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Schneebeere: Pflanzen, Pflege, Vermehrung, Arten und Sorten Foto
Schneebeere (Symphoricarpus) gehört zur Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae).
Die widerstandsfähigste und verbreitetste ist die Weiße Schneebeere. Sie blüht ununterbrochen von Juli bis September. Obwohl die Blüten unscheinbar sind, sind sie nektarreich und locken Bienen an. Im Herbst reifen runde Früchte (bis zu 1 cm Durchmesser). Es gibt so viele, dass die dünnen Triebe das Gewicht kaum halten und sich bogenförmig biegen, was dem Strauch bis zum Winter eine besondere Zierde verleiht. Neben Sträuchern mit schneeweißen saftigen Früchten sind in Kultur auch Schneebeeren mit rosa, roten und sogar schwarzen Beeren bekannt.
Die runde oder gewöhnliche Schneebeere wird in ihrer Heimat Nordamerika als „Indianer-Johannisbeere“, „Korallenbeere“ oder „Korallenfrucht“ bezeichnet. Der lateinische Name leitet sich von den griechischen Wörtern „sympherin“ – „sich versammeln“ und „carpos“ – „Frucht“ ab, was auf die gedrängte Anordnung der Früchte hinweist. Schneebeeren sind giftig – die Früchte enthalten Saponin. Für Erwachsene sind sie jedoch ungefährlich, aber bei Kindern können sie aufgrund des Alkaloidgehalts Erbrechen und Schwindel verursachen. Dennoch spielen Kinder gerne mit den Früchten – sie werfen sie auf den Boden, wo sie mit einem Knall „explodieren“. In China wächst die Chinesische Schneebeere (S. sinensis) – ein bis zu 1,5 cm hoher Strauch mit ungewöhnlichen schwarzen, ovalen Früchten von etwa 7 mm Länge. Die Art ist seit 1907 bekannt, aber für den Anbau in der Mittelzone wärmeliebend.
Aus der Schneebeere kann man eine dichte Hecke anlegen oder sie in dekorativen Gruppen pflanzen. Gartendesigner schätzen besonders die weiße Schneebeere wegen ihrer Fähigkeit, gut in schattigen Gärten zu wachsen.
Einzel- und Gruppenpflanzungen eignen sich besser für Arten und Sorten mit rosa und himbeerroten Früchten. Zur weißen Schneebeere kann man die Runzelrose (Rosa rugosa) pflanzen, die fast bis zum Saisonende große himbeerrote Blüten trägt, sowie den Duftjasmin (Philadelphus coronarius), und für einen Kontrast die Berberitze 'Atropurpurea' mit dunkelroten Blättern. Geeignete Partner sind die Felsenbirne, die Deutzie und der Liguster. Im Schattengarten kann die Schneebeere auch eine gute Ergänzung sein, um die untere Etage von großen Sträuchern oder Nadelbäumen zu dekorieren. Die Pflanze verträgt sich gut mit Eberesche, Wacholder und Fichte.
Die Schneebeere ist ein trockenheitsresistenter und winterharter Strauch. Sie überlebt selbst bei geringer Lichtzufuhr und kann auf steinigen und nährstoffarmen Standorten wachsen.
Kaufen Sie am besten kompakte Setzlinge mit drei oder vier Trieben und verzichten Sie auf dünne, schlecht verzweigte oder kranke Exemplare. Sie sollten keine Blätter haben. Manchmal findet man Setzlinge mit nackten Wurzeln. Vor dem Pflanzen sollte man einen solchen Strauch für einige Stunden ins Wasser stellen.
Die beste Pflanzzeit für die Weiße Schneebeere ist Frühling und Herbst, andere Arten pflanzt man besser im Frühling. Bei der Anlage von dekorativen Gruppen lässt man zwischen den Sträuchern einen Abstand von 1–1,5 m, bei einer Hecke bis zu 0,5–0,7 m. Auf einem Standort mit lehmigem Boden bereitet man eine Pflanzmischung aus der ausgehobenen Erde, Torf, Sand, Kompost oder Humus (alle zu gleichen Teilen) und füllt damit die Pflanzlöcher. Es empfiehlt sich, der Mischung je 300 g Superphosphat, Holzasche, Kalk oder Dolomitkalk zuzufügen. Beim Pflanzen kann man den Wurzelhals etwas tiefer setzen.
Düngung und Beschneidung
Die Pflanze kommt auch ohne Düngung aus, aber organische und mineralische Dünger zu Beginn der Saison schaden ihr nicht, besonders auf armen Böden. Man kann Torfkompost (einen Eimer pro Strauch) sowie einen Volldünger (20 g pro Strauch) verwenden. Nitrate (Harnstoff) sollten nicht übermäßig eingesetzt werden, die Sträucher würden zu stark wuchern und anfälliger für Krankheiten. Im Frühjahr benötigt die Schneebeere einen Auslichtungsschnitt. Mit einer Gartenschere werden vertrocknete und abgebrochene Zweige entfernt, danach erholt sich die Pflanze gut. Bei dicht verzweigten, älteren Sträuchern schneidet man einige alte Äste heraus, sehr lange Triebe kürzt man ein.
Da die Schneebeere Wurzelausläufer bildet und aktiv neue Triebe entwickelt, verträgt sie einen Verjüngungsschnitt gut. Selbst bei einem radikalen Rückschnitt auf den Stock auf einer Höhe von 40–60 cm über dem Boden wachsen innerhalb einer Saison aus den schlafenden Knospen kräftige junge Triebe. Die Schnittstellen werden mit Wundbalsam versorgt. Die beste Zeit für einen solchen Schnitt ist der zeitige Frühling.
Die weiße Schneebeere ist anspruchslos in der Pflege, benötigt aber Schutz vor Krankheiten. Andere Arten sind anspruchsvoller und werden für eine sichere Überwinterung abgedeckt.
Die Schneebeere muss nicht oft gegossen werden, aber nach dem Pflanzen und in Trockenperioden ist es unbedingt erforderlich, sonst nimmt die Zierwirkung ab. Die Wassermenge für ausgewachsene Sträucher beträgt 15-20 Liter pro Quadratmeter.
Im Wurzelbereich ist es nicht ratsam, den Boden zu lockern, da jede Verletzung der Wurzeln das massenhafte Auftreten von Wurzelausläufern stimuliert (zum Beispiel wie beim Essigbaum).
Bei Trockenheit und übermäßiger Düngung mit Stickstoffdünger kann an der Schneebeere Blattläuse auftreten. Befallene Triebe verkrümmen sich, was ebenfalls nicht zur Schönheit beiträgt. Um den Schädling loszuwerden, behandeln Sie die betroffenen Sträucher mit folgender Lösung: 2 Esslöffel Ammoniak in einem Eimer Wasser verdünnen und etwas Waschpulver hinzufügen, damit die Mischung besser haftet. Besprühen Sie die Pflanzen mit der Lösung (die Blattläuse sterben an den Ammoniakdämpfen). Wiederholen Sie die Behandlung bei Bedarf nach zwei Wochen.
Die Schneebeere kann vegetativ (durch Stecklinge, Absenker, Wurzelausläufer, Teilung des Busches) und durch Samen vermehrt werden. Alle Schneebeeren können (im Frühling und Sommer) durch Stecklinge vermehrt werden. Grüne und verholzte Stecklinge werden vor dem Pflanzen mit 'Kornevin' behandelt und in eine Erde gepflanzt, die zu gleichen Teilen aus Gartenerde und Flusssand besteht.
Bei der Schneebeere 'Schena' bewurzeln sich nicht nur die Stecklinge leicht, sondern auch die Zweige selbst bilden bei Bodenkontakt Wurzeln und formen Absenker.
Für S. albus ist die einfachste Vermehrungsmethode — das Abtrennen von Wurzelausläufern, die im Frühling oft um den Mutterstrauch herum erscheinen, und deren Einpflanzen an den endgültigen Standort.
Vermehrung aus Samen
Diese Methode ist aufgrund der geringen Samengröße aufwändiger. Zuerst werden sie aus den Früchten entnommen, vom Fruchtfleisch gereinigt und getrocknet. Im Herbst werden sie ins Freiland ausgesät (oder in einen kleinen Behälter, der im Garten eingegraben wird), um eine natürliche Stratifikation zu durchlaufen. Darüber werden trockene Blätter und Sägespäne gestreut. Die Keimlinge erscheinen im Frühjahr. Manchmal – erst nach einem Jahr.
Im Frühjahr sät man in einem Gewächshaus oder einer Orangerie, nachdem man die Samen etwa einen Monat im Kühlschrank aufbewahrt hat. Im März-April bereitet man Behälter mit lockerer, nährstoffreicher Erde und Sand (3:1) vor. Die Keimfähigkeit steigt leicht (auf bis zu 35%), wenn die Samen vor der Aussaat in Wasser eingeweicht werden. Sämlinge mit entwickelten Blättern werden Mitte Juni vorsichtig zum Weitervorzüchten umgepflanzt. Nicht selten erscheint in Gärten um die Sträucher von S. albus auf nährstoffreichem Boden natürliche Selbstaussaat. Die Sämlinge blühen im dritten Jahr.
Schön in einer Hecke
Dies ist die beste Verwendung der Weißen Schneebeere im Garten. Die Hecke wird durch das Ausbreiten der Sträucher und das Erscheinen von Wurzelausläufern schnell dicht. Sie lässt sich leicht formen, und die Pflanzen behalten die ihnen gegebene Form während der Saison. Für die Pflanzung nimmt man junge, 3- bis 5-jährige Setzlinge und setzt sie entlang einer gespannten Schnur in einer Linie. Pro laufendem Meter pflanzt man drei bis vier Sträucher. Nach dem Pflanzen wird der Boden um jeden Strauch fest angedrückt, damit im Wurzelbereich keine Hohlräume zurückbleiben, die zum Austrocknen des Wurzelsystems führen. Anschließend wird gut gewässert und die Bodenoberfläche mit einem geeigneten Material gemulcht.
Schutz vor Krankheiten und Schädlingen
Die größte Gefahr für den Strauch sind Pilzkrankheiten: Mehltau und Grauschimmelfäule der Früchte, die sich im Sommer bei feuchtem Wetter aktiv entwickeln. Zur Vorbeugung im Frühjahr, vor dem Austrieb, werden die Büsche mit einer 3%igen Bordeauxbrühe besprüht: einer Mischung aus Kupfersulfat und Kalkmilch. Wirksam sind in diesem Fall auch ein Ascheaufguss oder eine 0,5%ige Sodalösung mit Zusatz von Kernseife (zur Haftung, daher die Dosierung nach eigenem Ermessen). Im Laufe der Saison werden die Präparate „Topaz“, „Skor“ oder „Fundazol“ verwendet.
Mehltau kann man auch mit einem Aufguss aus Ringelblumenblüten (Calendula) oder Ackerdistel bekämpfen, die man genauso zubereitet wie Zwiebelaufgüsse.
Übrigens werden diese Methoden auch bei anderen Sträuchern und krautigen Stauden mit ähnlichen Symptomen angewendet.
Wenn Blattläuse an den Spitzen des jungen Zuwachses auftreten, hilft das Besprühen der Triebe mit den Präparaten „IntaVir“ (1 Tablette in 10 l Wasser auflösen) oder „Elexar“ (8 g/10 l Wasser).
Im Garten kann man auch mit Hausmitteln zum Schutz der Sträucher auskommen. Gegen Mehltau ist das Bestäuben der Blätter des Strauchs mit trockener Holzasche wirksam. Pro Strauch werden etwa 10-15 g gesiebte Asche benötigt.
Gegen Mehltau hilft ein Zwiebelaufguss. Er wird aus 300 g saftigen Schuppen (oder 150 g trockenen Schalen) und 10 l Wasser zubereitet. Man lässt ihn 5-10 Stunden ziehen, dann filtriert man ihn. Die Büsche werden mit dem zubereiteten Aufguss dreimal (alle fünf Tage) behandelt.
Auffällig, mit anmutiger Krone und den schönsten Früchten, setzen die Hybridsorten der Schneebeere Dorenbosa in Gartenkompositionen Akzente im Herbst und Winter. Eine ihrer Hauptvorzüge ist die Kompaktheit (0,8-1 m hoch, auf besten Böden können sie jedoch bis zu 1,5 m erreichen).
Wenn der Strauch sehr kleine Blätter hervorbringt, sich schlecht verzweigt und fast nicht blüht, muss er im nächsten Jahr verjüngt werden.
Die Pflanzen passen sich gut an die Bedingungen an. Sie vertragen keine nassen Böden, gedeihen aber sowohl auf trockenen als auch auf feuchten Böden hervorragend. Ihr Nährstoffgehalt beeinflusst direkt die dekorative Wirkung, daher wird der Boden vor der Pflanzung verbessert. Obwohl die Pflanzen dieser Gruppe auch auf kargem Boden nicht verkümmern, wird man keine reiche Fruchtbildung erzielen können.
Sie wachsen gut auf Lehmböden, Sandböden und kalkhaltigen Steinböden. Sie sind sowohl an sonnigen Standorten als auch im Halbschatten schön.
Es wird angenommen, dass alle Sorten der Gruppe Dorenbosa Fröste bis zu -34 Grad aushalten. Schneearme Winter sind gefährlich.
Wenn der Setzling an die örtlichen Bedingungen angepasst ist, muss er nur in den ersten zwei bis drei Jahren abgedeckt werden. Die Zweige sind bei fast allen S. Dorenbosa flexibel und dünn, sie lassen sich leicht zum Boden biegen. Der minimale Winterschutz ist das Anhäufeln der Strauchbasen und das Abdecken mit trockenen Blättern. Aber in den ersten Jahren nach der Pflanzung ist es besser, die Pflanze mit Reisig und Jutesack abzudecken.
Schneebeere

Schneebeere (Symphoricarpos) – ist ein sommergrüner Strauch, der zur Familie der Geißblattgewächse gehört. Die Schneebeere wird im Volksmund Wolfskirsche genannt. Kultursorten der Schneebeere werden in städtischen Parks und Grünanlagen gepflanzt.
Die Gattung umfasst etwa 15 Arten. In freier Wildbahn wächst sie in Nord- und Mittelamerika. Eine Ausnahme bildet die Sorte Symphoricarpos sinensis, die nur in China vorkommt. Der Ursprung des Namens wird mit der griechischen Übersetzung des Wortes in Verbindung gebracht. Das Wort enthält zwei Wortstämme: «zusammen sammeln» und «Frucht». Bei genauer Betrachtung der Pflanze fällt auf, dass die Beeren an den Zweigen dicht aneinander gedrückt sind. Die Besonderheit besteht darin, dass sie im Winter nicht abfallen und fest an den Büschen haften, wodurch sie Vögeln Nahrung bieten.
Beschreibung der Pflanze Schneebeere
Die Höhe der Schneebeere kann 0,2 bis 3 m betragen. Die Sträucher haben ganzrandige gegenständige Blätter, die an kurzen Stielen sitzen und bis zu 1,5 cm lang werden. Die Zweige der Pflanze sind biegsam, sodass sie unter der schweren Schneedecke nicht brechen. Die in achselständigen traubigen Blütenständen gesammelten Blüten haben verschiedene Farben und beginnen in der Regel im Juli-August zu blühen. Anstelle der verwelkten Knospen bildet sich eine Frucht, die einer weißen oder schwarz-violetten ellipsoiden Steinfrucht ähnelt. Ihr Durchmesser beträgt etwa 2 cm. Das Fruchtfleisch der Steinfrucht hat einen zarten weißen Farbton. Die Früchte sind nicht zum Verzehr geeignet.
Für den Anbau im Garten eignet sich am besten die weiße Schneebeere, die oft als Hecke gepflanzt wird. Eine andere ebenso beliebte Sorte mit rosafarbenen Steinfrüchten gedeiht nur in warmen Regionen auf fruchtbarem Schwarzerde, wo milde Winter vorherrschen.
Pflanzung der Schneebeere im Freiland

Die Schneebeere ist eine anspruchslose Pflanze. Für ihren Anbau eignen sich alle Standorte und Bodentypen. Das kräftige Wurzelsystem kann Erosion und Abrutschen verhindern, wenn die Sträucher an einem Hang gepflanzt werden. Die optimale Pflanzzeit ist Frühjahr oder Herbst. Die Vorbereitung des Standorts erfolgt im Voraus.
Richtiges Pflanzen
Um eine Hecke aus Schneebeeren zu ziehen, sollte man kräftige, ausgewachsene Setzlinge wählen. Entlang der Hecke wird eine Schnur gespannt und ein Graben ausgehoben, der mindestens 40 cm breit und 60 cm tief sein sollte. Wenn die Sträucher einzeln wachsen sollen, muss der Abstand zwischen ihnen mindestens 150 cm betragen, wobei die Grube 65x65 cm groß sein sollte.
Bei einer Herbstpflanzung ist es besser, das Loch und den Graben einen Monat vor den geplanten Maßnahmen auszuheben. Für die Frühjahrsarbeiten wird das Gelände im Herbst vorbereitet. Wenn der Boden einen hohen Anteil an Tonbestandteilen enthält, wird eine zusätzliche fruchtbare Schicht in das Loch gelegt. Dazu werden Schotter und eine Erdmischung aus Sand, Torf und Humus gemischt und die jungen Pflanzen mit Dünger versorgt. Unter jeden Busch werden Dolomitmehl, Holzasche und Superphosphat gegeben. Der Wurzelhals sollte nicht zu tief eingegraben werden. Er sollte sich auf Höhe der Geländeoberfläche befinden. Bevor die Sträucher in das Loch gesetzt werden, ist es wichtig, die Wurzeln in einen Lehmbrei zu tauchen. Die Bewässerung der Setzlinge erfolgt täglich.
Pflege der Schneebeere im Garten

Boden und Bewässerung
Wie bereits erwähnt, zeichnet sich die Schneebeere durch ihre Widerstandsfähigkeit aus und erfordert während des Wachstums keine besondere Aufmerksamkeit. Wenn die Zeit es jedoch erlaubt, warum nicht die Sträucher pflegen und sie noch attraktiver machen? Zum Beispiel den Baumstammbereich mit Torf mulchen. Die Pflanze reagiert gut auf regelmäßiges Lockern des Bodens. Wie viele Ziersträucher benötigt die Schneebeere einen Rückschnitt, Bewässerung und Behandlung gegen Krankheiten und Schädlinge. Die Bewässerung erfolgt nur, wenn der Sommer zu trocken ist. Pro Busch werden 1,5-2 Eimer Wasser benötigt. Wenn die natürlichen Niederschläge ausreichen, kann man die Bewässerung vergessen. Das Lockern erfolgt nach Regen oder Bewässerung. Am Ende der Frühjahrs-Sommer-Saison muss der Bereich, in dem die Schneebeere wächst, umgegraben werden.
Düngung und Düngemittel
Im Frühjahr erfolgt die Düngung der Sträucher mit organischen und mineralischen Düngemitteln. Die nächste Düngung wird erst Mitte des Sommers wiederholt. Dazu werden 50 g Agricola in einem Eimer Wasser aufgelöst.
Umpflanzung
Wenn ein Strauch an einen anderen Ort umgepflanzt werden muss, ist es besser, dies zu tun, bevor das Rhizom stark wächst. Die Umpflanzung erfolgt nach dem gleichen Prinzip wie die erste Pflanzung. Das Wichtigste ist, den Busch beim Ausgraben nicht zu beschädigen und die Unversehrtheit des Wurzelsystems nicht zu stören. Eine ausgewachsene Pflanze hat einen recht großen Wurzelbereich, daher wird empfohlen, den Busch so weit wie möglich vom Hauptstamm entfernt auszugraben, um nicht auf die Wurzeln im Boden zu stoßen.
Rückschnitt
Der Rückschnitt sollte am besten im Frühjahr erfolgen, dann erholen sich die Sträucher schneller. Die Pflanze sollte geschnitten werden, bevor der Saftfluss beginnt. Gleichzeitig werden trockene alte Äste oder Triebe entfernt, die das Wachstum behindern und den Strauch stark verdichten. Sie können um die Hälfte gekürzt werden. Der Rückschnitt beeinflusst die zukünftige Blüte nicht, da sich die Blütenknospen an den diesjährigen Trieben befinden. Die Schnittstellen werden mit Baumwachs behandelt, um Infektionen zu vermeiden. Ein Verjüngungsschnitt der Sträucher erfolgt in einer Höhe von 50-60 cm. Im Laufe der Sommersaison können schlafende Knospen andere Triebe bilden.
Vermehrung der Schneebeere

Die Schneebeere kann durch Samen, Stecklinge, Absenker oder Teilung des Strauches vermehrt werden.
Vermehrung durch Samen
Um eine vollwertige Pflanze aus einem Samen zu ziehen, ist viel Mühe und Zeit erforderlich, da dies eine der mühsamsten Methoden ist. Die Samen werden aus der Steinfrucht entnommen und auf Nylon ausgelegt, um überschüssige Flüssigkeit aus dem Fruchtfleisch zu pressen. Danach werden sie für einige Zeit in Wasser gelegt. Dann sinken sie auf den Boden des Behälters, während die restlichen Fruchtfleischreste an die Oberfläche steigen. Die getrockneten Samen werden im späten Herbst in Kisten mit einer fruchtbaren Erdmischung ausgesät und mit einer dünnen Sandschicht bedeckt. Die Pflanzbehälter werden mit Glas abgedeckt, um einen Treibhauseffekt zu erzeugen. Während der Keimung der Sämlinge wird auf regelmäßiges Gießen geachtet. In der Regel kann man das Erscheinen der ersten Blättchen der Schneebeere im Frühjahr beobachten. Das Pikieren der Sämlinge ins Freiland erfolgt nach einigen Monaten.
Vermehrung durch Teilung des Strauches
Vor dem Beginn des Saftflusses oder im Herbst, wenn das Laub gefallen ist, wählt man den größten und verzweigtesten Strauch der Schneebeere aus. Er wird vorsichtig aus der Erde genommen und in mehrere Teile geteilt, sodass an jedem Teil Wurzelausläufer und gesunde Triebe verbleiben.
Vermehrung durch Absenker
Die Vermehrung durch Absenker erfolgt im Frühjahr. Dazu werden die unteren Zweige zum Boden gebogen und mit einer dünnen Schicht Erde bedeckt. In den Sommermonaten werden sie regelmäßig gegossen und gedüngt. Nachdem der Absenker gut verwurzelt ist, wird er vom Hauptstrauch getrennt und an einen anderen Ort verpflanzt.
Vermehrung durch Stecklinge
Als Pflanzmaterial werden grüne oder verholzte Stecklinge mit einer Länge von 10 bis 20 cm verwendet, die mehrere gesunde Knospen aufweisen. Zur Aufbewahrung eignen sich Behälter mit Sand.
Die Gewinnung von grünen Stecklingen erfolgt im Juni nach der Blüte des Strauchs. Die größten reifen Triebe werden abgeschnitten und ins Wasser gestellt. Alle Stecklinge können in die gleiche Erde gesetzt werden wie bei der Vermehrung aus Samen. Die Pflanzung erfolgt in einer Tiefe von bis zu 5 mm. Die Behälter mit den zukünftigen jungen Trieben werden in Gewächshäusern oder feuchten Räumen aufbewahrt. Nach drei Monaten hat sich das Wurzelsystem der Pflanzen entwickelt. Dann können sie an ihren endgültigen Standort umgepflanzt werden. Im Winter werden die jungen Setzlinge mit trockenem Laub oder Tannenzweigen abgedeckt.
Krankheiten und Schädlinge
Die Pflanze zeichnet sich durch eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge und Krankheiten aus. Dies liegt daran, dass die Schneebeere ein giftiger Strauch ist. Gelegentlich kommt es zu einem Befall der Blätter mit Echtem Mehltau und der Früchte mit Graufäule. Zur Vorbeugung werden die Sträucher im zeitigen Frühjahr mit einer dreiprozentigen Bordeauxbrühe behandelt. Diese Behandlung verringert das Risiko von Pilzinfektionen. Bei Anzeichen einer Erkrankung wird die Schneebeere mit fungiziden Präparaten wie Topas, Topsin oder Quadris besprüht. Andere Methoden zur Beseitigung des Befalls führen zu keinem Erfolg.
Arten und Sorten der Schneebeere

Weiße Schneebeere – dies ist die am weitesten verbreitete Sorte, die in freier Wildbahn an offenen Standorten, entlang von Flussufern oder im Bergland vorkommt. Die Triebe erreichen eine Höhe von bis zu 1,5 m. Die Krone ist kugelförmig. Die Blätter sind eiförmig oder rund und können bis zu 6 cm lang sein. Die Blüten bilden traubige, üppige Blütenstände in zartem Rosa. Während der Blütezeit ist der Strauch so dicht mit Knospen übersät, dass das grüne Laub kaum zu sehen ist. Die Früchte erscheinen als runde weiße Beeren.
Gewöhnliche Schneebeere oder Korallenbeere – wird auch als „indische Johannisbeere“ bezeichnet. Ihr Verbreitungsgebiet ist Nordamerika. Den dunkelgrünen Strauch kann man auf Wiesen oder entlang von Flussufern sehen. Anstelle der leuchtend rosa Knospen bilden sich schöne korallenrote, halbkugelförmige Früchte, die mit einem bläulichen Reif überzogen sind.
Westliche Schneebeere – wächst in Gruppen und bildet dichte Bestände in der Nähe von Gewässern. Die Blattspreite ist hellgrün und auf der Unterseite behaart. Die Blüten sind rosa oder weiß. Sie sind in kleinen traubigen Blütenständen angeordnet. Die Beeren dieser Sorte sind weich und blassrosa oder weiß.
Zu den Varietäten der Schneebeere gehören auch die Sorten: Goroljubiwyj, die Hybriden Scheno und Chenault, Doorenbos.
Weiße Schneebeere: Foto, Beschreibung, Pflanzung, Pflege

Immer häufiger sind in Gärten und Parkanlagen ausladende Sträucher mit weißen Beeren zu sehen – die Schneebeere. Übersetzt man das Wort Schneebeere ins Latein, so ergibt sich symphoricarpos. Sie hat auch einen anderen Namen – Wolfsbeere. Die Herzen vieler Gärtner hat sie durch ihre nahezu ständige Blüte erobert, die jeden Standort verschönert.
Er benötigt keine besondere Pflege, daher kann jeder Hobbygärtner ihn in seinem Garten pflanzen. Viele fragen sich, ob man die Beeren essen kann und wie die richtige Pflanzung erfolgt. Darüber und über vieles mehr berichten wir im Folgenden.
Beschreibung der Pflanze
Schneebeeren sind Sträucher mittlerer Größe, die nicht höher als 1,5 m werden. Ihre Zweige sind lang und anmutig; wenn die Früchte erscheinen, beginnen sie sich zu biegen, was den bergliebenden Strauch ausladend und schön mit einer kugelförmigen Gestalt macht.
Die Blätter der Schneebeere sind leicht länglich-oval, grün-moorgrün gefärbt. Während der Blütezeit ist die gesamte Pflanze mit kleinen rosafarbenen Blüten bedeckt, die gleichmäßig über den Strauch verteilt wachsen und 1,5-2 Monate lang mit ihrer Schönheit erfreuen.
Blätter der Schneebeere Foto:


Die Beeren hängen in Trauben, sind groß und kugelförmig, die Farbpalette variiert je nach Sorte. Sie bleiben auch nach dem Laubfall an den Zweigen und können bis zum Frühjahr haften bleiben. Diese Eigenschaften machen ihn zu einer schönen Ergänzung in der Landschaftsgestaltung. Am häufigsten sind die Sorten Doribosa Magic Berry und Dorenbosa Magical Candy zu sehen.
Essbar oder nicht
Viele Menschen fragen sich, ob die Schneebeere für den Menschen essbar ist oder nicht. Die Früchte enthalten große Mengen an Saponinen und Säuren, was ihnen einen sauren Geschmack und Giftigkeit verleiht. Erwachsene können einige Beeren essen, ohne Schaden zu nehmen, aber kleine Kinder können stark geschädigt werden. Bei einer Vergiftung können Symptome wie Übelkeit, Schwindel, Schwäche und in schweren Fällen Fieber auftreten.
Es ist schwierig zu sagen, ob dieser Strauch giftig ist oder nicht, da Tiere ihn gerne fressen, ohne dass ihr Leben gefährdet ist, aber der menschliche Organismus kann ernsthaft geschädigt werden. Daher wird Menschen der Verzehr der Schneebeeren nicht empfohlen.
Arten und Sorten
Die Wolfsbeere (Schneebeere) zeichnet sich durch eine Vielfalt an Sorten und Farbtönen aus. Die häufigsten Sorten:
Weiße Schneebeere (Symphoricarpos albus)
Ein kleiner, bergliebender Strauch, der an Hängen und in Küstengebieten vorkommt und bis zu 1,5 m hoch wird. Die Blätter sind oval, einfach und bilden eine runde Kuppel, mit kleinen weißen Blüten. Die Blattoberseite ist grün, die Unterseite grau-moorgrün gefärbt. Die Blüten sind rosa und stehen dicht an den Zweigen. Die weißen Beeren halten lange am Strauch.
Die Kältetoleranz ist hoch, und er kann problemlos in großen Temperaturschwankungen überleben.
Gewöhnliche Schneebeere (Symphoricarpos orbiculatus)
Eine Besonderheit ist die rosa Farbe der Beeren, die in Nordamerika als „indianische Johannisbeere“ bezeichnet wird. Die Pflanze hat dünne, kriechende Triebe und sattgrüne Blätter mit einer sumpfgrünen Unterseite. Ihre Winterhärte ist geringer als die der weißen Pflanze. Ihre größte Schönheit entfaltet sie im September, wenn die korallenroten, allmählich in Dunkelrot übergehenden Beeren erblühen, die von einer dichten Schicht überzogen sind, und die Blätter eine sattrote Farbe annehmen.
Westliche Schneebeere (Symphoricarpos occidentalis Hook.)
Wolfsbeere, die auf Berggipfeln und in Küstengebieten wächst. Die Blätter sind hellgrün mit einem leichten Flaum. Die Blüte ist traubenförmig, scharlachrot oder weiß, glockenförmig und blüht den ganzen Sommer über.
Doorenbos-Schneebeere (Symphoricarpos doorenbosii)
Diese Sorte ist eine Hybride aus der weißen und der runden Sorte. Die erste Sorte war die Mother of Pearl. Die am weitesten verbreiteten Sorten dieser Hybride sind:
- Mother of Pearl (Mother of Pearl – eine Pflanze mit dunkel-sumpfgrünen ovalen Blättern und weißen Beeren mit einer leichten Röte. Sie ist recht frostbeständig und passt in jedes Design. Aufgrund der großen Beeren Doorenbosi Mother of Pearl sieht sie eindrucksvoll aus.

- Magic Berry (Magic Berry) – eine der beliebtesten Sorten in der Russischen Föderation. Sie hat leuchtend rosafarbene Beeren, die gleichmäßig an den Zweigen verteilt sind. Doorenbosa Magic Berry liebt viel Licht, kann aber auch im Schatten von Bäumen wunderbar gedeihen. Es ist ein echter Glücksfall für Anfänger und professionelle Gärtner.

- White Hedge (White Hedge) – eine Sorte, die einen Strauch mit zahlreichen schneeweißen Früchten darstellt.

- Doorenbosa Magic Candy – ein stark blühender Strauch mit rosa Blüten, die in Trauben zusammengefasst sind. Er kann sowohl an sonnigen als auch an schattigen Standorten wachsen. Allerdings hat er eine geringe Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlinge. Magic Candy – ein ausgezeichneter Honiglieferant, dank seiner leuchtenden und schönen Färbung.

- Doorenbosa Amethyst (Amethyst) unterscheidet sich von anderen Sorten durch die höchste Frostbeständigkeit. Es ist die vorteilhafteste Sorte für Anfänger im Gartenbau, da sie völlig anspruchslos und praktisch resistent gegen alle Schädlinge ist. Die Blätter sind smaragdgrün, die Blüten rosa, klein, die Beeren kugelförmig, weiß mit einem Roséton.

Hancock-Schneebeere (Hancock)

Ein Strauch mit einer prächtigen Krone, dunklen Blättern und verschiedenen Beerentönen von Weiß bis Rotbraun.
Pflanzung und Pflege
Wie jede Pflanze benötigt auch die Wolfsbeere die richtige Pflege und Pflanzung. Die Pflanzung kann zu jeder Jahreszeit erfolgen. Eine Besonderheit der Pflanze ist, dass es keinen Unterschied macht, in welchen Boden Sie sie pflanzen – sie wird trotzdem wachsen.
Wie man einen Setzling auswählt und pflanzt
Wenn Sie eine schöne, dichte Hecke anlegen möchten, sollten Sie 2- bis 4-jährige Setzlinge der Schneebeere kaufen. Achten Sie darauf, dass das Wurzelsystem intakt und nicht von Krankheiten befallen ist.
Zur Pflanzung einer Hecke im Freiland müssen Sie eine Schnur entlang der markierten Linie spannen und Löcher ausheben. Die Pflanzen sollten einen Abstand von mindestens 120-140 cm haben. Wichtig ist, dass auf einen laufenden Meter Graben nicht 4-5 Sträucher kommen. 
Anbau im Garten
Die Gruben sollten im Voraus vorbereitet werden: Wenn die Pflanzung im Herbst erfolgt, wird die Grube einen Monat zuvor ausgehoben; für den Frühling im September/Oktober. Bei lehmigem Boden müssen Sie warten, bis sich die Erde etwas gesetzt hat. Vor dem Pflanzen legen Sie Schotter, Flusssand, Kompost und Torf aus. Darüber streuen Sie Dolomitmehl, Superphosphat und Holzasche im Verhältnis 200 g : 200 g : 600 g. Danach setzen Sie den Setzling ein. In den ersten Tagen müssen Sie den zukünftigen Strauch täglich gießen.
Rückschnitt im Frühling
Der Rückschnitt ist unbedingt erforderlich; am besten führen Sie diesen Vorgang im Frühjahr durch, bevor der Saft zu fließen beginnt. Schneiden Sie zunächst vertrocknete, beschädigte, alte und kranke Triebe ab und behandeln Sie die Schnittstellen mit Baumwachs.
Da die Pflanze anspruchslos ist, können Sie auf Pflege verzichten; wenn Sie sich jedoch ein wenig um sie kümmern, wird sie noch schöner blühen und aussehen. Zur Pflege gehören Mulchen des Bodens, Entfernen von Unkraut, mäßiges Gießen und Schutz vor Schädlingen.
Gießen Sie nur bei trockenem Wetter am Abend. Bei Regenwetter entfällt die Notwendigkeit des Gießens. Im Herbst kann die Pflanze umgegraben werden.
Vermehrung
Die Vermehrung kann auf verschiedene Arten erfolgen:
- Anzucht aus Samen. Entfernen Sie das gesamte Fruchtfleisch von den Samen, indem Sie sie mit einem Nylonstrumpf auspressen und in ein Glas Wasser geben. Nachdem die Samen vollständig gereinigt sind, nehmen Sie sie heraus und trocknen sie. Säen Sie sie in Kisten aus, in denen eine Erdmischung aus Torf, Flusssand und Kompost sein sollte; danach bestreuen Sie sie mit feinem Sand und bedecken sie mit Glas. Im Frühjahr können Sie sie umpflanzen.
- Wurzelschösslinge. Sie können in großer Zahl unter dem Strauch gefunden werden. Wählen Sie im Frühjahr oder Spätherbst die größten Schösslinge aus, graben Sie sie aus und pflanzen Sie sie um.
- Absenker. Suchen Sie an der Stelle, wo der Strauch wächst, den kleinsten Zweig, biegen Sie ihn zur Erde und graben Sie ihn ein, wobei nur die Spitze herausragt. Beobachten Sie den Absenker ständig, und im September, wenn er Wurzeln geschlagen hat, schneiden Sie den Zweig ab und pflanzen Sie ihn um.
- Vermehrung durch Stecklinge. Bereiten Sie verholzte Stecklinge von bis zu 20 cm Länge mit mehreren Knospen im November oder Dezember vor und lagern Sie sie bis März in einem dunklen Raum in Sand. Schneiden Sie das obere Ende knapp über einer Knospe ab, und schneiden Sie das untere Ende schräg ab.
Welche Methode die beste ist, entscheiden Sie.
Verwendung in der Landschaftsgestaltung
Die Wolfsbeere kann mit vielen Pflanzen kombiniert werden, die im Folgenden beschrieben werden.
Beispiel einer dekorativen Komposition: Spiraea vanhouttei, Wolfsbeere, bunter Hartriegel, im Hintergrund eine Eberesche. Foto im Garten:
Die Kombination mit dunkelgrünen Nadelgehölzen sieht sehr schön und malerisch aus. Vor einem starken Kontrast bilden die weißen Beeren eine schmucke Hecke. Foto:
Heilende Eigenschaften
Obwohl die Beeren giftig sind, können sie dem Menschen dennoch helfen. Ihre heilenden Eigenschaften bestehen darin, dass der Saft und das Fruchtfleisch der Beeren von Eiterungen, Abszessen, eitrigen Wunden, Blasen und Geschwüren befreien können. Auch kann es helfen, Risse an den Gliedmaßen zu beseitigen.
Es kann häufig bei der Behandlung von Geschlechtskrankheiten und Tuberkulose helfen. Vor der Verwendung der Beeren sollte jedoch eine ärztliche Konsultation eingeholt werden.
Videoübersicht
Zu den unbestrittenen Vorzügen der Schneebeere gehören ihre Anspruchslosigkeit, hohe Widerstandsfähigkeit – selbst eine verkehrsreiche Stadt macht ihr nichts aus – und ihr hoher Zierwert im Winter, den nur sehr wenige Pflanzen vorweisen können. Weitere Details finden Sie im Überblick des Videoblogs «Gartenwelt».
2>Schneebeere im Garten — alles über den Anbau des Strauches
- Vollständiges Foto
Schneebeere
Beschreibung der Schneebeere
Rosa Schneebeere
Vermehrungsmethoden
Auspflanzen der Schneebeere
Pflegetipps
Krankheiten des Strauches
Die Schneebeere ist ein Zierstrauch aus der Familie der Geißblattgewächse mit originellen, ungenießbaren Früchten, deren Färbung je nach Sorte variieren kann. Es gibt 15 Arten dieser Pflanze, von denen die meisten in Amerika wild wachsen und nur eine in China.
Ein Vorteil der Schneebeere ist, dass sie im Schatten wachsen kann. Dies ermöglicht die Nutzung zur Begrünung des Grundstücks. Die Schneebeere wird seit etwa 200 Jahren im Gartenbau verwendet.
Beschreibung und Arten der Schneebeere
Die Schneebeere ist ein Strauch mit einer Höhe von 0,3-2 m. Der lateinische Name Symphoricarpos bedeutet übersetzt «zusammengebundene Früchte». Die Blätter sind rundlich, eiförmig, gegenständig und bis zu 6 cm lang. Die Blätter einiger Sorten haben kleine Zähnchen.
Die Blattstiele sind kurz, an der Basis des Blattes befinden sich ein oder zwei Lappen. Die Oberseite des Blattes ist dunkelgrün, die Unterseite blaugrau. Im Herbst verfärben sich die Blätter gelbrot, was den Strauch noch schöner macht.
Die Zweige sind dünn und biegsam und brechen im Winter nicht unter dem Schnee, der sich an den Fruchtbüscheln festhält. Die glockenförmigen Blüten sind weiß mit grünlichem Schimmer, rosa oder rot. Sie sind in Blütenständen angeordnet, von denen jeder 5 bis 15 Einzelblüten enthält. Die Blütenstände sind traubig oder achselständig. Die Blüte beginnt spät, im Juli oder Anfang August, und dauert etwa 2 Monate. Die Schneebeere ist eine gute Bienenweide.
Nach der Blüte bilden sich anstelle der Blüten Früchte – saftige Steinfrüchte in Kugel- oder Ellipsenform.
Der Fruchtdurchmesser beträgt 1–2 cm, die Farbe ist weiß, rot oder dunkelviolett. Im Inneren befinden sich 1–3 kleine, flache Kerne. Das Fruchtfleisch sieht glänzend, schön und schneeähnlich aus. Es darf jedoch nicht verzehrt werden, da es schwach giftig ist. Die Früchte liegen eng aneinander. Diesem Umstand verdankt die Pflanze ihren wissenschaftlichen Namen Symphoricarpos.
Die Früchte der Schneebeere können bis zum Frühjahr oder solange an den Zweigen bleiben, bis sie Vögeln als Nahrung dienen. Die Sträucher können bis zu 50 Jahre alt werden. Sie wachsen schnell, und das Wurzelsystem entwickelt sich aktiv.
| Name | Beschreibung | Besonderheiten des Strauches |
| Bely (Kististyj) | Blüten rosagrün, Früchte weiß, Blätter bis zu 6 cm lang. Die Triebe neigen sich zum Boden. | Eine wärmeliebende Pflanze, anspruchslos an die Kulturbedingungen, gedeiht im Schatten. |
| Chinesische | Früchte von schwarzer (dunkelvioletter) Farbe. | In der freien Natur kommt sie nur in den westlichen Provinzen Chinas vor. |
| Rozovyj | Zeichnet sich durch rosa oder purpurne Früchte mit einem Durchmesser von bis zu 0,6 cm aus. | Ist frostempfindlich. |
| Schenault | Hybride der rosafarbenen Sorte mit spitz zulaufenden Blättern, rosa Blüten und Früchten. Im Schatten sind die Früchte weiß mit rosa Seiten. | Verträgt Frost unter Abdeckung. |
| Dorenbosa | Strauch mit rosaperlmuttfarbenen Blüten und weißen Früchten mit rosa Spitze. | Geringe Frostbeständigkeit. Reagiert gut auf Auslichtung. |
| Okruglyj | Strauch mit cremefarbenen Blüten, Früchte rosa. | Frostbeständig, der Strauch ist mit Früchten bedeckt. |
| Zapadnyj | Blätter bis zu 10 cm lang. Blüten klein, zartrosa. Früchte zunächst weiß, später werden sie blau. | Anspruchslos an die Wachstumsbedingungen. |
| Mild | Blüten leuchtend rosa, purpur, Früchte weiß mit rosa Seite. | Kriechender Strauch. |
| Melkolistnyj | Blüten hellrosa, Früchte weiß mit rosa Schimmer. | Strauch bis zu 3 m hoch. |
| Goroljubivyj | Blüten weiß oder mit rosa Schimmer. Früchte schneeweiß. | Strauch bis zu 2 m hoch. |
Die Sträucher der Schneebeere werden zur Begrünung kleiner Flächen oder zur Anlage von Hecken verwendet.
Vermehrungsmethoden
Die Schneebeere vermehrt sich auf verschiedene Weise:
- Durch Samen. Die Vermehrung durch Samen erfordert viel Zeit und Aufmerksamkeit. Die Samen werden aus den Früchten entnommen, wobei zu beachten ist, dass das Fruchtfleisch giftig ist. Sie werden in Wasser eingelegt, damit sich das Fruchtfleisch löst. Um die kleinen Samen nicht zu verlieren, legt man sie vor der Bearbeitung in einen Nylonstrumpf. Nach dem Trocknen werden sie bis zum Spätherbst aufbewahrt. Gegen Winteranfang werden sie in Kisten ausgesät. Man bereitet eine lockere Erde vor, die zu gleichen Teilen aus Flusssand, Humus und Torf besteht. Die Samen werden ausgesät, mit Sand bedeckt, gegossen und mit Glas abgedeckt. Die Bewässerung erfolgt mit einem Zerstäuber oder über den Untersetzer. Die Samen erscheinen im Frühjahr, im Frühherbst werden die Setzlinge ins Freiland umgesetzt.
- Durch Teilung des Strauches. Die Schneebeere lässt sich leicht durch Wurzelausläufer vermehren. Aus den Wurzeln des Strauches wachsen viele Ausläufer, die die Bepflanzung verdichten. Daher werden junge Triebe mit Wurzelteilen an einen neuen Standort umgesetzt. Die Teilung des Strauches erfolgt im zeitigen Frühjahr, bevor die Blätter austreiben. Der Strauch wird ausgegraben und in Teile geteilt. Die Schnittstellen werden mit zerkleinerter Holzkohle behandelt. Die jungen Sträucher werden an ihren endgültigen Standort gepflanzt.
- Durch Absenker. Die Vermehrung durch Absenker beginnt im Frühjahr. Biegen Sie junge Triebe zum Boden, graben Sie bis zu 10 cm tiefe Löcher und befestigen Sie sie mit einem Holzhaken. Bedecken Sie sie mit Erde, wobei die Spitze an der Oberfläche bleibt. Gießen Sie regelmäßig, um den Boden feucht zu halten. Im Herbst trennen Sie den Absenker vom Mutterstrauch und pflanzen Sie ihn separat ein.
- Durch Stecklinge. Die Schneebeere wird durch grüne und verholzte Stecklinge vermehrt. Die Länge der Stecklinge beträgt bis zu 20 cm. Jeder Steckling sollte mindestens 3 Knospen haben. Verholzte Stecklinge werden im späten Herbst oder frühen Winter vorbereitet. Sie werden im Keller in feuchtem Sand gelagert. Der obere Schnitt erfolgt oberhalb einer Knospe, der untere schräg. Grüne Stecklinge werden früh morgens oder bei bewölktem Wetter geschnitten. Beim Biegen sollten die Triebe mit einem Knacken brechen. Dies zeigt ihre Eignung zur Bewurzelung an. Stellen Sie die Stecklinge ins Wasser. Bereiten Sie die Erde genauso vor wie für die Vermehrung durch Samen. Setzen Sie die Stecklinge bis zu 5 cm tief ein und platzieren Sie sie in einem Mini-Gewächshaus mit hoher Luftfeuchtigkeit. Gießen Sie die Erde mäßig. Pflanzen Sie die bewurzelten Stecklinge im Herbst ins Freiland und mulchen Sie sie. Decken Sie sie mit Reisig und trockenen Blättern ab. Häufeln Sie die Sträucher in den ersten Jahren an.
Das Einpflanzen der Schneebeere
Pflanzen Sie junge Schneebeerensträucher bis zu 60 cm tief ein. Bereiten Sie die Löcher im Voraus vor – für die Pflanzung im Frühjahr bereits im Herbst. Dies ist besonders wichtig bei Lehmboden. Zur Zeit der Pflanzung sollte die Erde abgesackt sein, um das Wurzelsystem nicht zu beschädigen.
Mischen Sie die aus dem Loch entnommene Erde mit Humus, Torf und Sand. Legen Sie eine Schicht Kies zur Drainage auf den Boden. Geben Sie in das Loch eine Handvoll Dolomitmehl (zur Bodenentsäuerung), Superphosphat und Holzasche (zur Pflanzendüngung). Bereiten Sie 2-4 Jahre alte Setzlinge vor. Je älter sie sind, desto schneller bilden sie dekorative Pflanzungen oder Hecken.
Tauchen Sie vor dem Pflanzen die Wurzeln der Pflanzen in einen Lehmbrei von der Konsistenz saurer Sahne.
Tauchen Sie die Setzlinge bis zum Wurzelhals ein. Bestreuen Sie sie mit der vorbereiteten Erde und füllen Sie alle Hohlräume. Gießen Sie und mulchen Sie den Bereich unter dem Strauch. In der ersten Woche gießen Sie täglich.
Beim Einpflanzen mehrerer Setzlinge lassen Sie einen Abstand von mindestens 120 cm zwischen ihnen. Wenn die Anzahl der Setzlinge groß ist, können Sie den Graben mit einem Bagger ausheben. Auf einen laufenden Meter pflanzen Sie einen Setzling.
Pflegetipps
Die Schneebeere ist eine sehr anspruchslose Pflanze:
- Gießen Sie die Sträucher reichlich, um ihre dekorativen Eigenschaften zu verbessern. Geben Sie bis zu 2 Eimer Wasser pro m². Verwenden Sie für die Bewässerung am besten ein Tropfbewässerungssystem. Wenn es häufig regnet, gießen Sie die Sträucher nicht.
- Lockern Sie den Boden um die Sträucher bis zu einer Tiefe von 8 cm. Entfernen Sie Unkraut. Fügen Sie eine Schicht Mulch hinzu, so dass die Dicke nicht weniger als 5 cm beträgt.
- Düngen Sie mit Stickstoffdünger für aktives Trieb- und Blattwachstum, mit Phosphor- und Kaliumdünger für reiche Blüte und Fruchtbildung. Im Frühjahr geben Sie 5 kg Humus oder Kompost, 100 g Kaliumsalz und Superphosphat.
- Im Herbst wird die Erde um die Sträucher herum umgegraben. Bei jungen Sträuchern wird die Mulchschicht erhöht. Sorten, die Frost schlecht vertragen, werden mit Reisig und Vliesstoffen abgedeckt.
Wenn ein Strauch an einen anderen Ort umgepflanzt werden muss, sollte man dies besser frühzeitig tun. Der Nahrungsbereich eines ausgewachsenen Strauches ist ein Kreis mit einem Radius von bis zu 1 m. Daher ist es schwierig, ihn ohne Schädigung der Wurzeln aus der Erde zu nehmen. Man muss einen Kreis mit einem Radius von mindestens 70 cm ausheben.
Nützliches Video zur richtigen Pflanzung der Schneebeere:
3>Schnitt der Schneebeere
Damit die Schneebeerensträucher ein gepflegtes Aussehen haben, werden sie regelmäßig zurückgeschnitten. Der erste Rückschnitt erfolgt im zeitigen Frühjahr vor dem Austreiben. Dabei wird ein Viertel bis zur Hälfte der Länge abgeschnitten. Im Sommer wird bei Bedarf ein Pflegeschnitt durchgeführt, bei dem abgebrochene und beschädigte Äste entfernt werden.
Alle paar Jahre führt man einen Pflegeschnitt des Strauches durch.
Es werden alle verdickten, sich kreuzenden und nach innen wachsenden Äste abgeschnitten. Nach einem solchen Rückschnitt treibt die Pflanze schnell wieder aus.
Ein alter Strauch, der sein dekoratives Aussehen verloren hat, kann verjüngt werden. Dazu werden alle Äste in einer Höhe von etwa einem halben Meter über dem Boden abgeschnitten. Die Schnittstelle wird mit Baumwachs versiegelt. Innerhalb eines Jahres wachsen neue Triebe, und in der nächsten Saison hat der Strauch wieder ein dekoratives Aussehen.
Krankheiten des Strauches
Die Schneebeere ist gegen die meisten Krankheiten resistent, Schädlinge meiden sie. Gelegentlich werden die Sträucher von Mehltau befallen. Dies ist eine Pilzkrankheit, die sich bei hoher Luftfeuchtigkeit und hohen Temperaturen stark ausbreitet.
Die Früchte können von Grauschimmel befallen werden. Um die Krankheit zu bekämpfen, werden die Sträucher im zeitigen Frühjahr mit einer 3%igen Bordeauxbrühe oder einem der folgenden Fungizide besprüht:
- Kwadris
- Skor
- Topas
- Fundazol
Weitere Informationen zum Anbau der Schneebeere finden Sie im Video:
2>Anbau der Schneebeere: Pflanzung, Pflege, 5 beste Sorten
Im Herbst kann man in jedem Park oder jeder Grünanlage einen ausladenden Strauch mit schneeweißen runden Kügelchen sehen, die eine regelmäßige Form haben. Das sind die Früchte der Schneebeere. Kein Park oder keine Grünanlage kommt ohne ihn aus, denn er ist unglaublich widerstandsfähig gegenüber städtischen Bedingungen und äußerst anspruchslos. In diesem Artikel berichten wir über den Anbau von Schneebeere und geben Tipps zur Pflege und zum Schnitt.

Fünf beste Sorten der Schneebeere
In unseren klimatischen Bedingungen ist die Weiße Schneebeere am weitesten verbreitet. Den Namen hat sie aufgrund der Farbe der Beeren erhalten. In letzter Zeit sind Sorten mit rosa und purpurnen Früchten populär geworden.
- „Hancock“ – ein Strauch mit ausgebreiteten Trieben, hat eine kompakte Krone in Form eines dichten Kissens. Die Blüten sind klein, rosa und unscheinbar. Die Blätter bleiben bis zum Frost erhalten. Die Früchte bleiben bis zum Frühjahr am Strauch oder bis sie von Vögeln gepickt werden.
- „White Hedge“ – Höhe bis zu 2 m. Die Früchte sind die größten unter allen Sorten, von regelmäßiger ovaler Form. Je nach Bedingungen nimmt die Beerenfarbe im Schatten einen grünlichen oder in der Sonne einen rosafarbenen Ton an.
- „Mother of Pearl“ – ein mittelgroßer Strauch 1 – 1,5 m mit dünnen Trieben. Rosa Früchte von länglicher Form, in dichten Trauben gesammelt.
- „Magic Bearry“ – übersät mit hellrosa Früchten.
- Schneebeere 'Chenault' – dieser Hybrid wurde auf Basis der rundblättrigen Schneebeere gezüchtet. Aber unter kühlen Klimabedingungen fühlen sie sich in kalten Wintern unwohl.

Wachstumsbedingungen des Strauchs
Gärtner empfehlen, Pflanzen mit früher Blüte im Herbst und solche, die später Früchte tragen, im Frühjahr zu pflanzen. Die Schneebeere blüht sehr lange und vereint gleichzeitig Blüten und Früchte. Sie ist so anspruchslos, dass der Strauch mit Wurzelballen jederzeit an einen neuen Standort umgesetzt werden kann, solange die Erde umgegraben werden kann, also bei positiven Temperaturen.
Licht und Standortanforderungen
Diese anspruchslose Pflanze passt sich allen Bedingungen an, fühlt sich aber in der Sonne oder im Halbschatten wohler. Je mehr Licht, desto üppiger die Blüte, die Bienen anzieht. Die Schneebeere ist eine gute Bienenweide. Bei wenig Licht strecken sich die Triebe nach oben und werden dünn. Der Strauch bekommt ein unansehnliches Aussehen.
Äußerst wertvolle Pflanze für städtische Bedingungen. Sie verträgt Abgase und Rauchbelastung problemlos. In privaten Gärten wird empfohlen, sie auf der der Straße zugewandten Seite des Grundstücks als Schutz vor Abgasen zu pflanzen.
Temperaturanforderungen für verschiedene Sorten
In der warmen Jahreszeit passt sie sich sowohl an kühlen Schatten als auch an sengende Sonne an. In strengen Wintern friert sie zurück, treibt aber erfolgreich aus den Wurzeln wieder aus. Am frostbeständigsten ist die Weiße Schneebeere. Eine geringere Kältebeständigkeit weisen die Rundliche Schneebeere mit purpurfarbenen Früchten, Variegatus, mit gelbem Blattrand, Taff s Silver Edge mit weißem Streifen auf. In strengen Wintern benötigt sie Schutz.
Bodenvorbereitung für die Pflanzung der Sträucher
Die Schneebeere ist so anspruchslos, dass sie auf alkalischen und steinigen Böden überlebt, aber auf lockeren, fruchtbaren Böden zeigt sie ihre dekorativsten Eigenschaften. Zur Verbesserung von Lehmböden werden Sand, Humus und Mineraldünger zugegeben. Die Dosierungen der Nährstoffe sind in der Tabelle angegeben:
| Name | Dosierungen |
| Grober Flusssand | 21 kg/m² |
| Humus | 1 Eimer pro Pflanzloch |
| Asche | 500 g |
| Superphosphat | 300 g |
| Kalk oder Dolomitmehl (auf sauren Böden zur pH-Neutralisation) | 400 g |
Bei der Pflanzung sollte man eine Grunddüngung wie für einen ausgewachsenen Strauch sicherstellen, unabhängig von der Größe des Setzlings. Sie heben Gruben von 0,5 × 0,5 × 0,5 m aus und füllen sie auch für die kleinsten Setzlinge mit fruchtbarer Erde. ».
Pflanzung des Strauchs am endgültigen Standort
Die Wurzeln der Schneebeere breiten sich im Durchschnitt bis zu 1,5 m aus, daher beträgt der Abstand zwischen den Sträuchern bei der Pflanzung 1,5 – 2 m. Die Größe des Pflanzlochs für Sträucher mit Ballen ist doppelt so groß wie der Ballen selbst. Setzlinge mit freiliegenden Wurzeln werden bei Bedarf mit einer Wurzelpaste behandelt.
Tipp #1. Verwenden Sie zur Bewurzelung Bewurzelungsmittel wie Heteroauxin, Kornevin, Rizopon u.a. Pflanzen Sie den Ballen leicht vertieft ein, was ihm nur zugutekommt, da der Strauch reichlich Wurzelausläufer bildet.

Sie heben einen Graben mit einer Breite und Tiefe von 30 × 30 cm aus, wenn der Gartenboden fruchtbar ist. Auf armen Böden bereiten Sie einen Graben von 50 × 50 cm vor und füllen ihn mit einer fruchtbaren Mischung. Die Sträucher werden in der Reihe im Abstand von 50 cm gesetzt, unter Berücksichtigung der Größe, die die Pflanze erreicht.
Früher wurden in der Garten- und Parkkunst Hecken mit einer einzigen Pflanzenart bepflanzt. Die moderne Landschaftsgestaltung verwendet erfolgreich mehrere Sorten in einer Reihe. Zum Beispiel:
- Weiße Schneebeere, Wildform;
- Sorte Variegatus, Blätter mit gelbem Streifen am Blattrand;
- Hybride Dorenbosa 'Magic Bearry'.
Im Wechsel erzeugen sie einen effektvollen Rhythmus zu jeder Jahreszeit. Nach der Pflanzung treten Sie von der Hecke auf jeder Seite 30 cm zurück und formen einen Streifen, der die Sträucher vom Rasen trennt. Später wird dieser gelockert und zur Belüftung gemulcht.
Diese Gestaltung verleiht der Pflanzung ein gepflegtes Aussehen. Die ausgewachsenen Triebe liegen auf dem Mulch und nicht auf dem Gras, sodass der Gärtner nicht bei jedem Rasenmähen die Hecke festhalten muss und der Rasen nicht in sie hineinwächst. ».
Tipp #2. Nach der Pflanzung werden die Sträucher so gewässert, dass die Erde alle Wurzeln und den Boden um sie herum durchfeuchtet. Die Wassermenge entspricht dem Volumen des Pflanzlochs.
Einige Gärtner sagen, dass man die Schneebeere pflanzen und vergessen kann, so anspruchslos ist sie. Dennoch ist es besser, sich um die Pflanze zu kümmern und sie zu gießen. Man sollte seltener, aber dafür reichlicher wässern. Um beim Gießen die richtige Menge zu treffen, ist es wichtig zu bedenken, dass 10 Liter Wasser den Boden 10 cm tief auf einer Fläche von 1 m² durchdringen.
Rückschnitt des Strauchs zur Kronenformung
Er benötigt keine besondere Pflege, aber man sollte übermäßige Verdichtung vermeiden. In der Regel ist bei der Schneebeere ein Verjüngungsschnitt erforderlich. Im Herbst werden alle trockenen und abgebrochenen Triebe bis zum Boden entfernt, das fördert das Wachstum neuer Triebe.
Im Winter muss der Schnee von den Büschen geschüttelt werden, da sich die Zweige sonst unter der Last zum Boden biegen und im Frühjahr nicht mehr aufrichten können, manchmal sogar brechen. Um unschöne Äste zu schneiden, muss man nicht auf die Wärme warten. Für die Kronenformung gibt es keine Schablonen. Das Aussehen des Busches nach dem Schnitt hängt vom Geschmack des Gärtners ab.

Einige mögen die natürliche, ausladende Krone und kürzen die Triebe dann minimal um ein Viertel oder die Hälfte. Andere bevorzugen eine strenge Ordnung und korrigieren die Büsche recht stark. Das stört sie nicht. Im Gegenteil, die Wurzelschösslinge und jungen Triebe werden mit neuer Kraft nachwachsen.
Wenn der Schnitt vernachlässigt wird, werden die Zweige mit der Zeit grob, die Blätter werden kleiner und sitzen an den Triebenden. Solche Büsche müssen gründlich ausgelichtet werden, wobei alte Äste vollständig bis auf den Stumpf entfernt werden. Schnitte mit einem Durchmesser von 1 cm und mehr sollten mit Baumwachs oder einem speziellen Schutzmittel, z. B. „Ran Net“, behandelt werden.
Vermehrung des Strauchs auf verschiedene Weise
Die Schneebeere vermehrt sich durch Samen, Stecklinge und Wurzelschösslinge. Die einfachste Methode ist die letzte.
Vermehrung durch Wurzelausläufer
Die Wuchsbesonderheit der Schneebeere wird zur Befestigung von Hängen genutzt. Die Wurzeln umspannen den Boden wie ein Spinnennetz und entfernen sich allmählich vom ursprünglichen Pflanzort. Es entstehen dichte Inseln, die sich schnell vergrößern, wenn die Sträucher nicht im Wachstum begrenzt werden. Im Frühjahr oder Herbst werden die jungen Schösslinge ausgegraben und an einen neuen Standort umgesetzt. Für den Transport über weite Strecken werden die Wurzeln in ein feuchtes Tuch gewickelt.
Anbau der Schneebeere aus Samen
Diese Vermehrungsart ist etwas für fleißige Enthusiasten. Abgesehen davon, dass sie aufwendig und langwierig ist, gibt es keine Garantie, dass die gewünschte Sorte entsteht. Aus Samen gezogene Pflanzen können die Eigenschaften der Hybride nicht erben.
- Für die Aussaat eignen sich Kerne reifer Früchte. Die Beeren reifen ungleichmäßig, daher wählt man große und weiche, bei denen sich der Samen vom Fruchtfleisch löst.
- Um die Reste der Beere vollständig zu entfernen, werden die Samen in einem Behälter mit Wasser gefüllt, der mit einem Deckel verschlossen wird. Die Mischung wird kräftig geschüttelt und abgesetzt. Das leichte Fruchtfleisch schwimmt auf, während die Samen sinken.
- Vorsichtig die Flüssigkeit abgießen und die Samen entnehmen, mit Papiertüchern trocknen. Sie werden in Kisten mit einer fertigen Pflanzmischung ausgesät, die zu gleichen Teilen aus Niederungsmoos, grobkörnigem Sand und Humus besteht.
- Die Aussaat wird mit einer dünnen Sandschicht bedeckt und mit einem feinen Zerstäuber besprüht, um die kleinen Samen nicht tief in die Erde zu drücken. Der Kasten wird bei einer Temperatur von mindestens +5 °C gehalten, abgedeckt mit Glas oder Polyethylenfolie.
- Von Zeit zu Zeit werden sie herausgenommen und mit Wasser besprüht. Die Keimlinge werden im Frühjahr sprießen. Nach eineinhalb Monaten können sie ins Freiland gepflanzt werden.
Vegetative Vermehrung durch Stecklinge
Sorten der Schneebeere werden vegetativ vermehrt. Die Stecklingsvermehrung bewahrt garantiert die Eigenschaften der Hybride. Zu diesem Zweck werden grüne und verholzte Stecklinge verwendet. Im Spätherbst, mit dem Einsetzen des Frostes, werden reife Triebe von den Sträuchern geschnitten. Die Bereitschaft zur Vermehrung kann festgestellt werden, indem man die Triebe biegt. Wenn sie leicht brechen, sind sie geeignet.
Die Spitzen der Stecklinge werden entfernt, unten wird ein schräger Schnitt unter einer Knospe gemacht, so dass ein 15–20 cm langer Steckling mit 3–4 Knospen entsteht. Zur besseren Bewurzelung werden sie zunächst in Kisten in einer Tiefe von 5 cm gepflanzt, sodass 1–2 Knospen in der Erde und 1–2 an der Oberfläche sind. Für die Stecklinge wird das gleiche Bodensubstrat vorbereitet wie für die Aussaat.
Grüne Stecklinge werden im Frühsommer geerntet. Sie werden in ein Gewächshaus oder einen Frühbeetkasten gepflanzt. Bis zum Herbst bewurzeln sich die Stecklinge und sind bereit, ins Freiland gepflanzt zu werden. Für den Winter werden die Setzlinge vorbereitet, indem man sie mit trockenem Gras und Blättern abdeckt.

Von allen Vermehrungsmethoden ist die Wurzelausläufer die einfachste. Sie lassen sich leicht ausgraben und an einen anderen Ort versetzen. So verfährt man am besten mit wilden Schneebeerenarten. Wenn eine Sorte vermehrt werden soll, bieten weder Wurzelausläufer noch Samen eine Garantie für den Erhalt der Hybrideneigenschaften. In diesem Fall ist es besser, die Stecklingsvermehrung anzuwenden.
Vorbeugung gegen Schädlinge und Krankheiten
Die Schneebeere wird äußerst selten von Krankheiten befallen, und Schädlinge meiden sie. Eine Version erklärt dieses Phänomen mit der Giftigkeit des Strauchs. Wissenschaftler haben ein Toxin mit reizender Wirkung isoliert. Seine Zusammensetzung ist noch nicht vollständig erforscht, aber es ist anzunehmen, dass genau dieses Toxin Erreger und Schädlinge abschreckt.
Dennoch kommen Infektionsfälle vor. Zur Vorbeugung von Krankheiten werden traditionelle Vorsorgemaßnahmen ergriffen. Im zeitigen Frühjahr vor dem Knospenaufbruch werden die Pflanzen mit Bordeaux-Mischung gegen Mehltau und Grauschimmel der Früchte behandelt. Wenn dennoch eine Infektion auftritt, kann man mit Fungiziden behandeln.
| Fungizide | |
| Chemische Methoden | Biologische Methoden |
| Dschet | Effekt |
| Tiowit | Mikosan |
| Fundazol | Planris |
| Topas | Trichodermit |
| Skor | Fito Doktor |
| Kwadris | Phytosporin |
| Topsin | |
Gegen Schädlinge hilft Aktofit, eine ökologisch reine Substanz, die erfolgreich ein riesiges Arsenal an chemischen Insektiziden ersetzt. Im Volksmund bekämpft man Pilzkrankheiten mit Asche: 300 g mit 1–1,5 l Wasser übergießen, aufkochen, abkühlen, abseihen, auf 10 l verdünnen und die Pflanzen besprühen.
Fehler beim Anbau von Schneebeeren
Fehler Nr. 1. Das Pflanzen von Setzlingen in zu geringem Abstand.
Die Schneebeere wächst sehr schnell und verflechtet sich dabei dicht mit den Zweigen. Eine ungünstige Pflanzung muss ausgedünnt werden, indem Sie die überschüssigen Sträucher umsetzen.
Fehler Nr. 2. Vernachlässigung des Rückschnitts.
Dies führt zu einer übermäßigen Dichte des Strauches und zu einer Verkleinerung der Blätter. Die Früchte werden kleiner, die Färbung der Beeren verblasst. Es ist nie zu spät, den Rückschnitt wieder aufzunehmen.

Fehler Nr. 3. Das Pflanzen der Sorte Variegatus im Schatten.
Aufgrund von Lichtmangel verblasst der gelbe Rand auf den Blättern oder verschwindet ganz.
Rubrik „Fragen und Antworten“
Frage Nr. 1. Warum darf man die Schneebeere nicht in der Nähe eines Spielplatzes pflanzen?
Weil es eine giftige Pflanze ist.
Frage Nr. 2. Dieser Winter war kalt und die Schneebeere ist erfroren. Kann man sie wiederherstellen?
Wahrscheinlich wird sie von selbst wieder austreiben. Selbst wenn die Triebe beschädigt wurden, erneuern die Wurzelschösslinge die Pflanzen.
Frage Nr. 3. Wird die Schneebeere im Schatten wachsen?
Wachsen wird sie, aber durch Lichtmangel werden die Zweige dünn und strecken sich nach oben. Dennoch mag sie die Sonne lieber.
Frage Nr. 4. Welche Düngemittel mag die Schneebeere?
Sie bevorzugt organische Dünger, obwohl sie keine zusätzliche Düngung benötigt.
Frage Nr. 5. Muss die Schneebeere in Hecken geschnitten werden?
Nach Ihrem Ermessen. Die Sträucher können beschnitten oder in ihrer natürlichen Form belassen werden.