Dracaena sanderiana: Beschreibung und Haltungsbedingungen der Pflanze

Dracaena Sanderiana oder Sander – eine Zierpflanze, die keine besondere Aufmerksamkeit und Pflege erfordert. Diese Pflanze kann verwendet werden, um verschiedene Kompositionen zu schaffen oder als Geschenk für Männer und Frauen zu gestalten. Laut Feng Shui bringt Sander Glück und Wohlstand ins Haus, zieht Erfolg und Glück an. Was stellt diese Pflanze dar?

Pflanzeneigenschaften

Die Dracaena gehört zu den mehrjährigen Zimmerpflanzen. Sie sieht aus wie ein kleiner Strauch mit einem dünnen Stamm und kurzen grünen Blättern. Die Blattlänge beträgt 15-25 cm. Von Aussehen her ähnelt sie Bambus, aber das Unterscheidungsmerkmal der beiden Pflanzen ist das Vorhandensein eines fleischigen Stängels bei der Dracaena.

Nicht selten wird die Dracaena Sander wegen der charakteristischen Einschnürungen am Stamm «Glücksbambus» genannt. In jeder von ihnen kann sich ein Ableger bilden.

Wenn man den Stängel in ein paar Stecklinge schneidet, kann man neue Pflanzen erhalten. Die Dracaena Sander und ihre gebogenen Stämme erinnern an ein Ornament, und das Ergebnis ist eine ungewöhnliche Komposition. Sie wächst langsam, aber unter Zimmerbedingungen kann sie eine Höhe von einem Meter erreichen.

Für den Anbau von Sander kann man Wasser, Hydrogel oder ein normales Substrat verwenden. Das Wasser für die Dracaena sollte destilliert sein und mit speziellen Düngemitteln versehen werden. Auch Schmelzwasser ist geeignet. Als Substrat für die Dracaena kann man Sand, Laub- und Rasenerde verwenden. Der pH-Wert des Bodens sollte 6,5 betragen.

Umtopfen und Vermehrung der Pflanze

Es wird empfohlen, die Dracaena im Frühjahr umzutopfen. Als Erdmischung verwendet man spezielle Erde und mischt sie zu gleichen Teilen mit Erde für Zimmerpflanzen. Wenn die Pflanze in Wasser wächst, sollten die Wurzeln gewaschen und faulende Teile entfernt werden. Auf den Boden des Topfes wird eine Drainageschicht gelegt. Nach all diesen Maßnahmen kann das Umtopfen durchgeführt werden.

Der Glücksbambus vermehrt sich unter Zimmerbedingungen auf verschiedene Weise:

  • Durch Teilung des Stängels
  • Durch Stecklinge
  • Durch Bewurzelung des Stängels

Man muss den Stängel vorsichtig und gerade mit einem scharfen Messer vom Hauptstamm trennen. Die Schnitte mit nicht heißem Wachs verschließen, um die Pflanze nicht zu verbrennen. Anschließend werden die Teilstücke in einen Topf mit weichem Wasser gesetzt. Im Laufe der Zeit erscheinen kleine Wurzeln und dann Knospen. Dies ist ein eindeutiges Zeichen für das Umpflanzen der Pflanze an ihren endgültigen Standort. Die Vermehrung durch Stecklinge kann von Anfängern problemlos durchgeführt werden.

Mit einem scharfen Messer vorsichtig die Spitze des Triebes oder die seitlichen Stecklinge abschneiden. Für die Bewurzelung kann man Wasser und Erde verwenden. Die Schnitte an der Hauptpflanze müssen unbedingt mit Wachs behandelt werden. Anschließend die Stecklinge mit Folie abdecken. Nach 1-1,5 Monaten erscheinen neue Triebe an der Pflanze. Für das Einpflanzen des Stecklings wird ein Substrat verwendet: 1 Teil Rasenerde, 2 Teile Laub Erde, 1 Teil Sand.

Die letzte Methode der Teilung wird wie folgt durchgeführt: Der Stiel wird abgetrennt und die Schnittstelle auf beiden Seiten mit Wachs behandelt. Den Stiel legen Sie in einen flachen Teller, sodass der untere Teil im Wasser bleibt. Nachdem der Stiel Wurzeln geschlagen hat und die Knospen sprießen, können Sie die Pflanze umtopfen. Das Ergebnis ist eine Pflanze mit mehreren Stämmen und einer gemeinsamen Wurzel. Mit der Zeit, wenn die Pflanze größer wird, kann sie in eine mit Kieselsteinen oder Glaskugeln gefüllte Glasvase gestellt werden.

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Pflege der Dracaena

Wenn die Dracaena im Wasser wächst, sollten Sie es alle zwei Wochen wechseln. Die Sanderiana muss nicht besprüht werden, sie fühlt sich auch bei trockener Raumluft wohl. Wichtig ist, regelmäßig den Staub von den Blättern zu entfernen. Wenn das Wasser, in dem die Dracaena wächst, unangenehm riecht, legen Sie eine Tablette Aktivkohle hinein. Die Kieselsteine sollten Sie vor dem Einlegen in das Gefäß mit kochendem Wasser übergießen, dann entsteht kein unangenehmer Geruch.

Video zur richtigen Pflege der Dracaena Sander:

Für die Haltung der Pflanze sollte die Temperatur 18-30 Grad betragen, und wichtig ist, dass sie diffuses Sonnenlicht erhält. Bei Lichtmangel werden die Blätter blass. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung, da die Pflanze sonst eingeht. Die Dracaena kann in einen feuchten Raum, wie das Badezimmer, gestellt werden, aber die Blätter werden dann leicht blasser.

Im Sommer sollten Sie die Pflanze reichlich gießen, im Winter reduzieren. Die Dracaena darf nicht überwässert werden, da sonst die Wurzeln faulen. Beim Gießen achten Sie auf die obere Erdschicht – nach dem Abtrocknen können Sie allmählich gießen. Wie jede Pflanze benötigt auch die Dracaena Nährstoffe. Verwenden Sie dazu spezielle Düngemittel für Dracaenen. Im Sommer düngen Sie zweimal im Monat, in der kalten Jahreszeit reicht einmal.

Bei der Pflege der Dracaena müssen Sie eine wichtige Maßnahme kennen und durchführen – das Entfernen unnötiger Triebe vom Hauptstamm. Um spiralförmige Stämme zu erhalten, setzen Sie die Pflanze in eine spezielle Hülle. Diese können Sie im Blumenladen kaufen. Wenn Sie die Triebe nicht entfernen, wird die Pflanze formlos. Um eine elegante und schöne Pflanze zu erhalten, müssen Sie die einfachen Pflegeregeln befolgen.

Mögliche Krankheiten

Bei falscher Pflege kann die Pflanze an verschiedenen Krankheiten leiden.
Wenn die jungen Blätter anfangen, gelb zu werden, deutet dies auf zu viel Feuchtigkeit hin. In diesem Fall müssen Sie die Pflanze umtopfen und die Bewässerung reduzieren. Wenn die Blattspitzen schwarz werden, ist die Raumluft zu trocken oder die Pflanze steht im Zug.

Dracaena sanderiana: Beschreibung und Haltungsbedingungen der Pflanze

Es ist verboten, die Vase mit der Dracaena in die Nähe einer Heizung zu stellen. Bei Erfrierung rollen sich die Blätter der Dracaena röhrenförmig ein. In diesem Fall sollten Sie die Pflanze besprühen und an einen warmen Ort stellen. Übermäßiges Gießen und Auskühlung der Erde führen zum Abfallen der Blätter und zur Fäulnis an den Stängeln.

Bei Pilzbefall erscheinen hellbraune Flecken auf Stängeln und Blättern. Blässe der Blätter und Flecken mit schwarzen Punkten deuten auf eine Phyllostiktose hin. Die Behandlung der Krankheiten erfolgt mit fungiziden Mitteln.

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