Der Frühlingsbeginn wird von vielen Blumen symbolisiert, und eine davon ist das geheimnisvolle Edelweiß. Seit vielen Jahrhunderten zog diese zarte Pflanze mit ihren außergewöhnlichen Blütenständen die Aufmerksamkeit der Bergbewohner auf sich, denn gerade an den Berghängen wächst das Edelweiß unter natürlichen Bedingungen.
In früheren Zeiten gingen Männer speziell, um Edelweißblüten zu pflücken, um sie ihren Geliebten zu schenken und damit ihre Gefühle zu bestätigen. Edelweiß wurden mit blühenden Sternen gleichgesetzt, die auf die Erde gefallen und in Moos gehüllt sind, um nicht vom Eis auf den Berggipfeln zu erfrieren. Und tatsächlich sehen die Blütenstände des Edelweiß wie weiße, flauschige Kugeln aus, die wie in einem Körbchen gesammelt und von Hochblättern umgeben sind.
Wie man Edelweiß im Garten anbaut
Edelweiß im Garten aus Samen anzubauen ist nicht schwierig. Dazu müssen sie im zeitigen Frühjahr in einen Topf gesät werden und müssen Gewächshausbedingungen erhalten — abdecken mit Folie oder Glas. Die Samen keimen recht schnell und sehr gleichmäßig. Sie müssen dann pikiert und nach dem Wachstum an einen festen Platz im Garten umgepflanzt werden.
Im Laufe des Sommers wachsen die Edelweißbüsche sehr schön. Dabei sind sie in der Pflege völlig anspruchslos, denn Bergblumen können nicht mit allzu hohen Ansprüchen an ihre Pflege wachsen. Man sollte ihnen einen sonnigen, nicht feuchten Standort wählen, der Boden sollte idealerweise nicht sauer sein und sogar etwas Lehm enthalten. Es ist eine mehrjährige Pflanze, die sich später durch Teilung des ausgewachsenen Busches vermehren lässt, was auch zur Verjüngung der Pflanze beiträgt.