Fast jeder Gärtner hat mindestens einmal in seinem Leben Asche in seinem Garten verwendet: sowohl als Dünger als auch als Mittel zum Schutz vor Schädlingen. Dieser Dünger ist reich an Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium und anderen Mikronährstoffen, die Pflanzen benötigen.
Aber nicht jede Asche kann gleich nützlich sein, warnt der Gärtner. Die nährstoffreichste Asche entsteht nach ihren Worten beim Verbrennen von Gras, Blättern, Rinde und Zweigen. Sie enthält 30 % Kalium. Wenn Sie jedoch einfach Holz verbrennen, bleiben in dieser Asche nur 10 % Kalium übrig.
Man darf nicht vergessen, dass Asche ein starker Bodenentsäuerer ist. Wenn man sie in großen Mengen in den Boden einbringt, führt dies dazu, dass der Boden entweder neutral oder alkalisch wird. Und dort können bei weitem nicht alle Pflanzen wachsen.
Außerdem verschärft ein alkalisches Umfeld Krankheiten bei Pflanzen. Die häufigste ist der Kartoffelschorf. Dann werden Sie sich damit abmühen, ihn zu beseitigen.
Es gibt auch Pflanzen, denen Asche grundsätzlich nicht empfohlen wird. Das sind Acidophile – Liebhaber saurer Böden. Die Rede ist von Blaubeeren, Azaleen und Hortensien. Auch Sauerampfer mag keine Asche.
Daher sollte man vor dem Pflanzen immer den Säuregehalt des Bodens mit speziellen Tests bestimmen, die in jedem Gartenfachgeschäft erhältlich sind. Wenn Sie alles richtig machen, dann werden Sie eine reiche Ernte erhalten.
Die übrigen Pflanzen kann man mit Asche in Streuform düngen – Sie streuen sie einfach auf die Beete oder in die Baumscheiben. Manche Gärtner bereiten Aufgüsse zu. In der Regel werden 150 Gramm Asche in 10 Litern Wasser aufgelöst und zwei Tage lang ziehen gelassen. Anschließend verwendet man 0,5 Liter des Aufgusses pro Pflanze.
Man bereitet auch Abkochungen aus Asche zu: 150 Gramm Asche werden mit fünf Litern Wasser übergossen und eine halbe Stunde lang gekocht. Dann fügt man weitere fünf Liter Wasser hinzu und lässt vollständig abkühlen. Diese Methode ermöglicht es, den Boden schnell mit nützlichen Stoffen anzureichern.