Die Pflege der Isolierverglasung in einer Metalltür ist ein einfacher, aber wichtiger Bestandteil des Betriebs. Vom Zustand des Glases und der Dichtungen hängen das Aussehen der Tür, die Aufrechterhaltung der Dichtigkeit und der Wärmedämmung ab. Wenn die Pflege vernachlässigt wird, entstehen mit der Zeit auf dem Glas Flecken, Belag, Mikrorisse, und an den Verbindungsstellen kommt es zu Wärmeverlusten und Feuchtigkeitsansammlungen.
Die Hauptbesonderheit der Pflege von Isolierverglasungen in Außentüren besteht darin, dass sie großen Temperaturschwankungen und Umwelteinflüssen ausgesetzt sind. Daher ist es wichtig, bei der Reinigung vorsichtig zu sein und den Zustand der Dichtung regelmäßig zu überprüfen.
Zur Reinigung der Oberfläche verwenden Sie ein weiches Tuch oder einen Schwamm und eine Lösung mit neutralem pH-Wert. Am besten eignen sich spezielle Fensterreinigungsmittel ohne Alkohol und Ammoniak. Sie zerstören die Silikondichtung an den Rändern der Isolierverglasung nicht und hinterlassen keine Streifen. Das Glas sollte mit leichten kreisenden Bewegungen abgewischt werden, wobei Druck in der Nähe der Kanten vermieden werden sollte – denn dort befinden sich die dünnen Dichtungsschichten, die für die Dichtigkeit der Kammer verantwortlich sind.
Wenn die Tür im Freien installiert ist, können sich auf dem Glas Staub, Ruß und Regenspuren absetzen. Diese sollten Sie nicht mit Scheuermitteln entfernen. Selbst leichte Kratzer, die von einer harten Bürste verursacht werden, können zu Mikrorissen führen, die mit der Zeit Feuchtigkeit anziehen.
In der kalten Jahreszeit sollten Sie den Zustand der inneren Dichtung sorgfältig überwachen. Sie schützt die Isolierverglasung vor Kondensat und Frost. Wenn die Dichtung austrocknet oder Risse bekommt, dringt Kälte ein und auf dem Glas bildet sich Reif. Um dies zu vermeiden, müssen Sie sie zweimal im Jahr von Staub reinigen und mit Silikonfett schmieren.
Es ist auch wichtig, den äußeren Dichtungsrand zu überprüfen. In der Sonne verliert die Dichtung allmählich ihre Elastizität und kann sich lösen. Wenn kleine Spalten sichtbar sind, können Sie diese vorsichtig mit einem für Außenarbeiten geeigneten Silikondichtstoff füllen. Ein vollständiger Austausch der Dichtung ist nur bei sichtbarer Undichtigkeit erforderlich – zum Beispiel, wenn sich zwischen den Glasscheiben Kondenswasser gebildet hat.
Türen mit Schmiedeelementen erfordern eine besondere Behandlung. Das Metall erwärmt sich schneller als das Glas und kann einen Teil der Wärme übertragen, wodurch die Dichtung an den Kontaktstellen schneller altert. Diese Bereiche sollten Sie regelmäßig überprüfen und bei Bedarf mit schützendem Lack oder einer Korrosionsschutzbeschichtung nachbehandeln.
Die Häufigkeit der Pflege hängt von den Betriebsbedingungen ab. In gemäßigten Klimazonen reicht es aus, zweimal im Jahr – im Frühjahr und im Herbst – eine vollständige Reinigung durchzuführen. In Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit oder staubiger Luft häufiger, etwa alle drei Monate.
Wenn die Isolierverglasung kürzlich eingebaut wurde, wird in den ersten Wochen davon abgeraten, sie bei heißem Wetter mit kaltem Wasser abzuwischen. Ein plötzlicher Temperaturwechsel kann thermische Spannungen und Mikrorisse am Rand verursachen.
Wenn matte Flecken oder Feuchtigkeitsspuren zwischen den Scheiben auftreten, wenden Sie sich an den Hersteller – dies ist ein Zeichen für eine Undichtigkeit, die Sie nicht selbst beheben können. In solchen Fällen wird die gesamte Isolierverglasung ausgetauscht.