«Die Zwiebelfliege schadet den Zwiebeln im Larvenstadium. Die Weibchen legen ihre Eier am Zwiebelansatz, an den grünen Blättern oder im angrenzenden Boden. Nach drei bis acht Tagen schlüpfen aus den Eiern gefräßige Larven, die in die Zwiebel eindringen, Gänge fressen, beginnend am Zwiebelboden», erklärte die Züchterin, Kandidatin der Agrarwissenschaften, Valentina Kokoreva.
Ein massiver Befall führt zur Bildung großer Hohlräume, zum Verrotten der Zwiebel und zu einem unangenehmen Geruch, wodurch sie für den Verzehr oder die weitere Pflanzung ungeeignet wird.
Die größte Gefahr geht von der ersten Generation der Fliege aus, die die Zwiebeln während des aktiven Wachstums angreift.
Einen Befall erkennt man an mehreren Anzeichen:
- Welken und Vergilben der Blätter (insbesondere der Spitzen),
- Erweichen und Vergilben der Zwiebel,
- einem unangenehmen fauligen Geruch der Pflanze,
- einem deutlichen Vorhandensein von fliegenden Fliegen über den Pflanzungen.
Und je früher die Gärtner mit der Bekämpfung der Zwiebelfliege beginnen, desto besser.
«Mischen Sie in fünf Litern Wasser zwei Esslöffel Ammoniak und ebenso viel Salz. Gründlich umrühren und die Zwiebeln an der Wurzel wässern», bemerkte die Expertin.
Übrigens sind viele Gärtner überzeugt, dass die Zwiebeln gerade dank der Salzlösung süß werden.
Bei massivem Befall durch die Möhrenfliege muss man auf Insektizide zurückgreifen, wie «Aktara», «Confidor Extra», «Biotlin Bau» oder deren Analoga. Eine zweimalige Behandlung, abgestimmt auf die Flugzeit der Fliege, ist am effektivsten, da die jungen Larven am anfälligsten sind. Die erste Spritzung wird während der Massenblüte des Löwenzahns empfohlen, die zweite fünf bis sechs Wochen später. Befolgen Sie strikt die Anleitung, um die Umwelt und die Gesundheit zu schonen.