Juli — der entscheidende Monat für die Bildung der Kartoffelernte. Gerade in dieser Zeit hängt es von der Pflege ab, wie groß und gesund die Knollen werden. Wenn Sie bemerken, dass die Sträucher schwach sind, das Kraut spärlich ist — braucht die Kartoffel offensichtlich dringend Hilfe.
Inhaltsverzeichnis:
Düngung: womit und wann?
Eine der Hauptursachen für schwaches Wachstum — Nährstoffmangel. In diesem Fall wird empfohlen, einen organischen Flüssigdünger auszubringen:
- Jauche aus Rinderdung (Verdünnung 1:10);
- Jauche aus Geflügelmist (1:15).
Aufwand: zwei Liter pro Strauch. Gießen Sie am Abend auf feuchten Boden, vermeiden Sie dabei die Blätter.
Neben Hausmitteln können Sie auch fertige Präparate verwenden. Zum Beispiel:
- «Gumi Plus» (es gibt eine spezielle Serie für Kartoffeln);
- Rost-Konzentrat, «Gumisol», «Biogumus» u. a.
Sie enthalten sowohl Makro- als auch Mikroelemente, die für den Aufbau des Krauts und die Bildung der Knollen notwendig sind.
Blüte: Soll man die Blüten entfernen?
Es gibt die Meinung, dass die Blüten an der Kartoffel zu viele Nährstoffe entziehen, die sonst in das Knollenwachstum fließen könnten. Viele Agronomen empfehlen tatsächlich, die Blüten zu entfernen, besonders wenn die Sorte zur Bildung von Beeren neigt. Dies hilft, die ganze Kraft der Pflanze in den Boden und nicht nach oben zu lenken.
Allerdings sollte man die Blüten vorsichtig entfernen, ohne die Triebe zu beschädigen, und nur bei gut entwickelten Pflanzen. Bei den meisten Sorten fallen sie jedoch von selbst schnell ab und bilden keine Beeren, und der Gärtner würde viel Zeit mit dem Entfernen verlieren, daher ist dies wohl kaum sinnvoll.
Bekämpfung des Kartoffelkäfers
Keine Saison kommt ohne den Befall des Kartoffelkäfers aus. Im Juli ist er besonders aktiv und kann innerhalb weniger Tage das gesamte Kraut vernichten. Wenn man seine Anzahl nicht kontrolliert, bleibt die Kartoffel ohne Blätter und folglich ohne Ernte.
Für den biologischen Schutz eignen sich:
- «Fitoverm» (auch bekannt unter dem anderen Markennamen — «Aktophyt») — wirkt schonend, erfordert aber wiederholte Behandlungen jede Woche, besonders nach Regen;
- Für eine dauerhaftere Wirkung ist der Einsatz chemischer Präparate (Insektizide) zulässig. Bei Kartoffeln sind erlaubt: «Confidor», «Mospilan», «Regent», «Arrivo», «Bulldock», «Decis-Extra», «Karate», «Sumi-Alpha», «Fastac», «Sherpa».
Es genügen ein bis zwei Behandlungen gemäß der Anleitung, bei trockenem Wetter und in den Abendstunden.
Bewässerung: Wann und wie viel?
Während der Blütezeit sind Kartoffeln besonders empfindlich gegenüber Feuchtigkeitsmangel. Bei trockenem Wetter werden die Knollen klein und ihre Anzahl gering sein.
Das Gießen ist erforderlich:
- einmal alle zehn Tage;
- drei bis vier Liter pro Pflanze, abhängig von der Größe des Krauts und der Bodenfeuchtigkeit;
- Nach dem Gießen empfiehlt es sich, den Boden zu mulchen (mit Stroh, gemähtem Gras), um die Feuchtigkeit zu bewahren.