Inhaltsverzeichnis:
Vermehrung von Kalanchoe: durch Blatt, Samen, «Kindel» und Stecklinge
- Vollständiges Foto
Kalanchoe
Besonderheiten der Pflanze
Vermehrung von Kalanchoe
Besonderheiten der Pflege von Kalanchoe
Krankheiten von Kalanchoe
Schädlinge der Pflanze
Kalanchoe ist eine recht anspruchslose Pflanze in der Pflege. Daher erfreut sie sich großer Beliebtheit unter den Zimmerpflanzen. Diese Blume hat nicht nur ein attraktives Aussehen, sondern lässt sich auch recht einfach vermehren.
Besonderheiten der Pflanze
Kalanchoe ist eine recht anspruchslose Pflanze. Diese Blume kann problemlos zu Hause angebaut werden. Sie zeichnet sich nicht nur durch ein attraktives Aussehen aus, sondern hat auch heilende Eigenschaften. Diese Blume kann aufrechte oder verzweigte Stängel haben.
Je nach Art dieser Pflanze kann sie eine Höhe von 30 bis 120 Zentimetern erreichen.
Diese Pflanze zeichnet sich durch gegenständige, runde oder längliche Blätter aus. Sie haben wellige Ränder, an denen einmal im Jahr «Kindel» sitzen. Die Blattlänge beträgt 5 bis 7 Zentimeter.
Kalanchoe hat sehr kleine Blüten mit einem Durchmesser von einem Zentimeter. Sie können weiß, rosa, orange, leuchtend rot, lila usw. sein. Die Blütezeit dieser Pflanze beginnt im März und endet im Juni.
Vermehrung von Kalanchoe
Diese Pflanze kann vermehrt werden durch:
- Samen
- Stecklinge
- Blätter
- «Kindel»
Die einfachste Methode zur Anzucht von Kalanchoe ist die Anzucht aus Samen:
- Die Samen können in einem Fachgeschäft erworben werden. Die Aussaat sollte im späten Winter oder frühen Frühling erfolgen. Sie müssen lediglich auf die Erdoberfläche ausgesät werden.
- Die Samen müssen nicht mit Erde bedeckt werden. Sie werden mit Papier oder Glas abgedeckt. Das Glas oder Papier sollte mehrmals täglich zum Lüften geöffnet werden.
- Die Samen benötigen eine Temperatur von 16-20 Grad. Auch müssen die Samen regelmäßig gegossen werden. Dazu wird warmes Wasser verwendet. Glas und Papier werden nach dem Auflaufen der Keimlinge entfernt. Die stärksten Sämlinge werden in Töpfe umgepflanzt.
Eine recht einfache und effektive Methode ist die Vermehrung dieser Pflanze durch ein Blatt:
- Hierfür kann ein altes, von der Pflanze abgefallenes Blatt verwendet werden.
- Damit es Wurzeln bildet, muss es lediglich in Wasser gelegt werden.
- Wenn das Blatt im Wasser zu faulen beginnt, muss es abgeknipst werden.
- Nachdem die ersten Wurzeln am Blatt erschienen sind, muss es in einen Topf mit Erde umgepflanzt werden.
Diese Pflanze kann auch durch Stecklinge vermehrt werden:
- Hierfür werden Triebspitzen verwendet. Ihre Länge sollte zwischen 5 und 8 Zentimetern betragen.
- Damit die Triebe möglichst schnell anwachsen, müssen sie diagonal abgeschnitten werden.
- Die Triebe werden sofort in die Erde gepflanzt.
- Damit die Triebe möglichst schnell keimen, benötigen sie gute Beleuchtung und rechtzeitiges Gießen.
Vermehrung der Kalanchoe durch «Kindel»:
- Sie kann spontan oder mit Hilfe des Menschen erfolgen.
- Diese Vermehrungsmethode wird für Pflanzen mit Tochtertrieben verwendet. Dazu werden die «Kindel» von der Mutterpflanze getrennt und in die Erde gesetzt. Die Erde sollte einen hohen Sandanteil aufweisen.
- Das Umtopfen der Pflanze sollte erst nach vollständiger Bewurzelung der «Kindel» erfolgen.
Die einfachste und anspruchsloseste Vermehrungsmethode dieser Pflanze ist die Blattvermehrung. Dies liegt an der einfachen Bewurzelung des Blattes und der pflegeleichten Handhabung.
Besonderheiten der Pflege der Kalanchoe
Damit die Kalanchoe nach dem Einpflanzen optimal wächst und gedeiht, benötigt sie die richtige Pflege. Diese Pflanze mag gemäßigte Temperaturen. In der Ruhephase (Winter) sollte die Temperatur zwischen 10 und 12 Grad liegen. Dabei sollte die Pflanze einmal im Monat gegossen werden. Die Mindesttemperatur im Raum sollte nicht unter 8 Grad liegen.
Die Kalanchoe liebt helles und intensives Licht:
- Deshalb sollte der Topf mit der Kalanchoe an einem gut beleuchteten Platz aufgestellt werden.
- Direkte Sonnenstrahlen sollten nur morgens oder abends auf die Pflanze treffen.
- Mittags sollte die Pflanze am besten vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden, da sie sonst Verbrennungen erleiden kann.
- Die optimalen Standorte für die Pflanze sind Ost- und Westfenster.
Kalanchoe ist tolerant gegenüber trockener Luft. Um Krankheiten zu vermeiden, sollte sie nicht öfter als einmal im Monat besprüht werden. Der Staub auf den Blättern sollte mit einem feuchten Schwamm abgewischt werden. Das Besprühen der Knospen und aufgeblühten Blüten ist strengstens untersagt.
Kalanchoe benötigt im Frühjahr und Sommer mäßiges Gießen. Ab Herbst wird die Menge und Häufigkeit des Gießens reduziert. Trockenheit kann die Pflanze recht gut vertragen. Bei übermäßigem Gießen kann sie eingehen. Gegossen wird, wenn die Erde angetrocknet ist.
Ab dem Frühjahr benötigt die Pflanze organische und mineralische Düngung.
Dabei müssen sie abwechselnd verwendet werden. Man kann die Dünger selbst herstellen oder in einem Fachgeschäft kaufen. In diesem Fall sind Dünger für Kakteen ideal. Wenn man die Kalanchoe, die sich aus einem Blatt vermehrt, optimal pflegt, kann man bereits im ersten Jahr eine vollwertige Pflanze erhalten. Die Kalanchoe wird bereits im nächsten Jahr zu blühen beginnen.
Krankheiten der Kalanchoe
Um nach der Vermehrung der Kalanchoe durch ein Blatt ein vollwertiges Wachstum und eine vollwertige Entwicklung zu gewährleisten, müssen Sie sie beobachten. Beim Auftreten der ersten Krankheitssymptome muss sofort mit der Behandlung der Kalanchoe begonnen werden. Am häufigsten wird diese Pflanze von folgenden Krankheiten befallen:
- Kalanchoe-Virus
- Vergrünung der Blütenblätter
- Ringfleckenvirus der Blätter
- Phytophthora
- Mehltau
- Grauschimmel
- Stängelfäule
Beim Auftreten eines weißen, mehligen Belags auf der Unterseite der Blätter kann man einen Befall mit Mehltau vermuten. Diese Krankheit kann auch die Blüten befallen. Das Gewebe der Kalanchoe unter dem Belag ist braun verfärbt. Bei schwachem Befall sollten Fungizide eingesetzt werden. Zur Vorbeugung sollten resistente Sorten gewählt werden.
Das Kalanchoe-Virus äußert sich in Ausbeulungen und Verformungen. Das junge Laub wird hellgrün. Bei Auftreten dieser Krankheit müssen befallene Pflanzen isoliert und vernichtet werden. Wenn die Blütenblätter der Kalanchoe kleiner werden und ergrünen, spricht dies für eine Vergrünung der Blütenblätter. Auch in diesem Fall muss die Pflanze isoliert und vernichtet werden.
Bei Auftreten von Grauschimmel sind die befallenen Gewebe dieser Pflanze weich und wässrig. Bei hoher Luftfeuchtigkeit bildet sich auf den Blättern dieser Pflanze ein grauer Belag.
Bei Auftreten der Krankheit müssen befallene Pflanzenteile entfernt werden. Im Winter muss die Luftfeuchtigkeit im Raum unbedingt gesenkt werden. Bei Vorliegen dieser Krankheit dürfen die Pflanzen auf keinen Fall besprüht werden. Bei Auftreten von Phytophthora welken einzelne Pflanzenteile und trocknen dann aus. Die Ausbreitung dieser Krankheit beginnt an der Stängelbasis. Kranke Pflanzen müssen vernichtet werden, die übrigen bei sehr niedriger Luftfeuchtigkeit gehalten werden.
Beim Auftreten wässriger, schwarzer Fäulnisflecken kann man auf Stängelfäule schließen. Bei dieser Krankheit können die Triebe absterben. Wenn man die Pflanze unter einer Lupe betrachtet, kann man kleine weiße Sporangien sehen. Bei Auftreten dieser Krankheit muss die erkrankte Kalanchoe isoliert werden. Zunächst wird die Kalanchoe mit Insektiziden besprüht; wenn dies keine Ergebnisse bringt, wird sie vernichtet.
Pflanzenschädlinge
Nach der Vermehrung von Kalanchoe können Schädlinge wie Blattläuse, Schmierläuse und Milben die Pflanze befallen. Wenn auf den Blättern kleine gelbe Flecken erscheinen, deutet dies darauf hin, dass Milben die Pflanze angreifen. Später werden diese Stellen verfärbt und trocken. Bei einem Milbenbefall kann es zu Verformungen der Blätter und Triebe kommen. Ursache für diese Schädlinge sind trockene Luft und niedrige Temperaturen. Bei leichtem Befall sollte die Pflanze mit Mineralöl oder Seife behandelt werden.
Wenn die Blätter dieser Pflanze gelb werden und sich kräuseln, deutet dies auf einen Befall mit Blattläusen hin.
Bei starkem Befall von Kalanchoe sind klebrige Ausscheidungen von Blattläusen zu sehen. Bei schwachem Befall sollte die Pflanze mit einer Seifenlösung behandelt werden. Man kann sie auch mit Insektiziden besprühen. Wenn auf den Blattadern wachsartige Ausscheidungen erscheinen, deutet dies auf einen Milbenbefall hin. In diesem Fall müssen die befallenen Pflanzen entfernt werden. Sie können auch mit Mineralöl behandelt werden.
Die Vermehrung von Kalanchoe durch Blätter ist die einfachste Methode. Dabei muss die Pflanze gut gepflegt und vor Krankheiten und Schädlingen geschützt werden.
Weitere Informationen zur Pflege von Kalanchoe finden Sie im Video.
Umtopfen und 6 Methoden zur Vermehrung von Kalanchoe

Viele Menschen haben zu Hause eine wunderbare Pflanze, die Kalanchoe. Und sie ist nicht nur wegen ihres schönen Aussehens und ihrer heilenden Eigenschaften wunderbar, sondern auch wegen ihrer Pflegeleichtigkeit. Tatsächlich ist Kalanchoe sehr anspruchslos. Sie gehört zu den Sukkulenten und kann unter den ungünstigsten Bedingungen überleben. Die fleischigen Blätter, die mit einer dichten Haut bedeckt sind, ermöglichen es, Feuchtigkeit zu speichern und über einen langen Zeitraum zu halten.
Aber diese Blume wächst schnell, und nicht nur der oberirdische Teil breitet sich aus, sondern auch die Wurzeln. Kalanchoe benötigt mindestens einmal jährlich eine Umpflanzung, im Frühjahr, nach Ende der Blütezeit. Im Laufe eines Jahres wächst Kalanchoe zu einer vollwertigen Pflanze heran, die Triebe verlängern sich erheblich, die Attraktivität des Busches geht verloren, daher wird empfohlen, ihn regelmäßig zu erneuern.
Vermehrung von Kalanchoe zu Hause im Winter und Sommer
Die Durchführung der Vermehrungsprozedur bereitet selbst zu Hause keine Mühe. Kalanchoe wird durch Methoden wie Stecklinge, Blätter, Samen, Kindel, Knospen und Ableger vermehrt.
Kindel oder Brutknospen
Diese Vermehrungsmethode eignet sich für Arten wie die Kalanchoe pinnata oder die Kalanchoe daigremontiana. Es ist nicht schwer, einen blühenden Busch zu vermehren und anschließend in einen anderen Topf zu pflanzen.
Am äußeren Blattrand erscheinen kleine eigenständige Pflänzchen mit eigenen Wurzeln und Blättern. Mit der Zeit lösen sie sich vom Blatt, fallen auf die Erde und wurzeln im Boden. Anschließend können die Jungpflanzen als eigenständige Exemplare in einen Topf gesetzt werden.
Wie kann man durch Stecklinge vermehren?
Stecklinge sind entwickelte, kräftige vegetative Triebe mit einer Länge von 8-12 cm. Am besten verwendet man Spitzentriebe. Die Bewurzelung von Stängelstecklingen kann auf zwei Arten erfolgen:
- In Erde. In diesem Fall muss der Steckling einen Tag lang abwelken gelassen werden. Dann sind die Blattspreiten vom unteren Teil des Triebes zu entfernen. Setzen Sie den Steckling in ein 3-5 cm tiefes Loch in einem Gefäß mit zuvor angefeuchteter Erde. Die Bewurzelungsdauer beträgt 2-3 Wochen;
- In Wasser. Die Vorbereitung der Stecklinge erfolgt nach dem gleichen Prinzip; es ist lediglich erforderlich, sie bis zur Mitte ins Wasser zu stellen, wobei übermäßiges Eintauchen und direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden sind. Nach 2-3 Wochen sind die Stecklinge pflanzbereit.
Bewurzelung von Kalanchoe-Stecklingen
Achselknospen
Sie erscheinen bei bestimmten Kalanchoe-Arten in der Nähe der Narbe, die nach dem Abfallen eines alten Blattes zurückbleibt. Die Achselknospe sieht aus wie ein kleiner Kohlkopf. Sobald die Knospe eine Höhe von 1-2 cm erreicht hat, sollte sie vorsichtig abgeschnitten und in einen Topf mit sandiger Erde gepflanzt werden. Unter diesen Bedingungen bewurzelt der Trieb schnell und wächst gut.
Blätter
Das Verfahren der Vermehrung von Kalanchoe durch Blätter ist sehr einfach. Ein abgeschnittenes Blatt sollte in ein Gefäß mit gut angefeuchteter Erde gelegt werden. Es sollten Bedingungen mit hoher Luftfeuchtigkeit geschaffen werden, indem man das Blatt zum Beispiel mit einem Glas abdeckt. Die Bewurzelung des Blattes erfolgt bereits nach wenigen Tagen, die junge Pflanze wächst recht schnell.
Samen
Da die Samen von Kalanchoe klein sind, werden sie leicht angedrückt auf vorbereitete, leichte Erde ausgesät. Anschließend müssen die entstandenen Samenreihen sofort mit einem Wasserstrahl gegossen werden, was die notwendige Einarbeitung in die Erde gewährleistet. Für die Samen müssen Gewächshausbedingungen hinsichtlich Temperatur und Luftfeuchtigkeit aufrechterhalten werden. Die herangewachsenen Sämlinge werden für einige Tage in Kästen pikiert und mit Folie abgedeckt.
Wenn die Sämlinge bewurzelt sind, müssen im Abstand von 1-2 Monaten zweimal die Spitzen gekürzt werden. Dies hilft, einen guten Busch zu formen, der dann durch Umtopfen in einen neuen Topf gesetzt werden kann. Die Blütezeit setzt in der Regel ein Jahr nach der Pflanzung ein.
Ableger
Damit Ableger erscheinen, müssen Sie nach der Blütezeit den oberen Teil des Triebes abkneifen. Bald wachsen neben der Mutterpflanze junge Ableger aus der Erde. Sobald die Ableger ein Drittel der Größe der Mutterpflanze erreicht haben, werden sie getrennt und in ein Gefäß mit geeigneter Erde gesetzt. Eine aus einem Ableger gewonnene Pflanze wächst gut und schnell.
Im Winter hat die Pflege der Kalanchoe einige Besonderheiten. Meistens fällt die Blütezeit auf den Winter und das Frühjahr. Die Pflanze muss ausreichend Sonne erhalten. Das Gießen im Winter sollte eingeschränkt werden, einmal alle zwei Wochen ist ausreichend.
Jegliche Manipulationen an der Blume können zum Abwerfen der Knospen und zu einer langen Krankheit der Pflanze führen.
Kalanchoe-Sprossen
Wie man Kalanchoe umtopft: ausführlicher Plan zum Einpflanzen in Erde oder einen anderen Topf
Das Umpflanzen von Pflanzen ist erforderlich, um ihre Nährstoffversorgung und den Luftzugang zum Wurzelsystem zu verbessern. Es ist auch bei verschiedenen Krankheiten und wenn der Busch geteilt werden muss, notwendig.
Bei der Wahl der Erde gibt es mehrere Optionen:
- Verwenden Sie eine Blumenerde-Mischung, die Sie zuvor mit 25% grobem Sand verdünnen;
- Verwenden Sie eine fertige Sukkulentenerde;
- Stellen Sie selbst eine Mischung aus grobem Sand, Humus und Gartenerde zu gleichen Teilen her.
Kalanchoe mag keine saure Erde, daher empfehlen wir, der fertigen Erde Kalk hinzuzufügen.
Kalanchoe-Samen
um den Säuregehalt des Bodens zu verringern. Auf jeden Fall sollte sich am Boden des Topfes eine gute Drainageschicht aus Blähton, Tonscherben befinden, die Wasser und Luft gut durchlässt und ungiftig ist.
Es ist wünschenswert, dass der neue Topf nur geringfügig größer ist als der vorherige, um 2–3 cm. Vor der Verwendung muss der neue Topf, besonders wenn er bereits benutzt wurde, mit kochendem Wasser überbrüht und mit einer Kaliumpermanganatlösung behandelt werden. Dies ist notwendig, um mögliche Schädlinge zu vernichten.
Die Reihenfolge der Schritte beim Umpflanzen ist wie folgt:
- Bereiten Sie einen neuen Topf vor, auf dessen Boden eine Drainageschicht von etwa einem Viertel der Topfhöhe gelegt wird.
- Nehmen Sie die Pflanze aus dem alten Topf, wobei Sie sie vorher reichlich gießen. Kippen Sie den Topf zur Seite und ziehen Sie ihn vorsichtig ab, indem Sie leicht gegen die Wände klopfen, bis der Wurzelballen freigelegt ist.
- Untersuchen Sie das Wurzelsystem sorgfältig auf Krankheiten und Schädlinge. Schneiden Sie bei Bedarf die verfaulten Teile ab.
- Setzen Sie die Pflanze so in den neuen Topf, dass der Wurzelhals auf Höhe der Erde ist. Der obere Rand des Topfes sollte 2–3 cm über dem Erdniveau liegen.
- Füllen Sie die Erde auf und verdichten Sie sie, gießen Sie die Pflanze.
- Streuen Sie eine Schicht feinen Kies auf die Erde. Dies erleichtert Ihnen die weitere Pflege der Pflanze erheblich, da es das unkontrollierte Wachstum von ‚Kindeln‘ verhindert.
Einige Zeit nach dem Umpflanzen durchläuft die Pflanze eine Akklimatisierungsphase; sie benötigt zusätzliche Düngung.
Frisch eingepflanzte Kalanchoe-Sprossen
Das Umtopfen ist vom Umsetzen zu unterscheiden. Das Umsetzen ist ein schonenderer Vorgang, bei dem die Integrität des Wurzelballens nicht gestört wird, sondern lediglich das Erdvolumen vergrößert wird. Deshalb kann das Umsetzen bei Pflanzen während der Blütezeit durchgeführt werden, wenn das Umtopfen kontraindiziert ist.
Pflanzen Sie eine Kalanchoe in Ihrem Zuhause und Sie werden nicht enttäuscht sein. Sie zu ziehen und zu vermehren ist sogar im Winter mühelos. Es ist eine erstaunlich pflegeleichte Pflanze, die kaum anfällig für Krankheiten ist, sich leicht vermehren lässt und Sie lange Zeit mit ihrer üppigen Blüte erfreuen wird.
2>Kalanchoe – Vermehrung zu Hause Schritt für Schritt
Kalanchoe ist eine erstaunliche Blume, die im Volksmund den Namen ‚Baum des Lebens‘ oder ‚Haus-Ginseng‘ erhalten hat. Die Pflanze überrascht mit ihren heilenden Eigenschaften und ist gleichzeitig sehr dekorativ. Zufällige Gäste oder Verwandte, die die leuchtende Blume in der Wohnung sehen, bitten oft, diese Schönheit teilen zu dürfen. Die Besitzer der Pflanze sind in der Regel nicht abgeneigt und erklären gerne, wie man Kalanchoe vermehrt und mit nach Hause nehmen kann.
Wie man Kalanchoe zu Hause vermehrt
In Gewächshäusern ist die Vermehrung von Pflanzen einfacher, da komfortable Bedingungen geschaffen werden können. Kalanchoe gehört zu den Sukkulenten – sie hat einen dicken, saftigen Stiel und fleischige Blätter. Diese Art zeichnet sich durch Anspruchslosigkeit und schöne Blüte aus.

Zum Bewurzeln werden nicht nur Stecklinge, sondern auch Blätter verwendet.
Heutzutage sind im Handel mehrere hundert Kalanchoe-Sorten erhältlich. Jede hat ihre eigenen Besonderheiten. Die einen zeichnen sich durch eine besondere Blattform aus, die anderen durch die Blütenfarbe. Daher versuchen viele Sammler, neue Exemplare zu züchten.
Kalanchoe lässt sich relativ einfach vermehren, aber die Besonderheiten jeder Sorte müssen berücksichtigt werden. Bei der Sorte 'Degremona' erscheinen an den Blatträndern kleine Ableger. Sie sehen aus wie eine winzige Kalanchoe mit Wurzeln. Es genügt, sie vorsichtig abzunehmen und in die Erde zu setzen. Danach wachsen sie prächtig heran.
Methoden
Insgesamt werden fünf Vermehrungsmethoden unterschieden: durch Knospen, Ableger, Kindel, Blätter und Stecklinge. Jede hat ihre Vor- und Nachteile.
Wichtig! Bei der Vermehrung der Pflanze muss die Reihenfolge der Schritte eingehalten werden.
Während der Blütezeit sollte die Kalanchoe nicht berührt werden. Meistens wartet man den Frühling oder Herbst ab, um Material für die Bewurzelung zu entnehmen.
Beispiel für die Vorgehensweise Schritt für Schritt:
- Von der Mutterpflanze wird ein 5–10 cm langer Steckling abgeschnitten.
- Die überflüssigen Blätter werden entfernt.
- Der Steckling wird entweder ins Wasser gestellt oder gleich in die Erde gesetzt.
- Wenn die Variante mit Wasserbewurzelung gewählt wird, wartet man auf Wurzeln und verpflanzt dann den Zweig.
Bei der Bewurzelung in Erde muss die Kalanchoe vorsichtig gegossen werden.
Vermehrung der Kalanchoe durch Brutknospen (Kindel)
Der Vorteil von Sukkulenten ist, dass sie auf verschiedene Weise vermehrt werden können. Einige Arten werden als lebendgebärend bezeichnet. Dieser Name ist nicht zufällig gewählt.

An den Rändern der gezähnten Blattspreiten wächst ein winziges Exemplar mit Wurzeln heran
Werden die Kindel nicht abgenommen, fallen sie mit der Zeit von selbst von der Mutterpflanze ab. Danach keimen sie problemlos auf dem Boden. Das Einsammeln der Knospen ist ganz einfach: man streicht vorsichtig mit der Hand über das Blatt.
Die Kindel müssen in einen flachen Topf mit Erde für Sukkulenten gepflanzt werden. Sie haben bereits Wurzeln und benötigen daher keine zusätzlichen Maßnahmen zur Bewurzelung. Es genügt, ein flaches Loch zu graben, die Knospe vorsichtig hineinzulegen und die Wurzeln leicht mit Erde zu bedecken.
Sobald die Kindel kräftig genug sind und gewachsen sind, werden sie voneinander getrennt und in andere Töpfe umgepflanzt.
Wie man Kalanchoe durch Achselknospen vermehrt
Es ist anzumerken, dass Kalanchoe eine Zierpflanze mit vielen Varietäten ist. Bei manchen Sorten fallen alte Blätter ab. An ihrer Stelle erscheinen frische Knospen, die sich mit der Zeit zu kleinen Zweigen entwickeln.
Wichtig! Der Stiel mit der Knospe sollte mit einer sauberen Klinge abgeschnitten werden.
Der Trieb wird in einem kleinen Becher mit einer Torf-Sand-Mischung bewurzelt. Die Kalanchoe kann von oben mit einer Plastiktüte abgedeckt werden. In der Regel erscheinen die Wurzeln nach etwa zwei Wochen, und dann beginnt der Zweig innerhalb eines Monats aktiv zu wachsen.
Auf diese Weise können nur bestimmte Kalanchoe-Sorten vermehrt werden. Meistens handelt es sich um rispenblütige Arten. Andere keimen auf diese Weise möglicherweise nicht.
Vermehrung von Kalanchoe durch Stecklinge
Die einfachste und zuverlässigste Option, die auch für Anfänger geeignet ist. Im Herbst, direkt nach der Blüte, wird der Pflanzenrückschnitt durchgeführt. Nach diesem Vorgang bleiben viele Zweige übrig. Diese müssen aussortiert werden, und es werden nur kräftige, gesunde Exemplare ausgewählt.
Für die Standardstecklingsvermehrung eignen sich Zweige mit einer Länge von etwa 10 cm, es können aber auch kleinere Triebe von etwa 5 cm genommen werden. Die unteren Blättchen müssen abgezupft und die Schnittstelle getrocknet werden. Dazu lässt man den Steckling 6–7 Stunden an der Luft liegen. Die Schnittstelle kann mit zerstoßener Aktivkohle bestreut werden.
Anschließend wird der Zweig in einen kleinen Tontopf mit Torf gesetzt. Der Steckling muss nicht tief eingepflanzt werden, es reicht, ihn 3–4 cm tief einzusenken. Von oben wird das Gefäß mit einem Glasgefäß oder einer Plastiktüte abgedeckt. Diese Maßnahme ist nicht zwingend erforderlich, erleichtert jedoch das Anwachsen.
Zur Information! Die Bewurzelung erfolgt nur bei einer Temperatur von 25 °C. Das Wurzelsystem bildet sich in etwa drei Wochen, danach beginnt das Wachstum der grünen Masse.
Bei Kalanchoe beeinflusst die Vermehrungsmethode die Blühgeschwindigkeit. Aus Stecklingen beginnt die Pflanze nach einem halben Jahr zu blühen, aus einem Blatt hingegen erst nach ein paar Jahren. Dieser Punkt sollte bei der Wahl der Vermehrungsmethode für Sukkulenten ebenfalls berücksichtigt werden.
Vermehrung durch Blätter und Blattstücke
Manche Pflanzenarten haben erstaunliche Eigenschaften. Sie können nicht nur aus Blättern und Stängeln austreiben, sondern auch aus Teilen der Blattspreiten. Es genügt, ein Stück einzupflanzen, und es bildet Wurzeln.
Für diese Vermehrungsart ist besondere Aufmerksamkeit erforderlich. Denn eine Verletzung der Technik führt nur dazu, dass das Blatt verfault. Zunächst wird eine spezielle Erdmischung vorbereitet.
Dafür werden Laub- oder Gartenerde, Humus und Torf zu gleichen Teilen genommen und gemischt. Zusätzlich wird die Hälfte der Menge an Flusssand hinzugefügt. Eine solche Zusammensetzung hält die Feuchtigkeit lange.
Die Mischung wird in einen kleinen Topf gefüllt und gut angefeuchtet. Von der Kalanchoe wird ein gesundes Blatt ohne Wurzel abgeschnitten. Anschließend wird die Blattspreite vorsichtig in die Erde gedrückt.
Achtung! Es ist wichtig, das Blatt in diesem Moment nicht zu beschädigen, da es sonst zu faulen beginnt.
Die Schnittstelle wird vorsichtig mit Erde bedeckt. Der Topf wird mit Glas oder einer Tüte abgedeckt. Die Bodenfeuchtigkeit muss kontrolliert werden. Bei richtigen Haltungsbedingungen bildet sich auf der Blattspreite ein Jungpflänzchen.
Allmählich wird es kräftiger und kann in ein anderes Gefäß umgetopft werden. Das Mutterblatt stirbt nach und nach von selbst ab und vertrocknet. Es bleibt ein vollwertiges Miniaturexemplar der Kalanchoe übrig.
Diese Vermehrungsmethode eignet sich für alle Sorten mit fleischigen, dicken Blättern. Diese Variante ist sehr anspruchsvoll, da die Blattspreite bei Verletzung der Technik verfault oder vertrocknet. Daher muss der Zustand des Stecklings genau überwacht werden.

Kalanchoe kann sogar mit einem Blattstück vermehrt werden
Blattvermehrung
Einige Sukkulentenarten lassen sich gut aus einem einfachen Blatt ziehen. Dazu schneidet man ein gesundes Blatt des Kalanchoe samt Blattstiel ab – dessen Länge sollte mindestens 2 cm betragen.
Danach lässt man die Schnittstelle an der Luft trocknen. Anschließend pflanzt man das Blatt in feuchten Torf. Der Blattstiel wird vollständig eingegraben. Es empfiehlt sich, den Topf mit Glas oder Zellophan abzudecken.
Zur Information! Manche behaupten, dass selbst ein Anfänger aus einem Blatt einen Kalanchoe ziehen kann.
Bei Einhaltung der Technik kann man leicht ein neues Exemplar der Pflanze erhalten. Man kann versuchen, ein abgefallenes Blatt zur Vermehrung zu nehmen. Wenn es nicht trocken ist, wird es Wurzeln bilden.
Ein solcher Kalanchoe wird erst nach einigen Jahren blühen. Manchmal wird das Blatt im Wasser bewurzelt. Dazu wird es in ein Gefäß gesetzt, sodass der Blattstiel ständig mit Feuchtigkeit in Berührung kommt.
Nachdem Wurzeln erschienen sind, wird das Blatt vorsichtig in Sukkulentenerde eingepflanzt, um sich weiter zu festigen.
Vermehrung von Kalanchoe durch Ableger
Professionelle Züchter machen sich selten Gedanken darüber, wie sich Kalanchoe vermehrt. Hobbygärtner hingegen mag die Vielfalt der Möglichkeiten überraschen. Dennoch ist die Vermehrung durch Ableger selbst unter Liebhabern dieser Pflanze wenig verbreitet. Zudem darf man nicht vergessen, dass nur bei einigen Sorten junge Triebe erscheinen.
Neben der Mutterpflanze wachsen aus Knospen einzelne Exemplare heran. Diese können beim Umtopfen vorsichtig abgetrennt werden. Ein solcher Zweig hat bereits ein entwickeltes Wurzelsystem.
Das Einpflanzen erfolgt in eine spezielle Mischung. Dafür werden Sand und gut desinfizierte Erde im Verhältnis 8 zu 2 gemischt. Anschließend wird der Ableger in diese Erde umgetopft, und die Pflanze wächst ungestört.

Um das Erscheinen von Tochtertrieben zu fördern, sollte man die Spitzen des Kalanchoe leicht abknipsen.
Die Schwierigkeit dieser Methode besteht darin, dass sich die Pflanze nicht immer leicht teilen lässt. Das Wurzelsystem ist dicht verwoben, und man muss überschüssige Teile abschneiden. In diesem Fall sollten alle Schnittstellen mit zerkleinerter Kohle behandelt werden, die vor Pilzinfektionen schützt.
Auf diese Weise lassen sich verschiedene Sorten vermehren. Zur Erleichterung der Teilung kann man die Wurzeln vorsichtig unter fließendem Wasser abspülen – das entfernt die Erde, und dann ist es einfacher zu erkennen, wie man den Kalanchoe auseinandersetzt.
Wie man die Blume durch Samen vermehrt
Eine recht seltene Methode, die fast nie zu Hause angewendet wird. Sie eignet sich zur Vermehrung seltener Sorten, die nicht lebend zu finden sind. Die Samen des Kalanchoe werden in Fachgeschäften gekauft.
Zum Keimen wird ein Torf-Sand-Substrat verwendet. Es wird vorher dreißig Minuten im Ofen erhitzt – dies ist notwendig, um Schädlinge abzutöten. Die Samen werden einen Tag lang in einer schwachen rosafarbenen Kaliumpermanganatlösung eingeweicht.
Kalanchoe wird in flache kleine Töpfchen gepflanzt. In die Erde werden kleine Rillen gemacht und die Samen hineingelegt. Darüber werden sie leicht mit Erde bedeckt und gegossen.
Zwischen den Samen müssen Sie einen Abstand von 4 cm einhalten – das erleichtert das spätere Pikieren. Pflanzen Sie am besten Ende Winter/Anfang Frühling. Decken Sie die Töpfe mit Glas oder einer Plastiktüte ab.
Wichtig! Zum Keimen müssen Sie die Raumtemperatur über 20 °C halten.
Einmal am Tag werden das Glas oder die Tüte entfernt, damit die Töpfe lüften können. Es lässt sich nicht genau sagen, nach welcher Zeit die Keimlinge erscheinen. In der Regel dauert dies 3-4 Wochen.
Sie können die Pflanzen teilen, nachdem die Sprossen eine Höhe von einigen Zentimetern erreicht haben und jedes Exemplar 4-5 Blätter hat. Nicht alle Hobbygärtner wissen, wie man die Kalanchoe nach der Aussaat pikiert.
Dazu müssen Sie jeden Keimling vorsichtig mit einem Spatel anheben und mitsamt dem Erdballen herausnehmen. Anschließend werden die jungen Pflanzen in einzelne Töpfe gesetzt. Die weitere Pflege ist Standard.
Die Blume wird zwei bis drei Jahre brauchen, um ausgewachsen zu sein. Daher sollten Sie nicht erwarten, dass der Keimling schnell blüht.
Die Samen seltener Sorten können Sie versuchen, selbst zu Hause zu gewinnen. Dazu müssen Sie nach der Blüte die Blütenstände nicht entfernen. An ihrer Stelle bildet sich eine trockene Kapsel, die die Samen enthält.
Mögliche Probleme
Für die Kalanchoe ist die Vermehrung durch Stecklinge zu Hause besser geeignet. Diese Methode ist für Anfänger zugänglich, aber bei Verstoß gegen die Technik können Sie den Zweig zerstören.

Die Kalanchoe zeichnet sich durch eine Widerstandsfähigkeit gegen verschiedene Krankheiten und Schädlinge aus, aber die Pflanze benötigt die richtige Pflege.
Die Mutterpflanze muss gesund, kräftig und groß sein. Nur dann gelingt es Ihnen, eine gesunde Pflanze zu bewurzeln.
Falsche Pflege
Sie müssen bei der Wahl der Erde für die Kalanchoe sorgfältig vorgehen. Wenn die Erde einen hohen Torfanteil hat, speichert sie Feuchtigkeit. In solcher Erde beginnen Sukkulenten schnell zu faulen.
Auf Stängeln und Blättern erscheinen kleine schwarze Flecken, die sich ausbreiten und den gesamten Keimling bedecken. Es gibt keine Behandlung für dieses Problem. Sie müssen den gesunden Teil der Kalanchoe abschneiden und neu bewurzeln.
Um die Wahrscheinlichkeit von Fäulnis zu verringern, müssen Sie die Schnitte gut trocknen. Zusätzlich werden sie mit zerstoßener Aktivkohle bestreut – dieses Mittel hat eine antiseptische Wirkung.
Anfänger denken nicht darüber nach, wie man Kalanchoe steckt, und verwenden unvorbereitete Werkzeuge. Profis führen den Schnitt jedoch nur mit einer scharfen, sterilisierten Klinge durch – die Aufbereitung des Werkzeugs ist wichtig, um Infektionen zu vermeiden.
Sie müssen die Bewässerung der Setzlinge sorgfältig beachten. Feuchtigkeitsmangel ist ebenso gefährlich wie Überschuss. Die Erde sollte leicht feucht sein. Wenn Stecklinge oder Blätter in Wasser bewurzelt werden, darf der Blattstiel die Flüssigkeit nur teilweise berühren.
Krankheiten
Um zu wissen, wie man Kalanchoe bewurzelt, müssen Sie die Besonderheiten der Kultivierung sorgfältig studieren. Junge Pflanzen sind empfindlich gegen Krankheiten und Schädlinge.

Echter Mehltau ist leicht an Schimmelflecken auf den Blättern zu erkennen.
Die Phytophthora-Fäule äußert sich als brauner Belag, der die Stängel bedeckt. Sie beeinträchtigt die Entwicklung der Pflanze und führt zu Wachstumsverzögerungen. Stellen Sie im Raum eine optimale Temperatur ein und behandeln Sie die Kalanchoe mit einem Fungizid.
Bei hoher Luftfeuchtigkeit und Temperatur kann Echter Mehltau auftreten. Bei dieser Krankheit erscheint ein weißer, pelziger Belag auf Blättern und Stängeln. Ändern Sie die Pflegebedingungen, entfernen Sie die befallenen Stellen und behandeln Sie alle Pflanzen im Raum mit Fungiziden.
Bevor Sie darüber nachdenken, wie Sie Kalanchoe durch Stecklinge vermehren, müssen Sie Substrat und Töpfe vorbereiten. Bei falscher Bodenbehandlung können sich Wurzelwürmer ansiedeln. Einen Befall erkennen Sie an welken Blättern und Wachstumsrückstand.
Manchmal wächst die Kalanchoe aus einem einfachen Grund langsam: Der Hobbygärtner hat sie in einen zu großen Topf gepflanzt. Für Stecklinge und Blätter wählen Sie Gefäße mit einer Höhe von 4-5 cm. Überstürzen Sie das Umtopfen nicht.
Wichtig! Der Topf sollte 1-2 cm größer als der Wurzelballen sein.
Es gibt keine eindeutige Antwort, wie man Kalanchoe am besten vermehrt. Am einfachsten ist die Vermehrung durch Stecklinge oder das Bewurzeln von Blättern. Erfahrene Hobbygärtner schaffen es, Blattstecklinge und Ableger zu ziehen.
2>6 effektive Methoden zur Vermehrung von Kalanchoe zu Hause
Was Sie über die Vermehrung von Kalanchoe wissen sollten
Kalanchoe gilt als anspruchslose Zimmerpflanze, die sich leicht an verschiedene Wetter- und Klimabedingungen anpasst. In der Natur gibt es über 200 Arten dieser Sukkulente. Zu den in Russland beliebtesten Sorten gehören: Kalanchoe daigremontiana, Kalanchoe tomentosa, Kalanchoe tubiflora, Kalanchoe pinnata, Kalanchoe beharensis, Kalanchoe Kalandiva, Kalanchoe blossfeldiana, Kalanchoe manginii und andere.
Viele Hobbygärtner fragen sich oft, wie sich Kalanchoe vermehrt. Wir möchten darauf hinweisen, dass die Vermehrung von Kalanchoe keine große praktische Erfahrung oder besondere Fähigkeiten erfordert. Es ist notwendig, die Beschreibung der angebauten Sorte sorgfältig zu lesen und die gängigsten Vermehrungsmethoden dieser Pflanze zu studieren. So kann Kalanchoe tomentosa durch Samen, Stamm- und Blattstecklinge vermehrt werden, während die Sorten Kalanchoe tubiflora, Kalanchoe pinnata und Kalanchoe daigremontiana am besten durch Kindel, Ableger, Stecklinge oder Blattbewurzelung gepflanzt werden.
Video „Vermehrung von Kalanchoe“
In diesem Video erfahren Sie, wie Sie Kalanchoe richtig vermehren.
3>Methoden der Vermehrung von Kalanchoe
Um die Frage zu beantworten, wie man Kalanchoe zu Hause vermehrt, präsentieren wir Ihnen einige der einfachsten und mühelosesten Methoden zur Vermehrung dieser Sukkulente.
Brutknospen
Lassen Sie uns erläutern, wie man Kalanchoe mit Kindeln (Brutknospen) umpflanzt. Diese Methode ist nicht für alle Arten dieser Heilpflanze geeignet. Vermehren mit Kindeln kann man Sorten wie Federkalanchoe und Degremona, an deren Blatträndern sich miniatürliche Rosetten mit kleinen Wurzeln bilden. Oft werfen erwachsene Sukkulenten selbstständig Blattknospen ab. Um die Kindeln in einen neuen Blumentopf zu pflanzen, nehmen Sie einen Gartenlöffel oder eine Pflanzschaufel und graben Sie die bereits bewurzelten Brutknospen vorsichtig mit etwas des ursprünglichen Substrats aus.
Blattstecklinge
Die Vermehrung von Kalanchoe durch Blattstecklinge gilt als eine der beliebtesten Methoden zur Zucht von Zierpflanzen. Dazu muss man nicht unbedingt ein frisches, gerade von der Pflanze gepflücktes Blatt verwenden; auch ein abgefallenes Blatt, das noch nicht verwelkt ist, ist geeignet. Falls Sie das gesamte Blatt nicht abschneiden möchten, können Sie ein kleines Stück davon verwenden.
Wie vermehrt man Kalanchoe mit einem Blatt, fragen Sie? Das abgefallene oder gepflückte Blatt legen Sie in ein kleines Gefäß mit fruchtbarer Erde und decken es mit einem Glas- oder Plastikbecher ab. Sobald die Pflanze Wurzeln geschlagen hat und neue Triebe zeigt, können Sie die Blume in einen normalen Blumentopf umtopfen.
Stecklinge
Die Vermehrung von Kalanchoe durch Stecklinge wird verwendet, um eine beschädigte Pflanze umzupflanzen oder eine neue Buschform zu gestalten. Diese Methode eignet sich für fast alle Arten dieses Sukkulenten. Wählen Sie den stärksten und saftigsten Zweig aus und schneiden Sie ihn ab. Die optimale Länge eines für die Umpflanzung geeigneten Stecklings beträgt 6–8 cm. Es ist besser, junge Triebe von der Spitze der Pflanze zu wählen, die sich leicht an neue Erde gewöhnen und schnell Wurzeln schlagen.
Sie können den Steckling direkt in Erde vermehren oder den Trieb in ein Gefäß mit Wasser stellen. Wenn Sie die zweite Methode gewählt haben, müssen Sie warten, bis die Pflanze Wurzeln bildet. Die Stecklingsmethode ist praktisch, da man sofort eine kleine Zier- und Heilpflanze erhält, die sich leicht formen lässt.
Achselknospen
Einige Arten der Heilpflanze Kalanchoe können durch Achselknospen vermehrt werden.
Nach der Blütezeit wirft die Pflanze ihre Blätter ab. An den Blattachseln können sich kleine, runde Triebe bilden, die wie kleine Kohlköpfe aussehen. Warten Sie, bis der Stamm eine Länge von 2–3 cm erreicht hat. Sobald der Stamm ausgebildet und kräftig ist, kann er zur Stecklingsvermehrung genutzt werden. Die abgeschnittenen Triebe sollten in einzelne Gefäße mit fruchtbarer und gut durchlässiger Erde gepflanzt werden, die Flusssand enthält. Nach 7–10 Tagen bewurzeln sich die Achselknospen, beginnen aktiv zu wachsen und bilden das erste Blättchen. Sobald Sie die Bildung neuer Blattspreiten bemerken, können Sie sicher sein, dass Sie diese Sukkulente erfolgreich vermehrt und eine neue Blume gezogen haben.
Ableger
Sehen Sie sich nun an, wie Sie Kalanchoe durch Ableger bewurzeln können und wie effektiv diese Methode der Sukkulentenvermehrung ist. Um die Entwicklung junger Ableger zu fördern, wird empfohlen, die Stängelspitzen an ausgewachsenen Pflanzen zu kappen. Dieser Vorgang kann an blühenden Pflanzen durchgeführt werden, die bereits verblüht sind.
Neben den Mutterpflanzen bilden sich Ableger, die für die weitere Vermehrung genutzt werden. Die Ableger der Kalanchoe werden in Blumentöpfe mit einem Torf-Sand-Substrat gepflanzt. Der Hauptvorteil dieser vegetativen Methode liegt in der hohen Erfolgsrate des Vermehrungsvorgangs.
Samen
Viele Hobbygärtner fragen sich, ob man Kalanchoe durch Samen vermehren kann. Die Aussaat von Samen ergibt gute Keimlinge, wenn die Aussaat richtig gepflegt wird. Die Pflege der Aussaat umfasst die Kontrolle von Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur, rechtzeitiges Befeuchten des Bodens und regelmäßiges Lüften der Pflanzen, die unter Gewächshausbedingungen wachsen.
Mögliche Schwierigkeiten und Tipps
Bei der Vermehrung von Kalanchoe sollten keine Schwierigkeiten auftreten, wenn Sie alle Regeln der Pflanzung beachten und die Empfehlungen erfahrener Gärtner befolgen. Bei der Aussaat von Samen oder der Vermehrung von Kalanchoe durch Kindel, Ableger, Blattstecklinge oder Stammstecklinge wird empfohlen, auf die Bodenfeuchtigkeit im Blumentopf, die Lufttemperatur und die Luftfeuchtigkeit zu achten. Vermeiden Sie Zugluft und direkte Sonneneinstrahlung. Die bewurzelte Pflanze sollte gesund und kräftig aussehen.
Bei der Vermehrung von Kalanchoe sollten keine Schwierigkeiten auftreten, wenn Sie alle Regeln der Pflanzung beachten und die Empfehlungen erfahrener Gärtner befolgen. Bei der Aussaat von Samen oder der Vermehrung von Kalanchoe durch Kindel, Ableger, Blattstecklinge oder Stammstecklinge wird empfohlen, auf die Bodenfeuchtigkeit im Blumentopf, die Lufttemperatur und die Luftfeuchtigkeit zu achten. Vermeiden Sie Zugluft und direkte Sonneneinstrahlung. Die bewurzelte Pflanze sollte gesund und kräftig aussehen.
Wie vermehrt sich Kalanchoe?
- Vorbereitung
- Vermehrungsmethoden
- Nachfolgende Pflege
- Mögliche Probleme
Die Kalanchoe ist eine schöne und pflegeleichte Zimmerpflanze, daher hat sie viele Pflanzenliebhaber begeistert. Die Vermehrung der Pflanze zu Hause ist ebenfalls nicht schwierig, wenn man allen grundlegenden Empfehlungen folgt. In diesem Artikel wird erläutert, wie sich die Kalanchoe vermehrt und welche Schwierigkeiten dabei auftreten können.
Vorbereitung
Viele Arten von Zimmerpflanzen sollten im Frühjahr vermehrt werden. Für die Kalanchoe ist es jedoch nicht zwingend erforderlich, diese Regel zu befolgen.
Die Pflanze passt sich nach der vegetativen Vermehrung zu jeder Jahreszeit leicht an.
Was die Samenvermehrung betrifft, so ist der beste Zeitpunkt dafür der Frühlingsanfang.
Bevor Sie mit der Vermehrung der Kalanchoe beginnen, müssen Sie eine geeignete Methode wählen. Dabei sollte man sich nach der Sorte der Pflanze richten. Die Kalanchoe benötigt keine besondere Vorbereitung vor dem Umpflanzen, vorausgesetzt, dass die Pflanze richtig gepflegt wurde und nicht krank ist.
Vermehrungsmethoden
Wie bereits erwähnt, kann man die Kalanchoe auf verschiedene Weise vermehren. Die geeignete Methode muss je nach den Besonderheiten der Sorte ausgewählt werden. Betrachten wir alle Vermehrungsmethoden genauer.
Samen
Für die Vermehrung der Kalanchoe durch Samen eignen sich am besten Arten wie die gefiederte und die filzige Kalanchoe. Diese Vermehrungsart wird auch dann verwendet, wenn eine große Anzahl von Pflanzen gezüchtet werden soll.
Betrachten wir den Prozess der Samenvermehrung Schritt für Schritt.
- Zunächst muss ein Gefäß für die Aussaat und die Erde vorbereitet werden. Die Erde sollte mit Sand versetzt sein. Man kann ein fertiges Substrat für blühende Pflanzen aus dem Handel nehmen und 25% Sandmischung hinzufügen. Für die Aussaat der Samen verwendet man am besten eine rechteckige, breite Form.
- Auf den Boden des Gefäßes wird eine Drainageschicht gelegt, auf die das vorbereitete Substrat gefüllt wird.
- Es wird empfohlen, die Erde leicht anzudrücken und mit Wasser aus einer Sprühflasche zu besprühen.
- Die Samen werden nicht tief in die Erde gesetzt, sondern auf die Oberfläche. Am besten legt man das Saatgut in sauberen Reihen aus, mit einem Abstand von etwa 5 Zentimetern zwischen den Reihen. Zwischen den Samen wird ein Abstand von 10 Millimetern empfohlen.
- Nachdem Sie das Saatgut gleichmäßig auf der gesamten Bodenoberfläche verteilt haben, müssen Sie es leicht in den Boden drücken. Dies können Sie mit der Hand oder einem Löffel tun. Dabei ist darauf zu achten, dass die Samen nicht vollständig in die Erde eindringen.
- Anschließend müssen Sie den Behälter mit den Samen mit einer durchsichtigen Glasscheibe oder Folie abdecken. Den abgedeckten Behälter stellen Sie an einen gut beleuchteten und warmen Ort. Achten Sie jedoch darauf, dass kein direktes Sonnenlicht auf die Glas- oder Folienoberfläche fällt.
Nach der Aussaat müssen Sie optimale Bedingungen für die Anzucht von Kalanchoe aufrechterhalten. Die Raumtemperatur sollte nicht unter 20 Grad fallen. Bis die ersten Keimlinge erscheinen, muss der Behälter mit dem Saatgut regelmäßig gelüftet werden, um überschüssige Feuchtigkeit unter der Folie oder dem Glas zu entfernen.
Außerdem ist es erforderlich, die Samen regelmäßig mit warmem Wasser aus einer Sprühflasche zu besprühen. Die ersten Keimlinge erscheinen etwa sieben Tage nach der Aussaat. Danach müssen Sie die Glasabdeckung oder Folie entfernen und den Behälter offen lassen. Nach weiteren zwei Wochen, wenn die Sämlinge mindestens vier Blätter haben, werden sie in einzelne Töpfe umgepflanzt.
Die Töpfe für die Stecklinge sollten nicht zu breit und tief sein. Andernfalls wächst nur das Wurzelsystem, während die Pflanze selbst im Wachstum stagniert. Nach weiteren zwei Monaten, wenn die Pflanze gut verwurzelt ist, ist ein Rückschnitt (Köpfen) erforderlich. Dieser Vorgang ermöglicht es, einen schönen, kompakten Busch zu formen. Ein erneuter Rückschnitt wird nach weiteren zwei Monaten wiederholt.
Blatt
Kalanchoe kann auch durch Bewurzelung eines Blattes vermehrt werden. Für diese Vermehrungsmethode eignen sich alle Arten der Pflanze mit dicken, fleischigen Blättern. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass sich selbst eine blühende Pflanze durch ein Blatt vermehren lässt.
Für die Vermehrung können Sie nur unbeschädigte, gesunde Blätter verwenden. Diese müssen Sie vorsichtig von der Pflanze abschneiden und in einen vorbereiteten Behälter mit feuchtem Substrat pflanzen. Vor dem Einpflanzen empfiehlt es sich, die Schnittstelle gut trocknen zu lassen. Was die Zusammensetzung der Erde betrifft, verwenden Sie am besten eine Mischung aus Laubhumus, Torf und Sand.
Sie können auch Universalerde im Geschäft kaufen und diese im Verhältnis 1:1 mit Flusssand mischen. Das Blatt können Sie entweder senkrecht einpflanzen oder es horizontal auf die Erde legen und die Schnittstelle mit Erde bedecken. Sie können das Blatt mit einem Glasgefäß abdecken, dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Hauptsache, Sie stellen den Topf an einen gut beleuchteten Ort.
Für diese Vermehrungsmethode können Sie auch abgefallene Blätter von den Zweigen verwenden. Wichtig ist, dass die Blattspreiten keine Beschädigungen aufweisen und nicht trocken sind. Das abgefallene Blatt legen Sie am besten nicht in die Erde, sondern in einen Behälter mit Wasser, bis sich die ersten Wurzelansätze bilden. Sie können auch ein ganzes Blatt in mehrere Stücke schneiden und diese bewurzeln.
Stecklinge
Stecklingsvermehrung gilt als universelle Methode zur Vermehrung von Kalanchoe, da sie für fast alle Pflanzenarten geeignet ist. Daher wird die Stecklingsvermehrung häufiger verwendet als andere Methoden. Normalerweise werden für die Vermehrung Stecklinge verwendet, die nach dem Beschneiden der Pflanze übrig bleiben oder während des Umpflanzens abgeschnitten werden. Der Stiel kann jedoch bei Bedarf jederzeit abgeschnitten werden.
Es ist wünschenswert, dass die Länge des abgeschnittenen Zweigs mindestens 8 Zentimeter beträgt.
Es wird empfohlen, die unteren Blätter, die sich in der Nähe des Schnitts befinden, zu entfernen. Danach sollte der Steckling bei Raumtemperatur für ein paar Stunden stehen gelassen werden. Dies ist notwendig, damit die Schnittstelle gut trocknet.
Der Zweig wird in einen kleinen Topf aus Ton oder Kunststoff gepflanzt. Was den Boden betrifft, so wird hier die gleiche Zusammensetzung wie für das Einpflanzen von Kalanchoe-Blättern verwendet. Es ist nicht notwendig, den Steckling sofort zu pflanzen – er kann bis zur Bildung von Wurzeln in Wasser gestellt werden.
Der Topf mit dem Steckling sollte an einem gut beleuchteten Ort aufgestellt werden. Die Raumtemperatur sollte dabei zwischen 20 und 25 Grad Celsius liegen. Das Wurzelsystem wächst und festigt sich in etwa einem Monat. Diese Vermehrungsmethode ist praktisch, da in kurzer Zeit eine vollwertige Pflanze heranwächst, die bereits ein halbes Jahr nach dem Einpflanzen des Stecklings blüht.
Kindel
Als Kindel bezeichnet man die Brutknospen an den Blättern, die nicht bei allen Kalanchoe-Arten vorkommen. Mit dieser Methode können Sorten wie Kalanchoe daigremontiana, Kalanchoe pinnata und Kalanchoe tubiflora vermehrt werden. Die Kindel bilden sich auf den Blättern der Blüte und sind kleine Pflanzen mit kleinen Wurzeln.
Bei ausgewachsenen Blüten lösen sich die Blattknospen nach der Bildung von selbst. Sie können sich von selbst neben der Kalanchoe bewurzeln. Nachdem die Kindel etwas gewachsen sind, können sie in separate Behälter umgepflanzt werden. Es ist jedoch nicht notwendig zu warten, bis die Knospen von selbst von der Blüte fallen – sie können vorsichtig von Hand abgetrennt werden.
Ableger
Nur eine Pflanzenart vermehrt sich durch Ableger – Kalanchoe blossfeldiana. Ableger wachsen normalerweise nach dem Beschneiden des Busches. Ihr Erscheinen und Wachstum kann durch das Abkneifen der Triebspitzen „provoziert“ werden.
Die Ableger wachsen neben dem Kalanchoe-Strauch. Es wird empfohlen, sie abzutrennen, nachdem sie ein Drittel der Höhe der „Mutterpflanze“ erreicht haben. Die Ableger werden in einzelne Töpfe umgepflanzt, wo sie recht schnell anwachsen und sich aktiv ausbreiten.
Achselknospen
Bei einigen Kalanchoe-Sorten fallen nach der Blütezeit teilweise die Blätter ab. Anstelle der Blätter bilden sich Knospen, die visuell wie Miniatur-Kohlköpfe aussehen.
Man muss warten, bis die Triebe mindestens zwei Zentimeter lang sind, danach können sie abgeschnitten werden. Sie werden in einzelne Töpfe mit vorbereitetem Substrat gesetzt.
Der Boden sollte einen hohen Sandanteil haben.
Anschließende Pflege
Unabhängig davon, welche Vermehrungsmethode für die Kalanchoe verwendet wird, benötigt die neue Pflanze nach dem Einpflanzen eine besonders sorgfältige Pflege. Dies ist in erster Linie auf die Akklimatisierungsphase der Blüte zurückzuführen. Bei der Pflege der Pflanze sollten die folgenden Empfehlungen beachtet werden.
- Das Gießen der Kalanchoe erfordert besondere Vorsicht. Die Pflanze verträgt keine übermäßige Feuchtigkeit und kann faulen. Daher ist es besser, die Blüte etwas weniger zu gießen als nötig, anstatt den Boden zu überschwemmen.
- Für die Haltung der Blüte im Haus muss auch die Temperatur überwacht werden. Die Lufttemperatur sollte nicht unter 20 Grad Celsius fallen.
- Die Kalanchoe ist eine lichtliebende Pflanze, daher muss sie an einem gut beleuchteten Ort platziert werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte jedoch vermieden werden.
- Die Blüte benötigt regelmäßiges Lüften des Raumes, in dem sie sich befindet. Allerdings sollte eine längere Einwirkung von kalter Luft und starken Zugluft vermieden werden.
- Auch die Düngung sollte nicht vergessen werden. Es können spezielle Sukkulentendünger verwendet werden. Nach dem Einpflanzen der Kalanchoe wird empfohlen zu warten, bis die Blüte kräftiger ist, und erst dann mit der Düngung zu beginnen.
- Nach der Blüte wird empfohlen, die Zweige zu beschneiden. Dies ist notwendig, um die Krone zu formen und ein übermäßiges Wachstum der Stängel zu verhindern.
Mögliche Probleme
Obwohl die Vermehrung der Kalanchoe nicht allzu schwierig ist, können dabei einige Probleme auftreten, die häufig auf Fehler der Gärtner zurückzuführen sind. Diese können sowohl während der Vermehrung als auch bei der späteren Pflege passieren.
Manchmal entwickeln sich Blätter und Stecklinge nach dem Umpflanzen nicht, sondern beginnen abzusterben. Dies liegt meist an der Fäulnis der Schnittstelle, an der sich das Wurzelsystem hätte bilden sollen. Die Ursache ist eine unzureichende Trocknung der Schnittstelle vor dem Einpflanzen. Die Situation kann behoben werden, wenn der Fäulnisbereich relativ klein ist – er wird entfernt, die neue Schnittstelle getrocknet und der Steckling oder das Blatt erneut eingepflanzt. Manchmal wählen Gärtner das falsche Substrat für die Sukkulente, was später ihr aktives Wachstum und ihre Entwicklung behindert.
Die Mischung sollte nicht zu viel Torf enthalten und zu dicht sein.
Wenn die Blüte langsam wächst oder sich gar nicht mehr entwickelt, wird empfohlen, sie in ein geeignetes Substrat umzutopfen.
Die Nichteinhaltung der empfohlenen Haltungsbedingungen für die Kalanchoe kann zu Krankheiten und zum Absterben der Pflanze führen. Die Blüte benötigt eine gute Beleuchtung und die Einhaltung der Temperaturbedingungen. Was die Düngung betrifft, so wirken sich sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss auf den Zustand der Blüte aus. Außerdem ist es nicht empfehlenswert, die Kalanchoe im Winter zu düngen.
Wie Sie die Kalanchoe durch Blätter vermehren können, sehen Sie im folgenden Video.