Im Jahr 2025 traten neue Gesetze für Besitzer von Datscha-Grundstücken in Kraft. Zum Beispiel muss das Land nun innerhalb von drei Jahren erschlossen werden. Außerdem gelten weiterhin Gesetze, nach denen Feuer an einem bestimmten Ort entzündet werden muss und Abfälle nur auf einer speziellen Fläche gelagert werden dürfen.
Über welche Verstöße auf dem Datscha-Grundstück bestraft werden können, berichtete die außerordentliche Professorin am Lehrstuhl für Rechtsregulierung der Wirtschaftstätigkeit der Finanzuniversität bei der Regierung der Russischen Föderation, Oksana Wassiljewa.
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Wie man auf dem Grundstück ein Feuer entzündet
«Feuer darf nur an einer speziell dafür vorbereiteten Stelle entzündet werden, — erklärt Wassiljewa. — «Zum Beispiel in einer Grube von mindestens 30 cm Tiefe und nicht mehr als 1 Meter Durchmesser oder in einem Fass oder Behälter auf einer speziellen Fläche, damit sich die Flamme nicht ausbreiten kann. Ein solcher Ort muss mindestens 50 Meter von Gebäuden, 100 Meter von Nadelbäumen und 30 Meter von Laubbäumen entfernt sein. Trockenes Gras und Zweige in einem Fass zu verbrennen, ist in 15 Metern Entfernung von Häusern erlaubt.»
Rund um die Stelle, an der Sie das Feuer entzünden werden, muss das Gelände ebenfalls gereinigt werden, sagt die Expertin. Entfernen Sie abgestorbene Bäume, das alte Gras und Totholz. Unter den Kronen von Nadelbäumen, auf Torfböden und bei starkem Wind ist offenes Feuer verboten. Bei Verstoß gegen die Brandschutzbestimmungen kann ein Bußgeld von bis zu 500 € verhängt werden.
«Vergessen Sie nicht, Löschmittel griffbereit zu haben, zumindest einen Eimer Wasser, — warnt Wassiljewa. — Und halten Sie natürlich ein Mobiltelefon in der Tasche, um im Notfall schnell die Feuerwehr rufen zu können.»
Wo man Abfälle lagert
Sperrmüll, wie zum Beispiel Haushaltsgeräte oder Möbel, darf jetzt nur noch auf einer eigens dafür vorgesehenen Fläche entsorgt werden. Diese wird vom Vorstand des SNT oder der Verwaltung der Ortschaft organisiert. Dort muss der regionale Betreiber einen speziellen Container aufstellen, in den all das Überflüssige und Sperrige gelegt werden muss.
«Such eine Fläche muss mindestens 25 Meter von Wohngebäuden entfernt sein, — sagt sie. — Die Fläche muss asphaltiert oder betoniert sein, und in der Nähe dürfen sich keine Wasserquellen befinden. Denken Sie daran, dass auf öffentlichen Flächen und landwirtschaftlichen Nutzflächen keine Deponien für brennbare Abfälle angelegt werden dürfen, und dass der Abfall keine Lacke oder Farben enthalten darf, damit die Abfallbeseitigung die Umwelt nicht schädigt. Bei Nichteinhaltung dieser Anforderungen kann ein Bußgeld von bis zu 30 € verhängt werden, bei wiederholtem Verstoß bis zu 50 €.».
Wie man das Grundstück erschließt
Ab dem 1. März müssen Eigentümer ungenutzter Grundstücke das Land innerhalb von drei Jahren erschließen, erinnert Wassiljewa. In dieser Zeit müssen Abfälle und Unkraut entfernt, überschwemmte Flächen entwässert oder ausgetrocknete Flächen bewässert, der Boden eingeebnet und gefestigt sowie beschädigte Gebäude abgerissen oder repariert werden. Für die Nichtnutzung des Landes innerhalb der vorgesehenen Frist wird ein Bußgeld in Höhe von 1–1,5 % des Katasterwerts des Grundstücks (jedoch nicht weniger als 200 €) fällig. Und wenn man es nicht rechtzeitig schafft, alles in Ordnung zu bringen, kann ein Bußgeld von bis zu 500 € verhängt werden.
Wie man Kaninchen oder Geflügel züchtet
«Auf einem normalen Gartengrundstück dürfen Tiere nicht zum Verkauf gezüchtet werden, nur für den persönlichen Gebrauch, — erklärt die Expertin. — Eine gewerbliche Tätigkeit ist nur auf Flächen erlaubt, die als private landwirtschaftliche Nutzflächen ausgewiesen sind. Für die zweckfremde Nutzung eines Grundstücks können Privatpersonen mit einem Bußgeld in Höhe von 0,5–1 % des Katasterwerts (jedoch nicht weniger als 100 € und nicht mehr als 1.000 €) belegt werden. Wenn das Grundstück keinen Katasterwert hat, wird ein Bußgeld von bis zu 200 € verhängt. Und wenn Sie drei Jahre lang gegen die Vorschriften verstoßen, kann Ihnen das Grundstück sogar entzogen werden.».
Wenn Sie Ihre eigene kleine Farm einrichten möchten, achten Sie darauf, ob Ihre Tiere die Nachbarn stören. Wenn sie sich über Lärm, unangenehme Gerüche oder eine Rattenplage beschweren, muss der Betrieb aufgelöst werden.
Darf man das Auto am Fluss waschen?
«Das Waschen eines Autos am Flussufer ist strikt verboten, — sagt Wassiljewa. — Im Bereich der Uferschutzzone, die 30 bis 200 Meter beträgt, sind das Befahren und Parken von Fahrzeugen grundsätzlich verboten. Dafür kann ein Bußgeld von bis zu 45 € verhängt werden.».