Wenn der Boden im Herbst falsch bearbeitet wird, wirkt sich das negativ auf die Ernte in der nächsten Saison aus. Die Pflanzen können im Wachstum zurückbleiben, und all dies führt zu ihrem Absterben.
Gärtnerin bemerkte, dass die Gärtner größtenteils fünf Hauptfehler bei der Vorbereitung der Beete im September und Oktober begehen. Aber all das lässt sich leicht vermeiden. Die Hauptsache ist, den goldenen Mittelweg zu finden.
1. Desinfektion des Bodens.
Viele Hobbygärtner klagen, dass die Pflanzen ständig krank sind, was sich auf die Früchte auswirkt. Aber es stellt sich heraus, dass die Gärtner ihre Parzellen falsch behandeln und den Boden nicht berücksichtigen. Das ist falsch. Denn die Krankheitserreger überstehen die Kälte im Boden gut und können im Frühjahr die Pflanzen vernichten, wenn sie auf sie überspringen.
Außerdem übertreiben es einige Gärtner mit der Bodenbearbeitung, indem sie nicht nur Krankheiten und Schädlinge, sondern auch alles andere vernichten. Unser Experte rät beispielsweise davon ab, Eisenvitriol mit Harnstoff oder eine Lösung von Kupfervitriol zu verwenden.
Das heißt, diese Mittel können auf den Beeten angewendet werden, aber nur auf denen, auf denen alle Pflanzen krank waren. Sonst kann man Schaden anrichten.
2. Fehler bei der Entsäuerung.
Nur wenige Hobbygärtner messen den Säuregehalt im Boden und bringen die Mittel nach Augenmaß aus. In der Regel werden die Dosierungen im gesamten Bereich gleich ausgebracht, das ist ebenfalls falsch, da die Konzentration selbst auf benachbarten Beeten stark variieren kann.
Nehmen Sie sich die Zeit, entnehmen Sie Bodenproben aus den Beeten aus einer Tiefe von 10–15 Zentimetern. Mischen Sie sie mit destilliertem Wasser im Verhältnis 1:1, es entsteht ein Brei. An der Oberfläche bildet sich eine Flüssigkeit. Nehmen Sie beliebige Lackmusteststreifen und testen Sie. Sie werden überrascht sein, dass fast alle Ergebnisse unterschiedlich sind.
3. Frischer Mist — kein Allheilmittel.
Frischen Mist sollte man im Herbst nicht auf die Beete ausbringen. Erstens enthält er viele Samen von Unkrautpflanzen, gegen die die Gärtner auf ihren Parzellen verzweifelt kämpfen. In Pferdemist ist die Anzahl der Samen noch nicht sehr groß, aber Kuhmist wimmelt buchstäblich davon.
Zweitens mögen nicht alle Pflanzen frischen Mist. Bei Kürbissen kann man ihn noch ausbringen, aber in den übrigen Fällen verwenden Sie besser Humus. Das ist derselbe Mist, der jedoch 2-3 Jahre verrottet ist.
4. Garten ohne Umgraben.
Gärtner diskutieren oft miteinander — ob man den Garten im Herbst umgraben sollte oder nicht. Viele sind der Meinung, dass das Umgraben die Bodenstruktur verschlechtert, aber hier gibt es einen Haken. Man muss verstehen, dass der Boden bei jedem anders ist. Und schwere Erde beispielsweise muss man unbedingt mit Kompost und Humus auflockern.
Die Düngemittel sollten sich in einer Tiefe von 15-20 Zentimetern im Boden befinden, da sie an der Oberfläche nichts nützen.
5. Fehler mit Gründüngung.
Es gibt verschiedene Arten von Gründüngung, und nicht alle können gedankenlos im Garten eingesetzt werden. Es gibt Kreuzblütler, Hülsenfrüchtler, Süßgräser und so weiter. Dementsprechend darf man keine Gründüngung säen, wo kürzlich Pflanzen derselben Familie gewachsen sind. Andernfalls sammeln sich Krankheiten und Schädlinge im Boden an, und Nährstoffe werden entzogen.
Darüber hinaus haben Gründüngungspflanzen unterschiedliche Funktionen. Zum Beispiel bekämpft Rettich Schädlinge, aber keine Krankheiten. Hafer, Senf und Phazelie bekämpfen dagegen Krankheiten, und sie können zusammen mit Roggen im Winter gesät werden.
Daher sollten Sie bei der Auswahl der Gründüngung diese Informationen berücksichtigen.