Wasserdost: Vermehrung durch Samen

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Wasserdost

Die Pflanze mit dem Namen «Wasserdost» ist nicht vielen bekannt. Sie gehört nicht zu den verbreiteten, ist aber auch nicht exotisch.

Der Wasserdost ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Korbblütler. Er kommt in vielen Regionen Eurasiens, Amerikas und Afrikas vor.

Lateinisch heißt die Pflanze Eupatorium, benannt nach König Mithridates VI. Eupator, der einst in Pontos herrschte. Damals nutzte er den Wasserdost als Schutz gegen Gifte. Der slawische Name der Pflanze leitet sich offenbar vom Wort «Poskon» ab – so nannte man die Faser, die aus den Stängeln männlicher Hanfpflanzen gewonnen wurde. Doch damit endet die Ähnlichkeit des Wasserdosts mit Hanf. Ein weiterer Name der Pflanze ist «Schaposchnik» (wegen der leuchtenden Blütenstände, die bis zum Frost gut sichtbar sind).

Inmitten anderer Pflanzungen fällt der Wasserdost sofort ins Auge – seine Höhe erreicht nicht selten zwei Meter. Sein Stängel ist gerade und hoch, an der Spitze in mehrere Teile geteilt. Interessant sind die Blätter der Pflanze – sie sind groß, mit gezackten, nadelförmigen Rändern und spitz zulaufenden Enden, können dunkelgrün oder lila sein, bei einigen Sorten haben sie violette Adern. Die Blätter sind am gesamten Stängel verteilt – von der Basis bis zur Spitze.

Die Blütezeit fällt in der Regel auf das Ende des Sommers bis zum Beginn des Herbstes, der Wasserdost zählt zu den am längsten blühenden Pflanzen. Die kleinen und unscheinbaren, aber sehr stark duftenden Blüten bilden körbchenförmige Blütenstände in Weiß, Rosa oder Lila. Zusammen mit dem Duft ziehen die leuchtenden Blüten des Wasserdosts die ganze Saison über Bienen und Schmetterlinge an. Mitte Herbst (etwa Anfang Oktober) reifen die Früchte in Form von originellen Kapseln mit einem Haarschopf heran.

Es sind über 500 Arten dieser Pflanze bekannt. Für die Pflanzung im Garten wird am häufigsten der Purpur-Wasserdost verwendet. Diese Sorte erinnert während der Blüte stark an einen Fliederbusch. Sie ist klein und kompakt und hat bis zum Winter ein ansprechendes Aussehen.

Besonderheiten der Pflege

Der Wasserdost oder Schaposchnik ist recht pflegeleicht, aber dennoch wird die Kenntnis einiger Pflegeregeln und -prinzipien zweifellos einen erfolgreichen Anbau dieser Pflanze im Garten gewährleisten.

Zunächst ist es wichtig, den richtigen Standort für die Pflanzung zu wählen. Die Pflanze benötigt ausreichend Sonnenlicht und Feuchtigkeit. Eine Pflanzung im Halbschatten ist möglich, jedoch kann die Pflanze dann in die Länge wachsen. An einem schlecht beleuchteten Standort wird der Wasserdost möglicherweise gar nicht blühen. Beim Pflanzen des Wasserdosts ist seine mögliche Höhe zu beachten – der fast zwei Meter hohe Schöne mit dem bunten Blütenkopf kommt hinter anderen blühenden Pflanzen oder in einer Einzelpflanzung gut zur Geltung.

Der Wasserdost bevorzugt lehmige Böden, denen empfohlen wird, Kompost beizumischen. Bei sandigen Böden wird geraten, Ton hinzuzufügen, der hilft, die Feuchtigkeit zu speichern.

Die Pflanzung erfolgt hauptsächlich im Frühjahr, obwohl die Setzlinge den ganzen Sommer über ausgepflanzt werden können. Zuvor wird die Fläche gut umgegraben, mindestens einen Spatenstich tief, angefeuchtet, und es werden Asche, Kompost und Volldünger eingearbeitet. Der Abstand zwischen den Sträuchern (falls mehrere gepflanzt werden) sollte mindestens 50 cm betragen. Beim Pflanzen werden die Stängel so tief gesetzt, dass die Erneuerungsknospen mit einer Erdschicht von 5 cm bedeckt sind – dies schützt sie vor Frost im Winter. Nach dem Pflanzen wird die Pflanze reichlich gegossen und die Wurzelzone gemulcht, wobei sogar gejätetes Unkraut verwendet werden kann – es hilft dennoch, die Feuchtigkeit zu bewahren. Bis zur vollständigen Bewurzelung werden die Setzlinge häufiger als üblich gegossen.

Der Wasserdost liebt Wasser und regelmäßiges Gießen – eine unabdingbare Voraussetzung für die richtige Pflege.

Ganz zu Beginn der Knospenbildung wird die Pflanze mit Volldünger versorgt. Die zweite Düngung erfolgt, damit sich die Ersatzknospen gut ausbilden. Ab dem Frühjahr des folgenden Jahres wird der Wasserdost mit Harnstoff oder Kräuteraufguss gedüngt.

Die Herbstpflege des Wasserdosts sollte eine Düngung mit Kalium- und Phosphordüngern umfassen. Auch die Verwendung von Asche ist in dieser Zeit empfehlenswert.

Mit Beginn des Oktobers werden die langen Stängel des Wasserdosts auf etwa 10 cm über dem Boden zurückgeschnitten. Die Blume übersteht den Winter recht gut, dennoch ist es ratsam, junge Wasserdostpflanzen mit Reisig oder geschnittenem Gras abzudecken, um die unterirdischen Knospen und das Wurzelsystem zu stärken.

Im Frühjahr treibt der Wasserdost spät aus, zu den letzten. Man sollte es nicht eilig haben und das Beet umgraben – wenn die Pflege richtig war, wird der Wasserdost mit Sicherheit austreiben.

Vermehrungsmethoden

Wie bei vielen Gartenpflanzen gibt es drei Methoden zur Vermehrung des Wasserdosts: durch Samen, Teilung des Busches oder Stecklinge (die letzte Methode beinhaltet die Verwendung von Wurzel- oder Grünstecklingen).

Die Samen werden nach dem Standardschema gemäß der Anleitung auf der Verpackung ausgesät. Aber der aus Samen gezogene Wasserdost wird erst nach zwei oder drei Jahren Blüten zeigen.

Die Teilung des Busches zur Vermehrung ist schwierig, da die Wurzeln und Stängel des Wasserdosts sehr fest sind. Verwenden Sie scharfe Werkzeuge, um einen Teil des Busches abzutrennen. Auf diese Weise wird die Blume im Spätsommer vermehrt.

Die Stecklingsvermehrung wird traditionell als die einfachste Vermehrungsmethode angesehen. Dazu bricht man im Frühjahr einen 8-10 cm langen Trieb mitsamt dem unterirdischen Teil ab. Dieses Zweiglein wird in die Erde gesetzt, bewässert und mit einem breiten Glasgefäß oder einer abgeschnittenen Plastikflasche abgedeckt – dies dient dazu, die Feuchtigkeit zu halten. Der Steckling soll so bis August oder sogar bis zum nächsten Frühjahr wachsen. Anschließend wird der bewurzelte Steckling an den endgültigen Wachstumsort umgepflanzt. Unmittelbar nach der Pflanzung wird der junge Wasserdost beschattet, bis er vollständig und optimal angewachsen ist.

Im Hochsommer kann man grüne Stecklinge schneiden – das sind Stängelteile, die mindestens zwei Knoten enthalten. Die Blätter vom unteren Teil des Stängels werden entfernt, und die Stecklinge werden zur Hälfte in feuchte Erde eingebettet. Zur Bewurzelung sollten diese Zweiglein ebenfalls abgedeckt werden, gemäß den Pflegehinweisen. An den endgültigen Standort werden solche Stecklinge im nächsten Frühjahr oder Sommer umgepflanzt.

Manchmal werden Stecklinge in einem separaten Behälter vorgezogen, und in diesem Fall können sie während der gesamten Saison ausgepflanzt werden.

Fazit

Neben seinem unbestrittenen Zierwert besitzt der Wasserdost viele heilende Eigenschaften. In seinen Blüten, Stängeln und Blättern sind organische Säuren, Bitterstoffe, ätherische Öle und Vitamin C enthalten.

Präparate auf Basis des Wasserdosts werden bei Ödemen, Wunden, Prellungen und Entzündungen angewendet. Abkochungen werden bei Dermatitis und Akne verwendet. Als Abführmittel und harntreibendes Mittel wird das Pulver der Wasserdostwurzel eingenommen (man nimmt einen unvollständigen Teelöffel und spült ihn mit Wasser hinunter). Der Aufguss wird auch bei Bluthochdruck, Diabetes und geschwächtem Immunsystem empfohlen.

Wie man sieht, bringt die Pflanzung von Wasserdost im Garten nicht nur eine unverwechselbare Note in jedes Pflanzenensemble, sondern kann auch bei der Behandlung bestimmter Krankheiten helfen.

Pflanzung und Pflege von Wasserdost: Standortwahl, Boden, Bewässerung, Düngung

Pflanzung und Pflege von Wasserdost sind recht einfach und leicht. Er ist eine erstaunlich schöne und anspruchslose Pflanze. Wenn man die recht einfachen Pflegehinweise beachtet, wird er lange Zeit mit üppiger Blüte erfreuen.

Pflanzzeitpunkt, Standortwahl

Die richtige Wahl der Pflanzzeit für die erworbene Pflanze hängt davon ab, in welcher Form sie gekauft wurde. Handelt es sich um Rhizome, werden sie im April ins Beet gepflanzt. In dieser Zeit erscheinen noch keine Triebe an den Wurzeln des Wasserdosts, sodass keine Gefahr besteht, sie beim Pflanzen zu beschädigen. Wurden fertige Setzlinge der Blume gekauft, ist es am besten, sie mit Beginn des Sommers ins Beet zu setzen, wenn es nicht mehr kalt ist.

Für Wasserdost sollten Beete an gut beleuchteten Standorten angelegt werden. Andernfalls bildet die Pflanze bei Sonnenlichtmangel, auch im Halbschatten, keine Blütenstände.

Der Boden sollte einen hohen Nährstoffgehalt aufweisen und gut durchlässig sein. Ist der Boden im Garten arm und sandig, wird er vor der Pflanzung unbedingt mit Mist angereichert. Alle Steinchen werden aus dem Beet entfernt, damit sie die Wurzelentwicklung nicht behindern, und der Boden wird gründlich umgegraben. Bei Bedarf wird zusätzlich Knochenmehl in den Boden eingearbeitet.

Pflanzung und Pflege von Wasserdost-Blüten

Beim Anlegen eines Blumenbeets mit mehreren Exemplaren des Wasserdosts lässt man zwischen den Büschen mindestens 0,4 m Abstand. Beim Einpflanzen des Rhizoms wird es in einer Tiefe von 5 cm eingegraben. Damit die Pflanze nicht erfriert, werden die Wurzeln gemulcht; dies trägt auch zur Feuchtigkeitsspeicherung im Boden bei. Geeignet sind Torf, Humus und Holzspäne. Der Wasserdost wird recht häufig gegossen, solange er aktiv Wurzeln schlägt.

Das Mulchen hat einen wichtigen Vorteil – es schützt die Blumen vor dem Keimen von Unkraut.

Bevor man die Setzlinge des Wasserdosts pflanzt, müssen Löcher ausgehoben und Dünger eingebracht werden, da junge Pflanzen viel anspruchsvoller sind als Rhizome beim Einpflanzen. Als Dünger eignet sich eine Mischung aus 1 Teil Knochenmehl, 3 Teilen Holzasche und 6 Teilen Humus.

Pflege des Gefleckten Wasserdosts

Es ist eine ganz und gar anspruchslose Pflanze, aber für eine schöne Blüte sollte man sie dennoch pflegen. Der Wasserdost wächst gern auf lockeren Böden, daher muss der Boden regelmäßig gelockert und anschließend gemulcht werden. Man sollte die Erde jedoch nicht zu tief auflockern, um die Wurzeln nicht zu verletzen.

Grundlegende Pflegeregeln:

  1. Bewässerung der Pflanzen. Da die Pflanze Feuchtigkeit liebt, muss sie regelmäßig gegossen werden. Wenn der Pflanzplatz richtig angelegt ist, mit Drainage, sind Überwässerungen nicht schlimm.
  2. Düngung der Blumen. Der Wasserdost wird zweimal pro Saison während seiner Vegetationsperiode gedüngt. Das erste Mal wird der Dünger im zeitigen Frühjahr ausgebracht, das zweite Mal Ende Juni oder wenn die Pflanze Knospen ansetzt. Es können mineralische Mischungen verwendet werden, z. B. Nitroammophoska, Kemira Lux, auch Zdraven ist geeignet.
  3. Schnitt. Die Pflanze hat den Vorteil, dass sie während des Wachstums der grünen Masse oder der Blüte keinen systematischen Schnitt benötigt. Ihre Zweige sterben mit Beginn des Herbstes von selbst ab.
  4. Vorbereitung auf den Winter. Mit Einbruch der Kälte werden die Büsche so beschnitten, dass etwa 15 cm Stängel über der Bodenoberfläche bleiben. Diese Blume verträgt Minusgrade gut und benötigt daher keine zusätzliche Isolierung. Die jüngsten Exemplare werden mit Reisig abgedeckt. Der Wasserdost beginnt erst dann neue Triebe zu bilden, wenn es richtig warm ist. Endgültig erwacht die Blume gegen Ende des Frühlings und wächst dann kräftig.
  5. Umpflanzen. Die Pflanze mag es nicht, wenn man sie häufig durch Umpflanzen stört. Dadurch verliert sie stark an dekorativem Wert. Die Blume sollte im Frühjahr umgesetzt werden, bevor sie Triebe austreibt.

Wenn alle Pflanz- und Pflegeregeln beachtet werden, kann man die erste Blüte bereits im dritten Lebensjahr des Wasserdosts beobachten.

Die Blume bildet hohe Büsche, die angebunden werden müssen. Besonders wichtig ist dies nach starken Regenfällen, wenn die Stängel mit den großen, durch Wasser schweren Blütenständen stark zu hängen beginnen. Um dies einfacher zu gestalten, pflanzt man die Pflanze am besten entlang der Hauswände oder in der Nähe eines Zauns.

Vermehrung des Wasserdosts

In Bezug auf die Vermehrungsmethode unterscheidet sich die Blume nicht von anderen Gartenstauden. Geeignet sind Stecklinge, Teilung des Busches sowie die Vermehrung durch Samen.

Durch Samen

Um Setzlinge zu erhalten, werden die Samen des Wasserdosts ganz zu Beginn des Frühlings ausgesät und im Haus auf der Fensterbank oder in Gewächshäusern gehalten. Die Körner müssen nur leicht mit Erde bedeckt und gut befeuchtet werden, dann mit Folie abdecken. Die Keimlinge sind nach 15-20 Tagen zu erwarten. Sobald sie erscheinen, wird die Folie entfernt und die Pflanzen werden herangezogen, bis sie 4-5 Blätter gebildet haben. Danach müssen die Setzlinge pikiert und in einzelne Gefäße umgesetzt werden.

Der Wasserdost wird erst mit Beginn des Sommers in die Beete gepflanzt, wenn es sicher keinen Frost und keine Kälte mehr gibt.

Teilung des Busches

Es können nur Büsche geteilt werden, die älter als 5 Jahre sind. Sowohl Frühling als auch Herbst sind geeignet, obwohl es vorteilhafter ist, sie in den Frühlingsmonaten zu teilen. Dann bewurzeln sich die Teilstücke besser und wachsen kräftiger. Das Rhizom des Busches wird so geteilt, dass jedes Stück mindestens 3 Knospen hat. Die Teilstücke werden sofort nach der Teilung in die Erde gepflanzt und gut gewässert.

Durch Stecklinge

Für die Stecklingsvermehrung werden Zweige so ausgewählt, dass jeder 3 Knospen hat; sie werden Mitte des Sommers geschnitten. Das vorbereitete Pflanzmaterial wird bewurzelt, indem es in ein Mini-Gewächshaus gesetzt wird. Die Erde in den Töpfen muss stets feucht gehalten werden. Wenn sich im August Wurzeln gebildet haben, werden die Stecklinge der Blume in die Beete gepflanzt. Dies ist nicht die einfachste Vermehrungsmethode; sie wird angewendet, um eine große Anzahl von Pflanzen zu erhalten.

Mögliche Krankheiten und Schädlinge des Wasserdosts

Ein weiterer Vorteil des Wasserdosts ist, dass er recht widerstandsfähig gegen Gartenschädlinge und Krankheiten ist. Dies hängt mit der Giftigkeit der Pflanze zusammen. Die Blume wird manchmal von Minierfliegen befallen. Um sie loszuwerden, wird die Pflanze nach dem Entfernen der beschädigten Blattspreiten mit einem Insektizid, z. B. Actellic, behandelt.

Gärtner beunruhigt, dass die Triebe recht spät erscheinen. Dies ist jedoch normal für den Wasserdost. Ein weiteres häufiges Problem ist das Ausbleiben der Blüte, was durch zu wenig Licht verursacht werden kann.

Damit die Pflanze schön und blühend ist, sollten die Pflegeregeln im Winter nicht vergessen werden. Dies ist ein wichtiger Punkt, von dem das Aussehen des Busches abhängt.

Wasserdost

Der mehrjährige Wasserdost (Eupatorium) ist ein Vertreter der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die Pflanze stammt ursprünglich aus Nordamerika und verbreitete sich später nach Europa und Asien; zudem ist sie in tropischen Regionen Afrikas anzutreffen. Die Gattung umfasst über 120 beschriebene Arten sowie etwa 200 weitere Arten mit unklarem Status. Fachleute nehmen an, dass der russische Name 'poskonnik' von dem Wort 'poskon' abgeleitet ist, das die männliche Hanfpflanze bezeichnet – die beiden Pflanzen ähneln sich äußerlich. Der wissenschaftliche Gattungsname wurde zu Ehren des pontischen Königs Mithridates Eupator vergeben, der eine der Wasserdost-Arten als Gegengift verwendete.

Merkmale des Wasserdosts

Der Wasserdost ist ein rhizombildender Einjähriger oder mehrjähriger, krautiger Halbstrauch. Die aufrechten Triebe sind mit gegenständig angeordneten Blättern geschmückt, seltener sind sie quirlständig oder wechselständig. Die handförmig gelappten oder gefiederten Blattspreiten haben einen ganzrandigen oder gezähnten Rand, sie sind gestielt oder sitzend und ihre Form ist länglich, rautenförmig, eiförmig, elliptisch, lineal oder lanzettlich. Die Blattoberfläche kann rau, glatt oder behaart sein. Die Körbchen bestehen aus kleinen röhrenförmigen Blüten, die rosa, bläulich-lila, purpurrot oder weiß gefärbt sein können. Die Körbchen sind Teil komplexer rispen-, trauben- oder schirmförmiger Blütenstände. Die Frucht ist eine Achäne.

Pflanzung des Wasserdosts im Freiland

Wann pflanzt man?

In der Regel wird Wasserdost aus Samen mit Hilfe der Anzucht von Setzlingen gezogen. Vor der Aussaat müssen die Samen jedoch einer Kältestratifikation unterzogen werden. Dazu werden sie mit feuchtem Sand vermischt, das Gemisch in ein Glasgefäß gefüllt und für 30 Tage in das Gemüsefach des Kühlschranks gestellt.

Die Aussaat erfolgt in den ersten Märztagen. Zunächst wird ein Anzuchtkasten mit Aussaaterde gefüllt, dann werden die stratifizierten Samen ausgesät, die zuvor 24 Stunden in eine rosafarbene Kaliumpermanganatlösung eingelegt wurden. Sie sollten nicht tiefer als einen halben Zentimeter in das Substrat eingebracht werden. Anschließend wird der Kasten mit Glas (oder Folie) abgedeckt und an einen immer warmen Ort gestellt. Vergessen Sie nicht, die Aussaat täglich zu lüften und Kondenswasser rechtzeitig vom Glas zu entfernen. Die ersten Keimlinge sollten nach 15–20 Tagen erscheinen; danach muss die Abdeckung entfernt werden. Wenn die Pflänzchen zwei Paare echter Blattspreiten ausbilden, werden sie in einzelne Torftöpfe pikiert.

Das Auspflanzen der Setzlinge ins Freiland erfolgt im Frühjahr von Mitte bis Ende Mai, nachdem die Gefahr von Spätfrösten vorüber ist. Wenn Sie keine Zeit oder Lust haben, die Setzlinge des Wasserdosts selbst zu ziehen, können Sie sie in einem Blumengeschäft kaufen. Sowohl gekaufte als auch selbst gezogene Setzlinge müssen vor dem Umpflanzen in den Garten abgehärtet werden. Die Abhärtungsprozedur wird über 10–12 Tage durchgeführt. Dabei werden die Pflänzchen jeden Tag nach draußen gebracht. Die Dauer dieser Prozedur sollte allmählich verlängert werden. Für die Abhärtung sollte ein Ort gewählt werden, der zuverlässig vor Zugluft und Niederschlag geschützt ist.

Pflanzregeln im Freiland

Der beste Standort für den Anbau dieser Blume ist ein gut beleuchtetes und offenes Grundstück. Allerdings gedeiht sie auch im Schatten und an halbschattigen Plätzen normal. An die Bodenbeschaffenheit stellt der Wasserdost keine besonderen Ansprüche, am besten wächst er jedoch in fruchtbarer, lockerer und neutraler Erde. Auf Lehm- und Sandböden gedeiht diese Blume am schlechtesten.

Das Grundstück muss vorbereitet werden. Dazu wird es umgegraben und bei Bedarf Kompost eingearbeitet (pro Quadratmeter 3 bis 5 Kilogramm). Anschließend wird die Oberfläche mit einem Rechen eingeebnet und Pflanzlöcher werden ausgehoben, deren Abstand 0,6 bis 0,8 m betragen sollte. Das Loch sollte so tief sein, dass das Wurzelsystem des Pflänzchens zusammen mit dem Torftopf problemlos hineinpasst. Setzen Sie die Pflanze samt Topf in die vorbereiteten Löcher und bedecken Sie sie mit der erforderlichen Menge Erde. Dann wird die Erdoberfläche angedrückt und die gepflanzten Setzlinge werden gegossen.

Pflege des Wasserdosts im Garten

Der Wasserdost muss genau wie die meisten Gartenpflanzen gepflegt werden. Er muss rechtzeitig gedüngt, gegossen, gejätet, geschnitten, die Bodenoberfläche um die Sträucher gelockert und vor Schädlingen und Krankheiten geschützt werden. Da der Wasserdost eine recht kräftige Pflanze ist, kann eine Anbindung an eine Stütze erforderlich sein; stattdessen kann er auch in der Nähe einer Mauer oder eines Zauns gepflanzt werden. Ein Formschnitt ist nicht nötig, jedoch sollten verwelkende Blütenstände rechtzeitig entfernt werden, damit reife Samen nicht auf den Boden fallen und es zu einer Selbstaussaat kommt.

Diese Blume zeichnet sich durch eine sehr hohe Frostbeständigkeit aus, daher kommt sie im Winter ohne Schutz aus. Im späten Herbst wird jedoch empfohlen, den oberirdischen Teil der Sträucher abzuschneiden.

Bewässerung und Düngung

Diese Kultur zeichnet sich durch ihre Feuchtigkeitsliebe aus. Falls möglich, wählen Sie daher einen Standort in der Nähe eines Gewässers. Die Bewässerung sollte reichlich und häufig erfolgen, wobei eine leichte Staunässe im Boden der Pflanze nicht schadet. Allerdings leidet sie stark unter anhaltender Trockenheit. Nach dem Gießen oder einem Regenfall muss die Bodenoberfläche um die Blüten herum unbedingt gelockert werden, um die Bildung einer festen Kruste zu verhindern. Ziehen Sie während des Lockerns sämtliches Unkraut heraus. Um die Anzahl der Unkrautbekämpfungen und Bewässerungen erheblich zu reduzieren, empfiehlt es sich, die Bodenoberfläche mit einer Schicht Mulch (organischem Material) zu bedecken.

Innerhalb einer Saison sollte diese Pflanze mindestens dreimal gedüngt werden: im Frühjahr, im Juni und während der Knospenbildung. Dazu wird ein mineralischer Volldünger in den Boden eingearbeitet. Alternativ können Sie eine Lösung aus Rinder- oder Geflügelmist in schwacher Konzentration verwenden.

Krankheiten und Schädlinge

Diese Kultur zeichnet sich durch eine sehr hohe Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schadinsekten aus. Allerdings kann der Wasserdost unter Minierfliegen leiden, die selbst mit dem stärksten Insektizid nur schwer zu bekämpfen sind. Vor der Behandlung müssen bei der befallenen Pflanze alle oberirdischen Teile, die von diesem Schädling befallen sind, abgeschnitten werden. Wenn man das Schadinsekt loswird, erholt sich das Pflänzchen recht schnell.

Arten und Sorten des Wasserdosts mit Fotos und Beschreibung

Hanf-Wasserdost (Eupatorium cannabinus)

In der Natur kommt diese Art fast in ganz Europa vor und bevorzugt Bachläufe, Sümpfe und feuchte Wiesen. Die Höhe ihres aufrechten Stängels kann zwischen 0,2 und 1 Meter variieren. Die kurz gestielten, am Rand gesägten, leicht behaarten Blattspreiten sind handförmig geteilt und bestehen aus 3 bis 5 Segmenten. Die rosafarbenen Körbchen sind in endständigen schirmrispigen Blütenständen angeordnet. Besonders beliebt sind folgende Zierformen:

  1. Plenum (Flore Pleno). Die Strauchhöhe beträgt etwa 1,6 m. Während der langen Blütezeit schmücken gefüllte Körbchen die Pflanze.
  2. Variegatum. Die Strauchhöhe beträgt etwa 0,75 m. Das Laub hat einen unregelmäßigen weißen Rand, und der Strauch wird von leuchtend rosa Blüten geschmückt.
  3. Album. Die Blütenfarbe ist weiß.
Siehe auch:
Vermehrung von Orchideen durch Wurzeln zu Hause

Runzel-Wasserdost (Eupatorium rugosa)

Im Gegensatz zu anderen Arten hat dieser Wasserdost gegenständig angeordnete, eiförmige Blätter mit gezähntem Rand. Die Blütenfarbe ist weiß. Die besten Sorten dieser Art sind:

  1. Tschokolat. Diese Sorte zeichnet sich durch eine hohe Frostbeständigkeit aus. Die glänzenden Blattspreiten in bronzebrauner Farbe weisen beim Entfalten einen violetten Schimmer auf. Die Blütenstände bestehen aus kleinen weißen Blüten.
  2. Braunlaub. Die Pflanzenhöhe beträgt etwa 150 cm. Die Knospen und das junge Laub haben eine braune Färbung.

Purpur-Wasserdost (Eupatorium purpureum)

Die Heimat dieser rhizombildenden Staude ist Nordamerika. Sie wird bis zu 1,5 Meter hoch. Die aufrechten Triebe sind grünlich-blau gefärbt. Die quirlständigen, behaarten Blattspreiten sind eiförmig-lanzettlich, spitz zulaufend und haben einen gezähnten Rand. Die schirmförmigen Blütenstände erreichen einen Durchmesser von 0,2 m und bestehen aus kleinen Körbchen, deren Farbe von lila-purpur bis rosafarben variieren kann. Die besten Sorten dieser Art sind:

  1. Little Red. Die kompakten Büsche erreichen eine Höhe von etwa 100 cm und sind mit weinrosafarbenen Blütenständen geschmückt.
  2. Little Joe. An den meterhohen Büschen wachsen Blütenstände, die aus kleinen Blüten in rauchrosa Farbe bestehen.

Gefleckter Wasserdost (Eupatorium maculatum)

Diese nordamerikanische Pflanze wächst in der Natur bevorzugt in Wäldern, Dickichten und auf Wiesen der Küstenregion. Der kräftige Strauch wird etwa 1,8 m hoch, die quirlständig angeordneten Blattspreiten sind länglich. Die Farbe der Blütenstände ist lila. Bei Gärtnern erfreuen sich folgende Sorten großer Beliebtheit:

  1. Album. Ein zwei Meter hoher Strauch wird von weißen Blütenständen mit einem gräulichen Hauch geschmückt.
  2. Atropurpureum. Die dunkelroten Stängel werden bis zu 2 m hoch. Die Blütenfarbe ist violett-rosa.
  3. Bartered Bride. Schneeweiße Blütenstände schmücken die Pflanze, die eine Höhe von bis zu 240 cm erreicht.
  4. Gateway. Die roten Stängel werden etwa 150 cm hoch. Die dichten, kuppelförmigen Blütenstände bestehen aus Blüten in rosa-lila Farbe.
  5. Big Umbrellas. Der Strauch wird etwa 1,8 m hoch. An den roten Stängeln bilden sich große Schirme aus rosagrauen Blütenständen.
  6. Caryn. Die zwei Meter hohen Sträucher werden von helllavendelfarbenen Blütenständen geschmückt.
  7. Phantom. Bei dieser Hybride erreichen die dunklen Stängel eine Höhe von unter einem Meter. Die Blütenfarbe ist bläulich-lila.
  8. Purple Bash. Die Stängel der 1,5 Meter hohen Sträucher sind dunkelrot. Die rosalila Blütenstände ähneln äußerlich der Sorte Gateway, sind jedoch kleiner.

Wasserdost in der Landschaftsgestaltung

Wasserdost kann als Einzelpflanze kultiviert werden, aber auch als Hintergrund für andere Gartenpflanzen. Diese Pflanze sieht auf der zweiten Ebene eines Staudenbeets oder inmitten einer grünen Rasenfläche hervorragend aus. Sie wird häufig zur Dekoration künstlicher oder natürlicher Gewässer verwendet. In Gruppen gepflanzt kann Wasserdost unansehnliche Gebäude oder Zäune verdecken. Starkwüchsige Sorten, die mit Reif oder Schnee bedeckt sind, können im Winter eine wunderschöne Gartendekoration darstellen. Diese Kultur eignet sich auch für den Schnitt, ihre Blütenstände behalten lange ein frisches Aussehen. Die Blütenstände und Stängel des Wasserdosts eignen sich auch für Ikebana. Es wird empfohlen, ihn zusammen mit Taglilie, Goldkolben, Blutweiderich, Astilbe oder Sonnenhut zu pflanzen.

Richtige Pflege und Pflanzung von Poskonnik im Freiland

Poskonnik ist eine mehrjährige krautige oder halbstrauchige Blume aus der Familie der Asteraceae. Sie wächst in Asien, Europa, Amerika und Afrika. In Russland wird sie zur Pflanzung im Freiland verwendet, erfordert aber eine gewisse Pflege.

Der Name der Pflanze leitet sich vom Wort „Poskon“ ab – das ist die Bezeichnung für die Faser, die aus Hanf gewonnen wird. Diese Pflanze erinnert äußerlich daran, obwohl sie zu verschiedenen Familien gehören.

Unter Blumenliebhabern ist sie aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit, ihrer Anspruchslosigkeit an die Bedingungen und ihres auffälligen Aussehens weithin bekannt. Die Pflanze wird bis zu 2 Meter hoch. Ihre Blüten haben eine vielfältige Färbung von blassrosa bis sattem Purpur. Die Blätter sind groß, spitz zulaufend und gleichmäßig entlang des Stängels verteilt. Die Blüte beginnt im frühen Herbst.

Aufgrund all dieser Eigenschaften wird die Blume in der Regel im Freiland in Gärten und auf Blumenbeeten gepflanzt. In Innenräumen kommt sie kaum vor. Manchmal pflanzen Gärtner Poskonnik in große Blumentöpfe für den Außenbereich, die zur Dekoration auf Terrassen oder entlang des Grundstücks aufgestellt werden. Solche Gefäße müssen im Winter nicht hereingeholt werden, da die Blume frostbeständig ist und die Kälte eigenständig übersteht.

Wie wählt man den richtigen Standort für die Pflanzung im Freiland?

Für Poskonnik eignet sich gut ein offener, sonniger Standort. Die Blume benötigt helles Licht und kann bei unzureichender Beleuchtung nicht blühen. Außerdem sollte der Pflanzort gut feucht, gedüngt und mit lockerer Erde sein. Die Pflanze wächst nicht auf lehmigen und sandigen Böden.

Gepflanzt wird sie in tiefe Löcher im Abstand von 80–100 cm zueinander. Die Wurzeln, die zuvor von alter Erde befreit wurden, werden ausgebreitet und in die Pflanzgrube gesetzt. Anschließend wird mit gedüngter Erde aufgefüllt, verdichtet und reichlich gewässert.

Pflege von Poskonnik

Sie ist einfach zu züchten, da sie anspruchslos und robust ist. Es genügt, eine Reihe einfacher Regeln zu beachten, und sie wird bis zum späten Herbst mit ihrer üppigen Blüte erfreuen.

Reichliche Blüte von Poskonnik bei richtiger Pflege

Boden und Dünger

Das Wasserdost hat keine besonderen Ansprüche an den Boden, wächst aber besser in lockerer, fruchtbarer Erde mit hoher Feuchtigkeit. Auf sandigem Lehm und Tonboden wird die Pflanze kleiner und blüht nicht.

Dünger sollte selten ausgebracht werden. Dazu werden Mineraldünger, flüssiger Mist und Holzasche verwendet. Pro Saison müssen mehrere Düngungen durchgeführt werden. Im zeitigen Frühjahr, im Sommer und kurz vor der Blüte.

Bewässerung und Luftfeuchtigkeit zu verschiedenen Jahreszeiten

Was die Bewässerung betrifft, braucht man hier keine Angst vor Staunässe zu haben. In der Natur wächst der Wasserdost in der Nähe von Flüssen und in sumpfigen Gebieten.

Dies gilt insbesondere im Frühjahr und Sommer. Zu dieser Zeit ist regelmäßiges und reichliches Gießen erforderlich. Nachdem die Blume verblüht ist, wird die Wassermenge auf ein Minimum reduziert, damit sich die Pflanze auf den Winter vorbereiten kann.

Vorbereitung auf den Winter

Im Spätherbst muss die Blume auf den Winter vorbereitet werden. Dazu werden die Stängel auf 10 Zentimeter Länge zurückgeschnitten. Ein Winterschutz für ausgewachsene Pflanzen ist nicht erforderlich, da der Wasserdost frosthart ist.

Winterschutz des Wasserdosts mit Fichtenzweigen

Mitte des Frühlings beginnen die Stängel langsam nachzuwachsen, und zu Beginn des Sommers tritt die Blume in eine aktive Wachstumsphase ein und bereitet sich auf die Blüte vor.

Vermehrung

Die Pflanze wird auf drei Arten vermehrt: durch Samen, Teilung und Stecklinge.

    1. Samen. Hierfür wird der Samen des Wasserdosts in einen kleinen Behälter mit gedüngter Erde gegeben. Danach wird die Erde leicht angedrückt und reichlich gewässert. Bis zum Erscheinen der Keimlinge wird das Gefäß mit Glas abgedeckt und an einen warmen Ort gestellt. Sobald sich Sämlinge gebildet haben, müssen sie pikiert werden. Die erste Blüte des aus Samen gezogenen Wasserdosts erfolgt nach 2-3 Jahren.

Die Pflanze vermehrt sich auch durch Selbstaussaat, wenn die verblühten Blütenstände über den Winter nicht entfernt werden.

  1. Teilung des Wurzelstocks. Dieser Vorgang wird in den letzten Augusttagen durchgeführt. Dazu wird der Wasserdost in Teile geschnitten, die dann zusammen mit dem alten Erdballen in vorbereitete Pflanzlöcher gesetzt werden.
  2. Stecklingsvermehrung. Diese Methode eignet sich für die Vermehrung im Frühjahr. Von einer ausgewachsenen Pflanze wird vorsichtig ein junger Trieb abgeschnitten, wobei ein Teil der unterirdischen Basis mit erfasst wird. Anschließend wird der Steckling in ein Gewächshaus gesetzt, wo er regelmäßig gegossen wird. Gegen Ende des Sommers kann die junge, bewurzelte Pflanze ins Freiland gesetzt werden.

Schutz vor Schädlingen und Krankheiten

Der Wasserdost wird sehr selten von Krankheiten und Insekten befallen. Manchmal siedeln sich Minierfliegen auf der Blume an, die kleine Löcher in die Blätter fressen.

Noch seltener erkrankt die Pflanze an Mehltau, der mit einer normalen Seifenlösung oder einem beliebigen chemischen Spezialmittel entfernt wird.

Arten der Pflanze

Experten zählen mehr als 600 Arten von Wasserdost.

Purpur

Äußerlich stellt es einen kleinen Fliederbusch dar. Er wird bis zu 1,5 Meter hoch. Die Blätter sind hellgrün. Die Blüten haben eine satte purpurne Farbe, daher hat die Art ihren Namen. Blütezeit: August. Frostbeständig.

Purpur-Wasserdost

Gefleckt

Diese Art zeichnet sich durch eine große Größe aus — bis zu 2 Meter hoch. Die Stängel der Blüte haben eine ungleichmäßige Färbung. Daher der Name „Gefleckt“. Die Blätter sind oval, an den Enden zugespitzt. Die Blütenstände sind groß und in verschiedenen Farben.

Gefleckter Wasserdost

Die am weitesten verbreitete Sorte dieser Art ist Baby Joe. Ihre Höhe beträgt nur 40-50 Zentimeter. Die Blüten sind violett. Blütezeit: Ende Juli, August. Frostbeständig.

Runzelig

Der Hauptunterschied dieser Art zu anderen ist die Blattform. Sie ist oval mit gezähnten Rändern. Höhe bis zu 1,5 Meter, Stängel von brauner Farbe. Sie blüht lange mit weißen Blüten: von August bis Oktober.

Runzeliger Wasserdost

Beliebte Sorte des Runzeligen Wasserdosts: Schokolade (Chocolate) – hat bronzefarben-violette Blatttöne und schneeweiße üppige Blütenstände. Aufgrund des hohen Wuchses benötigt der Busch Stützen. Hält starken Frost aus.

Hanfblättrig

Dies ist eine niedrig wachsende Art des Wasserdosts, nur bis zu 1 Meter hoch, mit aufrechten Stängeln. Die Blätter haben gezähnte Ränder. Die Blüten sind voluminös und haben einen silberrosa Farbton.

Hanfblättriger Wasserdost

Verwendung

Aufgrund seiner Genügsamkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber natürlichen Bedingungen wird Wasserdost in der Landschaftsgestaltung verwendet.

Es ist wichtig, die Platzierung im Garten zu berücksichtigen. Er wird meistens als „Hintergrund“ des Blumenbeets angebaut. Aufgrund seiner Größe wird der Busch als „Architekturpflanze“ bezeichnet. Aus ihm werden Blumenarrangements gemacht, in denen der Wasserdost als vertikale Dominante fungiert.

Die Blume wird sowohl einzeln als auch mit anderen Pflanzen gesetzt. Gärtner verwenden Wasserdost auch, um unschöne Stellen im Garten zu verdecken. Sie pflanzen ihn entlang von Zäunen und künstlichen Teichen.
Die Pflanze harmoniert hervorragend mit Rittersporn, verschiedenen Gräsern oder Sonnenhut.

In diesem Fall bleibt der Garten im Frühling nicht leer. Denn der Wasserdost selbst blüht erst im Hochsommer oder Herbst.

Wasserdost in der Landschaftsgestaltung

Der blühende Busch macht den Garten attraktiv und verströmt einen angenehmen Duft, der sich über das gesamte Grundstück ausbreitet. Im Herbst locken die Blüten Honigbienen an, da andere Blumen zu dieser Zeit normalerweise bereits verblüht sind.

Darüber hinaus eignen sich die Blütenstände gut für die Gestaltung von Sträußen. Sie halten sich lange im Wasser in der Wohnung. Und die trockenen Zweige sind ideales Material für dekorative Zwecke.

In der Volksmedizin wird die Pflanze seit der Antike bis heute verwendet. Die Pflanze wirkt abführend und gallentreibend. Sie befreit von Würmern und wird als bakterizides, wundheilendes und entzündungshemmendes Mittel eingesetzt.

Kräutertee von Wasserdost

Der Aufguss der Pflanze wird zur Behandlung von Durchfall, Gastritis und Hepatitis verwendet. Er senkt auch den Blutdruck und den Cholesterinspiegel im Blut.

Volksheiler verwenden den Sud bei Erkältungen, Lungenentzündung und Bronchitis. Umschläge werden auf Prellungen und Wunden gelegt.

Somit ist der Wasserdost eine hervorragende Zierpflanze, die nur minimale Pflege und Aufmerksamkeit erfordert. Im Gegenzug erhält der Gärtner ein Maximum an Schönheit und angenehmem Duft während der Blüte.

2>Wasserdost: Anbau und Pflege im Freiland

  • Das Beet für den Wasserdost muss vorbereitet werden: gut umgraben, dabei bei Bedarf pro m² 3-5 kg Kompost zugeben, dann die Fläche mit dem Rechen ebnen und Pflanzlöcher im Abstand von 60-80 cm ausheben. Die Tiefe der Löcher sollte so sein, dass der Torftopf mit dem Setzling vollständig hineinpasst.

    Setzen Sie die Töpfe in die Löcher und füllen Sie den verbleibenden Raum mit Erde, dann verdichten und wässern Sie die Oberfläche.

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    Pflege von Wasserdost im Garten

    Wachstumsbedingungen

    Die Wasserdost-Pflanze benötigt Bewässerung, Düngung, Lockerung des Bodens um den Busch, Unkrautentfernung, Rückschnitt und Schutz vor Krankheiten und Schädlingen. Hochwachsende Wasserdoste können eine Stütze benötigen, daher pflanzt man sie am besten entlang von Zäunen oder Mauern. Ein formgebender Rückschnitt ist nicht erforderlich, aber um Selbstaussaat zu verhindern, werden die verwelkten Blütenstände abgeschnitten, bevor die reifen Samen zu Boden fallen.

    Der Wasserdost gehört zu den winterharten Pflanzen und wird im Winter nicht abgedeckt, aber vor dem Frost wird der gesamte oberirdische Teil der Pflanze abgeschnitten.

    Bewässerung und Düngung

    Der Wasserdost ist feuchtigkeitsliebend, und wenn Sie ihn in der Nähe eines Gewässers pflanzen, wird die Pflanze es Ihnen danken. Haben Sie keine Angst, den Wasserdost häufig und reichlich zu gießen: Sein Rhizom hat keine Angst vor geringfügigem Wasserstau. In Trockenperioden leidet die Pflanze jedoch.

    Nach Regen oder Gießen sollte der Boden um den Busch gelockert werden, damit sich keine Kruste bildet, und Unkraut entfernt werden. Wenn Sie das nicht ständig tun möchten, mulchen Sie den Wurzelbereich mit organischem Material.

  • Während der Saison wird der Wasserdost dreimal gedüngt: das erste Mal im Frühjahr, dann im Juni und das letzte Mal während der Knospenbildung. Als Dünger können schwach konzentrierte Lösungen von Vogelkot oder Rinderjauche verwendet werden, besser ist es jedoch, dem Wurzelbereich komplexe Mineraldünger zuzuführen.

    Schädlinge und Krankheiten

    Wasserdost ist sowohl gegen Krankheiten als auch gegen Schädlinge resistent. Probleme können durch einen Befall mit Minierfliegen auftreten, die selbst mit stärksten Insektiziden schwer zu bekämpfen sind. Um die Parasiten loszuwerden, müssen die befallenen Blätter und Triebe des Wasserdosts abgeschnitten werden. Die Pflanze erholt sich jedoch schnell.

    Arten und Sorten

    Hanfblättriger Wasserdost (Eupatorium cannabinus)

    Er wächst in fast ganz Europa auf Sümpfen, an Bächen und auf Feuchtwiesen. Er hat einen aufrechten Stängel, der eine Höhe von 20 cm bis 1 m erreicht. Die leicht behaarten, handförmig geteilten Blätter, die aus 3-5 Segmenten mit gesägtem Rand bestehen, sitzen an kurzen Blattstielen. Die endständigen, schirmrispigen Blütenstände bestehen aus rosafarbenen Körbchen. Die bekanntesten Gartenformen der Art sind:

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    • Plenum (Flore Pleno) – eine Pflanze mit einer Höhe von bis zu 160 cm und lange blühenden gefüllten Körbchen;
    • Variegatum – eine Form mit einer Höhe von bis zu 75 cm, leuchtend rosa Blüten und unregelmäßigem weißem Rand an den Blatträndern;
    • Album – ein Wasserdost mit weißen Blütenständen.

    Runzeliger Wasserdost (Eupatorium rugosa)

    Er unterscheidet sich von anderen Vertretern der Gattung durch ovale, gegenständige Blätter mit gezähntem Rand. Die Blüten dieser Art sind weiß. Besonders interessant sind die Sorten:

    • Chocolate – eine frostharte Pflanze mit bronzebraunen, glänzenden Blättern, die beim Austrieb einen violetten Schimmer haben, und Blütenständen aus kleinen weißen Blüten;
    • Braunlaub – ein Strauch mit einer Höhe von bis zu eineinhalb Metern, dessen junge Blätter und Knospen braun gefärbt sind.

    Purpur-Wasserdost (Eupatorium purpureum = Eupatorium falcatum = Eupatoriadelphus purpureus = Eupatorium purpureum var. amoenum = Eupatorium trifoliatum)

    Dies ist eine Rhizom-Staude aus Nordamerika mit einer Höhe von bis zu 150 cm, aufrechten, bläulich-grünen Stängeln und quirlständigen, behaarten, eiförmig-lanzettlichen, zur Spitze hin zugespitzten und am Rand gezähnten Blättern. Die kleinen Körbchen in einem Farbspektrum von hellrosa bis purpurviolett sind in Schirmrispen mit einem Durchmesser von bis zu 20 cm angeordnet. Die bekanntesten Sorten sind:

    • Little Red – eine kompakte Sorte mit einer Höhe von bis zu 1 m und weinrosafarbenen Blüten;
    • Little Joe – eine Pflanze gleicher Höhe mit kleinen, rauchrosa Blüten, die in Blütenständen zusammengefasst sind.

    Gefleckter Wasserdost (Eupatorium maculatum = Eupatorium purpureum var. maculatum = Eupatoriadelphus maculatus)

    In der Natur kommt es in Dickichten, Wäldern und Wiesen der Küstenzone Nordamerikas vor. Es ist eine kräftige Pflanze mit einer Höhe von bis zu 180 cm, verlängerten, quirlständigen Blättern und lilafarbenen Blüten. In der Kultur werden häufiger folgende Sorten dieser Art angebaut:

    • Album – Pflanze mit einer Höhe von bis zu 2 m und grauweißen Blütenständen;
    • Poskonnik Atropurpureum – Sorte mit dunkelroten Stielen von bis zu 200 cm Höhe und rosavioletten Blütenständen;
    • Barterd Brajd – Strauch mit einer Höhe von bis zu 2,4 m und vollkommen weißen Blüten;
    • Gejtwej – Sorte mit einer Höhe von bis zu 1,5 m, roten Stielen und dichten, üppigen, kuppelförmigen Blütenständen aus lilarosafarbenen Blüten;
    • Big Ambrellas – Wasserdost mit einer Höhe von bis zu 180 cm und großen, kuppelförmigen, graurosa Blütenständen auf roten Stielen;
    • Kerin – Sorte mit einer Höhe von bis zu 2 m und blass-lavendelfarbenen Blütenkörbchen;
    • Fantom – Hybridsorte mit einer Höhe von weniger als einem Meter, dunklen Stielen und bläulich-lilafarbenen Blütenständen;
    • Perpl Basch – Wasserdost mit einer Höhe von bis zu 150 cm, dunkelroten Stielen und lilarosafarbenen Blütenständen, die an Gejtwej erinnern, aber kleiner sind.

    Wasserdost in der Landschaftsgestaltung

    Wasserdost wird sowohl als Solitärpflanze als auch als Hintergrund für Kompositionen mit anderen Zierpflanzen angebaut. Der Wasserdoststrauch macht sich hervorragend mitten auf einer grünen Rasenfläche oder im Hintergrund eines Staudenbeets. Diese feuchtigkeitsliebende Pflanze wird häufig zur Verschönerung der Ufer von natürlichen und künstlichen Gewässern verwendet.

    Um einen unansehnlichen Zaun oder ein Gebäude zu verstecken, wird Wasserdost in Gruppen gepflanzt. Hohe Sorten der Pflanze, die mit Raureif und Schnee bedeckt sind, verschönern Ihren Garten auch im Winter. Wasserdost ist auch als Schnittblume schön: Er behält lange ein frisches Aussehen. Die Triebe und Blütenstände der Pflanze werden oft für Ikebana verwendet. Als Partner eignen sich für Wasserdost am besten Blutweiderich, Taglilie, Astilbe, Goldkolben und Sonnenhut.

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