Anbau von Zimmer-Chili im Topf

Richtiger Anbau von scharfer Zimmerpaprika auf der Fensterbank

Chilischoten auf der Fensterbank sind nicht nur ein nützliches Gewürz, das immer griffbereit ist, sondern auch eine hervorragende dekorative Bereicherung für Ihr Zuhause, die leicht zu ziehen ist. Ein Töpfchen mit einer leuchtend schönen Pflanze dient als edle Dekoration für jedes Heim, und der pikante Geschmack dieses scharfen Gewürzes macht dieses Chili in der Küche jeder Hausfrau unverzichtbar.

Zu Hause lassen sich sowohl süße Paprika als auch scharfe Chilischoten, wie die Sorte Drakoscha oder andere, anbauen. Wie man die Samen für die Anzucht aussät und die Bedingungen für die Pflanzung in der Wohnung sind, erklären wir im Folgenden.

Eigenschaften der Pflanze

Für den Anbau auf der Fensterbank haben Züchter speziell mehrere Sorten von scharfen Paprikas gezüchtet. Dieser Zimmerpaprika wird ebenfalls in eine fruchttragende und eine dekorative Sorte (ohne Früchte) unterteilt.

Die fruchttragende Sorte des scharfen Zimmerpaprikas ist eine mehrjährige Pflanze, die eine Höhe von nicht mehr als 40 cm erreicht. Die Pflanze hat leuchtend grüne Blätter und bunte Früchte mit kräftigen Farben: Scharlachrot, Sonnengelb oder Orange.

Der Anbau von Zimmerpaprika ist nicht besonders schwierig und erfordert keine besonderen Kenntnisse oder Kunstgriffe. Er ist sehr anspruchslos und pflegeleicht.

Die Fensterbank ist ideal für den Anbau von lichtliebendem Paprika geeignet.

Die Blüte beginnt im Juni. In dieser Zeit erscheinen an den Stielen zarte weiße Blüten mit einem leicht gelblichen Schimmer.

Wie man zu Hause auf der Fensterbank anbaut

Um auf der Fensterbank eine Pflanze mit schönen Früchten zu erhalten, müssen die Samen für die Anzucht ausgesät werden. Dies geschieht Ende Februar bis Anfang März.

Um den Keimprozess der Samen zu beschleunigen, können diese vorher thermisch behandelt werden. Dazu werden die Samen mit warmem Wasser (nicht über 40 Grad) übergossen und in einer Thermoskanne 3 Stunden lang verschlossen.

Vorbereitung der Erde und des Topfes

Die Erde für die Aussaat muss unbedingt nahrhaft sein. Sie kann selbst vorbereitet werden. Dazu mischt man 5 Teile Humus, 2 Teile Rasenerde und Torf sowie 1 Teil Sand. Am Boden des Behälters muss eine Drainageschicht vorhanden sein. Dafür eignet sich feiner Blähton oder Kies.

Peperoni benötigt nahrhafte Erde

Die Erde muss zusätzlich desinfiziert werden: Mit kochendem Wasser oder einer Kaliumpermanganatlösung behandeln und gut auflockern. Die Samen werden 1 cm tief ausgesät.

Aufzucht von Setzlingen aus Samen

Die Behälter werden mit Glas oder Folie abgedeckt und an einem warmen Ort aufbewahrt, an dem die Temperatur nicht unter 20-25 Grad liegen sollte.

Als Behälter kann man einen normalen Topf oder eine Kiste verwenden, je nachdem, wie viele Samen ausgesät werden.

Die ersten Keimlinge erscheinen bereits nach 7 – 10 Tagen. Der Raum sollte ausreichend Sonnenlicht haben.

Sobald die ersten Keimlinge erscheinen, werden die Pflanzen in einzelne Töpfe pikiert. Wenn die Keimlinge mehrere echte Blätter haben, werden sie erneut pikiert, wobei die stärksten und kräftigsten Triebe ausgewählt werden.

Peperoni-Setzlinge müssen nach dem Erscheinen der ersten Keimlinge pikiert werden

Während des Wachstums der Setzlinge muss darauf geachtet werden, dass die Keimlinge nicht zu sehr in die Länge schießen. Dazu muss eine bestimmte Umgebungstemperatur gewährleistet werden.

Wenn die ersten Blättchen erscheinen, muss die Temperatur innerhalb von 7 Tagen auf 20 Grad gesenkt werden. Und wenn drei echte Blätter erscheinen, muss unbedingt eine Pikierung in einen geräumigen Topf erfolgen. An den endgültigen Standort werden die Setzlinge nach Ablauf von 2 Monaten nach der Aussaat gepflanzt.

Pflege der scharfen Zimmerpaprika

Um Peperoni auf der Fensterbank anzubauen, müssen Sie ihr Licht und Wärme bieten.

Düngung

Eine solche Peperoni liebt verschiedene Arten von Düngemitteln. Der optimale Dünger sind 2 Esslöffel Asche, gemischt mit 3 Litern Wasser. Die Mischung sollte gut ziehen. Gedüngt werden muss alle zwei Wochen.

Für die Düngung der Peperoni eignet sich Holzasche, die in Wasser aufgelöst wird

Sie können Stickstoffdünger verwenden, aber viel seltener. Bei solchen Düngemitteln ist es wichtig, es nicht zu übertreiben, sonst können Sie ohne Ernte dastehen.

Bewässerung

Der Boden muss regelmäßig gelockert und zweimal pro Woche mit warmem, abgestandenem oder gereinigtem Wasser gegossen werden. Achten Sie darauf, dass die Erde im Topf nicht austrocknet, aber auch nicht ständig nass ist. Beides würde zu verschiedenen Pflanzenkrankheiten führen.

Im Winter können Sie auf Düngemittel verzichten und die Pflanze viel seltener gießen. Wenn die Raumluft trocken ist, können Sie die Blättchen leicht anfeuchten, indem Sie sie mit Wasser aus einer Sprühflasche besprühen.

Fruchtbildung

Bei Einhaltung aller Empfehlungen und Anbauregeln blüht die Pflanze von Mai bis Juni, und die Fruchtbildung dauert bis zum Ende der Herbstperiode an.

Bei Einhaltung der Empfehlungen blüht der Pfeffer bereits Anfang Mai.

Temperaturregime

Bis etwa Februar kann die Pflanze im Raum bei einer kühleren Temperatur gehalten werden, jedoch nicht unter 18 Grad.

Aber vor Beginn der Vegetationsperiode (die normalerweise im Februar beginnt) muss der Topf in einen wärmeren Raum gebracht und beschnitten werden. Dazu müssen die Stängel auf eine Höhe von maximal 5 cm zurückgeschnitten werden.

Wenn alle Empfehlungen für Anbau und Pflege richtig befolgt werden – von der Samenvorbereitung bis zum rechtzeitigen Beschneiden – behält dieser Pfeffer seine dekorative Wirkung und trägt aktiv Früchte bis zu 5 Jahren.

Krankheiten und Schädlinge

Diese Zimmerpflanzenart kann folgenden Krankheiten ausgesetzt sein: Schwärzung des Stiels oder Blattflecken. Dies geschieht bei zu starkem Gießen, wodurch sich Wasser im Topf staut.

Echter Mehltau an Zimmerpfeffer

Zu den Hauptschädlingen dieses Pfeffers zählen Blattläuse, Spinnmilben und Echter Mehltau. Blattläuse oder Milben können durch den Wind über ein offenes Fenster gelangen.

Zur Bekämpfung von Milben kann die Pflanze selbst verwendet werden. Dazu müssen die Pfeffersamen zusammen mit den inneren Adern zerkleinert und für einen Tag mit Wasser übergossen werden. Anschließend muss der Mischung etwas geriebene Kernseife hinzugefügt und die Pflanze besprüht werden. Um die Schädlinge vollständig zu beseitigen, genügen drei Sprühbehandlungen.

Bei richtiger Anzucht und Pflege wird die Pflanze ganze 5 Jahre lang mit ihrer hervorragenden dekorativen Wirkung erfreuen, und ihre Früchte werden zu einer pikanten Würze in der Küche.

Scharfe Zimmerpaprika: beste Sorten, Geheimnisse des Anbaus und der Pflege

Alles über den Anbau von scharfem Pfeffer auf der Fensterbank und geeigneten Sorten. Wichtige Nuancen der Pflege von dekorativem Chili.

Alles über den Anbau von scharfem Pfeffer auf der Fensterbank und geeigneten Sorten. Wichtige Nuancen der Pflege von dekorativem Chili.

Chili wird nicht nur im Beet oder im Gewächshaus angebaut: Man kann ihn auch in Kästen auf der Fensterbank säen. So hat man das beliebte Gewürz immer frisch zur Hand. Zudem schmückt der dekorative scharfe Pfeffer als grüner Busch mit leuchtenden Früchten den Innenraum.

AUF DEM FOTO: Der Pfeffer auf der Fensterbank wird zu einer effektvollen grünen Dekoration für die Küche.

Auswahl von Sorten scharfer Paprika für die Zimmerkultur

Für den Anbau im Blumentopf werden kleinblättrige Sorten mit nicht zu starkem Wurzelsystem empfohlen, die an Bedingungen mit geringer Beleuchtung angepasst sind.

Es wird nicht empfohlen, Samen von im Handel gekauften Chilischoten zu verwenden. Dort werden meist Industriesorten von scharfem Pfeffer aus Südostasien verkauft. Diese Samen sind für den Anbau zu Hause nicht geeignet.

Für die Wohnung oder das Haus ist scharfer Zimmerpfeffer der Art Capsicum annuum vorzuziehen,Einjähriger oder Gemüsepaprika. Er bewahrt die Sortenqualitäten seiner wilden Vorfahren aus wenig beleuchteten Unterhölzern. Ein solcher Pfeffer kann mit dem kleinen Raum eines Blumentopfs und einem Mangel an Sonnenlicht zufrieden sein.

AUF DEM FOTO: Capsicum annuum ist anspruchslos und gedeiht sowohl im Freiland als auch im Container.

Beliebte Sorten von Zimmerpaprika

Der Begriff «Topfpaprika» oder «Zimmerpaprika» ist relativ. In einen Topf auf der Fensterbank wird jeder scharfe Paprika gesät, der von der Größe und den Ansprüchen an die Haltungsbedingungen geeignet ist. Zu dekorativen Zwecken und für den Verzehr werden Sorten gesät, die im Freiland oder im Gewächshaus wachsen.

Bestimmte Chilisorten ähneln stark Solanum pseudocapsicum, im Volksmund «Jerusalemkirsche«genannt. Die Früchte des Nachtschattens sind giftig, in der Küche werden jedoch nur Sorten von Gemüsepaprika (Capsicum annuum) verwendet.

Üblicherweise werden die folgenden Sorten von Zimmerpaprika angebaut:

‘Aladdin’

‘Kolokoltschik’ (‘Christmas bell‘)

‘Explosiv Amber’ (‘Explosive Ember‘)

Poinsettie‘ (‘Poinsettia’)

Garda Fireworks‘ (‘Garde fireworks’)

  • Die Sträucher sind niedrig, 25 – 30 cm hoch.
  • Der Strauch ist dicht mit aufrecht stehenden Schoten übersät.
  • An der Pflanze befinden sich gleichzeitig Schoten in mehreren Farben: grün, lila, orange und rot.
  • Die Schoten sind bis zu 5,5 cm lang.
  • Der Geschmack ist scharf.

‘Nosegay’ (‘Nosegay’)

Besonders dekorative Paprikasorten

  • ‘Variegata’ — eine panaschte Sorte.
  • ‘Schu’ — zeichnet sich ebenfalls durch eine panaschte, variegierte Färbung aus. Die Früchte sind hauptsächlich gelb oder violett. Ein kräftiger, schöner Strauch.
  • ‘Purple Tiger’ (‘Purpur-Tiger’) — ein niedriger Strauch mit hellvioletten kleinen Früchten und panaschter Blattwerk. Raffiniert, gut in Kompositionen.
  • ‘Salsa Orange’ — eine sehr beliebte Sorte mit kleinen orangefarbenen Früchten. Erinnert an den Zimmerpaprika ‘Ogonjok’, benötigt die gleichen Wachstumsbedingungen. Das Laub ist groß, dunkelgrün. Die kleinen leuchtenden Früchte sehen darauf sehr attraktiv aus.
  • ‘Rjabinuschka’ — eine Sorte mit kleinen, mehrfarbigen, erbsengroßen Früchten, die an Vogelbeerquasten erinnern. Der Strauch ist kompakt, mit kleinen, leicht gedrehten Blättern in «Bootform». Die Paprikabeeren «sitzen» darin.

AUF DEM FOTO: Originelles dekoratives Laub der Sorte ‘Variegata’.

AUF DEM FOTO: Zimmerpaprika «Schu» mit gelben Früchten.

AUF DEM FOTO: Scharf und raffiniert: ‘Purpur-Tiger’.

AUF DEM FOTO: Leuchtend und farbenfroh: ‘Orange Salsa’.

AUF DEM FOTO: Rundfrüchtige Sorte von Hauspaprika ‘Rjabinuschka’.

Sie können eine Sorte scharfen Paprikas nach Ihrem eigenen Geschmack auswählen, indem Sie die Übersicht im Artikel «Die besten Sorten scharfen Paprikas – unser Experten-TOP!» nutzen.

Anbau von Zimmerpaprika

Auswahl und Vorbereitung der Erde

Von Natur aus ist die Paprika eine mehrjährige Pflanze, daher kann sie unter häuslichen Bedingungen bis zu 10 Jahre wachsen. Für den erfolgreichen Anbau der Kultur wird in erster Linie die richtige Erde benötigt. Gekaufte Erdmischungen eignen sich nur für Setzlinge. Für einen festen Behälter oder Topf ist es besser, die Erde selbst vorzubereiten.

Paprikapflanzen bevorzugen einen leicht sauren Boden (pH 5,0 – 6,0). Zusammensetzung einer geeigneten Erdmischung:

  • neutralisierter Torf: 4 Teile;
  • Kompost- oder Laubhumus: 4 Teile;
  • Vermiculit oder Agroperlit: 2 Teile. Die letzte Zutat speichert Feuchtigkeit gut und verhindert eine übermäßige Verdichtung des Bodens.

AUF DEM FOTO: Das Mulchen des Bodens im Topf mit Perlit hilft, die notwendige Feuchtigkeit zu bewahren und die Lichtverhältnisse zu verbessern, was besonders für die Paprika im Winter wichtig ist.

Weitere Empfehlungen zur Auswahl der Erde für Hauspaprikas finden Sie im Artikel: «Geheimnisse der Auswahl der richtigen Erde».

Wann und wie man scharfe Paprika für den Zimmeranbau sät

Optimale Aussaatzeitpunkte:

Die Aussaat von Chili in Kisten für den Anbau im Innenbereich erfolgt das ganze Jahr über, unter Berücksichtigung der Besonderheiten der Kultur:

  1. Frühlingssorten werden von Anfang November bis Ende Dezember ausgesät.
  2. Die geeignete Zeit für die Aussaat von Sommersorten ist März-April.
  3. Herbstsorten werden im Juli-August ausgesät.

Man kann auch im Winter dekorative Paprika in Kisten aussäen, aber in diesem Fall ist eine zusätzliche Beleuchtung erforderlich.

Anbautechnik für die Aussaat von Haus-Chili:

Für die Aussaat von Zimmer-Chili werden kleine Töpfchen mit einem Fassungsvermögen von 0,2 l benötigt. Auf den Boden dieser Behälter wird Gartenton oder sauberer Kies mittlerer Größe geschüttet. Die optimale Dicke der Drainageschicht beträgt 2 – 3 cm. Anschließend werden die Gefäße zu 2/3 mit der oben beschriebenen Erdmischung gefüllt.

Die Chilisaat, die zuvor mit Epin-Extra oder Kaliumhumat behandelt wurde, wird 1 cm tief in die Erde eingebracht. Danach werden sie mit nährstoffreicher Erde bedeckt, die leicht angedrückt wird. Die Aussaat wird mit einer undurchsichtigen Folie abgedeckt und zum Keimen bei einer Temperatur von +23 – 25°C aufgestellt.

AUF DEM FOTO: Gekeimte Samen der scharfen Chili.

Nach dem Auflaufen der Keimlinge nach 7 – 12 Tagen wird die Schutzfolie entfernt. Am vierten bis fünften Tag wird die Haltungstemperatur auf +16 – 18°C gesenkt. In der Folgezeit, damit die Chilikeimlinge überleben und kräftigen, sollte die Bodentemperatur +20 – 22°C, die Lufttemperatur tagsüber +24°C und höher, nachts +18 – 20°C betragen.

Die Sämlinge werden regelmäßig und mäßig mit weichem, abgestandenem Wasser mit einer Temperatur von +20°C gegossen.

Es ist wichtig, eine Übernässung des Bodens zu vermeiden: Sie würde die empfindlichen Wurzeln der Chilipflanzen zerstören.

Das Pikieren erfolgt im Stadium von zwei bis drei echten Blättern. Vor dem Pikieren werden die Sämlinge mit einer Lösung von 1 Esslöffel Kalziumnitrat in 10 Litern Wasser gedüngt. Zwei bis drei Stunden vor dem Pikieren müssen die Keimlinge unbedingt gegossen werden, um ein Abfallen der Erde von den Wurzeln zu vermeiden.

Nachdem die Sämlinge endgültig gestärkt sind und bis zum Stadium von 6 – 12 Blättern herangewachsen sind, werden sie in Gefäße mit einer Tiefe von 3 – 5 l umgepflanzt.

AUF DEM FOTO: Um zukünftig keine Zeit mit dem Pikieren zu verschwenden, können Sie die Samen des Zierpaprikas sofort in einzelne Töpfchen säen.

Haltungsbedingungen und Pflege von Paprika auf der Fensterbank

Gießen und Luftfeuchtigkeit:

Nach dem Einpflanzen in den endgültigen Behälter wird der Zimmerpaprika häufig und mäßig gegossen. Während der Fruchtbildung benötigt die Pflanze mehr Feuchtigkeit. Das Gießen erfolgt morgens direkt an der Wurzel, gefolgt von einer vorsichtigen Lockerung der Erde.

Der Paprika benötigt eine Luftfeuchtigkeit von 65–75%. Wenn die Raumluft trocken ist, ist Besprühen erforderlich.

Haltungstemperatur und Belüftung:

Der scharfe Zimmerpaprika (Chili) wird bei einer Temperatur von +20–28 °C gehalten. Regelmäßiges Lüften des Raumes ist erforderlich, Zugluft ist jedoch nicht wünschenswert.

AUF DEM FOTO: Im Sommer ist es vorteilhaft, den Zierpaprika ins Freie zu stellen.

Alle Paprikaarten, selbst solche, die aus schattigem Unterwuchs stammen, ertragen die Winter in gemäßigten Breiten nur schwer. Der kurze Lichttag in Kombination mit bewölktem Wetter ist eine harte Prüfung für die „Südländer“.

Paprika vertragen den Lichtmangel von November bis Januar besonders schwer. Die Pflanzen hören nicht nur auf zu blühen, sondern auch zu wachsen. Einige Sorten werfen bei Lichtmangel die Blätter ab.

Eine zusätzliche Beleuchtung mit Pflanzenlampen oder normalen hellen Leuchtstoffröhren bis zu einem zwölfstündigen Lichttag verbessert den Zustand der Paprika. Lesen Sie mehr darüber im Artikel: Grundlagen der richtigen Beleuchtung von Zimmerpflanzen.

AUF DEM FOTO: Eines der Geheimnisse der dekorativen Wirkung des Zimmerpaprikasträuchers ist die gleichmäßige Beleuchtung aller Pflanzenteile.

Der scharfe Paprika (Chili) im Container wird alle 10–12 Tage gedüngt. Um einen geeigneten Mineraldünger herzustellen, kann man in 10 l Wasser wahlweise Folgendes auflösen:

  • 30–40 g Superphosphat;
  • 15–20 g Ammoniumnitrat;
  • 25–30 g Kaliumsulfat.

Mineraldüngungen wechseln sich mit organischen ab. Ein einfaches Rezept für einen organischen Dünger für Zimmerpaprika: Lösen Sie ein halbes Glas granulierten Vogelkot in 10 l Wasser auf.

Die Zusammensetzung des Düngers hängt von der Phase des Lebenszyklus der Pflanze ab. Während der aktiven Vegetation ist beispielsweise eine ausreichende Menge Kalzium entscheidend. Daher werden Blattdüngungen mit 0,2 % Kalziumnitrat durchgeführt. Bei der Knospenbildung benötigt der Paprika Stickstoff. Um die Aktivität der Wurzeln während der Fruchtbildung zu steigern, werden Phosphordünger verabreicht.

Bei richtiger Pflege wird der Paprika im Töpfchen 8–10 Jahre lang mit dekorativem Aussehen und Ertrag erfreuen. Es ist jedoch ratsam, ihn alle drei Jahre zu erneuern, indem man alte und zu kräftige Triebe zurückschneidet. Ein junger Paprika sieht ästhetischer aus.

Zuerst werden die nach innen wachsenden Triebe und diejenigen, die Früchte getragen haben, abgeschnitten. Zu Beginn der Blüte muss unbedingt die Kronknospe, die erste in der Verzweigung des Stiels, entfernt werden.

Weitere Informationen zur Haltung von scharfem Paprika (Chili) im Innenraum finden Sie im Enzyklopädie-Artikel: Capsicum (Chili). Und wenn Sie erfolgreich eine Chiliernte auf der Fensterbank angebaut haben, rüsten Sie sich mit Tipps aus der Publikation: „Lagerung von Paprika und scharfem Chili zu Hause“.

> Lassen Sie den Zimmerpfeffer wachsen, blühen und prächtig Früchte tragen!

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Capsicum oder Zimmerpaprika

Der Zimmerpaprika ist eigentlich gar kein Pfeffer (Piper) aus der Familie der Pfeffergewächse (Piperaceae). Es handelt sich um Capsicum aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Übrigens sind auch die anderen uns bekannten Gemüsepaprika (Paprika, süße, scharfe) tatsächlich Capsicum-Arten. Pfeffer ist das, woraus man das Gewürz gewinnt (Körner und gemahlen, Piment, rosa, weiß). Als Heimat des Capsicums gelten die tropischen Gebiete Mexikos und Guatemalas, wo der Chili bereits im Altertum domestiziert wurde. Heutzutage hat sich die Pflanze weit über alle Kontinente verbreitet.

Unter den Pflanzen der Gattung gibt es Stauden, Sträucher und Halbsträucher. In Kultur sind mehrere Capsicum-Arten verbreitet, die bekannteste davon ist Capsicum annuum. Es ist komisch: Nicht nur, dass es kein Pfeffer ist, es hat auch keine Schoten. Im botanischen Sinne sind seine Früchte nichts anderes als Beeren, ebenso wie bei den mit Capsicum verwandten Tomaten, Auberginen, Kartoffeln und Nachtschatten. Es gibt sehr viele Sorten von 'Paprika', die in zwei Gruppen eingeteilt werden – süße und scharfe. Der scharfe und würzige Geschmack hängt vom Gehalt des Alkaloids Capsaicin ab.

Chili wächst gut im Freiland in der Ukraine und Moldawien, angebaut wird er im Süden Russlands und in den Republiken Zentralasiens. Zwergsorten werden oft als Zierpflanzen bezeichnet und als Zimmerpflanze kultiviert. In Innenräumen kann der Zierpaprika mehrere Jahre leben, blüht jährlich und trägt Früchte. Aber nicht jeder weiß das, und meistens wird die Pflanze nach dem Abfallen der Früchte weggeworfen.

Siehe auch:
Vorbereitung des Substrats für die Zucht von Austernpilzen

Die Pflanzen des Zimmercapsicums sind kompakt, gut verzweigt, ihre Höhe beträgt in der Regel 20 bis 50 cm. Die Blätter sind eiförmig, mehr oder weniger länglich, manchmal lanzettlich.

Die Blüten und später die Früchte erscheinen in den Verzweigungen des Stängels. Die Blüten sind einzeln, paarweise oder in Büscheln angeordnet, fünfzählig. Die Blütenkrone ist weiß, gelb oder violett. Die Blüten sind zur Selbstbestäubung und Fremdbestäubung fähig, was es leicht macht, in Innenräumen Früchte zu erhalten.

Form, Farbe und Größe der Früchte hängen von der Sorte ab. Meistens sind sie rot, gelb oder violett. Der Geschmack ist scharf.

Die dekorativen Formen des Capsicums sind während der Fruchtreife meist einfach mit kleinen, leuchtenden Früchten übersät. Moderne Hybriden des Zimmerpaprikas können dunkelrote oder bunte Blätter haben, die Früchte können sich unter den Blättern verstecken oder wie kleine Hörner über den Busch ragen. Es gibt sogar Varietäten, deren Früchte stark verlängert sind und sich winden. Auf einer Pflanze können die Früchte je nach Reifegrad verschiedene Farben haben.

Der Zimmerpaprika ist eine anspruchslose Pflanze, benötigt keine aufwändige Pflege, blüht und trägt in Innenräumen ohne besondere Probleme Früchte.

Beliebte Paprikasorten

Zwergsorten für den Innenanbau weisen die gleiche Vielfalt auf wie Sorten für das Freiland. Tatsächlich kann man in Innenräumen praktisch jede Paprikasorte anbauen, sie unterscheiden sich nur in der Größe des Busches und der Früchte. Hier sind einige beliebte Sorten:

Capsicum Rainbow Effektvoller, schicker Pfeffer: runde, kleine, mit einer leicht verlängerten „Nase“ versehene Pfefferschoten, die während der Reifung in verschiedenen Farben leuchten. Die Schoten haben zunächst einen violetten Farbton, mit zunehmender Reife ändert sich die Farbe über Weiß, Gelb, Orange zu Rot. Die Pflanzenhöhe beträgt 20–25 cm. Die Blätter sind dunkelgrün.

Capsicum Aji Brazilian pumpkin. Eine Sorte von atemberaubender Schönheit. Die Pflanze ist mit kleinen, glänzenden „Kürbissen“ behangen, die recht scharf und dickwandig sind. Die Fruchtgröße beträgt etwa 3 cm im Durchmesser. Reife Früchte haben eine schöne „tomatenrote“ scharlachrote Farbe.

Capsicum Medusa. Diese Pfeffersorte ist interessant aufgrund der Anordnung und Form der Früchte am Strauch, die an Tentakel einer Qualle erinnern. Kompakter Busch, die Pfefferschoten haben einen scharfen Geschmack und werden in kulinarischen Gerichten und Konserven verwendet. Reife Früchte färben sich leuchtend rot.

Capsicum Black Pearl — der weltweit erste schwarzblättrige Pfeffer. Die Blätter sind zunächst grün, später schwarz und glänzend. Die Früchte ähneln in ihrer Form leicht länglichen Erbsen, ebenfalls schwarz. Mit der Reifung nehmen sie eine dunkelrote Färbung an.

Capsicum Salsa Orange — eine dekorative Pfeffersorte für den Anbau in Töpfen. Die Pflanzenhöhe beträgt maximal 15 cm. Die Fruchtfarbe ist zunächst grün, dann orange. Die Vegetationsperiode bis zur biologischen Reife beträgt 85–90 Tage. Der Wert dieser Pfeffersorte liegt in ihrer hohen Dekorativität.

Capsicum Poinsettia — eine dekorative Pfeffersorte für den Anbau im Haus oder in Kübeln im Freien. Die Schoten sind 7–8 cm lang, konisch und können an der Spitze einen kleinen Haken bilden. Die Pflanze ist 30–40 cm hoch, sehr dekorativ, die Schoten wechseln über Milchweiß nach Rot. Die Sorte ist frühreif, 70–80 Tage Vegetationsperiode bis zur biologischen Reife.

Capsicum Masquerade — ein dekorativer Pfeffer mit violetten, cremefarbenen, orangen und dann roten Früchten. Je nachdem, welche Schärfe man probieren möchte, kann man die entsprechende Farbe pflücken. Violett — leicht prickelnd, Rot — scharf. Geeignet für den Anbau auf der Fensterbank als Zimmerpfeffer. Gleichzeitig sind an der Pflanze Schoten aller Farben vorhanden.

Capsicum Basket of Fire— eine dekorative Sorte scharfen Pfeffers für den Anbau in Töpfen und Ampeln. Die Früchte sind anfangs blassgelb und ändern später die Farbe über Orange zu Scharlachrot. Die Schoten sind klein, 2 bis 4 cm, spitz-konisch. Die Sorte ist sehr dekorativ und praktisch, die Schoten können vollständig zum Einlegen von Gemüse, zum Hinzufügen zu Gerichten oder zum Trocknen verwendet werden.

Capsicum Tepin. Wilder kleinfrüchtiger Pfeffer mit Früchten von explosiver Schärfe. „Cowboy-Beere“ – diese Früchte aßen Cowboys während der Wache, um nicht einzuschlafen. Die Blätter sind klein, die zentimetergroßen Früchte sind rot. Diese Sorte ist ebenso wie Mini unwiderstehlich auf Fensterbänken.

Capsicum (Zimmerpaprika), Pflegetipps

Zimmerpflanzen, die nicht viel Zeit und Aufmerksamkeit bei der Pflege erfordern, werden besonders geschätzt. Capsicum kann genau zu solchen Zimmerpflanzen gezählt werden. Der Zimmerpfeffer liebt Wärme und viel Sonnenlicht, ansonsten ist er anspruchslos.

Beleuchtung. Capsicum benötigt vollwertige Sonneneinstrahlung, mindestens 4 Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag. Es gedeiht gut an südlichen und westlichen Fenstern. Wenn die Pflanze zu wenig Licht hat, hat sie wenig Blätter, blüht und fruchtet schlecht. Im Sommer sollte man sie vor direkten Sonnenstrahlen schützen, da Sonnenbrand möglich ist.

Temperatur. Im Frühling und Sommer 20–25 °C. Wenn der Pfeffer überwintert, benötigt er eine kühle Haltung — 15 °C. Tägliche Temperaturschwankungen sind für diese Kultur sehr vorteilhaft. Um nachts 5–7 Grad kühler zu haben, stellt man ihn am besten auf die Veranda oder den Balkon.

Bewässerung. Im Sommer wird Capsicum reichlich gegossen, sobald die obere Substratschicht abgetrocknet ist. Während der Überwinterung bei niedrigeren Temperaturen wird selten gegossen. Das Wasser sollte Zimmertemperatur haben, wie bei den meisten wärmeliebenden Zimmerpflanzen.

Boden. Die Erdmischung für den Anbau von Capsicum sollte leicht und neutral sein. Sie kann aus 1 Teil Laubhumus, 1 Teil Rasenerde, 1 Teil Gartenerde und 1/2 Teil Sand bestehen.

Luftfeuchtigkeit. Hat keine besondere Bedeutung, aber auf Besprühen reagiert die Pflanze gut.

Düngung. Es ist sinnvoll, von Frühling bis Herbst alle zwei Wochen mit einem Volldünger zu düngen. Im Winter wird nicht gedüngt. Man sollte bedenken, dass man beim geplanten Verzehr der Früchte nicht zu viel düngen sollte.

Bestäubung. Die Früchte setzen auch ohne Fremdbestäubung gut an; es reicht, den Pfeffertopf einfach zu schütteln. Künstliche Bestäubung erhöht die Anzahl der Fruchtansätze. Das Übertragen von Pollen von einer Blüte zur anderen mit einem weichen Pinsel oder Wattestäbchen ermöglicht eine größere Ernte. Man sollte wissen, dass Pfefferpflanzen leicht fremdbestäuben. Wenn Sie also mehrere verschiedene Sorten auf derselben Fensterbank haben, ist das nicht richtig. Welche Ernte Sie ernten, weiß niemand.

Rückschnitt. Ein Rückschnitt ist erforderlich, wenn die Pflanze mehrjährig kultiviert wird. Alte, letztjährige Pfefferpflanzen werden im späten Winter oder frühen Frühling etwa auf die Hälfte der Stängelhöhe zurückgeschnitten. Da Capsicum meist im Frühjahr aus Samen ausgesät und im Herbst entsorgt wird, wird es in der Regel nicht zurückgeschnitten.

Ruheperiode. Mit abnehmender Tageslichtdauer tritt bei den Pfefferpflanzen eine erzwungene Ruheperiode ein. Bei künstlicher Beleuchtung können Blüte und Fruchtbildung kontinuierlich fortgesetzt werden.

Umtopfen. Alte, letztjährige Capsicum-Pflanzen werden in frische Erde umgetopft. Aus Samen als Einjährige gezogene Pflanzen werden einmal nach der Aussaat in einen einzelnen Topf umgetopft und dann bei Bedarf in ein größeres Gefäß umgesetzt.

Vermehrung. Der Zimmerpfeffer wird durch Samen und Stecklinge vermehrt.

Säen Sie die Samen früh, im Februar. Halten Sie die Aussaat warm auf einem Südfenster. Für die Keimung ist eine Temperatur von 22–25 °C erforderlich. Nachdem die Keimlinge erschienen sind, senken Sie die Temperatur auf 16–20 °C.

Sie können pikieren, aber es ist nicht notwendig. Beim Pikieren stoppen die Sämlinge ihre Entwicklung. Am besten säen Sie die Samen entweder in einzelne Becher aus oder pikieren Sie die Pflanzen vorsichtig nach dem Erscheinen von zwei Blättern, ohne die Wurzeln zu beschädigen, in einzelne Gefäße.

Mit zunehmendem Wachstum topfen Sie den Paprika durch Umtopfen in einen größeren Topf um und achten dabei darauf, die feinen Wurzeln nicht zu beschädigen. Es gilt, dass die Topfgröße ungefähr der Größe der Pflanzenkrone entsprechen sollte.

Natürlich können Sie Samen aus einer vollreifen Frucht sammeln und aussäen. Die Keimfähigkeit bleibt recht gut erhalten. Das Ergebnis ist jedoch nicht immer vorhersehbar. Erstens: Wenn auf der Tüte der gekauften Samen die Bezeichnung F1 stand, handelt es sich um eine Hybride der 1. Generation, und die «Nachkommen» werden den uns unbekannten Ursprungssorten ähneln. Zweitens: Wenn am Fenster oder im Garten im Sommer auch andere Paprikas wuchsen, könnte eine Fremdbestäubung stattgefunden haben, was ebenfalls ein unbekanntes Ergebnis liefert.

Wenn die Samen der Lieblingssorte nicht gekauft werden können, können Sie Stecklinge von einer erwachsenen Pflanze nehmen und sie in einer Mischung aus Erde und Sand (1:1) bewurzeln. Am besten bewurzeln sich Seitentriebe mit einem „Fersenstück“. Für eine erfolgreiche Bewurzelung sind warme Erde und Feuchtigkeit erforderlich. Die Stecklinge werden mit Folie abgedeckt und die Temperatur auf 20–25 Grad erhöht.

Krankheiten und Schädlinge. Typische Schädlinge von Capsicum sind Wollläuse. Bei übermäßiger Substratfeuchtigkeit, kühler Haltung und tiefer Pflanzung entwickelt sich bei Paprika Wurzelfäule. In trockener und warmer Luft wird Paprika von Spinnmilben und Blattläusen befallen.

Besonderheiten des Anbaus von scharfer Paprika auf der Fensterbank

Scharfer Paprika besitzt nicht nur einzigartige Geschmackseigenschaften, sondern auch dekorative Qualitäten. Deshalb wird er so gerne sowohl im Garten als auch als Zimmerpflanze auf der Fensterbank angebaut. Für diese Zwecke wurden speziell mehrere Paprikasorten mit kleinen Früchten gezüchtet.

Anbau zu Hause

Die Pflanze wird bis zu 40 cm hoch, ist mehrjährig, es gibt rein dekorative Sorten und fruchttragende. Je nach Sorte können die Früchte unterschiedliche Größe, Form und Farben haben: gelb, rot, orange.

Die Blütezeit fällt auf Juni, die Blüte beginnt mit weißen Blüten mit einem gelben Farbton. Die Paprika benötigt viel Sonnenlicht.

Die Samen des scharfen Paprikas werden Anfang März ausgesät. Die Samen können nur in einem warmen Raum zum Keimen gebracht werden. Wenn die ersten Keimlinge erscheinen – werden sie in einzelne Töpfe pikiert. Dieser Vorgang wird nach dem Erscheinen der echten Blätter wiederholt.

Die Pflanz- und Anbaubedingungen für süße und scharfe Paprika sind ähnlich. Es wird ein nährstoffreicher Boden gewählt. Für die selbstständige Herstellung der Erdmischung nimmt man:

  • 5 Teile Humus;
  • 2 Teile Torf und Rasenerde;
  • 1 Teil Sand.

Die Chilipflanze liebt viel Feuchtigkeit und Wärme. Der Topf mit der Pflanze wird auf ein Gefäß mit feuchtem Kies gestellt. Außerdem mag die Pflanze Dünger; die Düngung erfolgt 1-2 Mal pro Woche.

Wenn man es mit dem Gießen übertreibt und sich Wasser staut, besteht das Risiko von Schwarzbeinigkeit oder fleckigen Blättern. Die häufigsten Schädlinge der Chilipflanze im Haus:

  • Echter Mehltau;
  • Blattläuse;
  • Spinnmilben.

Über die Paprikasorte ‚Ogonjok‘ können Sie hier lesen.

Eine einjährige Pflanze wird nicht umgetopft; nach der Ernte kann die Pflanze entsorgt werden. Manchmal kann ein Rückschnitt der Triebe die Lebensdauer der Chilipflanze um 2-3 Jahre verlängern.

Vorbereitung der Erde

Die Vermehrung der Chilipflanze erfolgt durch Samen. Damit sie schneller keimen, werden sie eingeweicht.

Die Aussaat erfolgt im Zeitraum von Februar bis Anfang März. Die Erde sollte locker und leicht sein.

Wenn Blumenerde mit Torf verwendet wird, muss der Säuregehalt durch Zugabe von Holzasche verringert werden. Man kann die Samen auch direkt an ihren endgültigen Standort säen, ohne Setzlinge vorzuziehen.

In diesem Fall nimmt man einen Topf mit einem Fassungsvermögen von bis zu 3 Litern und desinfiziert ihn mit kochendem Wasser. Auf den Boden wird eine Drainageschicht gelegt, dann wird er mit Erde gefüllt. Als Drainage eignet sich am besten:

  • zerkleinerte Ziegelsteine;
  • Schotter;
  • Blähton.

Die Erde wird ebenfalls mit kochendem Wasser oder einer Kaliumpermanganatlösung desinfiziert. Die Samen werden 1 cm tief eingedrückt. Der Topf wird mit Glas oder einer Plastiktüte abgedeckt. Die Umgebungstemperatur sollte zwischen 20 und 25 °C liegen.

Aussaat von Samen für Setzlinge

Man kann scharfe Chilischoten aus Setzlingen zu Hause anbauen. Wann sollte man die Samen säen?

Der beste Zeitraum ist Mitte Februar, wenn die Tageslänge zunimmt. Die Chilipflanze ist sehr anspruchsvoll und liebt Licht. Das Gefäß wird je nach Anzahl der Samen gewählt; es kann ein kleiner Topf oder eine Kiste sein.

Damit die Samen schneller keimen, kann man ihr Wachstum wie folgt anregen. Das Saatgut thermisch behandeln, die Samen in Wasser mit einer Temperatur von 40 Grad legen und für 3 Stunden in eine Thermoskanne verschließen.

Zweite Methode: Die Samen 12-24 Stunden in warmem Wasser einweichen. Dem Wassergefäß wird Sauerstoff zugeführt.

Die ersten Keimlinge erscheinen bereits nach 7-10 Tagen. Der Topf sollte so viel Sonnenlicht wie möglich erhalten, und der Raum sollte warm sein. Für die weitere Aufzucht wird der kräftigste Keimling ausgewählt, die anderen werden entfernt (ohne die Wurzeln zu beschädigen).

Pflege zu Hause

Der Anbau von Chilipflanzen auf der Fensterbank ist nicht schwierig. Die Setzlinge werden nach etwa 2 Monaten an ihren endgültigen Standort im Topf umgepflanzt.

Die wichtigsten Bedingungen, die für die Chilipflanze unbedingt eingehalten werden müssen: Licht und Wärme. Sobald warmes Wetter einsetzt, kann der Topf in den Garten oder auf den Balkon gestellt werden.

Alle zwei Wochen werden Volldünger ausgebracht. Der Lieblingsdünger der Chilipflanze wird aus folgenden Zutaten zubereitet:

  • 3 Liter Wasser;
  • 2 EL Asche.

Dies ist eine Blattdüngung; vor der Verwendung muss sie gut ziehen. Übertreiben Sie es nicht mit Stickstoffdüngern, da sonst die Gefahr besteht, keine Ernte zu erhalten. Unter günstigen Bedingungen beginnt die Blüte im Mai-Juni und die Fruchtbildung dauert bis zum Ende des Herbstes.

Bevor der Frost einsetzt – muss der Topf rechtzeitig ins Haus zurückgebracht werden, an einen hellen, aber kühlen Ort (bis 18 °C). Auf Düngung kann im Winter verzichtet werden, das Gießen des Paprika ist minimal; Hauptsache, der Wurzelballen trocknet nicht aus. In einem Raum mit trockener Luft – können die Blätter gelegentlich angefeuchtet werden.

Wie Sie scharfe Paprika für die Anzucht aussäen, können Sie hier nachlesen.

Im Februar, vor Beginn der Vegetationsperiode, wird der Topf an einen warmen Ort gebracht und beschnitten (die Stängel bleiben nicht länger als 5 cm). Wenn alle Verfahren richtig durchgeführt werden, von der Saatgutvorbereitung bis zum Beschneiden des Busches vor der neuen Saison – bleibt die Pflanze dekorativ und trägt bis zu 5 Jahre aktiv Früchte.

Sehen Sie sich im folgenden Video an, wie Sie scharfe Paprika auf der Fensterbank anbauen:

Zimmerpaprika: Tipps eines erfahrenen Praktikers

Scharfer Paprika ist eine anspruchslose Pflanze, schön und nützlich, die man in der Wohnung und im Freien anbauen kann, indem man sie im Winter in einen Blumentopf umtopft. Die Hauptzierde der scharfen Paprika sind ihre Früchte. Einige Paprikasorten tragen Früchte, die ihre Farbe von Grün, Gelb und Violett zu Rot ändern, was ein Zeichen für reife Früchte ist.

Paprikasorten unterscheiden sich nicht nur in der Farbe, sondern auch in der Fruchtform: länglich, rund, kürbisförmig usw.

Jetzt ein wenig über meine Sammlung von Paprika, die sowohl in der Wohnung als auch im Freiland erfolgreich wachsen. Ab September werden sie alle in Blumentöpfe umgetopft und erfreuen lange Zeit mit ihrer unvergleichlichen Schönheit.

  • Paprika Raduga. Ein effektvoller, prächtiger Paprika: Die kleinen runden Früchte mit leicht länglicher „Nase“ schillern beim Reifen in verschiedenen Farben.
  • Paprika Kwintischo. Eine wilde Variante. Eine sehr seltene Sorte. Ein kleiner Strauch: dunkle, fast ledrige Blätter, kleine Blüten, aufrecht stehende gelbe Früchte. Der Geschmack ist gut, die Schärfe mittel. Bei der Reife ist der Paprikastrauch übersät mit leuchtend gelben, nach oben stehenden Laternen.
  • Paprika Spelaja Tschereschnja. Ein origineller, prächtiger Paprika, der an eine reife Kirsche erinnert.
  • Paprika Tabasco. Eine klassische Sorte, aus der die berühmte Sauce hergestellt wird. Die bis zu 5 cm langen, aufrecht stehenden, orange-roten Früchte sind in Büscheln angeordnet. Aus dieser Paprika erhält man eine gute Sauce dank des weichen und saftigen Fruchtfleisches.
  • Paprika Kolokoltschik. Die reifen Paprikafrüchte, die an eine Glockenblume erinnern, sind bei Erreichen der biologischen Reife rot gefärbt. Der Paprika schmeckt in den „Blütenblättern“ fast süß, zur Mitte hin jedoch bitter. Zwei in einem. Ideal zu Fleischgerichten.
  • Paprika Mushroom Yellow. Eine sehr interessante und seltene Sorte mit gelb-orangen Früchten von ungewöhnlicher, an einen Pilz erinnernder Form, etwa 4–5 cm im Durchmesser. Sie eignen sich hervorragend zum Füllen. Sie blüht und trägt reichlich Früchte.
  • Paprika Isjuminka Badschio. Die Früchte sind dunkelbraun und besitzen ein leichtes Rosinenaroma. Kein mexikanischer Koch kommt ohne diese Delikatesse aus. Getrocknete Paprikaschoten bilden die geschmackliche Basis für verschiedene Saucen der mexikanischen Küche. Sie wird hauptsächlich getrocknet verwendet und wegen ihres „rauchigen“ Beigeschmacks geschätzt.
  • Paprika Palez Petra. Eine seltene und ertragreiche Sorte! Eine gelbfrüchtige Variante, die an das männliche Glied erinnert. Die Früchte sind etwa 10 cm lang.
  • Paprika Saint Lucia. Eine wunderbare Sorte. Leicht scharf, mit ausgezeichnetem Geschmack, die Früchte sind klein, etwa so groß wie eine große Kirsche. Das Aussehen ist wie das einer geschälten Orange mit Spalten. Die Sorte ist ertragreich.
  • Paprika Aji Brazilian Pumpkin. Eine Sorte von atemberaubender Schönheit. Die Pflanze ist mit kleinen, glänzenden „Kürbissen“ behangen, die ziemlich scharf und dickwandig sind. Die Früchte haben einen Durchmesser von etwa 3 cm. Reife Früchte haben eine schöne „tomatenartige“ scharlachrote Farbe.
  • Paprika Medusa Gorgona. Diese Paprikasorte ist durch die Anordnung und Form der Früchte am Strauch interessant, die an die Tentakel einer Qualle erinnern. Der Strauch ist kompakt; die Paprikaschoten haben einen scharfen Geschmack und werden in kulinarischen Gerichten und Konserven verwendet. Reife Früchte färben sich leuchtend rot.
  • PaprikaPestrolistnyj Troll. Ausladend, fruchtreich, mit erstaunlich bunten Blättern.
  • Paprika Tschernaja Schemtschuschina. Der erste schwarzblättrige, prächtige Paprika der Welt. Die Blätter sind anfangs grün, später schwarz und glänzend. Die Früchte erinnern in ihrer Form an leicht längliche, ebenfalls schwarze Erbsen. Beim Reifen nehmen sie eine dunkelrote Färbung an.
  • Paprika 'Fioletowaja Pulja'. Dunkelgrüne Blätter, violette Früchte, die bei Reife rot werden. In dieser Zeit sieht das Pflänzchen mit den Paprikas außergewöhnlich schön aus.
  • Paprika 'Saljut'. Der kleinwüchsigste Paprika (15 cm hoch) mit gelb-orangen, nach oben stehenden Schoten. Im Verhältnis zum Pflänzchen sind die Schoten recht groß, was dem Pflänzchen ein unverwechselbares Aussehen verleiht.
  • PaprikaMini Mini from Brazil. Extrem seltene Sorte. Die Samen wurden ursprünglich in Brasilien in freier Wildbahn gesammelt. Sehr scharfe Früchte von etwa zwei Streichholzkopfgröße, nach oben stehend, und kleine Blätter, die dem Pflänzchen eine gewisse Leichtigkeit verleihen. Das Fruchtfleisch ist saftig und „streichfähig“.
  • Paprika 'Tepin'. Wilder, kleinfrüchtiger Paprika mit Früchten von explosiver Schärfe. Die „Cowboy-Beere“ – diese Früchte aßen Cowboys während ihrer Wache, um nicht einzuschlafen. Die Blätter sind klein, die Früchte zentimetergroß und rot. Diese Sorte ist wie auch 'Mini' unwiderstehlich auf Fensterbänken.

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