Von ihren biologischen Parametern her ähnelt die Dorstenie sehr den Ficus-Arten, die Blütenstände ähneln jedoch am ehesten Pflanzen aus der Familie der Brennnesselgewächse. Ihrem äußeren Erscheinungsbild nach ist die Dorstenie eine eher kleinere Pflanze. Allerdings ist es heutzutage sehr schwierig, gute Samen von ihr zu bekommen.
Beschreibung und Merkmale
Die Dorstenie gehört zur Familie der Maulbeergewächse und stammt aus den tropischen Wäldern beider Hemisphären.
Die Dorstenie fühlt sich bei Temperaturen von 18–25 Grad Celsius wohl. Am besten platziert man sie an einem Ort mit mäßiger Beleuchtung. Es muss vollständig vermieden werden, dass sie direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Das ganze Jahr über muss sie reichlich gegossen werden.
Auf den flachen, scheibenförmigen, grünlichen Blütenständen der Dorstenie befinden sich auf der Oberseite männliche und weibliche Blüten. Wenn die Samen reif sind, werden sie durch die aufgequollenen Blütenstände mit Kraft herausgeschleudert. Die so ausgestoßenen Samen können mehrere Meter weit fliegen. Daher sollten Sie sich nicht wundern, wenn Sie bald Keimlinge dieser Pflanze in Töpfen mit anderen Pflanzen entdecken.
Übrigens, beeilen Sie sich nicht, sie von dort zu entfernen, denn auf diese Weise könnte eine kahle Stelle im Boden oder ein unschön aussehender, langer und nackter Stamm einer anderen Pflanze, wie eines Ficus oder einer Palme, sehr gut dekoriert werden. Beobachtungen an der Dorstenie haben gezeigt, dass sie sich sehr gut mit allen feuchtigkeitsliebenden Pflanzen verträgt.
Diese Pflanze hat kleine Samen von 1,5–2 mm Größe. Wenn Sie sie einsammeln möchten, stülpen Sie einen Mullbeutel über die Blüte, dann verteilen sie sich nicht im ganzen Raum.
Pflege der Dorstenie
Im Winter, wenn Heizgeräte die Raumluft zu trocken machen, müssen Sie die Blätter regelmäßig mit warmem, abgekochtem Wasser besprühen.
Wenn Sie die Dorstenie umtopfen möchten, können Sie einen nicht zu großen Topf verwenden. Achten Sie darauf, dass der Boden ein Loch hat, durch das überschüssiges Wasser abfließen kann. Der Topf sollte mit einer Mischung aus 2 Teilen Gartenerde, 1 Teil grobem Flusssand und 1 Teil Torf gefüllt sein.
Die Dorstenie benötigt keine Düngung. Im Haushalt ist am häufigsten die Dorstenie ‘contrayerva’ zu finden. Bei dieser Art hat der oberirdische Stamm eine sehr geringe Länge (1–1,5 cm), dennoch wirkt die Pflanze hoch, da sie große, langstielige Blätter hat.