Saison 2025. Die wichtigsten Arbeiten im Garten im April – Checkliste

Was ist mit den Setzlingen?

Führen Sie gleichzeitig die Abhärtung der Tomaten-, Paprika- und Auberginensetzlinge durch. Dazu tragen Sie sie von den warmen Fensterbänken an die frische Luft oder auf den Balkon. Die ersten Male in den Halbschatten oder in die Sonne, aber nur für eine halbe Stunde. Im Laufe einer Woche verlängern Sie die Zeit, die die Setzlinge an der Luft verbringen, bis auf den ganzen Tag. Nachts, wenn die Temperatur auf +10 Grad sinkt, müssen Sie die Setzlinge wieder in einen warmen Raum bringen.

Im Gewächshaus fällt die Temperatur normalerweise nicht stark ab, daher lassen Sie die Setzlinge dort auch über Nacht. Für den Fall von Spätfrösten sollten Sie jedoch eine zusätzliche Heizung vorsehen. Dazu können Sie einen einfachen Haushaltsheizer verwenden, noch wirtschaftlicher ist ein Infrarotheizer, die speziell für die Beheizung von Gewächshäusern verwendet werden. Oder Sie können traditionelle Heizmethoden verwenden: Stellen Sie über Nacht einen Eimer mit heißen Kohlen aus dem Ofen ins Gewächshaus, schalten Sie eine normale (aber leistungsstarke) Glühlampe und sogar Kerzen ein.

Gehen Sie ins Gewächshaus

Säen Sie im Gewächshaus im April Kohlsamen für Setzlinge; Tomaten können Sie noch aussäen – sie werden bis Ende Mai zu vollwertigen Setzlingen heranwachsen. Gurken und Melonen sollten Sie in der Mittelzone jedoch besser gegen Ende des Monats aussäen. Wenn Kohl- und Gurkensetzlinge auf der Fensterbank gezogen werden, säen Sie sie Anfang April aus.

Es ist an der Zeit, Kartoffeln für die Pflanzung vorzubereiten. Bringen Sie sie ans Licht zum Vorkeimen, damit die Knollen ergrünen und die Keime nicht auswachsen. Die Kartoffeln müssen im Schatten ergrünen, nicht in der Sonne, sonst welken sie und bekommen Verbrennungen. Es ist praktisch, dafür auch das Gewächshaus zu nutzen.

Siehe auch:
Mühelos. Agronom Tumanow nannte Rosensorten, die keiner Pflege bedürfen.

Formen Sie die Beete

Beginnen Sie im Freiland mit der Anlage der Beete. Teilen Sie das Grundstück besser in feste Beete und Wege dazwischen ein, was die Pflege erleichtert und eine rationelle Flächennutzung ermöglicht. Beachten Sie, dass in sumpfigen Gebieten hohe Beete angelegt werden, damit das Wasser abfließen kann. In trockenen Regionen, wie z. B. im Gebiet Rostow, ist es sinnvoller, vertiefte Beete unterhalb des Bodenniveaus in Gräben anzulegen.

Bringen Sie in die Pflanzrillen natürlich besser natürliche Dünger ein: Humus, Kompost, Asche (aber nicht Ofenasche nach dem Verbrennen von Kohle, sondern aus der Verbrennung von Kraut, Gras und Holz; zerstoßene Holzkohle vom Grill eignet sich auch).

Nach der Aussaat mulchen Sie die Pflanzungen mit verrottetem, gesiebtem Humus. Humus geben Sie auch unter die Pflanzungen von Himbeeren und Brombeeren, die auf solchen Mulch sehr ansprechen und mit üppigem Wachstum reagieren.

Strauchschnitt

Vergessen Sie nicht, den Rückschnitt der Beerensträucher (Johannisbeeren, Himbeeren, Brombeeren) durchzuführen. Wenn Ihnen gänzlich die Erfahrung fehlt, dann lassen Sie die Pflanzen den Strauch selbst formen, entfernen Sie wenigstens die trockenen alten Zweige der Johannisbeeren und die vertrockneten Triebe der Himbeeren.

Schneiden Sie den Weinstock im Frühjahr besser nicht, da dies das Bluten der Reben zur Folge hat und den Strauch stark schwächt. Wenn er seit dem Herbst nicht geschnitten wurde, können Sie ihn formen, indem Sie die grünen Triebe ausbrechen. Die unnötigen Zweige lassen Sie vorerst einfach bis zum Frühjahr stehen, ohne die Ersatztriebe nach dem Ausbrechen wachsen zu lassen.

Beim Ausbrechen der grünen Triebe des Weinstocks vergessen Sie nicht, neben den fruchttragenden Zweigen die Ersatztriebe stehen zu lassen – und zwar die zwei kräftigsten Triebe in Bodennähe.

Auch Obstbäume werden im Frühjahr geschnitten. Entfernen Sie zuerst trockene Zweige. Danach jene, die ins Innere der Krone wachsen und sich kreuzen und die Hauptgerüstäste beschatten.

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