Inhaltsverzeichnis:
Beleuchtung
Selbst im Winter benötigen Kakteen so viel helles Licht wie möglich. An Nordfenstern reicht die Beleuchtung für die meisten Kakteen nicht aus — sie beginnen sich zu strecken, verlieren ihre kompakte Form und werden anfälliger für Krankheiten. Wenn Sie kein Südfenster oder Südostfenster haben, ist es sinnvoll, mit einer LED-Pflanzenlampe mit vollem Spektrum nachzuleuchten. Licht ist nicht nur für das äußere Erscheinungsbild wichtig: Bei Lichtmangel «erwachen» die Pflanzen nicht richtig und treiben im Frühling schwach aus.
Temperatur und Ruhe
In der kalten Jahreszeit ist für die meisten Kakteen eine kühle Periode vorteilhaft, normalerweise zwischen +5…+15 °C. Dies ist ein Signal für den Übergang in die Ruhephase: Der Stoffwechsel verlangsamt sich, das Wachstum stoppt. Unter diesen Bedingungen wird die Bewässerung stark reduziert oder ganz eingestellt. Die Erde sollte zwischen den seltenen Wassergaben trocken bleiben, sonst faulen die Wurzeln. Wenn Sie die Kakteen in einem Wohnraum mit einer Temperatur über 20 ºC und guter Beleuchtung halten, gießen Sie sparsam, aber dennoch seltener als im Sommer.
Bewässerung und Boden
Im Winter ändert sich das Bewässerungssystem. Man kann sagen, dass man die Kakteen wie Kartoffeln behandelt – man gießt nicht, hält die Temperatur bei +5…+10 °C. Wenn Sie doch gießen müssen, tun Sie dies selten und sehr sparsam: etwas Wasser, um die obere Schicht des Wurzelballens zu durchfeuchten, dann vollständig trocknen lassen. Der Topf sollte eine gute Drainage haben und das Substrat — einen schnellen Wasserabfluss (Sand, Perlit, grober Torf oder eine fertige Kakteenerde).
Pflege in der Übergangszeit
Gegen Ende Februar, wenn die Tageslänge zunimmt und die Temperatur steigt, wird der Bewässerungs- und Düngeplan allmählich wieder aufgenommen. Vor dem aktiven Wachstum kann man umtopfen und die Wurzeln kontrollieren. Achten Sie auf die Pflanze: Streckung signalisiert Lichtmangel, weiche Stellen — übermäßige Feuchtigkeit, kleine weiße Klümpchen — Schädlinge.