Inhaltsverzeichnis:
Pflege der Aglaonema
Pflege und Haltungsbedingungen von Aglaonema
Geheimnisse der richtigen Pflege, erfolgreichen Anzucht und Vermehrung von Aglaonema zu Hause. Eine pflegeleichte, schattenverträgliche Pflanze mit bunten Blättern, unscheinbaren Blüten in Form eines Kolbenblütenstandes und giftigen Beeren. Neben ihrem attraktiven Aussehen sind Aglaonema wertvoll, weil sie besondere Substanzen absondern, die krankheitserregende Mikroben abtöten – somit fungiert die Pflanze als Hausarzt.
Wenn Sie Zimmerpflanzen über alles lieben, aber aufgrund schlechter Lichtverhältnisse keine halten können, dann ist Aglaonema genau das, wonach Sie gesucht haben. Diese Pflanze scheint speziell für schlecht beleuchtete Räume Ihres Hauses geschaffen zu sein. Selbst im Badezimmer, auf der Toilette oder im Flur fühlt sich dieser hübsche Strauch hervorragend. Buntblättrige Arten der heimischen Aglaonema benötigen ausreichend diffuses Sonnenlicht, sonst verlieren sie ihr einzigartiges dekoratives Blattmuster. Vermeiden Sie es, direkte Sonnenstrahlen auf die Pflanze fallen zu lassen, da diese die empfindlichen Blätter verbrennen können.
Diese Pflanzen sind wärmeliebend, vertragen keine Zugluft, Rauch und starke Temperaturschwankungen. Zu niedrige Temperaturen und kalte Luft führen zu Blattkräuselung. Wenn die Raumluft zu trocken ist, werden die Blattspitzen braun. Im Sommer beträgt die optimale Temperatur für Aglaonema +20 bis +25 °C, im Winter +16 bis +18 °C.
Aglaonema ist sehr anspruchsvoll, was das Gießen betrifft. Die Erde, in der sie wächst und gedeiht, sollte stets mäßig feucht sein. Sobald die obere Erdschicht leicht angetrocknet ist, wird die Pflanze reichlich gegossen, im Winter – sparsamer (einmal pro Woche ist ausreichend). Zum Gießen eignet sich nur weiches, gut abgestandenes Wasser mit einer Temperatur nicht unter Raumtemperatur.
Die Pflanze benötigt eine hohe Luftfeuchtigkeit, daher muss sie mindestens einmal täglich besprüht werden, noch besser ist es, jedes Blatt unter einer warmen Dusche abzuwaschen. Um der Pflanze im Sommer regelmäßig Feuchtigkeit zuzuführen, sollte der Topf auf eine Schale mit feuchtem Blähton gestellt werden. Übrigens, die Aglaonema — ist die ideale Pflanze für den Anbau in Hydrokultur.
Achten Sie unbedingt darauf, dass die Erde der Aglaonema nicht plötzlich zu nass wird. Wenn dies geschieht, kommt es zu Fäulnis des Wurzelsystems, die Blätter werden gelb und welk. Bei Temperaturen unter +15°C sowie beim Gießen mit kaltem Wasser oder bei übermäßigem Gießen treten bei der Aglaonema unangenehme Pilzinfektionen und Wurzelfäule auf.
Die Aglaonema ist auch dadurch gut, dass sie absolut keinen Rückschnitt benötigt. Bei geeigneten Haltungsbedingungen blüht die Pflanze gut und reichlich und bildet ovale Früchte, die in leuchtend kräftigen Farben (rot, gelb, weiß) gefärbt sind.
Die Aglaonema muss unbedingt alle paar Jahre umgetopft werden. Je älter die Pflanze, desto seltener muss sie umgetopft werden. Aber unabhängig vom Alter der Aglaonema ist es sehr wichtig, jährlich die oberste Erdschicht, in der sie wächst, auszutauschen. Am besten macht man das im Frühjahr oder Sommer.
Es wird empfohlen, den Strauch in einem niedrigen, breiten Topf zu kultivieren. Die ideale Bodenzusammensetzung für Aglaonema: aus 1 Teil Laub-, 2 Teilen Rasen-, 1 Teil Sand- und 1 Teil Torfmischung. Es schadet nicht, dem Boden eine kleine Menge Ziegelmehl und Holzkohle beizufügen. Am wohlsten fühlt sich die Pflanze und blüht oft in einem engen Topf.
Im Frühjahr und Sommer benötigt die Aglaonema eine Düngung mit komplexen (mineralischen und organischen) Düngemitteln für Zimmerpflanzen. Die Düngung erfolgt mehrmals im Monat. Die erforderliche Dosis Dünger sollte zusammen mit dem Gießwasser an die Pflanze gelangen. Im Herbst-Winter-Zeitraum benötigt der Strauch keine Düngung.
Die Aglaonema ist giftig, daher vermeiden Sie den Kontakt ohne Handschuhe oder waschen Sie sich nach jeder Pflegemaßnahme gründlich die Hände.
Vermehrung der Aglaonema im Haus
Aglaonemen können durch Stecklinge, Teilung und Samen vermehrt werden. Zu Hause ist es am einfachsten und bequemsten, die Vermehrung durch Teilung durchzuführen. Anfang Mai — ist der optimale Zeitraum dafür. Betrachten Sie die Pflanze genau und trennen Sie mehrere junge Triebe mit Wurzeln und guten Blättern ab, pflanzen Sie sie in einen separaten Topf und halten Sie sie zunächst bei einer Temperatur von nicht mehr als +20°C, wobei Sie reichlich gießen. Wenn die jungen Triebe kräftig geworden sind, gießen Sie sie im gleichen Rhythmus wie die erwachsene Pflanze.
Die Vermehrung durch Stecklinge erfolgt durch Abknipsen der oberen Triebe auf einer Höhe von drei Zentimetern über dem Boden. Die Stecklinge sollten zwischen 5 und 15 Zentimeter groß sein und mindestens einige Blätter aufweisen. Die Stecklinge werden in Wasser gestellt (1 Zentimeter Wasser), und nachdem sie die ersten Wurzeln gebildet haben (nach zwei Wochen), werden sie in einen separaten Topf umgepflanzt. Dabei sollten alle notwendigen Bedingungen für das weitere gedeihliche Wachstum geschaffen werden. Der frisch eingepflanzte Steckling sollte sehr vorsichtig gegossen werden, um Staunässe zu vermeiden. Ein möglichst lockeres Substrat — der ideale Ort für die eingepflanzten Stecklinge.
Die Samenvermehrung von Aglaonema wird seltener angewendet, da diese Methode nicht immer Erfolg garantiert und viel Zeit in Anspruch nimmt. Die Samen werden unmittelbar nach der Reife der Aglaonema-Früchte gesammelt, da sie mit der Zeit ihre Keimfähigkeit verlieren. Auf vorbereiteten feuchten Sand werden die ausgewählten Samen gelegt und mit Glas oder Plastikfolie abgedeckt. Sobald die ersten Samen keimen, können sie in einzelne Töpfe gepflanzt werden.
Scheuen Sie sich nicht, auf Ihrer Fensterbank eine «Ecke lebendiger Natur» einzurichten. Die Aglaonema erfordert keine aufwändige häusliche Pflege und bringt nur Nutzen. Diese Pflanze reinigt die Luft, tötet Streptokokken-Infektionen ab, steigert die Leistungsfähigkeit ihrer Besitzer und hilft, Stress und Depressionen zu überwinden.
Aglaonema: Pflege und Haltung zu Hause
Aglaonema — eine exotische Zierpflanze südasiatischer Herkunft, die man sehr häufig in unseren Häusern und Büros antrifft. Und das nicht ohne Grund: Die Aglaonema mit ihrem üppigen Laub sieht nicht nur attraktiv aus, sondern setzt auch Phytonzide frei, die die Raumluft reinigen. Darüber hinaus herrscht die Meinung, dass die Pflanze Glück ins Haus bringt, sich positiv auf unser Wohlbefinden auswirkt und die Stimmung hebt.
Die wichtigsten Aglaonema-Arten

Aglaonema gehört zur Gattung der immergrünen Halbsträucher aus der Familie der Aronstabgewächse (Araceae). Äußerlich ähnelt die Aglaonema der Dieffenbachia, nur sind ihre Blätter schmaler und die Gesamthöhe geringer. Insgesamt sind mehr als fünfzig Pflanzenarten sowie etwa hundert Hybridsorten bekannt. Unter den Zimmerpflanzenvarianten sind die nachfolgend aufgeführten Arten am weitesten verbreitet.
Aglaonema Silver Queen
Die Aglaonema mit dem Namen „Silberkönigin“ ist in unseren Breiten am häufigsten anzutreffen. Diese Zimmerpflanzen zeichnen sich durch mittlere Größe (bis zu 50-60 Zentimeter Höhe) aus, mit dicht stehenden, gefleckten Blättern in blassgrünem Farbton mit dunkelgrünen Rändern. Die Pflanze ist recht anspruchslos; die einzige notwendige Bedingung für ihr stabiles Wachstum und ihre harmonische Entwicklung — ist eine gute Beleuchtung. Im Süden der Ukraine mit mildem Klima kann die Silberkönigin nicht nur in Töpfen, sondern auch im Freien im Garten kultiviert werden. Die Blüte dieser Art kann man jedes Jahr beobachten, selbst wenn sie in „Gefangenschaft“ wächst.
Bescheidene Aglaonema (gemäßigt)
Die bescheidene Aglaonema erreicht im ausgewachsenen Zustand eine Höhe von etwa 50 cm und hat einen großen Stängel mit länglichen Blättern in sattem Grün, die 15–20 cm lang sind. Die Blätter sind an den Spitzen spitz zulaufend und die Ränder glatt.
Rote Aglaonema
Dies ist eine recht beliebte Zimmerpflanze mit kurzem Stängel und buschigem, länglichem Laub. Die Blattfarbe ist, wie der Name schon sagt, rot. Auch Zwischentöne wie Rosa und Rübenrot sind häufig verbreitet. Manchmal gibt es grüne Einsprengsel und hellere Streifen. Die rote Aglaonema ist pflegeleicht und gedeiht auch gut im Schatten. Direkte Sonneneinstrahlung ist für sie schädlich.
Wechselhafte Aglaonema
Die wechselhafte Aglaonema ist ebenfalls eine pflegeleichte Pflanze. Ihre Höhe kann bis zu 150 cm betragen, weshalb der Topf mit der Pflanze nicht nur auf der Fensterbank, sondern auch auf dem Boden stehen kann. Die spitzen Blätter sind dicht angeordnet, haben eine längliche Form und können eine Länge von 30 cm erreichen.
Runde Aglaonema
Die Pflanze verdankt ihren Namen ihrer kompakten Form und den herzförmigen, dunkelgrünen Blättern mit deutlichen Blattadern. Die Blattadern können je nach Hybridsorte weiß, rosa oder kräftig rosa sein.
Gerippte Aglaonema

Diese Pflanze ist die niedrigste aller tropischen Aglaonema-Arten. Ihr Stängel liegt dicht am Boden an, von ihm gehen kurze Blattstiele mit dichten Blättern ab. Die Blätter sind länglich (20–25 cm lang), dunkelgrün, mit einer deutlich ausgeprägten Längsader. Auf der gesamten Blattoberfläche befinden sich unregelmäßige weiße Einsprengsel und Striche. Die Blüten der gerippten Aglaonema sind weiß, mit einem langen Staubblatt und einem trichterförmigen Hochblatt darum.
Kurzhüllige Aglaonema
Der Stängel dieser Art kriecht wie bei der gerippten Aglaonema über oder unter der Erde. Das Laub ist dicht, die Blätter sind glatt, leuchtend grün und haben nur eine zentrale Mittelader. Die Blüten sind gleich wie bei der gerippten Aglaonema.
Aglaonema Maria
Dies ist ein mittelgroßer Strauch (bis zu 50–60 cm hoch) mit einer leuchtend grün-weißen Färbung, die Blätter sind lang und dicht. Dies ist eine ideale Art für diejenigen, die nicht gewohnt sind, Zimmerpflanzen zu pflegen, aber ihr Haus mit lebendigem Grün füllen möchten. Diese Art ist auch häufig in Bürogebäuden anzutreffen, sowohl in Büroräumen als auch in Fluren. Die Aglaonema Maria liebt Schatten und verträgt künstliches Licht gut, wobei sie ihre Helligkeit und Attraktivität behält. Die Art ist feuchtigkeitsliebend, besondere Aufmerksamkeit sollte der Bewässerung während der Wachstumsperiode (Frühling–Sommer) gewidmet werden. Dennoch ist eine längere Trockenheit für die Pflanze nicht tödlich.
Gestreifte Aglaonema

Die Art bestätigt ihren Namen voll und ganz: Auf den grünen Blättern befinden sich ausgeprägte weiße Streifen, die von der Mittelrippe ausgehen. Manchmal gibt es Sorten mit rosa Blattadern.
Aglaonema Kreta
Diese Sorte gehört zu den roten Aglaonemen. Die Krone der jungen Pflanze ist satt rot gefärbt, aber mit zunehmendem Wachstum verwandeln sich die rosafarbenen Flecken in grüne (blassgrüne oder leuchtend grüne). Aglaonema Kreta gehört zu den anspruchsvollen Zimmerpflanzen, zumal sie selbst bei Einhaltung aller notwendigen Haltungsbedingungen langsam wächst. Eine unabdingbare Voraussetzung für die Entwicklung der Blüte ist eine gute Beleuchtung.
Aglaonema Friedmann (Gabriel, Cecil)
Das wichtigste äußere Merkmal dieser Art sind die länglichen, wellenförmigen Blätter. An ihrem ursprünglichen Standort (Tropen Südostasiens) kann die Aglaonema Friedmann eine Höhe von eineinhalb Metern erreichen. Unter Zimmerbedingungen überschreitet der Strauch in der Regel nicht die Marke von 50 cm. Das Laub hat eine grüne Farbe mit silbernem Schimmer. Die Blattränder haben einen dunkleren Halbton. Es können kleine Einsprengsel zu beobachten sein.
Aglaonema Butterfly

Aglaonema „Schmetterling“, die eine Unterart der roten Aglaonemen ist, hat ihren Namen von der bunten Färbung. Ihre länglichen Blätter mit spitzen Spitzen kombinieren Grüntöne, Rottöne und Hellgelbtöne. Die Blattadern sind immer rosa. Diese Farbpalette wird von jedem anders wahrgenommen: Manche mögen diese Farbenpracht, andere bevorzugen gedecktere Pflanzenfarben. Die Blüte der Sorte hat keinen dekorativen Wert.
Aglaonema Krause
Diese ziemlich große Sorte breitet sich weit aus und erfreut das Auge durch ihre Flauschigkeit. Auf dem dicken Stamm prangen dicht wachsende Blätter von bis zu 30 cm Länge in weiß-grüner Farbe (weiße Mitte und grüner Rand). Von der Mittelrippe gehen Streifen aus, die zu den Rändern hin verschwinden.
Aglaonema Superweiß
Die superweiße Aglaonema ist eine seltene und erstaunliche Sorte, die ihren Namen für das schneeweiß-pudrige Laub mit minimalen grünen Linien in Form einer Umrandung oder Mittelrippe erhielt. Die Pflanze wuchert nicht stark. Damit das Laub nicht gelb wird, hält man die Aglaonema besser auf der Sonnenseite des Hauses.
Aglaonema Weiße Lanze
Diese Art ist ebenfalls eine originelle Pflanze mit dichten, langen und dünnen Blättern mit einem dunkleren Rand, weshalb sie den Namen 'weißer Speer' erhielt. Der weiß-silberne Stängel wirkt vor dem grünen Laub kontrastreich und ungewöhnlich. Die Art stellt keine besonderen Anforderungen an Lichtverhältnisse und Bewässerungsregime.
Pflege der Aglaonema

Da die Aglaonema eine anspruchslose Pflanze ist, bereitet die Pflege keine großen Schwierigkeiten. Selbst unerfahrene Gärtner können sie gut gedeihen lassen. In der Natur blüht die Pflanze in den Sommermonaten, während Zimmerpflanzen von Spätherbst bis Ende Winter blühen. Die Blüten der Aglaonema haben keinen besonderen Zierwert; die Pflanze wird wegen ihres schönen, dichten Laubs geschätzt.
Beleuchtung
Da die meisten Aglaonema-Arten Schatten lieben, überleben sie sogar in Wohnungen oder anderen Räumen mit wenig Licht. Direkte Sonneneinstrahlung kann die Blätter verbrennen. Wenn die Blätter Muster aufweisen, sollten Sie die Pflanze an einem Ort mit indirektem Licht platzieren, da sonst die Musterung verschwindet. Alle anderen Arten können sogar in fensterlosen Räumen stehen. Der beste Standort für die Pflanze sind Fensterbänke, die nach Norden oder Westen zeigen. Im Sommer können Sie den Topf auch in den Hof stellen und unter das Blätterdach von Bäumen setzen. Achten Sie darauf, dass es keine Zugluft gibt.
Temperatur und Luftfeuchtigkeit
Die optimalen Temperaturbedingungen für die Aglaonema liegen zwischen 20 und 25 °C. Plötzliche Temperaturschwankungen sollten vermieden werden. Bei trockener Luft werden die Blätter gelb und rollen sich ein, während eine gute Feuchtigkeit für üppiges, grünes Laub sorgt. Wie bereits erwähnt, sollte es keine Zugluft geben, dennoch muss der Raum regelmäßig gut gelüftet werden. Auf den dichten, breiten Blättern sammelt sich im Laufe der Zeit Staub an, der abgewischt werden sollte. Im Handel sind spezielle Sprays für Blattglanz erhältlich, die jedoch von Gärtnern nicht empfohlen werden, da solche Mittel den Feuchtigkeitsaustausch behindern.
Bewässerung

Da die Aglaonema eine ursprüngliche Pflanze der südasiatischen Wälder ist, ist sie an regelmäßige tropische Regenfälle gewöhnt. Daher sollten Sie reichlich gießen. An einem schattigeren Standort kann die Bewässerung seltener erfolgen als in einem hellen Raum. Die Pflanze wird Sie mit üppigem Wachstum und Gesundheit belohnen, wenn das Wasser Zimmertemperatur hat (am besten gereinigt und mit niedrigem Härtegrad). Mit Beginn des Herbstes und Winters wird die Bewässerung seltener, die Erde sollte jedoch niemals völlig austrocknen.
Düngung und Nährstoffzugabe
Während der Wachstumsphase im Frühling und Sommer muss die Aglaonema gedüngt werden. Ist die Pflanze bereits ausgewachsen und gut entwickelt, kann alle drei Wochen gedüngt werden. Bei jungen Pflanzen erfolgt die Düngung alle sieben Tage. Die Düngemittel sollten in kleinen Portionen als Lösung zugegeben werden. Ergänzungsmittel sind in Fachgeschäften und im Internet erhältlich. Einziger Tipp: Bevorzugen Sie Dünger mit hohem Gehalt an stickstoffhaltigen Substanzen, Phosphor und Kalium. In der kalten Jahreszeit tritt eine langsame Wachstumsphase ein, sodass die Aglaonema nicht gedüngt werden muss.
Erde und Düngemittel
Wie bereits mehrfach erwähnt, ist die Aglaonema pflegeleicht. Sie stellt auch keine hohen Ansprüche an den Boden und wächst im Prinzip in jeder Erde. Ihr gut entwickeltes Wurzelsystem wurzelt gut ein, egal wo Sie die Pflanze einpflanzen. Dennoch gilt ein luftdurchlässiger, schwach saurer Laub- oder Rasenboden als optimales Substrat, der Wasser gut durchlässt und speichert. Wenn die Erde fest ist, fügen Sie etwas Torf und Flusssand hinzu – das macht den Boden lockerer. Übrigens gedeiht die Pflanze gut in künstlichen Medien ohne Erde (Hydrokulturen). Aglaonema mag weder zu enge noch zu breite Töpfe; entscheiden Sie sich für mittelgroße Behälter. Der Topf sollte außerdem Löcher zum Ablassen überschüssiger Flüssigkeit haben. Vergessen Sie nicht, eine halbe Stunde nach dem Gießen das angesammelte Wasser aus dem Untersetzer abzugießen.
Wie man Aglaonema anbaut. Vermehrungsmethoden

In ihrer natürlichen Umgebung vermehrt sich die Aglaonema durch Wurzelausläufer oder Selbstaussaat. In Innenräumen wird die Pflanze üblicherweise vegetativ vermehrt, da diese Methode die artspezifischen Merkmale der Mutterpflanze am besten erhält.
Vermehrung durch Teilung
Dies ist die einfachste Methode der Pflanzenvermehrung. Beim Umtopfen muss das Rhizom gut von der Erde gereinigt werden. Dies ist notwendig, um die Seitenausläufer mit Blattansätzen zu erkennen. Schneiden Sie diese vorsichtig ab und pflanzen Sie sie in einen separaten Topf. Diese Vermehrungsmethode schadet der Spender-Aglaonema nicht.
Vermehrung durch Stecklinge
Diese Vermehrungsmethode beinhaltet das Abschneiden der oberen Stecklinge, die dann senkrecht in lockere Erde gesteckt werden. Alternativ können Stecklinge, die unten am Stängel wachsen, abgeschnitten werden. Diese müssen jedoch waagerecht eingepflanzt werden, indem Sie die Knoten vorsichtig mit den Fingern nach unten in die Erde drücken. Die eingepflanzten Stecklinge mögen Wärme und Licht. Bei richtiger Pflege und Haltung werden Sie schon nach ein paar Wochen die ersten Triebe bemerken.
Anzucht aus Samen
Die gesammelten Samen sollten etwa ein halbes Jahr an einem trockenen Ort liegen, bevor sie ausgesät werden können. Nehmen Sie ein Gefäß mit gut angefeuchteter und nicht zu dichter Erde, säen Sie die Samen im Frühjahr aus und bedecken Sie die Erde mit Plastikfolie. Lüften und gießen Sie die Pflanze regelmäßig. Nach zwei Wochen bis einem Monat erscheinen die ersten Keimlinge, die dann in einzelne Töpfe umgesetzt werden können.
Umtopfen
Die Pflanze verträgt das Umpflanzen nicht sehr gut. Daher sollten Sie dies nur sehr selten tun (höchstens alle 4-5 Jahre), wenn der alte Topf zu eng geworden ist. Der optimale Zeitpunkt für das Umpflanzen ist das Frühjahr. Allerdings sollten Sie auf den Boden des neuen, von Ihnen gewählten Behälters kleine Ziegelbruchstücke oder zum Beispiel Kieselsteine legen. Vergessen Sie nicht, dass die Erde luftig sein sollte. Und reinigen Sie die Wurzeln nicht zu gründlich von der Erde, um sie nicht zu beschädigen. Sollten dennoch Verletzungen auftreten, schneiden Sie diese vorsichtig ab, nachdem Sie das Werkzeug mit einem Antiseptikum behandelt haben.
Damit das Laub der Aglaonema üppig, dicht und schön wächst, entfernen Sie beim Umpflanzen den oberen Teil des Busches. Diese Maßnahmen helfen der Pflanze, nicht im Wachstum zurückzubleiben. Die Schnittstelle sollte vorzugsweise mit Holzkohle oder einer speziellen Wachstumsstimulierungsmischung bestreut werden.
Welche Probleme treten bei der Aglaonema auf?
Trotz ihres hohen ästhetischen Wertes und ihrer Fähigkeit, die Luft zu reinigen, ist die Aglaonema keine völlig harmlose Pflanze. Ihre Blätter und Beeren enthalten Gift. Vergessen Sie daher nicht, bei der Arbeit mit der Pflanze Schutzhandschuhe zu tragen. Stellen Sie die Töpfe außerdem möglichst hoch auf, damit kleine Kinder und Haustiere nicht an sie herankommen.
Krankheiten und Schädlinge

Die Aglaonema ist von Natur aus eine starke und widerstandsfähige Pflanze, daher stellen Krankheiten und Schädlinge keine große Gefahr für sie dar. Zudem unterscheiden sich alle Krankheiten und Parasiten, die sich auf der Aglaonema ansiedeln können, nicht wesentlich von den üblichen und gut erforschten. Am häufigsten leidet die Pflanze unter Gelbfärbung, Flecken und Graufäule. Wenn die Blätter der Pflanze gelb und fleckig geworden sind, liegt die Ursache wahrscheinlich an einem hohen Chlorgehalt im Wasser. Kochen Sie das Wasser oder gießen Sie die Pflanze mit destilliertem Wasser.
Zu den am häufigsten vorkommenden Schädlingen zählen: die Gartenblattlaus, die Spinnmilbe und die Schmierläuse (Wolläuse). Die Spinnmilbe, die bei übermäßiger Trockenheit der Raumluft auftritt, bedeckt die Pflanze mit einem grauen Gespinst, was zum Absterben der Blätter führt. Um die Aglaonema von diesem Parasiten zu befreien, schneiden Sie die beschädigten Blätter ab und behandeln Sie die gesunden Blätter mit einem phosphororganischen Insektizid. Blattläuse und Schmierläuse führen ebenfalls zum Austrocknen und Absterben der Blätter. Das wirksamste Mittel gegen Blattläuse ist Pyrethrum. Schmierläuse verschwinden, wenn man die Stängel und Blätter mit einem Seifenlappen abwischt.
Die richtige Pflege der Aglaonema zu Hause

Die Aglaonema ist eine mehrjährige krautige oder halbstrauchige Pflanze aus Südostasien. Äußerlich handelt es sich um eine niedrige Pflanze von 30 bis 80 Zentimetern. Der Stängel ist aufrecht und kräftig. Die Blätter sitzen an kurzen Stielen, sind groß und dick. Der Anbau zu Hause ist bei entsprechender Pflege möglich.
Sie haben eine längliche oder ovale Form, die Farbpalette kann je nach Sorte von Weiß bis Rot reichen. Sie blüht mit einem Kolben, der sich schließlich in eine Beere verwandelt.
Der Saft und die Früchte der Aglaonema enthalten giftige Substanzen, die Verbrennungen auslösen und zu Vergiftungen führen können.
Pflege der Pflanze
Trotz ihrer relativen Anspruchslosigkeit gibt es dennoch Regeln, von denen Sie bei der Aufzucht der Pflanze besser nicht abweichen sollten.
Standort der Aglaonema
Mag keine direkte Sonneneinstrahlung, daher sollten Sie es nicht direktem Sonnenlicht aussetzen. Die optimale Variante ist Halbschatten oder diffuses Licht. Ein solcher Platz kann im Haus eine Fensterbank auf der Nordseite oder ein Beistelltisch sein, der einen Meter vom Fenster entfernt steht.
Luftfeuchtigkeit und Bewässerung
Die Blume muss reichlich und häufig gegossen werden, jedoch so, dass sich das Wasser nicht im Topf staut, da sonst die Wurzeln anfangen zu faulen. Vom Frühling bis zum Herbst wird mehrmals pro Woche gegossen. Sobald die oberste Schicht austrocknet, wird sofort Wasser hinzugegeben. Im Winter wird die Wassermenge um die Hälfte reduziert.
Das Gießwasser sollte abgestanden oder gefiltert sein, Zimmertemperatur haben oder 2-3 Grad wärmer sein.
Temperatur und Beleuchtung
Der Lichtbedarf hängt vollständig von der Sorte und Art der Pflanze ab. Aglaonemen mit hellen Blättern benötigen helles, diffuses Licht, während Exemplare mit dunkler Färbung Halbschatten gut vertragen.
Die Raumtemperatur für die Aglaonema sollte nicht unter 20 Grad fallen, da diese tropische Pflanze Wärme sehr liebt und sich in kühlen Bedingungen unwohl fühlt. Wichtig ist, plötzliche Temperaturschwankungen und Zugluft zu vermeiden.
Erde und Dünger
Sie fühlt sich in leichter und fruchtbarer Erde wohl. Um eine solche Mischung herzustellen, sind die folgenden Komponenten erforderlich:
- Lauberde.
- Torf.
- Sand.
Dies können Mineralien und organische Stoffe sein. Sie können im Wechsel alle zwei Wochen angewendet werden. Im Herbst verlangsamt sich das Wachstum der Pflanze, daher wird die Düngung auf einmal pro Monat reduziert. Im Winter kann auf Düngung verzichtet werden.
Dünger für die Aglaonema
Der richtige Topf
Die Aglaonema wird in niedrige, aber breite Töpfe gepflanzt. Dies hängt mit der Wurzelstruktur zusammen – sie sind kurz, aber verzweigt.
Am Boden des Topfes müssen sich auf jeden Fall mehrere Löcher für den Ablauf von überschüssigem Wasser befinden. Das Material kann beliebig sein, aber bevorzugt werden sollte Kunststoff, da sich dort am wenigsten Bakterien ansammeln.
Rückschnitt
Der Pflanzenbusch sollte von Zeit zu Zeit beschnitten werden, um ihn buschiger zu machen und ein gepflegtes Aussehen zu verleihen.
Alte und verlängerte Triebe werden auf die gewünschte Größe zurückgeschnitten, und die Schnittstellen werden mit Asche oder Baumwachs behandelt. An den geschnittenen Ästen erscheinen später neue Triebe.
Der Vorgang kann während der relativen Ruhephase der Pflanze durchgeführt werden, also von Mitte Sommer bis Herbst.
Krankheiten und Schädlinge
Falsche Haltungsbedingungen führen zu Krankheiten und begünstigen das Auftreten von Schädlingen.
Vergilbte Blätter mit weißen Flecken – das Ergebnis falscher Beleuchtung, insbesondere von Sonnenbrand. Die verbrannten Blätter können nicht gerettet werden und werden entfernt. Die Pflanze wird an einen anderen Ort gestellt, an dem die Sonne nicht so stark scheint.
Eingerollte Blätter – Einwirkung von Zugluft und niedrigen Temperaturen. Um die Situation zu beheben, sollte der Raum besser beheizt werden und die Fenster sollten nicht zum Lüften geöffnet werden, wo die Pflanze steht.
Verlangsamtes Wachstum – deutet auf falsches Gießen hin. Das Wasser sollte nicht hart und kalt sein, sonst stirbt die Blume ab. Zitronensaft kann das Wasser enthärten.
Fäulnis an den Wurzeln – übermäßiges Gießen kann zur Fäulnis führen. Bei solchen Symptomen wird die Blume in neue Erde mit einer guten Drainageschicht umgetopft.
Wurzelschildlaus – ein Schädling, der das Wurzelsystem befällt. Bekämpft werden kann er durch Umtopfen und Behandlung der Wurzeln mit einer Seifenlösung.
Besonderheiten der saisonalen Pflege
Von Mitte Herbst bis Ende Winter fällt die Pflanze in eine Ruheperiode, wenn die Raumtemperatur auf 20 Grad fällt. In diesem Fall sollten das Gießen und die Düngermenge erheblich reduziert werden.
Vermehrungsmethoden
Die Blume vermehrt sich auf verschiedene Weise, nämlich durch Samen, Blatt, Teilung und Stecklinge.
Durch Samen
Um eine Aglaonema aus Samen zu ziehen, müssen Setzlinge ausgesät werden. Zu Hause ist es schwierig, auf diese Weise eine Pflanze zu erhalten, da für die Keimung besondere Bedingungen erforderlich sind.
Die Samen werden in Kisten mit fruchtbarer Erde ausgesät und mit Folie abgedeckt, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen.
Die Setzlinge werden bei einer Temperatur von nicht unter 23 Grad gehalten, täglich besprüht und zum Lüften geöffnet. Sobald Blättchen erscheinen, werden die Jungpflanzen in einzelne Gefäße pikiert.
Früchte mit Samen der Aglaonema
Teilung des Busches
Diese Maßnahme wird während des Umtopfens im Frühjahr durchgeführt. Ein dichter, ausgewachsener Busch wird in mehrere kleine Teile geteilt und einzeln in vorbereitete Erde gepflanzt.
Reichlich gießen und mit organischen und mineralischen Düngemitteln versorgen.
Stecklingsvermehrung
Durch Stecklinge vermehrt man, wenn an der Blume Seitentriebe erscheinen. Diese werden mit einem scharfen und desinfizierten Messer abgeschnitten. Die Größe des Stecklings sollte nicht weniger als 10 Zentimeter betragen. Die Schnittstelle wird mit Kohle behandelt und einige Stunden getrocknet. Dann wird der Steckling in eine Sand-Torf-Mischung gesetzt, mit Folie abgedeckt und an einen warmen Ort gestellt.
Durch Blatt
Falls die Methode der Stecklingsvermehrung nicht geeignet ist, kann man die Pflanze durch ein Blatt vermehren. Es wird abgeschnitten und für einige Tage in Wasser gelegt oder mit einer Flüssigkeit zur Förderung des Wurzelwachstums behandelt.
Danach wird das Blatt in ein Substrat aus Sand und Torf zu gleichen Teilen gelegt und an einen warmen Ort gestellt. Nach ein paar Wochen sollte das Blatt Wurzeln bilden.
Probleme: Tröpfchen, braune Flecken – Ursachen und Lösungen
Manchmal verändern sich die Blätter der Pflanze bei falscher Pflege, und die Pflanze verliert ihre frühere Zierde.
Wenn auf den Blättern Tröpfchen erscheinen, deutet dies darauf hin, dass die Pflanze unter übermäßiger Feuchtigkeit leidet und beginnt, selbstständig überschüssiges Wasser loszuwerden.
Um dies zu vermeiden, sollte man die Bewässerung sofort reduzieren oder vorübergehend ganz einstellen und die Pflege verbessern. Ähnliche Symptome können auch bei einem Überschuss an Stickstoff in Düngemitteln auftreten. Daher sollte man auch diese vorübergehend reduzieren.
Ein weiteres häufiges Problem sind braune Flecken auf den Blättern. Dies ist ein Zeichen für deutliche Unterkühlung, die mit der Lufttemperatur und auch mit dem Gießen mit kaltem Wasser zusammenhängt. Bei solchen Symptomen sollte man die Pflanze sofort an einen warmen Ort stellen und das Gießwasser erwärmen.
Herkunft der Blume
Der Name der Blume entstand aus der Verschmelzung der Wörter «aglos» und «nema», was aus dem Griechischen übersetzt «glänzender Faden» bedeutet. Die Pflanze wurde erstmals im 19. Jahrhundert auf den Philippinen von einem Geistlichen entdeckt und beschrieben.
Als Heimat der Pflanze gelten heute nicht nur die Philippinen, sondern auch die Inseln des Indischen und Pazifischen Ozeans sowie die Tropen in Südostasien.
Chinesischer immergrüner Baum
Die Pflanze Aglaonema gehört zur Familie der immergrünen krautigen Pflanzen. Das ganze Jahr über hat der Busch eine leuchtende Farbe und eine üppige Blätterkrone. Und der zweite englische Name «Chinese evergreen» wird genau so übersetzt – immergrüne chinesische Pflanze.
Wie man sie buschiger macht
An abgeschnittenen Trieben wachsen schnell neue Triebe nach. Genau diese können der Pflanze die gewünschte Fülle und Verzweigung verleihen. Der Vorgang kann von Sommer bis Herbst durchgeführt werden, sowie wenn lange und unschöne Triebe nachwachsen.
Blüte
Die Pflanze lockt Pflanzenliebhaber mit ihren ungewöhnlichen und leuchtenden Blättern an, aber unter guten Wachstumsbedingungen kann sie mit einer jährlichen Blüte beschenken. Die Blütenstände sind jedoch unscheinbar. Es sind kleine weiße Kolben, die nach der Blüte rote Beeren bilden. Der Blühbeginn ist die Mitte des Sommers.
Aglaonema ist eine anspruchslose und schöne Pflanze für alle Blumenliebhaber. Und das leuchtende Grün kann die Luft reinigen und für den menschlichen Körper schädliche Formaldehyde absorbieren.
2>Aglaonema
Aglaonema ist eine Zimmerpflanze, die zur Familie der Aronstabgewächse gehört, zu der auch Monstera, Anthurium, Dieffenbachia und andere zählen. Der Name Aglaonema entstand aus der Verschmelzung zweier griechischer Wörter, von denen eines „prächtig, leuchtend“ bedeutet und das andere als „Faden, Staubblatt“ übersetzt wird.
In der Natur kommt Aglaonema in den feuchten Tropenwäldern Südostasiens vor.
Derzeit wird Aglaonema von Pflanzenliebhabern nicht gebührend geschätzt. Sie gedeiht auch unter ungünstigen Bedingungen hervorragend und kann bei Feuchtigkeits- und Lichtmangel überleben. Aglaonema kann durchaus zu den anspruchslosesten Zimmerpflanzen gezählt werden, für deren Kultivierung keine besonderen Bedingungen erforderlich sind.
[!] Allerdings sollte man nicht vergessen, dass Aglaonema wie viele Vertreter der Aronstabgewächse zu den Pflanzen gehört, die geringe Mengen giftiger Substanzen enthalten. Beachten Sie bei der Pflege von Aglaonema stets die Sicherheitsmaßnahmen. Platzieren Sie die Pflanze außerhalb der Reichweite von Kindern und Tieren.
Aglaonema ist eine nicht sehr große Pflanze, und je kleiner sie ist, desto besser und attraktiver sieht sie aus. Aglaonema hat lanzettförmige, anmutig herabhängende Blätter, die eine Länge von 12–16 Zentimetern erreichen können. Ihr Aussehen können sie nur bei starker winterlicher Kälte oder wenn der Pflanze Nährstoffe fehlen, verlieren.
Sehr schön sieht Aglaonema auch in Mischpflanzungen (als Begleiter für andere Pflanzen) aus. Ihre Blätter kontrastieren stark und heben sich vom Hintergrund ab.
Aglaonema-Arten
Mittlerweile wurde eine recht große Anzahl von Aglaonema-Sorten gezüchtet, die sich speziell für die Zimmerkultur eignen. Insgesamt lassen sich alle Sorten grob in drei Unterarten einteilen:
- niedrig wachsende (Höhe der ausgewachsenen Pflanze nicht über 30 cm)
- mittelgroße (Höhe der ausgewachsenen Pflanze nicht über 40 cm)
- hochwüchsige (Höhe der ausgewachsenen Pflanze beginnt bei 40–50 cm)
Die beliebteste Aglaonema-Sorte ist Aglaonema 'Silver Queen' (lat. Aglaonema commutatum 'Silver Queen'). Diese Art hat auf den grünen Blättern ein silbermarmoriertes Muster. Gelegentlich erscheinen weiße oder gelbliche Blüten. Nach der Blüte bilden sich kleine Beeren, die nach der Reife einen roten Farbton annehmen und an Preiselbeeren erinnern. Aglaonema wächst auch gut in Hydrokultur.
Aglaonema 'Silver Queen'
Als Pendant zur Silver Queen gibt es auch Aglaonema 'Silver King' (lat. Aglaonema commutatum 'Silver King'). Dies ist eine niedriger wachsende Art, deren Blätter fast vollständig grau-silbern gefärbt sind.
Eine der schattentolerantesten Sorten ist Aglaonema modestum (lat. Aglaonema modestum). Die Blätter von Aglaonema modestum weisen kaum Farbübergänge auf und sind leuchtend grün gefärbt, die Blattoberfläche ist glänzend.
Aglaonema roebelinii (lat. Aglaonema roebelinii) zeichnet sich durch silbrig-grüne Blätter aus, die zu einem kompakten, buschigen Büschel zusammengefasst sind.
Die Blattfärbung der gerippten Aglaonema (lat. Aglaonema costatum) ist sehr ungewöhnlich: Auf dem dunkelgrünen Hintergrund hebt sich die hellgraue Mittelrippe ab. Die restliche Blattoberfläche ist mit grauen Strichen in chaotischer Anordnung gefüllt.
Dies ist nur eine unvollständige Liste der beliebtesten Aglaonema-Sorten. Tatsächlich gibt es viel mehr, und jedes Jahr züchten Züchter immer neue Arten.
Pflege der Aglaonema
Wie bereits erwähnt, ist die Aglaonema eine sehr anspruchslose Pflanze. Dennoch gibt es einige Pflegeregeln. Worin bestehen diese?
Beleuchtung
Besondere Anforderungen an die Beleuchtung gibt es nicht. Die Aglaonema kann sowohl an Ost- und Westfenstern als auch an Nordfenstern platziert werden. Die einzige Ausnahme sind wohl Fenster nach Süden, denn in der Natur ist die Aglaonema unter dem Schatten des tropischen Waldes sicher vor direkter Sonneneinstrahlung verborgen.
Die Aglaonema kann auch erfolgreich als Büropflanze verwendet werden, abseits von natürlichen Lichtquellen; die vorhandene künstliche Beleuchtung im Raum reicht völlig aus.
Temperatur
Im Winter sollte die Temperatur etwa 15 Grad betragen, obwohl die Pflanze auch einen Rückgang auf 10 Grad verträgt, sofern die Luft trocken ist. Im Sommer sollten zu hohe Temperaturen vermieden werden, Hitze ist schädlich für die Aglaonema. Der optimale Bereich liegt bei 20–26 Grad Celsius.
Gießen, Düngen, Erde
Im Sommer kann die Pflanze etwa zweimal pro Woche gegossen werden, seltener, wenn es im Raum kühl genug ist. Die Aglaonema sollte von oben gegossen werden, damit überschüssige Flüssigkeit in den Untersetzer läuft. Das im Untersetzer gesammelte Wasser muss unbedingt ausgegossen werden, um Wurzelfäule zu vermeiden.
Im Sommer kann die Pflanze etwa zweimal pro Woche mit einer Sprühflasche besprüht werden; ab und zu ist auch eine kühle Dusche nicht verkehrt. Im Winter hingegen sollte die Aglaonema besser gar nicht besprüht werden.
Die Pflanze sollte besser mit einem feuchten Schwamm gereinigt werden, und im Sommer mit einem feinmaschigen Zerstäuber mit warmem Wasser (also Zimmertemperatur) besprüht werden. Die Verwendung von speziellen Politur- und Reinigungsmitteln wird nicht empfohlen.
Im Frühling und Sommer, während der aktiven Wachstumsphase, sollte die Pflanze alle zwei Wochen mit Dünger für Zimmerpflanzen gedüngt werden. Diese sind gemäß der Anweisung auf der Verpackung oder zur Hälfte verdünnt anzuwenden.
Wenn die Blätter der Aglaonema hängen, benötigt die Pflanze höchstwahrscheinlich Nährstoffe. In diesem Fall sollte die Pflanze gedüngt werden und Stützen unter die Blätter gestellt werden, bis sie wieder an Kraft gewinnen.
Die Aglaonema stellt keine hohen Ansprüche an die Erde. Es kann universelle nährstoffreiche Erde verwendet werden. Von den speziellen Erdmischungen eignen sich Erde für Dracaena oder Erde für Ficus gut.
Umtopfen, Vermehrung
Jedes Frühjahr wird empfohlen, die Aglaonema umzutopfen. Dabei ist ein neuer Topf nicht so wichtig wie lockere Erde. Daher sollte die Erde beim Umtopfen nicht zu fest mit den Händen gedrückt werden.
Wie vermehrt man die Aglaonema?
Der einfachste Weg ist, im Frühjahr junge unterirdische Triebe abzutrennen, die mehrere junge Blätter enthalten. Dabei ist es wichtig, vorher sicherzustellen, dass jeder Pflanzenteil gute Wurzeln hat. Beim Umtopfen muss die Pflanze warm gehalten werden (bis zu 21 Grad), bis die junge Aglaonema angewachsen ist und aktiv zu wachsen beginnt.
Die Aussaat von Samen ist aufwändiger und eignet sich eher für Züchter.
Krankheiten und Schädlinge
Die Aglaonema ist nahezu nicht anfällig für Krankheiten. Von den Schädlingen sind Schildläuse, Spinnmilben und Blattläuse am gefährlichsten. Rechtzeitiges Erkennen des Befalls und die Bekämpfung mit modernen Insektiziden befreien Ihren grünen Liebling dauerhaft von Parasiten.
Die Aglaonema ist eine prächtige und ein wenig gefährliche Schönheit, die Sie mit ihrer Schönheit und ihrem üppigen Laub sicherlich erfreuen wird.
Die Heimat der Aglaonema ist Indien, jedoch wird die Pflanze auch in unserem Land erfolgreich angebaut. Die Aglaonema ist eine immergrüne Pflanze mit großen grünen Blättern. Äußerlich ähnelt sie der Dieffenbachia, unterscheidet sich aber durch eine stärkere Buschigkeit und eine längere Blütezeit. Die Blüten der Aglaonema sind klein, hellgelb und in kolbenartigen Blütenständen angeordnet.

Die Pflanze ist pflegeleicht, aber um möglichst lange das frische Grün der Blätter und die Schönheit der Blüten der Aglaonema zu genießen, müssen optimale Haltungsbedingungen geschaffen werden. Das ist nicht schwierig, es ist lediglich wichtig, ein geeignetes Mikroklima, einen geeigneten Bewässerungsrhythmus und Umtopfen zu gewährleisten.
Sorten der Aglaonema und Fotos
Es lassen sich mehrere Sorten der Pflanze unterscheiden. Darunter:
- Aglaonema Skromnaja. Die Pflanze zeichnet sich durch geringe Größe (erreicht eine Höhe von maximal 25 cm) und eine relativ langsame Wachstums- und Entwicklungsrate aus (pro Jahr bekommt die Pflanze nicht mehr als 5-6 Blätter).
- Aglaonema Maria Christina. Die Pflanze hat große, nach außen gebogene Blätter von silbrig-grauer Farbe. Die Pflanze ist recht hoch und kann eine Höhe von 70 cm erreichen. Die Aglaonema dieser Art ist pflegeleicht und verträgt schattige Standorte gut.
- Aglaonema Perementschiwaja. Eine schöne und lebhafte Pflanze mit großen, dunkelgrünen, glänzenden, ovalen Blättern. Der Stamm der Pflanze ist gerade und erreicht eine Höhe von 70 cm. Für den Anbau eignen sich Räume mit diffusem Licht gut; die Aglaonema Perementschiwaja verträgt direkte Sonneneinstrahlung schlecht (die Blätter verlieren ihren Glanz und werden trocken).
- Aglaonema Silver Queen. Diese Art der Aglaonema ist die anspruchsloseste und daher die am weitesten verbreitete unter Hobbygärtnern. Die Pflanze hat kleine, längliche Blätter. Die Blattoberseite ist silbrig mit kleinen grünen Einschlüssen, die Unterseite hellgrün. Unter günstigen Bedingungen kann die Pflanze bis zu 150 cm lang werden.
- Aglaonema Kreta (rote Aglaonema) – eine kompakte Pflanze (ca. 30 cm hoch) mit leuchtend rot-grün gefärbten Blättern.








Wie pflegt man eine Aglaonema zu Hause

Die optimale Temperatur für Aglaonema liegt zwischen +16 und +25 Grad
Zunächst müssen Sie den richtigen Standort für den Topf mit der Pflanze bestimmen. Aglaonema bevorzugt einen leicht schattigen Platz mit indirektem Licht. Stellen Sie den Topf nicht direkt in die Sonne, da dies die Blätter negativ beeinflussen kann.
Auch die Temperatur ist wichtig. Je nach Jahreszeit liegt die optimale Temperatur für Aglaonema zwischen +16 und +25 Grad. Schützen Sie die Pflanze vor Zugluft und plötzlichen Temperaturschwankungen. Aglaonema liebt feuchte Luft. Unter solchen Bedingungen werden ihre Blätter leuchtender, größer und glänzender.
Wie gießt man Aglaonema? Die Pflanze liebt gut durchfeuchtete Erde. Daher sollte sie recht häufig gegossen werden. Die Häufigkeit und Menge des Gießens hängt jedoch von den Haltungsbedingungen ab. Je dunkler und kühler der Standort, desto weniger Wasser benötigt die Pflanze. Besonders wichtig ist die Wasserqualität. Verwenden Sie am besten abgekochtes, gut abgestandenes Wasser mit Zimmertemperatur oder 1–3 Grad wärmer. Der Zustand der Blätter zeigt, ob die Bewässerung richtig ist. Wenn sie trocken und runzlig werden, erhöhen Sie die Wassermenge. Wenn die Blätter der Aglaonema gelb werden und Flecken bekommen, wechseln Sie das Wasser, da es möglicherweise zu viel Chlor enthält.

Warum trocknen und kräuseln sich die Blätter der Calathea? Lesen Sie unbedingt unseren Artikel dazu.
Wie man Aglaonema umtopft
Aglaonema wächst recht langsam, daher muss sie nicht allzu oft umgetopft werden. Junge Pflanzen benötigen einmal im Jahr ein neues Gefäß, ältere alle 3–4 Jahre. Die beste Zeit für das Umtopfen ist das späte Frühjahr. Wählen Sie einen breiten Topf, der etwas größer als der vorherige ist. Zur Erde: Eine Mischung aus Laub- und Humuserde, Sand, Torf und Holzkohle ist ideal.
Vermehrung der Aglaonema

Eine der einfachsten Methoden zur Vermehrung der Aglaonema ist die Stecklingsvermehrung.
Eines der einfachsten und gebräuchlichsten Verfahren zur Vermehrung von Aglaonema ist die Stecklingsvermehrung. Diese Methode ermöglicht es Ihnen nicht nur, mehrere einzelne eigenständige Pflanzen zu erhalten, sondern auch das Erscheinungsbild der Mutterpflanze zu verbessern und die Aglaonema buschiger zu machen. Für die Vermehrung schneiden Sie die Spitze des Pflanzenstängels ab und teilen sie in mehrere Abschnitte von 8-9 cm Länge. Jeder Abschnitt muss Blätter haben. Die Schnittflächen jedes Stecklings behandeln Sie mit Holzkohle, danach pflanzen Sie die Stecklinge in eine Mischung aus Sand und Torf. Nach 3 Wochen bilden sich an den Stecklingen Wurzeln, was bedeutet, dass die Pflanzen bereit sind, in einzelne Töpfe umgetopft zu werden.
Aglaonema kann auch durch Samen vermehrt werden. Dazu müssen Sie den Samen aus dem Blütenstand entnehmen, ihn gründlich waschen, in eine Sand-Torf-Mischung säen und an einen warmen Ort stellen. Die Samen müssen gründlich gegossen werden, und sobald die ersten Keimlinge mit Blättern erscheinen, können die Pflanzen in Töpfe gesetzt werden.
Krankheiten der Aglaonema
Falsche Pflege und ungeeignete Haltungsbedingungen wirken sich sofort auf die Gesundheit der Pflanze und ihr Aussehen aus. Wenn die Blätter der Aglaonema eine untypische Farbe (z. B. braun) und Form annehmen, kann dies auf Feuchtigkeitsmangel hinweisen, also auf zu trockene Erde und unzureichende Luftfeuchtigkeit. Sie müssen die Häufigkeit und Intensität des Gießens erhöhen.
Wenn die Blätter gelb werden, achten Sie auf die Qualität des Wassers, mit dem Sie die Pflanze gießen. Höchstwahrscheinlich enthält das Wasser einen erhöhten Anteil an Chlor und anderen schädlichen Verunreinigungen. Die Blätter werden auch aus einem anderen Grund gelb – bei Lichtmangel. Wenn jedoch zu viel Licht vorhanden ist, werden die Blätter der Aglaonema trocken und stumpf.

Wenn die Blätter der Aglaonema gelb werden, kann das bedeuten, dass das Wasser viel Chlor enthält.
Manchmal können Sie auf der Blattoberfläche einen grauen Belag bemerken. Ursache kann eine niedrige Lufttemperatur oder schlechte Belüftung sein. Um das Problem zu beheben, müssen Sie den Raum häufiger lüften und dabei Zugluft vermeiden.
Auch verschiedene Schädlinge haben einen negativen Einfluss auf das Aussehen und die Gesundheit der Pflanze:
- Spinnmilben treten bei übermäßig trockener Luft auf. Auf den Blättern und dem Stängel der Pflanze erscheint ein spezifisches graues Spinnennetz, die Blätter werden stumpfer, welk und können abfallen. Um die Pflanze zu heilen, müssen Sie alle befallenen Blätter entfernen und sie mit Actellic behandeln.
- Wollläuse befallen die Blätter der Pflanze. Sie trocknen aus, nehmen eine uncharakteristische Form an, die Pflanze stirbt mit der Zeit ab. Um den Schädling zu entfernen, müssen Sie die Pflanze mit einer Seifenlösung behandeln. Bei starkem Befall hilft die Verwendung von Karbofos.
- Blattläuse schädigen die Unterseite der Blätter sowie die jungen Triebe der Aglaonema. Dadurch trocknet die Pflanze aus und stirbt ab. Um die Blattläuse zu vernichten, müssen Sie die Pflanze mit einer Pyrethrum-Lösung behandeln.

Wie können Sie die Zimmerpflanze Nephrolepis richtig umtopfen? Die Antwort finden Sie hier.
Die Aglaonema im Haus zu kultivieren ist sehr einfach, da die Pflanze sehr pflegeleicht ist. Dennoch müssen Sie ihr möglichst komfortable Bedingungen bieten. In diesem Fall können Sie die Schönheit ihrer Blätter und Blüten genießen.
Möchten Sie mehr über diese Pflanze erfahren, dann sollten Sie sich auch das Video ansehen.