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Thuja «Smaragd»: eine Freude für die Augen im Winter und Sommer
Mit der Zunahme der Anzahl privater Wohnhäuser wächst auch die Zahl derer, die auf ihrem Grundstück einen ungewöhnlichen Garten oder sogar einen Park anlegen möchten. In der Tat, wer möchte nicht abends durch die Alleen eines eigenen Versailles oder Peterhofs im Miniaturformat spazieren? Eine der Pflanzen, die sich hervorragend für die Umsetzung ehrgeiziger gärtnerischer Pläne eignet, ist die Thuja 'Smaragd'. Über sie werden wir berichten.
Thuja «Smaragd» und ihre Besonderheiten
Diese Thuja-Art ist auch unter dem Namen 'Thuja occidentalis' (lat. Thuja occidentalis — Linnaeus) bekannt. Wie alle ihre Verwandten gehört die Sorte 'Smaragd' zur Familie der Zypressengewächse. In der Natur kam die Pflanze ursprünglich nur in Nordamerika, im östlichen Teil vor, aber vor ein paar Jahrhunderten begannen Reisende, Setzlinge nach Europa zu bringen. Heute sind Thuja occidentalis im Ziergartenbau buchstäblich auf allen Kontinenten und in fast allen Klimazonen verbreitet.
Die Thuja 'Smaragd' wurde erstmals 1753 von dem berühmten Wissenschaftler Carl von Linné (Linnaeus) beschrieben. Damals wurde sie von Botanikern als eigene Art eingestuft, später jedoch in die Gattung der Flachzweigigen (Platycladus) überführt.
Die Beliebtheit der Thuja 'Smaragd' erklärt sich durch die große Anzahl dekorativer Formen, ihre Langlebigkeit – sie wird bis zu 150 Jahre alt – und ihre Winterhärte: Die Pflanze verträgt (wenn auch nicht lange) sogar starke Fröste bis zu –36 °C, sodass einige Sorten auch in nördlichen Regionen kultiviert werden können.
Die Thuja occidentalis 'Smaragd' ist eine der kultivierten Varietäten der westlichen Thuja, wohl die auffälligste. Sie wird wegen ihrer idealen konischen Form und ihrer intensiv leuchtenden smaragdgrünen Farbe geschätzt, die auch bei starker Kälte nicht verblasst. Die maximale Höhe der Thuja 'Smaragd' beträgt fünf bis sechs Meter, die Kronengröße 1,5–1,8 Meter, die Wuchsgeschwindigkeit ist mäßig.
Übrigens wissen nur wenige, dass 'Smaragd' eine veraltete Bezeichnung für Smaragd ist, die aus dem Lateinischen und Griechischen ins Russische gelangte. Die Thuja trägt diesen Namen zu Recht – die Farbe ihrer Nadeln variiert von smaragdgrün bis zart hellgrün mit einem goldenen Schimmer, der nur in der hellen Sonne erscheint. Landschaftsgestalter verwenden sehr gerne verschiedene Varietäten dieser Sorte mit unterschiedlichen Nadelfarben.
- 'Smaragd Variegata' ist eine langsam wachsende Thuja mit zart cremefarbenen Schuppen an den Zweigspitzen. Aufgrund dieser Schuppen erhielt die Unterart den Namen 'bunt' (Variegata). Sie liebt Sonnenlicht, ist empfindlich gegenüber langanhaltendem Frost, kann aber kurzfristige Fröste bis –23 °C aushalten. Sehr dekorativ.
- 'Janet Gold' oder 'Golden Smaragd' zeichnet sich durch eine ungewöhnliche goldgelb-hellgrüne (goldgelbe) Kronenfarbe aus. Die Krone selbst ist recht kompakt, nur bis zu anderthalb Metern im Durchmesser, dafür aber außergewöhnlich dicht. Für Regionen mit starkem Frost ist die Thuja 'Smaragd Gold' nicht geeignet, aber im Süden Russlands und in der Mittelzone fühlt sich der Baum recht wohl.
- 'White Smaragd' oder 'Smaragd Light' ist eine Thuja mit hell smaragdgrünen Nadeln und weißen Flecken. Der Farbton hängt von der Sonnenintensität ab: Je heller die Sonne, desto heller wird die Farbe.
- 'Spotti Smaragd' ist eine sehr zarte und lichtliebende Thuja mit einer weniger dichten Krone als ihre Verwandten, was einen luftigen Eindruck vermittelt.
- 'Sunny Smaragd', also 'Sonnenthuja', besitzt Nadeln von erstaunlicher Farbe. Die Zweigspitzen haben einen gold-orangen Farbton, wodurch der gesamte Baum wie vergoldet aussieht.
- «Smaragd Witbont» — eine weitere bunte Thuja mit hellcremefarbenen Zweigspitzen. Pflegeleicht, frost- und windbeständig und daher eine weitgehend gefragte Sorte.
In Gärten werden viele Thuja-Sorten für die Anlage von Hecken verwendet, und aufgrund des geringen Kronendurchmessers kann die Thuja „Smaragd“ nicht nur im Garten, sondern auch auf Terrassen gepflanzt werden.
Anforderungen der westlichen Thuja an Boden und Pflege
„Smaragd“ ist eine recht widerstandsfähige Pflanze, gedeiht jedoch bei ungeeigneten Bedingungen schlecht. Daher muss von Anfang an eine angenehme Umgebung für das Wachstum der Thuja geschaffen werden. Ebenso wichtig ist es, einen gesunden Setzling zu wählen. Die Wurzeln sollten überprüft werden – sie dürfen weder ausgetrocknet noch beschädigt sein, und die Krone sollte idealerweise die sortentypische Farbe aufweisen, ohne Gelbfärbung oder Austrocknung der Nadeln.
Wie pflanzen Sie die Thuja ‚Smaragd‘ richtig? Das ist nicht allzu schwierig, aber Sie müssen einige Anforderungen beachten:
- Der Boden für die Thuja sollte nährstoffreich und leicht sein, Lehmböden sind bevorzugt. Wenn die Böden im Garten schwer und feucht sind, müssen Sie den Standort für die Thuja vorbereiten – indem Sie Sand, Laubhumus und Torf einbringen. Auf den Boden legen Sie unbedingt eine Drainage aus Schotter mit einer Schichtdicke von mindestens 15 cm.
- Der pH-Wert des Bodens für die Thuja ‚Smaragd‘ liegt im Bereich von 5,5–7. Eine niedrigere Azidität oder Alkalität führt zu Gelbfärbung und Austrocknung der Nadeln. Beim Pflanzen sollten Sie den Wurzelhals der Pflanze auf dem gleichen Niveau belassen, auf dem er sich im Container befand.
- Die Tiefe des Pflanzlochs berechnen Sie anhand der Größe des Wurzelballens des Setzlings. Wenn die Pflanze nicht umgepflanzt werden soll, heben Sie das Loch mit einem kleinen Spielraum aus. Die Wurzeln einer ausgewachsenen Thuja ‚Smaragd‘ reichen bis zu 80 cm tief, daher müssen Sie das Pflanzloch entsprechend tief ausheben. Sie sollten auch den Grundwasserspiegel am Pflanzort berücksichtigen, da zu nah liegendes Wasser zu Durchfeuchtung und Fäulnis der Wurzeln sowie zur Gelbfärbung der Krone führen kann.
- In den ersten zwei Jahren nach der Pflanzung sollten Sie auf Düngung verzichten, da die Thuja einen Überschuss an Dünger nicht mag. Nach zwei bis drei Jahren dürfen Sie den Setzling mit speziellen Düngemitteln für Nadelgehölze oder mit Universaldüngern mit niedrigem Stickstoffgehalt düngen. Die Häufigkeit der Düngung beträgt alle eineinhalb bis zwei Monate. Was organische Dünger betrifft, dürfen Sie keinen Hühnermist und frischen Stallmist verwenden. Für die Düngung der Thuja verwenden Sie besser Humus, der mindestens drei Jahre alt ist.
- Gießen Sie die Thuja ‚Smaragd‘ nicht zu häufig, aber dafür reichlich, sodass das gesamte Wurzelsystem durchfeuchtet wird. Wenn ein Teil davon ohne Wasser bleibt, beginnen einzelne Triebe zu vergilben. Für einen etwa meterhohen Baum benötigen Sie etwa eineinhalb Eimer Wasser. Größere Exemplare benötigen mindestens zwei Eimer. Ausgewachsene Thujen gießen Sie am besten mit einem Schlauch, den Sie für einige Stunden unter den Baum legen.
Obwohl die Thuja »Smaragd« traditionell als nicht allzu anspruchsvolle Pflanze gilt, liebt sie dennoch Aufmerksamkeit. Daher muss sie das ganze Jahr über gepflegt werden. Im Spätherbst und Winter muss sie unbedingt mit einer Bindfadenumwicklung vor Schnee geschützt werden. Damit die Thuja nicht erfriert, empfiehlt es sich, den Wurzelbereich mit Schnee zu bedecken oder mit Fichtenzweigen, Laub oder Torf zu mulchen. Im Frühjahr wird diese Schicht entfernt, die Erde im Baumring gelockert und Kiefernrinde oder Kompost hinzugefügt. Gleichzeitig wird die Krone kontrolliert, beschädigte Triebe werden entfernt, ein Rückschnitt vorgenommen und die Pflanze gegen Krankheiten und Schädlinge behandelt.
Die Thuja »Smaragd« kann von mehreren Krankheiten befallen werden – Rost, Schütte und Braunfäule. Alle schwächen die Pflanze und beeinträchtigen ihr Aussehen. Die unangenehmste Krankheit der Thuja »Smaragd« ist die Phytophthora. Da es keine Behandlungsmethoden gibt, muss man sich von einer befallenen Thuja trennen, um die Ausbreitung der Krankheit auf andere Bäume zu verhindern. Günstige Bedingungen für die Infektion sind hohe Boden- und Luftfeuchtigkeit sowie das Fehlen einer Drainageschicht im Pflanzloch.
Gegen Rost und Schütte kann man das Bäume mit speziellen Präparaten besprühen – »Fundazol«, »Topaz«, im Abstand von zehn Tagen. Zur Vorbeugung von Krankheiten wird empfohlen, die Thuja regelmäßig mit Lösungen von »Zirkon«, »Gumisol«, »Epin-Extra«, »Nikfan« und deren Äquivalenten zu besprühen.
Neben Infektionen und Pilzen sind auch Insekten Feinde der Thuja, vor allem die Thuja-Blattlaus. Anzeichen eines Befalls sind Vergilben und Austrocknen der Nadeln. Manchmal ist auf den Trieben ein weißer Belag zu sehen – das sind Blattlauskolonien. Zur Bekämpfung des unangenehmen Schädlings wird die Thuja mehrmals mit einer Lösung von »Karbofos« behandelt.
Man sollte die Thuja vor Spinnmilben, Thuja-Minierfliegen und Borkenkäfern schützen – sie sind sehr gefährlich für den Baum. Es ist notwendig, die Thuja regelmäßig auf Insektenbefall zu untersuchen, einen sonnigen Standort mit lockerem Boden zu wählen, jeden Herbst einen Rückschnitt an der Thuja »Smaragd« vorzunehmen und nur geprüfte Setzlinge zu kaufen.
«Smaragd» in der Landschaft: womit wird es kombiniert und wie wirkt es
Im Landschaftsdesign werden Thujen häufig zur Zonierung des Grundstücks oder zur Erzeugung überraschender visueller Effekte verwendet – dabei wird die Eigenschaft der schmalen Krone ausgenutzt, auf einem kleinen Grundstück die Illusion von viel Raum zu schaffen.
Wie bereits erwähnt, wird eine Hecke aus Thuja »Smaragd« aufgrund ihrer schmalen und dichten Krone einfach perfekt. Diese Sorte mag jedoch weder Staub noch Wind, daher sollte man von der Idee Abstand nehmen, sie als Zaun zu verwenden, der das Grundstück von der Autobahn trennt. Besser pflanzt man »Smaragd« innerhalb des Grundstücks – zum Beispiel als grüne Sichtschutzwand zur Abgrenzung einer Ruhezone oder entlang der Wege.
Aber das ist nicht der einzige Zweck der Thuja. Sie eignet sich gut für die Landschaftsgestaltung sowohl als Solitär als auch in Kompositionen, wie zum Beispiel in einem Steingarten oder einem japanischen Garten. Bei einer Einzelpflanzung kann die Thuja mit dekorativen niedrigwüchsigen Nadelsträuchern umgeben werden – vor deren Hintergrund wirkt sie besonders majestätisch.
In geometrischen Kompositionen spielt die 'Smaragd' die Rolle eines Kegels mit schmaler Basis. In Baumschulen werden oft Bäume mit besonderen Formen angeboten: kegel- oder spiralförmig geschnitten, als Hochstamm gezogen – der Fantasie der Gestalter sind keine Grenzen gesetzt. Bei der Auswahl der 'Nachbarn' für die Thuja sollte man bedenken, dass sie den Boden recht stark versauert. Daher sollten Pflanzen und Sträucher, die einen solchen Boden nicht mögen, möglichst in einem Abstand von mindestens sechs Metern gepflanzt werden. Obstbäume vertragen zudem die von der Thuja abgegebenen Phytonzide nicht, daher sollte man die Thuja bei einer Gruppenkomposition am besten mit anderen Nadelgehölzen kombinieren. Als vorteilhaftester Hintergrund für die Thuja gelten heller Sand, graue Steine und grüne Rasenflächen. Backsteintöne oder rote Granitfarben harmonieren mit den Nadeln weniger gut.
Die Thuja 'Smaragd' wird zur Zierde jedes Grundstücks und verleiht ihm die Eleganz eines formalen Parks. Die Hauptsache ist, eine gesunde Pflanze auszuwählen und für die richtige Pflege zu sorgen – zum Glück ist das heute dank der Dienstleistungen professioneller Baumschulen nicht mehr so schwierig.
In welcher Baumschule kann man Setzlinge der Thuja «Smaragd» verschiedener Unterarten und Größen auswählen
Wir sprachen mit der Dendrologin der Baumschule „Ekoplant“, Nadeschda Nikolajewskaja, und erhielten folgende Empfehlungen:
„Kaufen Sie keine Setzlinge aus zweiter Hand oder über eine Anzeige im Internet! Das birgt die Gefahr, dass Ihnen erstens eine ganz andere Sorte verkauft wird, als Sie wollten, und zweitens gibt es keine Garantie, dass Sie eine gesunde Pflanze kaufen. Und das ist noch die halbe Miete, wenn sie einfach eingeht – dann verlieren Sie nur das Geld, das Sie für den Kauf ausgegeben haben. Viel schlimmer ist es, wenn sie mit einer gefährlichen Krankheit infiziert ist, denn dann ist der gesamte Garten gefährdet.“
Zuverlässiger und sicherer ist es, sich an eine spezialisierte Baumschule zu wenden, in der Fachleute arbeiten, was bedeutet, dass jeder Setzling ordnungsgemäß gepflegt und kontrolliert wird. Nur so kann man sicher sein, dass man gesundes und kräftiges Pflanzmaterial kauft, das leicht anwächst und viele Jahre Freude bereitet.
Ich erkläre es am Beispiel unserer Baumschule. Wir bieten unseren Kunden über 160 Pflanzenarten – von 'fertigen' Großpflanzen mit einer Höhe von bis zu zehn Metern bis zu 'jungen' Setzlingen. In unserem Sortiment ist auch die Thuja 'Smaragd'. Das gesamte Pflanzmaterial durchläuft eine strengste phytosanitäre Kontrolle, sodass die Wahrscheinlichkeit einer Pflanzeninfektion auf null reduziert ist. Dabei erreicht die Anwachsquote aller Setzlingssorten auf dem Grundstück bis zu 100 %.
Wir bringen jede Pflanze selbst und pflanzen sie an einem Tag fachgerecht und professionell, unter Berücksichtigung der Besonderheiten und Anforderungen der Sorte. Eine Standardpflanzung in unserer Baumschule kostet 30% des Pflanzenpreises, eine garantierte Pflanzung 50%. Das Komplettpaket umfasst neben Lieferung und Pflanzung auch den Besuch eines Dendrologen auf dem Grundstück (drei- bis viermal im Jahr), die Behandlung gegen Krankheiten und Schädlinge, das saisonale Ein- und Ausleiten des Baumes aus der Winterruhe, die Düngung sowie den Kronenschnitt und -pflege. Dadurch ist der Kunde vollständig von allen Mühen befreit und kann nur noch seinen Garten genießen.
P. S. „Ekoplant“ ist eine der größten Pflanzschulen Russlands, deren Gelände 260 Hektar umfasst. Jährlich werden dort etwa 350 000 Setzlinge verschiedener Größen und Sorten verkauft [1].
Aufgrund ihrer Genügsamkeit und ihres Aussehens ist die Thuja einer der beliebtesten Bäume für die Gartengestaltung.

Das Züchten eines Baumes aus einem Setzling erfordert viel Zeit und Pflege. Den Prozess kann man beschleunigen und vereinfachen, indem man eine ausgewachsene Pflanze in spezialisierten Gärtnereien kauft.

Einige Thuja-Sorten sind genügsam und langlebig, können Frost überstehen und auf allen Bodenarten gedeihen.

Einige Gärtnereien bieten Dienstleistungen für Lieferung und Pflanzung gekaufter Pflanzen sowie für deren Pflege im Laufe des Jahres an.

Der Preis einer Thuja in der Baumschule kann von der Sorte, dem Alter und der Größe des Baumes abhängen.
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Kaadse Anastasia Gennadjewna Verantwortliche Redakteurin
Wenn Sie kein erfahrener Gärtner sind und nicht in professionellen Clubs sind, sollten Sie besser nicht das Schicksal herausfordern und keine Setzlinge von unbekannten Personen oder auf improvisierten Märkten entlang der Autobahn kaufen. Die Zeit- und Geldaufwendungen für die Behandlung des Gartens werden die gesamte positive Stimmung, die beim Kauf der Pflanze entstanden ist, bei weitem überwiegen.

Pflanzengärtnereien in Moskau und der Region Moskau: die optimale Variante wählen

Nadelgehölze: wie kombinieren und wo Setzlinge von Bäumen und Sträuchern kaufen

Thuja-Baumschulen in Moskau und Umgebung: wo kaufen und wie viel kosten die Setzlinge
Substrat für Nadelgehölze und seine Zusammensetzung, welche Erde die Pflanzen benötigen – das richtige Substrat herstellen.
Veröffentlicht: 3 03 18
Mir werden oft Fragen gestellt: „Wann pflanzt man Nadelgehölze am besten, im Frühjahr oder im Herbst?“, wie man richtig pflanzt, aber das ist nebensächlich. Für Nadelgehölze ist viel wichtiger, in welches Substrat sie gepflanzt werden.
In diesem Artikel erkläre und zeige ich ein Video über spezielle Erde für die Pflanzung von Nadelgehölzen, wir gehen Schritt für Schritt durch, aus was das Substrat für Nadelgehölze besteht und wie man es selbst zubereitet. Seit über 15 Jahren gestalte ich Gärten, tausende Nadelgehölze wurden gepflanzt und keines davon habe ich ohne das firmeneigene vorbereitete Substrat für die Pflanzung von immergrünen Pflanzen ausgepflanzt.
Erde für Nadelgehölze, ihre Zusammensetzung und für welche Arten sie eine Freude sein wird.
- Beschreibung des Substrats.
Substrat für Nadelgehölze ist das Mischen verschiedener Erdmischungen zu einer homogenen Nährstoffmasse, die sich ideal für viele Nadelgehölzarten eignet, wie Kiefer, Fichte, Wacholder, Thuja, Eibe, Tanne, Scheinzypresse und so weiter. Es eignet sich auch für Rhododendren, Azaleen, Hortensien, Heidekraut, Lupinen, Veilchen und sogar Moos.
Walderde von unter Nadelgehölzen eignet sich auch gut für Beerenkulturen aus der Familie der Heidekrautgewächse – Heidelbeere, Preiselbeere, Moosbeere. Heidekrautgewächse benötigen wie viele andere Nadelgehölze einen Vermittler in Form von Mykorrhiza, ein großes Geflecht von Mikropilzen, die in enger Symbiose mit dem Wurzelsystem der Pflanzen stehen; in der Wald-, Nadelstreu existiert sie in natürlicher Form.
Zutaten des Substrats: Gartenerde, Sand, Torf, Kiefernnadeln aus dem Wald.
Ich bin sicher, die ersten drei Zutaten sind Ihnen bekannt. Kiefernnadeln sind ein wichtiger Bestandteil des Substrats. Sie bestehen aus Kiefernnadeln, Kiefernzweigen, Resten von Baumrinde und Zapfen – im Grunde ist es Walderde in Form von Streu unter Kiefern.
- Die Nadeln haben eine vielseitige Aufgabe.
1) Säuert das Substrat an.
2) Erhält die symbiotischen Beziehungen der Nadelbaumwurzeln mit Pilzen (Mykorrhiza).
3) Verbessert die mechanische Bodenbeschaffenheit erheblich. Nadelfall ermöglicht es, schwere, feuchte Böden lockerer und strukturreicher zu machen. Die Korngrößenverteilung des Bodens verbessert sich, wird leicht und strukturell, verbessert die Luftdurchlässigkeit und Wasserhaltefähigkeit.
In einer solchen mechanischen Zusammensetzung laufen verschiedene Bodenprozesse gut ab, was zu einer sehr guten Bewurzelung und Lebensaktivität des Wurzelsystems der Pflanze beiträgt.
Viele Probleme mit Nadelgehölzen, die ich auf den meisten Grundstücken beobachtet habe, hängen in erster Linie mit schweren Böden und damit mit stehender Feuchtigkeit zusammen.
Viele Arten und Sorten von Nadelgehölzen sind nicht so empfindlich gegenüber dem pH-Wert, sondern eher gegenüber der Bodenverdichtung an der Oberfläche.
Bei der Herstellung des Substrats bleibt die Wurzelzone von Nadelgehölzen auch nach 3-5 Jahren locker. Die Wurzeln der Nadelgehölze leiden nicht unter Sauerstoffmangel, überschüssige Feuchtigkeit staut sich nicht in der Wurzelzone. Die Pflanzen entwickeln sich aktiv, erfreuen mit beeindruckenden Jahreszuwächsen, und die Lockerung der Oberflächenschicht ist viel seltener erforderlich.
Die Herstellung von Substrat für Nadelgehölze ist die häufigste Frage: Wie bereite ich den Boden, die Erde für die Pflanzung von Nadelgehölzen selbst vor!
Diese vier Komponenten – Sand, Torf, Gartenerde, Waldstreu – mischen wir zu gleichen Teilen zu einer homogenen Masse und erhalten eine dunkle, lockere, strukturelle Mischung mit einem ungefähren pH-Wert (Säuregehalt) von 5–6,5. Die meisten Nadelgehölze benötigen keinen stark sauren Boden.
Wenn das Substrat für einen niedrigeren pH-Wert vorbereitet wird (z. B. für Rhododendren), muss stark saurer Torf gekauft und sein Anteil verdoppelt werden. Mit Gartenerde ist der Boden gemeint, der auf Ihrem Grundstück als oberflächliche Grassodendenschicht in 10–20 cm Tiefe vorhanden ist. Seine Zusammensetzung spielt keine Rolle, in der Regel handelt es sich um Lehm oder Ton.
Der vorbereitete Boden für Nadelgehölze ist auch ideal für Hortensien: locker, leicht in der mechanischen Zusammensetzung, pH 5–5,5. In meinen Gärten verwende ich dasselbe Substrat auch für Hortensien.
- Wo bekommt man Kiefern- oder Fichtennadeln? Die Antwort liegt in der Frage: Es gibt sicher einen Wald in Ihrer Nähe mit Nadelwaldstreu :)
In einem normalen Kiefernwald sammeln Sie in einer Stunde viele Säcke. Nehmen Sie einen Rechen und los geht's :). Die Dicke der Kiefernstreu beträgt bis zu 15 cm, da auch die vorjährigen Schichten darin gepresst werden.
Wichtig. Sammeln Sie nicht nur den oberen Teil der Streu aus trockenen Kiefernnadeln. Die verrottete Streu in den unteren Schichten, die eher an Erde erinnert, ist eine wertvollere Beute.
Ich warne Sie: Sie werden von Boden- und Torfverkäufern wahrscheinlich SEHR schreckliche Geschichten über pathogene Schädlinge aus dem Wald hören :)))) Wir beachten das nicht; man kann sie verstehen und verzeihen. Unwissenheit und Profitgier – eine höllische Mischung.
Oft unterschätzen wir den Umfang der bevorstehenden Arbeit, wenn wir die Anfrage eingeben: Wo kann man Torf oder Erde für Nadelgehölze in Minsk kaufen?
Und was, wenn man spezielle Erde für Nadelgehölze im Gartencenter kauft?
Man kann es auch so machen: In den Säcken befindet sich bereits eine ausgewogene fertige Erdmischung für Nadelgehölze, die man bedenkenlos im Verhältnis 50:50 mit Sand oder der vorhandenen Gartenerde auf dem Grundstück mischen kann. Das gilt jedoch, wenn Sie nur ein paar Nadelgehölze haben. Wenn Sie jedoch 15–20 Pflanzen setzen möchten und später weitere Nadel- oder Heidekrautgewächse pflanzen wollen – und wie so im Leben kommt der Appetit beim Essen –, dann rate ich Ihnen, einen LKW mit 4–6 Kubikmetern Torf zu kaufen und das Substrat selbst herzustellen. Die Ersparnis ist sehr erheblich. Fragen Sie aber beim Kauf nach, um welchen Torf es sich handelt und welchen Säurewert er hat. Und was sehr wichtig ist: Aus Erfahrung erzielen wir am Ende eine deutliche Ersparnis und wir bereiten das Substrat für Nadelgehölze großzügiger zu, ohne an einer wichtigen Komponente zu sparen.
Video zur Herstellung der Erde für die richtige Pflanzung von Nadelgehölzen – Zusammensetzung.
Boden für Thuja
Immer häufiger wird Thuja für die Landschaftsgestaltung verwendet und gewinnt an Beliebtheit. Dieser Baum gehört zu den Zypressengewächsen und wächst das ganze Jahr über grün, seine Form ist konisch und die Höhe einer ausgewachsenen Thuja kann etwa 15 Meter betragen. An sich ist diese Pflanze anspruchslos, aber die Wachstumsperiode ist sehr lang. Im Laufe des Jahres wächst der Baum nur etwa 50 cm. Thujas benötigen keine besondere Pflege, aber es ist notwendig, etwas über den Boden für sie zu wissen.
Bodenauswahl
Es ist sehr wichtig, den richtigen Boden für diesen Baum auszuwählen, in den er gepflanzt wird. Er sollte 4 wichtige Bestandteile enthalten:
- Rasenerde, die den gesamten Boden durch ihre poröse Struktur und durch die große Menge an Nährstoffen anreichert.
- Torf – fungiert als hervorragender Mineraldünger.
- Humus – wird als gute organische Düngung verwendet.
- Sand – wird als Hauptbestandteil zur Lockerung verwendet.
Alle angegebenen Bestandteile müssen zu 2 Teilen verwendet werden, außer Sand, der nur zu 1 Teil verwendet wird. Vor dem Pflanzen muss der Boden gründlich gewässert werden, dann kann erreicht werden, dass die Pflanze nicht nur eine grüne, sondern auch eine üppige Krone hat. Trockener Boden führt zu einer Gelbfärbung der Pflanze und die Krone wird sich ausdünnen.
Da der Baum südländisch ist und sich im Schatten schlecht entwickelt, ist ein sonniger Standort ideal für die Pflanzung.
Pflanzung und Bodendüngung
Jungpflanzen sollten mit einem bestimmten Abstand gesetzt werden, das heißt, die Bäume müssen in einem bestimmten Abstand zueinander stehen. Wenn eine Hecke angelegt werden soll, beträgt der Abstand 2 Meter, bei einer Allee beträgt der Abstand 4 Meter.
Vor dem Pflanzen müssen im Boden Löcher mit einer Tiefe von etwa 60 cm und einem Durchmesser von bis zu einem Meter gegraben werden. Es ist nicht nötig, die Wurzeln der Pflanze zu trocknen. Auf den Boden des Lochs werden Nährstoffe gegeben, die leicht verdichtet werden, und dann wird die Pflanze eingesetzt. Der Wurzelhals sollte auf Höhe der Bodenoberfläche liegen. Nach dem Einpflanzen der Thuja muss der Boden zusätzlich mit dem Mittel „Epin“ gedüngt werden. Es handelt sich dabei um einen Wachstumsregulator. Die Lösung wird in Ampullen verkauft und es wird 1 Stück auf 5 Liter Wasser verwendet.
Die weitere Düngung erfolgt nach ein paar Jahren mit Frühlingsbeginn. Dann sollten mineralische Düngemittel bis zu 100 Gramm pro Quadratmeter sowie organische Dünger bis zu 3 Liter pro Thuja verwendet werden. Es wird auch empfohlen, ein Mittel namens „Bioud“ zu verwenden, das in flüssiger Form erhältlich ist. Die Lösung reichert den Boden mit den notwendigen Elementen an. Pro Saison kann es bis zu 3 Mal angewendet werden.
Um die Wurzeln vor dem Austrocknen zu schützen, wird empfohlen, den Boden um den Baum herum mit Torf, Rinde und Hackschnitzeln zu mulchen. Die Schicht sollte etwa 7 cm dick sein.
Thuja occidentalis – Pflege im Garten. Foto. Regeln für den Anbau einer gesunden und schönen Pflanze
Wie Sie eine Thuja im Freiland pflanzen, wird im Artikel 'Pflanzung der abendländischen Thuja im Herbst' beschrieben. Wie Sie es richtig machen.
Jetzt erläutern wir die Pflegeregeln für die Thuja, die ihre Gesundheit und ein schönes Aussehen gewährleisten.

Braune Nadeln und herabhängende Zweige – so sieht die abendländische Thuja manchmal aus, trotz ihrer Anspruchslosigkeit. Die Probleme rühren von falschem Anbau und Pflege her und werden durch die Schaffung optimaler Bedingungen unter Berücksichtigung der biologischen Besonderheiten des Nadelgehölzes in der Natur gelöst.
Wie man die Baumscheibe bearbeitet
Die beste agrotechnische Lösung für die Gestaltung der Oberfläche um die abendländische Thuja ist das Mulchen, das Feuchtigkeit speichert und die Bodendurchlüftung gewährleistet.
Verwenden Sie für das Auffüllen des Stammkreises natürliche Materialien, die sich auf dem Grundstück oder in der Nähe befinden. Wenn in der Nähe Nadelbäume wachsen, sammeln Sie abgefallene Nadeln, mischen Sie sie mit trockenen Blättern und legen Sie eine Schicht wie in einem echten Wald an.

Sammeln Sie Zweige nach dem Formschnitt der Bäume, zerkleinern Sie sie und mulchen Sie damit die Thuja. Seien Sie jedoch vorsichtig – verwenden Sie keine kranken Stängel.

Bestreuen Sie die auf einem Steingarten platzierte abendländische Thuja mit kleinem Stein, buntem Kies oder Blähton, nachdem Sie Unkraut entfernt und Geotextil ausgelegt haben.

Überprüfen Sie das Bodenniveau um die Stämme neu gepflanzter Pflanzen – in den ersten Jahren sackt der aufgeschüttete Boden stark ab und legt die Wurzeln frei.
Harken Sie die Mulchschicht unter der Thuja auseinander und fügen Sie fruchtbare Mischung bis zur Grenze des Wurzelhalses hinzu.

Wie man die Thuja occidentalis gießt
Eine Thuja wächst erfolgreich auf feuchtem, gut durchlässigem Boden – Staunässe verträgt sie nicht. Gießen Sie den jungen Setzling mit einer Gießkanne und besprühen Sie dabei die Krone. Gießen Sie mindestens 10 Liter einmal pro Woche, in Trockenperioden alle 3–4 Tage. Die geeignete Gießzeit ist spät am Abend, 2 Stunden vor Sonnenuntergang, oder tagsüber, wenn die Thuja im Schatten steht.

Mit zunehmendem Wachstum des Nadelgehölzes befeuchten Sie den Boden seltener, aber mit mehr Wasser (3–5 Eimer). Bei einer ausgewachsenen westlichen Thuja ist eine Grundbewässerung nur bei ausbleibendem Regen erforderlich und bei flachem Grundwasserspiegel sogar ganz unnötig. Das Besprühen der Nadeln ist jedoch in jedem Alter und so oft wie möglich nötig.

Wann düngen
Die in das Pflanzloch eingebrachten Dünger reichen für 1–2 Jahre. In den folgenden Saisons geben Sie im Frühjahr 50–70 g/m² Komplexdünger für Nadelgehölze. Sommermahlzeiten sind für geschwächte Exemplare sinnvoll, die letzte Gabe erfolgt Anfang August. Auf fruchtbaren Böden benötigt die Thuja, wie die meisten Nadelbäume, keine besonderen mineralischen Düngungen.

Verwenden Sie schnell lösliche Dünger, die nicht in den Boden eingearbeitet werden müssen und schnell zum Wurzelsystem vordringen.
Wie man die Thuja beschneidet
Entfernen Sie unmittelbar nach dem Pflanzen der jungen Thuja die Zweige, die tiefer als 2–4 cm über dem Boden wachsen. Vermeiden Sie später eine übermäßige Verdickung der Krone, indem Sie regelmäßig alte Äste herausschneiden.

Führen Sie den Formschnitt zweimal im Jahr durch: zu Beginn der Saison, wenn die Nadeln ergrünt sind, und am Ende, wenn das Wachstum aufgehört hat und das Bäumchen sich auf den Winter vorbereitet. Schneiden Sie jeden Zweig um nicht mehr als ein Drittel. Beachten Sie die Regel: Lieber peu à peu, aber regelmäßig.
Bereiten Sie vor dem Schnitt eine scharf geschliffene Gartenschere vor und überlegen Sie sich die gewünschte Kronenform genau. Warten Sie auf trockenes, windstilles Wetter und beginnen Sie mit dem Entfernen abgestorbener Äste. Schneiden Sie dann die überstehenden Spitzen über einer Knospe ab, ohne Stummel zu hinterlassen. Nachdem Sie einen kleinen Bereich bearbeitet haben, betrachten Sie die Thuja aus der Ferne, um das Gesamtbild zu beurteilen und Stellen zu erkennen, an denen Sie den Schnitt wiederholen sollten.

Beginnen Sie mit der Formung einer Hecke aus westlicher Thuja in den ersten Lebensjahren der Pflanze. Schneiden Sie mutig die Spitze des dreijährigen Setzlings ab und 'treiben' Sie viele Zweige auf die gewünschte Höhe, anstatt einen einzelnen Mitteltrieb. Diese Schnitttechnik sorgt für schnelles Wachstum einer dichten Mauer. Besprühen Sie nach dem Schnitt die Krone und gießen Sie die Thuja reichlich.
Wie man das Braunwerden der Nadeln vermeidet
Die Farbveränderung der Nadeln der westlichen Thuja im Winter ist eine normale Schutzreaktion auf Kälte. Mit der Wärme beginnt der Saft wieder aktiver durch die Zweige zu zirkulieren, was zur Begrünung der Krone beiträgt. Wenn dies im Frühjahr nicht geschieht oder Rost auftritt, hat Ihre Thuja bestimmte Probleme.

1. Pilzkrankheiten der Thuja
Anzeichen schwerer Erkrankungen der westlichen Thuja sind schwarzgraue oder weißliche Beläge auf den Schuppen, braune Flecken auf den Nadeln oder dunkle Punkte an den Nadelspitzen.
- Schneiden Sie die betroffenen Äste ab und verbrennen Sie sie, und behandeln Sie die Krone mit einem systemischen Fungizid.
- Führen Sie im Herbst und Frühling vorbeugende Spritzungen durch, und verwenden Sie dabei Kupfersulfat oder Bordeaux-Mischung.
- Behandeln Sie nicht nur den Thuja selbst, sondern auch den Boden darunter. Pflanzen Sie an der Stelle der abgestorbenen Pflanze mindestens einige Jahre lang nichts, besser noch, wechseln Sie die Erde aus.
2. Nadelverbrennung
Im zeitigen Frühjahr, wenn die Sonne bereits hell scheint, der Boden aber noch nicht erwärmt ist und die Wurzeln noch in der Winterruhe sind, kommt es häufig zu einer Bräunung der Nadeln. Besonders betroffen sind junge Thuja-Setzlinge, die durch falsche Pflege geschwächt sind oder Sorten, die nicht an strenge Winter angepasst sind.

- Gießen Sie im Herbst reichlich, um den Boden großzügig mit Feuchtigkeit zu sättigen, damit die Nadeln bei Frost weniger Wasser verlieren.
- Streuen Sie im Frühling Torf um das Bäumchen, um die Reflexion der Sonnenstrahlen zu verringern.
- Beschatten Sie den Thuja, indem Sie seine Krone mit Jute oder einem speziellen Netz umwickeln. Verwenden Sie dafür kein Vlies, da die Pflanze darunter im Frühling überhitzt.
- Beginnen Sie nach der Schneeschmelze mit aktivem Gießen und düngen Sie verbrannte Pflanzen mit Dünger.
- Decken Sie die in der laufenden Saison gepflanzten Setzlinge für den Winter ab.
Ein Teil der Thuja-Zweige verdunkelt sich im Herbst und fällt ab. Das ist keine Krankheit, sondern ein natürlicher Vorgang des Austauschs alter Nadeln gegen neue. Lassen Sie sie unter dem Baum liegen, denn sie dienen in den folgenden Jahreszeiten als natürliche Nahrung.
Wenn Sie die Thuja occidentalis pflegen, versuchen Sie, die natürlichen Besonderheiten zu berücksichtigen und auf Ihrem Grundstück Bedingungen zu schaffen, die den natürlichen nahekommen. Ihre immergrüne Schönheit wird dies bemerken und Sie mit dichten, gesunden Nadeln erfreuen.
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- Thuja
Die Thuja ist längst zu einer eleganten Zierde von Plätzen, Parks und Gartengrundstücken geworden. Sie erfreut nicht nur das Auge, sondern teilt auch großzügig nützliche Phytonzide mit uns. Die Thuja ist wie geschaffen für den Formschnitt: Ihre Krone wird in eine Pyramide, Spirale, Kugel, Säule verwandelt – jede Ihrer Fantasien ist möglich. Ideal für Bonsai.
In unserer Region sind die häufigsten Sorten der westlichen Thuja:
- Smaragd: Krone pyramidenförmig, Breite weniger als 2 Meter. Erreicht eine Höhe von fünf Metern. Wächst langsam, maximal 10 cm pro Jahr. Eine robuste und vielseitige Sorte.
- Brabant: Krone säulenförmig, Wuchsbreite bis zu 3 Meter. Erreicht eine Höhe von bis zu 2 Metern. Wächst schnell, bis zu 30 cm pro Jahr. Die Sorte wird für Einzelpflanzung oder als Hecke verwendet. Im Winter behalten die Nadeln ihre Farbe.
- Hoseri: eine Zwergsorte, Krone kugelförmig. Wächst bis zu einem halben Meter. Ideal für kleine Grundstücke.
- Weitere beliebte Sorten: Globosa, Aurea, Yellow Ribbon, Danica, Holmstrup, Golden Globe.
Vermehrung
Fertige Setzlinge – das ist einfach, aber teuer. Am besten kauft man sie in einer Baumschule, dort gibt es die Garantie, dass man Art-Thujen erhält, die an das lokale Klima angepasst und krankheitsresistent sind. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Erde, in der sich die Setzlinge befinden, nicht ausgetrocknet ist (d.h. die Pflanzen standen lange ohne Bewässerung und werden sich wahrscheinlich nicht etablieren). Die Nadeln der Setzlinge dürfen nicht abfallen und keine Anzeichen von Krankheiten aufweisen. Übrigens wachsen junge Thujen langsamer, aber sie etablieren sich leichter.
Vermehrung aus Samen – ist langwierig. Vollwertige Setzlinge (allerdings hervorragend an die lokale Umgebung angepasst) erhält man erst nach etwa fünf Jahren, aber es sind wilde Bäume ohne Sortenmerkmale.
Vermehrung durch Stecklinge — ist effektiv und ermöglicht es, Sortenbäume zu erhalten. Im Frühjahr schneidet man einjährige Triebe von 15 cm Länge oder zwei- bis dreijährige Triebe von 30 cm Länge ab; bevorzugt werden Triebe aus dem oberen Teil der Thuja — sie erben die Elternmerkmale besser. Optimal ist es, dies am frühen Morgen oder an einem bewölkten Tag zu tun. Man trennt den Trieb ab und lässt ein Stück Stammholz am Ende. Dann desinfiziert man die Stecklinge, indem man sie in einer Kaliumpermanganatlösung einweicht. Um das Wachstum anzuregen, verwendet man flüssigen Humusdünger PETER PEAT «Lebendige Kraft: Für Nadelgehölze» oder «Lebendige Kraft: Zum Einweichen von Samen». Die Stecklinge werden in einem leichten Winkel gepflanzt, 5 cm tief eingesenkt, beschattet und reichlich bewässert, wobei eine hohe Luftfeuchtigkeit aufrechterhalten wird. Am einfachsten ist es, Thujen im Gewächshaus zu vermehren. Bis zum Herbst sollten die Stecklinge Wurzeln schlagen. Für den Winter müssen sie gut abgedeckt werden, und die erfolgreich überwinterten Thujen können umgepflanzt werden.
Pflanzung
Thuja gedeiht sowohl an einem sonnigen Standort als auch im Halbschatten, Schatten mag sie jedoch nicht — die Krone wird lichter und verliert ihre dekorativen Eigenschaften. Das Pflanzen von Thujen erfolgt vorzugsweise im Frühjahr, sobald der Boden aufgetaut ist, vor Beginn der Vegetation, oder im Herbst — von der dritten Septemberdekade bis zur ersten Oktoberdekade. Thuja wächst auf jedem Boden, aber die Wachstumsgeschwindigkeit hängt vom Pflanzort ab: Sie gedeiht hervorragend auf fruchtbarem, feuchtem Boden an einem windgeschützten Standort. Die Größe des Pflanzlochs richtet sich nach der Größe des Wurzelsystems. Bei schweren und feuchten Böden ist eine Drainageschicht von 20 cm Höhe erforderlich. Dann wird Torfboden PETER PEAT HOBBY «Für Nadelgehölze» eingefüllt oder man stellt selbst eine Erde aus Rasen, Torf oder verrotteten Blättern und Sand zu gleichen Teilen her. Wichtig: Der Wurzelhals muss genau auf Bodenhöhe sein; er darf nicht vertieft oder angehoben werden, sonst beginnt die Thuja auszutrocknen und kann absterben.
Bewässerung
Die Bewässerung muss reichlich erfolgen, der Boden darf nicht austrocknen. Je nach Größe des Setzlings benötigt die Thuja im ersten Monat 10-50 Eimer Wasser; danach kann die Thuja einmal pro Woche gegossen werden, wobei auch ihre Krone beregnet wird.
Düngung und Pflege
Thuja wird mit flüssigem Humindünger PETER PEAT «Lebendige Kraft: für Nadelgehölze» gefüttert, indem die Wurzelzone 2-3 Mal pro Saison mit der Lösung gegossen wird.
Während der Vegetationsperiode wird der Boden in der Wurzelzone bis zu einer Tiefe von 10 cm gelockert, ohne das oberflächliche Wurzelsystem zu beschädigen. Für eine gesunde Entwicklung werden die Baumscheiben mit PETER PEAT Erde der Linie AGRO «Torf neutralisiert» oder mit Erde der Linie HOBBY «Für Nadelgehölze» gemulcht.