Gärtner in Russland säen bereits eifrig Setzlinge für die kommende Gartensaison. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass die Pflanzen mehrere Phasen durchlaufen. Die erste — wenn wir die Samen vor der Aussaat behandeln. Die zweite — der Pflanzvorgang selbst. Dann — die Pflege der Setzlinge nach dem Auflaufen.
Und heute berichten wir genau über die dritte Phase — die Setzlinge haben die ersten Keimblätter gezeigt — was tun wir als Nächstes?
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Sonnenlicht
Die Gärtnerin und Agrarwissenschaftlerin Swetlana Krasnoluzkaja ist überzeugt, dass man vor allem die Becher mit den aufgegangenen Samen auf die sonnige Seite stellen sollte.
«Und sobald es im Zimmer dunkel wird — sollte man sofort die Beleuchtung einschalten», — bemerkte die Expertin.
Temperatur senken
Außerdem muss die Temperatur für die Setzlinge gesenkt werden. In einer Wohnung ist das natürlich ziemlich schwierig. Aber normalerweise öffnen Gärtner die Fenster, um die Temperatur zu senken. Wichtig ist, dass es keine Zugluft gibt.
Nachts sollten die Fenster besser geschlossen werden, um eine Unterkühlung zu vermeiden.
Wenn möglich, schalten Sie die Heizung aus — schalten Sie sie aus. Wenn nicht, legen Sie ein Handtuch auf den Heizkörper, so senken Sie die Temperatur im Raum.
In den ersten 5-7 Tagen sollten die Tomatensetzlinge bei einer Temperatur von +14-16°C gehalten werden.
«Wenn die Temperatur höher ist, wachsen die Pflanzen schnell und schießen in die Höhe. Und das ist schlecht», — fügte Krasnoluzkaja hinzu.
Bodenbefeuchtung
Pflanzen gedeihen bei Wärme und Feuchtigkeit rasant, aber das bedeutet nicht, dass sie eine ständige «Wasserdiät» brauchen. Es ist wichtig, eine Balance zu finden: Der Boden sollte ausreichend feucht sein, damit die Pflanzen kräftig und elastisch aussehen, aber nicht zu nass, um eine Versauerung zu vermeiden. Achten Sie darauf, dass die Erde zwischen den Wassergaben austrocknen kann.
Die Geschwindigkeit, mit der der Boden trocknet, hängt direkt von der Temperatur ab. Auf einer sonnigen Südfensterbank trocknet die Erde an einem heißen Tag blitzschnell aus. Wenn man nicht rechtzeitig gießt, verlieren die Pflanzen sofort ihren Turgor und beginnen zu welken. Gleichzeitig hält kühle Erde die Feuchtigkeit länger. Häufiges Gießen unter solchen Bedingungen führt zu Staunässe und Versauerung des Bodens — das birgt Probleme für die Jungpflanzen.
«Deshalb mache ich es so: Ich ziehe Wasser in eine Spritze auf und befeuchte vorsichtig die Ränder, wo die Erde von den Wänden absteht. Auf diese Weise läuft das Wasser an den Wänden entlang nach unten, und die Feuchtigkeit wird in allen Bodenschichten aufrechterhalten», — fasste die Gärtnerin zusammen.