Herbstschnitt der Heckenkirsche. In der nächsten Saison werden Sie die Beeren nicht mehr bewältigen können.
Gartenbesitzer klagen oft, dass sie keine schmackhafte und süße Heckenkirsche anbauen können. Die Früchte seien sauer, bitter und fielen vom Strauch. Aber das hängt ganz von der Sorte ab, daher sollten Sie beim Kauf unbedingt großfrüchtige Varianten wählen.
Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass Geschmack und Größe der Beeren auch vom Herbstschnitt abhängen. Wenn man diesen nicht durchführt, werden die Sträucher zu dicht, die Sonne dringt nicht richtig ein, und Sie erhalten eine minderwertige Ernte.
Gärtnerin Swetlana Krasnoluzkaja rät, den Schnitt mit den kleinen Trieben zu beginnen und nur die kräftigsten jungen Triebe stehen zu lassen. Entfernen Sie Äste, die sich kreuzen. Denn wenn sie aneinander reiben, entstehen Wunden in der Rinde, in die Infektionen und Schädlinge eindringen.
Oft wachsen Triebe seitlich, solche schneiden wir ebenfalls ab. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn nur wenige Zweige übrig bleiben, das ist normal. In der neuen Saison wachsen sie wieder nach.
Wichtig ist, dass die Sonne möglichst in die Mitte des Strauchs gelangt und die Krone durchlüftet wird.
Behandeln Sie die Heckenkirsche nach dem Schnitt mit kupferhaltigen Fungiziden. Diese töten Pilzinfektionen ab. Verwenden Sie sie gemäß der Anleitung.
Entfernen Sie abgefallene Blätter aus dem Wurzelbereich, da sich darin ebenfalls Bakterien befinden können. Sie können sie verbrennen oder auf den Kompost geben und mit Trichoderma übergießen.
Für den Winter bedecken Sie die Heckenkirsche mit Kompost. Das reicht aus, damit die Pflanze die Kälte übersteht. Zusätzliche Düngung ist nicht erforderlich. Ideal ist es, unter jeden Strauch zwei Zehn-Liter-Eimer Kompost zu geben, das kann sogar bei erstem Schnee erfolgen.