Zähne, Gemüse und Obst: Was pflanzen Sie im Garten für ein kräftiges Lächeln?

Kräftige, strahlend weiße Zähne sind der Traum eines jeden. Aber nur wenige wissen, dass der Weg zu einem gesunden Lächeln… im Garten und Gemüsebeet beginnt. Selbst angebautes Obst und Gemüse ist nicht nur leckerer als gekauftes, sondern enthält auch das Maximum an wertvollen Stoffen für die Mundhöhle. Wir zeigen, welche Pflanzen Sie anbauen sollten, damit Ihre Zähne Ihnen „Danke“ sagen. Dieser Beitrag wurde gemeinsam mit den Zahnärzten der Klinik SHEDO erstellt; weitere interessante Artikel zum Thema Zahnbehandlung und Krankheitsvorbeugung finden Sie in deren Blog.

Äpfel – natürliche Zahnbürste

Saftige und knackige Äpfel sind nicht nur eine Vitaminquelle, sondern auch eine hervorragende Möglichkeit, die Zähne mechanisch von Belag zu reinigen. Beim Kauen wirken sie wie eine Bürste, massieren das Zahnfleisch und regen den Speichelfluss an, was hilft, Säure zu neutralisieren und den Zahnschmelz zu schützen. Wählen Sie für den Garten Sorten mit festem Fruchtfleisch – Antonowka, Bely Naliw oder Gloster.

Karotten – für starken Zahnschmelz

Karotten sind der Spitzenreiter beim Gehalt an Carotin (Vitamin A), das für einen starken Zahnschmelz notwendig ist. Die raue Textur der Karotten trägt außerdem zur natürlichen Zahnreinigung bei und stärkt das Zahnfleisch. Die beste Idee ist, frische Karotten direkt aus dem Beet zu knabbern.

Erdbeeren – natürlicher Aufheller

Erdbeeren enthalten Äpfelsäure, die hilft, den Zahnschmelz aufzuhellen und oberflächliche Verfärbungen zu beseitigen. Außerdem ist diese Beere reich an Vitamin C, das das Zahnfleisch stärkt. Wichtig ist, nach dem Verzehr von Erdbeeren den Mund mit Wasser auszuspülen, um Säurereste zu entfernen.

Rote Bete – gesunde Blutgefäße im Zahnfleisch

Rote Bete ist reich an Nitraten, die die Durchblutung verbessern, auch im Zahnfleisch. Eine gesunde Durchblutung ist die Grundlage für starkes und nicht blutendes Zahnfleisch. Für den Gemüsegarten eignen sich die Sorten Bordeaux oder Zylindra.

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Birnen – Gleichgewicht des Säuregehalts

Birnen enthalten viel Wasser und haben eine weiche Textur, helfen aber gleichzeitig, das Säure-Basen-Gleichgewicht im Mund auszugleichen. Das senkt das Risiko von Karies. Birnen sind anspruchslos und gedeihen gut in gemäßigtem Klima.

Heidelbeere – antibakterieller Schutz

Heidelbeere ist eine Fundgrube an Antioxidantien und natürlichen Antiseptika. Der regelmäßige Verzehr dieser Beere reduziert die Anzahl der Bakterien Streptococcus mutans – die Hauptverursacher von Karies und Zahnfleischerkrankungen.

Kräuter und Blattgemüse – Vitamine für das Knochengewebe

Petersilie, Dill und Spinat sind reich an Kalzium, Vitamin K und C – sie stärken das Knochengewebe, einschließlich der Kieferknochen, und fördern die Heilung des Zahnfleisches. Außerdem hilft frisches Grün, den Atem zu erfrischen.

Kürbis – Mineralien für die Remineralisierung

Kürbis ist reich an Zink, Magnesium und Vitamin A, die an der Remineralisierung des Zahnschmelzes beteiligt sind und ihn nach Mikroschäden wiederherstellen. Das ist nicht nur gesund, sondern auch lecker – Suppen, Aufläufe und Breie mit Kürbis stärken Zähne und Immunsystem.

Gärtnertipps für ein gesundes Lächeln

  • Versuchen Sie, Obst und Gemüse ohne Chemikalien anzubauen – Nitrate können der allgemeinen Gesundheit und dem Zustand der Mundhöhle schaden.

  • Verzehren Sie frisches Obst und Gemüse – je kürzer der Weg vom Beet auf den Teller, desto mehr Vitamine bleiben erhalten.

  • Sorgen Sie für Abwechslung – je breiter das Sortiment an Gemüse und Obst in Ihrer Ernährung, desto mehr nützliche Mikronährstoffe erhalten Ihre Zähne.

Garten und Gemüsebeet sind nicht nur ein Hobby und gut für die allgemeine Gesundheit, sondern auch ein wirksames Mittel zur Vorbeugung von Karies, Zahnfleischerkrankungen und anderen Zahnproblemen. Pflanzen Sie auf Ihrem Grundstück die „Zahn-Apotheke“ aus Obst, Gemüse und Kräutern – und lächeln Sie breiter!

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