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Welchen Boden bevorzugt die schwarze Johannisbeere?
Um Johannisbeeren anzubauen, müssen Sie den richtigen Standort wählen, den Boden vorbereiten und die Setzlinge richtig pflanzen. Wenn Sie alles richtig machen, wird die schwarze Johannisbeere Sie mit einer ausgezeichneten Ernte erfreuen. In diesem Artikel wird ausführlich beschrieben, wie Sie Setzlinge der schwarzen Johannisbeere pflanzen.
Anforderungen an die Bodenvorbereitung
Im Wurzelsystem der Johannisbeere fehlt eine Hauptachse. Daher wächst es in alle Richtungen mehr oder weniger gleichmäßig. Um diese Art von Wurzeln zu fördern, ist die Bodenbearbeitung vor der Pflanzung sehr wichtig. Dabei sollten Sie berücksichtigen, welchen Boden die schwarze Johannisbeere bevorzugt. Eine wichtige Rolle spielen auch das Lockern und die Ausbringung der notwendigen Düngemittel.
Wenn es während der Arbeit zu einer geringfügigen Beschädigung der Wurzeln kommt, sollte das kein Grund zur Sorge sein. Die Wurzeln von Johannisbeeren, sowohl schwarzen als auch roten, heilen recht schnell.
Im Frühjahr ist der Boden so beschaffen, dass die optimalsten Bedingungen für das Wachstum und die Entwicklung der Johannisbeersträucher gegeben sind, was die schwarze Johannisbeere bevorzugt.
Als optimale Zeit für die Pflanzung gilt der Herbst. Allerdings können die Sträucher, wenn sie sich nicht rechtzeitig entwickelt haben, problemlos überwintern und im nächsten Frühjahr weiterwachsen.
Wichtig! Sie sollten Johannisbeeren nicht neben Stachelbeeren pflanzen – diese Pflanzen haben gemeinsame Krankheiten und Schädlinge.
Im Verlauf der Entwicklung des Wurzelsystems dringen die vertikalen Teile in den Boden ein, wobei sie in den meisten Fällen die Gänge im Boden nutzen, die zuvor von Regenwürmern gegraben wurden.
Die Johannisbeere ist eine typische Pflanze der gemäßigten Breiten. Gleichzeitig ist dies einer der Gründe, weshalb die Pflanze viel Wasser benötigt. Die Sträucher wachsen auch in freier Natur. Dabei findet man sie meist an Flussufern und in Gegenden mit sumpfigen Gebieten.

Da das Wurzelsystem nicht tiefer als 60 Zentimeter in den Boden eindringt, kann die Johannisbeere auch an Orten wachsen, an denen nur eine dünne Bodenschicht vorhanden ist.
Die Pflanze reagiert sehr empfindlich auf die Bodenbeschaffenheit. Wenn der Boden für die Johannisbeeren ausreichend mit Stickstoff, Kalium und Phosphor versorgt wird, wirkt sich dies positiv auf den Ertrag aus. Versorgt man die Pflanze mit Nährstoffen durch Düngemittel, kann sie diese selbst bei hoher Konzentration aufnehmen.
Als optimal für den Anbau gelten fruchtbare Böden mit einem Säuregehalt von etwa 6–6,5 Einheiten. Die Pflanze reagiert stärker auf Menge und Qualität der Düngemittel als viele andere.
Einzelne Arten können bestimmte Eigenschaften beeinflussen, je nachdem, welcher Boden für die Johannisbeeren benötigt wird:
- Wenn genügend Stickstoffdünger im Boden vorhanden ist, wirkt sich dies positiv auf die Zunahme der Beerengröße aus. Darüber hinaus kann dieser Dünger den Ertrag der schwarzen Johannisbeere deutlich steigern. Fehlt er, verlangsamt sich das Wachstum und die Blätter werden kleiner. Dabei nehmen die kleinen Blätter im August einen deutlichen rötlichen Farbton an. Bei der Verwendung von Stickstoffdüngern sollten sowohl mineralische als auch organische Formen eingesetzt werden;
- Die Verwendung von Kaliumdüngern kann den Geschmack der Beeren beeinflussen. Bei erhöhtem Gehalt wird er süßer. Fehlt diese Art von Dünger, bildet sich auf den Blättern ein deutlich sichtbarer gelber Rand. Es wird angenommen, dass Kaliumchlorid bei der Pflanze Verbrennungen verursachen kann. Daher wird empfohlen, Kaliumsulfat zu verwenden;
- Auch das Vorhandensein von Phosphordüngern spielt eine wichtige Rolle. Wenn sie fehlen, kann dies unangenehme Folgen für die Pflanze haben. Dies kann sich negativ auf die Beerengröße und den Ertrag auswirken. Die Blätter können klein werden und Flecken aufweisen.
Bodenvorbereitung
Verschiedene Arten dieser Pflanze stellen unterschiedliche Anforderungen an die Qualität des Bodens, in dem sie wachsen sollen. Ein Unterschied der schwarzen Johannisbeere besteht darin, dass sie hohe Ansprüche an die Bodenfruchtbarkeit und die Sonneneinstrahlung stellt. Dies liegt vor allem daran, dass die Wurzeln der Sträucher flach liegen und nur bis zur Grenze von Humus und Podsolboden reichen.

Wenn Johannisbeeren im Garten gepflanzt werden, können landschaftliche Tricks helfen, den Ertrag zu steigern. Eine Möglichkeit ist, eine Reihe von Pflanzen zum Schutz vor Wind zu setzen. Dafür kann man zum Beispiel Mais verwenden.
Unkrautvernichtung
Es wird nicht empfohlen, schwarze Johannisbeeren einfach auf ein neues und unvorbereitetes Grundstück zu pflanzen. Mit dieser Angelegenheit sollte man sich rechtzeitig befassen, mehrere Monate oder Jahre im Voraus.
Für Johannisbeeren ist es vorteilhaft, wenn auf diesem Grundstück zuvor Hackfrüchte oder mehrjährige Pflanzen gewachsen sind. Ungünstig ist es, wenn dort Quecke gewachsen ist.
Wichtig! Es ist notwendig, vorher alle Unkräuter von der Fläche zu entfernen und den Reinigungsvorgang regelmäßig zu wiederholen.
Umgraben und Anhäufeln
Etwa einen Monat vor dem Pflanzen der Johannisbeeren sollte der Boden umgegraben werden. Die Bearbeitungstiefe sollte etwa 25 Zentimeter betragen.
Gleichzeitig müssen die für das Pflanzenwachstum notwendigen Düngemittel ausgebracht werden.

Beim Pflanzen wird der Stamm so gesetzt, dass er einige Zentimeter tief in die Erde eingegraben wird, was zu einer stärkeren Ausbreitung des Wurzelsystems führt.
Düngemittel
Die Anwendung von Düngemitteln richtet sich nach der Fruchtbarkeit des Bodens. Um zu berücksichtigen, welchen Boden die schwarze Johannisbeere bevorzugt, müssen geeignete Düngemittel verwendet werden.
Wenn der Anbau auf Böden erfolgt, die arm an Nährstoffen sind, muss die Düngung umfassend und in höchstem Maße erfolgen. Die Ausbringung erfolgt einmalig. Während der gesamten Lebensdauer der Pflanze wird der Strauch die nützlichen Elemente der ausgebrachten Düngemittel aus dem Boden aufnehmen.
Es wird empfohlen, die Behandlung drei bis vier Monate vor dem Einpflanzen der Sträucher durchzuführen. Dabei wird versucht, ausreichende Mengen an Kalium-, Phosphor- und organischen Düngemitteln auszubringen. Als effektiver für den Anbau gelten chlorfreie Zusammensetzungen. Beispiele sind: Kalimagnesia und Kaliumsulfat.
In einigen Fällen können die für Johannisbeeren genutzten Böden als mit einem durchschnittlichen Nährstoffgehalt beschrieben werden. Bei der Düngung müssen die entsprechenden Dosen reduziert werden. Dabei werden Phosphor und Kalium um ein Viertel weniger gegeben.
Wenn Johannisbeeren auf Böden angebaut werden, die einen hohen Gehalt an den benötigten Stoffen aufweisen, muss in dieser Situation eine Dosis ausgebracht werden, die etwa der Hälfte der Menge entspricht, die für arme Böden verwendet wird.
Stickstoffdünger müssen jährlich ausgebracht werden. Üblicherweise geschieht dies im zeitigen Frühjahr. Dafür werden entlang der Reihen der schwarzen Johannisbeersträucher Löcher mit einer Tiefe von bis zu zwölf Zentimetern gegraben. Die Menge hängt vom Wachstumsstadium der Johannisbeeren ab. Beim Pflanzen der Sträucher reichen 60 Gramm pro zehn Quadratmeter. Sind die Pflanzen älter, wird die Menge in diesem Fall auf 120 Gramm erhöht.
Wenn der Boden einen hohen Säuregehalt aufweist, muss eine vorherige Behandlung durchgeführt werden. Üblicherweise wird zu diesem Zweck eine Kalkung vorgenommen, und es ist besser, dies etwa drei Jahre vor dem Pflanzen der Johannisbeeren zu tun. Hierfür wird Kalk verwendet. Im Durchschnitt werden 4 Kilogramm pro zehn Quadratmeter genommen. Der genauere Wert wird auf der Grundlage der Daten zur hydrolytischen Azidität des Bodens ermittelt.
Der Einfluss von alkalischem Boden ist derart, dass eine qualitativ hochwertige Kalkung des Bodens den Ertrag um mindestens 35 % steigern kann.
Pflanzen
Die Setzlinge müssen in sorgfältig umgegrabene und gelockerte Erde gepflanzt werden. Der Standort sollte gut beleuchtet und vor kaltem Wind geschützt sein. Ein Standort im Halbschatten kann den Ertrag der Kulturpflanze verringern.
Interessant. Der Boden auf dem Grundstück sollte vorzugsweise leicht oder sandig-lehmig sein.
Für das Einpflanzen der Setzlinge muss das Johannisbeerloch im Voraus vorbereitet werden. Am besten ist es, wenn die Tiefe 40 Zentimeter beträgt und Länge und Breite 60 Zentimeter entsprechen.
Es wird als effektiver angesehen, wenn die Johannisbeersetzlinge beim Pflanzen schräg, in einem Winkel von 45 bis 60 Grad, positioniert werden. Normalerweise wird diese Arbeit zu zweit durchgeführt. Dabei legt eine Person den Setzling in die gewünschte Position und die andere schüttet Erde an. Diese Pflanzmethode führt zu einem besonders intensiven Wachstum des Wurzelsystems.
Beim Graben der Löcher wird die fruchtbare Erdschicht auf eine Seite gelegt, der restliche Boden auf die andere. Wir erklären, was man beim Pflanzen von Johannisbeeren in das Loch geben sollte. Beim Pflanzen werden die Wurzeln vorsichtig auf der Erde ausgebreitet und zu drei Vierteln mit fruchtbarer, mit Dünger vermischter Erde bedeckt. Der verbleibende Teil wird mit der restlichen Erde aufgefüllt.
Das Pflanzmaterial sollte etwa acht Zentimeter tief in die Erde eingegraben werden. Die Sträucher werden in Reihen in einem bestimmten Abstand gepflanzt. Dieser hängt von der Pflanzensorte ab. Es gibt ausladendere oder kompaktere Johannisbeersorten.
Bei der Herbstpflanzung werden die Düngemittel vierzehn Tage vor dem Pflanztermin ausgebracht. In dieser Zeit setzt sich die Erde allmählich und sinkt ein.
Jede Pflanze muss zu diesem Zeitpunkt gegossen werden. Dafür kann man pro Setzling einen halben Eimer Wasser verwenden. Um das Beet herum wird eine kleine Wasserrinne angelegt. Die Pflanzen werden mit Humus gemulcht, um die Bildung einer Kruste auf der Erde zu verhindern.
Muss man Johannisbeeren im Frühjahr umgraben? Ja, dadurch werden Bedingungen für eine effektivere Entwicklung des Wurzelsystems geschaffen.
Bodenpflege
Das Grundstück sollte im Voraus nicht nur von Abfällen, sondern auch von Unkraut befreit werden. Es ist empfehlenswert, die Bearbeitung mehrere Jahre im Voraus zu beginnen. Dabei müssen regelmäßig aufkeimende Unkräuter entfernt werden. Der Pflanzort sollte nicht im Schatten eines Hauses oder Zauns liegen.
Die Größe der Pflanzlöcher hängt vom Volumen des Wurzelsystems des Setzlings ab. Sie sollte in der Breite und Tiefe eineinhalb bis zwei Mal größer sein.
Die Hauptmasse der Wurzeln befindet sich in der oberen Schicht. Daher muss man beim Überlegen, wie man den Boden für die Johannisbeerpflanzung am besten vorbereitet, vor dem Pflanzen die Erde in der gesamten Tiefe umgraben, in der sich die Wurzeln befinden werden. Dabei muss die Erde mit organischem Dünger vermischt werden. Dafür nimmt man eine Tonne pro Ar.
Wichtig! Um den Boden nicht zu sauer werden zu lassen, ist es sinnvoll, eine Kalkung des Bodens durchzuführen.
Wenn jedoch keine Vorbehandlung durchgeführt wurde, muss jedes Loch etwas tiefer ausgehoben und in den unteren Teil wieder etwas mit Dünger vermischte Erde eingefüllt werden.
Vorbereitung des Bodens auf Frost
Johannisbeeren gelten als recht frostbeständige Pflanzen. Der Grad der Kälteresistenz wird jedoch durch die spezifischen Wachstumsbedingungen bestimmt.

Dies hängt wesentlich von der Pflanzensorte und der Zusammensetzung des Bodens ab, in dem sie überwintern müssen:
- Bei starkem Frost können die Zweige absterben. Wie schützt man Johannisbeeren vor Frost? Um dies zu verhindern, werden sie zum Boden hin gebogen (meist mit Steinen beschwert). Bei besonders starkem Frost werden die Zweige in die Erde eingegraben;
- Nach dem Laubfall werden alte und kranke Zweige beschnitten;
- Mit speziellen Lösungen kann die Pflanze besprüht werden, bevor die Blätter abfallen. Diese Desinfektionsmethode gilt als wirksam. Die Reinigung der Erdoberfläche und das Umgraben des Bodens helfen ebenfalls, überwinternde Schädlinge zu beseitigen;
- Vor dem Wintereinbruch kann zusätzlich Dünger ausgebracht werden.
Nach der gesamten Behandlung muss die Erdoberfläche mit frischem Mulch bedeckt werden.
Wenn man überlegt, ob man die schwarze Johannisbeere im Frühjahr umgraben muss, sollte man verstehen, dass damit die Entwicklung des Wurzelsystems unterstützt wird.
Schwarze Johannisbeere, wie pflanzt man sie. Anforderungen an Boden und Licht
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- Schwarze Johannisbeere pflanzen: Anforderungen an Boden und Licht.
- Methoden zum Pflanzen der schwarzen Johannisbeere. Schwarze Johannisbeere – Beschreibung.
- Wie Sie schwarze Johannisbeeren im August pflanzen. Wie Sie Johannisbeeren durch Stecklinge im Substrat bewurzeln.
- Warum sollten Sie Johannisbeeren schräg pflanzen?
- Video: Wie Sie Johannisbeeren im Herbst richtig pflanzen. 3 GÄRTNERFEHLER beim Pflanzen von Johannisbeeren #datschnyagronom
Schwarze Johannisbeere, wie pflanzt man sie. Anforderungen an Boden und Licht
Die schwarze Johannisbeere ist eine der widerstandsfähigsten Kulturpflanzen. Sie kann fast überall wachsen. Auf Sand, im dichten Schatten oder in überschwemmten Niederungen werden ihre Sträucher weniger üppig, aber selbst unter solchen Bedingungen sterben sie nicht ab. Am wohlsten fühlt sich die Pflanze an sonnigen Standorten mit mäßig feuchtem Boden, die vor Wind und Zugluft geschützt sind.
Der Strauch wird auch im leichten Halbschatten gepflanzt. In diesem Fall sollte man jedoch die Erwartungen an die Ernte dämpfen: Lichtmangel macht die Beeren der schwarzen Johannisbeere saurer und verringert ihre Anzahl. Ob der gewählte Standort für die Pflanzen geeignet ist, erkennt man an ihrem Aussehen. Unter günstigen Bedingungen verzweigen sie sich gut, ihre Blätter haben eine satte Farbe und sehen gesund aus.
Ein produktiver Anbau von Johannisbeeren gelingt auf fruchtbarem, lockerem Boden. Dieser sollte Luft an die Wurzeln der Pflanzen lassen und Feuchtigkeit speichern können. Die ideale Option für den Strauch ist ein leichter Lehmboden. In dichtem Boden verlangsamt sich seine Entwicklung und der Ertrag sinkt. Wichtig ist die Bodenreaktion. Sie sollte schwach alkalisch oder neutral sein. Sauren Boden mag die Johannisbeere nicht. Ein solcher Boden muss vor dem Pflanzen gekalkt werden.
Die Kultur ist feuchtigkeitsliebend, wächst und fruchtet aber in sumpfigem Boden schlecht. Am besten pflanzt man den Strauch an sanften Hängen. Ungünstig ist seine Platzierung in geschlossenen Senken oder auf Sand sowie auf Rasenflächen. Der Abstand zum Grundwasser sollte mindestens 0,5–1 m betragen.
Methoden zum Pflanzen von schwarzen Johannisbeeren. Schwarze Johannisbeere – Beschreibung
Das faserige Wurzelsystem der schwarzen Johannisbeere befindet sich in einer Tiefe von 20–30 cm. Die Höhe des schwarzen Johannisbeerstrauchs erreicht 1 m. Die jungen Triebe sind blass und behaart, die erwachsenen Triebe braun. Die Blätter der schwarzen Johannisbeere sind 3 bis 12 cm lang und breit, mit drei bis fünf breit dreieckigen Lappen, von denen der mittlere oft verlängert ist, haben gezähnte Ränder und goldene Drüsen entlang der Adern, die den allseits bekannten Duft abgeben. Die Oberseite der Blattspreite ist dunkelgrün, matt, die Unterseite ist entlang der Adern behaart. Die hängenden traubigen Blütenstände, bestehend aus 5–10 rosagrauen oder helllila glockenförmigen Blüten, oft dicht behaart auf der Außenseite, blühen im Mai oder Juni. Die Früchte der schwarzen Johannisbeere sind glänzend blauschwarze duftende Beeren mit einem Durchmesser von bis zu 1 cm.
Die schwarze Johannisbeere ist eine der beliebtesten Gartenkulturen in der gemäßigten Zone, die von Hobbygärtnern genauso häufig angebaut wird wie, und, und viel häufiger als, und. Diese Beliebtheit hat diese Kultur nicht nur wegen ihres Geschmacks und ihres intensiven Aromas erlangt, sondern auch wegen der großen Menge an für den Menschen notwendigen Vitaminen, Säuren, Mikro- und Makroelementen, die die Beeren der schwarzen Johannisbeere enthalten.
Wir erzählen Ihnen, wie die Pflanzung und Pflege von schwarzen Johannisbeeren erfolgt, auf welche Weise sie sich vermehren lässt, wie man schwarze Johannisbeeren schneidet, womit man sie düngt, geben eine Beschreibung der Sorten schwarzer Johannisbeeren, die am ertragreichsten und pflegeleichtesten sind, beschreiben, welche Schädlinge und Krankheiten der schwarzen Johannisbeere den Anbau erschweren können – auf all Ihre Fragen finden Sie Antworten in unserem Artikel.
Wie pflanzt man schwarze Johannisbeeren im August? Wie bewurzelt man Johannisbeeren durch Stecklinge im Substrat
Neben der Wassermethode kann man schwarze Johannisbeeren auch durch Stecklinge in ein spezielles Substrat pflanzen. In diesem Fall bildet sich das Wurzelsystem in einem lockeren, wasserspeichernden Material, das Wasser gut zurückhält und gleichzeitig eine gute Luftdurchlässigkeit aufweist, was für die Wurzelentwicklung wichtig ist. Als Substrat kann dienen:
- Torfmoos (Sphagnum);
- Perlit;
- Torf;
- Flusssand;
- Kokosfaser;
- feine Holzspäne.
Zur Bewurzelung der Stecklinge wird der Pflanzbehälter mit Substrat gefüllt – ein breiter, flacher Behälter, der mit transparentem Material, Glas oder Folie abgedeckt werden kann. Der untere Teil des Stecklings mit dem Schnitt wird mit Kornevin oder einem anderen Wurzelwachstumsstimulator behandelt und dann in den Behälter mit Substrat in einem Winkel von 45° eingepflanzt, wobei er 8–10 cm tief eingesetzt wird. Der Abstand zwischen benachbarten Stecklingen sollte etwa 10 cm betragen; eine zu dichte Pflanzung kann das Wachstum des Wurzelsystems negativ beeinflussen.
Nach dem Einpflanzen wird der Behälter mit den Stecklingen mit Folie oder einem anderen transparenten Material abgedeckt, um Gewächshausbedingungen zu simulieren, und an einen gut beleuchteten Ort gestellt. Dabei sollte direkte Sonneneinstrahlung auf die Setzlinge vermieden werden. Der gesamte Bewurzelungsprozess der Johannisbeerstecklinge im Substrat kann 3-4 Wochen dauern. Während dieser Zeit muss das Substrat befeuchtet werden, wobei die Bewässerungshäufigkeit von 5-6 Mal täglich in der ersten Woche auf 2-3 Mal in der letzten Woche allmählich reduziert wird. Der Zustand der Setzlinge sollte regelmäßig überprüft werden. Wenn die Knospen schwarz geworden und vertrocknet sind, hat sich der Steckling nicht etabliert und muss entfernt werden.
Warum Johannisbeeren schräg pflanzen.
Um Johannisbeeren richtig zu pflanzen, muss man in erster Linie einen günstigen Standort für die Pflanzung auswählen.
Hier sollten niedrig gelegene, feuchte Stellen bevorzugt werden, die eben oder leicht abfallend und gut windgeschützt sind.
Am besten wählt man einen westlichen oder nordwestlichen Hang. Wenn das Grundstück für die Johannisbeerpflanzung jedoch sehr niedrig, sumpfig ist und das Grundwasser weniger als 1 Meter unter der Oberfläche liegt, wird sich die Johannisbeere dort nicht gut entwickeln. Ein solches Grundstück ist für sie ungeeignet.
Rote Johannisbeeren sollten an einem etwas höher gelegenen Standort gepflanzt werden als schwarze, und rote Johannisbeeren benötigen mehr Sonne.
- Zuerst sollte auf dem ausgewählten Pflanzort eine Planierung des Geländes erfolgen, danach das Umgraben des Bodens auf die volle Spatenlänge mit gründlichem Entfernen der Rhizome von mehrjährigen Unkräutern.
- Dann müssen Mist in einer Menge von 6-7 Kilogramm pro Quadratmeter sowie Superphosphat (4-5 Kilogramm) und Kaliumdünger (2-3 Kilogramm) pro Quadratmeter Fläche ausgebracht werden.
- Die Vorbereitung des Grundstücks und das Ausheben der Pflanzlöcher sollten im Herbst, 2-3 Wochen vor der Pflanzung der Johannisbeeren, erfolgen, wenn Sie diese Arbeit im Herbst geplant haben. Sie können die Vorbereitung der Pflanzlöcher aber auch auf das Frühjahr verschieben. Die Löcher sollten eine Größe von 40x40 Zentimetern und eine Tiefe von 30-35 Zentimetern haben. Zu drei Viertel sollten die Löcher mit fruchtbarer Erde gefüllt werden, die zuvor mit Düngemitteln vermischt wurde (1-2 Eimer Humus, 150-200 Gramm Superphosphat, 40-50 Gramm Kaliumsulfat).
- Die Pflanzung sollte in Reihen erfolgen. Der Reihenabstand beträgt 2 Meter, der Abstand in der Reihe zwischen den Sträuchern sollte bei schwarzen Johannisbeeren 1,3 Meter und bei roten Johannisbeeren 1,5 Meter betragen.
- Bei den Setzlingen müssen vor dem Pflanzen alle abgebrochenen und kranken Wurzeln bis zum gesunden Teil zurückgeschnitten werden, und der oberirdische Teil des Setzlings muss auf 15-20 Zentimeter gekürzt werden. Ein weiterer wichtiger Punkt beim richtigen Pflanzen von Johannisbeeren ist die schräge Positionierung der Setzlinge in einem Winkel von etwa 45 Grad zur Erdoberfläche und 7-10 Zentimeter tiefer, als sie in der Baumschule gewachsen sind. Über der Bodenoberfläche sollten pro Trieb 2-3 Knospen belassen werden. Anschließend müssen die Setzlinge im Pflanzloch gegossen werden, etwa einen Eimer pro Strauch. Um die Feuchtigkeit zu halten, sollte der Boden um die Sträucher herum mit Torf oder Humus gemulcht werden. Wenn Sie die Johannisbeeren im Herbst gepflanzt haben, müssen die Pflanzen für den Winter mit Erde angehäufelt werden.
Vom Frühling bis zum Herbst muss der Boden nach dem Gießen und Regen regelmäßig gelockert werden. Der Lockervorgang im Sommer und das Umgraben im Herbst tragen auch zur Bekämpfung von Schädlingen der Johannisbeere bei, wie dem 'Stachelbeerzünsler', der 'Gallmücke', den 'Blattwespen' und anderen.
Das Umgraben im Herbst sollte unter der Krone des Strauchs in einer Tiefe von nicht mehr als 6 bis 8 Zentimetern erfolgen, und außerhalb der Krone kann in einer Tiefe von 10 bis 15 Zentimetern umgegraben werden.
Wenn die Pflanzung der Johannisbeer-Setzlinge korrekt war, benötigt die Johannisbeere in den ersten 4 bis 5 Jahren der Entwicklung keine zusätzliche Kalium-Phosphor-Düngung, aber Stickstoffdünger sollte ab dem 3. Jahr einmal pro Saison, im frühen Frühjahr beim ersten Lockern, ausgebracht werden. Die Menge an Stickstoffdünger beträgt 20 bis 30 Gramm Ammoniumnitrat oder 15 bis 20 Gramm Harnstoff pro Quadratmeter.
Ab etwa dem 5. oder 6. Jahr sollte beim Umgraben im Herbst Superphosphat in einer Menge von 20 bis 25 Gramm pro Quadratmeter und Kalidünger in einer Menge von 15 bis 20 Gramm pro Quadratmeter ausgebracht werden. Am besten geeignet für Johannisbeeren unter den Kalidüngern ist Kaliumsulfat. Auch die organische Düngung sollte nicht vergessen werden, da Johannisbeeren sehr empfindlich auf organische Dünger reagieren, was den Ertrag steigert und das Wachstum verbessert.
Video: Wie man Johannisbeeren im Herbst richtig pflanzt. 3 GÄRTNERFEHLER beim Pflanzen von Johannisbeeren #datschnyagronom
2>10. Anforderungen an die Böden von Beerensträuchern
Ein wesentlicher Bestandteil eines Gartengrundstücks sind Beerensträucher. Die Höhe und Qualität der Ernte hängen in erster Linie von der Sorte ab. Wählen Sie daher für die Pflanzung reine, für Ihre Region zugelassene Sorten. Aber auch die Bodeneigenschaften spielen eine gewisse Rolle. Beerenpflanzen haben ein flaches Wurzelsystem. Daher können sie bei hohem Grundwasserstand in tieferen Lagen des Geländes platziert werden. Gleichzeitig vertragen sie jedoch keine Staunässe und mögen auch keinen längeren Wasserstau im Frühjahr oder Herbst. Das Grundwasser sollte daher nicht näher als einen Meter an die Oberfläche herankommen.
Es ist ein schöner Strauch mit kunstvoll geschnittenen, dreilappigen Blättern. Die Blüten der verschiedenen Untergattungen der Johannisbeere sind sehr unterschiedlich: Während die Blüten der schwarzen Johannisbeere, die in Trauben angeordnet sind, klein und unscheinbar sind, sind die Blüten der goldenen Johannisbeere viel größer, goldgelb, sehr duftend und mit einer doppelten Blütenhülle. Aber die wahre Zierde der Johannisbeere sind ihre Früchte — schwarz, rot, gold, rosa, fast weiß. Sie schauen in dekorativen Trauben unter den Blättern hervor und erfreuen das Auge des Gärtners. Die Johannisbeere, insbesondere die schwarze, wird wegen ihres hohen Vitamin-C-Gehalts und dessen guter Haltbarkeit in den Früchten geschätzt. Daher gibt es kaum einen Gärtner, der nicht ein Plätzchen in seinem Garten für diesen für unser Land typischen Strauch reserviert.
Für die Pflanzung von Johannisbeeren auf dem Grundstück sind besser niedrig gelegene, gut durchfeuchtete, gut beleuchtete und windgeschützte Standorte zu wählen. Das Wurzelsystem der Johannisbeere liegt flach, der Großteil der Wurzeln befindet sich in der oberen Bodenschicht, daher ist sie sehr feuchtigkeitsbedürftig und benötigt in trockenen Bedingungen Bewässerung. Die Bewässerungen werden auf den Beginn der Blüte, die Fruchtentwicklung, die Zeit des Ende des Triebwachstums und des verstärkten Wurzelwachstums abgestimmt. Die Johannisbeere beginnt sehr früh zu wachsen und zu blühen und leidet häufiger als andere Pflanzen unter Frühlingsfrösten. Deshalb benötigt sie ebene Standorte, und bei Hanglage sind die westlichen und nördlichen Expositionen günstiger. Die Johannisbeere ist relativ schattentolerant, und falls keine Wahl besteht und eine Pflanzung an einem Osthang erforderlich ist, kann sie im Schatten eines Gebäudes oder Zauns platziert werden, sodass die ersten Morgenstrahlen nicht auf die Pflanzen fallen; dann ist die Anfälligkeit für Frost geringer.
Johannisbeeren bevorzugen lockere, humusreiche Böden und reagieren daher sehr gut auf organische Düngemittel. Es wird empfohlen, beim Umgraben des Bodens alle zwei Jahre 8–10 kg Mist pro Quadratmeter der Baumscheibe einzubringen. Der Boden sollte vorsichtig gelockert werden, nicht tiefer als 8–10 cm, um das Wurzelsystem nicht zu beschädigen.
Johannisbeeren vertragen Bodenversauerung schlechter als andere Beerenkulturen. Am günstigsten sind Böden mit einem pH-Wert von 6–6,5. Dies gilt besonders für schwarze Johannisbeeren. Auf Flächen, auf denen Johannisbeeren gepflanzt werden, sollte der Grundwasserspiegel nicht höher als einen Meter liegen. Schwarze und goldene Johannisbeeren gedeihen besser auf schweren und mittleren Lehmböden, weiße und rote auf leichten Lehm- und Sandböden. Auf Böden mit mittlerer Körnung werden Johannisbeeren in einem Winkel von 45 Grad gepflanzt, wobei der Stiel 8–10 cm tief eingesenkt wird. Auf schweren Tonböden sollte das Wurzelsystem nicht eingegraben werden.
Die Stachelbeere ist ein mehrjähriger Strauch, der unter besonders günstigen Bedingungen bis zu 30–40 Jahre wachsen und Früchte tragen kann. Der Großteil der Wurzeln dieses Strauches befindet sich in einer Tiefe von 30–35 cm, daher stellt auch die Stachelbeere hohe Ansprüche an die Bodenfeuchtigkeit. Allerdings ist sie in dieser Hinsicht weniger anspruchsvoll als die Johannisbeere. Bewässerungen sind nur bei fehlenden Niederschlägen vor der Blüte, während des Ansatzes der grünen Früchte, bei der Reifung der Beeren und im Herbst 2–3 Wochen vor dem Einsetzen der Fröste erforderlich. Die Stachelbeere liebt lockere, humusreiche Böden, daher müssen während der Vegetationsperiode 3–4 Bodenlockerungen in den Reihen und Zwischenreihen durchgeführt werden, und organische Dünger werden jedes Jahr im Frühjahr als Mulch ausgebracht.
Im Gegensatz zu Johannisbeeren und Stachelbeeren ist die Himbeere ein Halbstrauch; ihre Stängel leben zwei Jahre: Im ersten Jahr wachsen sie, im zweiten Jahr tragen sie Früchte und sterben nach der Fruchtbildung ab. Der unterirdische Teil – ein mehrjähriges Rhizom und seitliche Adventivwurzeln – befindet sich in einer Tiefe von 10-45 cm. Die Himbeere bevorzugt leichte, gut durchlässige Böden, die reich an Humus sind. Dieser Strauch verträgt einen erhöhten Säuregehalt des Bodens, steigert aber nach einer Kalkung die Erträge deutlich. Für ihn sind salzhaltige Böden, insbesondere mit chloridischem Versalzungstyp, ungeeignet, und selbst auf chlorhaltige Dünger reagiert die Himbeere negativ.
Sanddornbäume können eine Höhe von drei Metern erreichen, es gibt aber auch strauchförmige Varianten. Sanddorn bevorzugt leichte Sand- und Sandböden, gedeiht aber auch auf lehmigen Varianten. Bei Pflanzung auf schweren Böden muss jedoch Sand in die Pflanzlöcher eingebracht werden, um eine gute Wasser- und Luftdurchlässigkeit zu gewährleisten. Sanddorn liebt humusreiche Böden und reagiert gut auf organische Düngemittel: Diese werden als Mulch in Mengen von 3-4 kg pro Stammkreis ausgebracht. An den Wurzeln des Sanddorns entwickeln sich Knöllchen, die atmosphärischen Stickstoff fixieren. Daher ist es nützlich, die Stecklinge vor dem Pflanzen mit einem Aufguss aus Knöllchen von erwachsenen Pflanzen zu befeuchten.
Wie pflanzt man schwarze Johannisbeeren?
Die Johannisbeere wird nicht umsonst so geliebt. Sie ist wirklich eine Schatzkammer an Vitaminen, Mineralstoffen und nützlichen Substanzen. Die Beere stärkt das Immunsystem und festigt das Herz-Kreislauf-System. Und schließlich ist sie einfach eine wunderbare Leckerei mit einer zarten Säure und einem unvergleichlichen Aroma. Deshalb ist sie in jedem Garten zu finden. Aber nicht jeder kann sich einer hohen Ernte rühmen. Wie pflanzt man schwarze Johannisbeeren, damit sie Früchte tragen? Was muss man bei der Wahl des Standorts und der Pflanzzeit beachten?
Wann pflanzt man schwarze Johannisbeeren am besten?
Es gibt die Meinung, dass die Johannisbeere eine anspruchslose Pflanze ist, die unter allen Bedingungen gedeiht, und dass man sie zu jeder Jahreszeit pflanzen kann. Das stimmt teilweise, aber anwachsen und Früchte tragen sind zwei verschiedene Dinge. Damit die Pflanze einen guten Ertrag liefert, sollten einfache, aber zwingende Bedingungen eingehalten werden.
Die erste davon: Den Strauch pflanzt man am besten im Herbst. Die Pflanzzeit hängt von der Region ab. Die optimale Variante: Ende September bis Mitte Oktober. Wichtig ist, dass die Setzlinge noch 3–3 Wochen bis zum Einbruch des Frostes Zeit haben. In dieser Zeit regeneriert die Pflanze ihr Wurzelsystem und ist bereit zu überwintern. Bis zum Frühjahr verdichtet sich der Boden um die Wurzeln, sodass sie die Nährstoffe voll aufnehmen können.
Die Frühjahrspflanzung erfordert mehr Aufwand und wird von der Beere selbst etwas schlechter vertragen. Im Frühjahr ist es sinnvoll, in Gebieten zu pflanzen, wo die Schneedecke nicht tief ist und die Gefahr des Einfrierens der Wurzeln besteht. Die Johannisbeere wird im April gepflanzt, sobald der Schnee geschmolzen ist. Die aufgetaute Erdschicht sollte 20 cm betragen. Je feuchter der Boden bei der Frühjahrspflanzung ist, desto besser wurzelt der Setzling. Die Johannisbeere erwacht früh, sie muss gepflanzt werden, bevor die Knospen aufgehen.
Wo pflanzt man einen Setzling?
Wenn man einen dauerhaften Standort wählt, werden folgende Parameter berücksichtigt:
- Bodenbeschaffenheit,
- Standort,
- Lichtverhältnisse,
- Vorgänger und Nachbarn.
Bodenbeschaffenheit
Johannisbeeren bevorzugen fruchtbaren Schwarzboden, gedeihen und fruchten gut auf sandigen Lehmböden oder mittelschweren Lehmböden. Der Boden kann verbessert werden, um den Ansprüchen des Strauches zu genügen. In sandige Lehmböden wird organisches Material eingearbeitet, in lehmige Böden wird organisches Material und Mineraldünger zugegeben. Saure Böden werden gekalkt. Dazu wird im Herbst beim Umgraben gelöschter Kalk in einer Menge von 40 kg pro Ar eingearbeitet. Es ist wichtig zu wissen, dass ein Überschuss an Kalk dem Boden schadet. Wenn der Boden nicht umgegraben wird, erfolgt eine lokale Bodenverbesserung: Es werden breite Pflanzlöcher angelegt, die mit fruchtbarer Erde und Humus gefüllt werden, und es werden 200 g gemahlener Kalkstein hinzugefügt.
Standort
Für die Beere sind sonnige und windgeschützte Standorte bevorzugt. Vermeiden Sie Standorte, an denen das Grundwasser weniger als eineinhalb Meter unter der Bodenoberfläche liegt. Geeignet ist ein ebener Standort oder ein sanfter Hang mit Neigung nach Westen oder Nordwesten. Senken sind für schwarze Johannisbeeren ungeeignet.
Lichtverhältnisse
Die schwarze Johannisbeere ist eine lichtliebende Pflanze. Sie kann auch im leichten Halbschatten wachsen. Dabei werden die Beeren größer als an Sträuchern, die an sonnigen Standorten wachsen, aber deutlich saurer im Geschmack.
Vorgänger und Nachbarn
Um eine Infektion zu vermeiden, wird die Beere nicht auf Flächen gepflanzt, die zuvor mit Himbeeren, Stachelbeeren oder Johannisbeeren belegt waren. Andere Obst-, Beeren- oder Gemüsekulturen können gute Vorgänger sein.
Vermeiden Sie die Nachbarschaft von Sanddorn, Himbeeren, Stachelbeeren und Kirschen. Die Wurzeln des Sanddorns breiten sich bis zu 10 Meter aus und liegen flach, auf gleicher Höhe mit den Wurzeln, daher werden Sanddorn und Johannisbeere um Feuchtigkeit und Nährstoffe konkurrieren. Himbeeren und Kirschen wachsen sehr schnell und überwuchern den Strauch. Mit Stachelbeeren haben sie einen gemeinsamen Feind, den Stachelbeerzünsler, daher sollte die Beere zur Vorbeugung einer Infektion weiter weg gepflanzt werden. Johannisbeeren sollten nicht in unmittelbarer Nähe von Bäumen, insbesondere Kiefern oder Nussbäumen, gepflanzt werden. Der Grund ist, dass Kiefern den Boden versauern. Die Walnuss hingegen hemmt die gesamte Vegetation in der Nähe.
Es ist gut, mehrere Sorten nebeneinander zu pflanzen: Die gegenseitige Bestäubung erhöht den Ertrag. Durch die Kreuzbestäubung steigt die Anzahl der Fruchtansätze, und die Beeren werden größer.
Schwarzer Johannisbeerstrauch: Pflanzung und Pflege, Schema, Abstand
Die Hauptregel bei der Anordnung der Sträucher im Garten ist einfach: Pflanzen Sie so, dass die Pflanze sich wohlfühlt und es gleichzeitig bequem ist, die Beeren zu ernten.
Die Johannisbeere braucht viel Platz. Denken Sie daran, dass sie mindestens 2,5 m von Obstbäumen entfernt sein sollte. Bei der Pflanzung in Reihen lassen Sie einen Abstand von 2 bis 3 Metern zwischen den Reihen und in der Reihe mindestens eineinhalb Meter zwischen den Sträuchern. Bei geringerem Abstand behindern sich die Sträucher gegenseitig und der Ertrag sinkt merklich. Außerdem verkürzt sich die Lebensdauer der Sträucher. Wenn Sie Johannisbeeren entlang eines Zauns pflanzen möchten, sparen Sie nicht an Platz, sondern halten Sie eineinhalb bis zwei Meter Abstand zum Zaun.

Pflanzschema für schwarze Johannisbeeren in Reihen
Was pflanzt man in der Nähe?
Drei Regeln der Pflanznachbarschaft gelten universell für alle im Garten und im Gemüsebeet:
- Pflanzen Sie keine Kulturen nebeneinander, wenn sie zur gleichen Art gehören oder dieselben Nährstoffe benötigen.
- Bei mehrstöckigen Pflanzungen ist zu beachten, ob die niedrig wachsenden Pflanzen schattenliebend sind. Wenn die niedrig wachsende Pflanze lichtliebend ist, setzen Sie sie nicht unter eine hohe Pflanze.
- Beachten Sie die Tiefe der Wurzeln und bedenken Sie, dass die Wurzeln ihr Territorium mit Hilfe von Phytotoxinen verteidigen können.
Anhand dieser Regeln können Sie bestimmen, welche Nachbarschaft vorteilhaft ist und welche die Pflanze beeinträchtigt.
Unzulässige Nachbarschaft
Für die schwarze Johannisbeere ist eine Nachbarschaft mit Sanddorn, Himbeere, Apfelbaum und Kirsche unzulässig. Die Nachbarschaft wirkt sich schlecht auf Birne und Süßkirsche aus. Die rote Johannisbeere sollte ebenfalls weiter von der schwarzen entfernt gepflanzt werden.
Zulässige Nachbarschaft
Gute Nachbarn sind Geißblatt und Hopfen. Mit der Beere vertragen sich Knoblauch, Ringelblume und Topinambur. Der ideale Nachbar ist jedoch die Zwiebel. Sie stören sich nicht gegenseitig, und die Zwiebel schützt die Johannisbeere vor der Knospenmilbe. Die Zwiebel sollte im Herbst gepflanzt werden, das bietet den jungen Trieben im Frühjahr Schutz.
Die Zwiebel schützt die junge Johannisbeere vor der Knospenmilbe
Wie pflanzt man richtig?
Jeder Gärtner hat seine eigenen Erfolgsgeheimnisse. Aber alle sind sich einig, dass der Erfolg von einer Reihe von Faktoren abhängt, wie:
- Qualität der Setzlinge,
- richtige Pflanzung,
- Nachfolgende Pflege.
Wie wählt man Pflanzmaterial aus?
Erstens: Wählen Sie besser regional angepasste Sorten. Sie sind besser an die Bedingungen Ihrer Region angepasst und bringen bei richtiger Pflege einen guten Ertrag.
Zweitens sollte man qualitativ hochwertiges Pflanzmaterial wählen. Für Johannisbeeren sind das ein- oder zweijährige Setzlinge. Die Setzlinge sollten blattlos und kräftig sein. Entscheidend bei der Auswahl ist die Abwesenheit von Krankheiten und der gute Zustand der Wurzeln. Ein gesunder Setzling hat gut entwickelte Faserwurzeln und 3–4 verholzte Skelettwurzeln mit einer Länge von 15–20 cm. Für einen qualitativen Setzling genügen zwei bis drei Triebe von 40 cm Länge. Bei einem gesunden Setzling liegen die Knospen am Stamm an, es gibt keine Flecken.
Wenn eine Knospe geschwollen und rundlich aussieht, hat sich dort höchstwahrscheinlich eine Knospenmilbe eingenistet.
Vermeiden Sie beim Transport das Austrocknen der Wurzeln der Setzlinge. Um die Wurzeln zu schützen, wickeln Sie sie in ein feuchtes Tuch oder in Folie ein.
Gesunder einjähriger Setzling der schwarzen Johannisbeere
Richtige Pflanzung
Pflanzlöcher können unmittelbar vor dem Pflanzen ausgehoben werden, aber es ist besser, sie einige Wochen vorher vorzubereiten, damit sich die Erde setzen und das mit dem Dünger eingebrachte Chlor verflüchtigen kann. Vorbereitung des Lochs:
- Wählen Sie einen geeigneten hellen Standort.
- Heben Sie die Löcher in einem Abstand von 2 m voneinander aus. Das Pflanzloch sollte etwa 60 cm im Durchmesser und etwa einen halben Meter tief sein.
- Füllen Sie den Boden des Pflanzlochs mit einer Schicht Humus auf, sodass das Loch zu einem Drittel gefüllt ist. Fügen Sie ein Glas Holzasche hinzu und vermischen Sie es.
- Untersuchen Sie die Wurzeln. Wenn welche beschädigt sind, schneiden Sie sie mit einer Gartenschere ab.
- Wenn Sie Mineraldünger verwenden, bedecken Sie ihn mit fruchtbarer Erde, um Verbrennungen an den Wurzeln zu vermeiden.
- Setzen Sie den Setzling in das Loch und breiten Sie die Wurzeln vorsichtig aus. Der Setzling sollte im Pflanzloch nicht senkrecht, sondern in einem Winkel von 45° stehen.
- Achten Sie darauf, dass der Wurzelhals 6 cm unter dem Rand des Lochs liegt. Die tiefe Pflanzung mit Neigung fördert die Bildung eines kräftigen Busches: Es entstehen neue Wurzeln und der Busch wächst in die Breite durch neue Triebe.
- Bedecken Sie den Setzling mit Erde und versuchen Sie, den Raum zwischen den Wurzeln zu füllen. Das Pflanzen ist zu zweit einfacher: Einer hält den Setzling, der andere schüttet Erde auf.
- Drücken Sie die Erde leicht an.
- Gießen Sie: einen halben Eimer pro Pflanzloch. Dadurch verdichtet sich die Erde an den Wurzeln. Das ist wichtig für Johannisbeeren. Sie mögen keine Hohlräume an den Wurzeln.
- Füllen Sie das Loch vollständig mit Erde auf.
- Formen Sie eine Gießmulde um den Busch und gießen Sie reichlich.
- Schneiden Sie den frisch gepflanzten Busch zurück. Der Schnitt erfolgt wie folgt: Zählen Sie 4–5 Knospen vom Boden aus und schneiden Sie oberhalb der fünften mit einer Gartenschere ab. Dadurch kann der Setzling neue Wurzeln bilden und im Frühjahr viele gesunde, kräftige Triebe hervorbringen.
Die abgeschnittenen Teile können Sie in Stecklinge schneiden und bewurzeln. Das ist gutes Pflanzmaterial.

Richtige Position des Setzlings beim Pflanzen
Video: Wie man schwarze Johannisbeeren richtig pflanzt
3>Umpflanzung an einen neuen Standort.
Manchmal müssen Johannisbeersträucher an einen neuen Standort umgepflanzt werden. Eine solche Notwendigkeit ergibt sich, wenn
- Sie an einen neuen Ort umziehen,
- in der Nähe hohe Bäume gewachsen sind,
- der Boden erschöpft ist,
- Sie auf dem Grundstück Bauarbeiten planen.
Das Umpflanzen eines Busches unterscheidet sich etwas vom Pflanzen eines Setzlings, aber das Prinzip ist dasselbe: das Anwachsen der Wurzeln sicherstellen. Daher sollte dies im Herbst erfolgen. Beachten Sie, dass Büsche, die älter als 4 Jahre sind, nicht zum Umpflanzen geeignet sind. Vorgehensweise:
- Finden Sie einen geeigneten Standort: hell, windgeschützt.
- Befreien Sie den Boden von Unkraut und graben Sie ihn um.
- Bereiten Sie ein Loch vor. Um der Johannisbeere sofort einen größeren Vorrat an fruchtbarer Erde zu geben, sollte das Loch breiter ausgehoben werden, mindestens 70 cm im Durchmesser und zwei Spaten tief. Das Loch wird 2 Wochen vor dem Umpflanzen vorbereitet.
- Bereiten Sie nährstoffreiche Erde vor: Füllen Sie Dünger, Humus und Asche in das Loch.
- Bereiten Sie den Busch für das Umpflanzen vor. Schneiden Sie alte Zweige mit einer Gartenschere direkt an der Basis ab. Junge Triebe schneiden Sie um die Hälfte zurück. Durch den Rückschnitt kann der Busch am neuen Standort seine Kraft in die Erholung und den Aufbau des Wurzelsystems stecken und wird nicht kränkeln.
- Den Busch auf zwei Spaten tief umgraben und vorsichtig aus der Erde heben, dabei darauf achten, die Wurzeln nicht zu beschädigen.
- In das vorbereitete Loch Wasser gießen. Die Nährerde sollte eine flüssige Konsistenz annehmen.
- Wenn der Busch krank war, ihn genau untersuchen und kranke Wurzeln und Schädlinge entfernen. Die Wurzeln abspülen und in einer starken Kaliumpermanganatlösung einweichen.
- Den Busch in das Loch mit der flüssigen Nährerde setzen. Sicherstellen, dass der Wurzelhals des Busches 6–8 cm unter dem Rand des Lochs liegt, und mit Erde bedecken.
- Gut mit Wasser gießen und mulchen. Das Gießen verdichtet die Erde um die Wurzeln, und der Mulch verhindert das Austrocknen des Bodens und die Bildung einer Kruste an der Oberfläche.
Danach pflegt man sie wie gewohnt: reichlich gießen, düngen und rechtzeitig schneiden.
Video: Wie man Johannisbeeren richtig an einen neuen Standort umpflanzt
>Damit die schwarze Johannisbeere wirklich Früchte trägt, muss man den Zeitpunkt und den Standort der Pflanzung richtig wählen, hochwertiges Pflanzmaterial auswählen und den Boden vorbereiten. Diese einfachen Pflanzregeln helfen dabei, in Zukunft eine hohe Ernte schwarzer Johannisbeeren zu erzielen.
Schwarze Johannisbeere: Pflanzung und Pflege
Die schwarze Johannisbeere bringt einen höheren Ertrag an größeren Beeren, wenn man mehrere verschiedene Sorten nebeneinander pflanzt — zur gegenseitigen Bestäubung. Praktisch alle modernen Sorten sind selbstbestäubend, aber bei Kreuzbestäubung erhöht sich die Anzahl der Fruchtansätze und die Beeren werden größer, auch bei kleinfrüchtigen schwarzen Johannisbeeren.

Pflanzung von Johannisbeeren
Johannisbeer-Setzlinge mit offenem Wurzelsystem können sowohl im Frühjahr als auch im Herbst gepflanzt werden, aber besser ist es, dies im Herbst zu tun (für die mittlere Zone – in der ersten Oktoberhälfte). Im Winter setzt sich die Erde um die Büsche und verdichtet sich, im Frühjahr treiben die Pflanzen früh aus und wachsen gut an. Bei der Verwendung von Setzlingen in Containern gibt es praktisch keine zeitlichen Einschränkungen für die Pflanzung.
In der Regel werden Johannisbeersträucher in einem Abstand von 1–1,25 m gepflanzt. Um bereits im 2.–3. Jahr eine Ernte zu erzielen, können die Pflanzen in der Reihe etwas dichter gesetzt werden, im Abstand von 0,7–0,8 m. Der Ertrag pro Strauch wird dann jedoch geringer sein und die Lebensdauer etwas verkürzt.
Schwarze Johannisbeeren sind feuchtigkeitsliebend und relativ schattentolerant, vertragen jedoch keine starke Beschattung. Daher sind für sie niedrigere, feuchte, ausreichend beleuchtete und windgeschützte Standorte zu bevorzugen (jedoch keine sumpfigen Niederungen mit oberflächennahem Grundwasser!). Am besten eignen sich fruchtbare, leichte Lehmböden. Auf schweren sauren Böden wachsen schwarze Johannisbeeren schlecht.
Am gewählten Standort muss der Boden eingeebnet werden, sodass keine tiefen Senken und Gruben entstehen. Dann wird er gut auf Spatenstich umgegraben, wobei die Rhizome mehrjähriger Unkräuter sorgfältig entfernt werden. Das Pflanzloch mit einer Tiefe von 35–40 cm und einem Durchmesser von 50–60 cm wird zu etwa 3/4 der Tiefe mit fruchtbarer Erde gefüllt, die mit Düngemitteln vermischt ist – einem Eimer Kompost, Superphosphat (150–200 g), Kaliumsulfat (40–60 g) oder Holzasche (30–40 g).
Das Wurzelsystem des Setzlings sollte verholzt sein und 3–5 Skelettwurzeln von mindestens 15–20 cm Länge aufweisen. Der oberirdische Teil sollte mindestens ein bis zwei Zweige mit einer Länge von 30–40 cm haben. Beschädigte oder angetrocknete Wurzeln werden gekürzt, der Setzling wird 6–8 cm oberhalb des Wurzelhalses eingepflanzt. Das Tieferlegen des Wurzelhalses fördert die Bildung von Adventivknospen für einen zukünftigen mehrstämmigen Strauch.
Bevor man das Loch zuschüttet, gießt man einen halben Eimer Wasser hinein, einen weiteren halben Eimer in die Ringmulde um die Pflanzstelle. Und mulcht die Oberfläche sofort mit Torf. Die Erde unter den Johannisbeeren wird gelockert: nahe am Wurzelhals 6–8 cm tief, in einiger Entfernung davon 10–12 cm tief. Beim Mulchen bleibt die Feuchtigkeit besser erhalten, und man kann viel seltener lockern.
Haltungsbedingungen
Im Herbst graben Sie den schweren Boden unter den Sträuchern flach um und lassen ihn klumpig über den Winter liegen, um die Feuchtigkeitsreserven zu bewahren. Ist der Boden leicht und ausreichend locker, können Sie sich auf eine flache Lockerung (bis 5–8 cm) in der Nähe der Sträucher beschränken und die Reihenzwischenräume 10–12 cm tief umgraben.
Von allen Beerensträuchern ist die schwarze Johannisbeere die feuchtigkeitsliebendste, da ihr Wurzelsystem in der oberen Bodenschicht in einer Tiefe von 20–30 cm liegt. Besonders wichtig ist, dass sie während des intensiven Wachstums und der Fruchtknotenbildung (Anfang Juni), während des Beerenwachstums (dritte Juni-Dekade bis erste Juli-Dekade) und nach der Ernte (August–September) ausreichend Feuchtigkeit erhält. Auch die Winterbewässerung ist wichtig, besonders bei trockenem Herbst. Der ungefähre Wasserverbrauch beträgt 20–30 Liter pro Strauch.