Der Frühling — eine Zeit, in der das Wetter Überraschungen bereithalten kann. Und in den kommenden Tagen sagen Wetterexperten in Moskau Fröste voraus. Gärtner und Hobbygärtner fragen sich: Muss man die Pflanzen vor der Kälteperiode bewässern? Und wie macht man das richtig?
Dabei geholfen hat der Vorsitzende des Moskauer Gärtnerverbandes, Agronom Andrej Tumanow.
Wann ist Bewässerung nicht nötig?
Wenn die Pflanzen noch nicht zu blühen begonnen haben, braucht man sich über Frühlingsfröste keine Sorgen zu machen.
«Natürlich kann man nicht sagen, dass man in bestimmten Fällen nicht gießen darf. Wenn Sie sehen, dass der Boden nicht feucht genug ist, dann gießen Sie. Schlimmer machen Sie es nicht», — sagt der Experte.
Allerdings bleibt der Boden nach dem Winter in der Regel ausreichend feucht durch den geschmolzenen Schnee, und eine zusätzliche Bewässerung wird keine große Rolle spielen. Schwache Fröste werden in dieser Zeit den meisten Kulturen keinen großen Schaden zufügen.
Wann ist Bewässerung nützlich?
Wenn die Pflanze bereits in die Blütephase eingetreten ist, ändert sich die Situation. In dieser Zeit können selbst kleine Fröste die Knospen und Fruchtansätze schädigen, was sich auf die zukünftige Ernte auswirkt. In diesem Fall kann Bewässerung tatsächlich helfen.
«Man braucht sich in der Zeit vor und nach der Blüte keine Sorgen zu machen. Die Pflanzen kommen mit den Frösten selbst zurecht», — warnt der Agronom.