Kalanchoe — eine beliebte Zimmerpflanze aus Afrika. Weltweit gibt es mehr als 200 Arten, und in Innenräumen werden etwa 30 Arten angebaut. Die Blüte zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Schönheit aus. Für den Anbau sind keine speziellen Kenntnisse oder Bedingungen erforderlich. Die Pflanze ist sehr anspruchslos und die Pflege nimmt nur ein Minimum an Zeit in Anspruch.
Da sich das Wurzelsystem der Kalanchoe schnell entwickelt, muss die Pflanze etwa einmal im Jahr in einen Topf umgetopft werden, dessen Durchmesser 2-3 cm größer ist. Bei der Wahl des Gefäßes ist es wichtig, dass unten Löcher für den Wasserabfluss vorhanden sind, die den Überschuss abführen und eine freie Drainage des Bodens ermöglichen. Kalanchoe verträgt keine Staunässe, daher sollte die Drainageschicht 1/3 der Topfhöhe betragen.
Die Blume bevorzugt eine Erde aus Torf, Lauberde, Humus und Sand zu gleichen Teilen. Zur Desinfektion wird eine Handvoll Holzkohle und Perlit hinzugefügt. Auch eine fertige Erdmischung für Kakteen und Sukkulenten ist geeignet.
Damit die Pflanze häufig und üppig blüht, wird empfohlen, im Sommer und Frühherbst regelmäßig Phosphor-Kalium-Dünger auszubringen. In dieser Zeit nimmt die Pflanze Nährstoffe für die spätere Blüte auf.
Kalanchoe — nicht nur eine schöne Zierpflanze, die acht Monate im Jahr blüht, sondern auch ein echter Hausarzt mit vielen nützlichen Eigenschaften.
Der Saft der Sukkulente enthält Mangan, Flavonoide, Eisen, Kupfer, Mangan und einen Vitaminkomplex. Er wirkt entzündungshemmend, bakterizid und wundheilend. Mit Kalanchoe werden Hautkrankheiten, Geschwüre, Furunkel, Abszesse, Verbrennungen und Erfrierungen behandelt. In Kombination mit anderen pflanzlichen Bestandteilen hilft Kalanchoe bei Gastritis, Parodontitis, gynäkologischen Erkrankungen, Schnupfen und Halsbeschwerden.
Mögen Ihre Kalanchoen Sie mit ihrer üppigen und leuchtenden Blüte erfreuen!