Hirschzungen-Pflanze

Wie man Haemanthus «Hirschzunge» zu Hause anbaut

Haemanthus «Hirschzunge» aus biologischer Sicht

In der natürlichen Umgebung kommt die Blume in Südamerika vor. Sie gehört zur Familie der Amaryllisgewächse und umfasst etwa 40 Varietäten. Die Pflanze wurde 1753 vom berühmten Biologen Carl von Linné beschrieben.

Zu Hause werden folgende Haemanthus-Sorten angebaut:

  • Weißblütiger (Pflanzenhöhe ca. 30 cm, besteht aus 4 Blattspreiten und einem Blütenstand);
  • Scharlachroter (Blütenstiele erreichen bis zu 25 cm);
  • Katharina (eiförmiges Laub mit gewelltem Rand);
  • Zinnoberroter Haemanthus (hat ovales Laub, blüht Mitte Frühling).
  • Tiger- (gefleckte Färbung der Blattspreiten).

Die elegante Zimmerpflanze Haemanthus weißblütig gilt als immergrüne Pflanze. Sie verliert auch im Winter, wenn es an Sonnenlicht mangelt, nicht an dekorativem Wert. Bei den anderen Varietäten gibt es in der kalten Jahreszeit eine lange Ruhephase.

Bei der Auswahl einer geeigneten Blütensorte für den Innenbereich ist es ratsam, ihre biologischen Zyklen zu berücksichtigen.

Im unterirdischen Teil der Pflanze befinden sich eiförmige oder birnenförmige Zwiebeln. Manchmal sind sie auf beiden Seiten leicht abgeflacht. Aus ihnen entspringen fleischige Blattspreiten. Ihre Länge beträgt etwa 20 cm. Die Blätter ähneln Riemen mit abgerundeten Enden. Sie sind kräftig grün gefärbt. Die Oberfläche der Spreiten ist glatt oder mit feinen Härchen bedeckt. Die Blätter fühlen sich leicht klebrig an und erfordern daher besondere Pflege.

Während der Blütezeit des Haemanthus «Hirschzunge» erscheint zwischen dem Laub ein eleganter kugelförmiger Büschel. Er besteht aus vielen leuchtend gelben Staubblättern, die in einem doldenförmigen Blütenstand angeordnet sind. Außen wird er von 4 Hochblättern umgeben, die in der gleichen Farbe wie die Staubblätter gefärbt sind. In der Regel erfolgt die Blüte im Hochsommer. In dieser Zeit schmücken stilvolle, filigrane Kugeln die «Hirschzunge». Wenn sie reichlich Pollen absondern, verströmen sie einen spezifischen Geruch.

Im Spätherbst bilden sich anstelle der Knospen winzige orangefarbene Beeren, die vor dem Hintergrund des fleischigen Laubs stilvoll aussehen.

Grundlegende Pflegeregeln

Eine südamerikanische Blume ist gar nicht schwer in Innenräumen zu züchten. Die Hauptsache ist, dass Sie das Mikroklima überwachen und die Dosis sowie die Anzahl der Bewässerungen regulieren. Außerdem dürfen Sie nicht vergessen, dass die Pflanze zu den giftigen Gewächsen gehört. Daher führen Sie alle Arbeiten mit Gummihandschuhen durch. Damit die Pflege des Hämanthus zu Hause die Entwicklung der Pflanze fördert, sollten Sie einfache Regeln befolgen. Jede von ihnen hat ihre eigenen Besonderheiten, die Sie kennen sollten.

«Es werde Licht!»

Keine Pflanze kann ohne ausreichende Sonnenenergie existieren. Die exquisit südamerikanische ‚Hirschzunge‘ liebt ebenfalls viel Licht. Deshalb wird sie an Fenstern platziert, die nach Osten oder Westen ‚schauen‘. Zudem ist es wichtig zu beachten, dass direkte Sonnenstrahlen Verbrennungen auf den Blättern hinterlassen. Mit der Zeit kann die Pflanze absterben.

Im Sommer, Frühling und frühen Herbst sollten Sie die Hämanthus-Blumen an die frische Luft bringen.

Das ideale Mikroklima

Die ‚Hirschzunge‘ gedeiht hervorragend in Innenräumen bei einer Standardtemperatur von +22 bis +30°C. Ein solches Mikroklima lässt sich leicht schaffen, wenn es draußen warm ist. Im Winter befinden sich jedoch die meisten Sorten des Hämanthus in einer Ruhephase. In dieser Zeit wirft die Pflanze ihre Blätter ab und wirkt leblos. In diesem Zustand schaffen Sie ihr ein besonderes Mikroklima. Die maximale Lufttemperatur sollte zwischen +10 und +15°C liegen. Dadurch blüht die Pflanze in der nächsten Saison wieder mit filigranen Kugeln.

Wenn Sie die Hämanthus-Pflanze nicht nach draußen bringen können, sollten Sie den Raum regelmäßig lüften.

Bewässerungsschema

Bekanntlich ist die Heimat des Hämanthus warme Breiten mit reichlich Niederschlag. Allerdings führen übermäßiges Gießen und Wasserstau nicht selten zu seinem Absterben. Aus diesem Grund wird die Blume bewässert, sobald die mittlere Erdschicht im Topf getrocknet ist.

Die Bewässerungshäufigkeit wird erhöht, wenn die Blätter:

  • anfangen zu welken;
  • herabhängend aussehen;
  • trockene Spitzen bekommen;
  • abfallen.

Erfahrene Gärtner entwickeln eine für die jeweilige Art geeignete Taktik. Dadurch hat die Pflanze immer ein elegantes Aussehen. Mit Beginn des Winters wird die ‚Hirschzunge‘, die in den ‚Winterschlaf‘ fällt, kaum noch bewässert. Zum Gießen wird abgestandenes Wasser mit Raumtemperatur verwendet.

Düngung

In Innenräumen gedeiht der Hämanthus bei regelmäßiger Düngung des Bodens hervorragend. Das erste Mal werden die Nährstoffe während des aktiven Wachstums zugegeben. Der Vorgang wird alle 3 Wochen wiederholt. Dazu eignen sich Dünger oder Universalmischungen. Wichtig ist, dass sie genügend Kalium und Phosphor enthalten. Bei Bedarf kann dem Substrat organischer Dünger beigemischt werden.

Trotz dieser liebevollen Pflege treten manchmal außergewöhnliche Situationen auf. Zum Beispiel wirft die Pflanze keine Knospen. Wie bringt man den Hämanthus ‚Hirschzunge‘ dazu, zur richtigen Zeit zu blühen?

Es gibt tatsächlich mehrere Möglichkeiten:

  • die Bewässerungsperioden sorgfältig kontrollieren;
  • bieten eine Fülle von diffusem Licht;
  • verwenden spezielle Düngemittel.

Wenn alle Anforderungen erfüllt sind und die Blume dennoch keine Knospen hervorgebracht hat, freut man sich über ihr saftiges Grün. Möglicherweise erscheinen in der nächsten Saison die ersehnten gemusterten Kugeln darauf.

Einrichtung der Winterruhe

Die meisten Sorten des Haemanthus beginnen im Oktober allmählich abzusterben. Die fleischigen Blattspreiten vergilben und vertrocknen dann. Sobald diese Anzeichen auftreten, wird das Laub vollständig abgeschnitten.

In der Ruhephase wird der Haemanthus in der Regel äußerst selten gegossen. Es reicht aus, zweimal im Monat die Erde leicht mit warmem Wasser zu besprühen.

Im Winter werden die Töpfe in einen dunklen Raum gebracht, in dem eine Temperatur von +10 bis +15 °C gehalten wird. Im Februar wird die regelmäßige Bewässerung wieder aufgenommen und die Pflanze erhält reichlich Licht.

Vermehrungsmethoden

Wenn eine einzelne Blume auf der Fensterbank steht, ist das natürlich schön. Aber ein Miniaturgarten aus blühenden Pflanzen wirkt viel eindrucksvoller.

Der südafrikanische Haemanthus ‚Hirschzunge‘ wird vermehrt durch:

  • Kindel;
  • Blattstecklinge;
  • Samen.

Die erste Variante gilt als die einfachste. Von der Mutterpflanze werden junge Zwiebeln mit Blättern und Wurzeln abgetrennt. Sie werden vorsichtig in einen neuen Topf gesetzt, mit Erde bedeckt und reichlich mit abgestandenem Wasser gegossen.

Bei der Vermehrung durch Zwiebeln blüht der Haemanthus erst im 3. oder 4. Jahr.

Um eine junge ‚Hirschzunge‘ aus einem Blattsteckling zu gewinnen, wählt man eine untere fleischige Spreite. Sie wird vorsichtig abgeschnitten und mit Holzasche oder Kohle bestäubt. Das Blatt bleibt einen Tag lang liegen, damit die Schnittstelle etwas antrocknet.

In einem kleinen Topf wird ein Substrat aus Torf und Sand vorbereitet. Dann wird der Blattsteckling eingepflanzt. Der Behälter wird in einen warmen Raum mit viel Tageslicht gestellt. Die Pflanze wird regelmäßig gegossen. Sobald sie bewurzelt ist, wird sie in einen neuen Topf umgetopft. Die ersten Knospen erscheinen nach etwa 2–3 Jahren.

Der Haemanthus wird auch durch Samen vermehrt. Da die Keimungsdauer der Pflanze sehr kurz ist, wird sie sofort nach der Samenernte ausgesät. Ein geräumiges Gefäß wird mit lockerer Erde gefüllt. Das Saatgut wird darauf ausgelegt und mit Folie oder Glas abgedeckt. Die Aussaat wird regelmäßig befeuchtet. Sobald Keimlinge erscheinen, wird die Abdeckung entfernt. Bewurzelte Exemplare werden in einzelne Töpfe umgesetzt. Die Pflanze blüht nach etwa 5 Jahren.

Den hübschen und eleganten Haemanthus ‚Hirschzunge‘ zu züchten ist nicht schwer. Die Hauptsache ist, einfache Regeln zu befolgen, die den Standort, das Raumklima und das Bewässerungsschema betreffen. Die Pflanze wird auf traditionelle Weise vermehrt. Mögen unsere Häuser immer mit exotischen tropischen Pflanzen geschmückt sein.

Haemanthus – Pflege der Pflanze zu Hause. Foto

Den Haemanthus sieht man häufig auf Fensterbänken von Blumenliebhabern. Aber nicht alle kennen seinen ‚offiziellen‘ Namen, im Alltag wird er oft ‚Hirschzunge‘ oder ‚Elefantenohr‘ genannt.

Haemanthus ist eine Zwiebelpflanze aus der Familie der Amaryllisgewächse, verwandt mit Amaryllis (wie leicht zu erraten), Clivie und Eucharis. In der Übersetzung bedeutet der Name 'Haemanthus' so viel wie 'Blutblume', obwohl es auch Arten mit weißen Blüten gibt – den Haemanthus albiflos (weißblühender Haemanthus).

Einige Haemanthus-Arten haben eine winterliche Ruheperiode, in der die Pflanze ihre Blätter verliert, andere Arten sind immergrün. Diese Arten sind für die Zimmerkultur bequemer und pflegeleichter. Die am häufigsten in Kultur vorkommende Haemanthus-Art mit Ruheperiode ist Haemanthus katharinae, die immergrüne Art ist Haemanthus albiflos, den man auch als 'Hirschzunge' oder 'Elefantenohr' bezeichnet.

Das Aussehen der Pflanzen hängt von der Art ab. Bei Haemanthus katharinae sind die Blätter länglich, am Rand gewellt, und sie sitzen auf einem hohen, bis zu 15 cm langen Scheinstängel. Die Blüte wächst an einem Blütenschaft, der neben dem Scheinstängel austreibt.

Bei Haemanthus albiflos sind die Blätter recht dick, breit, oval, oben glatt und am Rand behaart.

Auch die Blüten unterscheiden sich stark zwischen den Arten. So sind sie bei Haemanthus katharinae rot und bilden große, kugelförmige Blütenstände an langen Blütenstielen, manchmal mit einem Durchmesser von 15-20 cm. Die Blüte dieser Art ist üppig.

Bei Haemanthus albiflos ist der Blütenstand dichter, die Blüten sind weiß mit gelben Staubbeuteln, wodurch sie wie mit gelbem Puder bestreut wirken. Der Blütenstiel ist dick und kürzer.

Die Blütezeit der Pflanze ist von Juli bis August. Im September setzen sich Früchte an, die von November bis Dezember reifen. Die Kapseln der reifen Samen nehmen eine leuchtend rot-orange Farbe an. Diese Samen können gesammelt und zur Vermehrung verwendet werden.

Pflege des Haemanthus

Die Haemanthus-Pflanze ist recht anspruchslos in der Pflege und fühlt sich in der Regel prächtig in Innenräumen.

Beleuchtung

Sie liebt viel Licht, benötigt aber Schatten vor direkter Sonneneinstrahlung. Immergrüne Arten sind weniger anspruchsvoll, dennoch sollte man sie nicht in tiefen Schatten stellen.

Temperatur

Der Haemanthus gedeiht gut bei Raumtemperatur, kann Hitze vertragen, optimal sind jedoch 18-22 Grad Celsius. Im Winter während der Ruheperiode sind 12-15 Grad ideal.

Ruheperiode

Einige Worte zur Ruheperiode für die Haemanthus-Arten, die eine solche haben. Die Ruheperiode dauert von Oktober bis Februar. Bereits ab September wird die Bewässerung eingeschränkt, die Blätter des Haemanthus trocknen allmählich ein und werden dabei entfernt. Während der Überwinterung werden die Zwiebeln bei einer Temperatur von 12-15 Grad in leicht feuchter Erde und an einem dunklen Ort gehalten. Im Februar wird der Haemanthus an einen helleren Ort gestellt, in frische Erde umgetopft oder die obere Erdschicht erneuert und die Bewässerung im normalen Rhythmus wieder aufgenommen.

Gießen

Im Sommer wird der Haemanthus reichlich gegossen; das nach dem Gießen im Untersetzer angesammelte Wasser wird abgegossen. Die nächste Bewässerung erfolgt, wenn die Erde etwa 1-2 cm tief angetrocknet ist. Kurzfristige Trockenperioden schaden der Pflanze nicht. Besprühen ist nicht erforderlich. Im Herbst und Winter wird die Bewässerung bei immergrünen Arten reduziert; bei Arten mit einer Ruheperiode wird die Erde um die Zwiebel herum bei Bedarf leicht angefeuchtet.

Düngung

Während der Wachstums- und Blütezeit wird alle 2-3 Wochen gedüngt. Geeignet sind sowohl organische als auch mineralische Dünger.

Umtopfen

Das Umtopfen erfolgt im zeitigen Frühjahr, idealerweise alle 2-3 Jahre. Haemanthus gedeiht gut in breiten, flachen Töpfen, auf deren Boden eine Drainageschicht gelegt wird. Die Zwiebeln werden zur Hälfte oder zu drei Vierteln ihrer Höhe eingepflanzt. Die Erde sollte leicht und durchlässig sein. Sie kann aus Rasenerde, Laub Erde, Torf und Flusssand zusammengesetzt werden. Dieser Mischung kann Humuserde beigefügt werden.

Vermehrung

Am häufigsten werden Haemanthus durch Tochterzwiebeln vermehrt, die beim Umtopfen abgetrennt werden. Eine aus einer solchen Zwiebel gezogene Pflanze beginnt im 4.-5. Jahr zu blühen.

Man kann Haemanthus auch mit selbst gewonnenen Samen vermehren. Diese verlieren schnell ihre Keimfähigkeit, daher sollten sie gleich nach der Reife ausgesät werden. Die Aussaat erfolgt auf die Erdoberfläche.

Der weißblühende Haemanthus wird auch durch Blattstecklinge vermehrt. Dazu wird die Blattspitze abgeschnitten, einige Stunden lang getrocknet; die Schnittstelle kann mit Kohlepulver behandelt werden. Anschließend wird der Steckling in der Erde bewurzelt; er treibt recht schnell aus, und die Triebe werden abgetrennt, um neue Pflanzen daraus zu ziehen.

Krankheiten

Krankheiten und Schädlinge befallen den Haemanthus selten. Allerdings können Amaryllis-Wollläuse auftreten, Pilzkrankheiten oder der Rote Brenner (Staganospora) entstehen.

Die richtige Pflege für den Haemanthus zu Hause

Die Blüten der Familie der Amaryllisgewächse zeichnen sich durch unglaubliche Schönheit und Vielfalt an Unterarten aus. Die auffälligen, schirmförmigen Blütenstände haben eine leuchtende Farbe, manchmal mit Pigmentstreifen oder Flecken auf den Segmenten der Blütenhülle, und einen deutlichen Duft. Einer der Vertreter dieser Pflanzenart ist der Haemanthus. Kaum ein Blumenliebhaber versagt sich das Vergnügen, die Sammlung um diese ungewöhnliche südafrikanische Blume zu ergänzen, die bei entsprechender Pflege auch zu Hause gezogen werden kann.

Beschreibung und Eigenschaften der Blüte

Eine Besonderheit des Haemanthus ist der effektvolle Blütenstand und die ganzjährige Blütezeit. Die mehrjährige Zwiebelpflanze hat dichte, breite Blätter. Ihre Form, Anzahl und Größe hängen von der Sorte ab. Jedes Jahr erscheinen zwei neue Blätter, während die alten absterben.

Die Vertreter der Amaryllisgewächse werden in zwei Gruppen unterteilt: laubabwerfende und immergrüne. Letztere sind seltener, da es nur 3 Arten gibt.

Die Blüten sind in der Regel klein und haben eine sechsblättrige Blütenkrone auf einem kurzen Stiel. Die Blütenblätter sind recht dünn, manchmal fadenförmig. Die Zwiebeln sind kugelförmig oder länglich oval, was die Speicherung von Wasser und Nährstoffen gewährleistet. Der Blütenstiel entwickelt sich aus den oberen Knospen, während an den unteren die Tochterzwiebeln heranreifen.

Unabhängig von der Blütenart sollten Arbeiten daran mit Schutzhandschuhen durchgeführt werden, da Haemanthus giftige Pflanzen sind. Die Hände sollten nach allen Arbeiten gründlich gewaschen werden.

Haemanthus-Arten für die Zimmerkultur

Weißblütiger

Der weißblütige Haemanthus ist die am weitesten verbreitete Kultur unter den Zimmerpflanzen. Er hat breite, glänzende, dunkelgrüne Blätter mit einem leicht bewimperten Rand. Die Blütenstiele sind recht kräftig, aber kurz.

Die aktive Blütezeit: August bis Januar.

Katharinae

Der Haemanthus catharinae zeichnet sich durch einen dicken Stiel, lange schmale Blätter und leuchtend rote Blütenstände aus, die aus dichten Kugeln bestehen. Die Pflanze blüht Ende Juli.

Katharina

Vielblütiger

Die vielblütige Art hat einen langen Blütenstiel und bis zu 6 große Blätter. Die üppigen, aber dichten Blütenköpfe sind leuchtend rot gefärbt.

Granatblütiger

Der granatblütige Haemanthus zeichnet sich durch dünne, gewellte Blätter und rot-gelbe Blütenstände mit grünen Hochblättern aus. Die aktive Blütephase beginnt im Juli und dauert bis Januar.

Granatblütiger

Zinnoberblütiger

Die zinnoberblütige Art zeichnet sich durch einen hohen Blütenstiel mit 2-4 langen Blättern aus. Die Blütenstände sind zinnoberrot gefärbt. Die Blütezeit beginnt im April.

Zinnoberroter

Tigerblütiger

Der tigerblütige Haemanthus gehört zu den eindrucksvollen großen Pflanzen. Die Blattlänge erreicht 45 cm, die Blätter haben charakteristische bräunliche Flecken, die an Streifen erinnern. Der Blütenstiel erscheint kurz, seine Länge beträgt 15-17 cm. Große rote Blütenstände erscheinen frühestens im August.

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Es ist zu beachten, dass die immergrünen Arten widerstandsfähiger für die Zimmerkultur sind. Bei angemessener Pflege erfreuen sie mit ihrer Blüte praktisch das ganze Jahr über.

Standortbedingungen für die Pflanzenkultur

Praktisch alle Arten benötigen intensives Licht, jedoch keine direkten Sonnenstrahlen. Daher sollte für leichte Beschattung gesorgt werden, besonders im Sommer.

Der ideale Standort für die Blume sind Fensterbänke mit Ost- oder Westausrichtung. An der Südseite sollte die Blume im Sommer umgestellt oder mit einem Gartennetz vor der Sonne geschützt werden. Die weißblütige Sorte verträgt Schatten gut, daher kann sie sogar vom Fenster entfernt werden.

Die weißblütige Sorte kann im Schatten angebaut werden.

Die optimale Temperatur für Haemanthus liegt bei 18-22 Grad. Beim Übergang in die Ruhephase muss die Temperatur auf 10-12 Grad gesenkt werden. In dieser Zeit bleibt der Bedarf an intensivem Licht bestehen, es wird nur die Luftfeuchtigkeit kontrolliert.

Zum Gießen wird weiches Wasser verwendet. Die Blume sollte mäßig feucht gehalten werden, ohne dass sie austrocknet oder zu viel gegossen wird. Während der sogenannten Ruhephase sollte die Bewässerungsintensität reduziert werden.

An den Boden werden keine hohen Ansprüche gestellt. Es kann eine universelle Variante oder ein spezielles Substrat für Zwiebelpflanzen verwendet werden.

Dies geschieht am besten während der Ruhephase oder am Vorabend der vegetativen Aktivität. Der neue Topf wird etwas größer als der zuvor verwendete gewählt (2-3 cm). Am Boden muss unbedingt ein Loch zum Abfließen des überschüssigen Wassers vorhanden sein.

Pflegeschritte für die Blume

Um keine wichtigen Punkte zu übersehen, ist es besser, alle Arbeiten schrittweise durchzuführen.

Düngung

Während der Wachstumsphase benötigt Haemanthus besonders viele Nährstoffe. Dazu können fertige Mineralkomplexe verwendet werden, die reich an Phosphor, Kalium und anderen Stoffen sind. Der Vorgang wird einmal alle 3 Wochen durchgeführt (außer in der Ruhephase).

Bewässerung

Es ist zu beachten, dass Austrocknung oder übermäßige Befeuchtung des Bodens sich nachteilig auf Haemanthus auswirken. Daher muss nach dem Gießen das abgelaufene Wasser aus dem Untersetzer entfernt werden.

Als optimale Luftfeuchtigkeit im Raum gilt ein durchschnittlicher Wert. Die Pflanze muss nicht besprüht werden, es reicht aus, gelegentlich den Staub mit einem feuchten Tuch von den Blättern zu wischen.

Bei zu viel Wasser wird der Haemanthus stumpf und kann anfangen zu faulen.

Rückschnitt

Er erfolgt nach Bedarf. Der Vorgang besteht im Abschneiden beschädigter oder trockener Blätter.

Vermehrung

Einen neuen Spross erhält man leicht mit einer der drei Methoden:

  • mit Hilfe von Samen, Hauptsache sie sind frisch (trockene keimen nicht so gut);
  • Blattstecklinge, indem man ein äußeres Blatt mit dicker Basis von der Unterseite trennt (die Schnittstelle wird mit Holzkohle behandelt);
  • mit Hilfe einer Tochterzwiebel (sie wird von der Hauptzwiebel getrennt und in Erde eingepflanzt).

>Manchmal kommt es vor, dass alle Pflegebedingungen eingehalten werden, die Pflanze aber nicht blüht. Die Ursache kann in folgenden Fehlern liegen:

  • Austrocknung des Bodens;
  • Fehlen einer Ruhephase (außer bei immergrünen Arten);
  • Nichteinhaltung der Temperaturbedingungen während der Überwinterung.

Anfälligkeit für Krankheiten und Vorbeugung

Ein Befall von Blütenstand oder Blatt deutet meist auf eine Krankheit oder Schädlinge hin.

Schildläuse an den Blättern des Haemanthus

  • Anthraknose zeigt sich an den Blättern der Blüte in Form von dunklen Flecken. Manchmal bilden sich an den Rändern dunkelbraune Rinnsale. Die Behandlung besteht im Entfernen der beschädigten Blätter und der Behandlung der Pflanze mit Fundazol.
  • Auch der Amaryllis-Wolllaus stellt eine Gefahr dar. Dieses Insekt von ovaler Form und weißer Farbe siedelt sich unter den Schuppen der Zwiebel an. Anzeichen für den Befall: stark verlangsamtes Wachstum, Abwurf vergilbter Blätter. Bei starkem Befall wird empfohlen, die Pflanze zu entsorgen. Ist der Schadensbereich klein, hilft das Gießen mit einem Insektizid.
  • Wenn sich auf der Pflanze braune Schuppen gebildet haben und die Blattfarbe sich verändert hat, ist die Schildlaus schuld. Das schädliche Insekt mit halbharten Flügelchen befällt nicht nur das Blatt, sondern auch die Blütenstände. Zunächst sollten Sie die Schildläuse von den Blättern entfernen. Von den Blütenblättern ist das nicht möglich; besser ist es, mit Actellic oder Karbofos zu besprühen.

Gärtner empfehlen, sich rechtzeitig um die Pflege der Blumen zu kümmern, denn darin liegt die wirksamste Vorbeugungsmethode.

2>Haemanthus (Hirschzunge)

Pflanze Haemanthus (Hirschzunge)

Guten Tag, liebe Freunde!

Die Pflanze Haemanthus (Hirschzunge), manchmal auch Hämantus genannt, kommt in der Natur an Flussufern, in Wäldern und an felsigen Hängen der Tropen vor. Die meisten Arten finden sich in der Kapprovinz in Südafrika. Für die Zimmerkultur wird am häufigsten der weißblühende Haemanthus verwendet.

Aussehen

Die Pflanze besitzt eine runde, dunkelgrüne Zwiebel mit einem Durchmesser von bis zu 10 cm, die aus dicht anliegenden, saftigen Schuppen besteht. Jedes Frühjahr treiben zwei bis vier fleischige, zungenförmige Blätter aus der Zwiebel. Genau wegen dieser Eigenschaft erhielt der Haemanthus den inoffiziellen Namen „Hirschzunge“. In der Mitte des Sommers erscheint ein blattloser Blütenstiel mit einem Büschel von Blüten, die in einem doldenförmigen Blütenstand angeordnet sind. Alle Blüten sind sehr klein und unscheinbar, aber zusammen bilden sie einen weißen, üppigen Blütenstand, der den dekorativen Wert darstellt.

Der Haemanthus blüht 2-3 Wochen lang, danach erscheinen anstelle der Blüten saftige, bernsteinfarbene und rote Beeren. Die fruchtende Hirschzunge sieht ebenfalls sehr effektvoll aus. Genau wegen dieser langen dekorativen Periode wird diese Pflanze geschätzt.

Anbau des Haemanthus

Es ist nicht schwierig, einen Haemanthus (Hirschzunge) zu Hause zu kultivieren. Diese Pflanze ist anspruchslos. Die wesentlichen Pflegemerkmale betreffen das Gießen und die Schaffung von Überwinterungsbedingungen.

Vermehrung

Wie die meisten Zwiebelgewächse vermehrt sich der Haemanthus gut durch Tochterzwiebeln, die in großer Zahl an der Zwiebel der ausgewachsenen Pflanze entstehen. Zur Gewinnung von Tochterzwiebeln eignen sich Exemplare, die 3-4 Jahre ohne Umpflanzung gewachsen sind.

Haemanthus kann aus Blattstecklingen gezogen werden, die zusammen mit der Zwiebelschuppe von der Mutterpflanze abgetrennt werden. Die frische Schnittstelle des Stecklings wird mit zerkleinerter Holzkohle bestäubt und leicht welken gelassen, danach wird er in eine Torf-Sand-Mischung gepflanzt. Nach 2-3 Wochen erscheinen kleine Zwiebelchen am Steckling, die in einzelne Töpfe gesetzt werden. Man kann Haemanthus auch aus vollreifen Samen ziehen.

Pflanzung der Zwiebeln

Für die Pflanze wählt man einen nicht zu tiefen Behälter. Auf den Boden des Gefäßes wird eine dicke Drainageschicht gegeben, da die Wurzeln des Haemanthus sehr empfindlich gegen Staunässe sind und bei zu viel Feuchtigkeit faulen. Das Substrat wird aus Rasenerde, Humuserde, Lauberde und Sand im Verhältnis 2:1:1:1 hergestellt. Beim Einpflanzen werden die Zwiebeln zu einem Drittel in die Erde gesetzt.

Beleuchtung

Die Pflanze bevorzugt gut beleuchtete Standorte. Allerdings müssen die Pflanzen vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Bei praller Sonne können die Blätter Verbrennungen erleiden.

Bewässerung und Düngung

Haemanthus benötigt mäßiges Gießen. Die Pflanze verträgt das Austrocknen der oberen Schicht zwischen den Wassergaben gut. Die Häufigkeit des Gießens wird im Oktober vor der Winterruhe reduziert. Die Befeuchtung des Substrats wird im April wieder aufgenommen, wenn die Pflanze neue Blätter austreibt.

Düngungen werden nur während der aktiven Wachstums- und Fruchtperiode durchgeführt. Sie sollten nicht häufiger als alle 2-3 Wochen erfolgen.

Winterruhe

Nach dem Absterben des oberirdischen Teils wird Haemanthus (Hirschzunge) zur Überwinterung weggeräumt. Dazu muss eine Temperatur von nicht mehr als 12°C geschaffen werden. Das Gießen wird ebenfalls vollständig eingestellt. Wenn diese Bedingungen nicht eingehalten werden, ist die Pflanze im nächsten Jahr geschwächt und erfreut nicht mit ihrer Blüte und Fruchtbildung. Auf Wiedersehen!

Haemanthus ist derzeit bei Anfängern in der Pflanzenpflege nicht sehr beliebt. Das ist schade! Denn diese wunderschöne Pflanze mit ihren originellen Blüten ist pflegeleicht und verschönert das Interieur jedes Hauses und Büros.

Oft wissen die Besitzer dieser außergewöhnlichen Pflanze nicht einmal, dass die Blume auf ihrer Fensterbank ein Haemanthus ist. Im Volksmund wird sie wegen ihres charakteristischen Aussehens oft „Hirschzunge“ genannt.

Beschreibung, Arten der Zimmerpflanze und Fotos

Der Haemanthus gehört zur Familie der Amaryllisgewächse. Seine Heimat sind die tropischen Wälder Südafrikas. Es ist eine mehrjährige Pflanze mit einem Zwiebelrhizom und einem dicken Blütenstiel. Während der Blütezeit bildet sich am Ende des Stiels ein leuchtender, löwenzahnartiger Blütenstand, der aus kleinen Blüten mit langen Staubfäden besteht. Es gibt nur wenige Blätter; je nach Art können sie klein und breit mit abgerundeten Spitzen oder lang mit scharfen Rändern sein. Jährlich werden die beiden unteren Blätter erneuert.

Der Haemanthus umfasst über 40 Arten. Acht davon sind die bekanntesten:

  • Weißblühender Haemanthus – die am häufigsten vorkommende Art des Zimmer-Haemanthus. Mit zunehmendem Alter erscheinen mehrere Blütenstiele mit weißen, flauschigen Blüten. Die Blätter sind breit und fleischig. Blütezeit von August bis Januar. Der Blütenstand ist von dichten weißen Hochblättern umhüllt;
  • Haemanthus (Scadoxus) granatensis hat gewellte, schmale Blätter und einen rot-gelben Blütenstand mit grünen Nebenblättern;
  • Katharinen-Haemanthus (Scadoxus katharinae) ist ebenso wie der Weißblühende in der Zimmerpflanzenpflege beliebt. Die Pflanze hat einen dicken Stiel, an dessen Spitze lange, schmale Blätter sitzen. Sie blüht Ende Juli mit leuchtend roten Blüten, die in einem dichten Blütenstand zusammengefasst sind;
  • Vielblütiger Haemanthus hat 4–6 große Blätter und einen sehr langen Blütenstiel. Der Blütenstand ist schirmförmig und besteht aus 50–90 leuchtend roten Blüten;
  • Tiger-Haemanthus hat lange und breite gefleckte Blätter. Der Blütenstand ist klein und rundlich. Die Blüten sind leuchtend rot;
  • Zinnober-Haemanthus hat 2–4 lange Blätter, einen hohen Blütenstiel und einen runden Blütenstand mit 8–10 cm Durchmesser;
  • Linden-Haemanthus ist eine Gartenvariante des Haemanthus. Die Pflanze ist immergrün mit 6 langen, breiten Blättern. Der Blütenstand ist groß und vielblütig;
  • Scharlach-Haemanthus hat 2 lange, breite Blätter mit roten Spitzen. Der Blütenstiel ist lang und gefleckt. Der Blütenstand ist dicht, schirmförmig, mit roten Blüten.

In der Zimmerpflanzenpflege werden nur zwei Arten des Haemanthus kultiviert: der Weißblühende Haemanthus und der Katharinen-Haemanthus.

Pflege der Zimmerpflanze Haemanthus zu Hause.

Die Haemanthus-Blume ist sehr anspruchsvoll an die Beleuchtung.

Diese Pflanzen sind pflegeleicht, dennoch sollten einige Pflegeregeln beachtet werden.

Temperatur. Die optimale Temperatur für den Haemanthus ist Zimmertemperatur (+18 – +22 °C). Während der Ruhephase wird die Temperatur auf +10 – +12 °C gesenkt. Im Sommer kann der Haemanthus nach draußen gebracht werden, geschützt vor Zugluft. Der Weißblühende Haemanthus hat keine Ruhephase und benötigt keine Temperaturabsenkung.

Beleuchtung. Der Haemanthus ist recht anspruchsvoll an die Beleuchtung. Die meisten Arten mögen helles, indirektes Licht ohne direkte Sonneneinstrahlung. An besonders heißen Tagen sollte die Pflanze beschattet werden. Der Weißblühende Haemanthus kann auch im Halbschatten gehalten werden.

Bewässerung und Luftfeuchtigkeit. Während der Wachstumsperiode wird der Haemanthus gegossen, sobald die Erde abgetrocknet ist. Dabei ist Staunässe zu vermeiden, da dies zur Fäulnis der Zwiebel führen kann. In der Ruhephase wird die Bewässerung allmählich reduziert und schließlich für 1–2 Monate ganz eingestellt. Die Pflanze stellt keine besonderen Ansprüche an die Luftfeuchtigkeit und benötigt kein Besprühen. Alle 2–3 Monate werden die Blätter mit einem feuchten Tuch abgewischt, um Staub zu entfernen.

Topfauswahl. Der Topf für den Haemanthus sollte breit und nicht tief sein, mit guten Drainagelöchern. Die optimale Größe ist 2–3 cm größer als der Durchmesser der Zwiebel.

Die Erde für den Haemanthus eignet sich für Zwiebelpflanzen.

Bodenanforderungen. Der Haemanthus ist anspruchslos an die Erde. Man kann fertige Erde für Zwiebelpflanzen verwenden oder die Erde selbst mischen. Dazu nimmt man 2 Teile Rasenerde, 1 Teil Lauberde, 1 Teil Torf und 1 Teil fein gesiebten Sand. Die fertige Mischung wird vor dem Pflanzen gemischt und befeuchtet.

Düngung und Dünger. Der Haemanthus mag keine organischen Dünger. Es werden nur mineralische Dünger mit überwiegend Kalium und Phosphor oder spezielle Dünger für Zwiebelpflanzen verwendet. Der Haemanthus wird alle 2–3 Wochen bis zum Blühbeginn gedüngt. Während der Ruhephase wird die Pflanze nicht gedüngt.

Standortwahl. Für die Platzierung des Haemanthus eignen sich ideal Ost-, West- und Nordost-Fenster. An Südfenstern wird die Pflanze beschattet. Der weißblühende Haemanthus kann im Halbschatten platziert werden.

Umtopfen. Die Pflanze wird alle 2–4 Jahre umgetopft, wenn die Zwiebel wächst, während der Ruhephase oder im Frühjahr vor dem Wachstumsbeginn. Beim Umtopfen ist Vorsicht geboten: Der Haemanthus verträgt Wurzelschäden schlecht. Beim Einpflanzen ist es wichtig, die Zwiebel nicht tiefer als zu 2/3 in die Erde zu setzen. Zwischen dem Umtopfen wird gelegentlich die oberste Erdschicht erneuert.

Rückschnitt. Der nach der Blüte verbleibende Blütenstiel und getrocknete alte Blätter werden abgeschnitten.

Vermehrung. Der Haemanthus wird auf drei Arten vermehrt:

  • durch Samen;
  • durch junge Brutzwiebeln;
  • durch Blattstecklinge.

Samen werden sofort nach der Reife von der Pflanze gesammelt, damit sie nicht ihre Keimfähigkeit verlieren. Die Samen werden auf die feuchte Erdoberfläche ausgestreut, ohne sie einzugraben. Aus Samen gezogene Pflanzen blühen 5–6 Jahre nach der Aussaat.

Die Vermehrung durch Brutzwiebeln ist die einfachste Methode.

Vermehrung durch Brutzwiebeln – die einfachste Methode. Beim Umtopfen der Pflanze werden kleine Zwiebeln vorsichtig von der Mutterzwiebel getrennt und in separate Töpfe gepflanzt. Sie wachsen gut an und beginnen nach 3–4 Jahren zu blühen.

Vermehrung durch Stecklinge ist ein aufwändigerer Prozess. Von der erwachsenen Pflanze wird eines der alten unteren Blätter mit fleischiger Basis abgetrennt. Die Schnittstelle wird mit zerkleinerter Holzkohle oder Aktivkohle behandelt und 24 Stunden an der Luft getrocknet. Anschließend wird es in eine Mischung aus Torf und Sand zur Bewurzelung eingepflanzt. Mäßig gießen. Nach der Bewurzelung wird die Pflanze in einen eigenen Topf umgetopft. Die Blüte erfolgt im 3.–4. Jahr.

Ruheperiode. Der weißblühende Haemanthus ist eine immergrüne Pflanze und hat keine Ruheperiode. Für laubabwerfende Haemanthus-Arten ist eine Ruheperiode erforderlich. Sie dauert von Ende September bis Februar. In dieser Zeit wird die Lufttemperatur gesenkt, die Bewässerung reduziert und die Pflanze gut beleuchtet.

Schädlinge. Haemanthus wird häufig von Schildläusen und Spinnmilben befallen. Die Schädlinge werden bei steigenden Temperaturen aktiv. Um Schildläuse loszuwerden, müssen die Blätter gründlich gewaschen und die Pflanze mit einem Insektizid (Karbofos) behandelt werden.

Auf dem Foto ist ein von Schildläusen befallener Haemanthus zu sehen.

Spinnmilben hinterlassen bei der Vermehrung dunkle braune Flecken auf den Blättern. Danach vergilben die Blätter und vertrocknen. Es ist sehr schwierig, sie loszuwerden. Zur Bekämpfung hilft das Abwaschen der Blätter mit einer Lösung aus Kernseife und die Behandlung mit Insektiziden.

Krankheiten und Pflege der Pflanze in dieser Zeit. Haemanthus erkrankt äußerst selten. Häufiger tritt eine Zwiebelfäule aufgrund übermäßigen Gießens auf. Die Pflanze kann unter Pilzkrankheiten und Stagonospora (Rotbrenner) leiden. Kranke Blätter werden entfernt, die Pflanze mit speziellen Präparaten behandelt. Für gute Beleuchtung und mäßiges Gießen sorgen.

Wenn der Haemanthus lange nicht blüht, kann die Ursache unzureichende Bewässerung, fehlende Ruheperiode oder zu hohe Temperatur im Winter sein. Aus demselben Grund kommt es zu einem verzögerten Blattwachstum.

Wenn sich auf den Blättern ein grauer Belag zeigt, wurde zum Gießen zu hartes Wasser verwendet.

Wenn die Blätter anfangen zu vergilben, bekommt die Pflanze zu viel Licht.

Bei richtiger Pflege bereitet der Haemanthus auch einem Anfänger in der Pflanzenpflege keine großen Probleme.

Wir empfehlen Ihnen auch das Video zum Umtopfen und Vermehren des Haemanthus anzusehen.

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