Bodendecker für den Garten

Inhaltsverzeichnis:

Bodendeckende Blütenstauden: Fotos und Namen

Jeder Gärtner wird die Bodendecker-Stauden mögen. Hinter diesen selbstständig wachsenden Pflanzen muss man nicht aufwändig pflegen. Sie werden den Garten schmücken und Nutzen bringen.

Dies sind die anspruchslosesten Stauden. Diese Blumen mögen die Sonne, bleiben aber dennoch schattentolerant. Sie lassen den Boden nicht austrocknen und schützen ihn vor Erosion. Das Mikroklima auf dem Grundstück wird mit diesen Pflanzen ausgeglichen sein. Der Garten mit Bodendeckern wirkt gepflegt und sauber. Dank ihnen müssen Gärtner nicht oft jäten und den Boden lockern.

Arten von bodendeckenden Stauden

Für den Garten ist es sehr vorteilhaft, bodendeckende Stauden zu haben. Diese schönen Blumen mit dezentem Grün und zarten Blüten sind elegant und unaufdringlich. Die Landschaft wird damit perfekt aussehen.

Wege, Steingärten und sogar Beete mit Bodendeckerblumen sehen wunderbar aus. Gärtner nennen sie liebevoll Moose, Teppiche und Kissen. Es gibt sehr viele Arten dieser Pflanzen.

1 . Fetthenne

Für den Garten und Steingärten eignet sich die Fetthenne, die auch Sedum genannt wird. Dieser anspruchslose Vertreter der Bodendecker fürchtet weder Hitze noch Trockenheit und breitet sich beim Wachsen gut auf Steinen und Erde aus.

Die zahlreichen und üppigen Blüten der Fetthenne haben kräftige Blütenstände. Seine kriechenden Sorten bilden auf dem Grundstück ordentliche und ansprechende Teppiche. Die Blätter dieser Pflanze sind aufgrund ihrer dichten Blüten kaum zu sehen.

Die halbstrauchige Varietät von Sedum wird häufig zur Gestaltung von Rasenflächen, Blumenbeeten, Bodenvasen und Steingärten verwendet. Dieser Mauerpfeffer sieht auch entlang von Wegen prächtig aus.

2. Arabis

Arabis oder Gänsekresse, die im Mai blüht, verschönert ebenfalls Gartenbereiche und Steingärten mit ihren Kaskaden, die von Stützmauern herabhängen.

3. Sempervivum

Sempervivum, auch als Dachwurz oder Steinrose wegen seiner Struktur bezeichnet, gestaltet das Gartengrundstück ebenfalls gut. Es wird oft in Gartenvasen gepflanzt, wobei mehrere Arten kombiniert werden. Der Boden für Sempervivum sollte eher nährstoffarm sein. In der Sonne gedeiht die Pflanze besser als im Schatten. Dieser mehrjährige Stauden benötigt keine Bewässerung.

4. Duchesnea

Die indische Duchesnea, die sehr an Erdbeeren erinnert, ist eine schattenliebende Pflanze. Sie blüht gelb, woraus ungenießbare Beeren entstehen. Mit ihr werden Hänge begrünt, Rasenflächen, Baumscheiben sowie unebene Gartenbereiche gestaltet.

5. Heide-Nelke

Die halbstrauchige, zarte Nelke, von der es mehrere Varietäten gibt, kann einzeln oder in Kombination mit anderen Arten inmitten von Sand, Kies und Geröll gepflanzt werden. Ideale Bedingungen sind gute Beleuchtung und feuchter Boden.

Die Heide-Nelke ist frostbeständig, liebt Sonne und trockenen Sand. Wenn sie im Schatten gepflanzt wird, blüht sie dort nicht. Mit der miniaturhaften Heide-Nelke lassen sich Alpinarien, Wege und Rasenflächen gut gestalten. Sie ergänzt auch Ziersteine und Gartenfiguren.

6. Aubrieta

Die langblühende Aubrieta fühlt sich nur auf trockenem Boden und in der Sonne wohl, sonst fallen ihre Büsche auseinander und blühen nicht. Beim Pflanzen dieses bodendeckenden Mehrjährigen muss man Dolomitmehl und Sand in die Erde einarbeiten sowie eine Drainage aus Blähton schaffen. Bei trockenem und heißem Wetter wird die Aubrieta gegossen.

Gepflanzt wird sie normalerweise an künstlichen Bächen und Gewässern sowie in Gartenvasen und Alpinarien, wobei sonnige Standorte und leichte, fruchtbare Böden bevorzugt werden. Der Boden sollte Sand, Kalk oder Kreide enthalten. Im Winter wird die Aubrieta mit trockenen Blättern oder Reisig abgedeckt. Nach der Blüte empfiehlt es sich, die Blütenstiele abzuschneiden, was eine erneute Blüte und das Nachwachsen der Triebe fördert. Nach dem Abschneiden der Blüten sollte sie mit Mineraldüngerkomplexen versorgt werden. Zur Vermehrung wird die Aubrieta im Frühjahr geteilt, gesteckt oder mit Samen ausgesät.

7. Silber-Hornkraut

Das Silber-Hornkraut mit seinen flaumigen Blättern und weißen Doldenblüten wird an sonnigen Standorten mit jedem Boden angebaut. Es gedeiht hervorragend in der Nähe von Gewässern, auf rasenlosen Grünflächen und im Alpinarium. Für eine größere Zierwirkung sollte die Pflanze reichlich gesetzt werden.

8. Kräuter und Gewürzpflanzen

Viele von ihnen bedecken den Boden gut und bilden einen grünen Teppich. Aus den heilenden und duftenden Kräutern wie Salbei, Rosmarin, Oregano, Minze und Zitronenmelisse, die im Garten gepflanzt werden, kann man einen heilenden Tee aufbrühen. Ihre schöne Blüte kann man oft sowohl entlang der Wege als auch in Beeten beobachten.

9. Kriechender Günsel

Der Kriechende Günsel mit ovalen, kirschroten Blättern und bläulichen, ährenartigen Blüten ist ein Fund für Wege und rasenlose Flächen. Man muss ihn nur pflanzen, und um die weitere Pflege braucht man sich keine Sorgen zu machen – die Natur sorgt selbst dafür. Im Steingarten muss man diese Pflanze ständig im Auge behalten, damit sie andere Blumen nicht überwuchert.

Beete aus Bodendeckern: Gänsekresse, Immergrün, Gilbweiderich, Hauswurz

Polster und Teppiche aus Bodendeckern sind bei Hobbygärtnern und Gärtnern sehr beliebt geworden. Ein Beet mit Gänsekresse ist eine effektvolle, gefüllte Kaskade aus Blüten und Blättern. Solche Beete werden in leichten Schatten oder in die Sonne gesetzt, wo die Gänsekresse üppig blüht und gut wuchert. Sie wird durch Stecklinge, Ableger und Samen vermehrt.

Das gut wachsende Immergrün ähnelt mit seinen Blüten den Phloxen. Es blüht in der Sonne üppig und wächst im Schatten. Durch sein Wachstum verdrängt das Immergrün Unkraut. Es gedeiht gut auf Steinen und im Schatten.

Pfennigkraut oder Wiesen-Tee ist auch im Beet in Form eines Pflanzgefäßes sehr effektvoll. Und Kompositionen mit Punktpflanzen werden auf Wegen und in Steingärten angelegt.

Verschiedene Hauswurze, in einem Beet gepflanzt, sehen auch ohne Blüte sehr gut aus. Ihre erstaunlichen Blätter in verschiedenen Farben sind einfach beeindruckend.

Bodendecker und Naturstein

Gärtner lieben es, Bodendecker mit Natursteinen zu kombinieren und so einzigartige und sehr schöne Steingärten zu schaffen.

Den mittleren Teil des Steingartens bepflanzt man mit leuchtenden Phloxen, Kultur-Aubrieta, Wollziest, Münz-Sonnenröschen, gewöhnlicher Kuhschelle und anspruchslosem Mauerpfeffer.

Bodendeckende Stauden müssen nicht jedes Jahr umgepflanzt oder für den Winter eingelagert werden. Pflanzen wie Leimkraut, Kuhschelle und die Zwerg-Glockenblume, die keine Staunässe mögen, werden in schmale, tiefe Spalten gepflanzt. Kriechende Phloxe, Bergenie und Hauswurz können den Boden selbst vor Erosion schützen. Senkrechte Steinmauern werden mit hängenden Glockenblumen, Seifenkraut, Lobelien und Steinkraut verschönert. Die Pflanzen wechselt man am besten miteinander ab und pflanzt sie in Gruppen.

Bodendeckende Stauden sind die Grundlage für Steingärten und Rokarien. Sie bilden ordentliche Polster und bunte Teppiche zwischen den Felsbrocken. Kompositionen mit ihnen wirken raumgreifender. Bevorzugt werden natürlich Sedum, Hornkraut, Aubrieta, Hauswurz und Steinbrech.

Bodendecker harmonieren sehr gut mit anderen Blumen: Scilla, Tulpen, Narzissen, Krokusse und Schneeglöckchen. Glockenblumen, Ehrenpreis, Eisenkraut, Strand-Silberkraut, Polsterphlox, Portulak und Steinkraut gedeihen ebenfalls gut zwischen Natursteinen und Nadelgehölzen. Somit kann eine steinige Mikrolandschaft zum i-Tüpfelchen jedes Gartens werden.

Niedrig wachsender Enzian mit violetten, weißen oder blauen Blüten sieht hervorragend zwischen Steinen aus. Besonders gut gedeiht er im Schatten und zusammen mit Gräsern.

Ebenso gut ist Thymian, der auch als „Bogorodsker Kraut“ oder Quendel bekannt ist. Seine üppigen weißen, violetten oder lila Blütenstände lieben Sonne und leichte, kalkhaltige Böden.

Quendel, „Bogorodsker Kraut“

Auf dem folgenden Foto bildet Steinbrech zwischen Steinen einen attraktiven und originellen Moosbüschel. Es scheint, als durchbräche er große Felsblöcke, indem er durch Spalten wächst. Er belebt das Gestein mit seiner Erscheinung.

Exotischer kriechender Wacholder erfrischt hier die Steinlandschaft. Der Teppich dieser Pflanze hebt die Kiesbedeckung des Gartens hervor. So hat sich selbst dieser Nadelbaumvertreter zu einer Bodendecker-Unterart entwickelt.

Nicht schlecht zwischen Steinen sieht auch die dekorativblättrige Efeu-Gundelrebe. Sie ist anspruchslos und liebt Schatten.

Efeu-Gundelrebe (Katzenminze).

Auswahl an Fotoideen für ein Beet mit Bodendeckern

Wege können mit diesen Pflanzen sehr originell aussehen.

Die Einfassung von Wegen ist überhaupt einer der beliebtesten Anwendungsbereiche für Bodendecker. Sie wirken wie ein Rahmen für ein Bild.

Bodendecker eignen sich hervorragend zur Umsetzung geometrischer Formen in der Fläche.

Gleichzeitig können sie zur Dekoration von vertikalen oder geneigten Flächen eingesetzt werden.

Hier wurde die oben beschriebene Aubriete verwendet

Anspruchslose Sorten

Eine Auswahl von Arten, die keinerlei Mühe bereiten, vom Videoblog „Datschnye Idei“.

Olga Sobatschkina

ZEIT, GÄRTEN ZU ERSCHAFFEN

Die besten Bodendecker für den Garten

Ziemlich oft sehen wir in Gärten statt Rasen oder in Blumenarrangements einen schönen, gleichmäßigen Pflanzenteppich, der den Boden bedeckt. Das sind Bodendecker. Dazu gehören mehrjährige und einjährige Pflanzen, Sträucher, Nadelgehölze und sogar Sukkulenten. Sie alle ähneln sich in ihren Eigenschaften – sie bedecken den Boden an ihrem Standort dicht.

Sie können verschiedene Wuchsformen haben:

  • sie wachsen zu einem dichten Polster aus einer grundständigen Rosette,
  • sie verteilen gleichmäßig Triebe, die sich im Boden verwurzeln – es entsteht eine Art Netz auf dem Boden,
  • niedrige Sträucher mit kriechenden Zweigen,
  • Kletterpflanzen, die normalerweise an einer Stütze wachsen, aber auch auf dem Boden wachsen können und dabei sanft auf vertikale Flächen übergehen.

Der Anbau von Bodendeckern erfordert keine besonderen Kenntnisse, viel Pflege und Aufmerksamkeit, dabei sind sie sehr dekorativ und blühen wunderschön. Bei manchen Bodendeckern ist die Blüte so üppig, dass man vor lauter Blüten die Blätter nicht sieht. Auch Textur, Farbe und Form der Blätter (und Nadeln) sind bei Bodendeckern vielfältig, was man bei der Gestaltung von Kompositionen nutzen kann.

Vorteile der Verwendung von Bodendeckern:

  • Einfachheit der Kultivierung.
  • Dekorativität.
  • Verwendung nicht nur in der Sonne, sondern auch im Schatten.
  • Muss nicht gemäht werden, wie ein Rasen.
  • Verdrängt Unkraut, kein Jäten nötig.
  • Resistenz gegen Trockenheit, Frost und Schädlinge.
  • Schutz des Bodens vor Auswaschung und Erosion.
  • Vielseitige Einsatzmöglichkeiten im Garten.

Herausforderungen beim Anbau von Bodendeckern:

  • Schnelle Ausbreitung, Eroberung von Flächen und Verdrängung von Kulturpflanzen.
  • Notwendigkeit, die Lichtverhältnisse für verschiedene Arten zu beachten.
  • Empfindlichkeit gegen Tritt – sie sollten nicht betreten werden (gilt nicht für alle, es gibt robuste Arten).

Wo kann man Bodendecker einsetzen:

  • als Bordüren verwenden,
  • in Steingärten integrieren,
  • Stützmauern schmücken,
  • Pflasterungen auflockern,
  • Baumscheiben gestalten,
  • in Blumenarrangements einfügen,
  • Wegränder gestalten,
  • anstelle von Rasen kultivieren, vorausgesetzt, sie werden nicht betreten.

Im Folgenden führen wir die Namen der Bodendeckerblumen und -sträucher nach Gruppen auf, damit Sie sich besser orientieren können, wie Sie sie kombinieren und in Ihrem Garten einsetzen können.

Stauden und Sträucher als Bodendecker für Ihren Garten

Die besten blühenden Bodendecker

Während ihrer Blütezeit sind sie so üppig mit Blüten bedeckt, dass sie an bunte Kissen oder Blumenwiesen erinnern.

Steinbrech,

Arabis (Gänsekresse),

Heide-Nelke,

Aubrieta,

Grasnelke,

Phlox subulata,

Schleifenblume,

Alyssum,

Fetthennen

Immergrüne Bodendecker (bleiben auch unter Schnee grün)
  • Immergrün,
  • Hornkraut,
  • Garten-Storchschnabel (im Sommer grüne Blätter, im Herbst rot-golden),
  • Knöterich.

Schattenverträgliche Bodendecker
  • Pfennigkraut (besonders die gelbblättrige Form),
  • Kriechender Günsel.
  • Taubnessel.
  • Moos-Steinbrech und Schatten-Steinbrech.
  • Knöterich.
  • Ehrenpreis.
  • Efeu-Gundermann.

Trittfeste Bodendecker

Sie können anstelle von Rasen sowie in Pflasterungen von Wegen und Stufen gepflanzt werden, wenn wir dem Garten einen Hauch von Nostalgie verleihen möchten.

  • Moosfarn (Irisches Moos),
  • Pfennigkraut

Sträucher und Halbsträucher

Diese Pflanzen können ebenfalls zu den Bodendeckern gezählt werden, sind jedoch höher als mehrjährige und einjährige Blumen. Dank ihrer zahlreichen kriechenden Zweige füllen sie den Raum so dicht aus, dass sie an einen Teppich erinnern, allerdings nicht direkt über der Bodenoberfläche, sondern in einer gewissen Höhe. Sie können als Übergangselement von höheren Pflanzen und Blumenbeeten zum Rasen dienen. Hierbei ist zu beachten, ob die Zweige bei Bodenkontakt Wurzeln schlagen. Ist das der Fall, ist es nicht empfehlenswert, aus solchen Sträuchern eine Grenze zum Rasen zu machen. Sie sind dann schwer zu kontrollieren. Neue Triebe werden in den Rasen eindringen und ihn beschädigen, oder es ist eine regelmäßige Kontrolle und Kürzung der Zweige erforderlich.

  • Iwa Kruschinolistnaja — bis 10 cm
  • Acaena — Höhe bis 30 cm
  • Kriechwacholder 'Nana' nicht mehr als 60 cm
  • Kosakenwacholder — bis 60 cm
  • Euonymus fortunei — bis 50 cm
  • Gemeine Fichte 'Repens' — bis 50 cm
  • Cotoneaster dammeri — bis 60 cm

Bodenbedeckende Pflanzen mit bunten Blättern
  • Heuchera — verschiedene Rottöne, mit oder ohne Rand
  • Woll-Ziest (Stachys byzantina) — silbrige Blätter
  • Nelke mit bläulich-silbrigen Blättern
  • Hornkraut (Cerastium) — silbrige Blätter
  • Alpen-Katzenpfötchen (Antennaria alpina) — silbrig-grünliche Blätter

Und weitere Bodendecker
  • Indische Scheinerdbeere (Duchesnea indica) — recht aggressiv
  • Kriechender Thymian (Thymus serpyllum) — Gewürzpflanze
  • Salbei — Gewürzpflanze
  • Hauswurz (Sempervivum) — gehört zu den Sukkulenten

Wenn Sie mehr über andere dekorative, aber pflegeleichte Sträucher und Bäume erfahren möchten, lernen Sie den Audio-Guide zu den Gartenpflanzen kennen. Sie können ihn kostenlos testen!

Blühende Bodendecker für den Garten: Namen und Fotos beliebter

Viele Gärtner nutzen Bodendeckerpflanzen häufig zur Verschönerung ihrer Gärten. Die Zuneigung zu ihnen ist leicht erklärbar, denn nichts ist vergleichbar mit einem Rasen oder Beet, auf dem mehrjährige blühende „Teppiche“ wachsen. Bei ihrer Kultivierung ist kein besonderer Aufwand nötig. Es reicht aus, den richtigen Pflanzort zu wählen, den Boden vorzubereiten und nicht zu vergessen zu gießen und zu düngen. Unabhängig davon, ob sich der Garten in einer südlichen, zentralen oder nördlichen Region befindet. Für jedes Grundstück lassen sich passende Bodendeckerblumen finden.

Stauden als Bodendecker für die Gartengestaltung

Schön blühende und buntblättrige kriechende Blumen sind die beste Dekoration für Blumenbeete, Rabatten und Bordüren. Sie werden häufig zur Gestaltung von Steingärten und Baumscheiben verwendet. Besonders gut sind Bodendecker, die den ganzen Sommer blühen und auf dem Grundstück ihre bunten Teppiche weben.

Allerdings ist die Dekoration nicht die einzige Funktion dieser Pflanzen. Durch den Anbau von Bodendeckern im Garten kann man eine Reihe von Vorteilen erzielen:

  1. Farbige Teppiche sind hervorragende Helfer im Kampf gegen Unkraut. Durch dichtes Wachstum verdrängen sie einfach die meisten Unkräuter aus ihrem Bereich.
  2. Die Pflanzen verhindern, dass die fruchtbare Bodenschicht durch Regen weggeschwemmt oder durch Wind verweht wird.
  3. Niedrig wachsende Kulturen sättigen den Boden mit Sauerstoff und verbessern seine Fruchtbarkeit, indem sie die Rolle von Mulch übernehmen.
  4. Bodendeckende Blumen wachsen aus und schaffen in relativ kurzer Zeit einen bunten Teppich, während sie Mängel des Grundstücks verbergen.

Bei der richtigen Wahl der Pflanzenart kann man seinen Garten leicht gepflegt und sauber machen. Man sollte nur beachten, dass die meisten niedrig wachsenden Stauden sonnige Standorte bevorzugen, viele von ihnen gedeihen jedoch auch im Schatten.

Bodendecker, den ganzen Sommer blühend

Einer der Vorzüge kriechender Stauden ist, dass sie vom frühen Frühling bis zum späten Herbst blühen. Im Mai, wenn Muscari, Krokusse, Narzissen und frühe Tulpen bereits verblüht sind, beginnt die üppige Blüte des Gartens, in der sich die bezaubernden ‚Teppiche‘ in voller Pracht zeigen.

Sedum oder Fetthenne

Diese niedrig wachsende Staude ist ein großer Fund für den Garten und den Steingarten. Fetthennen bilden ‚kriechende Teppiche‘, blühen reichlich und haben viele Varietäten:

  • Dickblättriger Sedum blüht im Frühsommer mit weißen Blüten, bildet aus bläulich-grauen runden Blättern dichte Bestände und erreicht eine Höhe von nur wenigen Zentimetern;
  • Evers Fetthenne bedeckt sich im Juni mit rosa Blüten;
  • Felsen-Sedum blüht im Spätsommer mit himbeerroten Blüten, hat anmutig herabhängende Triebe und flache Blättchen von bläulich-grauer Farbe;
  • Löffelblättrige Fetthenne bildet aus ‚Rosetten‘-Blättern einen Teppich von 6 cm Höhe und blüht im Hochsommer mit gelben Blüten;
  • Falsche Fetthenne – ein Hybrid mit Blättern in verschiedenen Grüntönen und den ganzen Sommer über blühenden weißen, roten, rosafarbenen Blütenständen;
  • Berg-Sedum hat längliche, kleine Blättchen und gelbe Blüten, die fast den ganzen Sommer blühen;
  • Scharfe Fetthenne – eine Pflanze von 7 cm Höhe mit kleinen Blättchen und im Frühsommer blühenden gelben und grünen ‚Sternchen‘.

Wenn Sie in Ihrem Garten verschiedene Sedum-Arten pflanzen, erhalten Sie einen den ganzen Sommer blühenden Steingarten oder Mini-Garten. Mit Fetthennen können Sie Wege schmücken oder lebendige Kompositionen auf Baumstämmen, Stümpfen oder in dekorativen Gefäßen gestalten.

Sedum ist anspruchslos an die Wachstumsbedingungen, daher kann es sogar auf zufälligen Bodenablagerungen wachsen. Es benötigt keine Düngung und reichliches Gießen. Damit die Sedum schön und lange blüht, sollte sie an sonnigen Standorten im Garten gepflanzt werden.

Polsterphlox (Phlox subulata)

Mit einer Wuchshöhe von 15-20 cm bilden die Pflanzen eine dichte grüne Decke mit Blüten in himbeer-, purpur-, rot-, weiß- oder rosafarbenen Tönen. Die Phloxe blühen erstmals Anfang Mai und erfreuen Gärtner bis Ende Juni. Ein zweites Mal beginnen sie im September zu blühen.

Diese Bodendecker eignen sich für sonnige Standorte und lieben mineralische, lockere Böden.

  1. Der Pfriemengras-Phlox hat eine Höhe von 10 cm und lange, spitze Blättchen, die an Nadeln erinnern. Er blüht bereits im Mai und blüht reichlich bis Mitte Juni.
  2. Der Douglas-Phlox ist eine niedrige, kompakte Pflanze, die in der zweiten Junihälfte blüht.

Mehrere Phlox-Sorten, die auf einem Beet gepflanzt werden, sehen sehr schön aus und blühen lange.

Diese äußerst anspruchslose Pflanze liebt trockene Böden und fürchtet Staunässe. Beim Pflanzen sollte die Erde mit Dolomitmehl und Sand gemischt werden.

Phloxe sind universelle Blumen, die auf fast alle Arten von Beeten gepflanzt werden können. Die Pflanzen sehen prächtig aus anstelle von Rasen, entlang von Gartenwegen, im Steingarten und auf dem Alpenhügel. In Beeten sollten sie besser mit dezenten Alpenpflanzen und dekorativen Laubstauden kombiniert werden.

Cotula

Große Beliebtheit bei Gärtnern genießen die Kotula cristata, Kotula potentillina und Kotula scabrida. Diese Bodendeckerpflanze blüht mit kleinen, leuchtend gelben Blüten, die einen herrlichen Duft verströmen. Das glänzende Laub des Ladonniks kontrastiert schön mit den die ganze Saison über blühenden Blüten.

Die Kotula wächst auf feuchten Böden und im Flachwasser und fühlt sich sowohl im Halbschatten als auch in der Sonne wohl. Diese Pflanze eignet sich hervorragend für Grundstücke mit einem kleinen Teich. Sie vermehrt sich gut durch Samen und bildet um das Gewässer einen leuchtend effektvollen Rand.

Gelber Lerchensporn (Corydalis lutea)

Die noch seltene krautige Staude in der Kultur zeichnet sich durch eine lange Blütezeit aus. Im frühen Frühling, wenn noch nicht einmal die Schneeglöckchen blühen, erfreut der Lerchensporn die Gärtner bereits mit seinen gelben Blüten. Aber auch ohne Blüten sieht die Pflanze sehr attraktiv aus. Der Zierwert des Lerchensporns kommt von seinem filigranen Laub.

Den Bodendecker pflanzt man am besten auf leichte, wenig verdichtete Böden. Reichlich blüht die Pflanze an sonnigen Standorten, fühlt sich aber auch im Halbschatten wohl. Umpflanzen kann man sie in jedem Alter, bei jedem Wetter und sogar im blühenden Zustand.

Beim Ausbreiten bildet der Lerchensporn einen Teppich von 15-30 cm Höhe, der sich im Steingarten und im Schatten von Sträuchern und Bäumen gut macht.

Verwandter Knöterich (Persicaria affinis)

Eine bodendeckende, den ganzen Sommer blühende Staude eignet sich zur Beetbegrenzung und sieht in Gruppenpflanzungen wunderschön aus.

Die Pflanze erreicht eine Höhe von 20-25 cm, hat schöne herzförmige Blätter und Blütenstände, die aus vielen kleinen Blüten bestehen. Ein wahrhaft prächtiger Anblick bietet sich, wenn der Knöterich blüht. Zu dieser Zeit ähnelt die Krone seines Busches einer weißen Decke.

Die Kultur gedeiht gut an sonnigen und schattigen Standorten und liebt durchlässige Böden. Der verwandte Knöterich mag sehr keine sauren Standorte, an denen er gehemmt und kümmerlich wirkt. Die Pflanze verträgt Frost gut, benötigt aber bei wenig Schnee im Winter einen Schutz aus Reisig oder Abdeckmaterial.

Heidenelke (Dianthus deltoides)

Während fast der gesamten Vegetationsperiode blüht die Heide-Nelke. Ihre kleinen, leuchtend roten oder rot-weißen Blüten ähneln den Blüten der Gartennelke. Die Heide-Nelke wird bis zu 15 cm hoch, hat niedrige, kriechend-aufsteigende Stängel und kleine, längliche, blaugrüne Blätter.

Die Heide-Nelke mag keine Staunässe, daher pflanzt man sie besser in leichte, gut durchlässige und gedüngte Erde an sonnige Standorte im Garten.

Viele Gärtner verwenden die Heide-Nelke zur Dekoration von Baumscheiben. Das sieht nicht nur schön aus, sondern ist auch nützlich für die Obstbäume.

Bodendecker, die im Frühsommer blühen

Damit der Garten nicht nur im Hochsommer, sondern auch im Frühsommer und Frühling mit Blüten erfreut, können in Beete, Steingärten oder Rasenflächen schön blühende kriechende Stauden gepflanzt werden.

Siehe auch:
Pflanze: Weiße Seerose

Bereits im Juni erfreut die Blüte von Saponaria oder Seifenkraut, das dichte, dekorative Polster mit rosafarbenen oder roten Blüten bildet. Am häufigsten sieht man in Gärten die rosafarbenen Blüten des Basilikum-Seifenkrauts (Saponaria ocymoides), das eine Höhe von 4 bis 15 cm erreichen kann.

Einen schönen Teppich von bis zu 5 cm Höhe bildet der Faden-Ehrenpreis. An seinen dünnen, kriechenden Stängeln sitzen runde, hellgrüne Blättchen und blaue Blüten mit dunklen Adern. Der Ehrenpreis blüht im Mai und Juni.

Bogorodsker Kraut, Quendel oder Thymian – ein würziges Heilkraut von 2 bis 8 cm Höhe blüht von Mai bis Juli. Es gibt viele Thymiansorten, daher können die Blatt- und Blütenfarben sehr unterschiedlich sein. Besonders beliebt bei Gärtnern sind Thymiansorten mit grün-weißen und grün-gelben Blättern sowie rosa, roten, weißen und hellvioletten Blüten.

Im späten Frühling bildet das Hornkraut (Cerastium) einen schönen silbernen Teppich aus weißen Blüten und Blättern. Diese bodendeckende Pflanze mit einer Höhe von etwa 25 cm hat dünne, kriechende Triebe, die gut wuchern und sich festigen und dabei große Flächen bedecken.

Das Steinkraut oder Alyssum blüht im Mai üppig. Seine Stängel sind mit kleinen, gräulichen Blättchen und üppigen Trauben mit Blüten in Gelbtönen bedeckt. Die Pflanze hat viele Arten und Sorten, die sich in der Höhe unterscheiden. So wird beispielsweise das Felsen-Steinkraut bis zu 35 cm hoch, das Berg-Steinkraut erreicht 5 bis 10 cm.

Ende Frühling und Anfang Sommer blüht die Aubrietie. Bei Gärtnern ist die Aubrietie deltoidea sehr beliebt, deren einfache oder gefüllte Blüten in den unterschiedlichsten Farben erscheinen. Ein Beet mit verschiedenen Aubrietie-Sorten sieht sehr schön aus.

Arabis oder Gänsekresse blüht Anfang Mai mit einfachen oder gefüllten roten, weißen und rosa Blüten. Arabis hat bunte Blätter und sieht gut in Hängeampeln oder auf Steingärten aus. Die von einer Stützmauer fallende Blütenkaskade kann jeden bezaubern. Am häufigsten findet man in Gärten die 20 cm hohe Kaukasische Gänsekresse. Deutlich niedriger ist die ebenso beliebte Bewimperte Gänsekresse, die nur 7 cm hoch wird.

Es gibt viele blühende Bodendecker, die einen Platz im Blumenbeet beanspruchen. Wenn man die Pflanzen nach Blütezeit auswählt und mit langblühenden Stauden oder Einjährigen ergänzt, erhält man einen den ganzen Sommer über blühenden Rasen, ein Beet oder einen Steingarten.

Bodendecker: Die besten auswählen

Es gibt viele Bodendecker für den Garten – die Auswahl ist überwältigend. Aber es gibt unter ihnen Champions für Schatten und Sonne, für feuchte und trockene Böden.

Wir haben Sammler und Landschaftsarchitekten gebeten, die dekorativsten und pflegeleichtesten Bodendecker für Gärten mit unterschiedlichen Bedingungen auszuwählen: trockene, feuchte, sonnige und schattige.

Auswahlkriterien für Bodendecker

  • Winterhärte
  • Schnelligkeit der Ausbreitung
  • Schönes Aussehen und Dichte des Pflanzenbestands (Teppich)
  • Minimaler Pflegeaufwand

Bodendecker für trockene, sonnige Standorte

Anna Rubinina: Scharfer Mauerpfeffer (Sedum acre) ist sehr anspruchslos, dekorativ durch die feine Textur des Laubs und die leuchtend gelben Blüten. Er breitet sich schnell aus und bildet einen dichten Teppich.

Im Bild: Scharfer Mauerpfeffer

Tatjana Koisemann: Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias) 'Fens Ruby' erobert schnell den Raum, indem sie im Frühling purpur, im Sommer gelbgrün und im Herbst leicht rötlich ist. Sie wird oft nicht nur in Steingärten, sondern auch in Beeten verwendet, wo sie eine Begrenzung erfordert.

Im Bild: Zypressen-Wolfsmilch

Swetlana Woronina: Am Woll-Ziest (Stachys byzantina) kann man trotz aller Achtung vor seiner Genügsamkeit und dem seltenen Blattton etwas auszusetzen finden. Bei Regen fallen die Blütenstände um, und überwinterte Blätter sehen meist unansehnlich aus. Die Zwergsorte Silky Fleece hat diese Nachteile nicht: Sie ist stets ordentlich, die kleinen, silbrig behaarten Blätter sind die ganze Saison über schön, die Blütenstiele sind kurz und kräftig. Sie ist selten in Baumschulen zu finden, aber man kann sie aus Samen ziehen. Pflanzen im zweiten Jahr sind bereits recht dekorativ. Der Boden kann noch so karg sein.

Auf dem Foto: Woll-Ziest

Und für zumindest einigermaßen bearbeitete Böden ist der beste Bodendecker – Großwurzeliger Storchschnabel (Geranium macrorrhizum). Im Schatten wächst er recht gut, in der Sonne blüht er im Juni sogar üppig. Eine kompaktere, 5–7 cm hohe Bodendeckerart für dieselben Bedingungen ist der Dalmatinische Storchschnabel (Geranium dalmaticum). Beide haben duftende Blätter und breiten sich sehr schnell aus.

Auf dem Foto: Dalmatinischer Storchschnabel

Bodendecker für feuchte, sonnige Standorte

Swetlana Woronina: Eine Fläche schnell und mit einem dichten, bodennahen Teppich bedecken kann das Pfennigkraut (Lysimachia nummularia). Es ist wertvoll, weil es übernässte Stellen ausgezeichnet verträgt und sogar liebt. Die Form Aurea mit gelben Blättern wächst langsamer und eignet sich besser für kleine Flächen.

Auf dem Foto: Pfennigkraut

Anna Rubinina: Der Faden-Ehrenpreis (Veronica filiformis) ist der Meister im schnellen Ausbreiten. Er bildet einen dichten, niedrigen Teppich und blüht in der ersten Sommerhälfte sehr schön. Man kann hinzufügen, dass dies sogar ein zu guter Bodendecker ist – er wird leicht zum Unkraut.

Auf dem Foto: Faden-Ehrenpreis

Tatjana Kojsman: Berühmte Landschaftsarchitekten, die sich auf die Gestaltung von Gärten verstehen, schätzen die Großblütige Tellima (Tellima grandiflora) sehr. Sie wächst gut an schattigen Standorten, aber um im Herbst den größten Genuss von ihr zu haben, sollte man sie an einem sonnigen Platz pflanzen. Erst dann erhält die Tellima ihre berühmte zauberhafte Färbung.

Auf dem Foto: Großblütige Tellima

Bodendecker für trockene, schattige Standorte

Swetlana Woronina: Die anspruchsloseste der Schaumblüten ist die Herzblättrige Schaumblüte (Tiarella cordifolia). Vorzüge: überwinternde Blätter, die nach der Schneeschmelze im Frühjahr rosé-bronzen sind, zarte Blütenrispen Anfang Juni, schnelles Wachstum durch bewurzelnde Ausläufer, die Fähigkeit, trockene Hänge zu befestigen, und keinerlei Pflegebedarf.

Auf dem Foto: Herzblättrige Schaumblüte

Tatjana Kojsman: Rote Elfenblume (Epimedium x rubrum) ist in jeder Jahreszeit schön. Sie sieht immer gepflegt aus und benötigt keine besondere Pflege. Sie wächst langsam. Sie lässt sich hervorragend mit Hecken kombinieren und verschönert deren Fuß.

Auf dem Foto: Rote Elfenblume

Anna Rubinina: Der unbestrittene Champion ist Kleines Immergrün (Vinca minor). Es breitet sich schnell aus, blüht schön, ist immergrün und winterhart. Es gibt Sorten mit verschiedenfarbigen Blüten, gefüllte und buntblättrige.

Auf dem Foto: Kleines Immergrün

Bodenbedeckende Pflanzen für feuchte, schattige Standorte

Tatjana Kojsman: Nach Aussage von Piet Oudolf erleichtert die Waldsteinie (Waldsteinia geoides) die Pflege von Blumenbeeten erheblich, wenn sie als Unterpflanzung für höhere Pflanzen verwendet wird. Sie macht sich gut in Massen. Mir gefällt, wie sie sich mit Stephanandra und Spindelsträuchern kombiniert.

Auf dem Foto: Waldsteinie (Waldsteinia geoides)

Swetlana Woronina: Wenn es im Schatten feucht ist, sollte man sich besser für Salomonssiegel (Polygonatum) entscheiden. Darunter gibt es Zwerg- und buntblättrige Sorten, die langsamer wachsen als andere.

Auf dem Foto: Salomonssiegel im schattigen Garten

Wenn der Boden im Schatten nicht nass, aber feucht und zumindest ein wenig kultiviert ist, eignet sich Schatten-Steinbrech (Saxifraga umbrosa) mit seinen wintergrünen, ledrigen Blättern. Es gibt eine panaschte Form, die sich sogar schneller entwickelt als die typische, aber einfacher aussieht. Vorteile: ein dichter Teppich aus bodennahen Rosetten, eine elegante Blüte im Frühsommer, sehr schnelle Ausbreitung. Leicht zu vermehren, benötigt keinerlei Pflege.

Auf dem Foto: Schatten-Steinbrech

Auf fruchtbareren Böden sorgt Vancoveria (Vancouveria hexandra) für einen spitzenartigen Teppich. Sie ist die Eleganz und Noblesse in Person. Sie breitet sich mäßig aus. Es ist eine sehr seltene Pflanze, die man nur bei Sammlern findet.

Auf dem Foto: Vancouveria. Foto: M. Barbuchatti

Nierenblättriger Steinbrech (Saxifraga reniformis) mit ungewöhnlich geformtem Laub blüht im Juni wunderschön. Er breitet sich schnell über Ausläufer aus, bildet einen dichten Teppich und lässt sich leicht vermehren.

Auf dem Foto: Nierenblättriger Steinbrech. Foto:

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Fetthenne

Geranie

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Großblütige Elfenblume

Immergrün

Salomonssiegel

Steinbrech

KOMMENTARE

Das vorgestellte Material hat mich interessiert. Bezüglich des Salomonssiegels bin ich nicht einverstanden, da es nicht als Bodendecker geeignet ist. Um einen kleinen Horst zu erhalten, müssen etwa 15 Jahre vergehen. Außerdem ist sie für einen Bodendecker zu hoch, eher erinnert sie an einen kleinen Strauch. Es ist seltsam, dass ich Pflanzen wie Kriechenden Thymian und Weißklee nicht sehe. Das sind die wahren Champions. Setzlinge müssen nicht in der Baumschule gekauft werden. Man kann sie selbst aus Samen ziehen. So wie ich es gemacht habe. Weißklee ergibt bereits im ersten Jahr einen lockeren Rasen. Thymian kann zwischen anderen Kulturpflanzen auf jedem Boden außer Lehm ausgesät werden. Die Hauptbedingung — mäßiges regelmäßiges Gießen und Licht. Jedes Jahr umpflanzen. Die ersten 2 Jahre nicht schneiden. Blühen und Samen reifen lassen. Im 3. Jahr ist Ihr Thymianrasen fertig. Danach schneiden, damit er nicht struppig wird und ordentlich aussieht. Am besten mit einer Gartenschere, nicht mit einem Rasenmäher. Der Duft ist umwerfend. Für hausgemachten Kräuter- und Heilkräutertee ist er ein unersetzlicher Rohstoff. Es gibt viele Bienen und Hummeln — der ganze Rasen «bewegt sich». Dabei sticht niemand, da sie mit dem Nektarsammeln sehr beschäftigt sind. Außerdem mag ich Echten Salbei sehr. Er ist ebenfalls etwas zu hoch für einen Bodendecker, aber gönnen Sie sich das Vergnügen, ihn im Garten zu pflanzen. Es ist eine sehr duftende Pflanze. Es wird Waldboden benötigt (Torf mit Gartenerde ist geeignet). Ein Standort mit ausreichend Licht und mäßiges Gießen. Jeder Setzling bildet einen üppigen Busch von etwa 40 cm. Die Blätter sind silbrig, behaart. Im zweiten Jahr blüht er. Treibt lange Blütenstiele mit violetten oder bläulichen Blüten. Bei Regen und Tau, sowie bei Berührung strömen die Büsche einen Nadel-Menthol-Duft aus. Nicht nur Bienen und Hummeln, sondern auch Schmetterlinge aus der ganzen Umgebung kommen, um sich an den Blüten zu laben. Siedelt sich selbst um den Mutterbusch an. Im Herbst und Frühling müssen die vertrockneten Äste vorsichtig entfernt werden, um sie nicht mit den lebenden zu verwechseln. Wirft die Blätter im Winter nicht vollständig ab. Bei mir steht er jetzt noch «silbrig» da (Moskauer Dezember 2019 ohne Schnee). Ist auch eine Quelle für wohlschmeckenden, aromatischen und medizinischen Tee. Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit auf Heilpflanzen lenken. Außer den beschriebenen auch auf Kamille und Oregano. Schön und nützlich zugleich.

Von Vancouveria hexandra habe ich zum ersten Mal gehört! Eine sehr schöne Pflanze! Der Artikel ist lehrreich geworden)

Bodendecker: Namen und Fotos der Blüten

Viele Blumenliebhaber verwenden zur Verschönerung ihrer Gärten häufig Bodendecker. Die Liebe zu diesen Blumen ist durchaus verständlich, denn nichts ist vergleichbar mit einem Beet oder Rasen, auf dem blühende mehrjährige 'Teppiche' wachsen. Großer Aufwand ist bei ihrer Kultivierung nicht erforderlich.

Es reicht, den richtigen Standort zu wählen, den Boden vorzubereiten und nicht zu vergessen, die Pflanzen zu düngen und zu gießen. Ob das Gartengrundstück in einer nördlichen, zentralen oder südlichen Region liegt, ist unwichtig. Für jeden Garten lassen sich passende Bodendecker auswählen.

Mehrjährige Bodendeckerblumen

Buntblättrige kriechende und schön blühende Blumen sind die beste Dekoration für Bordüren, Rabatten und Blumenbeete. Sie werden häufig zur Gestaltung von Baumscheiben und Steingärten verwendet. Besonders gut sind Bodendecker, die den ganzen Sommer über blühen und bunte Teppiche im Beet bilden.

Aber Dekoration ist nicht die einzige Besonderheit dieser Blumen. Durch den Anbau von Bodendeckern im Garten erhält man viele Vorteile:

  • Die Pflanzen verhindern das Auswehen durch Wind und das Abspülen der fruchtbaren Erdschicht durch Regen.
  • Bunte Teppiche sind hervorragende Helfer im Kampf gegen Unkraut. Durch üppiges Wachstum verdrängen sie viele Unkräuter aus dem Garten.
  • Bodendecker wachsen und bilden in relativ kurzer Zeit einen üppigen Teppich, der dabei die Mängel des Grundstücks verdeckt.
  • Niedrig wachsende Pflanzen reichern den Boden mit Sauerstoff an und erhöhen seine Fruchtbarkeit, wodurch sie die Rolle einer Mulchschicht spielen.

Bei einer geschickten Auswahl der Pflanzensorten kann man sein Grundstück leicht sauber und gepflegt halten. Man muss nur beachten, dass viele niedrig wachsende Stauden sonnige Standorte bevorzugen, einige von ihnen gedeihen aber auch im Schatten.

Bodendecker, den ganzen Sommer blühend

Einer der Vorteile von kriechenden Stauden ist, dass sie ihre Blütezeit vom frühen Frühling bis zum späten Herbst haben. Im Juni, nachdem Krokusse, Muscari, frühe Tulpen- und Narzissensorten verblüht sind, beginnt die üppige Blüte des Beetes, auf dem wunderschöne „Teppiche“ in ihrer ganzen Pracht erscheinen.

Fetthenne oder Sedum

Diese niedrig wachsende Staude ist eine hervorragende Bereicherung für den Steingarten oder den Garten. Die Fetthenne bildet „kriechende Teppiche“, hat eine reiche Blüte und viele Sorten:

  • Sedum ewersii bedeckt sich im Juli mit rosa Blütenständen;
  • die dickblättrige Fetthenne (Sedum pachyphyllum) beginnt ihre Blüte im späten Frühling mit weißen Blütenständen, bildet aus grauen, runden Blättern dichte Polster und erreicht eine Höhe von nur wenigen Zentimetern;
  • der Scharfe Mauerpfeffer (Sedum acre) ist eine 8 cm hohe Blume mit kleinen Blättern und grünen und gelben „Sternchen“, die im späten Frühling blühen;
  • die löffelblättrige Fetthenne (Sedum spathulifolium) bildet aus „Rosettenblättern“ einen 7 cm großen Teppich und beginnt im Juli mit gelben Blüten zu blühen;
  • die Felsen-Fetthenne (Sedum rupestre) blüht im frühen Herbst mit purpurroten Blüten, hat flache, grau-grüne Blätter und hübsch überhängende Triebe;
  • die Berg-Fetthenne (Sedum montanum) hat längliche kleine Blätter und gelbe Blüten, die fast den ganzen Sommer über blühen;
  • die Teppich-Fetthenne (Sedum spurium) ist eine Hybride mit Blättern in verschiedenen Grüntönen und rosa, roten, weißen Knospen, die den ganzen Sommer über blühen.

Indem Sie verschiedene Sorten von Fetthennen in Ihrem Garten pflanzen, können Sie einen den ganzen Sommer über blühenden Mini-Garten oder Steingarten schaffen. Mit Fetthennen kann man Wege schmücken oder schöne Kompositionen in dekorativen Pflanzgefäßen, auf Baumstümpfen oder Baumstämmen gestalten.

Die Fetthenne stellt keine hohen Ansprüche an die Wachstumsbedingungen, daher kann sie sogar auf zufälligen Erdablagerungen keimen. Reichliches Gießen und Düngen benötigt diese Pflanze nicht. Damit die Fetthenne schön und lange blüht, sollte man sie an sonnigen Stellen im Garten pflanzen.

Phlox subulata

Die Pflanzen werden 16-21 cm groß und bilden einen dichten grünen Teppich mit Blüten in Purpur, Purpurrot, Rosa, Weiß oder Rot. Zum ersten Mal beginnen die Phloxe Ende April zu blühenund erfreuen Gärtner bis Anfang Juli. Das zweite Mal blühen die Sträucher im September.

Diese Bodendecker lieben lockeren mineralischen Boden und eignen sich für sonnige Standorte.

  • Der Douglas-Phlox (Phlox douglasii) ist eine kleine, niedrige Blume, die Ende Juni zu blühen beginnt.
  • Der Polster-Phlox (Phlox subulata) wird bis zu 11 cm hoch und hat längliche, spitze Blätter, die an Nadeln erinnern. Diese Pflanze blüht bereits im späten Frühling und blüht üppig bis Anfang Juli.

Mehrere Arten von Phlox, die in einem Beet gepflanzt werden, blühen über einen langen Zeitraum und sehen recht schön aus.

Dies ist eine sehr anspruchslose Pflanze, die Staunässe fürchtet und trockene Böden liebt. Beim Anbau sollte die Erde mit Sand und Dolomitmehl gemischt werden.

Phlox sind vielseitige Bodendecker, die auf fast allen Arten von Beeten angebaut werden können. Die Pflanzen sehen anstelle eines Rasens hervorragend aus, auf einem Alpinenstein, im Steingarten und entlang eines Gartenweges. In Beeten sollten sie mit dekorativen Laubstauden und alpinen, unauffälligen Pflanzen kombiniert werden.

Ladonnik oder Cotula

Große Beliebtheit bei Gärtnern genießt die raue, fingerkrautartige und kammartige Kotula. Diese Bodendecker-Kriechpflanze blüht mit kleinen, sattgelben Blüten, die einen herrlichen Duft verströmen. Die glänzenden Blätter des Ladonniks kontrastieren wunderbar mit den den ganzen Sommer über blühenden Blüten.

Kotula wird im Flachwasser und auf feuchtem Boden angebaut und fühlt sich sowohl an sonnigen als auch an halbschattigen Standorten wohl. Diese Pflanze eignet sich hervorragend für Gärten mit einem kleinen Teich. Die Blume vermehrt sich gut durch Samen und bildet einen effektvollen und leuchtenden Rand um den Teich.

Gelber Lerchensporn

Eine heute in Kultur recht seltene mehrjährige krautige Pflanze, die sich durch lange und reiche Blüte auszeichnet. Im Spätwinter, wenn selbst die Schneeglöckchen noch nicht blühen, kann der Lerchensporn die Gärtner bereits mit seinen gelben Blütenständen erfreuen. Aber auch ohne Knospen sieht die Blume recht hübsch aus. Ihre filigranen Blätter verleihen dem Lerchensporn Attraktivität.

Es ist wünschenswert, die Bodendeckerpflanze auf wenig verdichtete, leichte Böden zu pflanzen. Die Pflanze blüht üppig an gut von der Sonne beleuchteten Orten, fühlt sich aber auch im Halbschatten wohl. Die Pflanze kann bei jedem Wetter, in jedem Alter und sogar während der Blüte umgepflanzt werden.

Beim Ausbreiten bildet der Lerchensporn einen Teppich von 16–31 cm Größe, der im Schatten von Bäumen und Sträuchern sowie im Steingarten hervorragend aussehen wird.

Teppich-Knöterich

Eine Bodendecker-Staude, die den ganzen Sommer blüht, eignet sich zur Dekoration von Rabatten und sieht in Gruppenpflanzungen großartig aus.

Diese Blume erreicht eine Höhe von 21–26 cm, hat in zahlreiche kleine Blüten zusammengefasste Blütenstände und attraktives herzförmiges Laub. Sie können ein wirklich prächtiges Schauspiel genießen, wenn der Knöterich blüht. Zu dieser Zeit ähnelt die Krone dieser Pflanze stark einer weißen Decke.

Die Pflanze gedeiht am besten an schattigen und sonnigen Standorten und liebt durchlässigen Boden. Der verwandte Knöterich mag keine sauren Standorte, an denen er kümmerlich und verkümmert aussieht. Die Kultur verträgt Frost gut, benötigt aber in schneearmen Wintern Schutz durch Abdeckmaterial oder Tannenzweige.

Heide-Nelke

Während fast der gesamten Vegetationsperiode blüht die Heide-Nelke. Die kleinen rot-weißen oder leuchtend roten Blüten dieser Pflanze erinnern an die Blüten einer gewöhnlichen Nelke.. Trawjanka kann bis zu 16 cm groß werden, hat kleine, lange, blaugrüne Blätter und kleine, aufsteigend-kriechende Stängel.

Die Pflanze mag keine Staunässe, daher sollte man sie in gedüngten, gut durchlässigen und leichten Boden an einem sonnigen Standort im Garten pflanzen.

Viele Gärtner bauen Trawjanka zur Dekoration von Baumscheiben an. Das sieht nicht nur attraktiv aus, sondern ist auch nützlich für Obstbäume.

Bodendeckerblumen, die im Frühsommer zu blühen beginnen

Damit der Garten mit seiner schönen Blüte erfreut nicht nur im Hochsommer, sondern auch im Frühling und Frühsommer, kann man auf Rasenflächen, in Steingärten oder Beeten kriechende, schön blühende Stauden pflanzen.

Bereits ab Juni kann man sich an der Blüte von Seifenkraut oder Saponaria erfreuen, die hübsche, dichte Polster mit roten oder rosafarbenen Blütenständen bildet. In der Regel sind in Gärten die rosa Knospen des Basilikumblättrigen Seifenkrauts zu sehen, das eine Höhe von 5 bis 16 cm erreichen kann.

Einen attraktiven „Teppich“ mit einer Größe von bis zu 6 cm bildet der Faden-Ehrenpreis. An den kriechenden, dünnen Stängeln dieser Pflanze befinden sich runde, sattgrüne Blättchen und blaue Blütenstände mit dunklen Adern. Der Ehrenpreis beginnt seine Blüte im Frühsommer.

Thymian, Quendel oder Feldthymian – das sind Heilkräuter, die eine Größe von 3–9 cm erreichen und ab Frühsommer blühen. Es gibt viele Sorten von Thymian, daher kann die Farbe von Laub und Blüten sehr unterschiedlich sein. Die bei Gärtnern am häufigsten verbreiteten Arten von Thymian haben weiß-grüne und gelb-grüne Blätter sowie rote, rosa, blasslila und weiße Blüten.

Im Frühsommer bildet Hornkraut (Cerastium) einen attraktiven silbernen Teppich aus Blättern und weißen Blüten. Diese bodendeckende Blume, etwa 26 cm hoch, hat dünne kriechende Triebe, die sich gut festigen und ausbreiten und so große Flächen bedecken.

Steinkraut (Alyssum) beginnt im Mai üppig zu blühen. Die Stängel dieser Pflanze sind mit üppigen Trauben und kleinen gräulichen Blättchen sowie gelben Blüten bedeckt. Die Blume hat viele Sorten und Hybriden, die sich in der Höhe unterscheiden. So wird beispielsweise das Felsen-Steinkraut bis zu 40 cm hoch, während das Berg-Steinkraut 6 bis 11 cm erreicht.

Ende Mai und Anfang Juni blüht die Aubriete (Aubrieta). Unter Gärtnern ist die deltoide Aubriete recht beliebt, deren gefüllte oder einfache Blüten in den verschiedensten Farben vorkommen. Ein Beet mit verschiedenen Arten von Aubrieten sieht recht attraktiv aus.

Die Gänsekresse oder der Arabis beginnt Ende April mit der Blüte ihrer gefüllten oder einfachen rosa, weißen und roten Blüten. Der Arabis sieht auf einem Steingarten oder in einem Kübel großartig aus und hat bunte Blätter. Eine von einer Stützmauer herabfallende Kaskade von Blüten kann jeden Menschen bezaubern. In der Regel kann man auf Hausgrundstücken die Kaukasische Gänsekresse mit einer Größe von bis zu 22 cm sehen. Viel niedriger, aber ebenfalls sehr beliebt ist die Wimperblatt-Gänsekresse, die nur 6 cm groß wird.

>Es gibt eine riesige Auswahl an blühenden Bodendeckerkandidaten für den Gartenplatz. Wählt man die Pflanzen nach der Blütezeit aus und fügt langblühende Einjährige oder Mehrjährige hinzu, kann man letztendlich einen den ganzen Sommer blühenden Steingarten, ein Beet oder einen Rasen erhalten.

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