Wie pflegen Sie Drimiopsis?

Pflanzung und Pflege von Drimiopsis zu Hause: Fotos der Sorten Gefleckt und Kirk

Drimiopsis gehört zur Kategorie der anspruchslosen und sehr schönen Pflanzen, bei denen eine schnelle Zunahme der üppigen grünen Krone zu beobachten ist. Zweimal im Jahr erfreut die Ledebouria ihren Besitzer mit dichten Blütenständen mit weißen Blüten, die unglaublich duftend sind.

Die Schönheit des Drimiopsis kann man nicht nur in Südafrika bewundern, wo die blühende Pflanze große Flächen bedeckt, sondern auch zu Hause, da die Zierkultur recht einfach zu züchten ist, wenn man die Pflegeempfehlungen der Fachleute beachtet.

Drimiopsis: Beschreibung der Pflanze mit Fotos und Video

Ledebouria gehört zur Familie der Spargelgewächse. Die Heimat der Zierkultur ist Südafrika. In einer kühlen Region kann die Pflanze nur in Innenräumen wachsen. Drimiopsis hat ein Zwiebelwurzelsystem. Der Hauptteil der Zwiebel lugt aus dem Boden hervor. Das große, gestielte Laub bildet sich direkt aus dem Boden. Die Blattspreiten erreichen eine Länge von 15-25 cm, die Blattstiele sind 9-15 cm lang. Das Laub kann sowohl herzförmig als auch eiförmig sein. Die Oberfläche der grünen Masse kann einfarbig oder gefleckt sein.

Die Blütezeit beginnt im späten Winter und dauert 60-90 Tage. Wenn die Zierkultur richtig gepflegt wird, erfreut die Pflanze zu Beginn des Herbstes mit der Bildung neuer Knospen.

An jedem Stiel befinden sich 28-30 Knospen, die weiß-grün gefärbt sind. Die Blüten öffnen sich allmählich und verströmen einen Duft, der dem von Maiglöckchen ähnelt.

In der Natur gibt es 22 Arten von Ledebouria, aber für den Anbau zu Hause eignen sich nur 2 Sorten, deren Beschreibung unten aufgeführt ist.

Drimiopsis maculata

Ein kompakter Strauch wächst in Tansania. Die ovalen Blätter erreichen eine Länge von 15 cm. Die Blätter sind an verlängerten Stielen befestigt. Das Laub ist grün gefärbt und dicht mit dunklen Flecken bedeckt. Die bunte Färbung kann im Schatten verschwinden und in der Sonne noch heller werden.

Die Blütezeit beginnt in den ersten Aprilwochen und endet im Juli. In diesem Zeitraum bilden sich gebogene Stiele mit dichten Blütenrispen in cremefarbenen, weißen und gelben Tönen. Nach dem Verwelken der Blüten geht der kompakte Strauch in einen Ruhezustand über und beginnt, die grüne Masse abzuwerfen. Das Laub trocknet innerhalb von 30-50 Tagen vollständig ein.

Die Pflege des gefleckten Drimiopsis ist recht einfach und erfordert vom Gärtner keine speziellen Kenntnisse oder Fähigkeiten.

Ledebouria Kirk

Die Sorte der Zierpflanze ist in Kenia und Sansibar zu finden. Der ausladende Strauch kann eine Höhe von 48-50 cm erreichen.

Die Blätter sitzen auf kurzen Stielen und haben eine einfarbige Oberfläche. Auf den Blättern sind dunkle Sprenkel zu erkennen.

Die herzförmige oder ovale Form des Laubes ist stark verlängert und an den Rändern zugespitzt. Die Blätter des Drimiopsis Kirk erreichen eine Länge von 35 cm und eine Breite von etwa 5 cm. Erhabene Adern ziehen sich über die gesamte Blattoberfläche.

Lange Blütenstiele beginnen sich von den ersten Märzwochen bis September zu bilden. Ihre Länge erreicht 20-40 cm. Die Zierpflanze gehört zu den immergrünen Gewächsen, sodass sie auch in der Ruhephase nicht ihr Laub abwirft. Neue Triebe werden nicht gebildet.

Wenn alle Pflegeempfehlungen beachtet werden, kann man die Genügsamkeit der Blume feststellen. Eine übermäßige Bodenfeuchtigkeit und Übersättigung des Bodens kann jedoch zum Absterben der Pflanze führen.

Standortwahl und Bodenvorbereitung

Bei der Standortwahl für die Ledebouria sollten Bereiche mit reichlich heller, indirekter Beleuchtung bevorzugt werden, da die dekorativen Flecken auf dem Laub dadurch hervortreten. An besonders heißen Tagen sollte die Pflanze etwas vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden, um Verbrennungen zu vermeiden. Es ist jedoch zu beachten, dass die Blume bei dauerhaftem Halbschatten ihre dekorative Wirkung verliert.

Die Pflanze benötigt nährstoffreichen, leichten und ausreichend lockeren Boden.

Für den Drimiopsis ist ein halbschattiger Standort ideal.

Pflanzung

Der Pflanzvorgang ist recht einfach. Selbst ein Anfängergärtner kommt damit zurecht.

  1. Auf den Boden des Topfes wird Blähton gegeben und mit kleinen Stücken Holzkohle und Flusssand vermischt. Die Schicht sollte eine Dicke von 3,5 cm haben. Über diese Mischung wird das vorbereitete Substrat geschüttet.
  2. Der Boden wird mäßig befeuchtet.
  3. Die Zwiebeln werden 15-25 Minuten in einer Fungizidlösung (1%) eingeweicht.
  4. Im Boden werden kleine Löcher gemacht und die Drimiopsis-Zwiebeln eingepflanzt. Sie dürfen nur zur Hälfte eingegraben werden.
  5. Die Erde wird vorsichtig verdichtet und mäßig befeuchtet.

3>Besonderheiten der Pflege

Die Pflege von Ledebouria ist recht einfach. Das Gießen sollte nicht zu häufig erfolgen, damit die Erde austrocknen kann. Gelegentliche Trockenheit schadet der Pflanze nicht sehr, aber tägliches reichliches Gießen führt zu Wurzelfäule.

Erfahrene Gärtner empfehlen, die Erde alle 4-6 Tage zu befeuchten. Während der Ruhezeit kann Drimiopsis nur 2-3 Mal im Monat gegossen werden.

Das Wasser wird an der Wurzel gegossen, und das Laub wird nur einmal im Monat besprüht. Um eine Übernässung des Bodens zu vermeiden, kann eine Schicht Kieselsteine auf die Erdoberfläche gelegt werden. Zu Beginn der Blütezeit muss der Pflanzenbesitzer einen flüssigen Dünger für blühende Pflanzen ausbringen.

Kompakte Büsche wachsen schnell und benötigen daher regelmäßiges Umtopfen in größere Töpfe. Die empfohlene Umtopffrist ist einmal alle 2 Jahre. Häufigeres Umtopfen kann zum Ausbleiben der Blüte führen.

Die kleine Pflanze verwandelt sich schnell in eine solche...

In dem Raum, in dem die Zierpflanze kultiviert wird, sollte die Temperatur zwischen 15 und 25 °C liegen. Auch im Winter ist es wichtig, das Temperaturniveau auf diesem Wert zu halten. Die Blumentöpfe sollten vor Zugluft und niedrigen Temperaturen geschützt werden, da die Pflanze sonst absterben kann.

Nach der Ruhephase erwacht die Pflanze von selbst. Sobald die ersten Frühlingssonnenstrahlen erscheinen und die starken Fröste vorüber sind, bilden sich an den Zwiebeln die ersten Triebe, aus denen später junge Blätter wachsen. Nach 14 Tagen nimmt die Pflanze die Form eines Busches an.

Die Pflege von Drimiopsis zu Hause ist recht einfach und erfordert keine besonderen Kenntnisse oder Fähigkeiten des Gärtners.

Bei richtiger Pflege blüht Drimiopsis schön:

Drimiopsis

Eine solche laubabwerfende immergrüne Pflanze wie Drimiopsis (Drimiopsis) wird auch Ledebouria (Ledebouria) genannt. Sie gehört zur Familie der Hyazinthengewächse (Hyacinthaceae). Diese Pflanze stammt aus den tropischen Regionen Südafrikas.

Diese Zwiebelpflanze ist mehrjährig. Auf der Oberfläche der blassgrünen Blattspreite sind unregelmäßig dunkelgrüne Flecken verteilt. Die ähren- oder traubenförmigen Blütenstände tragen 10 bis 30 kleine weiße Blüten.

Diese Pflanze ähnelt äußerlich sehr der Eucharis, sodass sie leicht verwechselt werden können. Man kann sie während der Blütezeit unterscheiden. Die kleinen Blüten von Drimiopsis, die zu einer ährenförmigen Blüte gehören, haben im Gegensatz zur zweiten Pflanze keinen dekorativen Wert. Außerdem haben die Blätter von Eucharis eine größere Größe als die von Drimiopsis.

Pflege von Drimiopsis zu Hause

Lichtverhältnisse

Sie benötigt sehr helles Licht. Dabei ist zu beachten, dass je heller die Beleuchtung, desto satter und effektvoller sind die Blätter dieser Pflanze. Experten raten jedoch, die Pflanze im Sommer vor den sengenden direkten Mittagssonnenstrahlen zu schützen, da diese auf der Blattoberfläche Verbrennungen hinterlassen können.

Temperaturregime

Im Frühling und Sommer benötigt die Pflanze Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad. Mit Beginn der Herbstperiode wird empfohlen, die Drimiopsis an einen kühleren Ort (etwa 14 Grad) zu stellen.

Luftfeuchtigkeit

Sie fühlt sich bei geringer Luftfeuchtigkeit in Stadtwohnungen wohl. Aus hygienischen Gründen wird empfohlen, das Laub mit einem Zerstäuber zu befeuchten und mit einem feuchten Schwamm (Tuch) abzuwischen.

Gießen

Im Frühling und Sommer sollte die Bewässerung regelmäßig erfolgen. Sie wird durchgeführt, sobald die obere Erdschicht ausgetrocknet ist. Verwenden Sie dafür weiches Wasser, das gut abgestanden sein sollte. Mit Beginn der Herbstzeit wird die Bewässerung reduziert. Im Winter ist die Bewässerung recht selten, besonders bei kalter Überwinterung. Dabei muss jedoch darauf geachtet werden, dass die Erde im Topf nicht vollständig austrocknet.

Düngung

Eine Düngung wird im Frühling und Sommer zweimal im Monat durchgeführt. Verwenden Sie dafür Dünger für Zwiebelpflanzen oder für Kakteen.

Erdmischung

Geeignete Erde sollte locker und nährstoffreich sein. Für die Herstellung der Erdmischung mischen Sie Laub-, Rasen- und Humuserde sowie Sand zu gleichen Teilen. Dieser Mischung kann auch Holzkohle beigefügt werden.

Besonderheiten beim Umtopfen

Junge Exemplare werden einmal im Jahr umgetopft, wobei ein größerer Topf als der vorherige gewählt wird, während erwachsene Pflanzen alle 2 bis 3 Jahre umgetopft werden (je nach Wachstum der Zwiebelchen). Das geeignete Pflanzgefäß sollte breit und niedrig sein. Vergessen Sie nicht, am Boden des Gefäßes eine gute Drainageschicht anzulegen.

Vermehrungsmethoden

Die Vermehrung kann durch Tochterzwiebeln oder Samen erfolgen.

Die Zwiebelchen sollten nach der Ruheperiode während des Umtopfens oder Einpflanzens von der Mutterpflanze getrennt werden. Vorhandene Verletzungen an den Zwiebelchen sollten vor dem Einpflanzen mit zerkleinerter Holzkohle bestreut werden.

Arten wie die Drimiopsis kirkii können durch Blattstecklinge vermehrt werden. Dazu wird die Blattspreite vorsichtig in Teile geteilt, deren Länge zwischen 5 und 6 Zentimetern variieren sollte. Die Bewurzelung erfolgt in Sand, wobei eine Temperatur von mindestens 22 Grad erforderlich ist. Bewurzelte Stecklinge werden in einzelne Töpfe mit einem Durchmesser von 7 Zentimetern gepflanzt.

Schädlinge und Krankheiten

Auf der Pflanze können sich Spinnmilben und Schildläuse ansiedeln. Schildläuse können mit Confidor oder Actara bekämpft werden. Durch Abwaschen der Blätter mit Seifenwasser aus grüner Seife können Spinnmilben entfernt werden. Oder eignet sich dafür auch eine heiße Dusche (Temperatur etwa 55 Grad), aber es sollte vermieden werden, die Erde mit Feuchtigkeit zu übersättigen.

Bei Lichtmangel werden die Blätter blass und einfarbig, und ihre Stiele verlängern sich. Wenn sich Wasser in der Erde staut, kann dies zu Fäulnis an den Zwiebelchen führen.

Die wichtigsten Arten

Drimiopsis Kirk (Drimiopsis kirkii)

Diese immergrüne Pflanze ist eine Zwiebelpflanze und hat eine ausgeprägte Ruhephase. Die runde Zwiebel ist weiß gefärbt. Die harten, lanzettförmigen Blätter verjüngen sich zur Basis hin. Sie sind sattgrün gefärbt und auf ihrer Oberfläche befinden sich dunkelgrüne Flecken, unten grünlich-grau. Solche Blätter erreichen eine Länge von 40 Zentimetern und eine Breite von 5 Zentimetern. Blattstiele sind entweder nicht vorhanden oder sehr kurz. Die Länge des Blütenstiels variiert zwischen 20 und 40 Zentimetern. Der ährige Blütenstand trägt kleine weiße Blüten. Die Blütezeit ist von März bis September.

Gefleckter Drimiopsis (Drimiopsis maculata)

Dieses laubabwerfende Zwiebelgewächs ist eine mehrjährige Pflanze. Die länglichen, dunkelgrünen Zwiebeln sind nicht vollständig in den Boden eingegraben. Die Blattspreiten sind eiförmig-herzförmig und haben gewellte Ränder. Sie erreichen eine Länge von 10 bis 12 Zentimetern und eine Breite von 5 bis 7 Zentimetern. Auf der grünen Blattoberfläche befinden sich dunkelgrüne Flecken. Die Blätter haben einen langen (bis zu 15 Zentimeter) Blattstiel. Der traubige Blütenstand trägt Blüten mit einem recht schwachen, aber angenehmen Duft. Die Blütenfarbe kann gelb, beige, weiß oder grau sein. Die Blütezeit ist von April bis Juli. Während der Ruhephase im Herbst und Winter verliert die Pflanze teilweise ihre Blätter. Im Herbst kann Drimiopsis die Farbe der Blattspreiten in eine einfarbige ändern, was ein völlig natürlicher Prozess ist. Im Frühling erscheinen wieder die auffälligen Flecken auf den Blättern.

Eine leere Fensterbank ist zwar in Ordnung, aber streng und langweilig. Daher ist es angenehmer, ein paar hübsche, unauffällige und pflegeleichte Pflanzen zu haben. Einer der Anwärter auf einen Platz an der Sonne ist Drimiopsis.

Die Heimat von Drimiopsis ist das tropische und südöstliche Afrika. Es wird auch unter dem Namen Ledeburia beschrieben. Ledeburia ist ein Synonym, keine Variante. Insgesamt umfasst dieser Vertreter der Hyazinthengewächse 22 Arten. Aber normalerweise werden in der dekorativen Gestaltung Drimiopsis maculata (Ledeburia botryoides) und Drimiopsis kirkii (Ledeburia petiolata) verwendet. Die erste ist eine immergrüne Pflanze, die zweite ist eine mehrjährige Zwiebelpflanze, die im Herbst und Winter ihre Blätter verliert. Um nicht alle Parameter im Detail zu beschreiben, zeigen wir eine Abbildung.

Drimiopsis ist eine langlebige Pflanze, ihre Lebensdauer beträgt bei richtiger Pflege 10 Jahre oder mehr. Dafür müssen jedoch eine Reihe von Empfehlungen beachtet werden.

Besonderheiten der Pflege von Drimiopsis als Zimmerpflanze, Fotos der Blüte

Die klimatischen Bedingungen für Drimiopsis am Fenster müssen nicht ganz afrikanisch sein:

  1. Im Sommer sollte die Temperatur zwischen 20 und 25 Grad gehalten werden. Im Herbst sollte sie sogar auf 12–16 °C gesenkt werden. Ein Absinken der Temperatur unter 8 °C sollte vermieden werden.
  2. Das Gießen sollte regelmäßig, aber nicht übermäßig erfolgen, damit die Zwiebel nicht fault. Im Winter reicht es, höchstens einmal pro Woche zu gießen, ohne dass die Erde austrocknet.
  3. Drimiopsis mag helles, indirektes Licht. Lichtmangel kann zum Verschwinden der schönen gefleckten Färbung führen, aber im Sommer sollten die Pflanzen vor greller Sonne geschützt werden. Auch nach langer bewölkter Zeit ist eine Beschattung ratsam, um Sonnenbrand zu vermeiden.
  4. Die Luftfeuchtigkeit ist nicht entscheidend. Die Pflanze verträgt trockene Wohnungsluft gut, aber im Sommer ist ein wöchentliches Besprühen empfehlenswert.
Siehe auch:
Chrysantheme im Topf: Wie pflegen Sie sie nach dem Kauf?

Im Laufe des Jahres kann man beim Drimiopsis Phasen des Wachstums und der Ruhe unterscheiden. Im Frühling und Sommer entwickelt sich die Pflanze kräftig und blüht. Beim Drimiopsis Kirk ist die Blütezeit von April bis Juli, während der gefleckte Drimiopsis hauptsächlich im August-September blüht. Die Blüten sind klein, weiß oder hellbeige, ährenförmig. Sie haben einen schwachen, angenehmen Geruch. Während der Wachstumsperiode (vom Frühling bis Herbst) ist eine Düngung mit Standarddünger für Zwiebelpflanzen sehr empfehlenswert. Im Herbst verliert der Drimiopsis einen Teil seiner Blätter, die Flecken werden stumpf bis sie ganz verschwinden. Das ist ein normaler Vorgang, der zeigt, dass sich die Pflanze auf die Ruhephase vorbereitet. Zudem sind die Flecken auf den jungen Blättern am stärksten ausgeprägt. Während des starken Wachstums kann es so aussehen, als hätte die ganze Pflanze eine Leopardenfärbung, aber bei genauem Hinsehen kann man eine Reihe stumpferer Blätter erkennen.

Vermehrung und Anbau der Zimmerpflanze Drimiopsis

Die Zwiebeln sollten nach der Ruhephase geteilt werden.

Die Vermehrung, wie bei allen Zwiebelpflanzen, erfolgt am einfachsten durch Teilen der Zwiebeln. Die Zwiebeln sollten nach der Ruhephase geteilt werden. Wenn beim Teilen eine der Zwiebeln beschädigt wird, sollte die beschädigte Stelle mit Holzkohle zur Desinfektion bestreut werden. Ein schwierigerer Weg ist die Aufzucht aus Samen. Drimiopsis Kirk kann auch auf eine andere Art vermehrt werden. Ein Blatt wird nahe der Zwiebel abgerissen (kann in 5-6 cm große Stecklinge geschnitten werden) und in Sand gesteckt. Die Temperatur sollte nicht unter 22 °C liegen. Wenn die Stecklinge Wurzeln gebildet haben, können sie in die für die Pflanze standardmäßige Erde umgetopft werden. Der Topf sollte nicht größer als 7 cm sein.

Junge Pflanzen müssen jährlich in einen größeren Topf umgetopft werden, ausgewachsene Pflanzen alle 2-3 Jahre, je nach Wachstum der Zwiebeln. Die Töpfe sollten breit sein, um Platz für Tochterzwiebeln zu haben. Das Umtopfen sollte in nährstoffreiche, lockere Erde erfolgen. Die Mischung kann im Laden gekauft werden (bei Bedarf Sand hinzufügen). Der pH-Wert sollte etwa 6,0 betragen. Wenn Sie Erfahrung haben, können Sie die Mischung selbst zusammenstellen, indem Sie zu gleichen Teilen je einen Teil Lauberde und Rasenerde nehmen und je einen Teil Humus und Sand hinzufügen. Es wird empfohlen, etwas Holzkohle beizumischen. Im unteren Teil des Topfes sollte eine Drainageschicht angebracht werden. Diese schützt die Zwiebel vor Staunässe und Fäulnis.

Die Pflanze ist kein Allergen und für alle geeignet. Sie ist auch für Haustiere unbedenklich.

Krankheiten, Schädlinge und Probleme beim Anbau

Das passiert aufgrund falscher Bewässerung.

Schädlinge wie Schildläuse oder Spinnmilben können auch den Drimiopsis befallen. Eine gute vorbeugende Maßnahme kann das Besprühen mit einer 50%igen Alkohollösung sein. Falls jedoch bereits Parasiten aufgetreten sind, sollten Sie zur Bekämpfung am besten spezielle chemische Lösungen verwenden, die in Geschäften erhältlich sind: Bankol, Actellic und andere. Beachten Sie, dass einige davon einen starken Geruch haben und in geschlossenen Räumen vorsichtig angewendet werden sollten.

Um den Drimiopsis in einem optimalen ästhetischen Zustand zu halten, ist es hilfreich, noch einige kleine Pflegegeheimnisse zu kennen. Drehen Sie den Topf mit der Pflanze einmal pro Woche um ein Drittel der Achse, damit die Krone gleichmäßig wächst und sich nicht auf der dem Licht zugewandten Seite verdichtet. Junge Zwiebeln schieben die alte Zwiebel buchstäblich an die Oberfläche. In diesem Zustand wird sie weder schöne Blätter noch Blütenstände hervorbringen. Wenn sie jedoch umgetopft wird, kann sie sowohl blühen als auch Nachkommen hervorbringen.

Wie Sie Calceolaria zu Hause pflegen, lesen Sie unter dem Link

Wie Sie sehen, ist der Drimiopsis eine recht erschwingliche und anspruchslose Pflanze. Daher wird er Sie bei Befolgung einfacher Pflegetipps lange mit seiner fröhlichen Färbung und jährlichen Blüte erfreuen.

Drimiopsis

Drimiopsis oder Ledeburia – eine Blütenpflanze aus der Familie der Spargelgewächse und der Unterfamilie der Hyazinthengewächse – blüht das ganze Jahr, ist pflegeleicht und lebt unter guten Bedingungen über 10 Jahre. Es ist eine mehrjährige Pflanze mit gefleckten hell- und dunkelgrünen Blättern, die auf dem afrikanischen Kontinent weit verbreitet ist. Sie blüht mit weißen Blüten, die in Ähren oder Trauben zu 20–30 Stück angeordnet sind. Dadurch unterscheidet sie sich von dem sehr ähnlichen Eucharis, der ganz anders blüht.

Beliebte Drimiopsis-Arten

Drimiopsis umfasst über 20 Arten, aber unter den Zimmerpflanzen sind nur zwei beliebt: Drimiopsis Kirkii und Drimiopsis maculata.

Drimiopsis Kirkii oder Ledeburia botryoides

Eine Zwiebelpflanze, mehrjährig mit runder weißer Zwiebel. Die Blätter sind breit, zugespitzt – bis zu 5 cm breit und 35 cm lang. Oben leuchtend grün gesprenkelt, unten einfarbig hellgrün. Die Blattstiele sind sehr klein oder fehlen. Sie blüht von März bis September mit kleinen ährenförmigen Blüten. Wird bis zu 40 cm hoch.

Drimiopsis maculata oder Ledeburia petiolata

Eine Zwiebelpflanze, mehrjährig. Die Blätter sind länglich, herzförmig, in der Mitte breit und an den Enden spitz. Sie haben die gleiche gefleckte Zeichnung wie die vorherige Art, aber die Blattstiele sind lang, bis zu 15 cm. Die Blütezeit reicht von Mitte Frühling bis Juli, mit kleinen weißen, gräulichen oder gelben Blüten, die einen schwachen angenehmen Duft verströmen. Während der Ruhephase wirft sie im Herbst und Winter einen Teil des Laubs ab, nachdem sie zuvor ihre Farbe in eine einfarbige geändert hat. An diesem Merkmal kann man erkennen, dass bald der Blattfall eintritt. Im Frühling wachsen dann neue Blätter mit der ursprünglichen Färbung nach.

Pflege von Drimiopsis zu Hause

Standort und Beleuchtung

Eine notwendige Bedingung für gutes Wachstum und eine schöne Blattfärbung ist die Beleuchtung. Je heller, desto besser. Drimiopsis verträgt direkte Sonnenstrahlen recht gut, aber an besonders heißen Sommertagen sollte man sie besser beschatten. Stellen Sie die Pflanze nicht sofort nach dem Kauf oder einer längeren Zeit ohne ausreichendes Licht in die Sonne, sondern gewöhnen Sie sie allmählich an die aktive Sonneneinstrahlung.

Temperatur

Die angenehme Temperatur für Drimiopsis ist die übliche Raumtemperatur zwischen +20-25 Grad, im Herbst und Winter sollte sie auf etwa 14 Grad gesenkt werden.

Bewässerung

In der Zeit des aktiven Wachstums und der Blüte muss die Pflanze nach Bedarf gegossen werden, sodass die Erde im Topf nicht austrocknet. Zu häufiges und reichliches Gießen ist wegen der möglichen Fäulnis der Zwiebel nicht empfehlenswert. In den Herbst- und Wintermonaten der Ruhephase benötigt Drimiopsis wenig Feuchtigkeit, daher sollte man seltener gießen, aber nicht austrocknen lassen.

Luftfeuchtigkeit

Feuchte oder trockene Luft – Zimmerpflanzen von Drimiopsis vertragen beides gleichermaßen gut. Eine zusätzliche Befeuchtung ist nicht erforderlich, aber man kann die Blätter besprühen oder abwischen, um Staub zu entfernen.

Erde

Die Erde für Drimiopsis sollte locker und nährstoffreich sein. Im Handel gibt es fertige Mischungen für Zwiebelpflanzen – sie halten die Feuchtigkeit gut. Wenn die Erde nicht fest genug ist, fügt man Sand oder Torf mit Perlit hinzu. Auch Rasenerde ist geeignet. Der Topf muss unbedingt ein Abzugsloch haben.

Düngung und Nährstoffversorgung

Dünger kann 1-2 Mal im Monat in den Frühlings- und Sommermonaten in die Erde gegeben werden. Als Dünger werden Kalium-, Phosphor-, Stickstoff- und Kalziumsalze verwendet – dasselbe wie für Kakteen.

Umtopfen

Junge Pflanzen werden jedes Jahr umgetopft, adulte alle 2-3 Jahre. Die Gefäße für Drimiopsis sollten flach und breit sein, auf den Boden wird unbedingt eine Drainageschicht gelegt.
Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlinge.

Vermehrung von Drimiopsis

Eine Vermehrung von Drimiopsis durch Teilung der Zwiebeln und durch Samen ist möglich. Die Zwiebeln werden unmittelbar vor dem Umtopfen getrennt. Beschädigte Stellen an den Zwiebeln sollten mit Holzkohle behandelt werden.

Drimiopsis kann auch durch Blätter vermehrt werden. Diese werden an der Basis der Zwiebel zusammen mit dem Blattstielansatz abgetrennt und in Wasser oder in einer Torf-Perlit-Mischung bewurzelt. Man kann das Blatt in kleine Stücke von 4-5 cm schneiden und in eine Erdmischung mit Rasenerde und Sand setzen.

Krankheiten und Schädlinge

Diese Pflanze wird äußerst selten von Krankheiten befallen, nur gelegentlich können Schildläuse oder Spinnmilben sie befallen. Von Spinnmilben können Sie sich mit Seifenwasser befreien, indem Sie die Blätter damit abwischen, oder durch Besprühen mit auf 50 Grad erhitztem Wasser. Gegen Blattläuse oder Schildläuse helfen Insektizide.

Probleme beim Anbau von Drimiopsis

Bei schwerwiegenden Verstößen gegen die Pflegebedingungen von Drimiopsis können folgende Probleme auftreten:

  • Übermäßiges Gießen – die Blattstiele schwärzen, das bedeutet, die Zwiebel beginnt zu faulen und eine sofortige Umpflanzung ist erforderlich.
  • Schwaches Licht – die Blattstiele verlängern sich, die Blätter werden blass. Sie sollten die Lichtqualität verbessern, indem Sie den Topf an einen helleren Ort stellen oder eine zusätzliche Lichtquelle, z. B. eine Leuchtstofflampe, verwenden.
  • Unzureichende Drainageschicht – weißer Belag auf der Erde. Dies wird durch Umpflanzung behoben.
  • Zu wenig Wasser – Welken der Blätter.

In Innenräumen wachsen Drimiopsis gut und sehen wunderschön aus, sie verleihen dem Raum eine individuelle Note, reinigen die Luft und schaffen Gemütlichkeit.

Drimiopsis – mein sommersprossiger Findling

Autorin Nowoschilowa S., Foto Siborowa E.J.

Diese interessante Zwiebelpflanze wäre fast gestorben und ist zufällig zu mir gelangt. Seitdem lebt sie und erfreut mich mit ihren hübschen Blättern und bescheidenen, aber reizenden duftenden Blüten in ährenförmigen Blütenständen.

Ich möchte den Lesern der Website die Geschichte der Entdeckung und Kultivierung dieser charmanten und pflegeleichten Pflanze erzählen.

…Eines Tages fand ich bei einer Freundin im Treppenhaus ein paar Zwiebelchen, die in einem Häufchen Erde lagen. Diese schuppigen Zwiebeln hatten einige Blättchen, die mit dunkelgrünen Tupfen bedeckt waren. Ihre Färbung gefiel mir sehr!
Allerdings war nicht bekannt, wie diese ungewöhnliche Pflanze heißt und wie man sie pflegt…

Pflanzung und Pflege der Zwiebeln

Ich pflanzte die gefundenen Zwiebelchen in einen flachen Plastiktopf. Da der Topf klein war, habe ich keine Drainage eingefüllt.
Beim Einpflanzen der Zwiebeln verwendete ich gekaufte Universalerde, die ich mit Sand im Verhältnis 2:1 mischte.

Die gepflanzte Pflanze besprühte ich zur Vorbeugung gegen Schädlinge. Ich stellte den Neuling auf eine helle Fensterbank.

Es war im Herbst, im November. Und ohnehin verwöhnt die spärliche Sonne zu dieser Zeit die Zimmerpflanzen nicht, und in meinem Haus gibt es ständig Schatten von den Bäumen. So verlor mein Findling aufgrund von Lichtmangel all seine sommersprossigen Tupfen auf den Blättern.

Im Herbst und Winter goss ich die Pflanze sehr sparsam, die Fensterbank war kühl.
Im Winter wuchs bei der kleineren Zwiebel nur ein Paar blasser herzförmig-ovaler Blättchen an langen Blattstielen. Die größere Zwiebel hingegen saß den ganzen Winter über regungslos da, ohne neue Blätter zu entwickeln.

Frühlingserwachen von Drimiopsis

Wie groß war meine Überraschung, als im Frühling mit den ersten hellen Strahlen auf den Blättern der gefundenen Pflanze wieder die über den Winter verblassten Tupfen zum Vorschein kamen!

Unter dem Einfluss der Frühlingswärme und des Lichts wurde meine neue Pflanze nicht nur schöner, sondern begann auch zu wachsen. Junge saftige Blätter erschienen schnell nacheinander. Sie hatten eine kräftige Farbe und waren voller dunkelgrüner Flecken.
Und zusammen mit den jungen Blättern erschien plötzlich aus der großen Zwiebel ein Blütenstiel!

Der Blütenstand dieser Pflanze erinnert sehr an die Blüte von Muscari. Nur ist er nicht blau, sondern weiß-grün. Und die geöffneten Blüten sehen nicht wie bauchige Glöckchen aus, sondern wie Sternchen.
Und obwohl die Blüten ziemlich unscheinbar aussehen, haben sie einen angenehmen Duft!
Während sich der Blütenstand entwickelt und die unteren Blüten verblühen, streckt sich der Blütenstiel immer mehr.

Seitdem wächst dieses Wunder bei mir. Ich habe herausgefunden, dass meine Pflanze die Gefleckte Drimiopsis (Drimiopsis maculata) heißt und ihre Heimat — Afrika ist.

Jeden Frühling erfreut mich die Drimiopsis nun mit ihrer lieblichen duftenden Blüte und den fröhlichen dunklen Sommersprossen auf den glänzend grünen Blättern.

Anbau und Vermehrung des Drimiopsis

Der Gefleckte Drimiopsis liebt leichte Erde.
Im Herbst und Winter gieße ich sehr mäßig; in der aktiven Wachstumsphase befeuchte ich die Pflanze reichlich.

Nach der Blüte des Drimiopsis entferne ich die verblühten Blütenstände.
Im Frühjahr und Sommer dünge ich die Pflanze leicht mit mineralischem Dünger.

Der Gefleckte Drimiopsis wächst gut und sieht schön aus an einem hellen Ort, verträgt aber keine heiße, grelle Sonne. Außerdem mag diese Pflanze keine Zugluft.

Bei einem ausgewachsenen Gefleckten Drimiopsis bilden sich reichlich Tochterzwiebeln, die mit der Zeit Mehrzwiebelansammlungen bilden.
Im zeitigen Frühjahr kann man beim Umtopfen der Pflanze die Kinderzwiebeln in separate Töpfchen setzen, ohne sie tief in die Erde zu stecken.

Auch kann man Drimiopsis im Frühjahr und Sommer durch Blattstecklinge vermehren, indem man sie an einen warmen, hellen Ort stellt. Die Stecklinge bewurzeln sich in Sand, besonders zuverlässig und schnell — bei Verwendung eines Stecklingkastens.

Wenn im Herbst die Blätter des Gefleckten Drimiopsis nacheinander absterben, erschrecken Sie nicht — das ist ein natürlicher Vorgang. Denn diese Zwiebelpflanze ist laubabwerfend.
Im Frühjahr, sobald die Tage länger und die Sonne wärmer werden, beginnen aus den überwinterten Zwiebeln schöne sommersprossige Blätter zu wachsen.

Der Gefleckte Drimiopsis besitzt keine auffällige Schönheit, bereitet mir aber viel Freude. Ich empfehle allen Pflanzenliebhabern, sich diese anspruchslose, bemerkenswerte und fröhliche Pflanze zuzulegen!

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