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Beleuchtung für Zimmerpflanzen — wie organisiert man das richtige Licht? 80 Fotos mit frischen Lösungen!
Jeder von uns hat Zimmerpflanzen im Haus, die dazu beitragen, unserem Interieur eine wohnliche Note zu verleihen.
Heute gibt es eine ganze Reihe verschiedener Arten von lebenden Pflanzen im Angebot. Sie unterscheiden sich in Form und Größe. Jede Art erfordert bestimmte Haltungsbedingungen.

Einige benötigen viel Licht, andere hingegen nur minimales.
Unzureichende Beleuchtung kann zum vorzeitigen Absterben der kultivierten Art führen. Eine alternative Lösung für dieses Problem ist die zusätzliche Beleuchtung für Zimmerpflanzen.

Es ist zu beachten, dass der Beleuchtungsprozess nicht zu intensiv sein sollte. Hier ist die normale Zufuhr wichtig.

- Hauptmerkmale unzureichender Beleuchtung
- Wie wählen Sie?
- Installation
- Foto der Beleuchtung für Zimmerpflanzen
Hauptmerkmale unzureichender Beleuchtung
Bei unzureichender Sonneneinstrahlung beginnt die Pflanze schnell ihr Aussehen zu verändern. Die Blätter bekommen eine weniger gesättigte Farbe und fallen manchmal einfach ab. In einigen Fällen können runde Flecken auf der Blattoberfläche auftreten.

Die Blüte nimmt deutlich an Höhe zu. Der Stängel wird dünn und leblos.

Bei Auftreten eines dieser Symptome ist der Standort auf der Fensterbank zu ändern.

Zur schnellen Erholung der Pflanze kann eine zusätzliche Lichtquelle installiert werden. Wie gestaltet man die Beleuchtung für Zimmerpflanzen? Es ist ganz einfach.
p>Dafür wird benötigt:
- LED-Streifen;
- eine Tisch- oder Standleuchte, die für Zimmerpflanzen entwickelt wurde.

Zur Normalisierung des Lebensprozesses von Pflanzen gibt es spezielle Arten von Lampenbeleuchtung.

Für jede Art muss die entsprechende Intensität der künstlichen Strahlung gewählt werden. Auf dem Foto der Beleuchtung von Zimmerpflanzen sind verschiedene Konstruktionen abgebildet.

Tropische Arten benötigen leistungsstärkere Geräte. Was Zimmerveilchen und Orchideen betrifft, so reicht ihnen ein geringer Lichtstrom. Solche Geräte verfügen über mehrere Modi zur Simulation von Sonneneinstrahlung.
Wie wählen?
Bei der Auswahl einer zusätzlichen Beleuchtung wird empfohlen, sehr sorgfältig vorzugehen. Eine universelle Option für die meisten Arten ist ultraviolette Strahlung.
p>Das Wichtigste dabei ist, die am besten geeignete Intensität der Lichtstrahlen für die meisten Arten zu wählen.

In Fachabteilungen gibt es eine große Auswahl an LED-Streifen mit wechselnden Lichtstrahlen. Hier wird eine maximale Nachahmung der Sonneneinstrahlung erzeugt. Der Betrieb einer solchen Lampe kann über einen recht langen Zeitraum erfolgen.



Im Falle einer Fehlfunktion einer solchen Beleuchtung kann das defekte Element leicht ausgetauscht werden. Dies betrifft sowohl ein ganzes Segment als auch einzelne Teile davon. Der LED-Streifen wird fest auf jeder Oberfläche fixiert.

Um elektrische Energie zu sparen, wurden Leuchtstofflampen entwickelt. Sie haben ein minimales Gewicht und eine einfache Konstruktion.

Die Glühlampe eignet sich auch zur Beleuchtung von Zimmerpflanzen. Der einzige Nachteil eines solchen Geräts ist sein übermäßiger Stromverbrauch.
p>Die kostengünstigste Option bleibt dennoch das LED-Band oder eine Tischleuchte mit einer energiesparenden Glühbirne. Diese Bauarten können in der Dunkelheit eine optimale Lichtzufuhr aufrechterhalten.

Installation
Bei der Schaffung einer künstlichen Lichtquelle muss man über deren Standort nachdenken. Eine falsche Zufuhr von Lichtstrahlen kann der Zimmerpflanze ernsthafte Probleme bereiten.


Beim Befestigen oder Installieren des Geräts wird empfohlen, den maximalen Abstand vom Topf zur Lampe zu berücksichtigen. In diesem Fall kann man sich an 30 cm halten.

Wenn auf der Blattoberfläche Verbrennungen oder helle Flecken auftreten, muss der Lichtabstand vergrößert werden. Eine gleichmäßige Streuung hilft den Zimmerpflanzen, ein schönes Aussehen zu erhalten.
Beleuchtung für Zimmerpflanzen herstellen
Wozu wird das benötigt?
Bevor Sie mit der Arbeit beginnen, sollten Sie bedenken, dass nicht alle Blumen viel Licht mögen. Aber die Zusatzbeleuchtung bietet folgende Vorteile:
- ermöglicht es, die Blumen vollständig zu beleuchten, wodurch sie gleichmäßig wachsen, ohne in die Höhe zu schießen oder sich zu verändern;
- ermöglicht der Pflanze eine korrekte Entwicklung bis zum adulten Stadium;
- verlängert die Tageslichtdauer.
Das Hauptmerkmal des zusätzlichen Lichts ist seine Annäherung an das natürliche Sonnenspektrum.
Womit beginnen?
In der Wohnung sollten die Pflanzen so platziert werden, dass sie ausreichend Licht erhalten. Wenn es nur wenige solche Plätze gibt, verwendet man spezielle Lampen. Über die Auswahl der richtigen Lampen für Pflanzen haben wir bereits in einem separaten Artikel berichtet. Die Zusatzbeleuchtung für Blumen selbst zu bauen ist sehr einfach. Dazu benötigen Sie:
- Bereiten Sie einen Platz vor, an dem sich die Blumen und die Beleuchtung befinden werden. Dies kann an mehreren Orten erfolgen. Zum Beispiel auf der Fensterbank, am Fenster, auf einem Ständer oder einem Regal.
- Konstruieren Sie Halterungen für die Beleuchtungselemente.
- Verlegen Sie die Verkabelung zu den Leuchten, um sie an das Stromnetz anzuschließen.
Leuchten auswählen
Der wichtigste Schritt ist die Auswahl der Beleuchtungsgeräte. Für die Beleuchtung der heimischen Flora im Raum müssen die Lampen sorgfältig ausgewählt werden. Für Zimmerpflanzen gilt sichtbares Licht (Tageslichtspektrum) als am besten geeignet. Seine Position auf der Skala ist im folgenden Bild dargestellt:

Es liegt zwischen ultravioletter und infraroter Strahlung. Die Lampen können ein Licht erzeugen, das der natürlichen Beleuchtung nahe kommt.
LED-Beleuchtung erfreut sich großer Beliebtheit. LEDs sind Materialien, die in der modernen Welt nicht nur in der Produktion, sondern auch im Haushalt aktiv eingesetzt werden. Ein LED-Streifen macht sich gut in Regalen, erwärmt dabei nicht die Luft und kann dennoch eine große Fläche beleuchten.
Zu den Vorteilen von LED-Streifen und -Lampen für die Pflanzenbeleuchtung gehören:
- Schaffung einer idealen Beleuchtung für Pflanzen, die zwei wichtige Spektren – Blau und Rot – vereint;
- Eine LED-Lampe liefert ausreichend Licht für die Beleuchtung und das Wachstum der Pflanzen und verbraucht dabei wenig Strom;
- Die Kosten für LEDs amortisieren sich in kurzer Zeit;
- LED-Produkte sind leicht und einfach zu installieren und erfordern bei der Nutzung keine besonderen Kenntnisse.

Die Verwendung einer Lampe erfordert den Kauf eines speziellen Leuchtmittels, in das sie eingeschraubt wird. Bei einem LED-Streifen ist alles viel einfacher: Er wird dank seiner Klebeschicht an jedem Möbelstück, auf dem die Pflanzen stehen, oder direkt an der Wand befestigt.
Um eine Lampe für die Pflanzenbeleuchtung in der Wohnung herzustellen, sind keine besonderen Kenntnisse oder Fähigkeiten erforderlich. Sie lässt sich leicht mit folgenden Elementen herstellen:
- LEDs (vorzugsweise mit blauem und rotem Leuchten, das Pflanzen lieben);
- Wärmeleitpaste oder Wärmeleitkleber; die zweite Variante ist teurer;
- Unterlage für das Produkt; als Basis kann jedes verfügbare Material dienen: ein Möbelprofil, ein Lineal oder ein Stück Aluminium;
- Zur Stromstabilisierung und Bereitstellung der erforderlichen Spannung wird ein Netzteil oder ein Treiber benötigt;
- Kabel, Schalter und Stecker.
Damit die Pflanzen optimal beleuchtet werden, empfiehlt es sich, die LEDs wie folgt abzuwechseln: 2 rote und eine blaue, wie auf dem Foto unten gezeigt:

Dies kann man wie folgt selbst machen: Löten Sie sie an den Treiber an und verbinden Sie diesen wiederum mit Stecker und Schalter. Die Beleuchtung wird mit doppelseitigem Klebeband oder Schrauben auf der Oberfläche befestigt, wenn es die Konstruktion erfordert. Dann wird sie in einer Kette mit dem Netzteil (oder Treiber), dem Kabel und dem Schalter verbunden; der Stecker schließt die Kette.
Regal anfertigen
Ein Regal für die Pflanzenbeleuchtung zu Hause lässt sich schnell und einfach bauen und spart dabei Platz für die Pflanzen, indem Sie sie in mehreren Ebenen anordnen. Für den Zusammenbau des Regals benötigen Sie entweder Holzbalken oder Metallwinkel. Zur Befestigung werden Schrauben und selbstschneidende Schrauben verwendet. Ein Beispiel für ein gutes selbstgebautes Regal:

Die Abmessungen der Konstruktion hängen davon ab, welche Pflanzen dort stehen werden und an welchem Ort sie stehen wird (ist der Raum nicht sehr groß, wirkt ein riesiges Regal unpassend und unproportioniert und drückt nur mit seiner Anwesenheit). Es wird empfohlen, nicht mehr als drei Reihen zu machen. Jedes Regal und jede Reihe wird von einer eigenen Leuchte beleuchtet, die oberhalb der Pflanze angebracht ist.
Nachdem Sie diese Videos angesehen haben, können Sie einige einfache Ideen entdecken, wie Sie Lampen und ein Regal für die Pflanzenbeleuchtung herstellen können:
> > > >Das ist im Grunde alles, was wir Ihnen zu diesem Thema mitteilen wollten. Wir hoffen, dass Sie jetzt wissen, wie Sie selbst eine Pflanzenbeleuchtung in Ihrer Wohnung herstellen können!
Es wird nützlich sein, Folgendes zu lesen:
> > > 2>Winterliche Zusatzbeleuchtung für Zimmerpflanzen und Setzlinge: Wie wählen Sie die richtige Pflanzenlampe aus?
Im Januar und Februar reicht selbst auf der Fensterbank das Licht für eine normale Pflanzenentwicklung nicht aus: Die Setzlinge werden blass und lang. Daher müssen junge Aussaaten mit speziellen Pflanzenlampen beleuchtet werden.

Im Winter, wenn die Tageslichtdauer für die normale Entwicklung der meisten Pflanzen nicht ausreicht, müssen sie zusätzlich mit speziellen Pflanzenlampen beleuchtet werden, wobei die Lichtintensität und die Beleuchtungsdauer rechtzeitig angepasst werden sollten.
Wie viel Licht brauchen Pflanzen im Winter?
Um den Pflanzen einen Wechsel von Tag und Nacht zu bieten, sollte die Beleuchtung nicht dauerhaft sein. Das optimale Verhältnis von Hell- und Dunkelphasen hängt von der jeweiligen Pflanze ab. Manche Arten bevorzugen lange Tage und kurze Nächte, andere das Gegenteil. Auch die Qualität des Lichts ist von großer Bedeutung. Blattpflanzen wie Monstera oder Philodendron wachsen in der Natur im Schatten und sind daher in Innenräumen mit dem Licht einer normalen Glühbirne zufrieden. Gemüsepflanzen hingegen sind anspruchsvoller, da sie an helles Sonnenlicht und lange Tage gewöhnt sind.
Bei der Beleuchtung von Pflanzen gibt es eine einfache, aber wirkungsvolle Regel: Je größer die Pflanze, desto mehr Licht benötigt sie zum Wachsen.
Winterliche Zusatzbeleuchtung für Zimmerpflanzen
Was beleuchten und wie lange?
Im Winter beleuchtet man frühe Setzlinge, Treibgemüse und Zimmerpflanzen.
Besonderheiten der winterlichen Zusatzbeleuchtung für Setzlinge
Vom Zeitpunkt des Auflaufens an werden die Setzlinge 3–4 Tage ununterbrochen beleuchtet. Dann reduziert man die Beleuchtung über 2–3 Tage auf 16 Stunden pro Tag, anschließend auf 14 Stunden.
Für die Beleuchtung von Setzlingen auf der Fensterbank verwendet man schmale Pflanzenleuchten. Es ist sehr praktisch, wenn eine solche Leuchte im Lieferumfang ein eigenes Befestigungsset enthält. Meist werden sie direkt an der Glasscheibe oder am Fensterrahmen mit Saugnäpfen, Haken oder doppelseitigem Klebeband befestigt.
Setzlinge in großen Mengen können vollständig unter künstlichem Licht in speziellen Schränken mit integrierter Beleuchtung gezogen werden. Sie sind für jeden Raum geeignet, jedoch müssen die Pflanzen bei Nutzung in einem kalten Raum oder Keller beheizt werden. Für solche Fälle gibt es fertige Gewächshäuser mit Beleuchtung.
Besonderheiten der winterlichen Zusatzbeleuchtung für Zimmerpflanzen
Die Beleuchtung von Zimmerpflanzen sollte im Winter um 4–5 Stunden verlängert werden. Dafür gibt es kleine Leuchten für eine einzelne Pflanze und große Anlagen für Gewächshäuser. Zur gleichzeitigen Beleuchtung mehrerer Pflanzen kann man eine spezielle Tisch-Pflanzenlampe mit verstellbarem Arm verwenden. Sie lässt sich leicht bewegen und sieht wie eine normale Lampe aus, geeignet für den Einsatz zu Hause und im Büro. Eine kleine Pflanzenlampe kann im Winter verwendet werden, um eine blühende Orchidee zusätzlich zu beleuchten, damit sie mehr Knospen treiben kann.
dekorative Zusatzbeleuchtung für Zimmerpflanzen
Anforderungen an Pflanzenlampen
Konstruktion von Pflanzenleuchten und Abstand von der Pflanzenlampe zu den Pflanzen
Sie muss es ermöglichen, die Ausrichtung der Beleuchtung sowie den Abstand zur Pflanze zu regulieren und anzupassen. Im optimalen Fall sollte das Licht von oben nach unten gerichtet sein, wie das Sonnenlicht. Der Mindestabstand zu den Pflanzen beträgt 10 cm, der Höchstabstand 25–45 cm.
Wenn der Abstand zwischen Pflanze und Lampe verdoppelt wird, verringert sich die Lichtintensität um das Vierfache. Befolgen Sie daher bei der Installation die Empfehlungen des Herstellers.
Pflanzenlampen
Welche Pflanzenlampe wählen?
Ende des letzten Jahrhunderts gab es nur Glühlampen und Leuchtstofflampen. Erstere sind spektral ungeeignet und werden zudem sehr heiß, letztere sind besser: Ihr Spektrum ähnelt dem Sonnenlicht, weshalb sie auch als ‚Tageslichtlampen‘ bezeichnet werden. Außerdem sind sie deutlich sparsamer, wenn auch nicht ideal.
Moderne Beleuchtungsgeräte arbeiten in einem schmalen Spektralbereich, der für die Photosynthese der Pflanzen am günstigsten ist. Es ist bekannt, dass das blaue Spektrum das Pflanzenwachstum fördert, das rote den Blühbeginn nähert und die Fruchtreife beschleunigt. Daher arbeiten Pflanzenlampen in den roten und blauen Spektralbereichen, ohne ultraviolette oder infrarote Strahlung.
Meistens sind in der Konstruktion von Pflanzenlampen blaues und rotes Licht kombiniert, es gibt aber auch separate blaue und rote Pflanzenlampen: Erstere werden im Sämlingsstadium eingesetzt, letztere in der Blüte- und Fruchtphase.

Für die Zusatzbeleuchtung von Pflanzen kann man verwenden:
- Glühlampen
- Leuchtstofflampen
- Gasentladungslampen
- Induktionslampen
- LEDs.
Arten von Lampen, die zur Zusatzbeleuchtung von Setzlingen und Zimmerpflanzen verwendet werden können
Glühlampen (LN)
Sie strahlen im rot-gelben Spektralbereich ab und werden nur für dekorative Pflanzenbeleuchtung verwendet; als Pflanzenlampen sind sie ungeeignet. In der Zimmerpflanzenpflege eignen sie sich zur Lufterwärmung in Gewächshäusern und Wintergärten.
Glühlampen mit der Kennzeichnung 'Grow light' sind mit einem blauen Lichtfilter überzogen. Ihr Nutzen ist recht zweifelhaft, aber sie sind besser geeignet als gewöhnliche. Sie haben eine kurze Lebensdauer und werden ebenso heiß wie normale Glühlampen.
Leuchtstofflampen (LL)
Spektrum der Leuchtfarbe ist dem optimalen Bereich für Pflanzen angenähert. Sie werden mit speziellen Reflektoren geliefert, die helfen, das Licht genau auf die Pflanzen zu richten. Zu den Vorteilen moderner Leuchtstofflampen gehören auch ein vernünftiger Preis, hohe Lichtausbeute und Energieeffizienz.
Geeignet für kurzzeitige (3–4 Wochen) Beleuchtung von Zimmerpflanzen und saisonale Zusatzbeleuchtung von Setzlingen. Sie werden in einem Abstand von bis zu 15 cm für lichtliebende Pflanzen und 15–50 cm für solche, die Halbschatten bevorzugen, montiert.
Gasentladungslampen
Sie werden in großen Gewächshausanlagen, zur Beleuchtung von Orangerien und Wintergärten eingesetzt. In Gewächshäusern installiert man Metallhalogenlampen (MH) oder Natriumdampf-Hochdrucklampen (NDL). Erstere strahlen ausreichend blaues Licht aus, obwohl ihr Emissionspeak im gelben Bereich liegt, und eignen sich für die erste vegetative Phase. Letztere haben ein gelbes Leuchten und eignen sich für die zweite Phase (Blüte und Fruchtbildung), das Leuchten reizt die Augen nicht, sie sind wirtschaftlich und langlebig. Manchmal sehen Pflanzen, die nur unter NDL wachsen, blass und ungesund aus, obwohl sie gut blühen und Früchte tragen. Daher werden NDL als zusätzliche Beleuchtung in Gewächshäusern mit natürlichem Licht eingesetzt. Außerdem kann man NDL mit Zusatz von blauem Spektrum oder MH mit Zusatz von rotem verwenden.
Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Verwendung von NDL: Diese Beleuchtung ist ziemlich attraktiv für Insekten oder andere Schädlinge.
Alle Gasentladungslampen benötigen ein spezielles Vorschaltgerät: Sie können nicht direkt in die Steckdose eingesteckt werden.
Umschaltbare oder universelle Leuchten mit MH- und NDL-Lampen: Beim Anziehen von Setzlingen und in der vegetativen Phase arbeitet die Lampe mit der installierten MH-Lampe, für die Fruchtreife wird sie durch eine NDL-Lampe ersetzt.
LEDs
Sie geben Strahlung ausschließlich im phytoaktiven Teil des Spektrums ab: Die spektrale Zusammensetzung der Lampe wird durch einfaches Einstellen der erforderlichen Anzahl von blauen und roten Leuchtdioden ausgewählt. Als vielversprechend für die Anwendung gelten weiße LEDs.
Sie haben eine geringe elektrische Leistung und werden nicht heiß.
LED-Pflanzenlampe
Induktionslampen
Die Farbwiedergabe ist dem Spektrum des Sonnenlichts maximal nahe. Sie müssen nicht mit anderen Lichtquellen kombiniert werden, flackern während des Betriebs nicht und werden praktisch nicht heiß. Aber sie sind im Betrieb sehr teuer.
Wie äußert sich ein Überschuss oder Mangel an Beleuchtung bei Pflanzen?
Wenn das Licht nicht ausreicht:
— die Blätter werden klein und schmal;
— auf den Blättern erscheinen gelbe und trockene Flecken.
Wenn zu viel Licht vorhanden ist:
— Blätter verlieren ihre leuchtende Farbe, auf ihnen können braune Brandflecken auftreten;
— die Blütezeit von Zimmerpflanzen verkürzt sich und die Blüten fallen vorzeitig ab.
Wir danken Jelena Kostrowa für die bereitgestellten Fotos
Künstliche Beleuchtung für Pflanzen: Lampentypen und ihre Installation
- Vollständiges Foto
Künstliche Beleuchtung für Pflanzen
Welche Pflanzen benötigen zusätzliche Beleuchtung
Welches Licht brauchen Pflanzen
Arten von Leuchten
Wie installiert man die Beleuchtung richtig
Im Winter benötigen die heimischen Pflanzen mehr denn je Sonnenlicht. Der Tag wird deutlich kürzer, den Pflanzen fehlt die Sonnenenergie. Sie beginnen zu welken, zu vergilben, von Blüte im Winter kann keine Rede sein. Doch die Situation ist durch künstliche Beleuchtung behebbar. Blumenliebhaber greifen zur Beleuchtung – der einzigen Lösung des Problems. So kann man im Winter sowohl Blüte als auch üppiges Wachstum von Zimmerpflanzen und sogar Fruchtbildung einiger Kulturen erreichen.
Welche Pflanzen brauchen eine Beleuchtung?
Alle Pflanzen lassen sich in Kategorien einteilen – schattenverträgliche und lichtliebende. Die erste Gruppe kann auch ohne Beleuchtung auskommen. Schattenverträgliche Pflanzen zeichnen sich sogar durch ihr Aussehen aus. Sie haben dunkelgrünes Laub, dicke, fleischige Stiele, die Blattgröße ist in der Regel groß. Wenn in der Wohnung solche Blumen vorherrschen, braucht man an zusätzliche Beleuchtung nicht zu denken. Normalerweise ruhen schattenverträgliche grüne Mitbewohner im Winter und benötigen weder helles noch diffuses Licht. Zu den schattenverträglichen Pflanzen gehören:
Anders verhält es sich mit lichtliebenden Pflanzen. Sie entwickeln sich ohne ausreichende Beleuchtung schlecht. Manche Arten, meist tropische, benötigen helles Sonnenlicht. Manche – diffuses Licht. Der Winter ist für solche Pflanzen eine wahre Katastrophe. Wenn das Licht nicht ausreicht, kann man Blüte und saftiges Grün vergessen. Daher muss der Pflanzenliebhaber eine zusätzliche Beleuchtung installieren. Zu den lichtliebenden Pflanzen gehören:
Dies sind nur die am weitesten verbreiteten Zimmerpflanzen, die helles Licht lieben. Beim Kauf einer bestimmten Blume erkundigen Sie sich stets nach ihrem Lichtbedarf. Dies ist sehr wichtig, sonst kann die Pflanze bei Lichtmangel oder Lichtüberschuss eingehen. Vergessen Sie nicht, dass die Pflanze nur dank des Sonnenlichts überhaupt leben und sich entwickeln kann.
Im Grunde genommen benötigen selbst schattenverträgliche Pflanzen diffuses Licht. Im Winter ist es nie überflüssig. Die Hauptsache ist, die richtige Pflanzenlampe auszuwählen und sie an der richtigen Stelle zu installieren.
Welches Licht brauchen Pflanzen?
Die Antwort auf diese Frage scheint eindeutig – Sonnenlicht. Aber das ist nicht ganz richtig. Die Pflanzenwelt nimmt Sonnenlicht ganz anders wahr, als der Mensch es tut.
Für normale Entwicklung und Wachstum benötigen Blumen das rote, orange, blaue und violette Spektrum.
Wie Sie sehen, werden längst nicht alle Farben der Sonnenstrahlen von Pflanzen wahrgenommen. Daher wird die Beleuchtung genau diese Spektren ausstrahlen, die die Pflanzen benötigen.
Dank des roten und orangen Lichts wird der Prozess der Photosynthese in Gang gesetzt, ohne den die Existenz der Pflanze unmöglich ist. Das blaue und violette Spektrum sind für das Wachstum und seine Regulierung notwendig. Erfahrene Pflanzenliebhaber wissen, dass für das Keimen von Samen und die Entwicklung junger Triebe rotes, oranges Licht benötigt wird. Für bereits ausgebildete Pflanzen – gemischtes oder blaues, violettes Licht. Hat man sich klar gemacht, welches Licht die Pflanzen brauchen, kann man die Lampe auswählen.
Arten von Beleuchtungsgeräten
In Gartencentern oder Fachgeschäften für Beleuchtungsgeräte wird Ihnen eine breite Palette an Lampen für Pflanzen angeboten. Ein unerfahrener Pflanzenliebhaber kann bei dieser Auswahl leicht den Überblick verlieren. Zunächst sollten Sie sich ein für alle Mal merken, dass eine gewöhnliche Iljitsch-Glühbirne für die Pflanzenbeleuchtung nicht geeignet ist. Sie müssen entweder Leuchtstofflampen, Gasentladungslampen oder LED-Lampen wählen:
- Leuchtstofflampen. Dieser Lampentyp ist bei Pflanzenliebhabern wohl am weitesten verbreitet. Leuchtstofflampen sind preiswert und geben Pflanzen das benötigte Licht. Sie halten recht lange und lassen sich bequem über Ihrem Hausgarten anbringen. Manche Kulturen, wie zum Beispiel Usambaraveilchen, blühen im Winter unter diesen Lampen. Das abgestrahlte Spektrum ist rot und blau. Wenn Sie sich für diese Lampen entscheiden möchten, beachten Sie, dass sie für hochwachsende Pflanzen (über 1 Meter) nicht geeignet sind. Sie reichen nicht aus. Die meistverkauften Typen von Leuchtstofflampen für Pflanzen sind die Marken Osram und Fluora.
- Gasentladungslampen. In dieser Lampenkategorie werden drei Gruppen unterschieden – Quecksilberdampflampen, Metallhalogenidlampen und Natriumdampflampen. Als die besten gelten Metallhalogenid-Beleuchtungen. Sie strahlen alle für Pflanzen notwendigen Spektren des Sonnenlichts ab. Natriumdampflampen eignen sich besser für die Anzucht junger Pflänzchen, da sie rotes und orangefarbenes Licht ausstrahlen. Quecksilberdampflampen werden nicht zur Installation empfohlen. Insgesamt ist es sinnvoller, Gasentladungslampen in großen Räumen wie Gewächshäusern, Orangerien oder großen Wintergärten zu installieren. Für den Hausgebrauch ist es besser, eine Leuchtstofflampe zu wählen.
- LED-Lampen. LED-Lampen sind die neueste Entwicklung in der Welt der Beleuchtungsgeräte. Diese Lampen sind in jeder Hinsicht ideal. Sie sind extrem sparsam, strahlen das gesamte für Pflanzen notwendige Lichtspektrum ab und verfügen über ausreichende Leistung. Diese Lampen haben einen Nachteil – die hohen Kosten. Allerdings braucht man sich beim Kauf eines Sets solcher Lampen später keine Sorgen um einen Austausch zu machen. Die Lampen halten so lange, dass die Ersparnis durch diesen Kauf durchaus spürbar ist.
- Reflektoren. Zusammen mit der Hauptbeleuchtung werden üblicherweise Reflektoren installiert. Dadurch wird das ausgestrahlte Licht nicht gestreut, sondern vom Reflektor zurückgeworfen und auf die Pflanzen gelenkt. Reflektoren müssen nicht gekauft werden. Sie können durch weißes, mattes Whatmanpapier oder Alufolie (die matte Seite) ersetzt werden. Häufig installieren Pflanzenliebhaber solche Reflektoren auf Fensterbänken, sodass das Sonnenlicht nicht gestreut wird und die Pflanzen viel mehr Licht erhalten als ohne Reflektor.
Wenn Sie sich für die Installation einer Leuchtstofflampe entscheiden, benötigen Sie ebenfalls einen Reflektor. So erreichen Sie eine gleichmäßige Lichtverteilung in Ihrem Hausgarten.
Wie installieren Sie die Beleuchtung richtig?
Es ist sehr wichtig, nicht nur die richtige Lampe auszuwählen, sondern sie auch korrekt zu installieren. Viele Anfänger unter den Pflanzenliebhabern machen denselben Fehler – sie hängen die Lampen zu hoch auf. Meistens sollten die Lampen in einem Abstand von 25–30 cm von den obersten Blättern aufgehängt werden. Für schattentolerante Pflanzen werden die Lampen in einem Abstand von 40 cm platziert. Die Lampe muss genau über der Pflanze angebracht werden, nicht seitlich oder darunter.
Installieren Sie zusätzlich zu den Lampen auf beiden Seiten der Pflanzgefäße Lichtreflektoren, sodass die Höhe des Reflektors vollständig der Höhe der Pflanzen entspricht und etwas darüber liegt.
Wenn die Pflanze auf der Fensterbank steht, platzieren Sie Reflektoren auf allen Seiten, einschließlich des Raums zur Zimmerseite hin. Als Reflektoren dürfen keine Spiegel verwendet werden, da diese Licht nicht reflektieren, sondern absorbieren. Daher bringen sie keinen Nutzen.
Bemühen Sie sich, diese einfachen Regeln zu befolgen, dann wird das Licht für die Pflanzen ausreichen. Auch die Beleuchtungszeit ist nicht unwichtig. Schalten Sie die Lampen nicht ein und lassen Sie sie rund um die Uhr an. Entwickeln Sie einen Rhythmus entsprechend den Bedürfnissen der Pflanzen. Schalten Sie die Lampe 2 Stunden vor Sonnenaufgang ein, dann können Sie sie wieder einschalten, wenn die Dämmerung einsetzt. Insgesamt benötigen die Pflanzen 10–12 Stunden Tageslicht. Addieren Sie zur natürlichen Tageslichtstunden die Anzahl der Stunden, die zusammen 12 ergeben. In der Regel sind das zwei Stunden vor Sonnenaufgang und zwei bis drei nach Sonnenuntergang. Auf diese Weise arbeitet die Lampe im Winter maximal 5 Stunden pro Tag.
Weitere Informationen finden Sie im Video:
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Die Installation der Beleuchtung ist nicht kompliziert. Wichtig ist, alle Nuancen zu berücksichtigen und den Ratschlägen erfahrener Pflanzen- und Gemüsegärtner zu folgen. Vergessen Sie Ihre Lieblinge im Winter nicht, geben Sie ihnen das Wichtigste für ihr Leben und ihre Entwicklung – Licht!
Beleuchtung von Zimmerpflanzen
Jede Pflanze benötigt für ein erfolgreiches Wachstum und Blüte den Prozess der Photosynthese, also ausreichende Beleuchtung. Im Winter ist eine Zusatzbeleuchtung für Zimmerpflanzen aufgrund der abnehmenden Sonnenintensität und kurzen Tageslichtstunden erforderlich. Es gibt Arten, die angepasst sind, in der Wohnung ohne zusätzliches künstliches Licht auszukommen. Aber schattentolerante Blumen gibt es nicht so viele. Die Standardoption, die für die meisten Zimmerpflanzen geeignet ist, sind West- und Ostseiten.
Meistens erfordert eine solche Platzierung, selbst auf der Fensterbank, keinen Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung, insbesondere zur Mittagszeit, und gleichzeitig eine ausreichende Beleuchtung während der Winterruhe. Aber einige Blumen blühen um Neujahr herum, ohne eine ausgeprägte Ruhephase zu haben.

Aus diesem Grund kaufen die Menschen solche Sorten, vielleicht um die Lücken im Winter zu füllen, wenn die Umgebung in Grautönen gehalten ist und überall Schnee liegt.
Bei unzureichender Beleuchtung verlieren Ihre Lieblinge die Farbe, werden stumpf, strecken sich, die Blüte bleibt aus. Für eine erfolgreiche Blüte bestimmter Sorten ist es notwendig, sie während der Ruheperiode bei niedrigen Temperaturen, aber mit viel Licht zu halten. Oft hängt der Lichtmangel nicht von der Intensität ab, sondern von der zwingenden Notwendigkeit von 10-12 Stunden Tageslicht pro Tag.
Für die künstliche Beleuchtung von Pflanzen werden Lampen verschiedener Bauart installiert. Darauf werden wir in diesem Artikel ausführlich eingehen.
Wie bestimmt man die ausreichende Beleuchtungsstärke?
Die Lichtstrommenge und Beleuchtungsstärke werden mit einem speziellen Gerät in den Einheiten Lumen (lm) und Lux (lx) gemessen. Dies ist vergleichbar mit der Leistung einer Glühbirne, gemessen in Watt. Das heißt, die Lichtquelle (Helligkeit der Lampe) wird in Lumen gemessen, während die Intensität der beleuchteten Oberfläche (in unserem Fall der Pflanze) in Lux gemessen wird.
Je mehr Watt, desto mehr Lumen und desto intensiver leuchtet die Lampe. Die meisten verwechseln diese beiden Größen und können beim Kauf des Produkts nicht unterscheiden.
Es gibt Normen für die eine oder andere Art, aber praktisch niemand besitzt oder kauft dieses Gerät. Es gibt einen Ausweg: Die Pflanze selbst zeigt Ihnen an, ob sie genug natürliches Tageslicht hat oder ob künstliches Licht installiert werden muss.
Erforderliche Lichtmenge:
- 1000-3000 Lux – schattenverträgliche Pflanzen, in der Regel mit einem ausgeprägten Ruhezustand im Winter.
- Bis 5000 Lux — natürliches Licht ist ausreichend. Besonderheit: Der Topf wird auf die Fensterbank gestellt, um eine höhere Lichtintensität zu erhalten.
- 5000-1000 und höher – Zimmerpflanzen benötigen zwingend zusätzliche künstliche Beleuchtung.
Es gibt eine automatische Zeitschaltuhr mit Lichtindikator, die bei einer bestimmten Beleuchtung (manuell einstellbar) automatisch das Licht mit der erforderlichen Intensität ein- und ausschalten kann. Das spart Ihnen erheblich Stromkosten und erspart Ihnen zusätzliche Sorgen.
Alle Pflanzen lassen sich bedingt in Gruppen einteilen, basierend auf ihrem Aussehen und ihrem natürlichen Lebensraum.
Buntblättrige Arten sind stets anspruchsvoll hinsichtlich der Intensität der Sonnenstrahlen und vertragen direktes Sonnenlicht gut.
Einfarbige Arten mit breiten Blattspreiten sind weniger anspruchsvoll und können im Halbschatten wachsen. Je dunkler die Blattfarbe, desto weniger Licht wird für ein erfolgreiches Wachstum benötigt. Die Triebe sind deutlich länger und dicker als bei lichtliebenden Pflanzen.
Unzureichende Beleuchtung wirkt sich sofort auf das Aussehen aus. Die Blätter werden blass, verändern ihre Farbe, werden stumpf. Buntblättrige Arten verändern sofort ihre Farbe, die Triebe strecken sich, verbiegen sich, neue Blättchen erscheinen klein. Manchmal wirft die Blume teilweise oder vollständig das Laub ab, die untere Etage vergilbt bei ausreichender Bewässerung.
Bei allen Pflanzen verlangsamt sich das Wachstum merklich, manchmal kommt es sogar ganz zum Stillstand. Der Abstand zwischen Sommer- und Winterknoten unterscheidet sich deutlich.
Vor dem Kauf sollte man stets wissen, ob die Pflanze Sonne bevorzugt oder Halbschatten verträgt, und ob Sie in Ihrer spezifischen Region zu Hause ausreichend Licht bieten können. In unserer Enzyklopädie der Zimmerpflanzen gibt es auf jeder Seite eine kurze Beschreibung mit der Rubrik — Beleuchtung. Wenn Sie eine beliebige Pflanze in alphabetischer Reihenfolge auswählen, finden Sie immer schnell die notwendigen Informationen.
Notwendigkeit der Beleuchtung im Winter
Für die mittlere und südliche Zone der ehemaligen GUS können einige Pflanzen unter bestimmten Bedingungen ohne Installation von künstlichen Leuchtstofflampen wachsen.
- Positionierung in Bezug auf die Himmelsrichtungen. Manchmal reicht es aus, den Topf im Winter auf die Südseite zu stellen.
- Blüte- und Ruhephase. Ausgeprägte Ruhephase von November bis März. In dieser Zeit benötigt die Blume kein intensives Licht, da das Wachstum verlangsamt ist und der natürliche Tageslichtzyklus ausreicht. Umgekehrt beginnt bei blühenden Zimmerpflanzen im Winter die Vegetations- und aktive Wachstumsphase, sodass das Aufstellen von Lampen in den meisten Fällen erforderlich ist. Beispielsweise blüht eine Orchidee, die im Winter auf einer Fensterbank in warmem Klima mit Ost-Süd-Ausrichtung wächst, von selbst.
- Übergangsarten. Beispielsweise benötigt die Saintpaulia keine zwingende Zusatzbeleuchtung, sofern eine mittlere Blühintensität gegeben ist.
- Bunte Arten benötigen meist eine erhöhte Lichtmenge, darunter Ficus Benjamina, Aglaonema, Maranta.
Auswahl von Lampen für die Pflanzenbeleuchtung
Es gibt zwei Arten von Lampen:
- Glühlampen
- Gasentladungslampen (Leuchtstofflampen).
Gleich vorweg: Der zweite Typ ist hinsichtlich des Stromverbrauchs wirtschaftlicher, was für große Räume während der gesamten Nacht nicht unwichtig ist.
Glühlampen arbeiten am normalen Stromnetz ohne zusätzliche Geräte, Gasentladungslampen benötigen ein Zündgerät. In der zweiten Gruppe gibt es moderne Leuchtstofflampen, die direkt am Netz betrieben werden können, jedoch ist der Preis ein Vielfaches von dem der Glühlampen. Lassen Sie uns dies genauer betrachten.
Was ist das Spektrum und wie wichtig ist es?
Spektrum – die Fähigkeit, einen bestimmten Bereich von Lichtwellen auszustrahlen. Im Gegensatz zum menschlichen Auge absorbieren Pflanzen nicht alle Strahlen, sondern nur solche mit einer bestimmten Wellenlänge, nämlich blaues und rotes Licht.
Orange-rotes Licht wird für die Samenkeimung verwendet und dient als Katalysator für das Triebwachstum.
Blau-violettes Licht fördert die Blattentwicklung.
Für die Photosynthese ist der rote Wellenlängenbereich notwendig. Unter diesem Einfluss wird Chlorophyll produziert, das den Stoffwechsel der grünen Pflanzenteile fördert.
Fehlendes blaues Licht führt zu langen, dünnen Trieben und spärlichem Blattwuchs.
Wenn Sie Lampen mit einem bestimmten Spektrum auswählen, können Sie das Wachstum und die Blüte Ihrer Pflanzen erheblich beschleunigen.
Manchmal werden mehrere Lampentypen kombiniert, um ein volles Spektrum zu erreichen.
Glühlampen
Dieser Typ hat eine Wolframspirale im Inneren, die in einem Vakuum untergebracht ist. Wenn Strom durch sie fließt, leuchtet sie. Es handelt sich um gewöhnliche Lampen, die jeder zu Hause hat.
Solche Lampen werden in mehrere Arten unterteilt: Halogenlampen und Neodymlampen.
- Halogenlampen – im Inneren befindet sich zusammen mit der Heizspirale ein Gas, das die Lebensdauer und Helligkeit erhöht.
- Neodymlampen – die Oberfläche des Kolbens besteht aus einem speziellen Glas, das einen Teil des Spektrums zurückhalten kann. Gelbes und grünes Licht werden absorbiert, wodurch die Helligkeit erhöht wird. Das Glas enthält Neodym. Tatsächlich hat sich die Anzahl der Lumen (Lichtausbeute) jedoch nicht erhöht.
Es gibt eine Reihe von Nachteilen, weshalb Glühlampen nicht als zusätzliche Beleuchtung für Pflanzen geeignet sind.
- Unvollständiges Spektrum, Fehlen von Blau und anderen Farben.
- Im Vergleich zur aufgenommenen Leistung ist die Lichtausbeute gering, das heißt der Wirkungsgrad ist sehr klein (65 Lm/100 W).
- Aufgrund der starken Erwärmung dürfen sie nicht in die Nähe von Blumen gestellt werden, da sonst Verbrennungen entstehen.
- Ungleichmäßige Beleuchtung im Vergleich zu linearen Gasentladungslampen; es werden mehrere Stück benötigt, was zusätzliche Leistung bedeutet.
- Die Lebensdauer ist gering.
In der Blumenzucht werden Glühlampen zur Beheizung von Minigewächshäusern und Orangerien verwendet, oder zusammen mit Leuchtstofflampen, in deren Spektrum sehr wenig Rot enthalten ist. Sie dienen als Ergänzung des gesamten Spektrums.
Leuchtstofflampen
Lampen dieses Typs können sich in Form, Leistung und Spektrum unterscheiden.
- Der Wirkungsgrad — die Lichtausbeute pro aufgenommener Leistung.
- Ein vollständiges Spektrum ist für Pflanzen äußerst wichtig. Es wird durch den Farbwiedergabeindex Ra bestimmt. Die Vollständigkeit des Spektrums beeinflusst das Wachstum der Blüte erheblich. Für Pflanzen sollte Ra mindestens 80 Einheiten betragen.
- Stabilität des Lichtstroms.
- Zuverlässigkeit der Lampe und lange Lebensdauer.
Auch die Form der Lampe ist nicht unwichtig. Für mehrere Töpfe gleichzeitig eignen sich lineare Lampen. Für kleine Flächen verwendet man spiralförmige oder bogenförmige Formen.
Lampen mit Dreibanden-Leuchtstoff (die Innenseite der Wände ist mit 3 Schichten beschichtet) haben die höchste Lichtausbeute und ein optimales Spektrum.
Eine gewöhnliche Leuchtstofflampe hat einen hohen Wirkungsgrad (60 Lm/W) und erwärmt sich nicht, was die Möglichkeit bietet, sie direkt über der Pflanze zu installieren.
Üblicherweise wird die Leuchte komplett mit Startmechanismus verkauft; beim Austausch wird später nur das ausgebrannte Element gekauft.
Der Startmechanismus gibt es in zwei Typen: elektromagnetisch (Drossel) und elektronisch. Der zweite ist zuverlässiger und arbeitet stabil, das Flackern der Lampe ist nicht sichtbar. Im Lieferumfang kann eine Helligkeitsregelung installiert werden. Die Lichtquelle wird in einer Höhe von 30-50 cm, genau über den Pflanzen, angebracht.
Leuchtstofflampen für Blumen
Es gibt spezielle Lampen mit einem maximal übertragenen Spektrum zur Beleuchtung von Zimmerpflanzen. Der Preis kann jedoch ein Vielfaches der normalen Lampen betragen. Der Kolben ist mit einer speziellen Beschichtung versehen. Solche Lampen werden von OSRAM-Sylvania, Philips, GE hergestellt.
Der Nutzen ist viel höher und sie werden sich mit der Zeit amortisieren.
Lampen mit integrierter Balance
Es gibt moderne kleine Lampen mit integriertem Vorschaltgerät. Preislich sind sie wesentlich günstiger, und in Bezug auf Qualität und abgegebenes Spektrum stehen sie ausländischen seriösen Herstellern in nichts nach. Sie werden mit einem Standardgewinde hergestellt und sind für normale Haushaltsnetze geeignet, aber das Spektrum unterscheidet sich im Vergleich zu röhrenförmigen Leuchtstofflampen geringfügig; es fehlen teilweise die roten und grünen Anteile. Für mehrere Töpfe wird die Beleuchtung in einem Abstand von 30 cm installiert.
Es gibt auch moderne kompakte Leuchtstofflampen mit einer oder zwei Röhren in mehrfacher Anordnung. Sie zeichnen sich durch eine hohe Lichtausbeute und Leistung bei kompakten Abmessungen sowie durch ein ausgezeichnetes Spektrum aus.
Heutzutage sind LED-Lampen auf dem Markt erhältlich. Sie sind die ideale Wahl in Bezug auf Energieeinsparung, Lichtausbeute (4- bis 6-mal höher als bei Leuchtstofflampen), Langlebigkeit und Erwärmung (LEDs werden nicht heiß). Es gibt LED-Lampen mit unterschiedlichen Emissionsspektren. Ein Nachteil ist, dass sie noch sehr teuer sind.
Alternative Lampen für die Pflanzenbeleuchtung
Als Alternative zu Leuchtstofflampen bieten sich Gasentladungslampen an. Es gibt drei Typen: Quecksilberdampflampen, Natriumdampf-Hochdrucklampen und Metallhalogenidlampen. Sie werden häufig zur Beleuchtung einer großen Anzahl von Pflanzen eingesetzt; die Mindestleistung beträgt 300 Watt.
Gasentladungslampen haben die höchste Lichtausbeute bei geringer Größe und können eine große Fläche abdecken.
Wir werden auf jede Art im Detail eingehen.
- Metallhalogenidlampen. Sie sind die am besten geeigneten aus dieser Reihe mit einem akzeptablen Spektrum und hoher Lichtausbeute. Die Lebensdauer übertrifft die zuvor genannten Lampen um ein Vielfaches. Sie werden von ausländischen Herstellern wie Philips (CDM) und OSRAM (HCI) produziert, aber der Preis ist deutlich höher als bei der Konkurrenz. Einheimische Produkte werden unter der Marke DRI hergestellt. Die Lampe erfordert eine spezielle Fassung.
- Natriumdampf-Hochdrucklampen. Hervorragende Lichtausbeute pro Watt, im Spektrum überwiegt die rote Farbe, die die Blütenbildung und die Entwicklung des Wurzelsystems fördert. Die Lampen haben einen Reflektor, was die Beleuchtung noch verstärkt. Zu den einheimischen Herstellern gehört „Svetotekhnika“. Die Lebensdauer beträgt bis zu 20.000 Stunden. Sie werden für Gewächshäuser und Wintergärten mit Leistungen von 300, 500 Watt und mehr eingesetzt. Nachteile: Im Spektrum fehlt die blaue Farbe, daher muss zusätzlich mit anderen Typen abgewechselt werden.
- Quecksilberdampflampen – ihr Hauptvorteil ist der hohe Anteil an blauem Licht. Sie sind die ältesten und ineffizientesten Lampen in der Reihe der Gasentladungslampen. Geringe Lichtausbeute. Sie werden von ausländischen Herstellern wie OSRAM Floraset produziert. Ein wichtiger Nachteil: Beim Zerbrechen gelangen Quecksilberdämpfe in die Luft. Dies ist eine veraltete Option für die Pflanzenbeleuchtung.
Das ist wohl alles, was man über Lampen, ihre Konstruktion, den Arbeitsbereich des Spektrums wissen muss, um selbst eine künstliche Beleuchtung für Ihre Pflanzen herzustellen.
Achten Sie unbedingt darauf, Tag und Nacht richtig zu wechseln, damit Ihre Lieblinge erfolgreich wachsen und blühen.

