Gilbweiderich gehört zur Familie der Primelgewächse der Gattung Lysimachia. Der Ursprung des lateinischen Namens des Gilbweiderichs — Lysimachia — ist sehr interessant. Gegeben wurde er nach dem Namen des Leibwächters und Heerführers Alexanders des Großen — Lysimachos, der diese Pflanze als erster entdeckte und beschrieb.
Wenn man Gilbweiderich auf dem Foto im Internet betrachtet, kann man feststellen, dass er sehr vielfältig ist, da die Gattung dieser Pflanzen etwa 110 Arten umfasst. Viele davon werden für die Begrünung und Landschaftsgestaltung verwendet. Aber am häufigsten sieht man auf städtischen Blumenbeeten und in Gärten auf Wochenendgrundstücken den Gewöhnlichen Gilbweiderich.
Gilbweiderich gehört zu den mehrjährigen Pflanzen und kann bis zu 1 Meter hoch werden. Die Pflanzen überstehen den Winter gut und im Frühjahr wachsen aus dem kriechenden Rhizom neue verzweigte Triebe.
Die Blüte beginnt Ende Juni und dauert etwa 2 Monate. Die Blüten des Gewöhnlichen Gilbweiderichs ähneln in der Form Glöckchen, haben aber eine gelbe Farbe. Gilbweiderich auf dem Foto sieht aus wie ein aufrechter Strauch mit pyramidenförmigen Blütenständen, die in Rispen angeordnet sind.
Alle Teile des Gilbweiderichs sind reich an Gerbstoffen, er gilt als Heilpflanze und wird in der Volksmedizin häufig verwendet. Er hat gallentreibende, schmerzstillende, krampflösende, entzündungshemmende Eigenschaften, fördert die Wundheilung und besitzt eine tonisierende Wirkung.
In der Landschaftsgestaltung werden viele Arten und Sorten des Gilbweiderichs zur Schaffung langblühender Mischbeete verwendet. Man sollte ihn an einen gut beleuchteten Standort pflanzen. Die Pflanze ist anspruchslos und breitet sich aufgrund des kriechenden Rhizoms von selbst aus und bildet dichte Bestände. Der Gilbweiderich bevorzugt fruchtbare Böden mit ausreichender Feuchtigkeit.