Womit düngt man Johannisbeeren nach der Ernte?

Die abgeernteten Sträucher der schwarzen, roten und weißen Johannisbeeren haben den Boden beträchtlich erschöpft. Wobei, wenn der Strauch nicht dicht ist — dann durch eine große Menge Beeren, und wenn umgekehrt (je dichter der Strauch, desto weniger Beeren) — durch die Triebe und Blätter. In jedem Fall benötigen die ausgedienten Pflanzen einen Anreiz — denn sie müssen noch Knospen für die nächste Saison anlegen. Was gibt man ihnen als Leckerbissen?

Antwortet der Agronom:

— Wenn die Johannisbeerernte eingebracht ist, sollten die Gärtner an ihre besondere Vorliebe für Phosphor gerade in dieser Zeit denken. Daher müssen phosphorhaltige Dünger unbedingt auf dem Speiseplan stehen. Die optimale Düngung nach Abschluss der Beerenernte ist etwa wie folgt. Nehmen Sie auf 10 Liter Wasser je einen gehäuften Esslöffel Superphosphat und Kaliumsulfat, lösen Sie sie vollständig auf und fügen Sie 200 g (ein Glas) Holzasche hinzu. Dosierung: pro Johannisbeerstrauch — ein Eimer Nährlösung.

Etwa zwei Wochen später sollte man sich um unterstützende Stickstoffdüngungen kümmern. Am besten eignet sich für Johannisbeeren in dieser Zeit Geflügelmist. Dieser muss im Verhältnis 1 Teil Mist auf 12 Teile Wasser verdünnt und 5–7 Tage ziehen gelassen werden. Der Aufguss muss vor der Anwendung ebenfalls mit Wasser verdünnt werden — auf einen Eimer (10 Liter) Wasser genügen 0,5 Liter Aufguss.

Siehe auch:
Reiche Ernte im nächsten Jahr. Drei Maßnahmen bei Himbeeren nach der Fruchtbildung

Düngungen sollten unbedingt in einen vorher leicht gelockerten Boden eingebracht werden — für eine bessere Aufnahme.

Ja, und verwenden Sie auf keinen Fall jetzt chlorhaltige Dünger. Sie können eine hemmende Wirkung auf die Johannisbeeren haben und Ihnen das Bild des Erfolgs in der kommenden Saison verderben.

Achten Sie unbedingt auf den Zustand der Triebe — ob Sie Runzelbildung oder Rindenablösung an ihnen feststellen. Falls solche Anzeichen erkannt werden, dann geben Sie den Sträuchern zusätzliche — über das Genannte hinaus — Nahrung, jedoch nur in Form von Kompost: mindestens ein Eimer pro Strauch.

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