Pompon-Gänseblümchen. Beschreibung und Pflege

In der Natur sind Gänseblümchen mehr als bescheidene Blumen. Im Prinzip gilt das für viele Wildpflanzen, deren Ziel es ist, unter verschiedenen, nicht immer angenehmen Bedingungen zu überstehen und sich zu vermehren. Die Schönheit ist in diesem Fall eine zweitrangige Frage. Deshalb züchtet der Mensch Ziersorten, um ihr Aussehen zu betonen, sie üppiger, leuchtender zu machen, den Blütenstand zu vergrößern und ihm zusätzliche Akzente zu verleihen.

Ziergänseblümchen werden in zwei Typen unterteilt – Zimmer- und Freilandpflanzen. Beide sind größer als ihre wilden Verwandten und haben meist eine gefüllte, pompomartige Form. Sie sollen eine ästhetische Funktion erfüllen, Häuser und Gartengrundstücke begrünen. Topfsorten sind die schönsten. Sie erfordern jedoch bestimmte Bedingungen für den Anbau.

Pompon-Gänseblümchen, die oft in Mischungen verkauft werden (verschiedene Farben in einer Packung) – sind widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse, frostbeständig. Sie erfordern keine besondere Aufmerksamkeit, haben aber einige Vorlieben. Zum Beispiel sollte der Boden für diese Blume ausreichend durchlässig sein. In feuchtem Boden fault sie manchmal. Bei Trockenheit kann es nicht schaden, die Pflanze zu gießen und sie von Zeit zu Zeit zu düngen. Kaliumchlorid und Ammoniumnitrat eignen sich dafür bestens.

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Wenn Sie Samen gekauft haben, sollten Sie sie Ende Juni aussäen. In diesem Fall blüht das Gänseblümchen erst im nächsten Jahr. Man kann es auch durch Stecklinge oder Teilung der Büsche vermehren. Das Gartengänseblümchen kann sich durch Selbstaussaat vermehren, verliert aber im Laufe der Zeit seine üppigen Formen und bekommt ein schlichteres Aussehen.

Gänseblümchen blühen Ende Mai und können bis zum Frost blühen.

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