Welchen Frost kann die Heckenkirsche vertragen?
«Die Heckenkirsche — eine der frostbeständigsten Gartenkulturen, — erzählte der Agronom und Autor des Blogs «Datschny Agronom», Wjatscheslaw Dneprow. Ausgewachsene Sträucher können Fröste bis zu minus 45 Grad vertragen, während Blütenknospen und junge Triebe bis zu minus acht Grad aushalten. Die Blüten überstehen kurzzeitige Fröste bis −5…–7°C. Junge Fruchtansätze können bei −2°C Schaden nehmen, aber die Pflanze erholt sich in der Regel schnell. Dank dieser Widerstandsfähigkeit wird die Heckenkirsche selbst in nördlichen Regionen erfolgreich angebaut.
Wie schützt man die Heckenkirsche vor Frost?
- Räuchern — das Anzünden von Rauchfeuern auf der windabgewandten Seite vor erwartetem Frost.
- Beregnung — das Besprühen der Sträucher mit Wasser vor dem Frost: Das entstehende Eis schützt die Knospen vor Schäden.
- Abdecken mit Agrarvlies — das leichte Material speichert Wärme und lässt Luft durch.
- Mulchen des Baumscheibenbereichs — eine Schicht aus Stroh, Sägespänen oder Kompost hält die Wärme im Boden.