Wissenschaftler und Züchter zählen die Alpen-Aster zu den mehrjährigen krautigen Pflanzen. Diese Asternart ist in den meisten Ländern Europas, im Kaukasus, im Südural, in Zentralasien und im westlichen Teil Nordamerikas zu finden.
Die Pflanze ist niedrig, bis zu 30 Zentimeter hoch, die Stängel sind kräftig und leicht behaart. An der Spitze jedes Stängels trägt die Aster eine einzelne Blüte mit einem Durchmesser von bis zu 5 Zentimetern. Die Blätter sind klein und linealisch, die Grundblätter sind länglich. Im Winter bleibt die Pflanze grün. Sie beginnt ab Ende Mai zu blühen und blüht bis Mitte Juni.
Die wichtigste Voraussetzung für den Anbau der Alpen-Aster ist die ausreichende Versorgung mit Sonnenlicht. Was den Boden betrifft, sollte er eine gute Belüftung aufweisen, und der vorherrschende Nährstoff sollte Kalzium sein. Die Vermehrung erfolgt durch Samenaussaat, Teilung gut entwickelter Büsche und durch Triebe.
Gärtner, die Alpen-Astern anbauen, empfehlen, die Pflanzenbüsche im dritten Jahr zu teilen – mit der Zeit wird der Busch sehr dicht, was manchmal zum Absterben einzelner Triebe führen kann. Pflanzen dieser Art werden meist entlang von Rabatten an der auffälligsten Stelle im Blumenbeet gepflanzt.
Die beliebtesten Sorten: Rosea, Goliath, Superbus, Glory, Alba.
Pflanzung der Alpen-Aster
Die Pflanzung der Alpen-Aster sollte an gut sonnenbeschienenen Standorten erfolgen – bei unzureichender Beleuchtung können die Pflanzen an Mehltau erkranken.
Bei leichten Böden müssen sie regelmäßig befeuchtet werden, und magere Böden werden vorab mit organischem Material angereichert – 8-10 kg Kompost pro Quadratmeter. Feuchte Böden, die während der Frühjahrsüberschwemmungen vollständig überflutet werden können, sind für die Aster ungeeignet.
Blühende Pflanzen sollten im Frühjahr geteilt werden, dann können sie noch im selben Jahr blühen. Wenn Astern im Herbst gepflanzt werden, riskieren Gärtner den Verlust der Pflanzen, da sie vor dem Frost keine neuen Wurzeln bilden und absterben. Die Pflanzen werden in einem Abstand von 20-40 Zentimetern gepflanzt.
Nach der Pflanzung sollten die Alpen-Astern gegossen werden. Die erste Düngung sollte ab dem nächsten Jahr erfolgen. In der Düngung sollte Phosphor in erheblicher Menge vorhanden sein, außerdem wird Kalk zugegeben. Die Bewässerung sollte bei Trockenheit und während der Knospenbildung erfolgen. Ein Mangel an Feuchtigkeit zeigt sich an vergilbten Blättern und einer verringerten Anzahl von Blütenständen.
Auf einem Standort können Alpen-Astern bis zu 5 Jahre wachsen, jedoch empfehlen erfahrene Gärtner, sie alle drei Jahre an neue Standorte umzupflanzen.