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Calibrachoa: Anbau, Pflege, Vermehrung und Beschreibung mit Fotos
- 16. November 2018
- Blumen
- R.I.M.
Calibrachoa ist eine schöne Pflanze, die erst seit Kurzem unsere Gärten schmückt. Viele halten sie für eine Variante der Petunie. Früher war das auch so. Aber nachdem die Züchter den natürlichen Chromosomen der Petunie vier weitere hinzugefügt haben, ist eine völlig neue Art von Calibrachoa entstanden. Daher handelt es sich heute um zwei getrennte Pflanzenarten, obwohl sie viele gemeinsame Merkmale haben.
Sie unterscheidet sich von der Petunie durch einen verholzten, verzweigten Stamm, kleine Blüten und Blätter. Bei der Petunie wachsen die Stecklinge viel schneller. Das Erscheinen der ersten Wurzeln kann man bereits nach 5 – 7 Tagen beobachten, während Calibrachoa dafür mehrere Wochen benötigt.
Anbau und Pflege von Calibrachoa ähneln in ihrer Komplexität der Pflege und dem Anbau von Petunien.
Pflanzenbeschreibung
Was sind die Besonderheiten der Pflege und des Anbaus von Calibrachoa? Mehr dazu im weiteren Verlauf des Artikels.
Aber zunächst betrachten wir, wie diese ungewöhnliche Pflanze aussieht.
Meistens werden die Blumen in Hängeampeln, in hohen Vasen gezüchtet, die die kugelförmige Form des Busches und die Kaskadenwirkung betonen.
Calibrachoa blüht mit kleinen Blüten von etwa drei Zentimetern Durchmesser. Von der Form her ähneln sie Petunienblüten. Trotz der geringen Größe der Blüten sehen die Büsche einfach fantastisch aus: Sie wirken wie eine Vielzahl kleiner leuchtender Punkte, die die grüne Kugel übersäen.
Den Züchtern ist es gelungen, Sorten verschiedener Formen und Farben zu züchten, unter denen besonders die gefüllten Arten beliebt sind, die oft mit Surfinia verwechselt werden.
Sorten
Um eine schöne, in leuchtenden Farben strahlende Kugel zu erhalten, ist eine gute Pflege der Calibrachoa erforderlich. Die Vielfalt der Sorten ermöglicht es, genau die Art auszuwählen, die mit anderen Pflanzenarten harmoniert.
Man unterscheidet Pflanzen mit einfachem Aufbau, einfachem mit Adern und gefüllte. Der erste Typ ist am beliebtesten und gilt als recht anspruchslos. Dazu gehört die Sorte «Kablum», insbesondere die Sorten «Deep Blue», «White», «Deep Pink», «Yellow».
Die Pflege und der Anbau von Calibrachoa mit Adern unterscheidet sich nicht von der Anzucht anderer Sortengruppen. Zu den bekanntesten Vertretern zählen:
- «Cherry Star» — blüht in dunklen Kirschfarben mit leuchtend gelben Adern. Die Sorte wirkt effektvoll, leuchtend und farbenfroh.
- «Tequila Sunrise» — blüht in gelben Blüten mit roten Streifen und Adern.
- «Apricot Punch» — erfreut mit gelben Blüten mit roten Adern.
- «Grape Punch» — violette Blüten mit dunkelblauen Adern.
Gefüllte Blüten findet man in der Serie «Double». Die Pflege und der Anbau dieser Calibrachoa-Art ist etwas aufwändiger, aber die Pflanze sieht elegant aus. Zu den Vertretern der Serie zählen «Double Pearl», «Double Pink», «Double Yellow». Pflanzen mit gefüllten Blüten zeichnen sich durch eine weniger üppige Blüte aus.
Anzucht aus Samen
Die Anzucht von Calibrachoa aus Samen ist eine mühsame Angelegenheit, die besondere Fähigkeiten erfordert. Das liegt daran, dass die Samen der Pflanze schwer keimen. Aus diesem Grund wird empfohlen, Samen im Vorrat zu kaufen, da nicht alle keimen werden.
Die Samen selbst sind so klein, dass sie wie Staub aussehen. Um das wertvolle Material während der Aussaat nicht zu verlieren, wird empfohlen, die granulierte Form zu kaufen. Allerdings gibt es auch hier «Fallstricke». Denn niemand kann genau sagen, ob sich ein Samenkorn in der Granule befindet.
Vorbereitung der Aussaat
Der Anbau von Calibrachoa beginnt mit der Vorbereitung der Samen und des Substrats. Wenn Sie Samen ohne Granulat gekauft haben, werden sie vor der Aussaat mit einem Wachstumsstimulator behandelt. Meistens werden sie in «Epine» oder «Zirkon» eingeweicht. Gleichzeitig wird eine Behandlung mit einem Fungizid durchgeführt, das die Bildung von Pilzkrankheiten verhindert.
Granulierte Samen werden nicht eingeweicht, da dies die Hülle auflösen könnte. In der Regel behandeln die Hersteller das Saatgut vorab mit verschiedenen Präparaten und überziehen es erst danach mit einer granulierten Hülle.
Als Substrat für die Aussaat verwendet man eine fertige Mischung oder stellt das Substrat selbst her. Beim Kauf einer fertigen Mischung sollte man auf die Zusammensetzung achten. Diese wird vom Hersteller auf der Verpackung angegeben. Das Substrat selbst sollte locker, luftdurchlässig sein und Perlit, Torf oder Vermiculit enthalten.
Für die eigene Herstellung der Erde nimmt man Gartenerde, Torf, Kompost, Sand. Alles wird gemischt, Vermiculit oder Perlit wird hinzugefügt. Der Mischung werden Phosphor-Kalium-Dünger beigefügt.
Man kann die Aussaat in Torftabletten vornehmen, die man zuvor in Wasser bis zur vollständigen Quellung einweicht.
Wann säen
Der Anbau von Calibrachoa und die Pflege zu Hause beginnen mit der korrekten Bestimmung des Aussaatzeitpunkts. Die Blumen werden etwa zur gleichen Zeit wie Petunien ausgesät, Ende Februar bis Anfang März. Die Wahl des Pflanzortes spielt eine wichtige Rolle. Für die Aussaat wird ein Behälter mit mindestens 10 Quadratzentimetern verwendet, in den etwa 40 bis 50 Samen ausgesät werden, wobei deren schlechte Keimfähigkeit zu berücksichtigen ist. Granulierte Samen werden am besten einzeln mit kleinem Abstand (1 x 1 cm) ausgelegt. Die Samen werden einen halben Zentimeter tief in die Erde eingebracht. Der Behälter wird mit Glas abgedeckt und so belassen, bis die Keimlinge erscheinen. Die Aussaat wird an einem hellen Ort, aber nicht in direktem Sonnenlicht, platziert.
Täglich wird das Mini-Gewächshaus gelüftet, und bei Bedarf wird die Erde durch Besprühen mit Wasser befeuchtet. Es darf kein Wasser aus der Gießkanne gegossen werden, da dies zum Auswaschen der Samen führt.
Die ersten Keimlinge zeigen sich nach zwei Wochen. Nach dem Auflaufen wird das Glas entfernt und die Bewässerungsmenge reduziert.
Setzlinge
Bei richtiger Anzucht und Pflege von Calibrachoa erhält man stets kräftige, gesunde Setzlinge. Dafür sorgen rechtzeitiges Gießen und Düngen der Pflanzen.
Wenn die Keimlinge noch jung sind, wird nur mit einer Sprühflasche gegossen. Staunässe ist zu vermeiden, da die Pflanzen sonst von der ‚Schwarzbeinigkeit‘ befallen werden und absterben. Zwischen den Wassergaben sollte die Erde leicht antrocknen.
Die Setzlinge von Calibrachoa reagieren gut auf Düngung. Am besten eignen sich hierfür komplexe Mineraldünger. Die Pflanzen reagieren gleichermaßen gut auf Wurzel- und Blattdüngung.
Bei der Anzucht und Pflege von Calibrachoa zu Hause muss auf die Temperatur geachtet werden. Sie sollte mindestens 20 Grad betragen. Wenn im Freien dieselbe Temperatur herrscht, beginnt man mit dem Abhärten der Pflanzen, indem man die Kästen an die frische Luft bringt.
Beim Pflanzenanbau ist unbedingt für eine Belüftung der Gewächshäuser zu sorgen. Dies ist notwendig, um die Bildung von Pilzen zu verhindern.
Auspflanzen ins Freiland
Der Standort für die Auspflanzung wird gut beleuchtet gewählt, da Calibrachoa sehr lichtliebend ist. Idealerweise werden die Setzlinge in hohe Pflanzgefäße oder Hängeampeln gesetzt, aber sie können auch ins Freiland gepflanzt werden, nachdem die Beete vorbereitet wurden. Es wird unbedingt ein Phosphor-Kalium-Dünger, Humus und Kompost eingearbeitet. Frischer Mist darf nicht hinzugefügt werden, da diese Blumen ihn absolut nicht vertragen.
Ist der Boden sauer, wird Kalk oder Dolomitmehl zugegeben. Beim Einpflanzen der Blumen in Pflanzgefäße, Kästen oder Ampeln wird empfohlen, den Standort sorgfältig zu wählen. Bei starkem Regen werden die Gefäße unter ein Dach gestellt. Starker Wind und Zugluft hingegen sind für diese Pflanzen im Gegensatz zu Petunien kein Hindernis. Ihre dichten, verholzenden Stiele ermöglichen es, Blumenarrangements auf Balkonen, Terrassen und offenen Veranden zu platzieren.
Um Calibrachoa wie auf dem Foto zu erhalten, ist nur minimale Pflege erforderlich. Die Pflanze wird mäßig direkt an der Wurzel gegossen, wobei darauf zu achten ist, dass kein Wasser auf Blätter und Blüten gelangt. Für eine üppige Blüte müssen regelmäßig Phosphor-Kalium-Dünger ausgebracht werden (alle 7 — 10 Tage).
Schädlinge, Krankheiten
Am häufigsten wird die Pflanze von Blattläusen, Weißen Fliegen, Thripsen und Spinnmilben befallen. Zur Bekämpfung dieser Schädlinge werden Präparate wie „Intawir“, „Fitowerm“ und andere eingesetzt. Der Vorteil dieser Mittel ist ihre umfassende Wirkung. Selbst wenn der Gärtner nicht genau sagen kann, welcher Schädling die Pflanze befallen hat, erhöhen sich nach der Anwendung der empfohlenen Mittel die Chancen, die Blüten zu erhalten.
Während der gesamten Vegetationsperiode können die Pflanzen krank werden. Am häufigsten treten Schwarzbeinigkeit, Mehltau und Chlorose auf. Um ihr Auftreten zu verhindern, muss die Bewässerung reduziert und die Büsche mit einem beliebigen Fungizid behandelt werden. Zur Behandlung der Chlorose wird eine Düngung mit eisenreichen Düngemitteln durchgeführt.
Vermehrung durch Stecklinge
Um die Sorte zu erhalten, wird die Methode der Vermehrung durch Stecklinge angewandt. Diese ist nicht weniger aufwendig als die Anzucht aus Samen.
Um Pflanzmaterial zu gewinnen, werden von der Mutterpflanze Stecklinge mit mindestens fünf Blättern geschnitten. Anschließend werden sie zu einem Viertel ihrer Länge in die Erde gesetzt und in einem Gewächshaus untergebracht. Die Bewurzelung dauert 3 — 4 Wochen.
Überwinterung
Im Winter wird die Pflege und Kultivierung von Calibrachoa dadurch erschwert, dass bestimmte Regeln beachtet werden müssen. Um sie im Frühjahr ins Freiland zu pflanzen, muss während des gesamten Winters eine Temperatur von +10 Grad aufrechterhalten werden, die Blume an einem gut beleuchteten Ort platziert und mäßig gegossen werden.
Einige Tipps
In einem Kübel wachsende Calibrachoa benötigt häufigeres Gießen und eine größere Düngermenge als Exemplare, die im Freiland wachsen. Dies liegt an der begrenzten Bodenmenge, die zu schnellem Austrocknen führt. Um die Feuchtigkeit länger zu halten, geben manche Hydrogel hinzu. Durch dessen Verwendung kann es jedoch zu Schwarzfäule kommen.
Damit die Pflanze buschiger wächst, werden die Sämlinge über dem fünften Blatt abgekniffen. Nach zwei Wochen wird der Vorgang wiederholt.
Nachteile und Vorteile
In letzter Zeit bevorzugen Gärtner Blumen mit einfachen, kleinen Knospen. Und hier nimmt Calibrachoa eine Spitzenposition ein, denn der Nachteil der Pflanze in Form kleiner Knospen hat sich zu einem Vorteil entwickelt. Solche Blumen lassen sich leichter in Kompositionen einfügen und können jeden Stil ergänzen. Ein großer Pluspunkt ist die Fülle der Blüten.
Zu den Nachteilen gehört das schnelle Austrocknen der Erde, weshalb die Pflanze häufig gegossen werden muss. Aber Sie müssen sich keine Sorgen machen, wenn Sie das Gießen einmal nicht rechtzeitig geschafft haben, denn Calibrachoa gehört zu den trockenheitsresistenten Pflanzen. Während Regenfällen darf in den Gefäßen keine Staunässe entstehen. Dafür wird am Boden eine Drainage angebracht.
Zu den Vorteilen der Pflanze gehört die Vielfalt an Sorten und Farben. Dadurch lassen sie sich leicht mit anderen Pflanzen kombinieren, zum Beispiel mit Pelargonie.
Zu den Nachteilen gehört die Schwierigkeit des Anbaus. Sowohl die Samenmethode als auch die Vermehrung durch Stecklinge sind arbeitsintensive Prozesse. Einfacher ist es, eine fertige Pflanze zu kaufen und sie im Winter an einem kühlen Ort mit moderater Bewässerung zu lagern. Wenn sich die durchschnittliche Tagestemperatur bei etwa 20 Grad eingependelt hat, kann die Pflanze an ihren festen Platz im Garten gebracht werden. Aber selbst bei ordnungsgemäßer Pflege im Winter überleben nicht alle Sträucher bis zum Frühjahr: etwa 20 % der Exemplare sterben ab.
Calibrachoa – eine edle Hängepflanze für Gartengrundstücke und Balkone
Kolumne von Jelena Gawrilowa „Notizen vom Gartengrundstück“
Ausgabe 25.
Ich habe mich schon lange für eine so edle und prächtige Blume wie Calibrachoa interessiert, die auf den ersten Blick Petunien sehr ähnelt. Sie ist auf unseren Gartengrundstücken noch nicht oft anzutreffen: sei es wegen des hohen Preises, sei es, weil man sie selten im Handel findet. Vor einem Jahr wurde sie mir von einer Freundin geschenkt. Sie warnte mich, dass es möglich sei, sie im Winter zu erhalten, was ich natürlich kaum glaubte. Eigentlich ist sie stammt aus Südamerika und würde kaum in der Lage sein, in unseren strengen Bedingungen der Region Moskau zu überwintern, dachte ich. Aber die Leidenschaft für Experimente siegte, und mein Calibrachoa überwinterte im Keller und wurde so zu einer mehrjährigen Pflanze, worüber ich unsagbar froh war. Aber dazu später mehr.
Sorten von Calibrachoa. Ihr Unterschied zu Petunien
Calibrachoa ist eine Hängepflanze mit langen herabhängenden Zweigen, die mit kleinen leuchtenden Blüten übersät sind. Sie sieht nicht nur im Garten im hängenden Zustand schön aus, sondern auch auf dem Balkon, im offenen Pavillon, auf der Veranda. Ich bin überzeugt, dass es noch eine Weile dauern wird, und die Blume wird in Russland außergewöhnliche Popularität erlangen.
Von ihrer Form her erinnern die Blüten von Calibrachoa sehr an Petunienblüten. Sie sind jedoch viel kleiner – mit einem Durchmesser von nicht mehr als 2-3 cm. Diese Blütengröße ist ein echter Vorteil, weil an einem einzigen Pflanzenstrauch viele Glöckchen blühen. In diesem Zusammenhang ist die bekannteste Sorte von Calibrachoa die Sorte „Million Glöckchen“.
Wenn man Calibrachoa weiterhin mit Petunien vergleicht, sollte man beachten, dass Calibrachoa kältebeständiger ist und wenig anfällig für schwere Krankheiten. Außerdem sind die kleinen Blüten von Calibrachoa nach dem Verwelken im Gesamtbild des blühenden Busches kaum sichtbar, während die verblühten Petunienblüten wie alte Lappen herunterhängen. Stängel und Blätter von Calibrachoa sind härter, und die Zweige einiger Arten können bis zu eineinhalb Meter lang werden.
Die violette Färbung von Calibrachoa ist typisch für in der Natur vorkommende Blüten. Züchter haben jedoch verschiedene Sorten mit vielfältigen Farben hervorgebracht. Eine der beliebtesten Sorten ist Kablum mit leuchtend blauen Blüten in verschiedenen Schattierungen. Diese Sorte zeichnet sich durch ihre geringe Größe von 35–40 cm und eine gute Keimfähigkeit der Samen aus.
Unter den gefüllten Vertretern von Calibrachoa sticht eine Sorte mit verschiedenen Rosatönen hervor – Mini Famous Double Pink mit einer Zweiglänge von 60–70 cm. Gefüllte Hybriden haben eine Besonderheit – ihre Stecklinge bewurzeln gut sogar in einem Gefäß mit Wasser.
Eine weitere Sortengruppe ist die Gruppe Bells mit den unterschiedlichsten Farben und einer Zweiglänge von bis zu einem Meter.
Vermehrung
Calibrachoa kann man durch Samen und Stecklinge vermehren. Ich habe beide Methoden ausprobiert: Nichts hat geklappt. Später las ich im Internet, dass die Samen dieser Blume eine sehr schlechte Keimfähigkeit haben. Da sich in den Tütchen mit Calibrachoa-Samen nur drei Samenkörner befanden, kann von Ergebnissen keine Rede sein.
Die Vermehrungsmethode durch Stecklinge ist die einfachste. Sie schneiden einen Steckling von der Mutterpflanze ab, pflanzen ihn in nährstoffreiche Erde, schaffen ihm Gewächshausbedingungen und warten auf die Wurzelbildung. Offensichtlich war mein Fehler, dass ich geschwächte Stecklinge bewurzelt habe, die ich erst im Frühjahr aus dem Keller geholt hatte. Möglicherweise ist die Sommer- oder Herbstbewurzelung bereits gestärkter Pflanzen erfolgreicher. Sie stecken die Pflanze am besten im Frühherbst, damit sie sich in der neuen Saison bereits in voller Pracht zeigt.
Pflanzung und Pflege
Calibrachoa ist eine sonnen- und wärmeliebende Pflanze, daher wird sie an sonnigen Standorten prächtig blühen. Andernfalls kann man die Blüten gar nicht erwarten. Die Pflanzen gedeihen hervorragend auf lockeren, nährstoffreichen Böden, also sorgen Sie für eine gute Erde.
Calibrachoa liebt Wasser. Dabei sollte die Bewässerung mäßig direkt an der Wurzel erfolgen, wenn die Erde antrocknet, aber regelmäßig sein. Das Lockern der Erde ist für die Blume unbedingt erforderlich. Achten Sie darauf, dass sich kein Wasser staut. Die Pflanze liebt Besprühungen, nach denen die Blüten ihr ursprüngliches Aussehen nicht verlieren.
Ich habe während des gesamten Sommers etwa alle zwei Wochen regelmäßig mit einem Volldünger gedüngt.
Um die Pflanze zu erhalten, müssen Sie sie jährlich in einen neuen, ausreichend großen Topf pflanzen oder umtopfen.
Lagerung im Winter
Wie ich bereits schrieb, gilt Calibrachoa in der mittleren Region Russlands als einjährige Pflanze. Entgegen dieser Behauptung ist es mir jedoch gelungen, sie im Winter zu erhalten. Im Herbst, Mitte Oktober, habe ich ihre Zweige auf etwa 10 cm zurückgeschnitten, die Erde im Topf angefeuchtet und sie in den Keller gestellt. Da dort die Luftfeuchtigkeit recht hoch ist und die Temperatur nicht über 10 Grad steigt, musste ich die Erde nicht weiter befeuchten. So wurde die Pflanze bis Mitte Februar aufbewahrt. Dann habe ich sie in die Wohnung gebracht. Sie sah sehr kläglich aus. Ehrlich gesagt dachte ich, die Blume würde gar nicht überleben. Bis Mitte Februar zeigten sich kleine neue weißliche Triebe. Das ist auf meinem Foto gut zu sehen.
Das kränkliche Aussehen der Calibrachoa wurde durch den Lichtmangel im Keller verursacht. Doch an Licht gewann die Pflanze sehr schnell ihre gewünschte Form zurück, begann aktiv zu verzweigen und sich auszubreiten.
Das Wetter zu Beginn des Sommers war sehr kalt, daher brachte ich die Calibrachoa erst Ende Juni ins Gartenhaus. Doch bei dem kalten Juliwetter wuchs die Pflanze zwar, aber es gab keine Spur von Blüte. Enttäuscht dachte ich, ich würde nicht mehr mit der Winterlagerung experimentieren. Anscheinend wurde ich von der Pflanze erhört, und die Calibrachoa begann Mitte August allmählich zu blühen. Die üppige Blüte dieser prächtigen Blume hielt auch im September an.
Fazit: Die Blüte wurde durch die ungünstigen Wetterbedingungen des Sommers 2017 beeinträchtigt. Das Experiment zur Überwinterung der Calibrachoa wird nun zu Hause fortgesetzt, da ich gelesen habe, dass die Pflanze auch in der Wärme drinnen erhalten werden kann. Dabei sollte die Düngung auf ein Minimum reduziert werden oder die Pflanze gar nicht gedüngt werden, sondern nur regelmäßig gegossen und unbedingt besprüht werden. Es heißt, dass trockene Luft schädlich sein kann, daher sollte die Pflanze möglichst weit von der Heizung oder anderen Heizgeräten entfernt aufgestellt werden.
Krankheiten und Schädlinge
- Calibrachoa wird manchmal von Thripsen, Spinnmilben, Weißen Fliegen und Blattläusen befallen. Der Ratschlag zur Bekämpfung dieser Schädlinge ist einfach: Behandeln Sie das Pflänzchen mit einem geeigneten Insektizid. Wenn sie nicht absterben, sollte die Behandlung nach einer Woche wiederholt werden.
- Hohe Feuchtigkeit kann zu einer Pilzkrankheit wie der Schwarzwurzelfäule führen, bei der die Basis der Blüte schwarz wird und weich wird, und dann kann der Stiel sogar abbrechen und absterben. In der Regel sind junge Pflanzen von dieser Pilzkrankheit betroffen. In diesem Fall sollte die Pflanze mit pilzhemmenden Mitteln behandelt und die Bewässerung richtig eingestellt werden.
- Selten, aber es kommt vor, dass die Blüte an einer weiteren Pilzkrankheit erkrankt – dem Echten Mehltau. Der befallene Teil der Pflanze wird entfernt, der Rest mit Schwefel behandelt.
- Chlorose bei Calibrachoa wird durch die Gabe von Volldünger behandelt, da sie durch einen Mangel an notwendigen Nährstoffen im Boden entsteht.
Die kleine, formschöne, in vielen Farben erhältliche Calibrachoa wird sich mit Sicherheit in unseren russischen Gärten großer Beliebtheit erfreuen, trotz ihres hohen Preises. Ich bin überzeugt, dass jeder, der sie einmal gekauft und den ganzen Sommer über ihre Schönheit im Garten bewundert hat, immer wieder zu dieser erstaunlichen Blume zurückkehren wird. Ich hoffe, dass meine Erfahrung mit der Überwinterung der Calibrachoa vielen Gärtnern nützlich sein wird und diese wunderbare Hängepflanze einen verdienten Platz im Garten einnehmen wird. Haben Sie keine Angst, zu experimentieren und neue Pflanzen zu kultivieren!
Calibrachoa – Anzucht aus Samen, wann pflanzen
Guten Tag an alle Leser!
Calibrachoa – ein Name, der wohl nur den erfahrensten Gärtnern bekannt ist. Dabei erinnert das Aussehen dieser Blume viele an die sehr beliebte Ampelform der Petunie. Ja, die Ähnlichkeiten zwischen diesen Pflanzen sind enorm, aber es gibt auch qualitative Unterschiede zwischen ihnen. Nicht umsonst gilt Calibrachoa heutzutage als eigenständige Blumenart und nicht als eine der zahlreichen Petuniensorten.
Was für eine Pflanze das ist, sowie über die Feinheiten der Pflanzung und Pflege erfahren Sie in diesem Material.
Beschreibung der Blume

Calibrachoa gehört zu den einjährigen Pflanzen, die am häufigsten in Gefäße und Hängeampeln gepflanzt werden, um die kugelförmige Form dieser Blumenkultur zu betonen.
Die Blüten sind kaum als groß zu bezeichnen – sie haben nur 3 cm Durchmesser, aber das außergewöhnliche Aussehen von Calibrachoa wird durch ihre überwältigende Anzahl erzeugt: Diese Kugeln sind von oben bis unten damit übersät.
Darüber hinaus wurden von Züchtern in der heutigen Zeit viele verschiedene Blütenfarben (früher waren sie ausschließlich violett) sowie Formen gezüchtet – heute gibt es auch gefüllte Calibrachoa, die manche mit der Petunie-Surfinie verwechseln könnten.
Arten und Sorten von Calibrachoa mit Fotos ![]()
Sie unterscheiden sich natürlich in ihrem wichtigsten Teil, dem Blütentyp. Hier kann man folgende Gruppen grob unterteilen:
- Einfache Blüte. Die bekanntesten und pflegeleichtesten von ihnen sind Vertreter der Art 'Kaboom' der Sorten 'Deep Blue' mit tief blau-violetten Blüten, 'Deep Pink' mit himbeerfarbenen Blüten, 'White' mit milchig-weißen und 'Yellow' mit leuchtend gelben Blüten;

- Einfache Blüte mit Adern. Hier gibt es unzählige Vertreter von Calibrachoa, und die beliebtesten sind:
'Cherry Star' – dunkelkirschrot mit gelben Adern
Cherry Star
'Tequila Sunrise' – gelb mit roten Adern
Tequila Sunrise
'Apricot Punch' – gelb mit orangefarbenen Adern
Apricot Punch
'Grape Punch' – violett mit dunklen Adern 
'Pink Chiffon' mit abwechselnd zartrosa Blütenfarbe und dunkel-himbeerfarbenen Adern;
- Gefüllte Blüte. Hauptsächlich in der Serie 'Double' zu finden. Darunter lassen sich die interessantesten Sorten hervorheben, wie hellrosa 'Double Pearl', leuchtend pink 'Double Pink', rot 'Double Ruby' und sonnengelb 'Double Yellow'.
Gleich möchte ich anmerken, dass Calibrachoa mit komplexen gefüllten Blüten eine sorgfältigere Pflege benötigen und ihre Blüte nicht so üppig ist wie bei einfachen Blüten. Dennoch machen sie sich in Einzelpflanzungen sehr vorteilhaft.
Petunien und Calibrachoa – Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Um die Besonderheiten des Aussehens und der dekorativen Wirkung von Calibrachoa besser zu verstehen, kann man sie mit der allseits bekannten Petunie vergleichen, genauer gesagt, ihre Unterschiede hervorheben.
- Der interessanteste Unterschied dieser Blumen ist die Behaarung der Blätter und Triebe von Calibrachoa sowie ihre Größe: Sie sind viel kleiner als bei Petunien und betragen etwa 3 cm in der Länge und 1 cm in der Breite.
- Der Stiel der Petunie ist grün und flexibel, während die Triebe von Calibrachoa zur Verholzung neigen.
- Wie bereits oben erwähnt, hat Calibrachoa eine üppigere Blüte als die Petunie. Allerdings ist es aufgrund der großen Anzahl verschiedener Sorten der Letzteren auf dem Markt nach diesem Merkmal recht schwierig, den Unterschied zu bestimmen.
Anzucht von Calibrachoa aus Samen zu Hause (Schritt für Schritt)

Außerdem sind sie von der Größe her sehr klein, und zur bequemen Aussaat wird empfohlen, granulierte Samen zu kaufen, die eine spezielle lösliche Hülle haben. Natürlich gibt es auch in dieser Situation Nachteile: Wo ist die Garantie, dass sich in dieser Hülle ein Samenkorn befindet?
Wenn man lose Samen in der Tüte mit den Fingern ertasten oder beim Öffnen sehen kann, ist es bei Granulaten nicht möglich, ihre Anwesenheit zu überprüfen. Das Ziehen von Calibrachoa-Setzlingen umfasst also die folgenden Schritte:
Vorbereitung von Erde und Samen für die Aussaat
Wenn die Samen nicht granuliert gekauft wurden, ist es empfehlenswert, sie mit Wachstumsstimulanzien zu behandeln. Meistens wird das Einweichen für 24 Stunden in «Epin» oder «Zirkon» angewendet.
Granulierte Samen können natürlich nicht eingeweicht werden, da sich die Beschichtung auflösen würde und sie dann sinnlos wäre. Außerdem wird angenommen, dass granulierte Samen bereits vom Hersteller umfassend behandelt wurden.

Als Substrat können Sie selbst gemischte Erde verwenden oder sie in einem Fachgeschäft kaufen. Im zweiten Fall sollten Sie auf die Zusammensetzung des Substrats achten. Es sollte locker und luftdurchlässig sein, also Torf, Perlit und Vermiculit enthalten.
Wenn Erde vom Grundstück mitgebracht wurde, können Sie das Substrat selbst zusammenstellen. Dazu müssen Sie Torf, Gartenerde, Kompost und Sand im Verhältnis 2:1:1:0,5 mischen.
Darüber hinaus werden Mineraldünger hinzugefügt: Superphosphat und Phosphor-Kalium-Dünger.
Wenn die Aussaat in Torftabletten erfolgt, müssen diese vorher in einer Kiste eingeweicht werden, bis sie vollständig gequollen sind.
Wenn das Pikieren der Calibrachoa-Setzlinge nicht vorgesehen ist, erfolgt die Aussaat direkt am endgültigen Standort. Daher sollten Sie in Töpfen, Ampeln und Kästen eine Drainageschicht einbringen, um überschüssiges Wasser beim Gießen abfließen zu lassen.
Sie können kleine Flusskiesel oder gekauftes Drainagematerial verwenden. Legen Sie eine etwa 3-4 cm dicke Schicht auf den Boden des Topfes oder Kastens, bedecken Sie sie dann mit Sand (1-2 cm) und erst danach können Sie das Substrat in das Gefäß einfüllen.
Aussaat der Samen, wann pflanzt man die Setzlinge
Calibrachoa wird etwa zur gleichen Zeit gesät wie Petunien: Ende Februar bis Anfang März.
Dabei spielt der Standort eine wichtige Rolle:
- Wenn keine Umpflanzung erfolgt, kommen auf 10 cm² Behälter 70-80 Samen (aufgrund ihrer schlechten Keimfähigkeit).
- Wenn ein Pikieren geplant ist, ist es empfehlenswert, viel spärlicher zu säen, damit die Sämlinge später bequem in einzelne Töpfchen umgesetzt werden können.
Die Aussaat der Calibrachoa-Samen erfolgt in gut gewässerte Erde in einer Tiefe von 0,5 cm. Anschließend wird das Pflanzgefäß mit Glas abgedeckt, bis die Keimlinge erscheinen. Es darf während dieser Zeit nicht an einen dunklen Ort gestellt werden. Calibrachoa keimt nur bei Licht, jedoch sollte direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden.
Ein tägliches Befeuchten der Erde ist unbedingt erforderlich, jedoch nur mit einer Sprühflasche (ein Wasserstrahl aus der Gießkanne kann die Samen herausspülen). Das Wasser sollte abgestanden sein.
Die ersten Keimlinge erscheinen nach 10-14 Tagen an der Oberfläche bei einer durchschnittlichen Raumtemperatur von +22 °C.
Nach dem Auflaufen der Keimlinge wird das Glas entfernt, die Bewässerung reduziert und die Temperatur leicht gesenkt.
Pflege der heranwachsenden Setzlinge

Damit die Calibrachoa-Setzlinge kräftig und gesund werden, müssen während ihres Wachstums die folgenden Bedingungen gewährleistet sein:
- rechtzeitiges Gießen. Wenn die Keimlinge noch ganz frisch sind, erfolgt das Gießen mit einer Sprühflasche. Es sollte keine Staunässe entstehen, sondern die Erde sollte abtrocknen können. Natürlich ist auch das Austrocknen (Rissbildung) der Erde unerwünscht;
- Düngung. Calibrachoa-Setzlinge reagieren sehr gut auf flüssige Düngung. Führen Sie diese am besten mit komplexen wasserlöslichen Düngemitteln durch. Die Pflanzen reagieren gleichermaßen gut auf Wurzel- und Blattdüngung;
- Temperaturregelung. Sie sollte etwa 20 °C betragen. Wenn das Wetter draußen bereits gut ist und diese Temperatur herrscht, können Sie die Kisten mit Setzlingen, Hängeampeln und Töpfe an die frische Luft bringen;
- Lüftung. Diese ist notwendig, um das Auftreten von Wurzelfäule und der Krankheit „Schwarze Beine“ zu verhindern. Denken Sie jedoch daran, dass Calibrachoa keine Zugluft und starken Wind verträgt.
Auspflanzen der Setzlinge ins Freiland

Der Pflanzort für Calibrachoa sollte gut beleuchtet sein, da die Pflanze sehr lichtliebend ist.
Sie bevorzugt lockeren und fruchtbaren Boden, daher können Sie vor dem Pflanzen Vermiculit und Nitrophoska einarbeiten. Von organischen Düngemitteln wird die Zugabe von Kompost und Humus empfohlen.
Auf keinen Fall sollten Sie frischen Mist hinzufügen – die Setzlinge werden krank!
Wie bereits erwähnt, mag diese Pflanze keine sauren Böden. Bei Bedarf wird der Boden mit Kalk oder Dolomitmehl entsäuert.
Pflege von Calibrachoa im Sommer
Im Grunde ist diese Blumenkultur nicht anspruchsvoll. Sie benötigt mäßiges Gießen, das direkt an der Wurzel erfolgt, wobei Sie darauf achten sollten, die Blüten nicht zu treffen. Für eine dichte und dekorative Blüte sind wöchentliche Phosphor-Kalium-Düngungen erforderlich.
Krankheiten und Schädlinge
Zu den häufigsten Schädlingen von Calibrachoa zählen Blattläuse, Weiße Fliegen, Spinnmilben und Thripse. Zur Bekämpfung werden die Mittel „Intavir“, „Fitoverm“ und „Fufanon“ eingesetzt.
Ihr Vorteil ist ihre Vielseitigkeit: Selbst wenn der Gärtner nicht genau bestimmen kann, welcher Schädling sich auf seinen Pflanzungen niedergelassen hat, erhöht die Anwendung eines Mittels gegen eine ganze Gruppe dieser Übeltäter die Chancen, die Pflanzen zu erhalten.
In allen Fällen sollten Sie zunächst die Bewässerung reduzieren. Bei Auftreten einer Pilzkrankheit müssen Sie die Pflanzen mit einem beliebigen Fungizid behandeln. Zur Behandlung von Chlorose sollten Sie Düngemittel und Präparate mit Eisen bereithalten.
Vermehrung durch Stecklinge

Diese Vermehrungsmethode von Calibrachoa ist weniger aufwendig als die Aussaat. Hierbei schneiden Sie von der Mutterpflanze Stecklinge mit 4 bis 5 Blättern ab, lassen nur die beiden oberen stehen und kürzen diese um die Hälfte.
Pflanzen Sie das Material in leichte Erde bis zu einem Viertel der Länge des Stecklings, wobei Sie einen Abstand von 2 cm zwischen benachbarten Stecklingen lassen. Es sollten mindestens zwei Wochen vergehen, bevor die Stecklinge gut bewurzelt sind.
Wie überwintert man?
Um Calibrachoa über den Winter zu erhalten und in der nächsten Saison ins Beet zu pflanzen, müssen Sie lediglich das Gefäß mit der Pflanze in einen Raum bringen, in dem drei Bedingungen erfüllt sind:
- mäßiges Gießen
- gute Beleuchtung
- Lufttemperatur nicht unter 10 °C
Tipps für den Gärtner:
Calibrachoa – Wie man einen schönen Busch zieht. Richtiger Anbau: Video
Calibrachoa: Anbau und Pflege im Freiland
Bis 1990 wurde angenommen, dass Calibrachoa eine Variante der Petunie sei, doch später stellte sich heraus: Die DNA-Struktur beider Pflanzen ist unterschiedlich, folglich handelt es sich um eine andere Art. Äußerlich ist es jedoch schwer zu unterscheiden. Um sie zu unterscheiden, sollte man auf den Blütenhals achten – bei Calibrachoa ist er meist andersfarbig. Die Blätter sind länglich und der Stängel ist kräftiger als bei der Petunie.
Ursprünglich war der Blütenstiel violett, dann haben Züchter daran gearbeitet, und in Gartencentern findet man heute etwa 18 Farbvarianten. Die Art wird zur Dekoration von Terrassen in Hängeampeln verwendet.
- Beschreibung der Calibrachoa-Blüte
- Arten und Sorten
- Anbaubedingungen für Calibrachoa
- Standort im Garten
- Boden
- Vermehrung von Calibrachoa
- Aus Samen
- Durch Stecklinge
- Regeln für das Einpflanzen von Calibrachoa-Stecklingen ins Freiland
- Pflege
- Bewässerung von Calibrachoa
- Düngungen
- Rückschnitt
- Überwinterung
- Krankheiten und Schädlinge
Beschreibung der Calibrachoa-Blume
Der Name 'Million Bells' ist durchaus gerechtfertigt. Es ist eine üppige Pflanze mit Trieben von bis zu 2 Metern Länge und einer großen Anzahl von Blütenständen mit einem Durchmesser von 3 cm. Bei richtiger Pflege und dosierter Wassergabe verzweigt sich der Stängel stark und es bilden sich ständig neue Knospen. Im Hinblick auf das Wachstum ist Calibrachoa viel aussichtsreicher – man muss nur alte Zweige zurückschneiden, und die Pflanze erhält einen neuen Anreiz, sich zu verzweigen. Auf diese Weise lassen sich sehr große und üppige Blütendekorationen schaffen, aber dafür muss man wissen, was Calibrachoa braucht – die Pflege erfordert Aufmerksamkeit und Geschick.
Arten und Sorten
Die Farbe hängt vom pH-Wert des Zellsafts ab. Derzeit gibt es mehrere beliebte Sorten:
- Calibrachoa Kabloom – Blüten gelb;
- gefüllte – mit mehreren Blütenblättern, auch als Calibrachoa Double Blue oder Calita bekannt;
- Calibrachoa Pink – eine der 7 Sorten von Superbells;
- Calibrachoa Red Bright;
- Noa Mega Magenta – dunkelkirschfarben;
- Noa White – weiße Sorte;
- Cabaret – tiefviolett;
- Calibrachoa Aloha – gehört ebenfalls zu den gefüllten Sorten.
Calibrachoa Kabloom
Calibrachoa Double Blue
Calibrachoa Red Bright
Calibrachoa Noa White
Manchmal findet man einen anderen Namen für die Blume Calibrachoa – die Ampelpetunie. Das liegt daran, dass die Petunie den meisten Liebhabern von Zierpflanzen bekannt ist, weshalb die Hersteller die Begriffe austauschen, um den Verkauf zu steigern.
Anbaubedingungen für Calibrachoa
Die Anbaubedingungen für Calibrachoa sollten den folgenden Kriterien entsprechen:
- ein heller Standort, auch in der prallen Sonne möglich, aber die Pflanze muss allmählich daran gewöhnt werden;
- seltenes Gießen, da die Wurzeln verfaulen können;
- häufiges Besprühen;
- ein Rückschnitt in der Mitte der Vegetationsperiode;
- lockerer Boden.
Nach Erfahrungen von Gärtnern vertragen verschiedene Sorten von Calibrachoa Hitze auf unterschiedliche Weise. Daher sollte man beim Kauf klären, was genau diese Sorte benötigt, damit sie blüht.
Standort im Garten
Für Calibrachoa wählt man nicht das Freiland, sondern hängende Töpfe, da die Triebe wachsen und herabhängen. Das Pflanzgefäß wird auf der Süd- oder Südostseite platziert, damit es maximale Sonneneinstrahlung erhält. Wenn man diese Regel nicht beachtet, ist die Blüte spärlich und von kurzer Dauer.
Die Pflanze muss vor Wind geschützt werden, damit Blätter und Triebe nicht beschädigt werden. Die junge Pflanze muss allmählich an die Sonne gewöhnt werden: Zu Beginn der Vegetationsperiode stellt man sie morgens für 2–3 Stunden in die Sonne und schattiert sie anschließend. Vorübergehendes Welken ist möglich, aber dann gewöhnt sich die Pflanze an die Lichtintensität.
Boden
Die Blume Calibrachoa verträgt weder Staunässe noch schwere Böden. Für sie wird ein lockeres Substrat mit hohem Sand- und Torfanteil vorbereitet – mindestens 3 Liter pro Pflanze. Der Luftzugang zu den Wurzeln muss ständig gewährleistet sein, sonst blüht die Pflanze nicht. Lehmböden sind für die Pflanzung ungeeignet, da sie schlecht belüftet sind und Feuchtigkeit speichern.
Die Bodenreaktion ist schwach sauer. In alkalischem oder übersäuertem Boden wird die Blüte nicht üppig sein. Daher ist es besser, der fertigen Bodenmischung Torf beizufügen. In einem angesäuerten Milieu lösen sich Phosphate besser, die direkt das Wachstum und die Widerstandsfähigkeit des Wurzelsystems beeinflussen.
Vermehrung von Calibrachoa
Eine Zeit lang galt der Anbau von Calibrachoa aus Samen als unmöglich. In den Geschäften waren nur Setzlinge und Stecklinge aus Holland erhältlich. In letzter Zeit sind jedoch Samen auf den Markt gekommen, die nach Kundenrezensionen von nicht sehr guter Qualität sind – etwa ein Drittel geht auf. Möglicherweise hängt dies mit der Bestäubung zusammen, da nur Hummeln einen langen Rüssel haben.
Daher müssen bei dem Versuch, die Blume durch Samen zu vermehren, Bewurzelungsmittel und allerlei Hausmittel eingesetzt werden, damit das Material keimt.
Aus Samen
Die Samen werden zunächst für die in der Anleitung angegebene Zeit in eine Lösung gelegt und dann in die Erde gebracht, wenn sie zu Hause gesammelt wurden. Niederländische Hersteller verkaufen das Saatgut in einer Hülle, die den Keimlingen als Dünger dient, deshalb werden gekaufte Samen direkt in die Erde gesät.
Die Saattiefe beträgt 1 – 2 cm. Es ist zu beachten, dass das faserige Wurzelsystem in die Breite wächst, daher sollte der Abstand zwischen den Blüten mindestens 5 cm betragen. Nach dem Erscheinen von 3 – 4 Blättern werden die Setzlinge aus gestalterischen Gründen kombiniert und nach und nach an die frische Luft gewöhnt.
Wichtig! Beim Kauf von Saatgut erhalten die Pflanzen im ersten Jahr die Sorteneigenschaften. Bei selbst gesammelten ist dies nicht der Fall.
Durch Stecklinge
Um die gewünschte Farbe zu erhalten, wird empfohlen, die Pflanze nur durch Stecklinge zu vermehren. In diesem Fall werden die mütterlichen Merkmale der Calibrachoa vollständig ausgeprägt.
Liebhaber von Zierpflanzen empfehlen, keine holländischen Exemplare zu kaufen, sondern Ableger von Pflanzen, die an die örtlichen Gegebenheiten angepasst sind. Denn hydroponisch gezüchtete Calibrachoa wurzeln schlecht ein und sterben oft beim Versuch, sie in Erde umzupflanzen.
Um eine passende Sorte zu finden, wenden Sie sich am besten an örtliche Fachgeschäfte oder private Züchter. Stecklinge bewurzeln in der Regel gut, insbesondere mit Bewurzelungshilfen.
Regeln für das Einpflanzen von Calibrachoa-Stecklingen ins Freiland
Wie pflanzt man Calibrachoa – Anbau und Pflege Schritt für Schritt:
- Im Herbst müssen Stecklinge von der Mutterpflanze geschnitten werden. Am besten sind Kopfstecklinge mit einer Länge von 4 – 5 cm.
- Die unteren Blätter abschneiden.
- In lockere, feuchte Erde setzen.
- Mit Folie oder einem durchsichtigen Plastikbecher abdecken, in den mehrere Löcher für die Luftzufuhr geschnitten werden.
- An einen warmen Ort stellen.
Den ganzen Winter über werden sie Wurzeln bilden, und im Frühjahr werden die Spitzentriebe davon erneut abgeschnitten und neu bewurzelt. Das wird dann das Pflanzmaterial sein.
Zu den Pflegemaßnahmen gehören Bewässerung oder Besprühen, Bodenlockerung und Schädlingsbekämpfung. Die Düngung beginnt im Frühjahr, wenn die Pflanze in die Phase des aktiven Wachstums eintritt.
Bewässerung von Calibrachoa
Im Winter gießen Sie die Stecklinge während des Wachstums, aber nicht häufig. Besser ist es, sich auf das Besprühen der Blätter und der oberen Schicht zu beschränken, damit die Wurzeln nicht faulen. Sie sollten Calibrachoa nicht mit der Petunie verwechseln, die Wasser liebt.
Düngung
Für die Düngung von blühenden Pflanzen wird in großen Mengen Kalium benötigt, aber es wird erst ausgebracht, nachdem die Pflanze grüne Masse aufgebaut hat. Um sich nicht mit Düngerberechnungen befassen zu müssen, empfiehlt es sich, kombinierte Mischungen zu kaufen, die Stickstoff, Kalium und Phosphor enthalten. Für den Frühling ist eine Zusammensetzung mit mehr Stickstoff nötig, um das Wachstum von Trieben und Blättern zu stimulieren; danach verwenden Sie Dünger mit einem hohen Anteil an Kalium und Phosphor. Selbst im Sommer können die Blätter von Calibrachoa vergilben, daher sollten Sie jede Woche mit dem Gießen düngen.
Gegen Herbst sollten Sie die Stickstoffdüngung vollständig einstellen, aber den Anteil an Kalium, Phosphor und Spurenelementen erhöhen. Dies hilft, das Pflanzmaterial zu erhalten. Gewöhnliche Mineraldünger sind geeignet, aber am besten nehmen die Pflanzen chelatierte Dünger auf. Der Vorteil besteht darin, dass sie vollständig vom Wurzelsystem aufgenommen werden.
Bei Auftreten von Chlorose können Sie Besprühungen mit einer schwachen Harnstofflösung durchführen. Die Dosierung wird dabei halbiert, um die Blätter nicht zu verbrennen. Führen Sie die Maßnahmen abends nach Sonnenuntergang durch. Wenn dies nicht hilft, wird die Chlorose nicht durch Stickstoffmangel verursacht – dann müssen Sie mit eisenhaltigen Präparaten gießen.
Schnitt
Schneiden Sie die Triebe ab, an denen sich Samenkapseln bilden. Die Reifung des Samenmaterials ist ein energieaufwändiger Prozess für die Pflanze. In dieser Zeit kann die Blüte ihre Üppigkeit verlieren. Führen Sie den Schnitt durch, sobald die Samenstände erscheinen.
Entfernen Sie auch die vertrocknenden Blütenstiele, damit an ihrer Stelle neue Knospen entstehen. Bei dieser Pflege wird die Pflanze bis in den Herbst hinein blühen.
In der zweiten Sommerhälfte haben alle Knospen ihr Potenzial ausgeschöpft, und es ist ein Rückschnitt der Triebe um ein Drittel oder die Hälfte erforderlich. Dies regt die Bildung neuer Knospen an und fördert die Verzweigung.
Überwinterung
Nach der Überwinterung überleben nicht alle Pflanzen, besonders bei Anfängern. Das Hauptproblem liegt hier in der falschen Bewässerung. Im Winter ist die Wachstumsrate von Calibrachoa anders, daher werden Nährstoffe und Wasser um ein Vielfaches weniger verbraucht. Es ist eine trockenheitsresistente Pflanze. Wenn Sie sie im Herbst gut mit Phosphor und Kalium versorgt haben, müssen Sie sie im Winter nicht stark gießen.
Krankheiten und Schädlinge
Blattläuse und Spinnmilben sind die üblichen Begleiter von Calibrachoa, da sie im Sommer im Freien wächst. Auch Weiße Fliegen oder Thripse können sich ansiedeln. Sie werden mit Chemikalien bekämpft, da diese Insekten gegenüber Hausmitteln resistent sind. Die Behandlung wird 2- bis 3-mal durchgeführt, um alle Altlarven und Larven zu entfernen. Ein beliebtes Mittel ist Aktara.
Probleme können aufgrund schlechter Beleuchtung und Nährstoffmangel auftreten. Die Blätter rollen sich ein und vergilben, bei Kaliummangel trocknen sie an den Rändern aus. An geschwächten Calibrachoa vermehren sich Sporen von Pilzinfektionen – Echter Mehltau, Schwarzbeinigkeit. Zu dichte Pflanzungen führen dazu, dass die Sonnenstrahlen schlecht zwischen die Triebe dringen, Schatten entsteht und die Sporen die Pflanze weiterhin schädigen. Man wird sie umtopfen müssen, aber zuvor die kranken Triebe von Calibrachoa mit einem Fungizid gegen Pilze behandeln.
Ampel-Calibrachoa: Beschreibung und Pflege
Die Ampel-Calibrachoa ist ein Strauch, der zur Familie der Nachtschattengewächse gehört. Die Knospen haben verschiedene Farben. Einzelheiten zu Pflanzung und Pflege finden Sie weiter unten.
Ampel-Calibrachoa
Die Pflanze kann sich sowohl im Kübel als auch im Boden wohlfühlen.
Die Ampel-Calibrachoa liebt das Licht sehr, ob von einer Lampe oder der Sonne, sie streckt sich danach. Allerdings hat die direkte Sonneneinstrahlung eine schädliche Wirkung auf die Blume, besonders im Sommer bei Hitze.

Nahaufnahme der Blüte
Für die richtige Pflege der Pflanze ist es erforderlich, die Blume nur morgens in die Sonne zu stellen, wenn die Sonnenstrahlen nicht so stark sind. Bei völligem Fehlen von Sonnenlicht verblasst die Blume.
Beschreibung der Calibrachoa-Blüte, auch bekannt als Millionen Glöckchen
Die Ampel-Calibrachoa ist erst seit kurzer Zeit populär geworden. Der Strauch selbst ist recht üppig, mit kleinen glockenförmigen Blüten. Die Knospe hat einen Durchmesser von etwa 4 cm.
Anfangs hatte die Pflanze nur eine Farbe - Violett. Im Laufe der Zeit wurden andere Farben gezüchtet, die ungefähr einem Regenbogen ähneln (Gelb, Rosa, Weiß, Blau).

Die Stängellänge kann mehr als 1 m betragen. Die kugelförmige Krone ist mit vielen kleinen Knospen bedeckt. Sie fühlen sich sehr weich und angenehm an, ähneln in gewisser Weise Seide.
Hinweis! Bis 1990 galt die Blume als eine Variante der Petunie.
Anbau von Calibrachoa aus Samen
Erst seit kurzem praktizieren Gärtner den Anbau der Ampel-Calibrachoa aus Samen. Früher wurde ausschließlich die Stecklingsvermehrung von Mutterpflanzen verwendet. Dies liegt an der natürlichen Besonderheit der Pflanze.
Beachten Sie! Der Markt bietet mittlerweile verschiedene Hybridsorten an, die es ermöglichen, sie sogar zu Hause aus Samen zu ziehen. Zum Beispiel die Ampel-Calibrachoa 'Calita' erhält man mit verkürzten Stecklingen.
Pflege der aus Samen gewonnenen Setzlinge
Alles hängt davon ab, wie Sie die Setzlinge pflanzen. Wenn die Samen in Torftabletten eingepflanzt wurden, können Sie auf das Pikieren verzichten. Bei anderen Pflanzmethoden sind Pikieren und Ausdünnen zwingend erforderlich.
Nach 3-4 Wochen nach dem Auflaufen werden die Sämlinge in einzelne Gefäße pikiert. Dieser Vorgang ist mit Vorsicht durchzuführen: Heben Sie das Pflänzchen samt Erde an und setzen Sie es in einen Übertopf.
Die weitere Pflege der hängenden Calibrachoa umfasst Düngung und Bewässerung. Der Strauch kann zu feuchten Boden nicht vertragen.
Achtung! Sie sollten die Bewässerungsmethode über den ganzen Tag hinweg anwenden.
Außerdem müssen Sie die Pflanze regelmäßig pinzieren, damit sie buschig wird.
Pflege von Calibrachoa im Freiland und im Haus
Das Wichtigste ist der Standort. Die Pflanze fühlt sich nicht nur im Topf, sondern auch im Boden wohl.
Wichtig! Es gibt eine Besonderheit beim Anbau der Blume. Helles Sonnenlicht im Sommer kann die Blume leicht zerstören, Sie müssen vorsichtig mit ihr umgehen, denn sie ist wie Seide.
Die hängende Calibrachoa erfordert die richtige Pflege: Sorgen Sie dafür, dass sie morgens in der Sonne badet und tagsüber im Schatten steht. Bei falscher Handhabung kann dies zu einer stumpfen Blüte führen.
Die Sträucher können auch in Töpfen kultiviert werden. Für ein gutes Wachstum benötigt die Pflanze 3-4 kg Erde. Die Pflanze benötigt lockeren Boden. Die Pflanze sollte regelmäßig, aber nicht zu häufig gegossen werden. Bei zu viel Wasser kann sie ertrinken und die Calibrachoa stirbt ab.
Besonderheiten der Pflege von Calibrachoa im Winter
Der Strauch kann den Winter gut überstehen. Im Frühling erholt sich die Pflanze sehr schnell und beginnt zu blühen.
Es gibt verschiedene Methoden zur Aufbewahrung von Calibrachoa-Stecklingen:
- Im Kühlschrank. Diese Methode ist für Gärtner gedacht, die keinen Keller haben und die Pflanzen in größerem Umfang ziehen. Nach dem Kühlschrank, wenn die Pflanze an ihren Pflanzort zurückgebracht wird, wirft sie die Triebe ab und beginnt, Masse aufzubauen.

- Im Keller. Mit dem ersten Frost im Herbst werden die ausgewachsenen Sträucher entsorgt. Für die Lagerung im Keller sind besondere Bedingungen und eine bestimmte Temperatur (nicht unter 10 °C) erforderlich. Die Pflanze wird bis Februar gelagert.
- Auf der Fensterbank. Wenn draußen bereits der erste Frost auftritt, die Pflanze aber noch blüht, sollten Sie sie zur Erhaltung ins Haus holen, auf die Fensterbank stellen und die gewohnte Pflege fortsetzen.
Zur Information! Unter den Bedingungen der Mittelzone Russlands ist es für den Strauch sehr schwierig zu überleben; er könnte den Winter nicht überstehen. Meistens kaufen Gärtner jede neue Saison Stecklinge im Voraus ein.
Bewässerung und Luftfeuchtigkeit
Die hängende Calibrachoa ist recht empfindlich gegenüber der Bodenfeuchtigkeit. Gießen Sie nur, wenn die oberste Erdschicht trocken ist. Für die richtige Bewässerung wird in der Sonne erwärmtes Wasser empfohlen. Im Sommer sollte mehrmals täglich gegossen werden.
Wichtig! Bei der Pflege sollte die Erde stets leicht feucht sein. Diese Blume mag es besonders, wenn sie tagsüber besprüht wird.
Standortwahl für die Pflanzung
Der Strauch kann im Freiland, zu Hause auf der Loggia oder auf der Fensterbank auf dem Balkon gedeihen. Wichtig ist, dass die Fenster nach Süden zur Sonne zeigen. In Innenräumen machen ihm Wettereinflüsse nichts aus, die ihm draußen schaden könnten.

Blume auf dem Balkon
Wie man Krankheiten und Schädlingen vorbeugt
Bei falscher Pflege der Pflanze können verschiedene Krankheiten auftreten:
- Schwarze Fäule (zu dicht gepflanzte Triebe);
- Echter Mehltau (Feuchtigkeit in der heißen Jahreszeit, Temperaturschwankungen);
- Chlorose (hoher Kalziumgehalt).
Schwarze Fäule lässt sich an den erweichten Teilen der Stängel erkennen.
Echter Mehltau wird anhand des weißen Belags erkannt.
Chlorose ist an der untypischen Blattfarbe zu erkennen.
Zur Information! Insektizide, die für Petunien bestimmt sind, helfen, die Beschwerden zu beseitigen.
Buschformung
Der Strauch muss regelmäßig geschnitten werden, um eine schöne Form zu erhalten. Der erste Rückschnitt erfolgt nach der Blüte, weitere im Sommer, indem die Triebe gekürzt werden.
Worin unterscheidet sich Calibrachoa von der Petunie?
Betrachtet man verschiedene Exemplare (aus wissenschaftlicher Sicht), liegt der erste Unterschied in den Chromosomen. Die Petunie hat vier Chromosomen weniger, aber das hindert Gärtner nicht daran, die Namen zu verwechseln.
Es gibt noch einen weiteren Unterschied. Bei der hängenden Calibrachoa sind die Triebe fest und die Blüte hat einen Durchmesser von nur wenigen Zentimetern, die Anzahl wird durch die geringe Größe ausgeglichen.
Die hängende Calibrachoa sieht von außen wie eine Petunie aus, aber bei genauerer Untersuchung des Stängels kann man den Unterschied im Durchmesser erkennen.
Pflanzt man Calibrachoa, erhält der Gärtner eine üppige Blütenkugel, die vollständig mit glockenförmigen Blüten bedeckt ist. Die Pflege erfordert etwas Mühe, aber das Ergebnis ist es wert!