Mit eigenen Händen gezüchtete Tomaten — der Stolz jedes Gärtners. Tomaten sind recht pflegeleicht, wenn man sie richtig pflegt. Man kann sie sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus anbauen und so bereits im Frühsommer eine Ernte erzielen.
Aber wie viele andere Kulturen haben Tomaten ihre Schwierigkeiten. Zum Beispiel platzen die Früchte auf. Das beeinträchtigt nicht nur die Ästhetik, sondern erschwert auch die weitere Verwendung erheblich, z. B. beim Einmachen. Beschädigte Tomaten eignen sich schlecht zum Einlegen und verderben auch schnell.
Die erfahrene Gärtnerin Ljubow Ledwjankina hat ein Geheimnis gelüftet — wie man dieses Problem verhindern kann. Ihrer Meinung nach sind die Ursachen für das Aufplatzen oft auf Pflegefehler zurückzuführen.
«Von falschem Ausgeizen und Entfernen der Seitentriebe bis hin zu unregelmäßigem Gießen und falscher Auswahl von Stickstoffdüngern. Aber am häufigsten ist es dennoch — falsches Gießen», — erklärte die Expertin.
Die Gärtnerin bemerkte, dass das Austrocknen des Bodens bei heißem Wetter das Wachstum der Tomaten verlangsamt und dann eine plötzliche Bewässerung zu einer schnellen Volumenzunahme der Früchte führt. Die Tomatenhaut hat keine Zeit, sich anzupassen, und platzt.
«Optimales Gießen ist das Schema „drei-sieben-drei“: dreimal pro Woche gießen, jeweils einen Eimer auf drei Pflanzen», — bemerkte die Gärtnerin.
Bei Hitze benötigt das Freiland zusätzlichen Schutz der Tomaten vor Austrocknung. Das Mulchen der Beete mit Stroh oder Heu ist eine hervorragende Lösung. Mulch hält die Feuchtigkeit, reduziert die Verdunstung und erhält eine gesunde Bodenstruktur für eine bessere Wurzelentwicklung.
Ledwjankina fügte außerdem hinzu, dass es wichtig sei, rechtzeitig zu handeln und nicht auf die vollständige Reife der Tomaten zu warten. Überreife Früchte sind nach Ansicht der Expertin anfälliger für das Aufplatzen. Die Ernte sollte besser im Stadium der technischen Reife erfolgen, wenn die Tomaten die gewünschte Größe erreicht haben, aber noch nicht die volle Farbe angenommen haben.