Einfacher Test. Wie erkennen Sie, ob die Johannisbeere durch Frost geschädigt wurde oder nicht?

In den Regionen Zentralrusslands gab es Frost, stellenweise sank die Lufttemperatur auf −5 °C, was für Gärtner zu einem wahren Albtraum wurde.

Viele machen sich Sorgen um die Johannisbeere. In der Redaktion von «AiF» ist ein Brief eingegangen, in dem gebeten wird, zu erklären, wie der Strauch nach dem «Wetter-Apokalypse» aussieht und wie man ihm helfen kann, sich zu erholen.

«Um festzustellen, ob Ihre Johannisbeere den Frost überstanden hat, führen Sie einen einfachen Test durch, — rät Agronomin Irina Radischewskaja. — Schneiden Sie einige Zweige mit Knospen ab und legen Sie sie in Wasser. Untersuchen Sie sie nach ein paar Tagen genau: Wenn die Blüten grün bleiben, haben sie überlebt. Wenn die Stempel dunkel und braun geworden sind, wurde die Johannisbeere geschädigt.

Die Expertin riet außerdem, auf den Zustand der Knospen und Fruchtansätze zu achten. Nach Frost können diese dunkel werden und abfallen.

Der Schaden durch Frost hängt davon ab, in welchem Entwicklungsstadium sich die Pflanze befand. Beispielsweise ist die schwarze Johannisbeere bis zum Austreiben der Blätter und im Knospenstadium gegen Temperaturen bis zu −5 °C beständig, bis zu −4 °C während der Blüte, während junge Fruchtansätze kälteempfindlicher sind.

Bei roten Johannisbeeren sterben die Fruchtansätze bei −5 °C, die Blüten bei −2 °C. Anhand des Schadensausmaßes kann man beurteilen, wie stark der Frost den Strauch beeinträchtigt hat.

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Es gibt mehrere wirksame Methoden, um Pflanzen vor Kälte zu schützen.

Düngungen vor

Am Vorabend eines erwarteten Frosts empfiehlt die Agronomin, die Pflanzen mit einer phosphor- und kaliumhaltigen Düngerlösung zu besprühen. Wenn die Temperatur auf 0 °C sinken kann, sollten die Sträucher 10 Stunden zuvor mit derselben Lösung gegossen werden. Dies hilft, den Stress der Pflanzen zu verringern und ihnen die notwendige Nährstoffversorgung zu sichern.

«Lösen Sie 50 g Superphosphat in einem Liter warmem Wasser auf und lassen Sie es drei Stunden lang ziehen. Seihen Sie es ab und verdünnen Sie die erhaltene Lösung in 10 Litern Wasser. Fügen Sie 20 g Kaliumsalz hinzu und mischen Sie gründlich. Die Wurzeldüngung sollte am besten zusammen mit der normalen Bewässerung erfolgen, um Verbrennungen der Wurzeln zu vermeiden», — fügte Radischewskaja hinzu.

Düngungen nach

Und wenn die Johannisbeere bereits durch Frost geschädigt wurde, sollten in diesem Fall «Antidepressiva» verwendet werden. Das sind biologische Präparate, die helfen, die Lebensfunktionen der Pflanzen wiederherzustellen und ihren Zustand nach ungünstigen Wetterbedingungen zu normalisieren. Zu diesen Mitteln gehören «Epin», «Zirkon», Bernsteinsäure, HB-101 und «Energen».

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