Wie man Ficus im Winter pflegt: Besonderheiten beim Gießen, der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit

Der Großteil der Ficus-Arten wächst in tropischen oder subtropischen Bedingungen. Aber in unserer Gegend wirkt sich der Winter auf diese Pflanze aus. Im Winter benötigt der Ficus eine umfassende Pflege mit verschiedenen Besonderheiten. Es ist wichtig zu beachten, welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit sich günstig auf die Pflanze auswirken, und man sollte auf das Gießen und die Düngung des Ficus achten. Man muss wissen, wie man den Ficus im Winter pflegt, damit er sich gut entwickelt und nicht unter Krankheiten leidet. Inhalt:

  • Erforderliche Luftfeuchtigkeit
  • Kampf gegen Kälte
  • Bewässerung der Pflanze
  • Schädlingsbekämpfung

Erforderliche Luftfeuchtigkeit

Im Winter benötigt der Ficus eine optimale Luftfeuchtigkeit. Diese Pflanze hat hohe Anforderungen an diesen Wert. Oft sinkt die Luftfeuchtigkeit in den Räumen im Winter aufgrund der Heizung. Das wirkt sich negativ auf den Ficus aus. Aus diesem Grund sollte die Luftfeuchtigkeit erhöht werden. Der Ficus muss täglich mit warmem Wasser besprüht werden. Es gibt im Handel Luftbefeuchter, die ebenfalls verwendet werden können. Es wird auch empfohlen, die Untersetzer zu füllen.

Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, kann man neben der Pflanze einen dekorativen Brunnen aufstellen, der zusätzlich das Interieur verschönert.

Wenn es nicht möglich ist, ein solches dekoriertes Gerät zu erwerben, kann man einen mit Wasser gefüllten Behälter daneben stellen. Man kann auch ein kleines Gewächshaus bauen, in das man den Ficus stellt. In einem schlecht beleuchteten Raum mit unzureichender Luftfeuchtigkeit wirft der Ficus Blätter ab, und die Blätter vergilben schnell. Das führt zur Zerstörung der Pflanze, daher sollte man sich von Anfang an darum kümmern.

Kampf gegen Kälte 

Auch Erfrieren wirkt sich negativ auf den Ficus aus. Dies geschieht, weil im Raum eine niedrige Temperatur herrscht. Besonders verheerend wirkt kalte Luft unter 15 Grad auf die Pflanze. Der Ficus stammt jedoch aus den Tropen, daher kann er solche Temperaturen nicht vertragen. Es ist besser, diese Pflanze im Winter nicht zu kaufen, da sie durch die Kälte transportiert werden müsste, was sich negativ auswirkt. Der Ficus kann aufgrund von Zugluft absterben. Daher wird empfohlen, ihn nicht in der Nähe von Fenstern, Türen oder Fensterläden aufzustellen. Es ist wichtig, einen warmen Ort ohne Zugluft zu wählen. Falls die Pflanze dennoch auf der Fensterbank steht, sollte darauf geachtet werden, dass die Fenster isoliert sind, und während des Lüftens sollte die Pflanze entfernt werden. Man kann den Baum mit Isoliermaterial warm halten. Dies wird unter den Topf gelegt. Dazu verwendet man:

  • Filz
  • Zeitungen
  • Styropor

Wenn das Pflanzgefäß aus keramischem Material besteht, verstärkt dies die Kälte für die Pflanze. Daher ist es in diesem Fall besser, Kunststoff zu verwenden. Schließlich muss darauf geachtet werden, dass die Erde nicht auskühlt. Wenn der Raum warm ist, verdunstet das Wasser schneller. Aber die ausgekühlte Erde behindert die vollständige Aufnahme von Nährstoffen. Zu viel Feuchtigkeit in einem kalten Raum kann den gegenteiligen Effekt haben und die Pflanze negativ beeinflussen. Daher ist die Gewährleistung von Wärme für den Ficus ein wichtiger Punkt in der Pflege während der Winterzeit. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Blätter des Ficus nicht mit den Fensterscheiben in Kontakt kommen. Andernfalls erleidet die Pflanze Erfrierungen, gefolgt von Blattverlust oder -kräuselung, und sie stirbt ab. Es ist besser, den Ficus weiter vom Fenster entfernt zu platzieren.

Siehe auch:
Blühendes Kalanchoe: Pflege und Anbau in Innenräumen

Bewässerung der Pflanze

Wie man Ficus im Winter pflegt: Besonderheiten beim Gießen, der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit

Wichtig für die Pflege des Ficus im Winter ist das Wasser, das zum Gießen verwendet wird. Oft verwenden Menschen dafür Leitungswasser. Das ist jedoch ein fataler Fehler. Das Wasser sollte abgestanden sein und eine Temperatur von über 30 Grad haben. Was die Gießhäufigkeit betrifft, so hängt sie vom Bedarf der Pflanze ab. Diese Regel sollte auch im Sommer befolgt werden, aber im Sommer wird häufiger gegossen. Fachleute raten davon ab, die Pflanze im Winter umzutopfen. Das gilt auch für die Düngung. Am besten eignet sich dafür der Frühling. Um die Nährstoffversorgung der Pflanze im Winter aufzufrischen, kann man die Erde auflockern. Die obere Schicht sollte jedoch intakt bleiben, da sie einen Schutz vor Viren und Bakterien darstellt.

Schädlingsbekämpfung

Man sollte auf verschiedene Veränderungen am Ficus achten, da diese auf Schädlinge hindeuten können. Im Winter werden die Pflanzen oft von Blattläusen, Schildläusen und Milben befallen. Bei falscher Pflege kann der Ficus leicht von verschiedenen Krankheiten befallen werden. Oft entwickeln sich Milben, wenn die Pflanze an einem trockenen Ort steht. Kälte und unzureichende Feuchtigkeit führen zu Pilzkrankheiten. Um dies zu verhindern, müssen die notwendigen Bedingungen für die Pflanze geschaffen werden. Zudem sollten Blätter und Stängel regelmäßig kontrolliert werden, um Krankheiten rechtzeitig zu erkennen. Wenn jemand einen Ficus zu Hause anbaut, sollte er die oben genannten Anforderungen im Winter beachten. Die Pflege der Pflanze ist jedoch einfach, da sie nicht anspruchsvoll ist. Dazu braucht man kein Geld auszugeben, sondern nur der Pflanze ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken, dann wird sie mit ihrer Schönheit erfreuen. Video zur Pflege des Ficus in der kalten Jahreszeit:

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