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Wie pflanzen Sie Dill? Grundregeln der Pflanzung und des Anbaus
Dill ist eine mehrjährige Pflanze. Diese Pflanze ist vielen Menschen bekannt. Sie hat ein angenehmes würziges Aroma. Aber es ist wichtig zu wissen, wie man Dill pflanzt, um gutes Grün anzubauen. Man kann es einfrieren oder trocknen, zu Salaten und verschiedenen Gerichten hinzufügen. In der Küche werden auch die Dillblütenstände verwendet. Sie werden oft zu Gemüse hinzugefügt, wenn es konserviert oder eingelegt wird.
Welche Bedingungen sind für den Anbau erforderlich?
Dill verträgt Kälte gut, selbst leichte Fröste sind für diese mehrjährige Pflanze kein Problem. Diese Pflanze ist resistent gegen niedrige Temperaturen. Die Samen können bei 3 Grad keimen. Aber oft verzögert sich die Keimung, da Dill eine große Menge an ätherischen Ölen enthält, die diesen Prozess verlangsamen. Es wird empfohlen, die Samen vorher zu behandeln, damit sie schneller keimen können.
Am besten liegt die Temperatur bei etwa 15-20 Grad. Auch gute Beleuchtung wirkt sich positiv auf den Dill aus.
Diese mehrjährige Pflanze benötigt keinen übermäßig fruchtbaren Boden. Oft reichen ihr die Düngemittel aus, die im Vorjahr für anderes Gemüse ausgebracht wurden, das an dieser Stelle angebaut wurde. Um jedoch einen hohen Ertrag zu erzielen, wird empfohlen, Dill auf feuchten Böden anzupflanzen. Wenn der Anbau auf trockenem Boden erfolgt, bildet sich früh der Stängel, was die Qualität des Dills mindert.
Vorbereitung der Samen
Damit die Samen schnell keimen, sollte man sich um ihre Vorbereitung kümmern. Dazu wird das Saatgut vor der Aussaat eingeweicht. Manche Gärtner ziehen zunächst Setzlinge heran und pflanzen sie dann an den endgültigen Standort. Aber in jedem Fall müssen die Samen zuerst vorbereitet werden. Dazu werden sie in ein Tuch gewickelt, das zuvor angefeuchtet wird. Man muss darauf achten, dass es immer feucht bleibt.
Unter diesen Bedingungen sollten die Samen etwa 2 Tage liegen. In dieser Zeit quellen sie auf. Danach sollten sie etwa 20 Minuten an der Luft trocknen. Der Boden, in den die Samen gesät werden, wird vorbereitet. Die Keimlinge beginnen nach 2 Wochen sichtbar zu werden. Während dieser Zeit muss die Bodenfeuchtigkeit überwacht werden.
Wann sollten Sie Dill pflanzen?
Da Dill Frost gut verträgt, kann man bereits im April mit der Aussaat beginnen, wenn der Schnee auf den Beeten verschwunden ist. Die Samen können bei 3 Grad Wärme keimen, aber es ist besser, wenn es draußen bereits relativ warm ist.
Um eine frühe Ernte zu erhalten, kann man Anfang April pflanzen, wenn es die Lufttemperatur zulässt. Damit im Beet stets frisches Grün vorhanden ist, wird empfohlen, alle 14 Tage Samen nachzusäen. Aber oft pflanzen erfahrene Gärtner erst nach dem 20. April.
Für Dill eignet sich ein neutraler und lockerer Boden ideal. Es wird nicht empfohlen, die Pflanze auf schwerem Boden anzubauen. Der Pflanzplatz sollte bereits im Herbst vorbereitet werden. So kann das Saatgut im Frühjahr früh ausgesät werden.
Um Dill zu pflanzen, sind folgende Regeln zu beachten:
- Die Erde wird 20-25 cm tief umgegraben.
- Es müssen Düngemittel ausgebracht werden. Dazu verwendet man Humus und mineralische Dünger. Dieser Vorgang wird bereits im Herbst durchgeführt.
- Im Frühjahr wird der Boden geebnet und es werden Furchen gezogen. Ihre Tiefe sollte etwa 2 cm betragen.
- Zwischen den Reihen sollte ein Abstand von etwa 20 cm eingehalten werden.
- Der Boden wird angefeuchtet. Danach kann man die Samen säen.
- Die Pflanzung wird von oben mit lockerer Erde bedeckt. Aber man sollte die Aussaat nicht zu stark gießen, da die Samen sonst zu tief einsinken können.
Aussaat im Winter
Aber viele Menschen möchten so früh wie möglich frisches Grün genießen. Dafür wird empfohlen, vor dem Winter zu pflanzen. Im Herbst wird das Beet vorbereitet und Dünger eingebracht. Die Aussaat muss noch vor dem Durchfrieren des Bodens erfolgen.
Dabei sollte das Saatgut tiefer gesät werden als bei der Frühjahrspflanzung. Vor dem Winter wird die Fläche mit Mulch bedeckt. Dabei muss der Boden nicht verdichtet werden. Es gibt eine andere Pflanzmethode. Dafür ist folgende Reihenfolge einzuhalten:
- Das Beet wird vorbereitet, der Schnee wird entfernt
- Das Saatgut wird auf der Fläche ausgestreut
- Darüber wird der Boden mit Humus und Erde bedeckt
Wenn im Frühjahr der Schnee zu schmelzen beginnt, sinken die Samen tiefer in die Erde und keimen dann.
Es wird empfohlen, das Beet im Frühjahr mit etwas abzudecken. Der vor dem Winter gesäte Dill erscheint einige Wochen früher als der, der im April gesät wird.
Pflanzenpflege und Dillkrankheiten
Nach der Aussaat vergehen 30-40 Tage, bis das Grün erscheint, das bereits gepflückt werden kann. Man kann es auf verschiedene Weise sammeln. Manche Menschen reißen die ganze Pflanze ab, andere wählen große Blätter aus. Als am nützlichsten gilt Dill, der über 5 cm hoch gewachsen ist. Wenn man die Pflanze nicht lange pflückt, kann sie bis zu 20 cm erreichen. Wenn die Blütenstände erscheinen, wird der Dill nicht mehr so schmackhaft, daher muss die Ernte noch vor der Blüte erfolgen.
Aber viele Gärtner lassen eine bestimmte Anzahl von Pflanzen stehen, die sie zum Einmachen und für andere Zwecke verwenden. Außerdem kann man daraus im Herbst Saatgut gewinnen. Dill muss vor bestimmten Schädlingen und Krankheiten geschützt werden. Der Hauptfeind dieser Pflanze ist der Echte Mehltau. Er zeigt sich als weißer Belag auf verschiedenen Teilen des Dills. Oft befällt er die Pflanze im Spätsommer, wenn es nachts kühl wird.
Dies führt dazu, dass der Dill an Geschmack verliert und daher nicht mehr für die Zubereitung von Gerichten verwendet wird. Man sollte sich vor der Phomose hüten, von der die Pflanze ebenfalls betroffen sein kann. Es handelt sich um eine Pilzkrankheit, bei der die Stängel oder Blätter schwarz werden. Mit solchen Problemen kann jeder konfrontiert werden. Die Krankheiten können sowohl im Gewächshaus als auch im Freilandanbau auftreten.
Es ist verboten, Dill mit chemischen Mitteln zu behandeln, daher sollte man vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Dazu müssen Unkraut und befallene Pflanzen entfernt werden, und die Anpflanzung sollte jedes Jahr mit anderen Kulturen abgewechselt werden. Es ist auch sinnvoll, die Samen zu desinfizieren. Das ist ein einfaches Verfahren.
Das bedeutet, die Samen eine halbe Stunde lang in heißem Wasser zu erwärmen. Dill ist also eine nützliche und schmackhafte Pflanze. Es ist einfach, ihn in Beeten anzubauen. Dazu reicht es, die grundlegenden Regeln der Aussaat und Pflege zu kennen.
Ausführliches Video zum Anbau von Dill:
Wie pflanzt man Dill richtig im Freiland, damit er schnell aufgeht?

Dill ist eine sehr anspruchslose Kultur, die überall im Freiland schnell angebaut werden kann. Ihr Anwendungsbereich ist sehr breit. Die Pflanze kann sowohl in der Küche als auch in der Medizin verwendet werden. Aber selbst für dieses unkomplizierte Grün gibt es bestimmte Pflanzregeln, die es ermöglichen, das aromatische Gewürz lange zu genießen. Im weiteren Verlauf des Artikels besprechen wir, wie man Dill richtig pflanzt, gießt und keimen lässt.
Aussaatzeit von Dill im Freiland im Frühjahr und Herbst
Dill kann leichte Fröste vertragen, daher kann die Aussaat bereits im April erfolgen. Aber wie lange muss man in diesem Fall auf die ersten Keimlinge warten? Die ersten Keimlinge beginnen zu erscheinen, wenn die Lufttemperatur +3°C erreicht. Niedrige Temperaturen beeinträchtigen die Pflanze und verlangsamen das Wachstum. Am besten wartet man, bis sich die Luft erwärmt hat.
Ein Bund Dill auf dem Tisch in Nahaufnahme
Um eine frühe Ernte zu erzielen, werden die Samen gleich Anfang April ausgesät, wenn der Schnee gerade schmilzt. Um das Grün so lange wie möglich nutzen zu können, wird nicht das gesamte Beet auf einmal besät. Das Saatgut wird in Abständen von ein paar Wochen ausgesät.
Laut Mondkalender sind die besten Pflanztage im Jahr 2018:
| März | 8-11, 20-24 |
| April | 7-11, 22-23, 25-26 |
| Mai | 8-11, 20-25 |
| Juni | 5-9, 19-25 |
Welchen Boden mag Dill?
Das Grün gedeiht hervorragend auf fruchtbaren Böden, die reich an organischen Düngemitteln sind. Vor dem Pflanzen wird empfohlen, eine kleine Menge Humus einzuarbeiten oder den Boden mit einer Lösung aus Rinder- oder Hühnermist zu düngen. Von den chemischen Düngemitteln eignen sich folgende gut:
- Salpeter;
- Superphosphat;
- Kaliumgruppe.
Wo lässt sich das Grün am besten anbauen? Es liebt sonnige Beete mit viel Sonnenlicht. Allerdings ist direkte Sonneneinstrahlung auf die Pflanzen nicht wünschenswert, da das appetitliche Grün durch Verbrennungen sein Aussehen beeinträchtigen könnte. Zugleich sollte man Zugluft vermeiden. Dagegen ist die Pflanze hinsichtlich der Nachbarn anspruchslos: Sie kann sich hervorragend neben jeder Kulturpflanze entwickeln.
Richtige Vorbereitung des Beetes für die Aussaat
Die Vorbereitung des Beetes sollte bereits im Herbst beginnen. Dies ermöglicht die Aussaat im zeitigen Frühjahr und somit eine frühe Ernte. Die Erde muss bis zu einer Tiefe von 20 cm umgegraben werden. Dabei sollten sowohl Humus als auch mineralische Dünger eingearbeitet werden. Nach diesen Schritten muss der Boden nur noch gut eingeebnet werden, Rillen gezogen und das Saatgut ausgesät werden.
Sollte man Dill vor dem Pflanzen einweichen?
Die Samen benötigen nur dann eine Vorbereitung, wenn sie nicht vor dem Winter ausgesät werden sollen. Die vorbereitenden Maßnahmen sollten eine Woche vor der geplanten Aussaat beginnen. Zuerst müssen die Samen in ein Mulltuch gelegt und gut angefeuchtet werden. Das Mulltuch darf nicht austrocknen, es muss ständig feucht gehalten werden. So werden die Samen etwa eine Woche lang behandelt.
Unmittelbar vor der Aussaat müssen die Samen etwa eine halbe Stunde lang getrocknet werden. Danach können sie auf das Beet gesät werden. Nach ein paar Wochen sollten die Keimlinge erscheinen.
Wenn die Aussaat vor dem Winter erfolgt, müssen die Samen nicht eingeweicht werden. Im Frühjahr haben sie dann genügend Feuchtigkeit im Boden und werden hervorragend aufgehen.
Schemata für eine schnelle Aussaat und gute Keimung
Vor der Aussaat müssen Rillen mit einer Tiefe von ein paar Zentimetern vorbereitet werden. Der Abstand zwischen den Rillen beträgt 20 Zentimeter. Zwischen den Samen empfiehlt es sich, Abstände von 5 Zentimetern einzuhalten.
Man kann das Grün als Zwischenkultur verwenden und es zwischen anderen Gemüsesorten auf den Beeten pflanzen. In diesem Fall muss ausreichend Platz für die Entwicklung sowohl des Dills als auch der benachbarten Kulturen vorgesehen werden.
Aussaat von Dillsamen
Manche Gärtner verwenden eine zickzackförmige Anbaumethode für diese Pflanze in den Beeten und behaupten, dass die Pflege auf diese Weise viel bequemer ist. Es ist anzumerken, dass dies eine rein persönliche Angelegenheit ist; jeder zieht seine Schlüsse nur auf der Grundlage seiner eigenen Erfahrungen und Vorlieben.
Die Pflege bereitet keine großen Mühen. Allerdings hat auch diese anspruchslose Kultur ihre Schädlinge. Der wichtigste ist die Blattlaus. Zur Bekämpfung eignet sich Alkohol gut, dessen Lösung auf das Beet gesprüht wird. Auf 10 Liter benötigt man 2 Esslöffel unraffinierten Ethylalkohol. Außerdem verträgt der Schädling kein Wachstum in der Nähe von Thymiansträuchern. Genau diesen kann man in der Nähe pflanzen und sich keine Sorgen machen, dass das vitaminreiche Grün von Blattläusen befallen wird.
Denn diese Tatsache deutet in erster Linie auf einen Mangel an einem bestimmten Mikroelement im Boden hin. Die Gelbfärbung kann durch die Zugabe von Salpeter unter die Wurzel beseitigt werden, und rote Blätter werden durch die Zugabe von Phosphordünger behoben.
Dill ist das am weitesten verbreitete und anspruchsloseste Gewürz, das überall angebaut wird. Die Ernte kann fast das ganze Jahr über (je nach Nachwachsen) erfolgen. Allerdings entfalten die Blätter ihr größtes Aroma genau zu dem Zeitpunkt, wenn sich die Blütenstände zu bilden beginnen.
Geernteter Dill in einem Korb
Derzeit sind auf dem Markt viele Dillsorten erhältlich, die sich nicht nur im Aussehen und Geschmack, sondern auch in den Besonderheiten der Anbautechnik unterscheiden: Manche Sorten sind einfacher anzubauen, andere müssen vor der Aussaat eingeweicht werden, wieder andere brauchen sehr lange zum Keimen. Diese Kulturen haben unterschiedliche Reifezeiten, was es ermöglicht, die Erntezeit im Voraus zu planen und an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.
Für Dill muss kein separates Beet reserviert werden: Es ist möglich, ihn zusammen mit anderen Kulturen (z. B. Kartoffeln, Tomaten, Karotten) anzubauen. Dies ist sehr wichtig für Besitzer kleiner Gartengrundstücke, die ihr Gelände optimal nutzen möchten.
2>Besonderheiten der Pflanzung verschiedener Dillsorten und ihrer Pflege im Freiland
Dill im Freiland pflanzen und die anschließende Pflege ist eine traditionelle Tätigkeit aller Gärtner. Ohne diese nützliche aromatische Pflanze kommt kein Garten aus. Die einjährige Pflanze aus der Familie der Doldenblütler gilt als anspruchslos und frostresistent. Wichtig ist die richtige Wahl des Standorts, des Aussaatzeitpunkts, der Bewässerung und Düngung.

Wie pflanzen Sie Dill?
Der Anbau von Dill im Freiland kann bereits im April beginnen, besonders wenn die Wahl auf spätreifende Sorten fällt. Für frühe Sorten ist Ende Mai oder Anfang Juni ideal. Bei der Fließband-Methode (Aussaat alle 10 Tage) wird die grüne Ernte nicht nur den ganzen Sommer, sondern auch die erste Hälfte des Herbstes erfreuen.
Zuerst muss der Boden vorbereitet werden: Umgraben bis 20 cm Tiefe und Zugabe von Humus. Zusätzlich können Superphosphat und Kaliumsulfat zugegeben werden.
Der Standort sollte sonnig und warm sein, die Aussaat selbst erfolgt jedoch besser am späten Nachmittag oder frühen Morgen. Die Bodentemperatur bei der Pflanzung sollte nicht unter 7 Grad fallen.
Der Abstand zwischen den Reihen im Beet sollte etwa 30 cm betragen, zwischen den Pflanzen 10 cm.
Als Nachbarn eignen sich Kohl, Gurken, Knoblauch, Kartoffeln, Zucchini. Petersilie, Koriander und Fenchel sollten hingegen weiter weg gepflanzt werden.
Es darf keine Asche in den Boden eingebracht werden. Es wird nicht empfohlen, Dill auf Beete zu pflanzen, auf denen zuvor Sellerie wuchs.
Dill anzubauen ist recht einfach. Man kann dies erfolgreich im Freiland, im Gewächshaus oder sogar zu Hause tun. Die Samen müssen nur in vorbereitete Rillen in einer Tiefe von etwa 4 cm gelegt werden. Dann bedeckt man sie mit lockerer Erde und gießt sie gründlich.
Dill hat keine Angst vor Kälte und kann bereits bei +3 °C keimen. Um den Prozess etwas zu beschleunigen, empfiehlt es sich, die Samen vor der Aussaat 1–2 Tage in warmem Wasser einzuweichen. Dadurch wird das ätherische Öl ausgewaschen, das den Keimungsprozess hemmt. Im Laufe des Tages muss das Wasser mehrmals gewechselt werden.
Nach dem Einweichen können die Samen zuerst mit einer starken Kaliumpermanganatlösung und dann mit fließendem Wasser gespült werden. Vor dem Pflanzen müssen sie unbedingt getrocknet werden. In diesem Fall keimt der Dill bereits am 10. Tag.
Wie pflegt man Dill?
Nachdem die ersten Keimlinge erscheinen, müssen die Pflanzen regelmäßig ausgedünnt, gedüngt, Unkraut gejätet, der Boden gelockert und natürlich gegossen werden. Wenn der Dill unter einer Folienabdeckung wächst, sollte diese bei wärmerem Wetter entfernt werden, um einen Treibhauseffekt zu vermeiden. Dann sind Entwicklung und Qualität des Grüns insgesamt besser.
Bei heißem Wetter sollte mindestens zweimal täglich gegossen werden, sonst wird der aromatische Dill zu einem geschmacklosen, vergilbten Kraut. Erfahrene Gärtner installieren auf ihren Grundstücken automatische Bewässerungssysteme. Das ist bequem und sicher, spart nicht nur Zeit, sondern auch Mühe.
Obwohl Dill auch ohne zusätzliche Düngung wachsen kann, sollte man ihn dennoch gelegentlich düngen. Eine ideale Option ist Brennnesseljauche, die im Gegensatz zu anderen Stickstoffdüngern keine Nitrate anreichert. Allerdings sollte man sie frühestens zwei Wochen vor der geplanten Ernte verwenden.
Bevor man mit dem Anbau von Dill im Gewächshaus, im Freiland oder zu Hause auf der Fensterbank beginnt, sollte man sich über die Sorte und den Verwendungszweck klar werden (die Pflanze wird nicht nur in der Küche, sondern auch in der Volksmedizin verwendet).
Dillsorten
Vielleicht fällt es einem Anfänger schwer zu bestimmen, welche Dillsorte beim Nachbarn wächst und welche man besser im eigenen Garten pflanzt. Tatsächlich unterscheidet sich die Pflanze in der Form der Rosette, der Breite, Länge und Form der Blattsegmente, der Farbe und dem Grad der Blattteilung. Außerdem kann man Dill in frühe, mittlere und späte Sorten unterteilen.
Betrachten wir die frühen Sorten.
- Gribowski. Der Anbau von Dill dauert etwa einen Monat. Er kann nicht nur im Freiland (auch unter Folie), sondern auch zu Hause auf der Fensterbank ausgesät werden. Er ist krankheitsresistent und anspruchslos. Er kann bis zu 25 cm hoch werden. Er kann von April bis Juli im Fließbandverfahren angebaut werden.
- Dalni. Er zeichnet sich durch helle Blätter und hohen Ertrag aus. Man kann ihn im Juni pflanzen und bereits nach einem Monat sowohl frisch als auch getrocknet oder gefroren verwenden. Die Sorte hat keine Angst vor Kälte und Insekten und hat einen schwachen Wachsüberzug als Schutzfilm.
- Aurora. Das aromatische, flaumige Grün kann bereits nach 25 Tagen geerntet werden. Es handelt sich um eine neue, abgehärtete Sorte, die fast nie krank wird. Sie ist sogar für die Aussaat im Herbst geeignet. Es ist ein kräftiger Busch mit eng stehenden Internodien. Die schönen, hellgrünen Blätter schmücken auch das Grundstück.
Betrachten wir nun die Sorten mit mittlerer Reifezeit.
- Kibraj. Der beste Standort für diese Kultur ist das Gewächshaus. Unter der Folie reift der Dill wesentlich schneller. Die Blätter sind hellgrün, manchmal mit einem gelblichen Schimmer, den unerfahrene Gärtner mit einer Krankheit verwechseln könnten. Die Pflanze ist aufrecht und kann eine Höhe von 40 cm erreichen. Die Reife tritt spätestens nach 40–45 Tagen ein.
- Alligator. Die Blätter sind in der Regel aufrecht. Die Ernte ist mehrmals pro Saison möglich. Sie fühlt sich sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus wohl. Die Pflanzung kann im Frühjahr erfolgen, dann ist die Ernte bereits zu Beginn des Sommers reif.
- Kustistyj. Wie der Name schon sagt, wächst diese Sorte als Busch, und zwar sehr groß und kräftig. Der Dill kann bereits nach 35–40 Tagen verzehrt werden, für die Zubereitung von Gewürzen muss man jedoch noch einen Monat warten. In der Regel beginnt man die Ernte mit den unteren Blättern und arbeitet sich allmählich nach oben vor.
Betrachten wir die späten Sorten.
- Saljut. Es ist eine Buschsorte. Sie kann eine Höhe von 150 cm erreichen. Blätter und Stängel werden fest und groß. Der Doldenansatz erfolgt spät. Die Ernte kann nach 2,5 Monaten erfolgen. Die Blätter sind dunkelgrün, manchmal mit einem bläulichen Schimmer.
- Bujan. Ein charakteristisches Merkmal ist der Wachsbelag auf den Blättern, der eine Schutzfunktion erfüllt. Demzufolge ist diese Sorte resistent gegen kaltes Wetter, Krankheiten und Schädlinge. Die Pflanzung ins Freiland erfolgt mit Setzlingen. Die Ernte beginnt nach 2 Monaten.
Krankheiten und Schädlinge
Egal wie viel Zeit der Hobbygärtner in seinen Garten steckt, die Pflanzen können trotzdem krank werden. Und die Ursache muss nicht einmal in der Pflege liegen, sondern in Insekten, die oft die Überträger von Krankheiten sind.
Betrachten wir die am häufigsten auftretenden Probleme.
- Blattläuse. Die Gefahr besteht darin, dass der Schädling den Saft aussaugt und dabei Bakterien und Viren hinterlässt. Die Pflanze welkt, vergilbt und wird ungenießbar. Es sind keine besonderen Vorbeugungsmaßnahmen erforderlich, es reicht aus, regelmäßig mit Kalium-Phosphor-Dünger zu düngen.
- Möhrenfliege. Neben Möhren schmarotzt dieser Schädling gerne auch in benachbarten Beeten, und zwar an den oberirdischen Pflanzenteilen. Bei einem Befall durch die Möhrenfliege trocknet der Dill aus und nimmt eine rötliche Färbung an. Zur Vorbeugung kann man das Beet gelegentlich mit einer Tabak-Sand-Mischung oder speziellen Präparaten wie „Vantex“ oder „Arrivo“ behandeln.
- Mehltau. Er äußert sich durch einen weißen Belag auf den Blättern. Der Dill trocknet schnell aus und bröckelt. In der Regel sind die Ursachen der Krankheit nicht auf menschliche Einflüsse zurückzuführen. Den Mehltau kann man Ende Juni oder Anfang Juli aufgrund von starken Temperaturschwankungen oder anhaltenden Regenfällen bemerken. In den Anfangsstadien kann die Pflanze mit kolloidalem Schwefel behandelt werden.
- Fusarium. Die deutlichsten Symptome sind eine faulende Wurzel, welke Blätter und chlorotische Flecken. In diesem Fall kann die Entstehung der Krankheit durch falsche Pflege ausgelöst werden, wie z.B. übermäßiges Gießen, Beschädigung der Wurzeln beim Lockern, das Pflanzen in unvorbereiteten Boden oder ungeeignete Düngemittel. Die Situation kann nur im frühen Stadium der Fusarium-Entwicklung durch eine Behandlung mit Fungiziden behoben werden.
Natürlich ist niemand vor ungünstigen Wetterbedingungen gefeit, aber bei richtiger Pflege und Einhaltung aller agrotechnischen Regeln kann das Risiko von Problemen verringert werden. Dill enthält eine große Menge an Vitaminen und Spurenelementen und sollte daher im Speiseplan eines jeden Menschen enthalten sein.
2>Dillanbau aus Samen
Dill ist eine seit Jahrhunderten bekannte Gartenkultur. Diese einjährige krautige Pflanze ist ein traditionelles Gewürz für frische Salate und viele hausgemachte warme Gerichte. Darüber hinaus.
Dill ist eine seit Jahrhunderten bekannte Gartenkultur. Diese einjährige krautige Pflanze ist ein traditionelles Gewürz für frische Salate und viele hausgemachte warme Gerichte. Darüber hinaus werden die Samen, Stängel, Blütenstände und andere Teile des Dills zur Herstellung von Volksheilmitteln verwendet, die verschiedene Gesundheitsprobleme lösen.
Die Vorteile von Dill
Über die heilenden Eigenschaften von Dill wussten bereits vor mehr als 5000 Jahren ägyptische Heilkundige. Heute ist es unumstritten, dass diese Pflanze eine wertvolle Quelle einer Reihe von Spurenelementen ist, die sich positiv auf das Wohlbefinden auswirken. Sie enthält Ascorbinsäure und Nikotinsäure in hoher Konzentration, Thiamin und Riboflavin, Pektinstoffe und Flavonoide sowie fette Öle auf Basis von Palmitin-, Öl- und Linolsäure.
Dank der Magnesiumsalze normalisiert Dill die Blutbildungsprozesse. Es wird auch in Präparaten mit Anethin verwendet, die zur Behandlung von Erkrankungen des Blutkreislaufsystems bestimmt sind. Der Aufguss von Dillsamen hilft bei Bluthochdruck und wirkt beruhigend, krampflösend und harntreibend. Die ätherischen Öle regen die Verdauung an und unterstützen den Zustand des Urogenitalsystems. Dill wird auch stillenden Müttern empfohlen – er fördert die Laktation und beugt Koliken bei Säuglingen vor.
Wie pflanzt man Dillsamen richtig?
Es gibt einige allgemeine Empfehlungen, die helfen zu verstehen, wie man Dill pflanzt, damit er eine gute Ernte bringt, kräftig, buschig und aromatisch wird:
• Diese Pflanze ist lichtliebend, daher gilt: Je länger der Tag und je mehr Sonnenstrahlen den Standort erwärmen, desto besser;
• Der Boden sollte feucht sein; auf armen Böden wächst Dill schlecht;
• Dill verträgt Kälte gut, und Samen, die im Freiland überwintert haben, keimen schneller als im Frühjahr ausgesäte.
Wie sät man Dill im Freiland mit Samen aus?
Vor der Aussaat von Dill im Freiland müssen die Samen vorbereitet werden. Dazu gibt man sie in einen Mullbeutel und weicht sie 3 Tage lang in Wasser mit einer Temperatur von etwa +50 Grad ein. Dill enthält ätherische Öle, aufgrund deren hohen Konzentration keimen die Samen relativ langsam. Das abgestandene Wasser sollte 5-mal täglich abgegossen werden. Nach der „heißen“ Vorbereitung werden die Samen in die gleichen Stoffbeutel gelegt, mit in Wasser von +20 Grad getränkter Gaze oder feuchtem Sägemehl bedeckt. Nach 3-4 Tagen zeigen sich an einigen Samen Keimlinge. Für ein besseres Ergebnis sollte man 24 Stunden lang barbotieren und hydrothermisch belüften, zum Beispiel mit einem Aquarienkompressor, der ins Wasser gelegt wird und es mit Sauerstoff anreichert.
Unmittelbar vor der Aussaat müssen die Samen etwa 30 Minuten lang etwas getrocknet werden. Die Samen werden in gut angefeuchtete Erde gelegt; sie beginnen bereits bei +3 Grad zu keimen, aber die optimale Temperatur für das Wachstum des Krauts liegt zwischen +15 und +20 Grad. Dill verträgt Fröste bis -5 Grad, daher kann er Mitte des Frühjahrs gesät werden, sobald der Schnee im Garten verschwunden ist. In der Mittelzone ist dies in der Regel um den 20. April der Fall.
Der Boden sollte neutral und locker sein; auf schwerem Boden ist der Ertrag um ein Vielfaches geringer. Für die Frühjahrsaussaat sollten die Beete bereits im Herbst vorbereitet werden: Das Pflanzareal 20 cm tief umgraben, Humus einbringen und Mineraldünger ausbringen. Die ideale Tiefe der Saatrillen beträgt 2 cm, der Abstand zwischen den Beeten 20 cm. Die Samen werden mit Erde bedeckt, ohne sie zu verdichten; sie müssen nicht sofort gegossen werden.
Um die Ernte im Frühjahr so früh wie möglich einzuholen, kann man eine späte Herbstaussaat in Betracht ziehen. Dazu werden die Beete ab September mit Mineralien und Düngemitteln versorgt. Bevor der Boden gefriert, sollten die Samen in einer Tiefe von etwa 1,5 cm ausgesät und mit lockerer Erde bedeckt werden. Damit im Frühjahr eine Eiskruste das Auflaufen der Keimlinge nicht behindert, können die Beete mit Mulch abgedeckt werden.
Im Winter erfolgt die Aussaat von Dill im Freiland mit Samen nach folgendem Schema:
• Beete vorher vom Schnee befreien;
• Samen direkt auf die Erde streuen;
• die Aussaat von oben mit Humus bedecken.
Wenn im Frühling Schnee und Eis zu schmelzen beginnen, «ziehen die Samen» zusammen mit dem Humus in die Erde und keimen von selbst.
Dillsamen können auch für die Anzucht von Setzlingen ausgesät werden. Diese Methode ist recht aufwändig, aber dadurch wird das Grün üppiger und kräftiger. Die Saatgutvorbereitung erfolgt wie bei der Aussaat ins Freiland. Die Pflanzen werden im Alter von 35 Tagen ins Beet gesetzt.
Wie pflanzt man Dill aus Samen auf der Fensterbank?
Dill aus Samen zu Hause anzubauen ist relativ einfach. Die schnellste Ernte – 1,5 Monate nach der Aussaat – liefern frühreifende Sorten. Alles, was Sie tun müssen, ist, sie in gut befeuchtete und nährstoffreiche Erde zu säen, darauf zu achten, dass kein Unkraut aufkommt, und rechtzeitig zu gießen.
Ideale Behälter für die Anzucht von Dill aus Samen auf der Fensterbank sind Holzkisten oder Keramiktöpfe mit einem Volumen von mindestens 2 Litern. Am Boden des Behälters sollten Löcher sein, durch die das Wasser abfließen kann. Für die Drainage eignen sich Ziegelbruch, Blähton oder Kieselsteine. Auf die Drainageschicht wird Sand geschüttet, und darauf neutrale Erde. Die Samen können frei oder in Rillen ausgelegt werden, zwischen den mit lockerer Erde bedeckten Sämlingen müssen 2 cm Abstand gelassen werden. Direkt nach der Aussaat sollte der Behälter mit Folie abgedeckt und an einen warmen Ort gestellt werden – so entsteht der für die Keimung notwendige Treibhauseffekt. Alle Samen keimen innerhalb von 12–14 Tagen.
Nach dem Erscheinen der ersten Keimlinge wird die Folie entfernt und der Behälter auf die am meisten beleuchtete Fensterbank gestellt, vorzugsweise auf der Südseite. Dill muss mit abgestandenem Wasser gegossen werden, wobei übermäßige Bodenfeuchtigkeit vermieden werden sollte. Für den Anbau im Winter ist eine künstliche Beleuchtung erforderlich, da diese Pflanze Licht liebt. Selbst bei hoher Temperatur wird Dill aufgrund von Lichtmangel lang, dünn und mit spärlichem Grün wachsen.
Wie man Dill im Freiland mit Samen sät – alles über die richtige Pflanzung
Dill ist eine Kultur, die heute in fast jedem Garten vorhanden ist. Sie wird aktiv bei der Zubereitung verschiedenster Gerichte verwendet, und dank der vielen Vitamine, die in dem Grün enthalten sind, ist sie sehr nützlich für den Körper. Um jedoch eine hohe Dill-Ernte zu erzielen, müssen Sie einige Besonderheiten der Aussaat und des Anbaus der Kultur kennen.
Wie und wann säen
Das Pflanzen und der Anbau von Dill sind nicht schwierig, wenn Sie alle agrotechnischen Regeln genau befolgen.
Vorbereitung des Saatguts

Für eine schnellere Keimung sollten die Dillsamen vorher in kaltem Wasser eingeweicht werden. Lassen Sie das Saatgut 3 Tage lang darin, wobei Sie die Flüssigkeit von Zeit zu Zeit wechseln müssen.
Um den Film zu entfernen, der ätherische Öle absondert und das Eindringen von Wasser verhindert, müssen Sie die Samen vor dem Einweichen zwischen den Handflächen reiben.
Standortwahl
Dill sollte an einem sonnigen Ort mit normalem Boden und ausreichender Feuchtigkeit ausgesät werden. Es ist verboten, Dillsamen an der Stelle auszusäen, an der zuvor Sellerie, Karotten oder Petersilie gewachsen sind. Diese Kulturen sind ebenfalls Doldenblütler und nutzen im Wachstumsprozess dieselben Mikronährstoffe wie Dill. Dadurch wird der Boden ausgelaugt.
Es ist nicht schlecht, die Kultur auf dem Beet anzubauen, auf dem zuvor Tomaten, Kohl und Gurken gewachsen sind. Für eine normale Keimung ist eine Temperatur von +3 Grad erforderlich.
Daher sollte das Saatgut Ende April bis Anfang Mai ins Freiland gebracht werden. Heutzutage verwenden viele Gärtner zur Vorbereitung der Samen das Dragieren, mit dem der Dillertrag gesteigert werden kann.
Im Video: Wie man Dill im Freiland mit Samen pflanzt:
4>Aussaat

Bereits Ende April können Dillsamen ausgesät werden. Die Aussaat kann bis Ende des Sommers abgeschlossen werden. Wenn Sie möchten, dass das Grün ständig auf dem Tisch ist, säen Sie die Kultur während des Sommers im Abstand von 14 Tagen aus.
Für die Aussaat werden die Methoden „in Reihen“ oder „in Rillen“ verwendet. Die erste Variante ist am beliebtesten. Machen Sie eine Reihe mit einer Breite von 1 cm. Der Abstand zwischen ihnen sollte 10 cm betragen. Die Aussaat „in die Rille“ ist hinsichtlich der Keimung effektiver. Mit einem Brett ziehen Sie eine flache Rille in feuchte Erde. Dort platzieren Sie das Saatgut. Dann wird der Dill nicht vom Wind verweht, wurzelt besser und welkt beim Jäten nicht.
Wie pflegen?
Bei der richtigen Pflege von Dill ist es unbedingt erforderlich, eine Kultivierung durchzuführen. Die Düngung für eine hohe Ernte muss 2 Mal im Monat erfolgen. Verwenden Sie hierfür Ammoniumnitrat. Wenn Sie vergilbte Blätter bemerken, deutet dies auf einen Stickstoffmangel hin.
Gießen Sie das Grün zweimal pro Woche. Am besten tun Sie dies abends mit warmem Wasser. Das Auflockern des Bodens ist für eine hohe Ernte unerlässlich. Auch Unkraut, das die Kultur erstickt, muss rechtzeitig entfernt werden.
Sehr oft kann Dill von Schädlingen befallen werden. Am häufigsten sind Blattläuse. Zu deren Bekämpfung können mehrere Methoden eingesetzt werden. Die sicherste ist Brennnessel. Hacken Sie diese fein und lassen Sie sie 7 Tage in Wasser ziehen. Dann gießen Sie die Pflanzen 2–3 Tage lang mit dem Sud. Schon nach wenigen Tagen erhält der Dill alle notwendigen Nährstoffe für ein starkes Immunsystem.
Im Video: Wie pflegt man Dill?
Es gibt eine weitere ebenso wirksame Methode zur Bekämpfung von Blattläusen – Asche. Übergießen Sie diese mit kochendem Wasser und lassen Sie sie über Nacht stehen. Am Morgen filtern Sie den Sud und geben geriebene Kernseife hinzu. Behandeln Sie die Beete mit der vorbereiteten Lösung. Spülen Sie nach ein paar Tagen alles mit Wasser ab.
Zur Bekämpfung von Blattläusen kann man auch Zwiebelschalen und Zitrusschalen verwenden. Übergießen Sie diese mit kochendem Wasser, warten Sie 3 Tage, filtern Sie den Sud und füllen Sie ihn in Flaschen ab. Sobald Anzeichen von Blattläusen entdeckt werden, behandeln Sie die Beete mit der vorhandenen Lösung.
Was man nach Dill pflanzen kann und wie man die richtige Kultur auswählt, erfahren Sie in diesem Artikel.
Es ist auch interessant zu erfahren, wie man Dillsamen vor der Aussaat einweicht.
Möglicherweise ist es auch interessant für Sie zu erfahren, wie man Dill im Winter zu Hause anbaut.
Dillsorten für das Freiland
Heute gibt es zahlreiche Dillsorten, die direkt ins Freiland gepflanzt werden können. Betrachten wir sie genauer.
Gribowski
Dies ist eine frühe Sorte, die bei Hobbygärtnern und Gemüsebauern sehr gefragt ist. Die Sorte ist für die Dillproduktion als Grünzeug bestimmt. Sie kann Temperaturschwankungen und Krankheiten widerstehen und hat ein ausgeprägtes Geschmacksaroma. Sie kann im Gewächshaus oder im Freien angebaut werden. Wie man das Grün zu Hause anbaut, erfahren Sie im Video im Artikel.

Die Blätter der Pflanze können mittelgroß oder groß sein, in dunkelgrünen Farbtönen, saftig und zart. Das reife Grün kann am 38. Tag nach dem Pflanzen verwendet werden. Die Aussaat erfolgt von April bis Juni. Um einen kontinuierlichen Ernteprozess zu erhalten, sollte alle 21 Tage nachgesät werden.
Für diejenigen, die verstehen möchten, wie die Aussaat von Petersilie im Freiland mit Samen erfolgt.
Grenader
Diese Sorte ermöglicht den Anbau von Buschdill. Er wird für Grünzeug verwendet, das bereits 35 Tage nach der Aussaat geerntet werden kann. Die Sorte ist resistent gegen Krankheiten und Lager. Die Rosette ist leicht erhaben.

An einer Pflanze können nicht mehr als 10 Blätter gebildet werden, deren Länge maximal 15 cm beträgt. Die Blätter sind groß und gefiedert. Um das erste frühe Grün zu erhalten, muss das Saatgut im April-Mai in die Erde gebracht werden.
Wie und wann man Basilikumsamen für die Vorkultur aussät und wie man alles selbst macht, wird hier im Artikel erklärt.
Redut
Dies ist ein weiterer Vertreter des frühreifen Dills. Er wird angebaut, um junges Grün und Gewürze zu erhalten. Die Pflanze ist niedrigwüchsig und hat einen geschlossenen Wuchs. Die Blätter sind grün, es gibt einen leichten Wachsbelag, die Blätter sind länglich und mittelgroß.

Der zentrale Teil ist konvex mit einer geringen Anzahl von Zweigen. Beim Schneiden der Pflanze für Grünzeug beträgt ihr Gewicht 30-40 g. Die Kultur hat ein ausgeprägtes Aroma und eine ausgezeichnete optische Qualität.
Wie man Rucola auf der Fensterbank sät, kann man verstehen, wenn man sich dieses Video ansieht.
Kibray
Diese Sorte ist eine der verbreitetsten und bekanntesten. Ihre Besonderheit besteht darin, dass die grüne Masse schnell und kontinuierlich wächst. Nach 1,5 Monaten können aromatische und duftende Blätter geerntet werden. Kibray ist eine Sorte, die den Anbau von Buschpflanzen ermöglicht.

Er hat eine breite, ausladende Rosette, so dass beim Pflanzen darauf geachtet werden muss, dass ein Abstand von 20 cm zwischen den Sämlingen eingehalten wird. Die Sorte ist resistent gegen Krankheiten. Von 1 m² können 5 kg Grünzeug geerntet werden.
Lesnogorodski
Diese Sorte zeichnet sich dadurch aus, dass sie zum Zeitpunkt der Blüte grüne Masse aufbauen kann. Dies ist äußerst praktisch, wenn der Anbau von Grünzeug auf einer kleinen Fläche erfolgt. Die Sorte ermöglicht einen hohen Ertrag von ausgezeichneter Qualität. Der Strauch ist niedrigwüchsig und dicht beblättert.

Die Blätter haben eine satte grüne Farbe und einen bläulichen Schimmer. Die Pflanzen zeichnen sich durch ein beständiges Aroma und eine hervorragende Haltbarkeit aus, die es ermöglicht, das Grün lange frisch zu halten.
Richelieu
Diese Sorte ermöglicht den Anbau einer duftenden Kultur. Die Höhe des Strauches erreicht 0,5-1 m. Er hat einen Stiel, große und geteilte Blätter, die grün sind. Hat ein angenehmes Aroma und einen ausgezeichneten Geschmack. Das Grün kann geerntet werden, nachdem 43 Tage seit der Aussaat vergangen sind.

Richelieu ermöglicht eine stabile Ernte. Es ist bei Gärtnern sehr gefragt, da man während der gesamten Blütezeit grüne Masse gewinnen kann.
Salut
Diese Sorte ermöglicht den Anbau von Buschdill. Die Pflanze ist stark belaubt. Die Rosette hat 24-28 große, aufrechte Blättchen. Alle sind hellgrün, saftig und aromatisch.

Die Blättchen haben eine leichte Wachsschicht. Die Widerstandsfähigkeit gegen Schossen ermöglicht eine lange Ernte des Dills. Die Ernte sollte in 3-4 Durchgängen erfolgen.
Alligator
Diese Sorte kann im Freiland oder im Gewächshaus angebaut werden. Die Rosette ist aufrecht. Das Grün sollte am 40. Tag nach der Aussaat geschnitten werden.

Die Blättchen haben einen Wachsbelag und eine bläuliche Färbung. Die Bildung der Blütendolden erfolgt 30 Tage nach der Fruchtbildung.
Borej
Die Sorte ermöglicht die langfristige Verwendung von frischem Grün. Die Blättchen sind groß und breit, ihre Länge erreicht 35 cm. Die Pflanze wächst schnell und hat ein anhaltendes angenehmes Aroma.

Die Sorte ermöglicht den Anbau von Buschdill in großen Mengen. Das Grün kann über 3 Monate hinweg mehrmals geschnitten werden. Die Besonderheit der Sorte ist, dass sie stark mit Blättern besetzt ist und lange nicht vergilbt.
Dill zu pflanzen und Sauerampfer im Freiland anzubauen ist überhaupt nicht schwierig. Wenn Sie alle Regeln der Agrartechnik beachten, werden Sie schon bald Ihre Lieben mit frischem Grün erfreuen können. Und wenn Sie den ganzen Sommer über Samen aussäen, wird der grüne Dill nicht von Ihrem Tisch verschwinden. Das Einzige, was Sie dafür brauchen, ist hochwertiges Saatgut zu kaufen und gewissenhaft zu pflegen.
Was man nach Dill pflanzen kann und wie man die richtige Kultur auswählt, erfahren Sie in diesem Artikel.