Hyazinthen im Haus vortreiben

Möchten Sie Schneeglöckchen zu Weihnachten, Tulpen oder Krokusse – kein Problem. Sie können sie bei sich zu Hause kultivieren und sich an der frühen Blüte erfreuen. Diese Methode nennt man „Treiberei“. Damit die Pflanze anwächst, nicht krank wird oder verkümmert und Sie zudem mit ihren Blüten erfreut, müssen Sie die Grundlagen des Umpflanzens, der Pflege und der Umgebungsbedingungen kennen, die sie benötigt. In diesem Material geht es um Hyazinthen – leuchtend, schön und nicht allzu anspruchsvoll.

Mit Beginn des Oktobers können Sie mit dem Ausgraben der Zwiebeln beginnen. Wählen Sie größeres Pflanzgut mit einem Durchmesser von mindestens 5 Zentimetern. Es sollte außerdem nicht mit Infektionen, Fäulnis oder Schädlingen befallen sein. Dann pflanzen Sie diese ausgewählten Zwiebeln in dekorative Töpfe und diese wiederum in die Erde. Nach gutem Eingraben können Sie sie so bis zum ersten Frost stehen lassen. Im November graben Sie Ihre Töpfe aus und bringen Sie in einen kühlen Raum (mit einer Lufttemperatur bis +8 Grad).

Siehe auch:
Freesie: Pflanzung und Pflege der Blume, Empfehlungen zum Anbau

Einen halben Monat vor dem gewünschten Blühtermin können Sie die Temperatur auf +13 erhöhen. In dieser Zeit gießen Sie die Pflanze aktiv mit nicht kaltem Wasser und decken sie mit lichtundurchlässigem Papier ab. Dies verlangsamt das Blattwachstum etwas, beschleunigt aber das Austreiben des Blütenschafts. Wenn Sie sie mit einer Papierhaube abgedeckt haben, erhöhen Sie die Temperatur erneut um 2-3 Grad. Und nach ein paar Tagen – auf +25. Gießen Sie in dieser Zeit vorsichtig, nur die Erde, damit die Pflanze nicht zu faulen beginnt.

Sobald die Hyazinthe geblüht hat – stellen Sie sie auf eine Fensterbank, wo es kühler ist. Dort wird sie Sie länger mit ihren leuchtenden, satten Farben erfreuen.

Wie Sie sehen, die Treiberei von Hyazinthen zu Hause – ist keine allzu mühsame Angelegenheit. Und an angenehmen Eindrücken wird diese Blume nicht wenige bescheren. Wenn draußen ein trüber Wintertag ist, wärmt die Streu seiner bunten Sternchen die Seele.

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