Farn im Garten: Pflanzung und Pflege

Pflanzung des Straußenfarns und weitere Pflege

Straußenfarn
Farnblatt
Straußenfarn im Landschaftsdesign

Bei der Gestaltung des Landschaftsdesigns werden Zonen für Garten-, Gemüse- und Zierpflanzen festgelegt. Damit die Blumenbeete ausdrucksstark und farbenfroh wirken, wählt man originelle Pflanzen. Eine der beliebtesten ist der Farn. Der Artikel behandelt die Regeln für die Pflanzung der Sorte Straußenfarn und deren Pflege.

Was ist das für eine Pflanze

Ein Vertreter der Familie der Onocleaceae ist eine mehrjährige Kultur. Die Standorte für die Farnpflanzung werden in schattigen Ecken des Grundstücks, unter hohen Bäumen, an Zäunen und anderen Bereichen gewählt, wo er harmonisch mit anderen Pflanzen harmoniert.

Der Straußenfarn erfreut sich bei Gärtnern großer Beliebtheit aufgrund seiner pflegeleichten Art, der schönen smaragdgrünen Farbe des Laubs und seiner hohen Frostbeständigkeit.

In der Natur kommt die Pflanze in der gemäßigten Zone Eurasiens vor. Man findet sie in den Wäldern Russlands, im Kaukasus und anderen Regionen. Die dekorativen Eigenschaften des Farns wurden von Designern zu Recht geschätzt, die ihn bei der Gestaltung von Hausgärten häufig für die Zusammenstellung von Kompositionen wählen.

Eigenschaften und Beschreibung

Die Pflanze erreicht eine Höhe von bis zu 2 Metern. Die Blätter ähneln in ihrer Form Straußenfedern, daher der Name der Art.

In der Botanik werden zwei Arten von Farnblättern (Wedel) beschrieben. Die einen werden als steril bezeichnet. Die Länge des gefiederten Zweigs beträgt 130-150 cm. Die Farbe ist ein ausdrucksstarkes Smaragdgrün. Dank der interessanten Wedelform bildet sich eine schöne Krone. Der zweite Typ ist sporentragend, gekennzeichnet durch kleine, ungewöhnlich geformte Blätter. Man erkennt sie an der braunen Farbe und dem Wachstum der Zweige aus dem Inneren des Trichters.

Die sterilen Blätter sind in einem frühen Entwicklungsstadium der Pflanze fast röhrenförmig eingerollt. Sobald sie eine Höhe von 30–50 cm erreicht haben, entfalten sie sich allmählich. Die ästhetische Schönheit der Kultur kann man im Juni genießen. Wenn sie eine beträchtliche Größe erreicht haben, schützen die sterilen Blätter die später erscheinenden sporentragenden Triebe vor ungünstigen Witterungseinflüssen.

Hinweis! Im Herbst sterben die sterilen Blätter ab, während die sporentragenden den ganzen Winter über an der Pflanze bleiben. Im Frühjahr, wenn die biologischen Prozesse wieder erwachen, entfalten die überwinterten Zweige ihre Ränder und geben die Sporen frei.

Der Straußenfarn vermehrt sich schnell auf vegetativem Wege. Unter günstigen Bedingungen entstehen aus wenigen Büschen regelrechte Dickichte, was eher für den Wald typisch ist.

Es gibt zwei Arten von Straußenfarn.

  1. Der Gewöhnliche Straußenfarn ist am weitesten verbreitet. Er wächst schnell und übersteht den Winter gut. Eine Besonderheit der Pflanze ist, dass bestimmte Regeln der Anbautechnik eingehalten werden müssen. Die Blätter zeichnen sich durch eine hellgrüne Farbe und breite, gefiederte Formen aus. An Stamm und Blättern können schwarze Stellen auftreten.
  2. Der Östliche Straußenfarn erkennt man an den großen, ordentlich gebündelten Wedeln. Ihre Länge erreicht bis zu eineinhalb Meter. Die Blattstiele sind von einer braunen Haut bedeckt. Die Blätter haben eine gefiederte Form (schmale Fiedern sind zu einer Kugel eingerollt).

Die Unterschiede zwischen den Arten liegen in der Pflege und der Anzahl der Blätter erster Ordnung. Der Östliche Straußenfarn erfordert eine aufmerksamere Pflege. Dabei sind zu beachten: regelmäßiges Gießen, Schutz vor Wind. Bei dieser Art gibt es weniger Blätter erster Ordnung, aber ihre Größe übertrifft die Triebe des Gewöhnlichen Straußenfarns.

Unterschiede des Straußenfarns zu anderen Gartenfarnen

Der Straußenfarn kann leicht mit Frauenfarnen und Schildfarnen verwechselt werden. Das einzige sichere Merkmal zur Identifizierung ist die Wuchshöhe (1,5–2 m). Von anderen Arten unterscheidet er sich durch die Wuchsform. Die Wedel sitzen im Kreis an der Spitze des Rhizoms. Die Triebe wachsen nahezu gleichzeitig.

Der Straußenfarn hat noch einen weiteren Unterschied. Gegen Ende des Sommers erscheinen an der Pflanze sporentragende Blätter. Sie ähneln äußerlich sehr den Straußenfedern. Die eingerollten Abschnitte der Sporophylle erinnern eher an Würstchen. Die Sporophylle wachsen in der Mitte des Trichters und erreichen eine Länge von maximal 50–60 cm.

Anforderungen an die Haltungsbedingungen

Der Gewöhnliche und der Östliche Straußenfarn vertragen niedrige Temperaturen bis zu –10 °C gut. Wenn die Winter in der Region strenger sind, benötigen die Pflanzen einen Schutz.

Die Kultur verträgt Hitze schlecht. Bereits bei Temperaturen über +25 °C beginnen die Blätter zu welken und auszutrocknen. Dies ist ein charakteristisches Merkmal aller Farnartigen. Daher ist es wichtig, die Pflanzen bei Trockenheit regelmäßig zu gießen, einschließlich Beregnung von oben. Der Boden sollte stets feucht bleiben.

Trotz der Genügsamkeit des Straußenfarns benötigt die Pflanze eine sorgfältige Standortwahl und Schutz vor Wind.

Wie pflanzt man richtig

Um sicherzustellen, dass die Zeit für den Farnanbau nicht verschwendet wird, sollten Sie sich mit den Regeln für das Einpflanzen und den Besonderheiten der weiteren Pflege vertraut machen.

Vorbereitung

Ein Standort für den Straußenfarn eignet sich sowohl im dichten Schatten als auch auf einer sonnigen Lichtung. Die Hauptanforderung ist eine ausreichende Menge an Feuchtigkeit. Auf der Sonnenseite bilden sich die Büsche etwas niedriger als bei der Platzierung im Schatten.

Vor dem Einpflanzen müssen die Wurzeln des Setzlings 15-20 Minuten in einer Kaliumpermanganatlösung (schwache Konzentration) eingeweicht werden. Dies dient der Desinfektion des jungen Triebs. Unmittelbar vor dem Umsetzen der Pflanze ins Freiland wird der Topf mitsamt der Pflanze in ein Gefäß mit Wasser getaucht. Nachdem die Luftblasen aufgestiegen sind, wird der Topf herausgenommen und der Farn vorsichtig entnommen. Die Wurzeln müssen nicht von der Erde gereinigt werden.

Hinweis! Die Fläche der Bepflanzung wird unter Berücksichtigung des Mindestabstands des Farns zu anderen Pflanzen bestimmt. Pflanzen dürfen nicht näher als 50 cm an andere Kulturen gesetzt werden.

Der Wurzelbereich des Farns treibt schnell Ausläufer zur Vermehrung aus. Um eine zu dichte Bepflanzung zu vermeiden, sollten entlang des gesamten Umfangs des Busches Begrenzer eingegraben werden. Als Abgrenzung kann jedes verfügbare Material verwendet werden: Plastikflaschen, Geotextil, flexible Bordüren usw. Die Begrenzer müssen bis zu einer Tiefe von 30 cm unter der Bodenoberfläche eingegraben werden.

Der Straußenfarn stellt keine hohen Ansprüche an den Boden. Die Pflanze gedeiht auf fruchtbaren und kargen Böden, bevorzugt ein schwach saures oder neutrales Milieu. Sandiger Boden ist jedoch nicht die beste Wahl für die Pflanze. Auf einem solchen Standort wird entweder ein automatisches Bewässerungssystem installiert oder die Bodenschicht durch eine nährstoffreiche Erdmischung aus Schwarzerde, Torf und Humus ersetzt.

Pflanzanleitung

Für die Pflanzung im Garten werden Setzlinge im Alter von 2-3 Jahren ausgewählt. Wenn eine üppige Komposition geplant ist, sollten mindestens 5-7 Triebe gewählt werden. Es ist jedoch zu beachten, dass sich die Pflanze schnell vermehrt. Zwischen den Büschen sollte ein Abstand von 30 bis 100 cm eingehalten werden.

Designer verwenden verschiedene Pflanzformen für Farne. Als besonders attraktiv gilt ein unregelmäßiges Dreieck.

An der vorbereiteten Stelle wird der Setzling in ein angefeuchtetes Pflanzloch gesetzt, die Wurzel ausgebreitet und mit der vorbereiteten Erdmischung bedeckt. Gärtner empfehlen die Verwendung von nährstoffreicher Erde, damit sich die Pflanze schnell an die neuen Bedingungen anpassen kann.

Die Pflanzung wird mit einer Bewässerung abgeschlossen. Zum Gießen sollte abgestandenes Wasser mit einer Temperatur von 17° bis 22° verwendet werden.

Beim Anbau von Farnen in Innenräumen (im Topf) kann die Pflanzung zu jeder Jahreszeit geplant werden.

Trotz der pflegeleichten Art reagiert der Straußenfarn empfindlich auf Trockenheit. An heißen Tagen wird die Pflanze regelmäßig an der Wurzel und durch Besprühen gegossen. Die Bewässerung erfolgt jeden zweiten Tag oder täglich bei konstant hohen Temperaturen.

Wichtig! Vor dem Gießen sollte der Zustand des Bodens überprüft werden. Übermäßige Feuchtigkeit kann Pilzinfektionen hervorrufen.

Als Nährstoffe werden organische und mineralische Dünger verwendet. Es wird keiner bestimmten Düngerart der Vorzug gegeben, für den Straußenfarn ist das nicht entscheidend.

Die Umpflanzung des Farns wird normalerweise für das Frühjahr geplant, nachdem die Pflanze mehr als 3 Jahre an derselben Stelle gewachsen ist. Am Ende des Sommers erfolgt ein Standortwechsel unter Verwendung des Mutterrhizoms mit einer Knospe.

Ein Rückschnitt des Farnbusches ist nicht erforderlich. Alle 3 Jahre wird er ausgelichtet, um eine starke Verdichtung zu verhindern. Aus diesem Grund warnen Gärtner vor Einschränkungen bei Gruppenpflanzungen.

Die Kultur verträgt den Winter gut dank ihrer starken Immunität und Frosthärte. Der Wurzelbereich des Busches wird mit Torf oder anderem Material gemulcht. Man kann sich auch mit einfachem Anhäufeln von Erde begnügen.

Krankheiten und Schädlinge

Einer der Vorteile des Straußenfarns ist die hohe Widerstandsfähigkeit der Pflanze gegen häufige Krankheiten und Schädlinge.

Bekämpfung

Sehr selten werden die Sträucher mit fiedrigen Blättern von Infektionen und Viren befallen oder leiden unter Insektenbefall. Eine Ausnahme bilden Schnecken und Nacktschnecken. Sie können nur dann auf das Grün verzichten, wenn in der Nähe andere saftige Pflanzen wachsen.

Eine potenzielle Gefahr für den Farn stellen auch dar: Schildläuse, Spinnmilben, Blattläuse. Daher sehen die Pflegerichtlinien vorbeugende Behandlungen zur Vorbeugung vor.

Im Kampf gegen Parasiten werden folgende Mittel eingesetzt:

  • Actellic-Lösung 0,15 % (auf 1 l Wasser werden 1-2 ml verwendet);
  • Derris;
  • Fitoverm;
  • Intra-Vir;
  • Decis.

Ein feuchtes Milieu wirkt sich nicht nur positiv auf die Entwicklung des Farns aus, sondern auch auf Pilzsporen. Die Infektion erkennt man an rotbraunen Flecken auf den Blättern. Zur Bekämpfung der Krankheit wird die Verwendung eines beliebigen Insektizids empfohlen.

Vorbeugung

Der Großteil der vorbeugenden Maßnahmen wird durch die Einhaltung der Pflegerichtlinien für die Pflanze umgesetzt. Das Jäten verhindert eine Verdichtung der Pflanzung und gewährleistet eine normale Luftzirkulation. Dies verhindert die Entstehung von Pilzen. Aus demselben Grund muss der Boden regelmäßig gelockert werden. Erstens wird der Sauerstoffzugang zu den Farnwurzeln ermöglicht. Zweitens wird Unkraut entfernt.

Zur Vorbeugung von Vergilbung der Blätter und verschiedenen Defekten wird empfohlen, 2-3 Mal pro Saison Dünger auszubringen. Dies können mit Mineralstoffkomplex angereicherte Mischungen oder organische Dünger sein. Im Frühjahr ist die Anwendung von Stickstoffmischungen sinnvoll, im Sommer und Herbst von Kalium-Phosphor-Düngern.

Als zusätzliche Maßnahmen werden durchgeführt:

  1. Besprühen der Sträucher mit Aufgüssen von Kräutern, Knoblauch, Zwiebeln;
  2. Bestäuben mit Holzasche;
  3. Behandlung mit Seifenlauge (es wird Kernseife verwendet).

Vermehrung

Der Straußenfarn vermehrt sich auf zwei Arten.

Dies geschieht durch Teilung des Busches. Am besten führt man dies im zeitigen Frühjahr oder im Spätsommer durch. Vom Mutterpflanze wird ein Rhizomfragment mit 1 oder 2 Erneuerungsknospen abgetrennt.

Die Sporen, die sich auf den sporentragenden Blättern befinden, bleiben über viele Jahre keimfähig. Sie werden in kleine, mit Torf gefüllte Behälter ausgesät. Bis zur Keimung wird die Unterlage befeuchtet. Die Aussaat wird etwa 3–5 Wochen unter Glas aufbewahrt, bis die Keimlinge erscheinen. Nach 2–3 Wochen werden die aufgetauchten Sämlinge in einzelne Kästen pikiert, die mit einer Mischung aus Torf, fruchtbarer Erde und Sand gefüllt sind.

Die aus Sporen gewonnenen Setzlinge entwickeln sich schneller und haben ein starkes Immunsystem, was sich in ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten, Schädlinge und ungünstige Umweltbedingungen äußert.

Verwendung in der Landschaftsgestaltung

Wie bereits erwähnt, wird der Farn häufig in der Landschaftsgestaltung eingesetzt. Die Pflanze wirkt originell in Einzel- und Gruppenpflanzungen, am Fuße einer Steinmauer oder zwischen Felsbrocken. Der Straußenfarn wird in schattigen Ecken des Gartens und an Nordhängen platziert. Mit den buschigen, federartigen Blättern werden Gartenwege, Zufahrten und Blumenbeete dekoriert.

Am häufigsten wird der Farn bei der Gestaltung der Ufer von künstlichen Teichen, Gartenbrunnen und anderen Wasseranlagen verwendet.

Der Straußenfarn findet auch seinen Platz in Blumenbeeten mit folgenden Arten:

  1. Iris;
  2. Pfingstrosen;
  3. Rittersporn.

An schattigen Stellen harmoniert der Farn gut mit Taglilien und Funkien. Die Kombination mit anderen Kulturen sollte vorsichtig erfolgen, da die Pflanze benachbarte Pflanzungen unterdrücken kann.

In manchen Fällen wird der Farn als Tarnobjekt genutzt, um früh verblühende Frühlingspflanzen wie Narzissen, Tulpen, Fritillarien und andere Zwiebelgewächse zu verstecken. Das dichte Grün der ausladenden Blätter verdeckt die verblühenden Pflanzen, die zu diesem Zeitpunkt vergilben und welken.

Wichtig! Bei der Gestaltung eines Blumenbeets muss berücksichtigt werden, dass der Farn schnell an Größe zunimmt. Der hohe Busch unterdrückt benachbarte Kulturen, die später kaum noch zu erkennen sind.

Die sporentragenden Blätter behalten über einen langen Zeitraum ihr ästhetisches Aussehen. Floristen verwenden sie als Trockenblumen für die Herstellung origineller Sträuße und Blumenarrangements.

Video über den Anbau des Straußenfarns im Garten:

Wie man Farn im Garten anbaut und pflegt

Farne im Garten sind eine schöne Dekoration und verleihen eine exotische Note, obwohl die Pflanze weder Blüten noch echte Blätter hat. Moderne Farnvertreter sind eine würdige Bereicherung für ein Alpinum, den Wurzelbereich von Bäumen oder jeden geeigneten Platz im Garten. Pflanzung und Pflege von Farnen sind recht einfach, und das Ergebnis erfreut mit zartem Grün der filigranen Blätter.

Kurze Beschreibung

Ein mehrjähriger krautiger Strauch, der im ganzen Land vorkommt. Vom Aussehen her ähnelt er einem aufgeplusterten Auerhahnschwanz in der Balzzeit. Verschiedene Pflanzenarten ermöglichen es, sowohl einen kleinen Busch (ca. 300 mm) mit gefiederten Blättern als auch einen großen Strauch von der Größe eines jungen Bäumchens (0,8–1,5 m) zu ziehen. In der Natur gibt es sogar Pflanzen, die diese Größe noch übertreffen.

Die Pflanze hat ein mittelgroßes, verzweigtes Wurzelsystem und einen festen, aus Leitgewebe bestehenden Stängel. Fälschlicherweise werden die einfachen Blattwedel (Farnwedel) als Laub des Farns angesehen. Die Blattwedel bilden sich aus Knospen an den Wurzeln und bestehen aus einem komplexen Stängelsystem.

Auf den Wedeln entwickeln und reifen die Samen (Sporen) des Farns – dies ist eine der Vermehrungsarten. Farne können an jedem Ort im Garten wachsen, auch im Schatten gedeiht die Pflanze gut.

Arten von Gartenfarnen

Es wird empfohlen, 6 Pflanzenarten zu setzen:

  1. Mehrere Sorten des wärmeliebenden Aspleniums wurden für die Pflanzung in den zentralen Regionen des Landes angebaut. Der beste Standort ist der Halbschatten, dort gedeiht die Pflanze gut und bildet schöne 'Blätter' aus kleinen Rosetten. Von Frühjahr bis Spätherbst verliert die Pflanze nicht an Attraktivität.
  2. Niedrige Büsche der Woodsia wachsen in der Natur an felsigen Hängen und sogar an alten Mauern. Mit Büschen von bis zu 200 mm Höhe kann man einen Steingarten schmücken, der 15–20 Jahre lang seine Schönheit bewahrt.
  3. Die Büsche des Frauenfarns (Athyrium) werden bis zu 1000 mm hoch. Am Strauch erneuert sich das Grün während der gesamten Saison.
  4. Die häufigste Farnart ist der Adlerfarn (Pteridium aquilinum), er kommt weltweit vor. Pflanzungen mit den dreiteiligen, gefiederten Blättern können im zeitigen Frühjahr als Schutz für Zwiebelblumen dienen. Gute Pflege im Garten sorgt für schnelles Wachstum und Ausbreitung des Strauchs. Um zu verhindern, dass er sich im ganzen Garten ausbreitet, muss er eingezäunt werden.
  5. Eine würdige Zierde des Blumenbeets ist der Busch des Königsfarns (Osmunda regalis) in großer Größe mit einer schönen gefiederten Krone. Es wird empfohlen, ihn auf feuchten Böden zu pflanzen.
  6. Der Blasenfarn (Cystopteris) ist eine anspruchslose Farnart, die sich für einen Steingarten im Halbschatten eignet.

Vermehrungsmethoden

Der Hauptunterschied der Farne ist, dass sie nicht blühen und keine Samen bilden. Die einzig möglichen Vermehrungsmethoden sind Sporen und vegetative Methoden. Betrachten wir jede davon genauer.

Sporen

Dies ist nicht die einfachste, aber bei Hobbygärtnern beliebte Methode. In der Wildnis vermehrt sich der Strauch genau auf diese Weise. Das Pflanzmaterial kann man im Wald oder bei Nachbarn sammeln oder im Gartenfachgeschäft kaufen:

  1. Beginnen Sie im Frühjahr mit dem Sammeln der Sporen für die Pflanzung. Untersuchen Sie die Unterseite der Blattspreite. Wenn Sie kleine, dunkel gefärbte Höcker entdecken, beginnen Sie mit der Sporenernte. Schneiden Sie dazu Teile der Blattspreite mit den Höckern mit einem scharfen Messer ab. Legen Sie sie in eine Papiertüte und lassen Sie sie dort, bis das Laub getrocknet ist.
  2. Im Winter sammeln Sie die braunen Staubkörner aus den Tüten. Für die Pflanzung müssen Sie kleine Kisten vorbereiten. Geben Sie unten eine Drainageschicht hinein und füllen Sie die Behälter mit einer Mischung aus gleichen Teilen Humus, Sand und Torf.
  3. Befeuchten Sie die Erde mit einer Sprühflasche und verteilen Sie die Sporen gleichmäßig auf der gesamten Bodenoberfläche. Die Sporen müssen nicht mit Erde bedeckt werden. Befeuchten Sie die Erde noch etwas mit der Sprühflasche und wickeln Sie die Kiste in eine Tüte oder Abdeckmaterial.
  4. Nach 30 Tagen beginnen die ersten 'Triebe' zu sprießen. Entfernen Sie zu diesem Zeitpunkt die Tüte. Die gekeimten Sprossen ähneln einem Moosteppich. Befeuchten Sie die Erde jeden Tag ein wenig.
  5. Wenn die weiblichen und männlichen Arten der Sprossen zu verbinden beginnen, pflanzen Sie sie in einzelne Behälter um und ziehen Sie sie weiter, bis im Frühling konstante Wärme und ausreichende Bodenerwärmung herrscht.

Teilung des Busches

So vermehren sich die Büschel des Straußfarns und des Adlerfarns. Die Arbeiten sollten beginnen, sobald sich nach dem Winter positive Temperaturen einstellen:

  • Wählen Sie unter den wachsenden Büschen einen Farn mit dichten und kräftigen Rosetten aus (gehen Sie für die Ernte in die Wälder oder fragen Sie Nachbarn);
  • Treten Sie vom Busch zurück, graben Sie ihn vorsichtig aus der Erde aus und achten Sie darauf, die Wurzeln nicht zu beschädigen;
  • Zu Hause angekommen, waschen Sie den Farn mit warmem Wasser ab;
  • Teilen Sie den Busch in einzelne Teile, wobei jeder Teil mindestens 3 Knospen und unbeschädigte Wurzeln haben sollte.

Es bleibt nur noch, die fertigen Pflanzen ins Beet zu setzen.

Wichtig! Zögern Sie die Umpflanzung der Büsche nicht hinaus. Wenn die Wurzeln austrocknen, sinkt die Anwachsrate der Pflanzen drastisch.

Wurzelableger (Ausläufer)

Auf diese Weise vermehren sich Farne, die Ausläufer bilden, wie zum Beispiel Nephrolepis exaltata. Die Arbeiten beginnen im frühen Frühjahr. Legen Sie die Ableger in eine flache Rinne und ritzen Sie sie auf der Unterseite leicht ein. Bewässern Sie die Rinne; wenn die Sprossen durchbrechen, düngen Sie sie mit Asche oder einem beliebigen Volldünger (aber das ist nicht zwingend erforderlich).

Die Sprossen sind kräftig geworden, also müssen Sie die Stelle mit dem angeritzten Ausläufer ausgraben und ihn vollständig vom Mutterbusch trennen. Dies gibt den Anstoß zur Entwicklung eines eigenen Wurzelsystems der Setzlinge. Pflanzen Sie die kräftigen Sprossen an ihren endgültigen Standort (nachdem sich das Wetter erwärmt hat).

Es gibt noch eine weitere Vermehrungsmethode – durch Knospung. Diese ist jedoch recht langwierig und kompliziert und eignet sich nur für einige wenige Pflanzenarten. Es werden Knospen verwendet: Diese werden vorsichtig abgeschnitten, in Sphagnum-Moos gepflanzt und mit Abdeckmaterial oder Glasglocken abgedeckt. Nach 25–30 Tagen werden die Sprossen an ihren Standort gepflanzt.

3>Vorbereitung zur Pflanzung

Es ist wichtig, diese Arbeiten mit aller Verantwortung zu behandeln, trotz der scheinbaren Einfachheit.

Standort

Vom Standort hängt die Möglichkeit der schnellen Entwicklung und des Wachstums des jungen Strauches und der erwachsenen Pflanze ab. Daher ist es wichtig, einige einfache Regeln zu beachten:

  • Lichtverhältnisse: Für alle Farnarten ist ein Beet im Halbschatten mit durchbrechenden Sonnenstrahlen die beste Option. Es ist akzeptabel, die Pflanzen im Schatten eines ausgewachsenen Laubbaums zu pflanzen; für Setzlinge eignet sich die Nordseite von Wirtschaftsgebäuden oder anderen Bauten;
  • Wind: Es wird nicht empfohlen, ein Blumenbeet an einem Ort mit ständigem Wind oder Zugluft anzulegen;
  • Feuchtigkeit: Gute Wachstumsbedingungen bietet die Pflanzung an schattigen Ufern eines Teichs oder Schwimmbeckens;
  • Bodenbeschaffenheit und -art: Bei der Pflanzung in sumpfigen Gebieten und schweren Böden ist es erforderlich, ein tiefes Loch zu graben und den Boden mit Blähton oder einfach zerkleinerten Ziegelsteinen zu füllen. Der Farn liebt feuchten Boden, aber ohne überschüssiges Wasser unter den Wurzeln. Ansonsten wächst der Farn auf fast jedem Boden gut.

Tipp! Sie können einen Steingarten anlegen oder die Pflanzen an der Stelle eines gefällten dicken Baumes pflanzen.

Bereiten Sie den Standort vor und umzäunen Sie die Fläche unbedingt mit Schiefer oder Brettern. Wenn diese Arbeit nicht erledigt wird, werden die Sträucher schnell den gesamten Platz im Blumenbeet einnehmen und schwache, niedrig wachsende Blumen unterdrücken.

Pflanzmaterial

Bei der Standortwahl ist es wichtig, die Farnart zu bestimmen, die Sie auf dem Grundstück pflanzen möchten. Wenn Sie einen Alpengarten oder Steingarten schmücken möchten, pflanzen Sie am besten niedrig wachsende Arten. Für die Gestaltung des zentralen Teils einer Skulpturenkomposition oder einfach einer schönen Pflanze empfehlen wir, hochwachsende Arten zu pflanzen.

Wenn Sie sich entscheiden, fertige Farnsetzlinge zu kaufen, sollten Sie dies nicht auf spontanen Märkten oder bei Straßenverkäufern tun. Solche Käufe enttäuschen oft. Wenn schon, dann nur in spezialisierten Gartenmärkten, mit Überprüfung aller Pflanzdokumente.

Achten Sie beim Kauf unbedingt auf den Zustand der Wedel und ihre Färbung. Es sollten keine Flecken oder auch nur geringfügige Beschädigungen vorhanden sein. Kaufen Sie am besten Sträucher mit einer gleichmäßigen Größe von dichtem und saftigem „Laub“.

Die ideale Variante ist, einfach in den nahegelegenen Wald zu gehen, einen kräftigen Strauch auszugraben und ihn in 4–5 pflanzfertige Triebe zu teilen.

Pflanzung

Da der Farn Wärme liebt, sollten die Setzlinge erst dann ins Freiland gesetzt werden, wenn warmes Wetter eingesetzt hat und die Gefahr von Spätfrösten vorüber ist.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Pflanzen des Farns:

  • Bereiten Sie die Pflanzlöcher vor; ihre Breite und Tiefe sollte die Maße des Strauches und seiner Wurzeln um das Dreifache übertreffen;
  • Lassen Sie einen Abstand zwischen den Pflanzen und zu den benachbarten Blumen von mindestens 300 mm. Besonders wichtig ist es, diesen Abstand beim Pflanzen hochwachsender Farnarten einzuhalten;
  • Gießen Sie die Löcher mit Wasser und lassen Sie es einziehen;
  • Geben Sie auf den Boden eine dünne Schicht Blähton und Sand;
  • Mischen Sie gleiche Mengen der oberen fruchtbaren Bodenschicht aus dem Beet, Torf und Humus, und füllen Sie die Löcher bis zur Hälfte der Tiefe mit dieser Erde;
  • Wir setzen den Busch in die Mitte des Lochs und füllen ihn in kleinen Portionen mit Erde bis zum oberen Rand des Pflanzlochs. Dabei ziehen wir den Busch gelegentlich leicht nach oben, um Lufteinschlüsse und lockeren Boden unter den Wurzeln zu schaffen;
  • Wir verdichten die obere Erdschicht leicht für einen stabilen Stand des Busches und füllen das Loch bis zum oberen Rand mit einer Mulchschicht auf.

Pflegehinweise für ausgewachsene Pflanzen

Diese Arbeiten bereiten selbst Anfängern keine besonderen Schwierigkeiten, jedoch ist es unabdingbar, die grundlegenden Maßnahmen zu kennen und durchzuführen.

Bewässerung und Bodenlockerung

Dies ist die Grundvoraussetzung für das Wachstum und die Entwicklung eines schönen Busches. Die Wurzeln müssen stets mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden, daher muss der Boden feucht und locker sein. Die Büsche sollten nicht häufig und reichlich gegossen werden. Nur in den ersten Wachstumstagen ist es wichtig, den Boden täglich mit einer kleinen Menge Wasser zu befeuchten. Nach der Bewurzelung der Farne ist eine Bewässerung nur in Trockenperioden erforderlich.

Von Zeit zu Zeit muss eine Mulchschicht aus Torf, alten Sägespänen oder Sonnenblumenkernschalen aufgetragen werden. Eine Schicht Tannennadeln unter den Farnbüschen sorgt für eine angenehme Atmosphäre im Garten.

Düngung

Eine große Menge mineralischer und organischer Düngemittel ist für Farne nicht erforderlich. Während der aktiven Entwicklungsphase der Büsche ist eine Blattdüngung erlaubt, indem die Büsche mit fertigen Mehrnährstoffdüngern mit Wachstumsverstärkern besprüht werden. In der Vorwinterzeit werden die Farne mit Kupfersulfat behandelt und der Wurzelbereich mit Holzasche und einer kleinen Menge organischer Substanz bedeckt.

Verjüngung der Stauden

Nach den ersten zwei Lebensjahren der Büsche müssen alte Blattspreiten, beschädigte oder geschwächte Rosetten entfernt werden. Diese Arbeiten werden einmal jährlich wiederholt und nach der Überwinterung im zeitigen Frühjahr durchgeführt. Der Rückschnitt ermöglicht nicht nur eine deutliche Verjüngung der Büsche, sondern auch die Gewinnung von Pflanzmaterial.

Ein weiterer notwendiger Schritt für das normale Wachstum und die Entwicklung der Farne ist die Vorbereitung der Pflanzen auf die Überwinterung. Dazu bedecken wir die Büsche mit einer Schicht Stroh oder gemähtem Gras und hüllen sie mit Abdeckmaterial ein. Diese Maßnahme schützt die Büsche in schneelosen Wintern bei starkem Frost.

Farne gehören zu den ältesten Pflanzen der Erde, sie haben unter Bedingungen überlebt, die wir uns kaum vorstellen können. Dennoch benötigen Farne ein Minimum an Pflege. Dadurch werden die Büsche Sie mit sattem Grün und einer dichten, filigranen Krone erfreuen.

2>Anbau und Pflege von Gartenfarn

Der Farn ist eine der bekannten Pflanzen. Viele haben ihn zum ersten Mal durch die Legende von der Johannisnacht kennengelernt, in der der Farn angeblich blüht. Sie besagt, dass, wenn man in dieser Nacht eine Blume findet, einem Glück bevorsteht. Ob das wahr ist oder nicht, weiß niemand. Was jedoch außer Zweifel steht, ist, dass es eine erstaunlich schöne Pflanze ist, die jeden Hof und Garten schmücken kann.

  • Gartenfarn: allgemeine Eigenschaften
  • Welche Farnarten eignen sich für den Anbau im Garten?
  • Wie wählt man einen Standort auf dem Grundstück?
    • Braucht der Farn Beleuchtung?
    • Boden für die Pflanzung
  • Besonderheiten der Pflanzung
  • Wie pflegt man den Farn im Garten?
    • Wie gießen?
    • Bodenpflege
    • Düngung im Garten
    • Umtopfen
  • Wie vermehren?
  • Fazit

Dazu braucht es nicht viel — die Regeln seines Anbaus zu lernen. Erwarten Sie jedoch nicht, die Blüte des Farns zu sehen. Zumindest ist kein Fall bekannt, dass jemandem das gelungen wäre. Doch selbst dieser Umstand hält Gärtner und Liebhaber von Wildpflanzen nicht ab, die ihn sehr oft als eines der Hauptelemente der Gartendekoration verwenden.

Auf der Welt gibt es etwa 10.000 Farnarten, sodass jeder Gärtner die Sorte auswählen kann, die ihm am besten gefällt. Aber auf jeden Fall wird es nicht gelingen, seine Schönheit zu schätzen, ohne die Feinheiten des Farnanbaus im Garten zu kennen.

Gartenfarn: allgemeine Merkmale

Jede Farnart ist auf ihre eigene Weise einzigartig. Diese Pflanzen unterscheiden sich nicht nur in der Größe, sondern auch im Lebenszyklus, der Lebensform und den strukturellen Merkmalen. Verbindend ist ihr Aussehen, das hilft, sie als Farn zu erkennen. Wenigen ist bekannt, dass es sich um die größte Gruppe der Sporenpflanzen handelt. Sie haben viele Besonderheiten. Sie haben nicht nur Blätter in verschiedenen Formen, sondern sind zudem feuchtigkeitstolerant und von Natur aus anpassungsfähige Pflanzen.

Welche Farnarten eignen sich für den Anbau im Garten?

Heutzutage bauen viele Gärtner, die mit den Besonderheiten der Pflanzung und Pflege von Farnen im Freiland vertraut sind, diese auf ihren Grundstücken an. Sie dienen nicht nur als Dekoration für Gärten und Gewässer, sondern sind oft auch eines der Hauptelemente, mit denen sich wunderschöne Landschaftskompositionen gestalten lassen.

Es gibt mehrere winterharte Farnarten auf der Welt, die auch unter den rauen Bedingungen unseres Landes wachsen können:

  • Adlerfarn. Eine sehr schöne Pflanze, deren Wurzeln heilende Eigenschaften haben. Diese Art erreicht eine Höhe von 80 cm.
  • Frauenfarn. Eine Pflanze, deren Höhe 1 m nicht überschreitet. Sie kann bis zu 10 Jahre am selben Standort wachsen.
  • Männlicher Wurmfarn. Eine relativ hochwüchsige Pflanze, die bis zu 1,5 m hoch werden kann. Sie lässt sich erfolgreich durch Rhizomstücke vermehren. Eine ausgezeichnete Wahl für den Garten. Pflegeleicht.
  • Busch-Wurmfarn. Eine hochwüchsige, immergrüne Pflanze aus der Familie der Farne.
  • Straußfarn. Die Hauptbesonderheit dieser Art ist die Fähigkeit, in kurzer Zeit effektvolle, üppige Bestände zu bilden. Sie ist anspruchslos an die Lichtverhältnisse, daher kann sie problemlos sowohl im Vollschatten als auch an offenen Standorten angebaut werden.
  • Asplenium. Auch bekannt als Streifenfarn. Die Pflanze ist wärmeliebend, es gibt jedoch auch frostharte Asplenium-Arten, die Kälte bis zu — 18 Grad problemlos vertragen. Diese Art wird von Gärtnern sehr oft als Dekoration gewählt.
  • Nestfarn. Eine einzigartige Pflanze, die sogar ohne Erde angebaut werden kann. Als Nährmedium können Laubhaufen, Totholz und Baumstämme dienen. Die Pflanze wird nicht länger als 1 m. Auf Wunsch kann man in Gärtnereien besondere Zwergsorten kaufen.
  • Zwiebel-Streifenfarn. Er ist auch unter dem Namen ‚Laubabwerfender Farn‘ bekannt. Seine Heimat ist Neuseeland. Er eignet sich hervorragend für den Garten. Damit er den strengen Winter übersteht, müssen die Wurzeln mit trockenen Blättern geschützt werden, oder man gräbt ihn einfach aus und lagert ihn mit einem Erdballen bis zum Frühjahr im Keller. Er gehört zu den mittelhohen Pflanzen und erreicht eine Länge von 60 cm.
  • Lebendgebärender Streifenfarn. Er unterscheidet sich von anderen Arten durch seine Vermehrungsweise. Während des Wachstums bilden sich auf der Oberseite der Blätter Knospen, die nach dem Kontakt mit der Erde neue Exemplare hervorbringen.

Wie wählen Sie einen Standort auf dem Grundstück aus?

Wenn Sie eine Vorliebe für diese Pflanze entwickelt haben und sie in Ihrem Grundstück sehen möchten, dann müssen Sie sich mit den Regeln für das Einpflanzen von Farn vertraut machen. Zunächst müssen Sie verstehen, dass Farn eine schatten- und feuchtigkeitsliebende Pflanze ist. Genau unter Berücksichtigung dessen müssen Sie den Standort für ihn wählen und Pflegemaßnahmen planen. Sicherlich haben Sie auf Ihrem Grundstück schattige Plätze, die ständig leer stehen. Genau dort können Sie den Farn pflanzen. Es ist eine einzigartige Pflanze, die problemlos Bedingungen überstehen kann, unter denen andere Vertreter der Flora nicht überleben können, und sie zeigt selbst ohne regelmäßige Düngung aktives Wachstum.

Um die Tiefe des Pflanzlochs sowie den Abstand zwischen benachbarten Sträuchern richtig zu berechnen, müssen Sie sich an den Maßen der ausgewachsenen Pflanze orientieren. Wenn Sie eine langrhizomige Farnart zum Einpflanzen gewählt haben, sorgen Sie dafür, dass er so viel Platz wie möglich hat. Andernfalls kann der Farn, wenn er ausgewachsen ist, die neben ihm befindlichen Pflanzen stark bedrängen. Oder Sie können anders vorgehen und ihnen künstlich den Platz begrenzen.

Benötigt der Farn Beleuchtung?

Der Farn fühlt sich auch bei völliger Dunkelheit wohl, jedoch sollte er nicht dauerhaft ohne Sonnenlicht bleiben, da sich dies negativ auf seine Blätter auswirkt, die schnell vergilben und stumpf werden. Und dann bekommt der Farn ein völlig anderes Aussehen, mit dem Sie nicht einmal gerechnet haben. Am besten wächst er dort, wo es viel diffuses Sonnenlicht gibt. Aber vermeiden Sie auf jeden Fall, dass direkte Sonnenstrahlen auf ihn treffen.

Boden zum Pflanzen

Einer der wichtigen Punkte, die beim Anbau von Farnen zu beachten sind, ist der Boden für die Pflanzung. Am wohlsten fühlt sich die Pflanze in lockerer, gut wasserdurchlässiger Erde. Der Boden sollte eine solche Struktur haben, dass sich kein Wasser staut und keine Fäulnisprozesse an den Wurzeln entstehen. Dazu muss vor dem Einpflanzen unbedingt Flusssand oder anderes Drainagematerial hinzugefügt werden.

Die hinsichtlich der Zusammensetzung optimale Bodenmischung sollte Folgendes enthalten:

  • 2 Teile Erde;
  • 2 Teile Torf;
  • 1 Teil Sand.
Siehe auch:
Chrysantheme multiflora in Sibirien: Pflanzung und Pflege

Gießen Sie das Pflanzloch unbedingt gut, und setzen Sie dann den Strauch vorsichtig hinein. Versuchen Sie, so viel Erde wie möglich an den Wurzeln zu erhalten, in der der Strauch vor dem Umpflanzen gewachsen ist. Dies beschleunigt seine Eingewöhnung am neuen Standort.

Besonderheiten der Pflanzung

Eine der wichtigen Fragen, die Gärtner lösen müssen, die einen Farn im Garten pflanzen möchten, ist es, einen geeigneten Standort für ihn zu finden. Dieser sollte im Schatten liegen und ausreichend diffuses Sonnenlicht bieten. Wenn Sie einen Farn pflanzen möchten, den Sie aus dem Wald ausgegraben haben, versuchen Sie, an seinen Wurzeln so viel Erde wie möglich zu belassen, in der er gewachsen ist. In diesem Fall braucht die Pflanze weniger Zeit, um sich am neuen Standort einzuleben und zu wachsen.

Wie pflegen Sie den Farn im Garten?

Wenn Sie möchten, dass der Farn nach dem Umpflanzen schnell anwächst und grüne Masse bildet, müssen Sie darauf achten, dass die Erde stets gut feucht ist. Beachten Sie, dass der Farn alle 4 Jahre erneuert und ausgedünnt werden muss. Achten Sie auf das Auftreten alter, kranker und beschädigter Blätter und entfernen Sie diese rechtzeitig, aber tun Sie dies sehr vorsichtig.

Wenn Sie sich entschieden haben, nicht frostresistente Sorten in Ihrem Garten zu ziehen, sorgen Sie unbedingt für ihren Winterschutz. Dazu können Sie Torf oder trockenes Laub verwenden. Dies ist das Einzige, was Sie wissen müssen, damit der Gartenfarn bei Ihnen gut wächst. Eine Düngung ist nicht erforderlich. Auch Schädlingsbekämpfung ist nicht nötig, da er für Schädlinge nicht von großem Interesse ist.

Wie gießen Sie?

Während der ersten Saison nach der Pflanzung benötigt der Zierfarn besonders viel Feuchtigkeit. Daher müssen Sie darauf achten, dass der Boden stets feucht ist, nicht nur im Frühjahr, wenn die Pflanze in die Phase des aktiven Wachstums eintritt, sondern auch im Sommer, wenn es häufig zu längeren Trockenperioden kommt.

  • Die Pflanze muss so gegossen werden, dass nicht nur die Wurzeln, sondern auch die Blätter Feuchtigkeit erhalten, wofür sie besprüht werden sollten.
  • Nach dem Gießen wird empfohlen, den Boden um die Büsche mit Nadelholz zu mulchen. Dies reduziert die Verdunstung von Feuchtigkeit und macht die Farnwurzeln stärker und widerstandsfähiger.

Bodenpflege

Während der gesamten Saison muss der Boden, in dem der Farn wächst, locker und feucht gehalten werden. Vermeiden Sie Staunässe, da dies zu Wurzelfäule führen kann. Wenn Sie diese Pflegehinweise befolgen, können Sie optimale Bedingungen für das normale Wachstum des Gartenfarns schaffen.

Düngung im Garten

Eine Düngung des Farns ist nicht erforderlich. Es kann jedoch nicht schaden, wenn Sie möchten, dass die Pflanze keinen Mangel an Nährstoffen hat und gut wächst und gedeiht. Beginnen Sie mit der Düngung bereits im zeitigen Frühjahr, sobald die ersten jungen Triebe erscheinen. Der Farn reagiert gleichermaßen gut auf organische und anorganische Düngemittel.

Welken der Pflanze, Vergilben oder Austrocknen der Blätter sind Anzeichen für einen Mangel an Mineralien und Nährstoffen. In diesem Fall ist eine Düngung mit flüssigem Mineraldünger erforderlich, der vorzugsweise zusammen mit dem Wasser in den Boden eingebracht werden sollte.

Umpflanzung

Irgendwann fragen sich viele Gärtner, wann der Farn im Garten umgepflanzt werden sollte. Die beste Zeit dafür ist der Frühling, wenn die Pflanze zu wachsen beginnt. Man kann dies jedoch auch etwas später tun. Aber seien Sie vorsichtig beim Ausgraben, da es sehr wichtig ist, das Wurzelsystem nicht zu verletzen.

Achten Sie darauf, dass möglichst viel Erde an den Wurzeln der Pflanze haften bleibt, und gießen Sie den Farn nach dem Umpflanzen gründlich. Vergessen Sie nicht, dass die Erde nach dem Einpflanzen immer nachsackt. Daher reicht es aus, ein flaches Loch für die Pflanze zu graben. Machen Sie es so groß, dass alle Wurzeln bequem hineinpassen, wenn Sie sie ausbreiten.

Sobald der Busch des Zierfarns im Loch ist, korrigieren Sie seine Position, sodass die Spitze des Rhizoms auf Bodenhöhe liegt, und gießen Sie dann gründlich. Beginnen Sie sofort, das Loch mit Erde zu füllen. So vermeiden Sie die Bildung einer Luftschicht und festigen gleichzeitig die Wurzeln mit der Erde.

Für die Pflanzung des Zierfarns Straußenfarn eignet sich am besten Erde mit einem hohen Anteil an organischen Stoffen. Falls Sie damit Probleme haben, können Sie den Busch während des Umpflanzens nicht mit normalem Wasser, sondern mit «ArganiQ» für den Garten gießen, wobei die Aufwandmenge von 300 g pro Eimer Wasser einzuhalten ist. Dadurch kann sich der Farn schneller an den neuen Standort anpassen.

Wie vermehren?

Am häufigsten wird der Farn durch Teilung ausgewachsener Büsche vermehrt. Es gibt jedoch Arten, die auch durch Knospung vermehrt werden können.. Es ist empfehlenswert, diesen Vorgang zu Beginn des Herbstes durchzuführen. Dazu wählen Sie einen gesunden und gut entwickelten Busch, biegen ihn zum Boden und schütten dann feuchte Erde an den Rändern darüber, wobei Sie darauf achten, die Mittelrippe nicht zu berühren.

Auch der Farn, einschließlich des Straußenfarns, lässt sich gut durch Sporen vermehren. Dazu müssen sie nach der Blüte gesammelt, auf Papier ausgebreitet und gut getrocknet werden. Etwa Mitte Januar können sie dann in ein Substrat gesät werden, das an einem Ort gesammelt wurde, an dem Farn wächst.

Fazit

Der Farn bedarf keiner besonderen Vorstellung, auch wenn nicht jeder von uns die Gelegenheit hatte, diese Pflanze zu sehen. Trotzdem ist er bei Gärtnern sehr beliebt, die oft versuchen, einen Platz für ihn in ihrem Garten zu lassen. Einen Straußenfarn im Garten zu ziehen ist keine so schwierige Aufgabe, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Im Gegensatz zu anderen Pflanzen fühlt er sich in stark schattigen Bedingungen wohl und ist auch nicht besonders anspruchsvoll hinsichtlich der Bodenfruchtbarkeit.

Die Pflege ist ebenfalls nicht schwierig. Man muss nur darauf achten, dass der Boden stets feucht und locker ist. Das ist mehr als genug, damit diese Pflanze jede Saison aktiv wächst und den Gärtner mit ihrem leuchtenden Laub erfreut.

2>Farn im Garten: Pflanzung und Pflege

Beschreibung der Kulturpflanze

Farne sind die ältesten Pflanzen auf dem Planeten, die bis heute überlebt haben. Sie sind über 400 Millionen Jahre alt. Die Kulturpflanze umfasst mehr als 10.000 Varietäten. Dabei können sie sich so sehr unterscheiden, dass man sie optisch nicht als eine Kultur zusammenfassen würde. Die Kultur ist anspruchslos gegenüber dem Boden und widerstandsfähig gegen hohe Luftfeuchtigkeit.

Tatsächlich hat der Schildfarn keine Blätter. Die grünen Blattfiedern, die heute allgemein als Farnblätter angesehen werden, sind seine Zweige. Züchter versuchen, eine Farnart zu entwickeln, die echte Blätter besitzt. Eine ähnliche Sorte wurde gezüchtet und 'Lesna' genannt. Dennoch gilt sie nicht als Sorte mit vollwertigen Blättern. Es gibt Varietäten mit krautiger Wuchsform und solche mit holziger Wuchsform. Alle gehören zur Gruppe der Farnartigen.

Farn besitzt heilende Eigenschaften und ist in der Medizin seit langem weit verbreitet. Die langjährige Verwendung von Farnaufgüssen und -extrakten hat gezeigt, dass die Pflanze viele Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, der Leber, der Atemwege usw. lindern kann. Im Internet finden Sie viele Anleitungen, wie Sie selbst einen Aufguss oder Sud aus Farnblättern zubereiten können.

Heutzutage ist Farn im Garten keine Seltenheit. Die Pflanzung und Pflege von Farnen im Freiland ist nicht kompliziert. Zierfarn oder Gartenfarn entwickeln sich bei richtiger Pflege gleichermaßen gut. Die Pflanze kann sogar im Ural gepflanzt werden, unter Berücksichtigung der klimatischen Bedingungen dieser Region. Wie man Farn umpflanzt, richtig anbaut und den Schildfarn vor Krankheiten schützt, wird im Folgenden erläutert.

Pflanzung und Pflege im Freiland

Wie pflanzt man Farn im Garten? Vor dem Pflanzen des Farns auf dem Grundstück sollten Sie seine Art bestimmen. Der Setzling sollte keine sichtbaren Schäden oder Krankheiten aufweisen. Wenn ein Schildfarn umgepflanzt wird, der zuhause gewachsen ist, sollten Sie ihn auf Schädlinge und Erkrankungen des Wurzelsystems untersuchen. Wenn Sie einen Setzling kaufen, empfiehlt es sich, den Kauf auf Agrarausstellungen zu tätigen. An diesen Orten ist die Wahrscheinlichkeit, eine unechte Sorte zu kaufen, wesentlich geringer. Beim Kauf sollten Sie auf Farbe und Größe der Blätter achten. Die Farbe sollte sattgrün sein, die Blätter gleich lang und ohne braune Flecken.

Im nächsten Schritt wählen Sie den Standort für die Pflanzung des Schildfarns. Dieser Schritt ist sehr wichtig, da die Wahl des Pflanzortes das Wachstum und die Entwicklung beeinflusst. Wie pflanzt man einen Farn, damit er schön und gesund wächst? Die Pflanzung und Pflege von Farnen im Freiland hat einige Nuancen. Die Pflanze bevorzugt schattige Standorte. Der optimale Pflanzplatz für den Farn im Garten ist in der Nähe eines Baumes mit großer Krone. Dabei sollte er nicht im Luftzug oder Wind stehen. Auch ein Platz, der auf einer Seite durch einen Zaun oder eine Hauswand geschützt ist, ist geeignet. Sehr günstig für die Entwicklung des Schildfarns wirkt sich ein nahe gelegenes Gewässer aus. Farne werden sehr häufig in der Landschaftsgestaltung verwendet. Mit diesen Pflanzen lassen sich einzigartige Kompositionen schaffen.

Der Farn im Garten

Der Schildfarn bevorzugt lockeren und leichten Boden. Obwohl er bezüglich der Bodenbeschaffenheit nicht anspruchsvoll ist – einige Arten können sogar in Baumspalten wachsen. Sehr oft findet man den Schildfarn an sumpfigen Standorten. Diese Pflanze liebt Feuchtigkeit. Sie muss Zugang zu Wasser haben, aber das Wasser sollte gut abfließen können. Zur Vorbeugung von Wurzelfäule wird eine Drainage verwendet. Damit der Schildfarn zu einem Busch bestimmter Größe heranwächst, werden in das Pflanzloch Stücke von Schiefer gelegt.

Das Umpflanzen der Pflanze ins Freie wird im Frühjahr empfohlen, nachdem die Lufttemperatur normalisiert ist und die letzten Fröste vorbei sind. Das Pflanzloch sollte so groß sein, dass der Setzling darin Platz hat. Der Abstand zwischen den Büschen sollte mindestens 40 cm betragen. In das Pflanzloch werden Düngemittel gegeben: Kompost oder Mineraldünger. Die Erdmischung sollte Torf und Sand enthalten. Während des Pflanzens sollte darauf geachtet werden, dass die Wurzeln der Pflanze nicht freiliegen. Sie müssen unbedingt einen Erdballen vom vorherigen Standort haben. Die Wurzeln werden vorsichtig im Loch ausgebreitet und mit Erde, die Torf enthält, bedeckt. Der Schildfarn sollte stabil im Loch stehen.

Die wichtigste Voraussetzung für die Entwicklung und das Wachstum des Schildfarns ist die Bewässerung. Junge oder kürzlich umgepflanzte Pflanzen benötigen mehrere Monate lang tägliches Gießen. Nach dem Gießen muss der Boden gelockert werden. Dies fördert die Sauerstoffzufuhr zu den Wurzeln. Außerdem sollte zu dieser Zeit Unkraut entfernt werden, das die Pflanze erstickt. Anschließend sollte das Pflanzloch gemulcht werden. Dadurch bleibt die Feuchtigkeit erhalten und die Menge an Unkraut wird verringert. Als nützlicher Mulch gelten Tannennadeln.

Farne benötigen keine reichliche Düngung, aber mäßige Düngergaben schaden der Pflanze nicht. Meistens wird flüssiger Dünger verwendet. Gedüngt werden kann sowohl mit mineralischen als auch mit organischen Düngemitteln.

Farne breiten sich schnell aus. Damit die Pflanze gepflegt und gesund aussieht, benötigt sie einmal jährlich eine Ausdünnung. Beim Ausdünnen können Sie die Pflanze umtopfen und vermehren. Beim Kultivieren und Ausdünnen werden kranke oder beschädigte Rosetten entfernt. Die Anzahl der Umtopfungen sollte begrenzt werden, da der Farn sich an seinen Standort gewöhnt.

Die meisten Sorten des Schildfarns vertragen den Winter und niedrige Temperaturen problemlos. Es gibt jedoch Arten, die einen Winterschutz benötigen. Für einen sicheren und korrekten Winterschutz sollten Sie den Boden mit Stroh mulchen, damit die Wurzeln nicht erfrieren, die Farnblätter vorsichtig auf den Boden legen, mit Stroh abdecken und darüber Agrarvlies oder Gewächshausfolie spannen.

Die Pflanzung und Pflege von Farnen im Garten bereitet selbst einem Hobbygärtner keine großen Schwierigkeiten. Der Schildfarn ist eine Zierde für jeden Standort.

Vermehrungsmethoden der Pflanze

Farne können auf verschiedene Weise vermehrt werden: durch Sporen, durch Teilung des Rhizoms, durch Teilung des Busches und durch Absenker.

Am häufigsten wird der Schildfarn durch Sporen vermehrt. Die Sporen reifen in kleinen Gruppen auf der Innenseite des Blattes heran. Ende des Sommers werden sie reif und dunkel. Sporen mögen keine direkte Sonneneinstrahlung. Sie werden in ein mit Torf gefülltes Gefäß ausgesät. Das Gefäß wird mit Gewächshausfolie oder Glas abgedeckt. Es wird empfohlen, darauf zu achten, dass die Erde stets feucht bleibt. Die ersten Keimlinge sind bereits nach 2 Wochen zu sehen. Die aus Sporen gewachsene Pflanze kann frühestens nach 2 Jahren ins Freiland gepflanzt werden. Die aus Sporen entwickelten Pflanzen haben eine starke Immunität und sind kräftiger und widerstandsfähiger.

Farne können auch durch Teilung des Rhizoms oder durch Absenker vermehrt werden. Dazu muss ein Rhizom von etwa 25 cm Länge abgetrennt werden, das mindestens zwei Knospen aufweist. Auch Triebe mit einer Wurzellänge unter 25 cm können unter bestimmten Umständen geeignet sein. Solche Triebe können in mehrere Büsche geteilt werden. Dies geschieht im zeitigen Frühjahr bei kühlem Wetter, wenn die Pflanzzeit für Farne am besten ist. Auch der Herbst eignet sich für die Vermehrung. Beim Teilen des Busches sollten die Wurzeln mehrere Rosetten aufweisen, die mit einem Messer geteilt werden können, ohne das Wurzelsystem jeder Rosette zu beschädigen. Nach dem Einpflanzen benötigen die Rosetten reichlich Wasser. Bei Farnen ohne Rosetten erfolgt die Vermehrung nur durch Sporen. Wann Farne umgepflanzt werden können, hängt von den Wetterbedingungen ab. In der Regel geschieht dies im zeitigen Frühjahr, sobald die Frostgefahr vorüber ist.

Vermehrungsmethoden von Farnen

Krankheiten und Schädlinge

Farne sind eine Kulturpflanze, die sehr anfällig für Krankheiten und Schädlingsbefall ist.

Die Krankheiten der Pflanzen lassen sich in verschiedene Formen unterteilen:

  • Infektiöse;
  • Bakterielle;
  • Pilzliche;
  • Virale.

Infektiöse Krankheiten werden ausschließlich durch Entfernen und Vernichten der befallenen Pflanzenteile behandelt.

Die häufigsten Krankheiten bei Farnen sind:

  • Anthraknose. Die Symptome dieser Krankheit sind: Die Farnblätter werden mit rostfarbenen Flecken bedeckt. Bekämpfungsmaßnahmen: Sie reißen die befallenen Blätter ab und vernichten sie, wenden Sie ein Fungizid auf die Pflanze an und reduzieren Sie die Bewässerung für kurze Zeit.
  • Wurzelfäule. Die Krankheit äußert sich durch Gelbfärbung der Blätter. Nach einiger Zeit trocknen die Blätter aus und die Pflanze stirbt ab. Da die Pflanze aufgrund von zu hoher Bodenfeuchtigkeit erkrankt, müssen Sie die Bewässerung reduzieren, um dies zu vermeiden.
  • Blattfleckenkrankheit. Ein charakteristisches Merkmal der Krankheit ist das Auftreten kleiner, feuchter, brauner Flecken auf der gesamten Blattoberfläche. Mit der Zeit vergrößern sich die Flecken und verschmelzen zu einem großen. Die Behandlung besteht darin, dass Sie die befallenen Blätter entfernen und vernichten. Danach besprühen Sie die Pflanze mit einem Fungizid und gießen sie etwa 5 Tage lang nicht.
  • Grauschimmel. Sie können die Krankheit an folgenden Anzeichen erkennen: Auf der gesamten Pflanzenoberfläche erscheint ein grauer Schimmel. Sie können der Krankheit auf folgende Weise vorbeugen: Sie pflanzen Farne nicht dicht nebeneinander. Wenn Farne im Haus wachsen, lüften Sie den Raum, in dem sie sich befinden, jeden zweiten Tag. Während des Gießens sollten Sie darauf achten, dass kein Wasser auf die Farnblätter gelangt. Auch beim Ausbringen von Dünger in den Boden sollten Sie darauf achten, dass dieser nicht zu viel Stickstoff enthält. Stickstoff wirkt sich so auf die Pflanze aus, dass die oberen Gewebe der Pflanze weicher werden, die Immunität sinkt und die Blume zu anfällig für Infektionen und Viren wird. Sobald Sie das Anfangsstadium der Krankheit bemerken, müssen Sie die befallenen Teile entfernen und vernichten. Im Übrigen halten Sie sich an die Vorbeugung gegen diese Krankheit.

Zu den Schädlingen, die am häufigsten Farne befallen, gehören:

  • Weiße Fliege. Sie können den Schädling auf der Blattunterseite sehen. Kleine weiße Fliegen. Um den Farn von der Weißen Fliege zu befreien, schütteln Sie die Pflanze an der frischen Luft. Diese Maßnahme wird bei geringem Befall angewendet.
  • Springschwänze. Milchfarbene Insekten, die im Boden kriechen. Es ist nicht schwer, den Schädling loszuwerden. Sie müssen nur aufhören, die Erde zu übernässen, und sie mit trockener Erde oder Sand bestreuen.
  • Wollläuse. Sie können den Schädling an der weißen, watteartigen Schicht erkennen, die sich auf der Erde und dem Wurzelsystem der Pflanze bildet. Um den Schädling loszuwerden, müssen Sie ihn von der befallenen Erde befreien und das Wurzelsystem gründlich unter einem starken Wasserstrahl reinigen.
  • Nematoden. Auf den Blättern zeigen sich Ausscheidungen, die dann braun werden. Würmer, die das Wurzelsystem befallen, verursachen den Tod der Blume. Um die Würmer loszuwerden, erneuern Sie die Wurzeln der Pflanze, wechseln Sie die Erde und bewurzeln Sie den Farn erneut.
  • Spinnmilbe. Bei zu trockener Luft erscheinen auf der Blattinnenseite sehr kleine Milben, die sich von den Pflanzensäften ernähren. Außerdem spinnen sie Netze. Daran erkennt man den Schädling. Um die Milben loszuwerden, sollte die Pflanze mit verdünntem Terpentin besprüht werden.
  • Blattläuse. Die Farnblätter werden klebrig, beginnen sich zu verformen und trocknen aus. Blattläuse können verschiedene Krankheiten übertragen. Es sind kleine Insekten, die auf der Blattinnenseite erscheinen. Sie ernähren sich vom Pflanzensaft. Man kann sie durch Beschneiden der Pflanze loswerden. Eine Knoblauchlösung hat sich sehr bewährt. Man besprüht die Blätter und die obere Erdschicht.
  • Schmierläuse. Weißer Belag auf der Pflanze, ähnlich wie Watte. Der Belag wird mit Tüchern entfernt, die Blätter werden mit Seifenlauge abgewischt. Die Blätter können auch mit einer Alkohollösung behandelt werden. Die Reinigung sollte jeden zweiten Tag durchgeführt werden, bis die Symptome verschwinden.

Die Pflanze benötigt eine wöchentliche Kontrolle. Nur so kann man einen gesunden Farn heranziehen. Die Pflege ist nicht so schwierig, man muss nur auf regelmäßiges Gießen achten und die Pflanze auf Krankheiten und Schäden untersuchen.

2>Gartenfarn im Ferienhaus: Pflanzung und Pflege

Eine Pflanze wie der Farn ist vielen Menschen vor allem durch die Legende bekannt, dass sie nur einmal im Jahr blüht. Für ihre magischen Eigenschaften können wir nicht bürgen, aber an Schönheit mangelt es ihr nicht – viele Landschaften kann der Gartenfarn verschönern. Pflanzung und Pflege liegen in den Händen des Gärtners, und über alle Feinheiten dieser Maßnahmen sollte man ausführlicher berichten.

Farne zählen zu den ältesten Pflanzen, die sich hervorragend erhalten haben und die Menschen wohl noch lange erfreuen werden. Allerdings konnte während dieser ganzen Zeit niemand eine Blüte beobachten – jedenfalls gibt es keine offiziellen Bestätigungen. Das hindert sie jedoch nicht daran, in Gärten und auf Grundstücken ihren Platz zu finden, die Landschaft zu ergänzen und ein wunderbares dekoratives Element zu sein. Und es gibt über 10.000 Arten! Kein Wunder, dass jeder Gärtner für sich ein passendes Exemplar finden könnte.

Pflanzung

Ein wichtiger Aspekt, der der eigentlichen Pflanzung vorausgeht, ist die Wahl des richtigen Standorts für den Farn. Am besten eignen sich schattige Bereiche sowie nicht zu schwere und gut feuchte Böden. Die Kombination dieser beiden Eigenschaften ist ideal für ein prächtiges Wachstum. Sonnige Plätze sind hingegen völlig ungeeignet für Farne. Werden sie an solchen Stellen gepflanzt, erreichen sie nicht nur nicht die für ihre Art typische Größe, sondern bleiben auch sehr schwach. Achten Sie darauf, denn ein richtig gewählter Standort, eine regelgerechte Pflanzung des Farns im Garten und die entsprechende Pflege ermöglichen es, eine große Pflanze heranzuziehen.

Er benötigt keine großen Mengen an Dünger. Wenn es also im Garten Bodenbereiche gibt, in denen andere Blumen gar nicht gedeihen, kann man dort ruhig Farne pflanzen. Einen strengen optimalen Pflanzabstand gibt es nicht. In jedem Fall ist nur darauf zu achten, wie groß die jeweilige Art wird. Handelt es sich um Riesenarten, sollte zwischen den einzelnen Pflanzlöchern ein Abstand von mindestens 30 cm eingehalten werden. Bei Bedarf kann dieser Wert sowohl vergrößert als auch verkleinert werden. Wichtig ist nur, dass keine andere Pflanze die Entwicklung und das Wachstum behindert. Bei Exemplaren mit ausgedehnten Wurzeln ist es besser, von vornherein ein ausreichend großes Stück Land vorzusehen, damit sie anderen Blumen nicht im Weg sind. Oder Sie sehen bereits bei der Pflanzung künstliche Begrenzungen für das Wurzelwachstum vor. Diese können Sie wie einen gewöhnlichen Zaun dekorieren.

Manche Gärtner, für die auch die Herbstpflanzung von Farnen kein Problem darstellt, empfehlen, den Topf mit dem Farn vor dem Einsetzen des Rhizoms in das Pflanzloch ins Wasser zu stellen. Sobald keine Luftblasen mehr aufsteigen, können die Wurzeln herausgenommen und mit der Pflanzung begonnen werden. Übrigens sollte auch das Pflanzloch vorher angefeuchtet werden.

Wichtig ist, stets darauf zu achten, dass beim Pflanzen etwas Erde am Rhizom verbleibt, in der die Pflanze zuvor gewachsen ist. Das kann sowohl Erde aus dem Kübel als auch Waldboden sein, wenn der Farn dort ausgegraben wurde. Dies ist notwendig, damit die Pflanze schneller am neuen Standort anwächst und die Blätter nicht verwelken.

Wenn Sie die Wurzel in die Grube des Wedels (Blätter) setzen, sollten Sie die Blätter am besten gar nicht berühren. Sie sind sehr leicht zu beschädigen, was die dekorative Wirkung der Farngewächse beeinträchtigen kann. Nachdem die Wurzeln im Loch ausgebreitet sind, können Sie sie mit Erde bedecken und mit abgestandenem Wasser gießen.

Übrigens, wenn Sie die Frühjahrspflanzung der Farnwurzeln verpasst haben, sollten Sie sich nicht ärgern. Kaufen Sie Topfpflanzen – diese können das ganze Jahr über gepflanzt werden.

Vermehrung

Viele Gärtner fragen sich, wie man den Farn am besten im Garten pflanzt. Denn er vermehrt sich auf drei Arten:

  1. Teilung des Busches. Die einfachste Methode im Vergleich zum Anpflanzen von Sporen. Sie beinhaltet das einfache Teilen der Zwiebeln und deren anschließendes Anpflanzen entlang eines vorbereiteten Umfangs. Die Arbeiten zur Teilung des Wurzelstocks sollten Sie am besten im Frühjahr durchführen. Danach können Sie sofort mit der Pflanzung beginnen. Wenn Sie den vorab geteilten Busch über den Winter lagern, überleben einige Exemplare die Lagerzeit nicht;
  2. Rhizomausläufer. Nicht jede Farnart kann auf diese Weise gepflanzt werden, da nicht alle Ausläufer bilden. Zum Beispiel haben sie bei Nephrolepis cordifolia (Herzblättriger Nephrolepis) die Form oberirdischer Triebe, die über den Boden kriechen. Wenn Sie diese in die Erde eingraben und intensiv gießen, können Sie bald eine neue Pflanze erhalten;
  3. Brutknospen (Sporen). Diese Methode ist wohl die arbeitsintensivste und am wenigsten ertragreiche. Für die Pflanzung müssen Sie die Sporen von den oberen Teilen der Blätter trennen, auf Torfboden oder Moos legen und täglich befeuchten. Unmittelbar danach ist es wichtig, jede Spore mit einem Glas abzudecken und an einen warmen Ort zu stellen. Schon bald werden die „Kindchen“ Wurzeln schlagen und nach einem Monat können Sie sie als vollwertige Pflanze auspflanzen.

Anzucht von Setzlingen

Um zu verstehen, wie sehr sich die Anbaumethoden durch Teilung oder Kauf eines fertigen Rhizoms und das eigenständige Keimen von Sporen unterscheiden, müssen Sie alle Aspekte dieser Aktion betrachten.

Am besten gedeihen im Freiland die Samen, die zuvor bis zu einer bestimmten Größe herangezogen wurden. Setzlinge wachsen am besten in einer Mischung aus normaler Erde und Torf – daraus entnehmen sie alle notwendigen Stoffe, die für das anfängliche Wachstum und die Entwicklung eines kräftigen Wurzelsystems wichtig sind. Darüber hinaus kann in jeden Kasten, der für die jeweilige Sorte bestimmt ist, zusätzlich Dünger gegeben werden. Für einige Farnarten eignet sich Kalk, für andere Kompost und für wieder andere Stickstoff oder andere Düngemittel. In der Regel sind auf jeder Verpackung einer bestimmten Sorte die dafür geeigneten Düngemittel angegeben. Wenn die Sporen jedoch selbst gesammelt wurden, ist es besser, gar nichts hinzuzufügen. Es ist unbekannt, wie die Pflanze darauf reagiert, wenn ihre Art unbekannt ist.

Vor der Aussaat der Sporen in das vorbereitete Gefäß mit Erde sollte diese am besten gründlich desinfiziert werden. Die Aussaat sollte nur in erwärmte Erde erfolgen! Dazu kann man das Gefäß mit der Erde in ein Wasserbad stellen und mehrmals erwärmen. Beim Einpflanzen sollten die Samen nicht tief eingegraben, sondern nur leicht mit Erde bestreut werden. Das gesamte Gefäß muss anschließend mit einer Plastikfolie abgedeckt und auf die Fensterbank gestellt werden. Gegossen werden sollte nur, wenn die Erde zu trocknen beginnt, wobei eine übermäßige Feuchtigkeit vermieden werden sollte. Nach ein paar Wochen wird man auf der Erde einen grünlichen Belag entdecken. Diesen muss man nicht entfernen, da es sich um die gekeimten Sporen handelt. Die einzige Maßnahme, die in diesem Stadium erforderlich sein kann, ist das Pikieren. Der optimale Abstand zwischen den einzelnen Sporen beträgt 1 x 1 cm.

Nachdem sie gekeimt und etwa 6 cm gewachsen sind, kann man sie mit einer Sprühflasche mit warmem Wasser besprühen. Dieser Vorgang sollte wöchentlich wiederholt werden. Die Blättchen erscheinen dann etwa am 10. Tag. Da sie ständig weiterwachsen, muss regelmäßig pikiert werden.

Die Folie vom Gefäß sollte erst entfernt werden, wenn die Stiele kräftig geworden sind und eine Größe von etwa 8 cm erreicht haben. Nach einigen Minuten müssen sie jedoch wieder abgedeckt werden. Diese Belüftung sollte regelmäßig erfolgen. Gleichzeitig wird das Besprühen auf 3 Mal pro Woche erhöht.

Die Methode der Sporenanzucht ist tatsächlich recht langwierig. Bei dieser Vorgehensweise können zusätzlich spezielle Kenntnisse erforderlich sein. Daher wird Gärtnern, insbesondere Anfängern, empfohlen, eine andere Pflanzmethode für Farngewächse zu wählen.

Der Gartenfarn, dessen Pflanzung und Pflege auch für Anfänger recht einfach ist, gehört zu den anspruchslosesten Pflanzen. Neben reichlichem Gießen umfasst die Pflege beispielsweise auch das Mulchen. Besonders im Herbst ist dies wichtig, um einen guten natürlichen Schutz sowohl vor Kälte als auch vor verschiedenen Schädlingen zu gewährleisten. Im Frühjahr sollte man jedoch nicht voreilig die letztjährige Mulchschicht entfernen. Die Blätter, die bei der Herstellung verwendet wurden, werden zu einem guten Dünger für die Farne. Man braucht sich keine Sorgen zu machen, dass die jungen Triebe diese Abdeckung nicht durchbrechen können. Es ist erwiesen, dass die schwach erscheinenden jungen Stängel dieser Pflanze mühelos sogar durch Asphalt dringen.

Farngewächse müssen in der Regel weder im Herbst noch im Frühjahr zurückgeschnitten werden. Warum? Die Blätter, die den Boden bedecken, bieten zusätzlichen Schutz. Bis zum Frühjahr sind sie bereits vollständig getrocknet und werden dann ebenfalls zu Dünger, genau wie die, die als Mulch verwendet wurden. Zurückschneiden sollte man nur abgebrochene oder befallene Triebe, zum Beispiel wenn eine Krankheit vorliegt, damit diese sich nicht weiter ausbreitet.

Die Düngung ist keine zwingende Maßnahme, aber sie ist wichtig, um die Pflanze mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen und so ein gutes Wachstum zu fördern. Am besten bringen Sie verschiedene Dünger im zeitigen Frühjahr aus, wenn die Triebe gerade erst zu sprießen beginnen. Dabei vertragen sie sowohl anorganische als auch organische Düngemittel gleichermaßen gut. Achten Sie unbedingt darauf, wie sie wächst. Wenn Anzeichen von Welke, Vergilbung oder Austrocknung der Blätter auftreten, sollten Sie nicht sofort die Pflanze umtopfen. Möglicherweise fehlen ihr am neuen Standort einfach Nährstoffe. In diesem Fall besorgen Sie einen beliebigen Mineraldünger (am besten flüssig) und geben Sie ihn beim Gießen in die Erde.

In Trockenperioden sollten Sie die Bewässerungsmenge am besten erhöhen. So können Sie ein Welken der Blätter verhindern. Zusätzlich können Sie eine Lockerung des Bodens durchführen. Diese Maßnahme gilt ebenfalls nicht als zwingend. Verwenden Sie für die Lockerung am besten spezielle Geräte, aber tauchen Sie sie nicht zu tief ein. Wie bereits erwähnt, haben Farne ein riesiges Wurzelsystem, daher besteht die Gefahr, sie zu beschädigen.

Einige Sorten, die nicht frostbeständig sind, müssen Sie im Winter abdecken. Dazu gehören wärmeliebende Arten wie der Schildfarn (Dryopteris) und der Blasenfarn (Gymnocarpium). Diese Maßnahme kann auch in Regionen erforderlich sein, die durch lange, strenge Winter gekennzeichnet sind. Als Abdeckmaterial eignen sich Torf und trockene Blätter. In der Regel reicht das aus. Wenn Sie jedoch um die Erhaltung einer nicht frostharten Pflanze sehr besorgt sind, decken Sie sie zusätzlich mit Folie ab, bedecken Sie sie erneut mit Blättern oder legen Sie Tannenreisig darauf.

Farn in der Gartendekoration

Diese Pflanze kann zwar recht niedrig sein, besitzt aber dennoch ein ziemlich ausladendes Wurzelsystem. Dies ist bei der Planung von Bepflanzungen in der Landschaftsgestaltung wichtig zu berücksichtigen, da alle daneben gepflanzten Blumen mit dieser Pflanzung harmonieren sollten. Übrigens kann die Größe des Farns nicht nur klein sein (3 cm), sondern sogar baumgroß!

So können Sie mehrere Pflanzen auf dem Grundstück interessant kombinieren:

Kombinieren Sie bei der Pflanzung unbedingt alle Pflanzen nach ihrer Größe. So kommt der Farn am besten zur Geltung.

Mit Hilfe verschiedener Farnsorten können Sie auch Rutarien, Steingärten (Rokarien) anlegen oder sie an den Rändern von Bächen oder Teichen pflanzen, falls diese auf Ihrem Grundstück vorhanden sind. Sie können eine schöne Komposition mit anderen Pflanzen bilden, die zur Dekoration des Gewässers verwendet werden: Lilien, Pfeilkraut (Stretolisten) und andere. Auch bei der Planung und Bepflanzung können Sie verschiedene Farnsorten verwenden. Sie unterscheiden sich nämlich nicht nur in der Form oder Größe der Blätter, sondern auch in ihrem Farbton.

Sie können sie auch auf dem Grundstück pflanzen. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass es die nördlichen und schattigen Seiten einnimmt, da der Farn Temperaturen über 25 Grad schlecht verträgt. Zum Beispiel kann er gut die Hauswände dekorieren, aber nur, wie bereits oben erwähnt, auf der Nordseite.

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