenfrüchtige Scheinzypresse (bis 8 m), Gemeiner Wacholder (5–8 m), Langlebige Kiefer (auch Grannenkiefer, etwa 5 m), Sorten des Abendländischen Lebensbaums: 'Brabant' (bis 5 m), 'Europe Gold' (bis 4 m), 'Smaragd' (4–6 m), Sorten der Stechfichte: 'Baby Blue Eyes' (4–5 m), 'Blue Diamond' (bis 5 m), 'Edith' (bis 6 m), Koreatanne (in der Mittelzone bis 4 m), Felsen-Wacholder-Sorten: 'Blue Arrow' (4–5 m), 'Moonglow' (3–5 m), 'Skyrocket' (6–8 m)

niedrigwüchsig (1 bis 4 m), z. B. Sadebaum (bis 1,5 m), Pfitzer-Wacholder (2–4 m), Bergkiefer f. Mugus (2–3 m)

kriechend (bis 1 m), z. B. Kriech-Wacholder (0,2–0,25 m), Dahurischer Wacholder (bis 1 m)

Nach der Kronenform sind dies:

schmalkegelförmig (säulenförmig) – Serbische Fichte, Stechfichte 'Iseli Fastigiata', Gemeine Fichte 'Columnaris', Gemeiner Wacholder 'Arnold', 'Compressa', Sibirische Tanne, Gemeine Kiefer 'Fastigiata', Abendländischer Lebensbaum 'Aurescens', 'Smaragd', 'Europe Gold', Felsen-Wacholder-Sorten 'Blue Arrow', 'Moonglow', 'Skyrocket'

kegelförmig – Stechfichte 'Grün', 'Glauca', 'Baby Blue Eyes', 'Koster', 'Edith', 'Hoopsii', Norwegische Fichte, Gemeine Fichte, Sibirische Fichte, Serbische Fichte, Weymouth-Kiefer, Sibirische Zirbelkiefer, Fraser-Tanne, Balsamtanne, Edel-Tanne, Nordmann-Tanne, Gebirgs-Tanne, Douglasie

breitkegelförmig – Stechfichte 'Bialobok', 'Blue Diamond', 'Fat Albert'; Koreatanne, Kolorado-Tanne

eiförmig – Gemeine Fichte 'Barryi', Abendländischer Lebensbaum 'Cloth of Gold', 'Hoveyi', Gemeine Kiefer (im jungen Alter), Europäische Zirbelkiefer

ausladend – Gemeiner Wacholder 'Horstmann', Gemeine Kiefer und ihre Form 'Glauca'; Krim-Kiefer, Schwarzkiefer, Drehkiefer

unregelmäßig – Europäische Fichte 'Acrocona', Abendländischer Lebensbaum 'Maloniana Holub'

buschförmig (unregelmäßige Form) – Stechfichte 'Lucky Strike', Drehkiefer

hängend – Stechfichte 'Pendula', Gemeine Fichte 'Frohburg'

Kugelförmig – Gemeine Fichte 'Little Gem', 'Pumila', Westliche Thuja 'Danica', 'Globosa' oder die Miniaturversion 'Globosa nana'

Polsterförmig – Stechfichte 'Montgomery', Horizontalwacholder 'Andorra Compact', Balsamtanne 'Nana'

Nestförmig (mit Vertiefung in der Kronenmitte) – Gemeine Fichte 'Nidiformis', Stechfichte 'Waldbrunn'

Breitausgebreitet – Gemeiner Wacholder 'Spotty Spreader', Horizontalwacholder 'Blue Pearl'

Kriechend (flach) – Stechfichte 'Procumbens', Gemeine Fichte 'Procumbens', Horizontalwacholder 'Glacier', Gemeiner Wacholder 'Green Carpet'

Mit zunehmendem Alter sowie unter dem Einfluss äußerer Bedingungen können viele Nadelgehölze ihre Kronenform ändern, wie es zum Beispiel bei Kiefern oder Thujen der Fall ist, oder ihre Krone kann lockerer oder sogar durchbrochen werden, wie bei der Weymouth-Kiefer.

Die veränderten Blättchen der Nadelgehölze sind entweder schuppenförmig oder nadelförmig und mit einem Wachsüberzug versehen, mit Ausnahme der Lärchennadeln. All dies hängt mit der Lebensweise der Pflanzen zusammen und ermöglicht es Fichten, Kiefern, Thujen und Wacholdern, ihre Nadeln allmählich zu wechseln.

Wenn wir Nadelgehölze als immergrün bezeichnen, berücksichtigen wir nicht ihre Arten- und Sortenvielfalt. Züchter haben Sorten mit Nadeln nicht nur in hell- oder dunkelgrüner Farbe hervorgebracht, sondern auch silbrige, blaugraue, blaue, goldene und buntfarbige Pflanzen. Zum Beispiel gibt es die grüne Stechfichte mit grünen Nadeln, ihre blaue Form 'Glauca' mit blaugrauen Nadeln, und die Sorten der Stechfichte 'Blue Diamond' und 'Fat Albert' mit silbrig-blauen oder leuchtend blauen Nadeln; für die Sorte 'Aurea' sind goldene Nadeln charakteristisch, und das Besondere an der Sorte 'Bialobok' sind die cremegelben jungen Triebe an den Zweigen mit silbrig-blauen Nadeln. Bei vielen Nadelgehölzen ist die Farbe nicht stabil und kann je nach Jahreszeit und Wachstumsbedingungen ihren Farbton ändern. Mehr dazu können Sie auf unserer Website im Artikel „Nadelgehölze in der Landschaftsgestaltung“ lesen.

Nadelgehölze können unseren Garten nicht nur mit Kühle, sondern auch mit Düften erfüllen. Ätherische Öle — sind flüchtige Phytonzide, die die Luft im Garten desinfizieren und dank der Fichten- und Nadelholzdüfte gute Laune schenken können. Bei vielen Tannen sind im Duft Zitrusnoten zu erkennen. Zum Beispiel hat die Sibirische Tanne einen sehr starken und angenehmen Nadelholzduft mit Nuancen von Zitrone. Ein angenehmer, leicht süßlicher Duft mit Zitrusnoten ist bei der Fraser-Tanne zu finden. Die Nobilis-Tanne hat einen ungewöhnlichen Duft mit Kräuternoten. Fast geruchlos sind die Nadeln der Nordmann-Tanne.

Siehe auch:
Welche Zimmerpflanzen kann man aus Samen ziehen?

Nadelgehölze im Garten

Nadelgehölze im Garten sind unverzichtbare Pflanzen für die Gestaltung pflegeleichter, das ganze Jahr über dekorativer Kompositionen. Sie fügen sich harmonisch in Gärten verschiedener Stile ein, und ihre Vielfalt ermöglicht es, einen Garten nach den klassischen Gesetzen der Farbenlehre und Proportionalität auf der Grundlage von Kontrasten oder Nuancen zu gestalten.

Tannen, Fichten und Thujen, verschiedene Kiefern und Wacholder sehen in großzügigen Kompositionen hervorragend aus. Je nach Größe können dies kleine Wäldchen, schattige Alleen oder malerische Volumenkompositionen sein. In Gesellschaft von krautigen oder Zierlaubpflanzen helfen Nadelbäume und -sträucher, effektvolle Mischpflanzungen oder Steingärten zu schaffen. Fast undurchdringliche Hecken aus Nadelgehölzen können frei wachsen oder zu verschieden geformten Sichtschutzstreifen geformt werden. Abstrakte lebende Skulpturen oder strenge geometrische Formen können den Garten das ganze Jahr über schmücken und die Dominante der Gartenkomposition sein. Jeder Pavillon wirkt unter großen Fichtenästen besonders gemütlich. Die Vertikale säulenartiger Formen betont die Horizontalen von Blumenbeeten, Rasenflächen und Wegen, und Trauerformen spiegeln sich im Wasser. Besonders interessant wirken Solitärpflanzungen von Nadelgehölzen. Malerische Kiefernäste, dichte Kegel oder Kissen von Thujen, am Boden ausgebreiteter Wacholder ziehen zu jeder Jahreszeit die Aufmerksamkeit auf sich. Schöne Fichten und nicht stechende Tannen in Solitärpflanzung können als märchenhafte Weihnachts- oder Neujahrsbäume auftreten. Unter ihren Ästen können Kinder und Erwachsene Geschenke verstecken und finden. Geschmückt mit leuchtenden Girlanden und bunten Ornamenten heben sie die Stimmung und werden zum Mittelpunkt von Feierlichkeiten. Ein solcher Baum kann zum Schutzsymbol für die ganze Familie werden, familiäre Werte bewahren und neue Traditionen schaffen.

Fazit

Die Jahre vergehen, aber Nadelgehölze geben nicht auf und sind heute ein fester Bestandteil jedes modernen Gartens. Schnell- und langsam wachsende, große und kleine, mit vielfältigen Nadeln – bei der großen Auswahl an Nadelgehölzen helfen unsere Landschaftsgestalter. Sie können nicht nur zu den Sorten beraten, sondern auch den Traumgarten projektieren.

In unserem Online-Shop können Sie an unsere Region angepasste Setzlinge von Nadelbäumen für die Pflanzung in der gewünschten Größe erwerben. Wir helfen bei der Lieferung und Pflanzung von Großpflanzen, die jeden Gartenraum sofort verwandeln oder einen prächtigen Weihnachtsbaum bieten können. Auf unserer Website können Sie auch kleine Nadelbäume in Töpfen auswählen und im Garten pflanzen. Selbst im Winter, wenn bei sinkenden Temperaturen im Garten alle Prozesse verlangsamt werden und weniger Phytonzide freigesetzt werden, können wir zu Hause heilende flüchtige Substanzen erhalten, wenn Sie lebende Weihnachtsbäume, Kiefern, Tannen in Töpfen kaufen.

Pflanzen

Gemeine Fichte

Die Gemeine Fichte ist eine einheimische Art des Gebiets Lipezk: Für sie ist das Gebiet unserer Region ein natürlicher Lebensraum der Fichte, in dem die Art seit langem wächst.

Europäische Völker betrachteten die Fichte als heiligen Baum. Der Brauch der altgermanischen Stämme – den Geist zu besänftigen, der in der Krone der Fichte wohnt, zum Beispiel vor einem Feldzug. Die Stammesführer besänftigten den Geist, indem sie die Fichte schmückten und spezielle Beschwörungen sprachen.

In Europa wurde die Fichte im 16.-17. Jahrhundert zum Symbol von Weihnachten. Seitdem wird sie im Haus aufgestellt und mit Weihnachtsschmuck geschmückt. In Russland begann man nach dem Erlass von Peter I. im Jahr 1699, die Fichte zu Neujahr zu schmücken.

Die Gemeine Fichte hat eine große Bedeutung im menschlichen Leben. Fichten werden in Siedlungen als Zierbäume (immergrüne Pflanzen mit einer schönen Kronenform) bei der Begrünung von Gebieten gepflanzt.

Fichtenholz wird häufig als Baumaterial verwendet. Ebenso wird Fichtenholz bei der Herstellung von Musikinstrumenten eingesetzt. Es wird angenommen, dass die gleichmäßige Verteilung der Fasern im Fichtenholz ihren hervorragenden Klang gewährleistet.

Die Nadeln der Fichte enthalten viele nützliche Stoffe, daher wird daraus vitaminisiertes Mehl für Tiere hergestellt, und für den Menschen werden Nadelaufgüsse als Alternative zu in der Apotheke gekauften Vitaminen empfohlen.

Der Fichtenwald gilt als die dunkelste Waldart. Im Sommer wird es im Fichtenwald nicht heiß (die Lufttemperatur steigt nicht hoch an). Die Zweige der Fichte werden als Pfoten bezeichnet, abgebrochene Fichtenzweige als Fichtenschlag. Für die Zersetzung des Stammes einer umgestürzten Fichte werden 20-30 Jahre benötigt.

Rosskastanie

Die Rosskastanie kommt in freier Wildbahn in Südeuropa, Nordindien, Ostasien und Nordamerika vor. In Russland wurde sie als Zierpflanze eingeführt. Die Rosskastanie ist eine gute Honigpflanze.

Das Holz der Rosskastanie wird als Bauholz verwendet, außerdem werden daraus Sperrholz, Parkett, Möbelteile und Fässer hergestellt.

Die Rinde und Blätter der Kastanie enthalten Gerbstoffe (Tannine); das macht sie zum Gerben von Häuten begehrt. Die Rosskastanie wird als Heil- und Futterpflanze genutzt.

Oft werden die Blütenstände oder Früchte der Rosskastanie auf Gemälden dargestellt.

Kastanienbäume werden 500 Jahre und älter. Der größte und älteste Kastanienbaum ist mit einem Stammumfang von 57,9 m im Guinness-Buch eingetragen. Sein Alter wird auf 2000 bis 4000 Jahre geschätzt.

Spinnen weben keine Netze in Gebäuden aus Kastanienholz. Daher wurde es oft beim Bau europäischer Schlösser verwendet.

Robinie (Falsche Akazie)

Die Robinie wurde von C. Linné zu Ehren der französischen Botaniker — Vater und Sohn Jean Robin (1550–1629) und Vespasian Robin (1579–1662) — benannt.

In Russland wird die Robinie seit Anfang des 18. Jahrhunderts kultiviert. Es ist eine Art, die im Russischen keinen etablierten Namen hat. Man nennt sie „Gemeine Robinie“, „Falsche Akazien-Robinie“, „Falschakazien-Robinie“, „Pseudakazien-Robinie“. Besonders verbreitet ist jedoch der botanisch falsche Name „Weiße Akazie“.

Die Heimat der Robinie ist der Osten Nordamerikas. Sie wurde 1635 nach Europa eingeführt. Sie hat sich in ganz Europa, in der gemäßigten Zone Asiens, in Nord- und Südafrika, in Australien und Neuseeland sowie in den südlichen Regionen Lateinamerikas eingebürgert.

Die Robinie ist eine sehr wertvolle Honigpflanze. Der Honig zählt zu den besten Sorten. Ein ausgewachsener Baum liefert bis zu 15 kg Honig pro Saison.

Robinienholz kann als Baumaterial verwendet werden, da es gute mechanische Eigenschaften besitzt: Dichte, Härte, Widerstandsfähigkeit gegen biologische Schädlinge, Dekorativität. Robinienholz ist lange haltbar im Wasser und wird daher im Schiffbau verwendet; seit dem 19. Jahrhundert wurde es zu diesem Zweck aus Amerika nach England exportiert.

Robinie wird in der Medizin häufig als krampflösendes, harntreibendes, gallentreibendes, fiebersenkendes, abführendes und schleimlösendes Mittel eingesetzt.

Die Samen und Blüten der Robinie enthalten ätherische Öle und werden in der Parfümerie verwendet. Die Blätter und jungen Triebe der Robinie können als Viehfutter dienen. Darüber hinaus kann aus den Blättern ein blauer Farbstoff gewonnen werden, aus den Samen ein Kaffeeersatz. Die Rinde der Pflanze eignet sich aufgrund ihres Gerbstoffgehalts zum Gerben von Häuten und zum Färben in Gelb, und der Bast kann zur Herstellung von Matten, Säcken und Verpackungen verwendet werden.

In der jüdischen und christlichen Tradition wurde die Robinie als Symbol der Unsterblichkeit dargestellt. Ihre roten und weißen Blüten symbolisieren die Zweiheit von Leben und Tod. Das Holz der Robinie wurde beim Bau von Schreinen und Tabernakeln in Kirchen verwendet. Ein knotiger Stock aus Robinie wurde von Freimaurern als Attribut in Einweihungszeremonien verwendet.

Gerber-Perückenstrauch

Der Perückenstrauch — eine nach Russland eingeführte Pflanze. Das natürliche Verbreitungsgebiet des Perückenstrauchs umfasst die südlichen Breiten Eurasiens und den Osten Nordamerikas.

Der Perückenstrauch war seit der Antike in verschiedenen Regionen Eurasiens bekannt. Aus diesem Grund hat er viele „Namen“: Venezianischer Sumach, Perückenstrauch, Gelbholz, Gerberbaum, Rauchbaum usw. Der französische Botaniker und Arzt J. Tournefort (17.–18. Jahrhundert) nannte den Perückenstrauch „cotinus“.

Ein Name des Perückenstrauchs – „Funkelbaum“ – entstand aufgrund der leuchtend roten Farbe der Herbstblätter, und „Rauchbaum“ oder flauschiger „Rauch“ aufgrund der zahlreichen Härchen, die an den Blütenstielen erscheinen.

Der Mensch kennt seit der Antike die nützlichen Eigenschaften des Perückenstrauchs und nutzt ihn in verschiedenen Bereichen. Er wird als Zierpflanze im Garten angebaut, zum Gerben von Leder verwendet sowie als Heilpflanze und Rohstoff für die Herstellung von gelbem Farbstoff.

Thuja occidentalis

Die westliche Thuja wurde erstmals 1753 von C. Linné beschrieben und erhielt damals auch ihren biologischen Namen.

Der Name Thuja stammt aus dem Griechischen, wo das Wort „Räucherung“ oder „Opferung“ bedeutet, was mit dem angenehmen Duft zusammenhängt, der beim Verbrennen von aromatischen Hölzern während antiker Opferhandlungen verbreitet wurde.

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Art befindet sich in Nordamerika — in den östlichen Provinzen Kanadas und der USA von Saskatchewan im Westen bis Nova Scotia im Osten, und im Süden erstreckt es sich bis Illinois und Tennessee. Dies ist eine Zone von Nadel- und Nadel-Laubwäldern, wo die Thuja häufig in Flussauen und Sümpfen sowie an felsigen Flussufern vorkommt.

Die westliche Thuja begann sich dank des Menschen seit dem 16. Jahrhundert in andere Gebiete Nordamerikas sowie nach Europa und auf andere Kontinente auszubreiten. Heute ist sie in Gärten und Parks vieler Länder mit gemäßigtem Klima zu finden.

Die Thuja ist eine immergrüne Pflanze mit einer schönen Form von Trieben und Krone, weshalb sie als sehr dekorativ gilt. Sie ist außerdem anspruchslos: winterhart, staub-, rauch- und gasbeständig; sie verträgt Umpflanzen, Beschneiden und Scheren gut. All das macht die Thuja zu einer unverzichtbaren Gehölzart bei der Begrünung von Siedlungen in vielen Regionen, einschließlich der Anlage von Hecken. Sie wird in Gärten und Parks europäischer Länder kultiviert; in Russland – in der Steppen- und Waldzone bis Archangelsk, in Sibirien und im Fernen Osten. Aufgrund der hohen Nachfrage wird intensiv an der Züchtung der Thuja gearbeitet, und es sind bereits Trauer-, Zwerg- und buntlaubige Formen entstanden.

In der Medizin werden Abkochungen und Tinkturen aus Nadeln und Rinde der Thuja als schweißtreibendes, harntreibendes, milchförderndes und abführendes Mittel eingesetzt; außerdem bei Verbrennungen, Erkältungen, Husten, Fieber, Kopf- und Zahnschmerzen, Rheuma usw.

Die Thuja wird wegen ihrer heilenden Eigenschaften „Baum des Lebens“ genannt. Diese Pflanze enthält viele nützliche Substanzen, dank denen sie entzündungshemmende, antimikrobielle, wundheilende, blutstillende, schleimlösende, harntreibende und antiallergische Eigenschaften besitzt. Die in der Thuja enthaltenen ätherischen Öle werden daher häufig in der Aromatherapie verwendet.

Zier-Nadelgehölze

Zier-Nadelgehölze werden in unserer Baumschule Wedi angebaut und verkauft. Die Preise für Setzlinge von Nadelbäumen und -sträuchern beginnen bei 3 €, das Sortiment umfasst mehr als 1000 Arten.
Eine gute Auswahl an Bonsai-Bäumen aus Nadelholz finden Sie im Video unten.

Videoübersicht über unsere Bonsai-Gartenbäume

Eigenschaften der beliebtesten Nadelbäume

Am häufigsten werden in der Landschaftsgestaltung die folgenden Nadelbaumarten verwendet:

Thuja – alle Sorten dieses Baumes sollten vor Wind, zu sonnigen und zu schattigen Standorten geschützt werden. Für sie sind leichte, feuchte Böden besser geeignet, auf denen dieses Nadelgehölz schnell wächst; auf schweren Tonböden dagegen wird die Thuja gelb und vertrocknet.

Setzlinge sollten im Frühjahr gepflanzt und vom Frühjahr bis zum Herbst umgepflanzt werden. Das Pflanzloch ist entsprechend der Größe des Wurzelwerks vorzubereiten und mit einer Schicht Kiesdrainage zu versehen. Die Pflanze erfordert keine besondere Pflege; die einzige Bedingung ist regelmäßiges Gießen und die Aufrechterhaltung der Bodenfeuchtigkeit. Im Winter wird das Wurzelsystem durch eine Schicht aus abgefallenen Blättern und Zweigen geschützt, und die Krone wird bei strengem Frost mit Plastikfolie abgedeckt. Fotokatalog der Thuja-Setzlinge.
PREIS

Lärche

Lärche — sieht in Gruppen- und Einzelpflanzungen hervorragend aus, eignet sich für die Pflanzung in Steingärten und harmoniert mit Flieder, Fichten, Rhododendren und Ahorn. Sie ist anspruchslos und kann auf allen Böden wachsen, bevorzugt jedoch gut beleuchtete Standorte ohne direkte Sonneneinstrahlung.

Sie sollten die Lärche am besten im Frühjahr oder Spätherbst einpflanzen. Setzen Sie einen 4-6 Jahre alten Sämling in ein 75 cm tiefes Loch und halten Sie einen Abstand von 2-4 Metern zwischen den Setzlingen. Im zeitigen Frühjahr können Sie die Lärche mit einem Volldünger versorgen. Ein starkes Insektizid schützt den Baum vor Schädlingen.
PREIS

Fichten sind äußerst beliebte Bäume in der Landschaftsgestaltung, wobei sie sich durch eine große Artenvielfalt auszeichnen. Sie reagieren jedoch sehr empfindlich auf das Umpflanzen, selbst zur richtigen Zeit (vor dem Beginn des Knospenaufbruchs).

Für die Pflanzung werden Löcher angelegt, in denen die Wurzel ausreichend Platz hat. Verwenden Sie dafür vorzugsweise sandig-torfige Böden. Bei schweren Böden ist eine Drainage erforderlich. Der Baum benötigt einen Standort mit leichter Beschattung. Zudem beeinflussen der Nährstoffreichtum des Bodens und der Grundwasserspiegel die Üppigkeit und Schönheit der Fichtennadeln.
PREIS

Wacholder

Wacholder sind immergrüne langlebige Sträucher. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr an sonnigen Standorten mit einem Abstand von 1,5-2 Metern (für hochwachsende Sträucher) und 0,5-1 Meter (für niedrige Sträucher). Das Pflanzloch mit einer Drainageschicht aus Ziegeln sollte 2-3 Mal größer sein als das Wurzelwerk. Dieses wird mit einer Erde bedeckt, die aus Sand (1 Teil), Drainageerde (1 Teil) und Torf (2 Teilen) besteht, so dass der Wurzelhals über dem Loch liegt.

Im Frühjahr wird dem Gießwasser für den Wacholder der Dünger Nitroammophoska (20-40 g/m²) beigemischt. Im ersten Jahr nach der Pflanzung wird der Boden flach gelockert und dem Boden werden Torf und Rinde zugegeben. Für verschiedene Wacholderarten werden unterschiedliche Bodenzusammensetzungen verwendet, aber sie sollten leicht sein. Zu toniger Boden wird mit Sand verdünnt.
PREIS

Tannen

Tannen sind äußerst anspruchslos und vertragen sowohl Schatten als auch Sonnenlicht (in den ersten zwei Jahren benötigen Tannen mehr Schatten, etwas später Sonnenlicht). Die Tanne hat ein sehr großes und kräftiges Wurzelsystem, das ihr eine extreme Windbeständigkeit verleiht. Daher können Sie die Bäumchen als natürlichen Schutz des Grundstücks verwenden, indem Sie sie entlang der Grenze pflanzen.

Das Einzige, was die Tanne nicht verträgt, ist trockene, verschmutzte Luft. Daher sollten Sie die Tanne nicht auf Grundstücken in der Nähe von Autobahnen anbauen. Pflanzen Sie 5-10 Jahre alte Tannensetzlinge am besten im April oder Ende August. Bereiten Sie bei schwerem Boden mit Grundwasservorkommen eine 20 cm dicke Drainage aus Schotter oder Ziegeln vor, und zwar so, dass der Wurzelhals aus dem Loch herausragt. Dünger wird im Frühjahr ausgebracht, und die Tanne muss nur beim Pflanzen und in sehr trockenen Sommern gegossen werden.
PREIS

Kiefer


Die Kiefer wird häufig in der Landschaftsgestaltung verwendet (etwa 10-15 Arten), daher können nur allgemeine Ratschläge für diesen Baum gegeben werden. So sollte man sie beispielsweise an hellen, sonnigen Standorten pflanzen, aber mit Bedacht, da junge Kiefern durch direkte Sonneneinstrahlung sowie durch Winterfröste zerstört werden können. Ausgewachsene Pflanzen sind viel widerstandsfähiger gegen klimatische Bedingungen, bevorzugen aber sandige Lehme oder Sandböden.
PREIS

Scheinzypresse

Die Scheinzypresse ist ein Baum, der im Freiland wächst und leichten Halbschatten sowie mäßig helle Standorte bevorzugt. Sie darf nicht in Senken angebaut werden, in denen Schnee liegen bleibt und die Luft schlecht zirkuliert. Die Pflanzung sollte im Frühjahr erfolgen, nachdem der Standort bereits im Herbst vorbereitet wurde. Die Pflanzlöcher sollten bis zu 90 cm tief sein, und das Substrat für den Baum wird aus Humus (3 T.), Drainageerde (3 T.), Torf (2 T.) und Sand (1 T.) hergestellt. Eine Drainage aus Ziegelbruch oder Schotter ist ebenfalls erforderlich.

Die Scheinzypresse liebt Feuchtigkeit, daher sollte sie bis zu dreimal pro Woche gegossen werden, mit etwa 10 Litern Wasser pro Setzling. Zeit kann jedoch durch Mulchen gespart werden. Der Baum ist winterhart, aber es ist ratsam, den Stammbereich mit Gras abzudecken.
PREIS

Microbiota

Microbiota ist ein niederliegender Nadelstrauch mit horizontalen Zweigen, die eine Krone mit deutlichen Etagen bilden. Er erinnert ein wenig an hohes Gras, da seine Breite die Höhe um das Fünffache übertrifft.

Microbiota ist anspruchslos und pflegeleicht. Zwar sieht er bei Frost etwas unansehnlich aus, erholt sich aber im Frühjahr und erfreut wieder mit leuchtend satten Farben. Auf seinen breiten Zweigen kann man sitzen und liegen, da Microbiota eine einzigartige Flexibilität und Festigkeit besitzt.

Die Pflanze verträgt sowohl Schatten als auch helles Licht und gedeiht auf jedem Boden, bevorzugt jedoch lehmige und sandige Lehmböden, ohne saure oder kalkhaltige Böden zu meiden. Sie ist trockenheitsresistent und benötigt keine aufwändige Pflege. Es reicht, sie alle zwei Jahre zu düngen. Bei der Pflanzung im Freiland sind Pflanzlöcher vorzubereiten, deren Größe der des Wurzelstocks entspricht.

Das Einzige, was Microbiota nicht mag, ist übermäßige Feuchtigkeit. Daher darf sich in den Beeten kein Wasser stauen. Bei der Vorbereitung der Pflanzlöcher wird eine Drainageschicht aus Ziegelbruch, Schotter oder Kies eingebracht.
PREIS

Preisliste für Nadelgehölze.

Die Rolle der Nadelgehölze in der Landschaftsgestaltung

Das am weitesten verbreitete Gestaltungselement in der Landschaftsarchitektur, praktisch in jeder konzeptionellen Ausrichtung, sind Nadelbäume und -sträucher. Ihre strenge Schönheit, vollendete Schlichtheit, Sauberkeit sowie die erstaunliche Eigenschaft, sich mit Blumen, Laubsträuchern, kleinen architektonischen Formen, Gewässern und Steinen zu kombinieren.

Nadelgehölze für den Garten können in Gruppen oder einzeln gepflanzt werden, an den Rändern des Grundstücks platziert werden, den zentralen Ort der Komposition abtrennen, immergrüne Skulpturen bilden oder zur Einrahmung des Haupteingangs dienen.

Ein zusätzlicher Vorteil von Nadelgehölzen besteht darin, dass sie durch ihre Fähigkeit, ihr grünes Laub nicht abzuwerfen, die Augen mit saftigen, frischen Farben erfreuen, die in die grau-weiße Palette des Winters eingestreut sind.

Grundregeln für die Verwendung immergrüner Pflanzen

Wenn Sie sich entscheiden, Ihr Grundstück mit kleinen Waldtannen oder Thuja, Kiefern oder Wacholder zu schmücken, sollten Sie einige wichtige Regeln für die Gestaltung einer Landschaftskomposition beachten.

Beim Kauf dieser Bäume sollten Sie deren Größe und Höhe kennen, da sie nach dem Wachstum Unannehmlichkeiten für die Grundstückseigentümer verursachen können. Zum Beispiel sollten zu hohe Sträucher und Bäume nicht in der Nähe des Hauses gepflanzt werden, da sie die Fenster vor Sonnenlicht abschirmen.

Hingegen sehen sie, wenn sie in der Nähe des Hauses gepflanzt werden, zum Beispiel an einem Steingarten oder Alpinum, entlang der Hauptgartenwege oder in der Nähe eines Pavillons, einfach fantastisch aus. Übrigens bringen diese großen Nadelgehölze nicht nur einen bestimmten Stil und Schönheit in das Design, sondern „gesunden“ auch das Grundstück, da sie die einzigartige Fähigkeit haben, die Luft zu reinigen.

Am Eingang zum Grundstück oder in dessen Mitte wirken kompakte, langsam wachsende Nadelbäume gut.

Sie können in Gruppen derselben Art oder durch Kombination verschiedener Sorten innerhalb derselben Art gepflanzt werden. Für eine solche Bepflanzung eignen sich ideal die Orientalische Thuja oder die Balsamtanne, die Dänische Fichte und die Gemeine Fichte, deren dunkles Grün die Üppigkeit der einjährigen Blütenpflanzen wunderbar abschattet, indem es in ihre helle, bunte Palette einige Farbakzente einbringt.

Nicht weniger effektvoll wirken immergrüne Sträucher, die „Hecken“ bilden, in einer oder mehreren Reihen und Ebenen gepflanzt werden und dem Grundstück Lebendigkeit und ein Gefühl von Offenheit verleihen. Übrigens wurde diese Technik bereits in vergangenen Jahrhunderten in der Schloss- und Parkgestaltung verwendet.

Je nach Pflanzenhöhe werden Hecken in drei Arten unterteilt:

1) hohe Hecken, die eine Höhe von über 3 Metern erreichen (z. B. aus Kanadischer Hemlocktanne);

2) mittelhohe Hecken mit einer Höhe von eineinhalb bis drei Metern (Fichten und Wacholdersträucher sehen gut aus);

3) niedrige Hecken mit einer Höhe von einem halben bis eineinhalb Metern (Thuja occidentalis);

4) Bordüren, deren Höhe knapp 0,5 Meter erreicht.

Besonderheiten der Pflege

Nadelbäume „lieben“ eine gute, gleichmäßige Bewässerung, die den Boden feucht hält. Dazu wird um den Stamm ein Kreis aus einer 0,5-10 cm breiten Mulchschicht (Nadeln, Sägemehl, Rinde, mit Fungizid desinfiziert) angelegt. Dieser Kreis dient zusätzlich als dekoratives Element und verhindert das Überwuchern des Stammbereichs mit Unkraut.

Nadelbäume 'bevorzugen' einen leicht sauren, lockeren Boden. Bei heißem Wetter sollten Sie die Krone zusätzlich durch Besprühen befeuchten. Um Bäumen und Sträuchern eine dekorative Ästhetik zu verleihen, schneiden Sie die Krone vorsichtig.

Beachten Sie, dass die Saftigkeit und Leuchtkraft der Nadelfarbe dieser Bäume, die von hellgrün und silbrig bis bläulich und dunkelgrün variiert, von den Wachstumsbedingungen abhängt – zum Beispiel ist die Zypresse, die an einem offenen, sonnigen Standort gepflanzt wird, für ihren schönen, bläulichen Farbton bekannt, während sich diese Farbe im Schatten völlig verändert und ihre Ursprünglichkeit verliert.

Lesetipps

Wie richten Sie eine komfortable Grillzone ein?