Sie werden die geerntete Ernte verderben. 5 Hauptfehler bei der Lagerung von Kartoffeln.

Sie haben die Kartoffelernte eingebracht und erleichtert aufgeatmet: Es schien, als wäre das Schwierigste geschafft. Doch nein. Jetzt ist es wichtig, die Kartoffeln so lange wie möglich zu lagern. Und das ist — keine so einfache Aufgabe, wie es auf den ersten Blick scheinen mag.

Ja, Kartoffeln gelten als eines der vielseitigsten und langlebigsten Lebensmittel. Allerdings können falsche Lagerbedingungen ihre Qualität und Haltbarkeit erheblich beeinträchtigen. Gemeinsam mit der Expertin — Kandidatin der Agrarwissenschaften, Autorin der Methode «Anbau von ökologisch reinem Gemüse und Obst» Galina Magasewa — finden wir heraus, was man vermeiden sollte, um die Ernte zu erhalten.

Fehler N 1. Lagerung unreifer Kartoffeln

Es ist sehr wichtig, die Kartoffeln rechtzeitig zu ernten — unreife Knollen halten sich nicht lange. Die Kartoffelernte wird durchgeführt, wenn die Farbe des Krauts von hellgrün zu braun wechselt. Später sollte man die Kartoffeln nicht mehr ernten. Vor der Ernte empfiehlt es sich, 15−17 Tage vorher das Kraut abzuschneiden (15 Zentimeter stehen lassen, um den Busch zum Ausgraben wiederzufinden). Das Kraut vom Feld entfernen, als Tierfutter verwenden oder verbrennen.

Das Abschneiden des Krauts fördert die rechtzeitige Reifung der Knollen. Die Schale wird dicker, die Knollen werden widerstandsfähiger gegen Verletzungen bei Ernte und Transport. Solche Knollen sind besser lagerfähig.

Fehler 2. Die Kartoffelknollen nicht für die Lagerung vorbereiten

Nach dem Ausgraben empfiehlt es sich, die Knollen eine Stunde lang auf dem Boden zum Trocknen und Desinfizieren unter der Sonne liegen zu lassen.

Fehler 3. Kranke und befallene Knollen nicht aussortieren

Es ist wünschenswert, die Kartoffelknollen in ein vorläufiges Lager zu bringen, um später befallene, verletzte und kranke Knollen auszusortieren.

Für die Winterlagerung legen wir nur gesunde und ganze Knollen ein.

Fehler 4. Den Lagerraum für Kartoffeln nicht vorbereiten

Vor dem Einlagern der Kartoffeln für die Winterlagerung muss der Raum desinfiziert werden. Dazu muss man ihn weißeln. Man nehme 2−3 Kilogramm frisch gelöschten Kalk und 200−300 Gramm Kupfersulfat auf 10 Liter Wasser. Oder behandeln Sie mit Chlorkalk 400−500 g auf 10 l Wasser. Nach der Behandlung muss der Raum getrocknet werden, und dann legen Sie die gesunden Kartoffelknollen zur Lagerung ein.

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Fehler 5. Einen Raum nutzen, der nicht für die Lagerung von Gemüsekulturen geeignet ist

Den Ort für die Kartoffellagerung muss man sorgfältig auswählen. Sonst kann man sich von der Ernte verabschieden. Folgendes mag diese Knolle gar nicht:

— Lagerung bei hoher Temperatur: führt zu Keimung und Fäulnis.
— Unzureichende Belüftung: führt zu Feuchtigkeitsansammlung und Entwicklung von Pilzkrankheiten und Fäulnis.
Lagerung an einem hellen Ort: führt zur Grünfärbung der Kartoffeln, in denen das giftige Solanin entsteht.
Lagerung unter feuchten Bedingungen: begünstigt Fäulnis und das Auftreten von Fäulnisschäden.
Lagerung in engen oder Plastiksäcken: schränkt die Luftzirkulation ein und begünstigt Verderb.

Es ist empfehlenswert, Kartoffeln in belüfteten Kisten oder Boxen zu lagern, um eine bessere Belüftung zu gewährleisten. Lose Kartoffeln halten sich schlechter.

Der Raum sollte kühl sein (5-6 °C) und über eine gute Belüftung verfügen.

Was tun mit dem Kartoffelfeld für eine reiche Ernte in der nächsten Saison?

Nach der Kartoffelernte bleibt das Feld sauber. Es ist an der Zeit, Gründüngungspflanzen auszusäen und sie anschließend in den Boden einzuarbeiten.

Zur Vorbeugung von Pilzkrankheiten und Kartoffelnematoden säen Sie nach der Ernte von Kartoffeln und Kraut auf dem Feld eine der folgenden Gründüngungspflanzen aus: Winter- oder Sommerraps, Winterrübsen, Winterweizen, weißer Senf.

Die grüne Masse der Gründüngung sollte gemäht, gehäckselt und im Herbst flach in den Boden eingearbeitet werden. Wenn Sie keine Herbstbodenbearbeitung durchführen, kann die gemähte Gründüngungsmasse unter dem Schnee liegen bleiben. Über den Winter mineralisiert die Gründüngung.

Im Frühjahr bearbeiten Sie den Boden 2–3 Wochen vor dem Pflanzen der Kartoffeln. Und pflanzen Sie Kartoffeln besser nicht länger als zwei Jahre auf demselben Feld an.

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