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Ampel-Pelargonie
Hängegeranie oder Hängepelargonie sind schön blühende Pflanzen, die in hängenden Vasen, Ampeln, Körben, Töpfen gezogen werden. Der Begriff 'Ampelpflanze' entstand vom deutschen Wort Ampel – ein hängendes Gefäß für Blumen. Geranie und Pelargonie gehören zur Gruppe der Pflanzen, die für die Ampelnutzung geeignet sind.
Geranie und Pelargonie sind Pflanzen, die verschiedenen Gattungen angehören, jedoch halten manche Gärtner sie für verwandt und verwenden beide Namen für beide Arten. Dennoch gibt es mehr Ampel-Sorten unter den Pelargonien als unter den uns allen vertrauten Geranien, die im Volksmund wegen ihrer runden Blätter als 'Kälbchen' bezeichnet werden.
Die Ampelpelargonie ist eine dekorative Kletterpflanze, die nach oben wachsen kann, indem sie sich an einem speziellen Netz oder Ständer abstützt, oder mit ihren Zweigen nach unten hängen, wenn der Topf über dem Boden oder der Erde aufgehängt ist.
Hängende Zimmerpflanzen sehen recht dekorativ und originell aus, besonders wenn es sich um schön blühende Pelargonien oder Geranien handelt. Die Sortenvielfalt, die reiche Farbpalette der Ampelpelargonien und Geranien ermöglichen es, lebendige, schöne Kompositionen zur Dekoration von Innenräumen, Hausfassaden, Veranden, Balkonen und Pavillons zu schaffen. Daher zieht der Anbau von Ampelsorten der Pelargonie so viele neue Gartenliebhaber an, obwohl die Pflege nicht als leicht und einfach bezeichnet werden kann.
Kulturtechnik
Es ist zu beachten, dass die Ampelpelargonie, im Gegensatz zur 'Kälbchen-Geranie' mit aufrechtem Stiel, eine ziemlich anspruchsvolle Pflanze ist, die von den Besitzern eine qualitativ hochwertige Pflege und viel Aufmerksamkeit, eigene Beobachtungen und Erfahrung erfordert.
Die Ampelpelargonie liebt Licht; im Haus kann man sie in einem Raum mit Fenstern nach Süden oder Westen platzieren. Bei schwachem und unzureichendem Licht sollte man nicht auf eine schöne und üppige Blüte und schnelles Triebwachstum hoffen. Draußen kann man den Topf auf der Südseite aufhängen, ohne Angst zu haben, dass die Blüte unter den starken Sonnenstrahlen leidet. Die Pelargonie ist eine Pflanze aus warmen südlichen Ländern und hat keine Angst vor der Sonne.
Im Raum reicht für die Kultur der Blüte eine Temperatur bis zu 25 Grad im Sommer und nicht unter 12 Grad Wärme im Winter. Im Winter während der Ruhephase reichen der Pelargonie +15 Grad.
Pflege der Pelargonie ist ohne reichliches und häufiges Gießen in der heißen Jahreszeit nicht möglich, jedoch muss darauf geachtet werden, dass das Wasser weder im Topf noch im Untersetzer stagniert. Bei übermäßiger Feuchtigkeit beginnen die Wurzeln zu schimmeln und zu faulen. Ein Drainagesystem im Gefäß ist unbedingt erforderlich.
Das Besprühen sollte jedoch nicht in den Pflegeplan der Pelargonie aufgenommen werden, denn sie mag es nicht. Die Blätter und besonders die Blüten sollten vor Feuchtigkeit geschützt werden, damit sie nicht anfangen zu faulen.
Die Erde für Pelargonien, ebenso wie für Geranien, sollte leicht, wasser- und luftdurchlässig sein. Dazu kann man bei der Herstellung der Mischung zu Hause Vermiculit, Perlit oder Kokosfaser hinzufügen. Gegenüber den anderen Komponenten der Erdmischung ist die Hängepelargonie anspruchslos; das können fruchtbare Laub- oder Rasenerde, Torf und Humus mit Sandzusatz sein.
Die Pelargonie sollte nicht in einen zu großen Topf gepflanzt werden; in einem kleinen Gefäß blüht sie besser. Es ist jedoch auch nicht ratsam, das Wurzelsystem in einen winzigen Behälter zu zwängen – eine solche Pflege ist der Pelargonie nicht willkommen; ihre Wurzeln sollten recht frei liegen.
Der Anbau von Hängepelargonien und die gute Pflege sind ohne Düngung nicht möglich. Der Boden wird im Frühling-Sommer-Zeitraum alle 10 Tage mit Kaliumdünger oder Komplexdünger für blühende Pflanzen gedüngt. Im Herbst und Winter wird die Düngung eingestellt.
Vermehrung
Hängepelargonien werden durch Samen oder Stecklinge vermehrt. Zu Hause ist die Stecklingsmethode besser geeignet – so kann man schnell eine neue Pflanze erhalten, die alle Eigenschaften der Mutterpflanze bewahrt.
Die Stecklingsvermehrung der Hängegeranie erfolgt wie folgt: Die Stecklinge werden geschnitten, getrocknet oder mit Kohlepulver behandelt, in die Erde gesteckt und die Erde um den Steckling herum festgedrückt.
Zu diesem Zweck wird eine Mischung aus Lauberde, Sand und Torf zu gleichen Teilen hergestellt. Um Krankheiten und Fäulnis des Stecklings zu vermeiden, kann die Erde im heißen Ofen oder mit kochendem Wasser desinfiziert werden. Nach einer solchen Behandlung wird die Erde auf eine sichere Temperatur abgekühlt. Eine weitere akzeptable Möglichkeit ist, sie mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung zu tränken.
Die Wurzeln der Stecklinge beginnen bereits nach 2-3 Wochen zu erscheinen, besonders wenn die Stecklingsvermehrung im Frühjahr durchgeführt wurde. Die neue Pflanze kann sogar noch in dieser Saison blühen. Herbstliche Stecklinge blühen erst im nächsten Jahr nach der Frühjahrsumtopfung. Die Pflege der Stecklinge besteht aus Gießen und Lockern der Erde.
Für die Vermehrung durch Samen ist es besser, das Saatgut in einem Fachgeschäft zu kaufen oder selbst von der Blüte zu sammeln, wenn Sie von seiner Keimfähigkeit überzeugt sind und sicher sind, dass Sie durch den Anbau genau die Blume erhalten, die Ihnen wirklich gefällt. Denn die Samen enthalten Informationen über alle Pflanzen, die an der Züchtung der Sorte beteiligt waren, und was genau daraus wächst, erfahren Sie nicht sofort.
Geheimnisse der Aufzucht von Hängegeranien zu Hause
Pelargonie oder Geranie — eine leuchtende, schöne Blume, die von vielen Gärtnern wegen ihrer anspruchslosen Art und langen Blütezeit geliebt wird. Aus dem Griechischen übersetzt bedeutet Pelargonie „Storch" und Geranie „Kranich", daher erhielt die Pflanze ihren Namen aufgrund der Ähnlichkeit ihrer Blütenstände mit den Köpfen dieser Vögel.
- 1. Arten der Ampelpelargonie
- 2. Vermehrung der Ampelpelargonie
- 2.1. Vermehrung der Ampelpelargonie durch Samen
- 2.2 Vermehrung der Ampelpelargonie durch Stecklinge
- 3. Pflegeregeln für die Ampel-Efeu-Pelargonie im Haus
- 3.1 Beleuchtung
- 3.2 Boden und Pflanzgefäß
- 3.3 Gießen
- 3.4 Düngung
- 3.5 Umtopfen und Rückschnitt der Ampelpelargonie
- 3.6. Pflege der Ampel-Efeu-Pelargonie in der Herbst-Winter-Periode
1. Arten der Hängepelargonie
Die Hängegeranie gehört zu den Hängegärten, daher wird sie nicht nur wegen ihrer schönen und leuchtenden Blüten geschätzt, sondern auch wegen ihrer schön herabhängenden Triebe. Oft wird die Geranie in hängende Ampeln gepflanzt und damit Gärten, Parks, Terrassen, offene Flächen und Balkone geschmückt.
Zu den Hängegeranienarten gehört die Efeublättrige oder Schild-Pelargonie. Sie stammt aus Südafrika, fühlt sich aber aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit auch bei uns hervorragend.
Hängende Zweige der hängenden Pelargonie können 1 Meter erreichen. Ihre Blüten sind einfach und gefüllt, haben eine Vielfalt an Farbnuancen von Weiß bis Rot und erinnern an Pompons. Die Blätter sind dicht, glatt, fünffingrig, grün oder bunt. Die hängende Pelargonie blüht vom frühen Frühling bis zum späten Herbst. Neben der langen Blütezeit ist ein weiteres charakteristisches Merkmal die einfache Vermehrung und Pflege.
2. Vermehrung der Hängepelargonie
Die hängende Efeu-Pelargonie kann durch Samen und Stecklinge vermehrt werden.
2.1. Vermehrung der Hängepelargonie durch Samen
Die Aufzucht von Pelargonien aus Samen ist eine anspruchsvolle Methode, die von vielen Faktoren abhängt, vor allem von der Qualität der Samen selbst. Meistens wird die Vermehrung der Efeu-Pelargonie aus Samen durchgeführt, um eine große Anzahl von Setzlingen zu erhalten, die später zur Dekoration von Blumenbeeten in Parks und Alleen verwendet werden.
Bei der Vermehrung durch Samen ist die hängende Pelargonie anspruchsvoller. Pflanzung und Pflege erfordern mehr Zeit und Mühe. Die Aussaat sollte im Winter oder frühen Frühling beginnen, damit bis zum Sommer bereits kräftige Pflanzen für die Pflanzung verwendet werden können.
Die Samen dieser Art von hängender Pelargonie sind recht groß und kräftig. Um die Keimung zu erhöhen, benötigen sie daher einige Tage vor der Pflanzung eine Vorbereitung.
- Zunächst einmal — die Samenschale muss verdünnt werden. Dazu kann man feines Schleifpapier oder sogar eine Nagelfeile verwenden. Dies ist notwendig, um die Oberfläche der Samenschale leicht abzufeilen, aber dies muss äußerst vorsichtig erfolgen, um den inneren Samen nicht zu beschädigen.
- Anschließend müssen die Samen in Wasser eingeweicht werden bei Raumtemperatur für 24 Stunden.
- Der dritte Vorbereitungsschritt — Desinfektion. Die Samen müssen in eine schwache Kaliumpermanganatlösung gelegt werden. Danach müssen sie entnommen und getrocknet werden.
Für die Pflanzung kann man fertige Erde aus dem Fachhandel verwenden oder sie selbst vorbereiten. Für hängende Pelargonien sollte die Erde zu gleichen Teilen aus Torf, Sand und Rasenerde bestehen.
Nach der Vorbereitung der Erdmischung muss diese gut angefeuchtet werden und erst dann können die Samen hineingesetzt werden. Die Samen sollten nicht tiefer als 5 mm eingebracht werden. Sie müssen auf der Erdoberfläche in geringem Abstand zueinander platziert und leicht mit Erde bedeckt werden. Die Erde muss nicht festgedrückt werden, sie sollte locker bleiben, um die Keimung der Samen zu fördern.
Anschließend muss der Behälter mit den Samen mit einem transparenten Material abgedeckt und in einen warmen Raum mit einer konstanten Temperatur von 22 — 24 Grad gestellt werden. Zu diesem Zeitpunkt muss für eine gute Beleuchtung gesorgt werden. Unter diesen Bedingungen erscheinen die ersten Keimlinge innerhalb von 10 Tagen.
Nach dem Erscheinen der ersten vollwertigen Blätter können die Setzlinge in einzelne Behälter umgepflanzt werden. Dies muss äußerst vorsichtig erfolgen, da die Wurzeln der Pflanze sehr empfindlich sind und leicht beschädigt werden können. Aus Samen gezogene Pflanzen blühen bereits im ersten Jahr nach der Pflanzung.
Die Vermehrung der hängenden Pelargonie durch Samen ist ein sehr aufwendiger Prozess, daher wird diese Methode hauptsächlich von erfahrenen Gärtnern angewendet.
2.2 Vermehrung der Hängepelargonie durch Stecklinge
Anfängergärtner verwenden die Methode der Stecklingsvermehrung der hängenden Pelargonie, da diese am einfachsten ist.
Die Stecklingsvermehrung kann sowohl im Herbst durchgeführt werden, wenn die Pelargonie für den Winter zurückgeschnitten wird, als auch im Frühjahr, wenn die Pflanze gut gewachsen ist und einen Rückschnitt benötigt.
Bei der Vermehrung der Geranie durch Stecklinge können alle Merkmale der ursprünglichen Sorte in der jungen Pflanze erhalten bleiben. Dabei sind einige Besonderheiten zu beachten.
- Der Steckling sollte eine Länge von 7-12 cm haben und einige Blätter besitzen.
- Stecklinge der hängenden Geranie verhalten sich im Wasser schlecht – sie beginnen sofort zu faulen. Daher werden die Stecklinge sofort in vorbereitete Erde eingewurzelt.
- Nach dem Schneiden der Stecklinge werden sie 5-6 Stunden lang an der Luft getrocknet, nachdem die Schnittstelle mit Holzkohle oder Aktivkohle behandelt wurde. Das Trocknen verhindert Fäulnisprozesse während der Bewurzelung.
- Nach der Vorbereitung werden die Stecklinge in vorbereitete Behälter mit geringem Abstand zueinander gepflanzt. Damit die Stecklinge schneller wurzeln, wird die Erde um sie herum gut festgedrückt. Die Bewurzelung erfolgt etwa 2-3 Wochen nach dem Schneiden der Stecklinge.
- Sobald die Pflanze mehrere Blätter entwickelt hat, wird ein Rückschnitt durchgeführt, um einen buschigen Wuchs der hängenden Pelargonie zu fördern.
Diese Vermehrungsmethode der Geranie ist am erfolgreichsten, und wenn die Stecklinge im Frühjahr genommen wurden, kann die Pflanze bereits im ersten Jahr nach der Pflanzung mit Blüten erfreuen.
3. Pflegehinweise für die efeublättrige Hängepelargonie zu Hause
Die Pflege der hängenden Efeu-Pelargonie kann nicht als schwierig bezeichnet werden, hat jedoch einige Besonderheiten.
3.1 Beleuchtung
- Diese Geranienart liebt reichlich Sonnenlicht und verträgt direkte Sonnenstrahlen gut. Daher sollte sie in Wohnungen an Südfenstern platziert und im Freien an sonnigen Standorten gepflanzt werden.
3.2 Erde und Pflanzgefäß
Die hängende Pelargonie ist nicht sehr anspruchsvoll an die Bodenbeschaffenheit. Er sollte nährstoffreich, lehmig und ausreichend locker mit guter Drainage sein. Die Pelargonie verträgt trockenen Boden gut, fürchtet jedoch Staunässe, daher ist eine gute Drainage von großer Bedeutung. Als Drainagematerial kann Blähton verwendet werden.
- Der Topf, in den die Pelargonie gepflanzt wird, ist ebenfalls von großer Bedeutung. Davon hängt ab, wie üppig die Blüte sein wird. Je größer der Topf, in den die Pflanze gesetzt wird, desto geringer und weniger üppig ist die Blüte. Daher sollte man ein Gefäß mit geringer Größe wählen und beim Umtopfen einer erwachsenen Pflanze den Topfdurchmesser nur um maximal 1,5 — 2 cm gegenüber dem vorherigen vergrößern.
3.3 Bewässerung
Richtiges Gießen — Dies ist der Schlüssel zu einer üppigen Blüte und einer guten Pflege der Ampel-Pelargonie zu Hause. Sie liebt reichliches Gießen, aber übermäßige Feuchtigkeit kann sich schädlich auf die Pflanze auswirken. Daher sollte man die Pelargonie erst gießen, nachdem die obere Erdschicht abgetrocknet ist. Für eine gute Blüte muss darauf geachtet werden, dass der Wurzelballen nicht austrocknet und dass sich im Pflanzgefäß kein Wasser staut. Dafür ist eine gute Drainage notwendig. Im Sommer wird die Ampel-Pelargonie häufiger gegossen, im Winter — reduziert man das Gießen auf ein Minimum. Das Besprühen der Pelargonie ist nicht nötig, da dies zu Fäulnis an den Blättern führen kann. Für eine vollwertige Entwicklung benötigt die Ampel-Pelargonie frische Luft, daher ist eine ständige Belüftung notwendig, aber Zugluft sollte vermieden werden.
3.4 Düngung
- Die Pflege der Ampel-Pelargonie zu Hause kann nicht als vollständig bezeichnet werden ohne die Düngung der Pflanze. Die Efeu-Pelargonie muss während der Wachstums-, Knospen- und Blütezeit gedüngt werden, das heißt von Frühjahrsbeginn bis Ende des Sommers benötigt die Pflanze Dünger. Die Düngung sollte alle 10–14 Tage erfolgen. Es ist wichtig zu wissen, wann und welche Düngemittel ausgebracht werden müssen. Davon hängt direkt die Qualität der Blüte ab. Stickstoffreiche Düngemittel fördern das Blattwachstum, daher ist es sinnvoll, sie im zeitigen Frühjahr auszubringen, wenn die Pflanze zu wachsen beginnt. Während der Knospen- und Blütezeit sollten kalium- und phosphorreiche Düngemittel verwendet werden. Sie fördern eine üppige Blüte. Für die Düngung können fertige Mineraldünger für diese Blumenart verwendet werden, aber auch selbstgemachte Mittel. Zum Beispiel ein Sud aus Zwiebelschalen oder verdünnte Milch. Auch wird empfohlen, zum Gießen der Pelargonie Wasser mit Jodzusatz zu verwenden. Dazu muss man in 50 g Wasser einen Tropfen Jod verdünnen und am Rand des Topfes gießen. Im Herbst und Winter wird die Düngung der Ampel-Pelargonie eingestellt.
3.5 Umtopfen und Beschneiden der Hängepelargonie
Das Umtopfen der Ampel-Pelargonie wird im Frühjahr durchgeführt und auch nur dann, wenn die Blume stark gewachsen ist und ihre Wurzeln nicht mehr in den alten Topf passen. Im Grunde wird das Umtopfen alle zwei Jahre durchgeführt. Wenn die Pflanze noch in ihren alten Topf passt, wird sie nicht umgetopft, sondern nur die oberste Erdschicht ausgetauscht.
- Das Beschneiden der hängenden Pelargonie wird hingegen im Herbst durchgeführt, wenn die Pflanze sich auf die Winterruhe vorbereitet. Der Rückschnitt ist notwendig, um die Pflanze zu verjüngen und ihr eine dekorativere Form zu geben. Es werden alle kahlen oder lang gewachsenen Triebe zurückgeschnitten, um einen kompakten Busch zu formen. Nach einiger Zeit erscheinen Seitentriebe und die Pflanze wird dichter. Ein zweiter Rückschnitt der Pelargonie erfolgt im Frühjahr, wenn sie über den Winter gut gewachsen ist. Der richtige Rückschnitt ermöglicht es, eine schöne Pflanze zu formen und eine üppige Blüte zu erzielen.
3.6. Pflege der efeublättrigen Hängepelargonie im Herbst und Winter
- Die richtige Pflege der hängenden Pelargonie im Herbst-Winter-Zeitraum besteht darin, der Pflanze Ruhe zu geben und sie nicht durch übermäßige Pflege zu stören. Damit die Blume in den Ruhezustand übergeht, sollte der Raum, in dem sie sich befindet, kühl sein. Die Beleuchtung hingegen sollte hell und von langer Dauer sein. Wenn die Pelargonie unter Lichtmangel leidet, werden ihre Blätter und Triebe schwach, und sie kann später nicht mit üppigem Grün und reicher Blüte erfreuen. Daher ist es bei Bedarf notwendig, ihr zusätzliches Licht zu geben. Das Gießen muss reduziert werden, da die Erde im Winter viel langsamer trocknet, und in dieser Zeit sollte kein Dünger zugegeben werden.
Wenn man all diese einfachen Regeln befolgt, kann man die hängende Efeu-Pelargonie zu Hause ziehen, und die üppige Blüte wird das Auge den ganzen Sommer über erfreuen.
Hängepelargonie: Pflege zu Hause
Die Hängepelargonie ist eine der beliebtesten Pflanzen von Blumenliebhabern und schmückt in der Regel Parks, Balkone, Terrassen, offene Flächen und geräumige Räume. Sie wird geschätzt für ihre schönen Blüten und Blätter, und sie blüht hell und lange. Die efeublättrige Pelargonie wird sowohl von erfahrenen Gärtnern als auch von Rentnern geschätzt, die sich mit den Feinheiten der Pflege dieser duftenden Pflanze nicht gut auskennen. Die Pflanze stammt aus Afrika und erschien in Europa erst vor wenigen Jahrhunderten. Die Pflege zu Hause ist nicht schwierig, die Vermehrung erfolgt durch Stecklinge im Rahmen des jährlichen Rückschnitts. Die Stecklinge bilden schnell Wurzeln und erfordern keine besonderen Fähigkeiten für die Bewurzelung.
Schauen Sie sich das Foto der Hängepelargonie an und erkennen Sie alle Vorteile dieser Pflanze für die Zimmerpflanzenhaltung:
Was ist eine efeublättrige Hängepelargonie?
Pelargonien werden oft Geranien genannt, und beide Namen sind mit Vögeln verbunden. Während das erste Wort aus dem Griechischen als Storch übersetzt wird, bedeutet das zweite aus derselben Sprache Kranich. Die Schnäbel dieser Vögel ähneln den Früchten dieser Pflanze. In der Regel wird Pelargonie als mehrjährige Pflanze bezeichnet, die zu Hause wächst. Geranie hingegen ist eine frostbeständige Pflanze, die problemlos im Garten oder im Blumenbeet überwintert. Was ist eine efeublättrige Hängepelargonie aus der Sicht eines Hauspflanzendekorateurs? Es ist eine Pflanze, mit der man einzigartige grüne Innenräume schaffen kann, die keine besondere Erfahrung in der Blumenaufzucht erfordern.
Das Wort 'Ampel' im Namen der Pflanze stammt vom deutschen 'Ampel' (Blumenvase), das wiederum auf das lateinische 'ampulla' zurückgeht, was 'kleine Flasche' bedeutet. Bei dekorativen Ampelpflanzen sind die Triebe flexibel. Sie eignen sich gut für sogenannte hängende Gärten. Dazu gehört die efeublättrige Hängepelargonie, deren Triebe fast einen Meter lang werden können. Sie stammt aus dem südlichen Afrika, wo sie über die Hänge der Hügel herabhängt. Sie unterscheidet sich von der aufrecht wachsenden Pelargonie dadurch, dass ihre Blätter glatt, ohne Flaum, fünflappig und drei bis sechs Zentimeter breit sind. Die stern- und kakteenförmigen Blüten sind in einem doldenförmigen Blütenstand gesammelt. Dieser enthält bis zu dreißig Blüten, die fünf bis sechs Tage blühen. Die Blüten der Pflanze kommen in den verschiedensten Farben und Schattierungen vor.
Einpflanzen der Hängepelargonie und anschließende Pflege
Für die Pflanzung der Hängepelargonie verwendet man Hängekörbe, Übertöpfe, Pflanzgefäße, Fenster- und Balkonkästen. Meistens schmücken diese lichtliebenden Pflanzen sonnige Hausfassaden, wo sie sowohl organisch als auch schön aussehen. Die efeublättrigen oder Hängepelargonien unterscheiden sich von anderen Arten dadurch, dass sie hängende oder kriechende Triebe von zwanzig Zentimetern bis zu einem Meter Länge haben. Diese Art wird häufig zur Dekoration von Fenstern, Loggien oder Balkonen verwendet. Die Pflanzung kann im Frühjahr oder Frühherbst erfolgen.
Die anschließende Pflege besteht aus rechtzeitigem Gießen und dem Zuführen von mineralischen Düngemitteln. Die Pflege der Pelargonie zu Hause ist einfach; sie wächst unter bestimmten Bedingungen normal. Sie müssen die Temperaturschwankungen, die Beleuchtung und die Bodenfeuchtigkeit im Auge behalten. Die Raumtemperatur, in der die Pelargonie wächst, sollte in der warmen Jahreszeit durchschnittlich 22-23 Grad betragen, in der kalten Jahreszeit nicht unter 12-15 Grad liegen.
Für die Pflanzung muss ein geeigneter Boden vorbereitet werden: etwa gleiche Mengen Sand und Humusboden; die Erde sollte viel Kalium, aber nicht zu viel Stickstoff enthalten. Bei einem Überschuss an Stickstoff verlangsamt sich die Blüte, während die Blätter größer werden.
Die Setzlinge werden in einem Fensterkasten in einer Reihe im Abstand von etwa fünfzehn Zentimetern gepflanzt. Nach den späten Frösten können Sie sie ins Freie stellen. Im April, Mai und Sommer müssen Sie die Pelargonie regelmäßig gießen und mit kleinen Dosen mineralischer Dünger düngen.
Auch das Gießen erfordert bestimmte Bedingungen: Die Erde im Topf oder Kasten sollte mäßig feucht sein. Bei zu viel Wasser staut es sich im Behälter, und es kann Schimmel entstehen. Überschüssige Feuchtigkeit kann durch Drainage mit kleinen Löchern im Boden des Behälters entfernt werden. Im Sommer gießen Sie häufiger, im Winter seltener, etwa alle anderthalb bis zwei Wochen. Die Hängegeranie sollte nicht besprüht werden, da Feuchtigkeit auf den Blättern Fäulnis verursachen kann.
Für ein gutes Wachstum benötigt die Pflanze frische Luft; daher ist regelmäßiges Lüften notwendig, aber Zugluft sollte vermieden werden. Im Winter sollten Sie die Pelargonie so platzieren, dass sie zusätzliches Licht erhält; der oberirdische Teil muss nicht beschnitten werden. Im Frühjahr verleiht ein Rückschnitt der Pelargonie eine besonders üppige Fülle.
Bei Raumtemperatur sollten die Töpfe mit der Pflanze so weit wie möglich von Heizgeräten entfernt stehen. Im Winter sollte die Pelargonie nicht zu oft gegossen werden – einmal alle anderthalb bis zwei Wochen reicht aus. Übrigens ist es im Winter schwieriger, der Pelargonie gerecht zu werden, da sie mehr Licht benötigt.
Es ist wichtig, die Pelargonie rechtzeitig zu düngen. Bei der Pflege der Hängepelargonie sollten Sie bedenken, dass Sie die Pflanze von März bis August während der Blütezeit wöchentlich düngen müssen. Mineralische Dünger sollten, wie bereits erwähnt, in geringen Konzentrationen verwendet werden. Gärtner haben schon lange beobachtet, dass mit Wasser verdünnte Milch sehr vorteilhaft für Pelargonien ist.
Einige sind jedoch der Meinung, dass Geranien nicht gedüngt werden müssen. Sie wachsen gut in frischer, gedüngter Erde; daher ist es im Frühjahr besser, sie in einen neuen Topf mit frischer, mäßig gedüngter Erde umzutopfen. Solche Erde kann in Fachgeschäften gekauft oder selbst hergestellt werden. Empfehlungen, wie und in welchen Verhältnissen dies zu tun ist, erhalten Sie von jedem Fachmann oder erfahrenen Hobbygärtner.
Vermehrung der Hängepelargonie
Gärtner praktizieren manchmal die Anzucht von Hängepelargonien aus Samen, halten dies aber zu Recht für zu mühselig, da viele Nuancen zu beachten sind. Daher ist es vorzuziehen, die Hängepelargonie durch Stecklinge zu vermehren, die zuvor etwa einen Tag lang getrocknet wurden.
Für die Vermehrung werden die trockenen Schnittstellen, nachdem sie zuvor in Kohlepulver getaucht wurden, das als Wachstumsstimulator wirkt, in desinfizierte Erde gepflanzt. Die Desinfektion kann mit kochendem Wasser oder durch etwa zehnminütiges Erhitzen im heißen Ofen erfolgen, anschließend auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Der Abstand zwischen den Stecklingen beträgt höchstens zwei Zentimeter. Die Erde um sie herum muss festgedrückt werden. Wenn dies im Frühjahr geschieht, wird die Pelargonie im Sommer garantiert blühen.
Falls jedoch keine Stecklinge vorhanden sind, kann man sie aus Samen ziehen, zumal diese frei erhältlich sind. Die günstigste Zeit für die Aussaat ist der Winteranfang. Gärtner empfehlen, sie etwa fünf Millimeter tief zu säen. Die optimale Bodentemperatur für die Vermehrung der Hängepelargonie durch Samen liegt bei bis zu 25 Grad. Bereits nach wenigen Tagen können die Samen keimen, aber wie die Erfahrung professioneller Gärtner und Hobbygärtner zeigt, gelingt es selten, aus Samen eine vollwertige Blüte zu erzielen.
Wenn die Pflanze in den Wintermonaten einen kahlen Stiel bekommt, sollte man nicht überstürzt versuchen, sie durch Schneiden von Stecklingen zu verjüngen. In diesem Fall genügt es, die Spitze einfach abzuknipsen. Danach treiben aus den Knospen neue Triebe aus, und die Pflanze blüht schneller und üppiger.
Sorten der Hängepelargonie (mit Fotos)
Heute kann man in Geschäften und auf Märkten Geranien der verschiedensten Sorten kaufen, darunter auch die Hängepelargonie. Die dekorativen Blätter und Blüten in leuchtenden und ungewöhnlichen Farbtönen am Fenster oder auf dem Balkon werden nicht nur die Wohnungsinhaber selbst erfreuen, sondern auch die Nachbarn. Und auch Passanten werden kaum gleichgültig bleiben.
Im Laufe von drei bis vier Jahrhunderten der Züchtung sind die unterschiedlichsten Hybriden und Sorten der Hängepelargonie entstanden: buntblättrige, Zwerg-, weiße und zweifarbige, mit gefüllten Blüten und andere. Sie werden nicht nur wegen ihrer leuchtenden, ungewöhnlichen Blütenfarben gezüchtet, sondern auch wegen der Blätter, die einen unverwechselbaren Duft haben. Sehen Sie sich auf den Fotos einige Varietäten für die Zimmerpflanzenpflege an:
Es gibt zahlreiche Arten und Sorten, die verbreitetste davon sind die Zonalpelargonien, deren Sorten mehrere Zehntausend umfassen. Ihren Namen hat diese Art von den sogenannten Zonen auf den Blättern, die eine andere Farbe haben. Im Winter, wenn das Licht knapp ist, verschwinden sie und tauchen im Frühling wieder auf.
Es gibt rosenblütige Pelargonien mit Knospen, die Rosen ähneln, und tulpenblütige, deren Blüten an Tulpenknospen erinnern – sie wurden von amerikanischen Hobbyzüchtern Mitte des letzten Jahrhunderts gezüchtet. Die sternförmige Pelargonie gehört zu den seltenen Arten. Charakteristisch für sie sind gedrehte Blütenblätter. Die nelkenblütigen Sorten ähneln äußerlich Gartennelken.
Die Königsgeranie hat große Blüten mit gewelltem Rand. Die Besonderheit ihrer Färbung besteht darin, dass sie keine einfarbigen Schattierungen von Weiß, Bordeaux, Purpur und Rosa aufweist. Die Sorte „Angel“ ähnelt optisch der Alstroemeria. Sie wurde durch Züchtung in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts gewonnen. Diese Sorte wird ebenfalls zur Gruppe der Königlichen gerechnet. Fotos der Hänge-Pelargonie dieser Sorte sind im Internet zu finden.
Die Duftgeranie verströmt einen starken Duft und hat in der Regel viele kleine Blüten in einem Blütenstand. Bei der Kultivierung im Haus bildet sie einen kleinen Busch, dessen Höhe bis zu einem Meter erreichen kann.
Wenn Sie einfache Empfehlungen befolgen, können Sie ohne große Mühe eine prächtige Blume ziehen, die Ihr Zuhause schmückt. Darüber hinaus besitzt die Pelargonie laut Volksglauben magische Eigenschaften, kann negativen bösen Geistern widerstehen und bewahrt das Wohlbefinden in der Familie.
Wie vermehrt sich die Hängegeranie und welche Pflege benötigt sie zu Hause?
Die Geranie ist eine schöne und anspruchslose Blume, die in Zimmern und in Beeten wächst. Das viktorianische England hat den 'Storchschnabel' in Mode gebracht – so heißt die Pflanze aufgrund der Ähnlichkeit der länglichen Samenkapsel mit einem Vogelschnabel (aus dem Lateinischen 'geranium' – Kranich). Die Familie der Geraniaceae, zu der sie gehört, umfasst etwa 400 Arten, und die zahlreichen Geraniensorten sind kaum zu zählen. Dazu gehört die Hängegeranie oder Efeublättrige Geranie, die in großer Vielfalt an Farben, Formen und Schattierungen vorkommt.
Kurzbeschreibung der Hängegeranie
Der Hauptunterschied zwischen der Hängegeranie mit Efeublättern und den buschigen Sorten sind die langen Triebe, die bis zu 90 cm lang werden können. Manchmal wird diese Blume auch Klettergeranie genannt: Wenn man sie in hängende Körbe pflanzt, hängen die Triebe elegant am Topf entlang und bilden eine Art blühende Rankpflanze. Ihre Blätter ähneln einem fünfzackigen Stern. Sie sind klein, fest und können einfarbig oder bunt mit einem hellen Rand am Rand sein. Die Blütenstände setzen sich aus einfachen, gefüllten oder rosenähnlichen Blüten in verschiedenen Farbtönen zusammen. Die Pflanze kann eine mehrjährige Zimmerpflanze oder eine einjährige Gartenkultur sein. Sie zeichnet sich nicht nur durch ihre Schönheit, sondern auch durch ihre vergleichsweise einfache Pflege aus. Sie können den Artikel lesen: Warum blüht die Geranie zu Hause und im Garten nicht? Wie kann man das beheben?
Pflege der efeublättrigen Geranie
Man kann nicht sagen, dass die efeublättrige Geranie einen schwierigen Charakter hat. Die Pflege ist viel einfacher als bei der Grandiflora, aber nicht so einfach wie bei der Zonargeranie. Sie liebt, wie alle Vertreter der Familie Geraniaceae, gut beleuchtete Räume und Gartenbereiche. Sie verträgt leichte Schattierung recht gut. Sie wächst gut an der frischen Luft, aber die Pflanze sollte besser keinen böigen Winden ausgesetzt werden.
Boden für die Kultur
Die Pflanze stellt äußerst bescheidene Ansprüche an den Boden. Sie benötigt ein nährstoffreiches, lockeres Substrat mit einem geringen Zusatz von Lehm. Es gibt eine gängige Formel für die Zusammenstellung der Erde: Torf, Sand, Rasenerde, Lauberde, zu gleichen Teilen genommen – eine ideale Substratmischung.
Drainage für die Pflanze
Als Drainagematerial eignet sich Blähton ideal. Er hat die hervorragende Eigenschaft, zunächst überschüssiges Wasser mit allen Nährstoffen aufzunehmen und es dann an die Pflanze abzugeben. Die Drainage ist ein notwendiger Bestandteil bei der Gestaltung des zukünftigen Standorts der Blume. Schließlich wächst sie in der Natur an den Hängen der Hügel des afrikanischen Kontinents, wo ihr Wurzelsystem keinen Mangel an Luft leidet.
Besonderheiten bei der Wahl des Gefäßes
Auch der Topf spielt eine nicht geringe Rolle dabei, wie üppig später die Blütenköpfe werden. Je größer das Volumen des Gefäßes, desto geringer die Chance auf eine reiche Blüte. Umgekehrt erhält man bei einem kleinen Gefäß schöne, dichte Blütenstände. Wenn Sie eine ausgewachsene Pflanze in einen neuen Topf umtopfen, sollte dieser idealerweise 1,5–2 cm breiter sein als der Wurzelballen mit Erde.
Das richtige Gießen der Geranie
Das Wichtigste bei der Blüte und Pflege der hängenden Pelargonie zu Hause ist das richtige Gießen. Alle Sorten der Blume mögen eine gute Feuchtigkeit, vertragen aber keine Staunässe. Auch die Efeu-Pelargonie macht hier keine Ausnahme. Die Grundregel ist, die Erde erst dann zu gießen, wenn sich eine leichte trockene Kruste auf ihr gebildet hat. Nur dann ist die Blume bereit für die ‚Wasserbehandlung‘, die ihr zweifellos zugutekommt.
Besprühen: Schaden oder Nutzen?
Sie sollten auch bedenken, dass Pflanzen dieser Familie kein Besprühen benötigen. Im Gegenteil, es kann ihnen schaden: Die auf den Blättern verbleibenden Tropfen bilden entweder einen Nährboden für Fäulnisprozesse bei kühlem Wetter oder hinterlassen an heißen, schwülen Tagen ‚Verbrennungen‘. Nur in einem Fall ist eine ‚erfrischende Dusche‘ aus der Sprühflasche zulässig – wenn die Blume in der Sonne überhitzt ist und dringend wiederbelebt werden muss. Allerdings wird sie nach dem Besprühen an einen kühlen Ort gebracht. Auf keinen Fall darf sie in demselben Raum bleiben, in dem sie die Verletzung erlitten hat.
Düngung der Hängegeranie
Die umfassende Pflege der Hängegeranie zu Hause umfasst die Düngung; ohne diese hat die Blume nicht genug Kraft, um ihr volles Potenzial zu entfalten.
Vom frühen Frühling bis zum Ende des Sommers sollten alle ein bis zwei Wochen Düngungen mit Kaliumdünger durchgeführt werden.
Stickstoffdünger sollten zu Beginn der Vegetationsperiode verwendet werden. Danach sollte ihre Menge auf ein Minimum reduziert werden, da der Busch sonst mit üppigem Laub bedeckt wird, aber schöne Blütenstände können ausbleiben.
Einige Gärtner empfehlen, gewöhnliches Jod als Nährstoff zu verwenden. Dazu werden 50 ml Wasser genommen, ein Tropfen des „Medikaments“ darin verdünnt und die Blume am Rand des Topfes gegossen.
In manchen Fällen, damit die Geranie dicht wächst, beginnen Gärtner, organische Düngemittel zu verwenden. Solche Dünger sind für diese Zwecke völlig ungeeignet und können der Pflanze nur schaden. Am besten kauft man einen fertigen Dünger für Geraniengewächse und verwendet ihn gemäß der Anleitung auf der Verpackung.
Umpflanzen in einen anderen Topf
Die Blume reagiert negativ auf häufiges Umpflanzen. Es wird nur dann durchgeführt, wenn die Wurzeln der Pflanze im Topf zu eng werden und versuchen, ihn durch die Drainagelöcher zu verlassen. Darüber, in welches Volumen man die efeublättrige hängende Geranie pflanzen und wie man eine geeignete Erde für die Blume zusammenstellt, wurde bereits oben berichtet.
Rückschnitt der Hängegeranie
Eine weitere Methode, die auf die häufige Frage antwortet, wie man Geranien pflegt, um eine höhere dekorative Wirkung zu erzielen, ist das Beschneiden. Außerdem wird es benötigt, um die Sträucher zu verjüngen und gesünder zu machen. Wenn man das Wachstum sich selbst überlässt und den Busch nicht formt, verliert er mit der Zeit seine Attraktivität.
Am besten führt man den Vorgang im Herbst durch, da die Blume in dieser Zeit allmählich in den «Winterschlaf» fällt. Ein üppiges Blattwerk würde ihr nicht erlauben, sich auszuruhen und im Winter Kraft zu sammeln, was im Frühling zu schwachen Blütenständen führt. Im Winter wird ein starker Rückschnitt der hängenden Geranie vorgenommen, wobei ein Trieb mit nicht mehr als sieben Blättern stehen bleibt. Die Stängel, die aus den Blattachseln gewachsen sind, werden abgeschnitten. Diejenigen, die aus der Wurzel kommen, bleiben unberührt. Teile der Krone, die von den Wurzeln wachsen, werden entfernt, wenn sie vertrocknet, «kahl» geworden sind und die Pflanze nicht mehr schmücken.
Der zweite Vorgang beinhaltet das Abschneiden aller überflüssigen Stängel, wobei eine kleine Anzahl von Knospen stehen bleibt. Im weiteren Verlauf des Frühlings erfolgt das Beschneiden der Geranie für eine üppige Blüte durch Kneifen. Dabei wird ein Teil des Triebs nach dem fünften Blatt entfernt. Die ständige Formung der Krone ermöglicht es, nicht nur wunderschöne Blütenstände zu erhalten, sondern auch die Sträucher erheblich zu stärken.
Besonderheiten der Winterpflege für Geranien zu Hause
In der kalten Jahreszeit unterscheidet sich die Anzucht der Ampelgeranie etwas von der Frühjahrs- und Sommerperiode. Dies liegt daran, dass die Ampelgeranie im Winter in eine Ruhephase eintritt und andere Ansätze in der Pflege erfordert. Die Antwort auf die Frage, wie man die Geranie bis zum Frühjahr erhält, lautet: Sie nicht übermäßig durch Fürsorge zu stören. Bei der Lösung des Dilemmas, wie man die Geranie im Winter erhält, sollte man bedenken, dass sie in dieser Zeit Ruhe braucht, um im Frühjahr die Blumenzüchter mit der Schönheit der Blütenstände zu erfreuen.
Zu dieser Zeit sollten Sie der Pflanze folgende Bedingungen schaffen:
- Die Raumtemperatur, in der sich die Blume befindet, liegt zwischen +5 °C und +12 °C. Damit die Pflanze 'einschläft', sollte die Luft kühl sein.
- Dabei wird das Beleuchtungsniveau nicht reduziert. Im Gegenteil, der 'Lichttag' sollte lang und hell sein.
- Die Bewässerung wird erheblich reduziert. Die Erde sollte nur im äußersten Notfall befeuchtet werden, wenn sich um den Wurzelballen herum eine trockene Kruste gebildet hat. Im Winter dauert das Austrocknen des Bodens viel länger als im Sommer.
- Düngungen werden gar nicht durchgeführt. Die 'schlafende Schönheit' benötigt sie im Winter nicht.
Vermehrung der Hängegeranie
Die efeublättrige Hängegeranie ist in jeder Hinsicht vorteilhaft: Pflege und Vermehrung bereiten keine besonderen Mühen. Bevor man Hängegeranien vermehrt, sollte man eine Methode wählen, mit der dies bewerkstelligt werden kann. Es gibt zwei grundlegende Methoden, um Hängegeranien mühelos zu vermehren – durch Samen und durch Stecklinge. Die letztgenannte Methode ist am effektivsten; sie erhält die Sorteneigenschaften der Pflanze in vollem Umfang und ist recht einfach anzuwenden. Die erstgenannte ist eine aufwändigere Vorgehensweise, und hier hängt alles davon ab, ob die Samen der Hängegeranie in einem autorisierten Geschäft gekauft oder selbst gesammelt wurden.
Vermehrung der Pflanze durch Samen
Wenn die Samen der Hängegeranie von einer Firma stammen, die professionell Blumen züchtet, ist der Erfolg garantiert. Wenn das Pflanzmaterial jedoch einfach nach der Blüte von der Pflanze gesammelt wurde, besteht ein hohes Risiko der Enttäuschung, wenn die Blütenstände aufgehen, da sie sich grundlegend von den 'mütterlichen' unterscheiden können. Besonders problematisch ist es, Geranien aus Samen von Hybridpflanzen zu ziehen, da sie die gewünschte Farbe und Form der Blüte nur in der ersten Generation aufweisen.
Am häufigsten werden Geranien und Pelargonien durch Samen vermehrt, um Pflanzmaterial zu gewinnen, das später für Massenpflanzungen in städtischen Beeten, Parks und Grünanlagen verwendet wird. Stecklingsvermehrung ist für diese Zwecke wenig geeignet, da sie nicht in der Lage ist, große Mengen an Pflanzmaterial zu liefern. Ein weiterer Fall ist das Fehlen von Stecklingen einer bestimmten Sorte. Dann kommen Samen zur Hilfe, auch wenn man viel mehr Zeit und Mühe aufwenden muss, um die gewünschte Blüte zu erhalten.
Bei der Vermehrung durch Samen ist die hängende Geranie anspruchsvoller: Pflanzung und Pflege erfordern mehr Arbeit und sind zeitaufwändiger. Die Samen sollten im Dezember ausgesät werden, dann sind die Setzlinge Ende April bereit. Bei der Aufzucht der Jungpflanzen im Winter muss für eine gute Beleuchtung gesorgt werden, wozu Kunstlichtlampen verwendet werden.
Für die Pflanzung muss eine geeignete Erdmischung zusammengestellt werden, die folgende Bestandteile enthalten sollte: Torfmoos, Torf, Sand, Gartenerde (kann durch Laubhumus ersetzt werden), zu gleichen Teilen.
Die Samen werden in einer Tiefe von nicht weniger als 5 mm, mindestens 3 mm eingepflanzt. Dann werden die Behälter mit Folie abgedeckt und in einem warmen Raum bei Temperaturen zwischen +22°C und +24°C zum Keimen gebracht. Während dieser Zeit wird eine gute Beleuchtung aufrechterhalten. Unter diesen Bedingungen erscheinen die ersten Blättchen bereits nach einer Woche (maximal 10 Tage).
Wenn die gleiche Temperatur und Beleuchtung wie bei der Anzucht der Setzlinge eingehalten werden, können die herangewachsenen Setzlinge in einzelne Töpfe umgepflanzt werden.
Besonderheiten der Stecklingsvermehrung
Über das Stecken von Geranien ist viel geschrieben worden. Die Vermehrung durch Stecklinge erfolgt im August bis Anfang September, wenn die Pflanzen für den Winter zurückgeschnitten werden. Die Stecklingsvermehrung kann auch im Frühjahr durchgeführt werden, wenn die gepflanzten Ableger gut gewachsen sind und ihrerseits gesunde Triebe für die Vermehrung hervorgebracht haben. Die Mutterpflanze sollte im Frühjahr nicht als Spender verwendet werden, da sie nach dem Abschneiden der Triebe für die Setzlinge während der gesamten Saison nicht mehr üppig blühen kann.
In den meisten Fällen ermöglicht die Vermehrung von Geranien durch Stecklinge die Aufzucht einer prächtigen jungen Pflanze mit allen Sortenmerkmalen. Alles, was nötig ist, ist die Beachtung einiger einfacher Regeln.
Die Länge des Triebs beträgt mindestens 7 cm und höchstens 12 cm.
- Nach dem Schnitt wird er nicht in ein Gefäß mit Wasser gestellt, wie es die Technik der Zimmerpflanzenvermehrung oft verlangt. Wenn man die Geranie ins Wasser stellt, wird sie nicht nur keine Wurzeln bilden, sondern sehr schnell verfaulen. Die Pflanze wurzelt ohne vorheriges Anziehen der Wurzeln im Wasser. Die Stecklinge werden direkt in die Erde gepflanzt.
- Fäulnisprozessen wird durch einen Film entgegengewirkt, der entsteht, wenn der eigene Pflanzensaft an der Schnittstelle trocknet. Um diesen zu erhalten, müssen die abgeschnittenen Stiele etwa 2 bis 5 Stunden antrocknen.
- Anschließend erfolgt eine antiseptische Behandlung der Schnittstelle – sie wird mit zerkleinerter Holzkohle bestreut. Falls diese nicht zur Hand ist, kann sie leicht durch Aktivkohle ersetzt werden, die in jeder Apotheke erhältlich ist.
- Nach allen Vorbereitungsarbeiten werden die Stecklinge in Behälter gepflanzt. Wenn am Setzling einige neue Blätter erscheinen, wird er gestutzt, damit der Trieb nicht in die Länge wächst, sondern sich zu einer kompakten, üppigen Blüte entwickelt.
2>Die richtige Pflege der Efeu-Geranie zu Hause
Die Efeu-Pelargonie (Pelargonium peltatum) hat erst kürzlich an Beliebtheit gewonnen. Diese Pflanze gehört zu den Hängepflanzen. Sie wird eine wunderbare Fensterdekoration sein und in Hängeampeln und Übertöpfen hervorragend aussehen.
Die hängende Efeu-Pelargonie (Geranie) ist ideal für die vertikale Begrünung. Wenn Sie die Pflanze im Garten pflanzen, bildet sie einen durchgehenden Blütenteppich.
Wäs unterscheidet die gewöhnliche Geranie von der efeublättrigen (ampel-)Geranie?
Die Pelargonie hat ihren Namen aufgrund der Blätter, die an Efeublätter erinnern. Sie fühlen sich recht hart an. Daher werden sie oft mit künstlichen Blättern verwechselt. Sie unterscheiden sich von den Blättern der einfachen Geranie durch ihre glatte Oberfläche.
Diese Geranienart ist nicht übermäßig anspruchsvoll, benötigt aber wie andere Pflanzen Pflege. Die Heimat der Art ist Südafrika.
Die Triebe erreichen eine Länge von bis zu 90 cm. Die Blüten können Kaktus- oder Sternform haben. Sie sind in kleinen Blütenständen angeordnet.
Der Hauptunterschied zwischen der Efeu-Geranie und der gewöhnlichen Geranie besteht darin, dass diese Geranie eine Hängepflanze ist. Das bedeutet, dass ihre Triebe nicht aufrecht sind, sondern nach unten hängen.
Außerdem haben die Triebe von Hängepflanzen eine recht große Länge, zum Beispiel erreichen sie bei dieser Pflanze eine Länge von bis zu 90 cm. Bei der gewöhnlichen Geranie sind die Triebe niedrig.
Ein weiterer Unterschied liegt in den Blättern. Während die Blätter der gewöhnlichen Pelargonie eine raue Oberfläche haben und wie mit Flaum bedeckt wirken, sind die Blätter der Hängepelargonie glatt und eben.
Die Efeu-Geranie zeichnet sich durch glatte Blätter und hängende Triebe aus.
Anbau und Pflege der Efeu-Pelargonie zu Hause
Die Pflege der Pflanze ist nicht so schwierig, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Wichtig ist nur, eine Reihe von Regeln zu beachten.
Temperatur und Beleuchtung
Da die Efeu-Art aus afrikanischen Ländern stammt, liebt sie Sonnenlicht und Wärme. Wenn Sie die Pflanze also zu Hause – im Haus oder in der Wohnung – anbauen, sollten Sie ein Südfenster wählen.
Helle Sonne und lange Tage sorgen für eine lange Blütezeit der Pelargonie, üppige Blütenstände und eine satte Blattfarbe.
Die Pflanze verträgt Trockenheit gut, daher fühlt sie sich im Sommer auf offenen Loggien und im Garten wohl.
Selbst bei heißerem Wetter verliert die Blume nicht ihre dekorativen Eigenschaften. Es reicht aus, die Pflanze richtig und reichlich zu gießen.
Die optimale Temperatur im Winter beträgt -15 Grad. Um Kälteeinbrüche zu überstehen, muss die Hängepelargonie abgehärtet sein. Frost verträgt die Pflanze jedoch nicht.
Die Pflanze liebt Sonnenlicht und Wärme und verträgt Trockenheit gut.
Luftfeuchtigkeit und Bewässerung zu verschiedenen Jahreszeiten
In heißen Perioden benötigt die Geranie häufiges Gießen. Sie sollten die Pflanze jedoch nicht überwässern, da Wasserstau im Topf zu Schimmelbildung führen kann. Um Schimmelbildung zu vermeiden, wird empfohlen, eine Drainage anzulegen.
Sie sollten die Blätter der Efeu-Pelargonie nicht besprühen. Dies liegt daran, dass sie nicht an Feuchtigkeit angepasst sind. Wenn Wasser auf sie gelangt, kann dies eine Reihe von Krankheiten verursachen, einschließlich Fäulnis.
Boden und Düngung
Diese Kultur bevorzugt fruchtbaren Boden. Um die ideale Erde für die Efeu-Geranie herzustellen, benötigen Sie zu gleichen Teilen:
- Sand;
- Humuserde;
- Laubboden;
- Rasenerde;
- Torfboden.
Sie sollten keinen zu großen Behälter für die Pflanze wählen. Es wird empfohlen, zwischen dem Rhizom und den Wänden des Übertopfs oder des Topfes nicht mehr als 2 cm Abstand zu lassen.
Auch diese Kultur liebt Düngung. Es wird empfohlen, sie während der Blütezeit zu düngen. Als Dünger werden Kalium- und Phosphormischungen verwendet.
Es werden auch verschiedene komplexe Zusätze verwendet, in denen diese Mikroelemente vorherrschen. Außerdem ist es gut, die Geranie mit Magnesiumsulfat zu düngen. Magnesium und Schwefel fördern die langfristige Knospenbildung.
Wenn der Boden übermäßig stickstoffreich ist, wachsen die Sträucher und Blätter sehr aktiv, und die Blüte wird spärlich sein. Ein üppiges Wachstum des Grüns kann jedoch nicht nur durch eine große Stickstoffmenge, sondern auch durch einen übermäßig großen Übertopf verursacht werden.
Sie sollten die Pflanze einmal pro Woche düngen. Mineralische und organische Dünger sollten Sie idealerweise abwechseln. Von Stickstoffdüngern sollten Sie jedoch nicht zu viel verwenden.
Es ist gut, die Geranie mit Magnesiumsulfat, Schwefel und Kupfer zu düngen.
Vermehrung: Steckling oder Samen – was wählen Sie?
Diese Pelargonienart kann auf zwei Methoden vermehrt werden: durch Stecklinge und Samen.
Die Vermehrung durch Samen hat viele Nuancen. Genau diese Methode kann viel Pflanzmaterial liefern. Samen können Sie in verschiedenen Blumen- und Gartenfachgeschäften kaufen.
Das Aussäen von Samen ist jedoch ein komplizierter Prozess. Manchmal ziehen selbst erfahrene Gärtner es vor, die Kultur durch Stecklinge zu vermehren.
Die Samen werden von November bis April ausgesät. Im Winter benötigen die Keimlinge zusätzliches Licht. Damit sich ein kräftiges Wurzelsystem entwickelt, sollte der Boden locker und leicht sein.
Die Samen werden in Torftöpfe oder -tabletten ausgesät. Die Samen sollten nicht tiefer als 5 mm eingegraben werden.
Der Behälter mit den Aussaten sollte mit einer Plastikfolie abgedeckt werden. Zum Gießen ist es besser, eine Sprühflasche zu verwenden.
Einen Monat nach dem Erscheinen der ersten Keimlinge werden die Sämlinge in einzelne Behälter pikiert. Von diesem Zeitpunkt an benötigt die Pelargonie Düngung.
Bei der Anzucht von Efeu-Pelargonien aus Samen:
>Diese Kultur wird viel häufiger durch Stecklinge vermehrt. Es ist empfehlenswert, die Stecklinge von den Spitzen der vertikalen Triebe im August oder März zu schneiden. Wählen Sie Triebe mit einer Länge von mindestens 7 cm. Gut ist, wenn sie ein paar gute Blätter haben.
Die Triebe werden 15 Stunden lang getrocknet und mit Kohlepulver behandelt, danach werden sie in lockere Erde eingewurzelt. Die Stecklinge dürfen nicht tiefer als 4 cm in die Erde gesteckt werden.
Fachleute empfehlen nicht, die Behälter mit den Stecklingen mit Plastikfolie abzudecken. Besser ist es, sie mit Vliesstoff abzudecken. Dieser lässt Feuchtigkeit gut durch und verhindert die Bildung von Kondenswasser im Inneren.
Vermehrung der Hängegeranie durch Stecklinge:
3>Krankheiten und Schädlinge
Die Efeu-Pelargonie ist eine sehr zarte Pflanze. Daher leidet sie häufig unter verschiedenen Krankheiten.
Die häufigsten Krankheiten sind:
- der Pilz Botrytis. Ursache ist übermäßige Feuchtigkeit. Er zeigt sich in Form von braunen Flecken und der Bildung von grauem Flaum auf ihnen. Die Anzahl der Flecken nimmt ständig zu, die Blätter fallen ab. Wenn die Pflanze zu viel gegossen wurde, sollte sie in einen anderen Topf umgesetzt werden. Die befallenen Stellen müssen entfernt und mit Fungiziden besprüht werden;
- Fäulnis des Wurzelsystems. Ursache der Fäulnis ist überschüssige Feuchtigkeit. Die Fäulnis greift anschließend auch auf den Stängel über. Die Farbe wird braun und verändert sich dann zu Schwarz. Die Erde sollte durch eine solche ersetzt werden, in der das Wasser nicht stagniert. Auch sollte man es mit stickstoffhaltigen Düngemitteln nicht übertreiben;
- bakterielle Erkrankungen. Ursache sind verschiedene Mikroorganismen. Die Erkrankungen führen nicht zum Absterben der Kultur. Der Stängel wird zeitweise schwarz und welkt anschließend. Die Behandlung besteht in regelmäßigen Besprühungen und Unkrautbekämpfungen.
Krankheiten der Efeu-Pelargonie: Pilz Botrytis, Fäulnis des Wurzelsystems, bakterielle Erkrankungen
Die Pelargonie zieht nicht nur Menschen, sondern auch Schädlinge an. Dazu gehören:
- Milben befallen die Pflanze häufig. Sie zeigen sich in Form von gelben Punkten auf den Blättern und allmählichem Welken. Ursachen sind zu hohe Temperaturen und trockene Luft. Ein leichter Befall wird mit Seife und Mineralöl behandelt. Bei starkem Befall sind chemische Präparate erforderlich, wie zum Beispiel „Molnija“, „Ditoks“, „Bi-58“ und andere;
- ein Liebhaber der Efeu-Geranie sind Blattläuse. Ihre Aktivität zeigt sich in Form von eingerollten und vergilbten Blättern. Blätter, auf denen Blattläuse leben, müssen abgeschnitten oder mit Seifenwasser abgewaschen werden. Zu den Präparaten gehören „Iskra“, „Aktara“, „Tabatschnaja Pyl“ und andere;
- Thripse – ein weiterer Schädling. Sie zeigen sich in Form von Korkwucherungen auf der Unterseite der Blätter. Sie führen zu Verformungen der Blätter und zur Bildung von Flecken auf den Blüten. Klebrige blaue Fallen helfen, die Entwicklung von Thripsen zu verhindern. Es werden auch Präparate verwendet – „Aktara“, „Biotlik“ und andere.
Schädlinge der Geranie: Blattläuse, Thripse und Milben
So bereitet das Pflanzen der efeublättrigen Pelargonie große Freude, da die Blume durch ihre dekorative, farbenfrohe und üppige Erscheinung besticht.
Lange herabhängende Triebe schmücken Boden- und Hängeampeln sowie Pflanzgefäße.
Die Pflege dieser Pelargonie-Art ist unkompliziert. Sonne, Düngung und die richtige Bewässerung – das ist alles, was für eine schöne Blüte der efeublättrigen Pelargonie nötig ist!