Welchen Frost verträgt Paprika?

Gärtner Andrei Tumanow erklärte, bei welcher Temperatur Paprika wächst und reift und wie man sie vor Frost schützen kann.

— Süße Paprika ist im Vergleich zu beispielsweise Tomaten eine wärmeliebendere Pflanze. Daher wirkt sich eine Temperatur unter +15°C negativ auf ihr Wachstum aus. Die Paprika beginnt enormen Stress zu erleiden und hört dadurch auf zu wachsen.

Wenn die Lufttemperatur bei etwa +8°C liegt, kann das bereits kritisch für die Pflanze sein. Eine einzige Nacht in diesem Bereich und es kann bereits zu einer Verformung des Stängels oder Nekrose der Blätter kommen.

Und bei Temperaturen unter +5°C kann das Wurzelsystem absterben. Selbst kurzfristige Temperaturschwankungen können ein Problem darstellen — drei Stunden reichen aus, damit die Paprika nicht überlebt.

Verwenden Sie zum Schutz der Setzlinge Abdeckmaterial oder Wärmelampen. Sie können die Setzlinge auch vorher abhärten: Bringen Sie die Setzlinge zwei Wochen vor dem Einpflanzen in den Boden für ein paar Stunden auf den Balkon oder nach draußen.

Die optimale Zeit zum Pflanzen dieser Pflanze ist nach dem Auspflanzen der Tomaten. Normalerweise Mitte oder sogar Ende Mai. Wenn Gärtner die Möglichkeit haben, eine zusätzliche Abdeckung zu verwenden, können sie versuchen, die Paprika früher zu pflanzen, aber bei kalten Bedingungen wachsen sie langsam und nicht so aktiv.

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Aber Gärtner müssen auch die Höchsttemperaturen berücksichtigen. Paprika kann sogar Hitze von 50°C vertragen, aber unter solchen Bedingungen kann der Pollen steril werden und die Blüten werden nicht bestäubt.

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