Antwortet der Agronom Pawel Laguta:
Zunächst ist es wichtig zu klären, was genau mit dem Wort «Mokriza» gemeint ist. Manchmal wird damit ein Unkraut bezeichnet — eine feuchtigkeitsliebende Bodendeckerpflanze, in anderen Fällen — ein kleines Bodentier aus der Ordnung der Krebstiere, das häufig Setzlingen in geschützten Böden schadet.
Wenn es sich um die Pflanze handelt, wird die Aufgabe einfacher. Man kann sie regelmäßig jäten (obwohl dieser Prozess ziemlich arbeitsintensiv ist), die Bodenoberfläche mit einer neuen Schicht Erde oder Mulch bedecken oder Herbizide einsetzen. Es ist nicht notwendig, die Mokriza vollständig zu vernichten — ich persönlich zum Beispiel verwende ihr Grün gern in Salaten, und außerdem fressen Küken sie mit Vergnügen. Deshalb lasse ich sie immer unter Obstbäumen stehen.
Wenn das Problem hingegen mit der Mokriza als Tier zusammenhängt, muss man berücksichtigen, dass sie sich bei niedrigen Temperaturen und hoher Feuchtigkeit aktiv vermehrt. Daher sollte man den Boden nicht übermäßig mit Wasser fluten (dies schadet auch den Pflanzen selbst). Wenn die Anzahl der Schädlinge zu groß ist, sollte man die obere Erdschicht austauschen und sie etwas trocknen — einfach vorübergehend nicht gießen und das Gewächshaus dicht schließen, nachdem man alle Pflanzen daraus entfernt hat.