Vermehrung der Thuja durch Stecklinge im Sommer

Inhaltsverzeichnis:

Anbau von Thuja aus Stecklingen zu Hause. Eine sehr einfache Methode zur Vermehrung von Thuja

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  1. Anbau von Thuja aus Stecklingen zu Hause. Eine sehr einfache Methode zur Vermehrung von Thuja
    • Zeitpunkt der Stecklingsvermehrung der Thuja
    • Wie schneidet man Stecklinge?
    • Kann man Stecklinge lagern?
    • Vorbereitung der Thuja-Stecklinge zur Bewurzelung
    • Vorbereitung des Substrats für die Bewurzelung
    • Bewurzelung der Thuja-Stecklinge
    • Pflege der Stecklinge
  2. Wie man Thuja und Wacholder vermehrt. Methoden und Feinheiten der Vermehrung
  3. Vermehrung der Thuja durch Stecklinge im Sommer. Wie man Thuja im Sommer und Herbst durch Stecklinge vermehrt – detaillierte Anleitung
    • Zeitpunkt der Stecklingsvermehrung der Thuja
    • Wie schneidet man Stecklinge?
    • Kann man Stecklinge lagern?
    • Vorbereitung der Thuja-Stecklinge zur Bewurzelung
    • Vorbereitung des Substrats für die Bewurzelung
    • Bewurzelung der Thuja-Stecklinge
  4. Anbau von Thuja als Geschäft. Umsetzung der Geschäftsidee
  5. Video: VERMEHRUNG DER THUJA DURCH STECKLINGE

Anbau von Thuja aus Stecklingen zu Hause. Eine sehr einfache Methode zur Vermehrung von Thuja

Die Vermehrung der Thuja erfolgt am besten vegetativ. Diese Methode ist schnell und effektiv. Sie ermöglicht es, dem Setzling alle Sortenmerkmale der Pflanze zu vererben. Aus einem Zweig des Baumes erhält man recht schnell und einfach eine junge Thuja, während die Vermehrung durch Samen ein langwieriger Prozess ist.

Anbau von Thuja (Foto verwendet unter Standardlizenz

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Zeitpunkt der Stecklingsvermehrung der Thuja

Bezüglich des Zeitpunkts für diese Vermehrungsmethode gehen die Meinungen der Gärtner auseinander. Einige empfehlen, die Stecklinge im Spätwinter zu schneiden, andere im mittleren Frühjahr. Viele Gärtner ziehen es vor, alle Arbeiten im Sommer durchzuführen. In diesem Fall hat der Setzling genügend Zeit, gut Wurzeln zu schlagen und vor dem Winter zu erstarken.

Um den richtigen Zeitpunkt für das Stecklingsschneiden zu bestimmen, sollte man auf das Triebwachstum achten. Sobald es aufhört, kann man mit dem Verfahren beginnen.

Wie schneidet man Stecklinge?

Für die Vermehrung wählt man einen Baum mit gut entwickelten Ästen. Im oberen Teil der Krone findet man einen großen Ast mit einem geraden Wuchs und beginnt, die oberen verholzten Triebe abzureißen.

Damit die Stecklinge schnell ein eigenes Wurzelsystem bilden, sollten sie mit einem Stück Rinde, das als „Ferse“ bezeichnet wird, abgerissen werden. Wenn der Stiel zu lang ist, wird er gekürzt. Falls ein kleines Stück Rinde vom Stamm getrennt wird, schützt man die Bruchstelle mit einem Messer. Stark verholzte Zweige lassen sich schwer abbrechen. In diesem Fall wird die Verwendung einer Gartenschere empfohlen.

Die optimale Länge eines Stecklings beträgt 10–12 cm. Wenn man für die Vermehrung Seitentriebe wählt, werden die Setzlinge krumm. Aus einem schwachen Baum wachsen ungesunde Thujen.

Pflege der Thuja (Das Foto wird unter einer Standardlizenz verwendet

Kann man Stecklinge lagern?

Stecklinge sind nicht lagerfähig. Werden sie nicht sofort in die Erde gepflanzt, werden sie schnell unbrauchbar, wurzeln schlecht und werden krank. Wenn noch nichts für die Pflanzung vorbereitet ist, die Zweige aber bereits geschnitten wurden, wickelt man sie in ein mit Wasser angefeuchtetes Tuch und legt sie für kurze Zeit an einen kühlen Ort.

Vorbereitung der Thuja-Stecklinge für die Bewurzelung

Zunächst wird die überflüssige Nadelmasse vom Zweig entfernt. Auch ein Teil der Rinde wird abgeschabt. Dichte Stecklinge wurzeln schlecht, daher werden alle unteren Seitentriebe entfernt. Wenn sie stark gewachsen sind, können sie ebenfalls bewurzelt werden, aber getrennt. Damit die Zweige schnell Wurzeln schlagen, ist es empfehlenswert, sie 10 Stunden lang in einem beliebigen Wachstumsstimulator einzuweichen.

Vorbereitung des Substrats für die Bewurzelung

Für das Pflanzmaterial verwendet man Torfmoos (Sphagnum), feinen Sand oder eine spezielle luftige Erde. Für die letzte Variante mischt man in gleichen Teilen Flusssand, Torf und vorjähriges Laub. Für die Stecklinge wählt man einen kleinen Behälter mit Drainagelöchern. Diese sorgen für die nötige Luftdurchlässigkeit und den Abzug überschüssiger Feuchtigkeit. Auf den Boden des Behälters legt man kleine Steinchen oder eine dünne Schicht zerkleinerten Styropor. Darüber füllt man Sand oder Rasenerde.

Bei Verwendung von Torfmoos ist keine Drainageschicht erforderlich. Dieses Substrat lässt Luft gut durch, hält kein Wasser zurück und zerstört pathogene Mikroorganismen. Wenn Sand oder Rasenerde für die Pflanzung gewählt wird, muss das Material von oben mit einer konzentrierten Kaliumpermanganatlösung gegossen werden.

Bewurzelung der Thuja-Stecklinge

Zur Bewurzelung werden die Setzlinge mit einer leichten Neigung in vorbereitete Erde gesetzt. Die optimale Eintauchtiefe beträgt 1,5 cm. Von oben werden sie mit einer Polyethylenfolie abgedeckt. Bei Verwendung von Moos werden die Zweige einfach in Torfmoos gewickelt, mit Gaze bedeckt und in Zellophan gelegt.

Pflanzung von Thuja (Foto wird unter Standardlizenz verwendet

Pflege der Stecklinge

Die Setzlinge werden an einem hellen Ort aufgestellt. Dabei wird darauf geachtet, dass keine direkten Sonnenstrahlen auf sie fallen. Die Bewässerung erfolgt mäßig. Der Vorgang wird nach dem Austrocknen der oberen Erdschicht durchgeführt.

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Wie man Thuja und Wacholder vermehrt. Methoden und Feinheiten der Vermehrung

Sortenwacholder lassen sich am besten durch Stecklinge vermehren, da bei der Samenmethode die mütterlichen Eigenschaften oft nicht wiederholt werden (z.B. wie bei der Thuja). Die Vermehrung von Wacholder durch Stecklinge im Herbst unterscheidet sich nicht von der im Frühling oder Sommer. Für die Stecklinge werden halbverholzte Triebe mit einer Länge von etwa 10-15 cm geschnitten. Sie sollten vorzugsweise von jungen Pflanzen aus der mittleren und oberen Krone, von den Zuwächsen des laufenden Jahres, genommen werden.

Für die Wurzelbildung des Pflanzmaterials ist das Alter der Mutterpflanze von großer Bedeutung. Je jünger, desto höher der Bewurzelungsprozentsatz. Die Stecklinge sollte man besser nicht schneiden, sondern abbrechen.

Sie werden vom Mutterstrauch so getrennt, dass ein Stück Rinde (der sogenannte Fersenansatz) übrig bleibt. Die Spitzen der Stecklinge werden von Nadeln befreit und für etwa 20 Minuten in eine schwache Kaliumpermanganatlösung getaucht. Man kann sie auch mit Bewurzelungshormon behandeln. Dann wird das Pflanzmaterial maximal 7 cm tief in die Erde eingesenkt. Der Boden sollte locker und wasserdurchlässig sein.

Um die Feuchtigkeit zu bewahren, pflanzt man die Stecklinge am besten in ein Frühbeet oder deckt sie mit einer Flasche ab. Ich pflanze sie gern an versteckten Stellen im Garten unter eine Flasche – das ist praktisch. Im Herbst muss man die Feuchtigkeit nicht besonders überwachen, da es keine Hitze mehr gibt und der Boden nicht stark austrocknet. In diesem Jahr wird der Steckling natürlich noch nicht bewurzeln, er bildet nur Kallus, aber im nächsten Jahr entwickelt er viel früher das Wurzelsystem. Wie ein aus einem Steckling bewurzelter Wacholder aussieht, kann man auf dem Foto sehen.

Es gibt noch eine Methode zur Vermehrung von Wacholder durch Stecklinge – unter Zimmerbedingungen. Aber das nur, wenn Ihre Fensterbänke nicht von Zimmerpflanzen belegt sind.

Das Prinzip der Vermehrung ist dasselbe, aber man muss in vorbereitete Behälter pflanzen. Um die Feuchtigkeit zu bewahren, stellt man die Töpfchen in dichte, durchsichtige Plastiktüten, ohne den oberen Teil zu verschließen, um ein Verfaulen der Stecklinge zu vermeiden. Im Durchschnitt dauert der Bewurzelungsprozess unter Zimmerbedingungen 1,5 Monate.

Welche Wacholderarten es gibt, Fotos und Namen können Sie hier ansehen.

Vermehrung von Thuja durch Stecklinge im Sommer. Wie man Thuja durch Stecklinge im Sommer und Herbst vermehrt – eine ausführliche Anleitung

Wissen Sie nicht, wie man Stecklinge von Nadelgehölzen richtig schneidet und bewurzelt? Wir verraten Ihnen, wie aus einem Thujazweig ein kräftiger, gesunder Setzling wird.

Die Stecklingsvermehrung ist die effektivste Methode, um neue Thujapflanzen zu gewinnen. Anders als bei der Aussaat nimmt die vegetative Vermehrung nicht viel Zeit in Anspruch und ermöglicht es, die Sorteneigenschaften zu bewahren.

Zeitpunkt der Thuja-Stecklingsvermehrung

Das Schwierigste bei der Stecklingsvermehrung von Nadelgehölzen ist wohl die richtige Bestimmung des Zeitpunkts für diesen Vorgang. In dieser Frage gibt es unter Fachleuten mehrere Meinungen. Manche plädieren für die Winterstecklingsvermehrung im Februar. Andere sind überzeugt, dass man Thuja am besten im April vermehrt. Wieder andere behaupten, die optimale Zeit für die Gewinnung von Stecklingen sei der Sommer.

Das wichtigste Kriterium, das Sie bei dieser Frage leiten sollte, ist, ob das Triebwachstum der Pflanze beendet ist. Wenn diese Frage positiv beantwortet werden kann, können Sie bedenkenlos mit der Stecklingsvermehrung beginnen.

Die Sommerstecklingsvermehrung der Thuja ist vorzuziehen, weil sie es den Stecklingen ermöglicht, Kraft zu sammeln und bis zur nächsten Saison gut zu bewurzeln.

Wie schneidet man Stecklinge?

Für die Stecklingsvermehrung wählen Sie eine kräftige, gesunde Pflanze. Im oberen Teil finden Sie einen gut entwickelten Skelettast und reißen mit einer raschen Handbewegung die 2-3 Jahre alten verholzten Zuwächse ab, die sich an den Enden des Triebes befinden. Damit die Stecklinge schneller bewurzeln, sollten Sie sie mit einem kleinen Stück Rinde («Ferse») abreißen.

Eine Thuja, die aus einem Steckling von einem Seitentrieb gezogen wurde, kann eine missgebildete Form bekommen. Ein Steckling einer kranken Pflanze wird selbstverständlich zu einem kranken Setzling.

Wenn die «Ferse» zu lang geworden ist, sollten Sie sie etwas kürzen, damit der Steckling nicht fault. Wenn Sie beim Abreißen des Zweigs die Rinde etwas vom Holz gelöst haben, können Sie die Situation mit einem Messer beheben – schaben Sie die Schnittstelle etwas frei.

Die ideale Länge eines Thuja-Stecklings beträgt 10-15 cm.

Wenn die Zweige stark verholzt sind und Sie sie nicht vorsichtig abreißen können, verwenden Sie eine Gartenschere.

Kann man Stecklinge lagern?

Thuja-Stecklinge werden sofort nach dem Schneiden bewurzelt. Sie können nicht gelagert werden, da sie sonst schnell unbrauchbar werden und keine guten Wurzeln bilden.

Wenn Sie nicht alle notwendigen Vorbereitungen für die Bewurzelung getroffen haben, können Sie die Stecklinge kurzzeitig in ein feuchtes Tuch wickeln und an einen dunklen, kühlen Ort legen.

Vorbereitung der Thuja-Stecklinge für die Bewurzelung

Zuerst werden die Thujazweige von überflüssigen Nadeln befreit. Diese werden vor allem am unteren Teil des Zweigs abgeschnitten. Wenn der Steckling zu «buschig» ist, können Sie die Nadeln auch am restlichen Teil des Zweigs etwas kürzen. Das untere Ende des Stecklings wird ebenfalls leicht von Rinde befreit.

Anschließend werden die Stecklinge über Nacht (ca. 12 Stunden) in eine Lösung eines Wachstumsregulators (z. B. Epin) gestellt.

Vorbereitung des Substrats für die Bewurzelung

Als Substrat kann man auch reinen Flusssand oder leichte, gut drainierte Erde verwenden.

Die Erdmischung zum Bewurzeln von Thuja-Stecklingen wird aus Torf, Laub-Erde und Sand zu gleichen Teilen hergestellt.

Die Erde oder der Sand muss in flache Behälter gefüllt werden. Geeignet sind zum Beispiel Anzuchtcontainer oder spezielle Kassetten.

Die Behälter müssen Löcher für Drainage und Belüftung haben. Auf den Boden legen Sie unbedingt Blähton, Kies oder andere kleine Steine.

Danach wird das Substrat in die Behälter gefüllt und mit einer dunklen Kaliumpermanganatlösung desinfiziert.

Wenn Sie die Möglichkeit haben, verwenden Sie Torfmoos als Substrat. Dieses Moos speichert hervorragend Feuchtigkeit und hat starke antiseptische Eigenschaften. So müssen die Stecklinge keine Angst vor Austrocknung und Pilzbefall haben.

Bewurzeln von Thuja-Stecklingen

Wenn alles für den Vorgang bereit ist, nehmen Sie die Stecklinge aus der Wachstumsreglerlösung und tauchen Sie ihre Spitzen in Kornevin. Stecken Sie die Stecklinge sofort danach in einem 45-Grad-Winkel etwa 1,5-2 cm tief in das Substrat.

Thuja-Anbau als Geschäft. Umsetzung der Geschäftsidee

Ein Vorteil der Gründung eines solchen Geschäfts ist die hohe Nachfrage nach solchen Produkten von wohlhabenden oder einfach gut betuchten Menschen. Der Preis für solche Waren ist recht hoch, daher wird die Rentabilität dieses Geschäfts angehende Unternehmer erfreuen. Die am besten geeignete Pflanze zur Dekoration privater Grundstücke mit originellen Formen und Skulpturen aus Sträuchern ist die Thuja.

Ein lukratives Geschäft mit dem Anbau von Thuja sollte mit der Vorbereitung des Bodens für die Setzlinge beginnen. Dieser muss reich an Mineralien sein, daher kann man im Herbst den Boden mit einer Mulchschicht abdecken, damit sie über den Winter verrottet und den nötigen Dünger liefert. Der Boden muss unbedingt von jeglichem Abfall, Unkraut und Wurzeln abgestorbener Pflanzen befreit werden.

Wenn der Boden für die Pflanzung vorbereitet ist, muss hochwertiger Humus und Sand hinzugefügt werden, und die Setzlinge selbst werden gepflanzt, die recht teuer sind. Um beim Kauf von Pflanzmaterial zu sparen, kann man eine große Thuja kaufen und sie in Zweige teilen. Diese kleinen Thuja-Teile sollten etwa eine Woche lang ins Wasser gelegt und dann in die Erde gepflanzt werden. Die kleinen Thujas müssen im Frühjahr nach dem Ende der Fröste gepflanzt werden. Dies gibt den jungen Pflanzen die Möglichkeit, zu kräftigen, sich zu akklimatisieren und an Boden und Umgebung anzupassen. Eine Höhe von einem Meter erreicht die Thuja in 3–5 Jahren, aber man kann auch jedes Jahr kleine Setzlinge verkaufen. Allerdings muss man dann ständig neue an die Stelle der verkauften Thujas setzen.

Neben dem Verkauf gewöhnlicher Thuja-Sträucher können verschiedene Skulpturen in Form von Menschen, Autos, Häuschen, Booten und Pavillons hergestellt werden. Für die Erstellung massiver Kompositionen können zwei oder mehr Sträucher verwendet werden, aber in diesem Fall muss eine Konstruktion vorgesehen werden, die den Erdballen mit dem Wurzelsystem begrenzt. Dies ist für den späteren bequemen Transport der Pflanzen und Objekte daraus erforderlich.

Video: Vermehrung von Thuja durch Stecklinge

Vermehrung von Thuja durch Stecklinge

Jeder Nadelbaum, der auf einem Grundstück wächst, verleiht ihm eine unverwechselbare Note. In letzter Zeit erfreuen sich westliche Thujen wachsender Beliebtheit. Die Vielfalt der Farben und Formen dieser äußerst interessanten Pflanzen ermöglicht es, selbst den anspruchsvollsten Käufer zufriedenzustellen. Allerdings ist es nicht immer erschwinglich, die gewünschte Thuja-Sorte aus einer Baumschule oder einem Geschäft zu kaufen. Zudem besteht die Gefahr, dass der gekaufte Setzling am neuen Standort nicht anwächst.

Man kann die gewünschte Sorte der westlichen Thuja aus einem Steckling ziehen. Die Stecklingsvermehrung gilt als die effektivste und einfachste Methode der Thuja-Vermehrung. Bei der Vermehrung durch Stecklinge erhalten alle heranwachsenden Pflanzen dieselben Eigenschaften, was sich sehr gut für die Anlage von Thuja-Alleen eignet. Eine Vermehrung durch Samen ist zwar auch möglich, doch die Samenmethode ist aufwendiger und erlaubt es nicht, die Sorteneigenschaften vollständig zu bewahren.

Sprechen wir über die Zeitpunkte

Auf die Frage, wann man Thuja am besten steckt, können selbst Fachleute keine eindeutige Antwort geben. Hier gehen die Meinungen auseinander: Die einen meinen, man solle Thuja wie alle Nadelgehölze am besten im Winter stecken, andere bestehen darauf, dass der ideale Zeitpunkt Mitte des Frühlings sei, und wieder andere sind überzeugt, dass die Stecklinge am besten im Sommer genommen werden. Jede der genannten Methoden hat ihre Vor- und Nachteile. Die allgemeine Regel für die Stecklingsvermehrung lautet: Die Stecklinge werden nur dann gewonnen, wenn die Wachstumsperiode der Triebe abgeschlossen ist.

Die meisten Gärtner sind der Meinung, dass der Sommer die beste Zeit für die Vermehrung von Thuja durch Stecklinge ist. Während der warmen und langen Sommertage können die Stecklinge kräftiger werden und bis zur nächsten Saison zuverlässig Wurzeln schlagen.

Befürworter der Vermehrung von Thuja durch Stecklinge im Herbst weisen darauf hin, dass sommerliche Stecklinge während der sommerlichen Trockenperiode eingehen können.

Im Frühjahr werden die Stecklinge im April, zu Beginn des kräftigen Frühlingswachstums der Pflanzen, gewonnen. Die zu dieser Zeit gewonnenen Stecklinge können bereits im Herbst Wurzeln schlagen. Anfang September werden diese Stecklinge in einzelne Töpfe oder ins Freiland gepflanzt. Erfahrungen zeigen, dass der Zweig bis dahin ein Wurzelsystem von bis zu 10 cm Länge ausgebildet hat.

Grundregeln der Stecklingsentnahme

Um Stecklinge zu gewinnen, sollten Sie gesunde und kräftige Thuja-Exemplare auswählen. Näher an der Spitze der Pflanze wählen Sie einen ausreichend verzweigten Trieb aus und reißen Sie scharf die verholzten, 2-3 Jahre alten Zuwächse von 10-15 cm Länge ab. Es wird empfohlen, die Stecklinge mit einer Ferse (einem kleinen Stück Rinde, das an der Basis des Stecklings verbleibt) abzureißen – dies soll den Bewurzelungsprozess beschleunigen. Reißen Sie die Zweige schnell ab, verwenden Sie bei Bedarf eine scharfe Gartenschere.

Auch ist es von Bedeutung, von wo genau der Steckling geschnitten wurde. Es wurde festgestellt, dass aus einem Steckling, der von einem Seitentrieb genommen wurde, eine Thuja mit unregelmäßiger Form wächst. Pflanzen mit Krankheitsanzeichen werden überhaupt nicht zur Stecklingsvermehrung verwendet – aus einem kranken Bäumchen wird höchstwahrscheinlich ein krankes Bäumchen wachsen.

Es ist am besten, die Stecklinge sofort nach dem Schneiden zu bewurzeln. Es wird nicht empfohlen, sie aufzubewahren – mit der Zeit können die Zweige keine kräftigen Wurzeln bilden. Wenn die Stecklinge dennoch für einige Zeit aufbewahrt werden müssen, wickeln Sie sie in ein feuchtes Tuch und legen Sie sie an einen kühlen Ort.

Bei der Vorbereitung der Stecklinge zur Bewurzelung befreien Sie die Zweige von überschüssigen Nadeln, indem Sie sie vom unteren Teil abschneiden. Wenn der Zweig verzweigt ist, kürzen Sie ihn teilweise. Reinigen Sie das untere Ende des Stecklings etwas von der Rinde. Nach dieser mechanischen Behandlung stellen Sie die Zweige in Wasser mit Zusatz eines Wachstumsstimulators und lassen sie 10-12 Stunden einwirken.

Die vorbereiteten Zweige tauchen Sie zum Bewurzeln in ein spezielles Substrat, das Flusssand und eine leichte, durchlässige Erde enthält. Zur Bewurzelung von Thuja-Stecklingen empfiehlt es sich, eine Mischung aus Torf, Laub-Erde und Sand zu gleichen Teilen herzustellen. Verteilen Sie die Erde in kleinen Behältern – Anzuchtkistchen sind gut geeignet.

Stellen Sie sicher, dass die Kistchen Drainagelöcher haben, das verbessert die Belüftung der Wurzeln. Noch besser ist es, wenn die Kistchen kleine Füße haben, was ebenfalls den Luftzugang zu den heranwachsenden Wurzeln gewährleistet. Legen Sie auf den Boden der Behälter eine Schicht Blähton, Splitt oder andere kleine Steinchen.

Bevor Sie das Substrat in die Kistchen füllen, behandeln Sie es mit einer 3%igen Kaliumpermanganatlösung. Es wird auch empfohlen, die Erdmischung mit kochendem Wasser zu behandeln, um sie vollständig zu desinfizieren.

Das ideale Medium zur Bewurzelung der Stecklinge ist Torfmoos (Sphagnum). Es hält Feuchtigkeit gut zurück und wirkt antiseptisch. Wenn Sie die Stecklinge auf diese Weise bewurzeln, brauchen Sie sich keine Sorgen um das Austrocknen der Zweige und eine Infektion mit Pilzkrankheiten zu machen.

Die Stecklinge werden in die Erdmischung in einem Winkel von 45 Grad und nicht tiefer als 2 cm eingebracht. Beim Einpflanzen der Zweige ist darauf zu achten, dass die Nadelreste nicht mit der Erde in Berührung kommen (sonst könnten sie verrotten). Beim Einpflanzen wird die Erde um den Steckling mit den Fingern verdichtet, vorsichtig gegossen und mit Folie oder einer Plastiktüte abgedeckt. Bei der Vermehrung von Thuja durch Stecklinge im Herbst werden die Stecklinge in ein Gewächshaus gebracht und dort besondere Bedingungen geschaffen: Die Luftfeuchtigkeit sollte bei ausreichender Beleuchtung 70 % betragen. Zur Aufrechterhaltung der Feuchtigkeit wird ein Luftbefeuchter verwendet, und das Gewächshaus wird mit einer transparenten Folie abgedeckt. Es wird außerdem empfohlen, das Gewächshaus regelmäßig zu lüften und den Boden durch Besprühen zu befeuchten – so lässt sich eine übermäßige Wassermenge im Boden vermeiden und die erforderliche Luftfeuchtigkeit aufrechterhalten.

Bei Verwendung von Torfmoos werden die Stecklinge einfach mit Moos umwickelt, dann in Mulltuch eingewickelt und in eine Plastiktüte gelegt.

Wie pflegt man Stecklinge?

Der Behälter mit den Stecklingen oder der Beutel mit Torfmoos wird an einen warmen und gut beleuchteten Ort gestellt. Für die keimenden Zweige ist diffuses Licht wichtig. Direkte Sonneneinstrahlung ist für die Thuja-Stecklinge äußerst gefährlich – die Zweige welken und sterben ab.

Die Erdmischung wird bewässert, sobald die obere Schicht austrocknet. Übermäßige Feuchtigkeit ist für die keimenden Zweige ebenso unerwünscht wie völlige Trockenheit.

Beim Gießen wird empfohlen, eine Sprühflasche zu verwenden. Wichtig ist, dass der Stecklingsabsatz nicht durch einen starken Wasserstrahl freigelegt wird. Die Stecklinge werden vorsichtig gegossen, wobei darauf geachtet wird, dass kein Wasser auf die Nadeln gelangt.

Über die Bildung von Wurzeln bei den Stecklingen kann man anhand des Erscheinens neuer Triebe urteilen. Wenn die Anzucht im Gewächshaus erfolgte (wie bei Herbststecklingen), werden die bewurzelten Setzlinge zu dieser Zeit allmählich abgehärtet.

Wenn die Bewurzelung der Thuja-Stecklinge in Torfmoos oder in einer Anzuchtkiste stattfand, werden sie 14 Tage nach der Wurzelbildung zur weiteren Aufzucht in einzelne Töpfe oder ins Beet gepflanzt, wo sie bis zum Auspflanzen an den endgültigen Standort wachsen sollen. Die Erdmischung muss unbedingt Torf und Laubhumus enthalten.

Bei der weiteren Pflege der Stecklinge werden sie regelmäßig gegossen, gedüngt und von Unkraut befreit. Für den Winter wird der Jungwuchs mit Reisig oder Laub abgedeckt. Im Frühjahr werden die jungen Thujen von der Abdeckung befreit und weiterhin nach dem gleichen Schema gepflegt. An den endgültigen Standort werden die jungen Thujen im Alter von ein bis zwei Jahren gepflanzt.

Siehe auch:
Anthuriumvermehrung zu Hause

Fazit

Es gibt viele Ratschläge zur Vermehrung von Thuja durch Stecklinge. Auch bezüglich des Zeitpunkts der Stecklingsentnahme gehen die Meinungen auseinander.

Wenn die Stecklinge im Frühjahr während der ersten Wachstumswelle geschnitten werden, umfasst die Entwicklung der Stecklingszweige den gesamten Entwicklungszyklus der Pflanze. Hier besteht jedoch die Gefahr, dass die zum Bewurzeln ausgepflanzten Stecklinge von Frühlingsfrösten getroffen werden. Daher werden die Kisten mit den Stecklingen in ein Minigewächshaus gestellt und mit Folie abgedeckt.

Sommerstecklinge sollten während der zweiten Wachstumswelle geschnitten werden. Beim Bewurzeln muss auf die Bodenfeuchtigkeit und die Häufigkeit des Gießens geachtet werden. Die zukünftigen Setzlinge können unter der Sommerhitze ernsthaft leiden. In dieser Zeit werden die Pflanzen regelmäßig mit einer Sprühflasche zweimal täglich besprüht – morgens und abends.

Es ist auch möglich, Thuja im Herbst durch Stecklinge zu vermehren. Die zu dieser Zeit geschnittenen Stecklinge können als die stärksten und widerstandsfähigsten angesehen werden. Für ihre Bewurzelung ist jedoch ein Gewächshaus erforderlich – auf stabile Wetterbedingungen im Herbst kann man sich schwer verlassen.

Wie wir sehen, ist für die Stecklingsvermehrung von Thuja jede Jahreszeit geeignet (außer Winter). Die Wahl des Zeitraums hängt davon ab, ob Sie später optimale Bedingungen für die Bewurzelung des Zweiges schaffen können. Wenn Sie die einfachen Pflegeregeln genau befolgen, können Sie aus jedem Steckling ein schönes Thujabäumchen ziehen.

2>Wie man Thuja durch Stecklinge vermehrt und aus Samen zieht

Thuja lässt sich leicht durch Stecklinge und Aussaat von Samen vermehren. Es ist jedoch zu beachten, dass bei der Samenvermehrung keine Garantie besteht, dass der Sämling die Sortenmerkmale der Mutterpflanze vollständig erhält.

Thuja aus einem Zweig – Beschreibung der Methode

Es ist sehr einfach, Thuja aus einem Zweig zu ziehen. Zur Gewinnung einer neuen Pflanze gibt es zwei Bewurzelungsmethoden: die Stecklingsvermehrung zu Hause oder direkt im Freiland.

Die beste Zeit für den Vorgang ist von Mai bis September. Die Spitzen junger Triebe werden von der Pflanze abgerissen, indem man sie nach unten zieht, sodass am Steckling ein Stück Rinde, die so genannte ‚Ferse‘, verbleibt, die eine bessere Bewurzelung fördert.

Gewinnung der Stecklinge

Die Stecklinge sind 10 bis 20 cm lang, die Ferse — 1 cm. Größere Stecklinge werden oben auf eine Länge von bis zu 10 cm gekürzt, die Zweige sollten an den Seiten leicht beschnitten werden, und der untere Teil wird vollständig entfernt.

Dieser Vorgang reduziert die Transpirationsintensität, was das anfängliche Fehlen eines Wurzelsystems ausgleicht. Aus demselben Grund sollten die Stecklinge nicht zu lang sein.

Leichter Rückschnitt des Laubes

Die Zeit vom Abtrennen von der Mutterpflanze bis zum Einpflanzen in die Erde sollte so kurz wie möglich sein.

Stecklingsvermehrung der Thuja zu Hause Schritt für Schritt

Töpfe mit Erde für die Bewurzelung sollten vorbereitet werden. Ein gutes Substrat ist Erde, gemischt mit Torf, Sand und Stücken von Torfmoos im Verhältnis 4:2:1:1. Auf den Boden des Behälters oder Topfes wird eine Drainageschicht aus feinem Schotter oder Blähton gegeben.

Bodenvorbereitung

Vor dem Pflanzen wird die Ferse des Stecklings in ein bewurzelungsförderndes Mittel getaucht.

Behandlung der «Ferse» mit einem bewurzelungsfördernden Präparat

Mit einem Bleistift wird ein Loch in die Erde gemacht und der Steckling so hineingesteckt, dass das Biostimulanz-Pulver auf dem Holz bleibt.

Einpflanzen der Stecklinge in die Erde

Nach dem Pflanzen werden die zukünftigen Setzlinge gut gegossen, mit einem durchsichtigen Beutel oder einer Plastikflasche abgedeckt und an einen Ort mit diffusem Licht gestellt. Das Substrat sollte ständig feucht gehalten werden.

Eine Plastikflasche schafft Gewächshausbedingungen

Um die Bildung von Kondenswasser zu vermeiden, das Schimmelbildung verursacht, wird die Abdeckung einmal täglich für 10-15 Minuten entfernt.

Die Bewurzelung dauert in der Regel zwei Monate; ein Zeichen der Bewurzelung ist das Erscheinen neuen Wachstums, wonach das Gewächshaus entfernt werden kann. Erfolgte die Bewurzelung im Frühjahr, werden die Töpfe im Sommer und Frühherbst ins Freie in den Halbschatten gestellt.

Die Setzlinge überwintern an einem kühlen und hellen Ort bei regelmäßigem Gießen, das durchgeführt wird, nachdem die oberste Schicht 1-1,5 cm tief getrocknet ist.

Im April bis Mai werden die Setzlinge zum Weiterwachsen ins Freiland in ein fruchtbares Substrat aus Lauberde, Torf und Kompost (3:1:1) oder in Erde für Nadelgehölze umgepflanzt. Der Standort sollte vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt sein.

Umpflanzen der Stecklinge zum Weiterwachsen ins Freiland

Im Winter sollten die jungen Setzlinge gut mit Laub oder Reisig isoliert werden, und wenn die Temperatur auf -5 bis -7 °C fällt, sollten sie mit Folie abgedeckt werden.

Bewurzelung im Freiland

Die Bewurzelung von Thuja-Stecklingen im Garten ist eine einfachere Methode, eignet sich aber nicht sehr für Regionen mit sehr strengen Wintern. Die Vermehrung erfolgt am besten im Mai, damit die Stecklinge Zeit haben, Wurzeln zu schlagen und zu kräftigen.

  • Die «Fersen» werden mit Bewurzelungshormon behandelt, an einen vorbereiteten Platz gepflanzt und gut gewässert.

  • Darüber wird eine Plastikflasche gestülpt, um die Feuchtigkeit zu erhalten.
  • Die Erde wird feucht gehalten.
  • Im Winter werden die bewurzelten Stecklinge gut isoliert.

Video zur Vermehrung der Thuja aus Stecklingen

3>Anbau von Thuja aus Samen

Die beste Zeit für die Samenernte ist der Herbst, wenn die Zapfen sich zu öffnen beginnen. Sie werden abgepflückt und zum Nachreifen auf Papier an einen Ort mit diffusem Licht gelegt.

Vor der Aussaat müssen die Samen einer Kaltstratifikation unterzogen werden, entweder 3-4 Monate unter natürlichen Bedingungen unter Schnee bei der Herbstaussaat im Freiland oder zu Hause im Kühlschrank bei 1-3 °C für die Frühjahrsaussaat.

Thuja-Samen

Einige Gärtner sind überzeugt, dass die Herbstaussaat im Freiland direkt nach der Samenernte die Lebensfähigkeit und Widerstandsfähigkeit der Sämlinge erhöht. Allerdings sind die Wetterbedingungen unberechenbar, daher ist die häusliche Stratifikation eine verbreitete Methode.

Bedingungen für die Hausschichtung: Die Samen werden 12–24 Stunden in warmem Wasser eingeweicht, dann mit feuchtem Sand oder gehacktem Torfmoos vermischt, in einen durchsichtigen Beutel oder Plastikbehälter gegeben und in den Kühlschrank gestellt.

Die Aussaat erfolgt Ende Februar oder im April, je nachdem, wann die Schichtung begonnen wurde und wo die Samen ausgesät werden sollen. Eine direkte Aussaat im Garten ist möglich, sofern der Boden auf 10 °C erwärmt ist. In Kästen für die Hausanzucht kann früher gesät werden. In diesem Fall ist jedoch eine zusätzliche Beleuchtung der Keimlinge wichtig.

Die Erde wird aus nährstoffreicher Universalblumenerde unter Zusatz von Torf und Sand hergestellt. Auf den Boden wird eine Schicht Blähton gelegt. Die Aussaat erfolgt in kleine Kästen in 1 cm Tiefe. Eine zu tiefe Pflanzung verschlechtert die Keimung der Samen.

Anschließend wird mit einer Gießkanne gut gewässert. Die Kästen mit der zukünftigen Anzucht werden an einem warmen Ort bei diffusem Licht aufgestellt und mit durchsichtiger Folie abgedeckt.

Die Feuchtigkeit wird aufrechterhalten, indem die Erde nach dem Antrocknen der oberen Schicht besprüht wird. Um überschüssige Feuchtigkeit durch Kondenswasser zu vermeiden, wird das Gewächshaus einmal täglich für 15 Minuten geöffnet.

Die Keimlinge erscheinen in der Regel nach 2–3 Wochen. Sobald die Triebe etwas gewachsen sind, wird die Folie entfernt. Nach einiger Zeit beginnen sich an den Trieben nadelförmige Blätter zu bilden. Mit dem Einsetzen der Wärme wird der Kasten in den Halbschatten des Gartens gebracht.

Thuja-Sämlinge

Die Pflege der Sämlinge zu Hause und im Freiland ist nahezu identisch. Im Sommer werden die jungen Setzlinge zweimal im Monat mit der halben Dosis eines komplexen Mineraldüngers versorgt. Es wird auch empfohlen, eine vorbeugende Behandlung mit einem Fungizid durchzuführen.

Im ersten Jahr werden sie ohne Umpflanzen kultiviert. Die Sämlinge halten im Winter Temperaturen von minus 15 °C aus.

Die Kästen werden auf der Südseite aufgestellt, mit Windschutz aus Brettern von Norden und Westen, und vor Frostbeginn wird eine Abdeckung aus Fichtenzweigen angelegt, die oben mit Folie bedeckt wird. In Regionen mit starkem Frost sollten sie jedoch besser in ein kühles, helles Zimmer gebracht werden.

Freiland-Sämlinge werden im Spätherbst gegossen und gut isoliert. Im Frühjahr wird die Abdeckung entfernt und die Kästen in den Halbschatten gestellt. Pflanzen, die im Haus überwintert haben, werden im April ins Freie gebracht.

Die Pflege umfasst Jäten, Gießen und monatliche Düngergaben. Im Winter wird die Isolierungsprozedur wiederholt. Junge Thuja werden erst im 3. Lebensjahr Mitte April an ihren endgültigen Standort mit einem Erdballen umgepflanzt, um die Wurzeln nicht zu beschädigen. Der Boden um die Pflanze herum wird mit Torf gemulcht.

Vermehrung der Thuja durch Stecklinge im Frühling, Sommer und Herbst zu Hause

Thuja ist ein Nadelbaum, der häufig für die Landschaftsgestaltung verwendet wird. Hecken und Alleen aus Thuja sehen sehr schön aus. Thuja ist anspruchslos in Anbau und Pflege und vermehrt sich erfolgreich durch Stecklinge.

Obwohl Pflanzen bei dieser Vermehrungsmethode etwas weniger widerstandsfähig sind als solche aus Samen, wird die Stecklingsvermehrung viel häufiger angewendet. Dies liegt daran, dass bei der Samenvermehrung oft die mütterlichen Eigenschaften verloren gehen. Außerdem muss man ziemlich lange warten, bis Setzlinge pflanzreif sind, mindestens 6 Jahre.

Die Vermehrungsmethode durch Stecklinge ermöglicht es, einen Baum innerhalb von 2-3 Jahren heranzuziehen, der für die Pflanzung an einem festen Standort im Freiland geeignet ist.

Wann sollte die Stecklingsvermehrung der Thuja durchgeführt werden?

Die Meinungen der Experten zur Zeit für die Stecklingsvermehrung dieses Nadelbaums unterscheiden sich grundlegend. Während die einen überzeugt sind, dass die Stecklingsvermehrung im Februar durchgeführt werden muss, vertreten andere die Ansicht, dass die beste Zeit dafür der Oktober sei, oder der Juli, sagen wieder andere. Kurz gesagt, man muss sich darüber klar werden.

Stecklingsvermehrung im Herbst

Bei der Stecklingsvermehrung im Herbst beginnt der Saftfluss in der Pflanze langsamer zu erfolgen. Daraus folgt, dass es weniger abgestorbene Pflanzen durch Nährstoffmangel gibt als im Frühling. Allerdings hat dies auch seine Nachteile. Herbststecklinge benötigen mehr Zeit, um Bewurzelung zu entwickeln.

Vorbereitung der Stecklinge

Am besten bereitet man die Stecklinge im Oktober vor, während des stärksten Laubfalls, und wählt dafür einen bewölkten Tag.

Für die Stecklingsvermehrung wählt man Zweige von der Spitze, da Seitentriebe später eine kriechende Kronenform haben können. Außerdem sollte man Zweige wählen, die bereits verholzt sind, damit die Bewurzelung effektiver ist. Die Länge der Zweige sollte nicht mehr als 50 Zentimeter betragen.

Den Steckling gewinnt man, indem man den Zweig vom Baum abreißt, anstatt ihn mit einem Messer oder einer Gartenschere abzuschneiden. Bei dieser Methode sollte zusammen mit dem Zweig ein Stück Rinde bleiben – die Ferse. Je größer die Ferse, desto besser. Im einjährigen Holz befinden sich Nährstoffreserven.

Zuerst werden die Thujazweige von überflüssigen Nadeln befreit. Zunächst werden diese am unteren Teil des Zweiges abgeschnitten. Wenn der Steckling zu üppig ist, kann man die Nadeln auch am restlichen Teil des Zweiges teilweise kürzen. Das untere Ende des Stecklings wird ebenfalls leicht von der Rinde befreit.

Methoden der Bewurzelung

Nach der Vorbereitung der Stecklinge muss man sich um ihre Bewurzelung kümmern. Es gibt drei Methoden zur Bewurzelung von Stecklingen: Wasser, Substrat, Folienmethode.

Am einfachsten ist es, die Stecklinge in Wasser zu bewurzeln.

Gießen Sie Wasser in ein geeignetes Gefäß, nicht mehr als 10-15 mm vom Boden, sodass das Wasser nur die Ferse bedeckt und die Blätter das Wasser nicht berühren. Stellen Sie die Gefäße an einen ausreichend hellen und kühlen Ort.

Die Pflege der Stecklinge besteht nur im rechtzeitigen Wasserwechsel, um Fäulnis der Fersen zu vermeiden. Wenn Sie die Zweige aus dem Wasser nehmen, wickeln Sie sie in ein feuchtes Tuch. Beim Wasserwechsel vergessen Sie nicht, das Gefäß zu reinigen.

Diese Methode hat jedoch einige Nachteile. Im Wasser fehlt der Nährstoffvorrat, daher ist die Pflanze schwach und kann sich nur schwer etablieren. Für die Gewinnung lebensfähigerer Setzlinge verwenden Sie ein Substrat.

Das Substrat bereiten Sie aus gleichen Teilen Torf, Laub-erde und Sand zu. Wählen Sie einen Topf mit vielen Belüftungslöchern und legen Sie auf den Boden ein Drainagekissen aus Kies oder Blähton.

Nachdem Sie die Stecklinge einen Tag in einer Kornevin-Lösung belassen haben, setzen Sie sie 15 mm tief in das vorbereitete Substrat, in einem Winkel von 60 Grad.

Bestreuen Sie die Erde von oben mit Sand.

Danach müssen Sie für die Bewurzelung der Zweige ein Mini-Gewächshaus schaffen, indem Sie sie mit geeignetem Material abdecken.

Die Pflege der Stecklinge besteht im rechtzeitigen Gießen der Erde. Damit der Boden nicht absackt und die Fersen nicht freigelegt werden, gießen Sie am besten mit einem Zerstäuber. Dabei ist es wichtig, einen Kompromiss zu finden: Versuchen Sie, die Pflanze weder zu überwässern noch den Wurzelballen austrocknen zu lassen.

Bewurzelung in einer Windel. Die vorbereiteten Thujazweige werden 12 Stunden in Kornevin eingeweicht. In eine Baby-Einwegwindel legen Sie in die Mitte mit Wasser getränktes Torfmoos. Auf das Moos legen Sie die Stecklinge und falten die Windel so, dass die Fersen zwischen den Schichten liegen. Rollen Sie die Windel zu einer Rolle, die nur die Fersen der Zweige bedeckt.

Legen Sie das Bündel in Folie oder einen Beutel und lassen Sie es zwischen Fensterrahmen keimen oder hängen Sie es ans Fenster.

Diese Methode der Stecklingsbewurzelung von Thuja ist am effektivsten und erfordert keine besondere Aufmerksamkeit und Pflege. Das Moos und die saugfähige Schicht der Windel halten die Feuchtigkeit. Den Stecklingen mangelt es nicht an Wasser, und das Torfmoos verringert zudem die Fäulnisgefahr.

Wenn Sie die Feuchtigkeit der Stecklinge prüfen, orientieren Sie sich am Kondenswasser im Beutel, das als Signal zum Befeuchten der Windel dient.

Stecklingsvermehrung der Thuja im Frühling und Sommer

Die günstigste Zeit für die Stecklingsvermehrung der Thuja im Frühling ist der April. In diesem Zeitraum wird das Wachstum der Thuja aktiviert. Die Stecklinge gewinnen Sie von einem 2-3 Jahre alten Bäumchen. Für eine bessere Bewurzelung reißen Sie die Stecklinge genauso von der Pflanze ab wie bei der Herbstbewurzelung. Reißen Sie den Zweig mit einer ruckartigen Bewegung ab, damit ein Stück Rinde daran haften bleibt.

Auf genau dieselbe Weise können Sie die Thuja auch im Sommer, im Juni oder Juli, vermehren. In diesem Fall müssen Sie jedoch beachten, dass die Pflanze im Sommer in die zweite Wachstumsphase eintritt. Folglich sind die Stecklinge eine Saison später zum Auspflanzen bereit, da sie die Vorbereitungssaison verpassen.

Vermehrung der Thuja durch Stecklinge:

4>Besonderheiten der Vermehrung

Die Vermehrung von dekorativen Thuja im Frühling hat einige Besonderheiten. Der Frühling ist die Zeit des Saftflusses und des Beginns des Wachstums neuer Triebe. Im Frühjahr erfolgt die Bewurzelung schneller, jedoch gibt es einige Risiken. Das schnelle Wachstum und die Entwicklung benötigen zusätzliche Nährstoffe und Feuchtigkeit. Wenn Sie auch nur eine Bewässerung auslassen, kann es sein, dass Sie die Bewurzelung nie erleben.

Die geeignetste Methode bei der Frühjahrs- und Sommerbewurzelung von Thuja ist die Vermehrung im Substrat. Die Stecklinge benötigen viel Feuchtigkeit und Nährstoffe. Die Bewurzelung in Wasser oder Folie ist dafür nicht geeignet.

Die Anleitung zur Bewurzelung im Substrat unterscheidet sich nicht von der Vorgehensweise im Herbst.

Es sei nur hinzugefügt, dass das Wetter im zeitigen Frühjahr recht kühl ist. Daher sollten die Stecklinge zur Bewurzelung besser in einem Gewächshaus bei einer Temperatur von nicht unter +17 Grad platziert werden. Aber auch Temperaturen über +23 Grad mögen die Pflanzen nicht.

In dieser Zeit muss die erforderliche Luftfeuchtigkeit für die Stecklinge gewährleistet werden. Dazu müssen die Pflanzen täglich besprüht werden, bei heißem Wetter sogar zweimal am Tag. Außerdem muss bei steigenden Temperaturen der Boden ebenfalls zweimal täglich befeuchtet werden. Es darf jedoch nicht zugelassen werden, dass die Blätter nass werden, da sie sonst zu faulen beginnen. Erst nach einigen Monaten, wenn die Wurzeln erscheinen, sinkt das Risiko des Austrocknens.

Die Pflege bei der Frühlings- und Sommervermehrung ist recht aufwendig, daher ziehen es viele Gärtner vor, dies im Herbst zu tun.

Nachzucht von Thuja im Schulbeet

Nach der Bewurzelung der Stecklinge werden diese in das Schulbeet gepflanzt.

Ein Schulbeet ist ein speziell vorbereitetes Beet, in dem die Pflanzen 2-3 Jahre leben, bevor sie an ihren endgültigen Standort gesetzt werden.

Stecklinge, die im Herbst bewurzelt wurden, werden im nächsten Jahr umgepflanzt, während die Frühjahrsstecklinge im selben Jahr im September in das Schulbeet gesetzt werden.

Bei der Vorbereitung des Areals für das Schulbeet sollte dem Boden etwas Torf beigemischt werden. Für das Beet wählt man am besten einen halbschattigen Standort.

Die Pflanzen werden im Beet in einem Abstand von 25 Zentimetern zueinander gesetzt.

Bereits nach einigen Jahren sind die Pflanzen gewachsen und ausreichend gestärkt. Sie können dann an ihren endgültigen Standort umgepflanzt werden.

Wie man Thuja im Sommer durch Stecklinge vermehrt

Thuja sind in der modernen Landschaftsgestaltung weit verbreitet. Diese immergrünen Pflanzen zeichnen sich durch weiche Nadeln und eine Vielfalt an Farbtönen und Formen aus. Am besten pflanzt man Bäume, die in Ihrer Klimazone gezüchtet wurden, denn nur diese können Frost und Krankheiten standhalten. Wir schauen uns an, wie Sie diese Bäume einfach durch Stecklinge vermehren können. Genau in diesem Fall können Sie schnell Thuja auf Ihrem Grundstück ziehen.

Warum es sich lohnt, die Stecklingsvermehrung im Sommer durchzuführen

Die Vermehrung durch Stecklinge sollte am besten im Sommer, in der zweiten Junihälfte, erfolgen. Zu diesem Zeitpunkt durchleben die Thujen ihre zweite Wachstumsphase, weshalb die von ihnen geschnittenen Stecklinge kräftiger sind und schneller anwachsen. In manchen Quellen findet man auch Empfehlungen, die Stecklinge im April vorzubereiten. Gärtner haben die Frühjahrsvorbereitung jedoch aus folgenden Gründen kritisiert:

  • das Wurzelsystem des Pflanzmaterials entwickelt sich schlechter;
  • eine schwache Immunität gegenüber Krankheiten;
  • eine hohe Sterblichkeitsrate der Triebe.

Im Sommer entwickelt der Steckling ein kräftigeres Wurzelsystem und kann bei entsprechender Pflege den Winter problemlos überstehen. Wenn Sie die Erde für die Anzucht der Stecklinge am Ort der späteren Pflanzung entnehmen, können sie sich sofort leichter anpassen.

Vorbereitung der Stecklinge

Zunächst benötigen Sie ausgewachsene Thujen, die in den letzten drei Jahren einen deutlichen Zuwachs hatten. Die Stecklinge sollten aus dem oberen Teil der Krone entnommen werden; wenn Sie Seitentriebe für die Vermehrung sammeln, wachsen die Bäume krumm. Die Länge des künftigen Triebes sollte zwischen 15 und 20 Zentimetern betragen.

Eine Besonderheit der Thuja ist, dass die Triebe nicht abgeschnitten, sondern vom ursprünglichen Bäumchen abgerissen werden. So bleibt ein wenig Holz und Rinde daran haften. In diesem Teil des Stecklings sind die nützlichen Stoffe enthalten, die der Baum während des Wachstums angesammelt hat. Je mehr Rinde und Holz zusammen mit dem Trieb abgehen, desto leichter lässt sich das Bäumchen vermehren. Wenn sich die Rinde löst, muss sie mit einem scharfen Messer gereinigt werden.

Einpflanzen in Kisten

In diesem Stadium können Sie auf zwei Arten Wurzeln am Steckling erhalten. Die erste besteht darin, sie in Kartoffeln keimen zu lassen, die zweite darin, sie ohne weitere Maßnahmen in eine Kiste mit Sand zu pflanzen. Welchen Weg Sie auch wählen, die Vermehrung der Thuja beginnt damit, die vorbereiteten Triebe in dem Präparat Kornevin einzuweichen. Es ist ein Wachstumsstimulator. Darin müssen die Stecklinge 12 Stunden lang belassen werden.

Im Folgenden können Sie für die Vermehrung durch Stecklinge eine der beiden Methoden anwenden:

  1. Bereiten Sie mehrere frische Kartoffeln vor: Waschen Sie sie gründlich, entfernen Sie alle Augen und bohren Sie mit einem großen Nagel ein Loch in jede Kartoffel (die Tiefe sollte vier Zentimeter betragen). Setzen Sie jeden im Stimulator eingeweichten Trieb in eine einzelne Kartoffel. Füllen Sie große Holzkisten mit natürlicher Schwarzerde und markieren Sie Pflanzlöcher. Vergraben Sie die Kartoffeln mit den Stecklingen und bedecken Sie sie dann mit einer großen Plastikflasche, deren Boden abgeschnitten wurde. Wichtig ist, dass der Flaschenverschluss zum Gießen der künftigen Thuja abgeschraubt werden kann. Durch den Flaschenhals können Sie problemlos Feuchtigkeit direkt an die Wurzel der Pflanze bringen. Die Flaschen dienen als individuelle Gewächshäuser und erleichtern die Pflege der Stecklinge in dieser Phase.
  2. Im zweiten Fall erfolgt die Vermehrung in sandigem Boden. Kochen Sie den Sand vorher mit etwas Wasser ab. Verwenden Sie dafür einen emaillierten Eimer. Lassen Sie ihn abkühlen und gießen Sie die überschüssige Flüssigkeit ab. Mischen Sie den feuchten Sand mit einem halben Glas Kaliumpermanganatlösung (schwach violett, drei Prozent). Füllen Sie die so erhaltene Erde in Holzkisten. Machen Sie im Abstand von fünf Zentimetern voneinander Löcher und pflanzen Sie die eingeweichten Thuja-Stecklinge hinein. Drücken Sie den Sand fest an, gießen Sie gut, decken Sie ihn mit Folie ab und stellen Sie die Kisten an einen schattigen Platz. Falls der Juni heiß war, können Sie die Kisten sofort ins Freie stellen.

Thujen gedeihen gut bei hoher Luftfeuchtigkeit (ca. 70%) und Temperaturen zwischen 18 und 23 Grad. Wenn die Temperatur drinnen oder draußen höher ist, sollten Sie anstelle von Folie oder Flaschen feuchte Gaze verwenden.

Pflege der Stecklinge

Bei der Anzucht im Sand müssen Sie die zukünftigen Bäumchen täglich gießen. Wenn die Außentemperatur über 30 Grad liegt, sollten Sie die Thujen zusätzlich besprühen. Das Besprühen kann direkt durch die Gaze erfolgen. Wenn Sie die Stecklinge mit Hilfe von Kartoffeln vermehren, nehmen Sie die Flaschen täglich für einige Zeit ab, und an heißen Tagen drehen Sie die Verschlüsse auf, um frische Luft zuzulassen.

Im frühen Herbst müssen Sie die Setzlinge in ein Beet oder in spezielle Pflanzgefäße mit einem Durchmesser von nicht mehr als 15 Zentimetern umsetzen. Die Erde für die Anzucht von Thujen sollte bestehen aus:

  • Rasenerde;
  • Torf;
  • Sand.

Man nimmt sie zu gleichen Teilen und desinfiziert sie mit einer schwachen Kaliumpermanganatlösung. Setzen Sie die bewurzelten Triebe vorsichtig an den neuen Standort um, um sie nicht zu beschädigen. Bauen Sie nach dem Umpflanzen im Herbst ein Frühbeet über den Stecklingen. Sie können sie mit Gläsern, Flaschen oder einem beliebigen Abdeckmaterial abdecken. Gut geeignet ist hierfür Spinnvlies, aber wählen Sie es nur in weißer Farbe. Es spendet den nötigen Schatten für die Thuja-Triebe und verhindert ihre Beschädigung durch frühe Herbstfröste.

Vor Beginn des Winters müssen Sie das Abdeckmaterial entfernen und die zukünftigen Bäumchen mit Laub oder Nadeln isolieren. Sie können darüber eine Art Pyramide aus Fichtenzweigen errichten. In dieser Form überstehen die Setzlinge problemlos jede Kälte.

Ein Zeichen dafür, dass die Thuja an ihrem neuen Standort angewachsen ist, ist das Erscheinen grüner Triebe. Im Frühjahr können die kräftigen Setzlinge dann vom Beet an ihren endgültigen Standort umgepflanzt werden. In den ersten drei Jahren müssen die heranwachsenden Stecklinge sorgfältig gepflegt werden: Unkraut entfernen, rechtzeitig gießen und den Boden vorsichtig lockern.

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