Süß wie Honig. Womit man Johannisbeeren düngen sollte, um eine reiche Ernte zu erzielen

Wenn Sie möchten, dass die Johannisbeeren im Sommer eine große Ernte bringen, müssen Sie den Strauch bereits Anfang Mai vor der Blüte sorgfältig düngen. Ein erfahrener Gärtner verwendet Kaliummonophosphat.

«Lösen Sie 70 Gramm Kaliummonophosphat in 10 Litern abgestandenem Wasser auf. Rühren Sie gut um und gießen Sie die Johannisbeeren an den Wurzeln», — sagte die Expertin.

Die Expertin empfiehlt, diesen Dünger bei bewölktem und trockenem Wetter vor dem Regen auszubringen, damit die nützlichen Elemente besser aufgenommen werden.

Es ist zu beachten, dass Phosphor als Fundament das Wurzelsystem stärkt und die Bildung von Fruchtansätzen stimuliert. Kalium als Katalysator verbessert den Geschmack und die Größe der Beeren, verleiht ihnen Süße und erhöht die Widerstandsfähigkeit der Sträucher gegen Krankheiten wie Mehltau.

«Gießen Sie ein bis zwei Stunden vor der Düngung die Sträucher reichlich mit klarem Wasser (3–5 Liter pro Strauch). Verteilen Sie dann gleichmäßig 2 Liter der Lösung unter die Basis jedes ausgewachsenen Johannisbeerstrauchs», — fügte die Gärtnerin hinzu.

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Mulchen Sie nach der Düngung den Boden mit Torf oder Sägespänen in einer Schicht von 3–5 cm, um die Feuchtigkeit zu speichern.

Wichtig! Wenden Sie Kaliummonophosphat nicht gleichzeitig mit Stickstoffdüngern (Mist, Harnstoff) an — das verringert deren Wirksamkeit.

Bekämpfung von Mehltau

Zur Vorbeugung von Mehltau können Sie die Johannisbeeren zusätzlich düngen. Besprühen Sie die Sträucher dazu mit einer Lösung aus Backpulver (1 EL Backpulver + 1 TL Flüssigseife auf 4 l Wasser) oder «Fitosporin» (10 g auf 10 l Wasser) alle 2–3 Wochen, besonders bei heißem und feuchtem Wetter.

Wie gießen?

Vergessen Sie nicht, dass Johannisbeeren Feuchtigkeit lieben. Daher sollten Sie die Sträucher alle 7–10 Tage mit 10–15 Litern pro Pflanze gießen, bei Hitze öfter. Vermeiden Sie dabei, dass Wasser auf die Blätter gelangt.

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